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– mit Daniel Zimmermann, Bürgermeister von Monheim am Rhein
Was braucht es, um ein 0-Euro-Ticket umzusetzen und könnte dies bald in Deutschland Realität werden? Ein Beispiel ist die Stadt Monheim, die bereits seit knapp zwei Jahren ihren Bürger:innen kostenlosen ÖPNV anbietet.
„Ein bundesweites Phänomen ist, dass die Fahrgeldeinnahmen der Verkehrsbetriebe den Hauptteil der Kosten nicht decken. Wenn der ÖPNV eh schon hochgradig subventioniert ist…, warum dann nicht noch den Rest?“ bringt Daniel Zimmermann zur Diskussion um ein Nachfolgemodell des 9-Euro-Tickets an.
Vor der Einführung des kostenlosen Nahverkehrs wurden noch 55% der Wege in der Stadt Monheim mit dem Auto zurückgelegt, der ÖPNV hatte nur einen Anteil von 15%. Mit der aktuell laufenden Studie zur Veränderung des Nutzerverhaltens im ÖPNV begleitet die Stadt Monheim das Projekt. Doch schon jetzt gibt es erste positive Effekte zu vermerken: rund 75% der Monheimer haben das Angebot bereits genutzt und sogar 95% kennen das Angebot und erwägen, es zu nutzen.
Erfahrt im Mobilitätsfunk mehr über das Konzept und wie viel das kostenlose ÖPNV-Angebot die Stadt Monheim jährlich kostet!
– mit François Bausch, Vizepremierminister von Luxemburg
Warum es nicht reicht, den ÖPNV „einfach“ kostenlos zu machen und was es braucht, um ein attraktives öffentliches Mobilitätsangebot zu schaffen, erzählt uns François Bausch in dieser Folge. Er spricht über Erfolge und Herausforderungen des kostenlosen ÖPNV in Luxemburg und wie die anfangs mangelnde Akzeptanz der Bürger:innen in Luxemburg schnell behoben werden konnte.
Die Pro-Kopf-Investitionen für die Infrastruktur sind in Luxemburg mit Abstand am höchsten in Europa. Dabei setzt Luxemburg auf innovative Mobilitätskonzepte, wie eine Stadtbahn oder Multimodalität, um möglichst viele Verkehrsmittel zu kombinieren. Die hohen Investitionen sind dabei der Kuchen, den man backen muss, und der kostenlose Zugang dabei nur das Sahnehäubchen, sagt François.
Was er von dem 9-Euro-Ticket hält und wie er die Zeit nach dem Aktionsraum in Deutschland gestalten würde, erfahrt Ihr im Mobilitätsfunk!
– mit Maria Clara Cisneros Toro von den Berliner Verkehrsbetrieben
Sind Elektrobusse die Zukunft des ÖPNV und wie sicher ist die darin verbaute Technologie?
Nach dem Depotbrand einer E-Busflotte in Stuttgart legten einige Verkehrsbetriebe ihre E-Busse vorübergehend still und zeigten sich skeptisch gegenüber der Technologie. Maria Clara erzählt uns im Mobilitätsfunk, warum E-Busse nach wie vor sicher sind und welche Maßnahmen die Berliner Verkehrsbetriebe für die Prävention solcher Vorfälle einsetzen.
Bis Ende dieses Jahres sollen in Berlin 228 E-Busse im Einsatz und bis 2030 sogar die gesamte Flotte von 1.500 Fahrzeugen elektrifiziert sein. Die Reichweite eines solchen Batteriebusses beträgt 150 bis 200 km pro Ladung. Dies stellt im innerstädtischen Verkehr eine weniger große Herausforderung dar als die noch fehlende Ladeinfrastruktur. Wie die BVG dieses Problem lösen will und warum E-Busse im Sommer weniger Reichweite als im Winter haben, erfahrt ihr im Mobilitätsfunk!
– mit Daniela Kluckert, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Digitales und Verkehr
Wie könnte ein Nachfolgemodell des 9-Euro-Tickets aussehen? Wer hat das Ticket genutzt und hat es wirklich zu einer Verkehrsverlagerung beigetragen? Daniela Kluckert spricht im Mobilitätsfunk darüber, welche Aspekte nach dem Aktionszeitraum evaluiert werden müssen und wie ein Folgeticket aussehen könnte, das die Verkehrswende vorantreibt.
„Wir sollten nicht in eine Gratis-Mentalität abrutschen…, dass Mobilität etwas kostet, ist etwas Selbstverständliches”. Das Angebot des ÖPNVs soll in den nächsten 5 Jahren stark ausgebaut werden. Nicht nur Investitionen in die Infrastruktur sind geplant, sondern auch die stärkere Vernetzung und Öffnung der Ticketstrukturen.
Erfahrt im Mobilitätsfunk, was das BMDV über die Zukunft des ÖPNVs denkt und warum die Branche jetzt noch die Chance hat, diese proaktiv mitzugestalten.
Ein Mobilitätsbudget anstatt eines Dienstwagens ist im ländlichen Raum nicht sinnvoll? Warum das ein Mythos ist, erfahrt ihr in unserer neuesten Folge Mobilitätsfunk.
Im ländlichen Raum können Mobilitätsbudgets nicht nur Mitarbeitenden die Flexibilität in der Mobiltät bieten, die sie benötigen, sondern auch beschleunigend für den Ausbau der Infrastruktur wirken.
