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On-Demand-Mobilität aus wissenschaftlicher Perspektive – was gibt es Neues?
In der neuesten Folge des Mobilitätsfunk teilt Tilmann Schlenther vom Lehrstuhl für Verkehrssystemplanung und Verkehrstelematik der TU Berlin wertvolle Erkenntnisse aus seiner aktuellen Forschung: Im Forschungsprojekt KelRide wird ein autonomer und wetterbeständiger On-Demand-Shuttle in Kelheim entwickelt. Dabei begleitet die TU Berlin das Projekt von einer etwas anderen Seite: Es werden Verkehrssimulationen für das Projekt in Kelheim erstellt, um Verkehr und Nachfrage abzuschätzen – und gleichzeitig die Ergebnisse verwendet, um theoretische Modelle zu On-Demand-Systemen weiterzuentwickeln.
Highlights der Folge:
Die Mobilitätswende – Wie können wir sie gemeinsam gestalten?
In der neuesten Folge des Mobilitätsfunk sprechen wir mit Cornelia Christian, Geschäftsführerin vom VVS in Stuttgart, über die Herausforderungen und Lösungsansätze im Zusammenhang mit der Mobilitätswende.
Die wichtigsten Erkenntnisse in Kürze:
Die Einnahmenaufteilung – warum braucht es sowas eigentlich?
Diese Frage haben wir Steffen Lehmann, Geschäftsführer des MDV, in der aktuellen Folge vom #Mobilitätsfunk gestellt. Wir sprechen darüber, was ein Verkehrsverbund eigentlich alles so macht, wie die Einnahmenaufteilung im ÖPNV und im MDV funktioniert und warum das Deutschlandticket der Systemsprenger schlechthin ist. Abschließend lernen wir, was der MDV bis zum Jahr 2030 geplant hat, um seinen Teil zum Erreichen der Klimaziele beizutragen.
Die wichtigsten Erkenntnisse in Kürze:
Im MDV läuft die Einnahmenaufteilung vor allem über zwei Säulen: Fahrgastdaten und automatische Fahrgastzählsysteme. Dabei werden die Tarifeinnahmen über einen Leistungsbezug verteilt: Der Unternehmer, der die Fahrgäste befördert, soll auch die Fahrgeldeinnahmen bekommen.
Gerade für die Einnahmenaufteilung hat das Deutschlandticket vieles verändert: Ein Großteil der Einnahmen im ÖPNV fällt auf einmal weg. Zudem haben sich die Zuständigkeiten verändert: Wo Verkehrsverbünde vorher entscheiden konnten, steht nun die Politik in der Verantwortung. Viele Fragen sind noch offen und müssen zeitnah gelöst werden.
Ziel für den MDV ist es, bis 2030 das bestehende Verkehrsangebot zu sichern und zu erweitern. Dazu wird aktuell die MDV Strategie 2030 entwickelt. Hört rein und lernt, was der MDV für die Zukunft plant!
Alles zum MDV:
https://www.mdv.de/ueber-uns
#Mobilität #ÖPNV #Verkehrsverbund #MDV #Mitteldeutschland #Podcast #Strategie2030 #Einnahmenaufteilung
Wie praktikabel sind wissenschaftliche Projekte im Alltag?
Wir waren mit unserem #Podcast auf dem #DVWGSummit der Deutschen Verkehrswissenschaftliche Gesellschaft (DVWG) e.V. in Wuppertal!
Für eine weitere #Mobilitätsfunk-Sonderfolge haben wir mit Anja Bierwirth vom Wuppertal Institut über #Stadtwandel und nachhaltige #Stadtentwicklung gesprochen. Dabei haben wir mit ihr auch die Brücke zur #Verkehrswende geschlagen: Wie können wir eine gelungene Transformation gestalten, indem wir die Balance zwischen vorhandenen Ressourcen und Innovationen finden? Wie sieht #Suffizienzpolitik im Bereich Mobilität aus und können wir Städte entsprechend umgestalten, um die Menschen zu überzeugen?
