Mit was drin - der Cannabis Podcast

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By Sonja BeekerEducation
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Mit was drin - der Cannabis Podcast episodes

  • Edibles und Autofahren: Unterm Grenzwert und trotzdem schlechter gefahren

    Du hast Edibles gegessen und fragst dich, ob du noch fahren kannst. Eine neue Studie aus Toronto hat getestet, wie Edibles mit 0, 2, 10 und 20 mg THC das Fahren verändern, im Simulator nach 2, 5 und 24 Stunden. Du hörst auch, warum dieselbe Blutprobe je nach Messmethode andere Zahlen ergibt und was das für den deutschen Grenzwert bedeutet.


    Was du mitnimmst:

    → Nach 5 Stunden sind die Leute genauso "schlecht" gefahren wie nach 2 Stunden, obwohl deutlich weniger THC im Blut war.

    → Alle Teilnehmer konsumierten regelmäßig. Ihre Toleranz hat sie vor schlechterem Fahren nicht geschützt.

    → Schon bei 2 mg wollten die Teilnehmer lieber nicht fahren. Das Bauchgefühl lag richtig.


    Danke an Groovy Granny's Bicycle für den Hinweis auf diese Studie!


    Le Foll et al. „Dose-Dependent Effects of Cannabis Edibles on Simulated Driving Performance: A Randomized Clinical Trial“. JAMA Network Open, 31.08.2026. Centre for Addiction and Mental Health (CAMH), Toronto.

    → https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/42671837/


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    18 min
  • Cannabis-Extrakt Exilby: nichts Neues, dafür teuer

    Du hast vielleicht mitbekommen, dass die gesetzlichen Kassen seit Ende Juli keine Blüten mehr zahlen. Wer jetzt neu anfängt, soll stattdessen ein Fertigarzneimittel bekommen, zum Beispiel Exilby.

    Ein Fläschchen mit 28 Millilitern kostet in der Apotheke 745,39 Euro und ist - welch Zufall - gerade rechtzeitig auf den Markt gekommen. Es ist ein Vollspektrum-Extrakt und wird angepriesen als etwas ganz Neues. Ist es aber nicht.

    In dieser Folge nehmen Mario Danne von CIA-TV und ich das neue Extrakt unter die Lupe und besprechen auch, wie Mario persönlich von der neuen Blütenregelung betroffen ist. Er war bislang mit Blüten gut eingestellt. Nun soll ein Fertigarzneimittel es richten.


    Was du mitnimmst:

    Was in der Flasche steckt: ein Vollspektrum-Extrakt in Sesamöl mit 2,5 mg THC, 0,1 mg CBG und 0,02 mg CBD pro Einheit. Die Terpene und die anderen Cannabinoide sind drin, aber in Mengen, bei denen ein Effekt am Menschen bisher nicht gemessen wurde. Der echte Unterschied ist die Standardisierung: in jeder Flasche steckt exakt dasselbe.


    Was die Studie geprüft hat: 820 Teilnehmende, nach zwölf Wochen auf einer Skala von 1 bis 10 1,9 Punkte weniger Schmerz, unter Placebo 1,4 Punkte. Wer in den 30 Tagen davor schon ein Cannabis-Arzneimittel genommen hatte, durfte nicht mitmachen. Für alle, die mit Blüten gut eingestellt waren, so wie Mario, gibt es also gar keine Zahlen.


    Warum Exilby gleichzeitig günstiger und teurer sein kann: pro Milligramm THC ist Exilby rund zehnmal so teuer wie Blüten, pro Tag kann es billiger aussehen. Das hängt daran, welche Tagesmenge du ansetzt.

    Wie du bei Edibles deine eigenen Milligramm ausrechnest, steht in unserem kostenlosen E-Book, plus den Newsletter obendrauf, wenn du dranbleiben willst.


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    56 min
  • Öl zweimal infundieren? Wir würden es nicht machen

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    Kann ich mein bereits infundiertes Öl stärker machen, indem ich es einfach nochmal infundiere? Egal ob MCT-Öl, Olivenöl oder Butter: der Wirkstoff ist schon drin, neue Blüten rein, erwärmen, am Ende eine höhere Konzentration.

    Geht das? Kurze Antwort: ja. Wir würden es trotzdem nicht machen. Die Frage kam von Mathias, und sie ist gut!