Wir klären 3 Mythen auf, die oft im Zusammenhang mit Mobilitätsbudgets vorherrschen. Außerdem gibt es wertvolle Tipps, wie man durch das Mobilitätsbudget Mitarbeiter:innen Mehrwerte bieten und gleichzeit Kosten senken kann.
Erfahrt im Mobilitätsfunk mehr darüber!
Link zum Whitepaper: https://mobiko.net/vom-fuhrpark-zum-mobilitaetsmanagement/
Vergangene Woche hatten wir Luca Bortolani, Gründer und Geschäftsführer von Twiliner, im Mobilitätsfunk zu Gast. Twiliner ist ein Schweizer Start-up, das mit innovativen Nachtbussen eine Alternative zum Flugzeug schaffen will.
In Südamerika und Asien ist diese Art zu Reisen schon weit verbreitet, in Europa und vor allem Deutschland nicht – denn in Deutschland verbietet ein Gesetz die horizontale Beförderung von Personen im Bus.
Dabei könnte ein Nachtbus unser Mobilitätsverhalten nachhaltig verändern: Mit 60g pro Personenkilometer hat ein Bus nur ein Viertel des Co2-Ausstoßes eines Kurzstrecken-Flugzeugs mit 240g. Twiliner will mit ihrem Nachtbus auf Biodiesel setzen und damit den Co2-Ausstoß sogar auf 20g senken – das wäre umweltfreundlicher als ein Zug auf solchen Distanzen.
Erfahrt im Mobilitätsfunk mehr dazu!
Weiterführende Links:
Twiliner AG, Umweltbilanz Twiliner
In unserer neuen Folge Mobilitätsfunk haben wir mit zwei Gästen – Bent Nowack vom House of Logistics & Mobility (HOLM) und Johannes Barckmann, Head of Global Fairs und Showcars der EDAG – über das Projekt “Campus FreeCity” gesprochen.
Das Projekt verfolgt die Vision einer multifunktionalen und autonom fahrenden Roboterflotte. So können die sogenannten “CityBots” innerhalb von 60 Sekunden ihre Funktion ändern und beispielsweise von einem Müllfahrzeug zu einem Shuttle werden – je nach Bedarf.
Der erste Praxiseinsatz wird auf dem Gelände des Deutsche Bank Parks, dem Stadion von Eintracht Frankfurt, stattfinden. Vielleicht können so zukünftig nicht nur gehbehinderte Menschen komfortabler ins Stadion transportiert, sondern auch Fans mit Bier
und Bratwürsten versorgt werden. Wie das aussehen könnte, erfahrt ihr im Mobilitätsfunk!
In der heutigen Folge Mobilitätsfunk haben wir das Thema Seilbahnen aus der Hersteller-Perspektive betrachtet und hatten Klaus Erharter, den technischen Leiter von Leitner, zu Gast. Er spricht mit uns über die neuesten Entwicklungen und Innovationen im Bereich der urbanen Seilbahnen.
Leitner plant mit dem neuen ConnX ein Verkehrsmittel, das Seilbahn und Elektrofahrzeug zugleich ist – dabei kann die Kabine der Seilbahn in ein autonomes Fahrzeug umgewandelt werden. Wie das für Nutzer:innen aussehen könnte und warum Seilbahnen nicht nur eine barrierefreie Mobilität unterstützen, sondern auch wiederverwendet werden können, erfahrt Ihr in unserer neuesten Folge Mobilitätsfunk!
In der heutigen Folge Mobilitätsfunk hatten wir Sophia und Julien vom Podcast “Zweibahnstraße” zu Gast. Wir haben mit den beiden darüber gesprochen, was nach dem 9-Euro-Ticket passieren muss, um eine Verkehrswende in Deutschland erfolgreich umzusetzen.
“Mobilität muss so selbstverständlich werden, wie Wasser aus dem Hahn”, sagt Sophia und findet, dass nicht nur das Angebot des ÖPNV verändert werden muss, sondern auch die Mentalität der Gesellschaft. Denn Umsteigen beginnt im Kopf – für die Verkehrswende brauche es mehr Optimismus und Offenheit gegenüber anderer Mobilitätslösungen als dem Auto.
Erfahrt in der neuesten Folge Mobilitätsfunk, was der ÖPNV an seiner Kommunikationsstrategie ändern sollte, um auch nach dem 9-Euro-Ticket weiterhin im Gespräch und attraktiv zu sein.
In unserer neuen Folge Mobilitätsfunk hatten wir Pascal Blum, Mitgründer des E-Roller Herstellers Unu, zu Gast. Wir haben mit ihm über die neuesten Entwicklungen im Bereich urbaner smarter Mobilität und über nachhaltige Möglichkeiten des Akku-Recyclings gesprochen.
Das Unternehmen nutzt smarte Features, um E-Roller auf die Bedürfnisse der Kunden anzupassen und nachhaltige Mobilität attraktiver zu machen. So hat das neueste Modell von Unu nicht nur mehr Stauraum als so mancher Kleinwagen, sondern bietet auch die Möglichkeit eines Batterie-Abos. Was das genau ist und wieso Benzinroller nicht mehr in unsere Zeit passen, berichtet Pascal in der neuesten Folge Mobilitätsfunk!
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