Im zweiten Teil der Folge haben wir die Summit-Teilnehmenden gebeten, Stolpersteine und Learnings in Bezug auf die Umsetzung von Reallaboren zu teilen. Hieraus haben sich mal wieder spannende Einblicke in vielfältige Perspektiven ergeben – hört mal rein!
#Medienpartner #Mobilität #Nachhaltigkeit #Stadtentwicklung #Verkehrswissenschaften #DVWG
Was ist die Sicht der Studierenden auf das deutschlandweite Semesterticket?
Pünktlich zum Start des Sommersemesters soll es im #Mobilitätsfunk um das deutschlandweite Semesterticket gehen. Adina Varga, Referentin für nachhaltige Mobilität des Studierendenrates der Uni Leipzig, deckt zusammen mit Lorenz auf, wie das Ticket entstanden ist und wie die Sicht der Studierenden auf das neue Ticket ist.
Wir schauen uns zudem an, wie ein Solidarmodell überhaupt funktioniert und über welche Konditionen der Studierendenrat beim Semesterticket verhandelt. Abschließend zeigt Adina, wie das perfekte Semesterticket aus Studierendensicht aussehen würde.
#Mobilität #ÖPNV #Studierendenrat #Semesterticket #Deutschlandticket #Podcast
Wir waren mit unserem #Podcast auf dem Tag der Verkehrswissenschaft der Deutschen Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft in Potsdam unterwegs!
Für eine #Mobilitätsfunk-Sonderfolge haben wir vor Ort Stimmen von Expertinnen und Experten gesammelt. Wir wollten wissen: Gibt es Anzeichen für eine Abkehr in der #Mobilitätswende? Darüber hinaus interessierte uns ihre Meinung zu den wichtigsten Faktoren für eine erfolgreiche Umsetzung.
In dieser Folge bekommt ihr spannende Einblicke in die vielfältigen Perspektiven der Teilnehmenden und einen Grund, die Hoffnung auf eine gelungene Verkehrswende nicht zu verlieren.
#Medienpartner #Mobilität #Nachhaltigkeit #Verkehrswende #Verkehrswissenschaften #DVWG #TDV2024
Zukunft des Straßenbaus: Nachhaltig und innovativ!
Im #Mobilitätsfunk teilt Jonas Varga, Mitgründer und Geschäftsführer von EcoPals, Einblicke in die Mission des Unternehmens, den Straßenbau durch den Einsatz von recyceltem Plastik zu revolutionieren.
Trotz anfänglicher Skepsis innerhalb der Straßenbau-Branche konnte EcoPals bereits erfolgreiche Projekte in Österreich und Deutschland umsetzen, indem sie Plastik in Asphalt mischen und davon Straßen herstellen, die länger halten und günstiger sind.
Top-Themen der Folge:
1⃣ Nachhaltigkeits-Potenzial: Mit einer jährlichen Asphaltproduktion von 38 Millionen Tonnen strebt EcoPals an, 190.000 Tonnen Plastik aus End-of-Life-Anwendungen in einen zirkulären Anwendungsfall umzuwandeln.
2⃣ Regulatorische Herausforderungen: Jonas zeigt, wie EcoPals sich durch deutsche und internationale Vorschriften navigiert, um nachhaltige Lösungen in den Vordergrund zu bringen.
3⃣ Recyceltes Plastik in Straßen – geht das wirklich? EcoPals führt Tests und Simulationen durch, welche gewährleisten, dass die Straßen mit recyceltem Plastik unter verschiedenen Bedingungen standhalten.
4⃣ Wie viel recyceltes Plastik “passt” eigentlich in eine Straße? Hört unsere neueste Folge und findet es heraus!
Wie können Mobilitätsstationen dazu beitragen, den ÖPNV auf dem Land attraktiver zu machen?