    Was du in dieser Folge mitnimmst:

    – Warum unsere Regel mit den 10 Gramm auf 100 Gramm nichts mit einem Sättigungspunkt zu tun hat, sondern mit dem Kontakt zwischen Blüte und Fett im Topf

    – Warum schon der erste Durchgang eine Schätzung ist, und der zweite dann eine Schätzung von einer Schätzung

    – Warum bei jedem Durchgang mehr vom Grünen und Bitteren mitwandert, auch wenn du alles richtig machst

    Wir rechnen außerdem vor, wie viel bei 30 und bei 15 Prozent überhaupt in einem Gramm Öl landet, und reden darüber, warum viele von euch schreiben, dass ihnen größere Mengen MCT schwer im Magen liegen.

    Statt ein zweites Mal zu infundieren nehmen wir den Weg über eine Alkoholextraktion und entfernen den Alkohol danach wieder. Das Ergebnis ist deutlich stärker, und du brauchst am Ende weniger Öl.

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    15 min
  • Ist der Alkohol wirklich raus?

    Unser kostenloses E-Book „Edibles selbst gemacht: eine Anleitung" gibt es hier: https://www.mitwasdrin.de/edibles-selbst-gemacht

    Ihr habt eine Alkoholtinktur angesetzt und gefiltert, und jetzt soll daraus etwas Konzentrierteres werden, ein FECO, also ein Full Extract Cannabis Oil. Dafür muss der Alkohol wieder raus. Und dann kommt die Frage, die uns immer wieder erreicht: woran erkennt ihr, dass er wirklich draußen ist?

    Die ehrliche Antwort ist, dass ein einzelnes Zeichen dafür nicht ausreicht. Die Nase ermüdet, die Waage wird ungenau, sobald ihr im selben Schritt decarboxyliert. Das Thermometer hilft nur, wenn ihr überhaupt mit Wärme arbeitet, dann aber ziemlich gut: von 78 Grad klettert es hoch auf die 90 des Wasserbads und bleibt dort stehen. Zwei oder drei Zeichen zusammen ergeben ein verlässliches Bild.

    Lade dir unser kostenloses E-Book „Edibles selbst gemacht: eine Anleitung" herunter und nutze unseren Dosierungsrechner, um deine perfekte Stärke zu finden:

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    18 min
  • Toleranz hoch, Wirkung weg. Zeit für Reset.

    Fast alle, die regelmäßig konsumieren, stellen irgendwann fest, dass es mit der Zeit immer ein bisschen mehr wird. Die Toleranz steigt und der Konsum auch. Trotzdem wird’s nicht wirklich besser.

    Für diese Folge haben wir uns viele Studien zum Thema Toleranz angesehen, in denen THC oral eingenommen wurde. Das angenehme Gefühl hört irgendwann auf mitzuwachsen. Die Nebenwirkungen nicht.

    Die gute Nachricht ist, dass sich das umkehren lässt. Genau darum geht es in dieser Folge.

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    → Folge zum Konsum reduzieren mit Edibles: [Link fehlt mir, den hast du in der Folge erwähnt]

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    23 min
  • THCV: wach statt schwer?

    THCV ist ein eigenes Cannabinoid, ausgeschrieben Tetrahydrocannabivarin. Es gehört zur selben Familie wie THC, hat aber eine kürzere Seitenkette und kommt in der Pflanze eher selten vor. Berichtet wird immer wieder von einer klareren, wacheren Wirkung, und weil ihm nachgesagt wird, den Appetit zu senken statt ihn anzuregen, kursiert im Netz der Name Diet Weed.

    Über THCV sind wir eher zufällig gestolpert. Wir haben unsere Sorten nie danach ausgesucht, es tauchte einfach in den Laborergebnissen von einem unserer Öle auf. Kurz darauf kamen eure Fragen dazu, immer wieder mit demselben Kern: muss ich damit in der Küche anders umgehen?

    Vieles, was zu diesem Cannabinoid im Umlauf ist, sind geliehene Zahlen oder Zahlen, die aus dem Zusammenhang gerissen wurden. Die Studienlage ist noch etwas dürftig, aber es gibt durchaus eine ernstzunehmende Untersuchung an Menschen. Hinzu kommen sehr viele nicht belegte Erfahrungsberichte.

    Diese Folge gibt es nur, weil Jürgen und Michael uns geschrieben haben. So entsteht hier das Programm: ihr fragt, wir sammeln, und irgendwann wird eine Folge daraus. Schickt uns also weiter eure Fragen. Und wenn euch die Folge weitergeholfen hat, folgt uns hier, dann landet die nächste automatisch bei euch.

    KAPITEL

    0:00 Was ist THCV?
    1:01 Wie diese Folge entstanden ist
    1:51 THCV ist nicht THC light
    3:04 Wie fühlt es sich an?
    5:28 Was die Forschung sagt
    7:47 Wo steckt es drin?
    9:16 Muss ich es anders decarben?
    9:45 Wie sicher ist diese Zahl?
    10:24 Siedepunktzahlen
    13:15 Decarben ist nicht sieden
    14:41 Das Wichtigste zum Mitnehmen

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    17 min
  • Bei Edibles lieber das teure MCT-Öl? C8 vs C10

    Jürgen hat uns gefragt, ob bei MCT-Öl der Anteil von C8 und C10 einen Unterschied macht. Im Portemonnaie ganz sicher. Ob auch sonst, das klären wir hier.

    C8 und C10 sagen nur, wie lang die Fettkette ist: acht oder zehn Kohlenstoffe. C8 heißt Caprylsäure, C10 Caprinsäure, und der Name kommt tatsächlich von der Ziege, weil beide in Ziegenmilch stecken. In der Keto-Welt gilt pures C8 als das Bessere, weil es mehr Ketone bringt, und kostet dafür deutlich mehr. Wir gehen durch, was davon für deine Edibles überhaupt zählt.

    Was du mitnimmst:

    Warum bei uns MCT-Öl in der Küche steht und was es beim Auszug kann.

    Warum beim Extrahieren kein Unterschied übrig bleibt, egal ob rein oder gemischt.

    Warum die Ketone hier nichts zu sagen haben. Fettsäuren und THC nehmen in der Leber zwei getrennte Wege, und für dein Edible zählt nur einer davon.

    Am Ende weißt du, wofür das teure Öl gebaut ist, und kannst dir den Aufpreis sparen.

    Wenn du selbst so eine Frage hast, schick sie uns. Jürgens Frage ist genau so hier gelandet.

    14 min
  • Der Staub im Grinder - Kief: dosieren mit Plan

    In unserer letzten Folge ging es um den Firecracker, das schnellste Edible der Welt: ein Keks, Erdnussbutter oder Nutella drauf, decarboxylierte Blüte obendrauf, fertig.

    Danach kamen ein paar Nachfragen: Kann man statt der Blüte nicht auch Kief nehmen, also das, was sich unten im Grinder sammelt? Kann man.

    Aber vorsicht! Denn die Potenz ist eine andere. Drum haben wir eure Fragen zum Anlass genommen, dem Thema Kief eine ganze Folge zu widmen.

    Kief ist für uns so ein Zwischending. Es ist nicht mehr die Blüte, aber auch noch nicht das Extrakt, mit dem wir in unserer Küche in Maine seit vielen Jahren arbeiten. Potent genug ist es trotzdem, und deshalb sollte man wissen, worauf man sich einlässt.

    In dieser Folge hört ihr, was dieser Staub eigentlich ist, woran wir seine Qualität festmachen und warum wir bei der Dosierung anders rechnen als bei der Blüte.

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    13 min
  • Firecracker: Leicht gemacht, schwierig zu dosieren

    Manchmal muss es in der Edibles Küche ja auch einfach schnell gehen. Und so ist wahrscheinlich auch das Rezept für Firecracker entstanden. Das ist nichts anderes als ein Cracker mit Erdnussbutter und eurem decarboxylierten Kraut obendrauf. Das Rezept ist denkbar einfach, die Dosierung hingegen problematisch.

    Eine Prise obendrauf, sprinkle, sprinkle, aber wie viel ist das? Wir schauen uns in diesem Video an, wie ihr genau da landet, wo ihr hinwollt, ohne an Schnelligkeit zu verlieren.

    Wenn du eine solide Edibles-Grundlage suchst, schau mal auf mitwasdrin.de vorbei. Dort findest du unser kostenloses eBook und damit bist du für deine ersten Versuche gut gewappnet.

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    12 min
  • Für stabile THC-Drinks braucht es mehr als Maltodextrin

    Du hast vielleicht schon von dem Trick gehört: Maltodextrin soll Öl in Pulver verwandeln und Drinks damit einfacher machen.

    Genau das haben wir ausprobiert — mal mit weniger und mal mit mehr Maltodextrin und einmal zusätzlich mit Lecithin.

    Das Ergebnis war klar: Maltodextrin kann Fett pulvrig machen, aber es ist kein Emulgator und macht THC nicht wasserlöslich.

    Ein bisschen Zeit gewinnt man damit schon, nur bleibt das Getränk nicht dauerhaft stabil. Wenn du also einen Drink willst, den du sofort trinkst, kann der Trick reichen — für etwas, das im Regal stehen soll, braucht es deutlich mehr.

    Unser kostenloses eBook mit wichtigen Grundlagen für erfolgreiche Edibles findest du auf mitwasdrin.de


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    16 min

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Was ist drin bei "Mit was drin"? Cannabis, Edibles und ein kritischer Blick von Experten aus der Cannabiswelt. Das internationale Team hinter "Mit was drin" hat es sich zur Mission gemacht, diese…