In der heutigen #Mobilitätsfunk-Folge spricht unser Kollege Linus mit Richard Reider von der OVGU über Mobilitätsstationen auf dem Land. Innerhalb des Forschungsprojekts “Smarte Mobilitätsstationen für ländliche Räume” wird ein modulares Konzept für eine smarte Mobilitätsstation im Landkreis Mansfeld-Südharz entwickelt und als Prototyp pilotiert. Dabei entwickelt die OVGU ein Tool zur Planung von ländlichen Mobilitätsstationen. Richard gibt uns im Podcast einen Einblick in die aktuelle Forschung an Mobilitätsstationen.
Die wichtigsten Erkenntnisse der Folge in Kürze:
Ein zentraler Unterschied von Mobilitätsstationen in der Stadt und auf dem Land ist die Zielgruppe. Während die Nutzergruppe in der Stadt divers ist, nutzen auf dem Land vor allem Arbeitspendler die Mobilitätsstationen.
Bei einem “smarten” Mobilitätshub gibt es Kameras und Sensoren, die beispielsweise die aktuelle Verfügbarkeit erfasst werden kann und wodurch empirische Daten des Nutzerverhaltens erhoben werden können.
Die Standortplanung und Dimensionierung geschieht auf Basis von verschiedenen Stationstypen. Bei einer Zubringerstation ist beispielsweise die Anbindung an den ÖPNV von zentraler Bedeutung.
Ein großes Problem ist die mangelnde Verfügbarkeit von Daten im ländlichen Raum. Dadurch wird die Planung von Mobilitätsstationen deutlich erschwert. Ziel des Tools ist es, Mobilitätsstationen planen zu können, ohne zusätzliche Daten erheben zu müssen. Dafür werden beispielsweise Daten aus der Erhebung “Mobilität in Deutschland” oder aus Open Street Maps genutzt.
Welchen Beitrag können gut genutzte Daten für die Inbetriebnahme, Gewährleistung und Instandhaltung von Schienenfahrzeugen leisten?
In der heutigen Folge vom #Mobilitätsfunk haben wir mit Lars Kiefer und Thilo Richter von Aicorn über die Datensammlung und -nutzung in Bezug auf Schienenfahrzeuge gesprochen. Aus den den gesammelten Daten ziehen die “Datenhacker aus Karlsruhe” relevante Informationen und stellen Auswertungen für die Instandhaltung bereit. Dabei arbeiten sie mit Verkehrsbetrieben im öffentlichen Verkehr zusammen.
Die wichtigsten Erkenntnisse der Folge in Kürze:
Schienenfahrzeuge produzieren eine sehr große Menge an Daten – nicht richtig ausgewertet sind sie nur schwer nutzbar. Gerade bei älteren Schienenfahrzeugen ist die Erfassung und Handhabung der Daten oft schwierig.
Technische Anforderungen zur Datennutzung sind bei den verschiedenen Lebenszyklusphasen eines Schienenfahrzeugs oft ähnlich. Dies bietet Potenzial für eine effizientere und bessere Datennutzung und -auswertung.
Es gibt eine gewisse Skepsis der Verkehrsbetriebe, ihre Fahrzeugdaten zu teilen. Lars und Thilo erläutern, warum diese Skepsis teilweise berechtigt ist.
Der Fachkräftemangel und die fehlende Finanzierung von ÖV-Betrieben sind akute Probleme für die Instandhaltung. So werden niedrigere Standards akzeptiert als eigentlich gewünscht – das Verbesserungspotenzial ist dadurch aber auch sehr hoch.
Wir waren auf dem Deutschen Mobilitätskongress der DVWG in Frankfurt und haben Expertinnen und Experten zu Digitalisierungspotenzialen in der Mobilität befragt. Zudem wollten wir wissen, wie sicher sie sich selbst in einem autonom fahrenden Fahrzeug fühlen würden.
Im #Podcast erhaltet ihr Einblicke in die vielfältigen Standpunkte der Beteiligten und gewinnt interessante Perspektiven zu den aktuellen Diskussionen rund um die Themen Digitalisierung und autonomes Fahren!
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