Mono, Poly & Co.

Mono, Poly & Co.

By Sonja JünglingSociety & CultureRelationships
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Mono, Poly & Co. episodes

  • #110 - D wie Diskriminierungssensible Begleitung für kink, poly, queer & Co.
    Diskriminierungssensible Begleitung für Kink & Queer: So findest du passende Therapie – mit Warnsignalen, Tools und Tipps für die Wartezeit.

    In dieser Folge spricht Sonja darüber, wie du diskriminierungssensible, kink‑ und queer‑freundliche Therapeut*innen findest, woran du gute Passung erkennst und was dir bis zum Therapiebeginn helfen kann. Du bekommst einen Überblick über Therapie vs. Coaching/Beratung, häufige Verfahren und konkrete Wege der Suche – inklusive Stolperfallen und Warnsignalen.


    📌 Themen dieser Folge
    • Beziehungen und Therapie: Warum Paar‑/Beziehungsarbeit oft psychotherapeutische Themen berührt
    • Sonjas Engagement: kink‑freundliche Praxis, Netzwerk und Vorträge (kink‑friendly.de, SMART, BVSM)
    • Diskriminierungssensible Haltung: Sprache, Erfahrung, Weiterbildung – der Mensch im Blick
    • Klarheit schaffen: Therapie vs. Coaching vs. Beratung, Approbation, Kassensitz, Kosten
    • Verfahren verstehen: VT, TfP, systemisch, EMDR, Psychoanalyse – und warum Zusatzqualis zählen
    • Sicherheit in Therapie: Gesehen werden (inkl. queer/kinky Anteile) als Grundlage für Wirksamkeit
    • Qualitätsmerkmale guter Therapeut*innen: Qualifikation, Chemie, Struktur, Verantwortung, Fortbildung
    • Warnsignale: Sensationsgier, Abwertung, „Gib Identität/Praktiken auf“ – Zeit zu wechseln
    • Suche starten: 116117, therapie.de, kink‑friendly.de, Kassen, Beratungsstellen, Empfehlungen
    • Outing & Erstkontakt: Timing, kurze klare Fragen, auf Reaktionen achten
    • Logistik & Passung: Anfahrt, Zeiten, Reizbelastung – 2–3 Must‑haves/No‑Gos definieren
    • Überbrücken bis zum Start: Selbstfürsorge, Beratungsangebote, Apps/Online‑Therapie, ggf. stationär
    • Fazit & Ermutigung: Du verdienst passende, respektvolle Unterstützung – bleib dran
    💡 Das Wichtigste in Kürze
    • Diskriminierungssensible, offene Haltung ist Grundvoraussetzung für therapeutische Sicherheit und Wirkung.
    • Unterscheide Therapie, Coaching und Beratung – kläre Qualifikation, Approbation und Kostenwege.
    • Passung zählt: Qualifikation plus Beziehungskompetenz, Empathie, Struktur und Fortbildungsbereitschaft.
    • Warnsignale: Abwertung, Sensationsgier, oder die Forderung, Identität/Praktiken aufzugeben.
    • Nutze mehrere Suchkanäle, Probatorik und kurze, gezielte Fragen im Erstkontakt; du bestimmst das Tempo.
    • Logistik entscheidet mit: Plane realistisch, damit du dranbleiben kannst.
    • Wartezeit aktiv nutzen: Selbstfürsorge, niedrigschwellige Angebote, ggf. medizinische/teilstationäre Hilfe.
    🔗 Links & Ressourcen zur Folge
    • kink‑friendly.de – Kink‑freundliche Anlaufstellen
    • SMART Rhein‑Ruhr – Ältester BDSM‑Verein in NRW
    • BVSM – Bundesvereinigung für Sadomasochismus
    • therapie.de – Überblick zu Verfahren & Therapeut*innen‑Suche
    • 116117 – Terminservicestelle (deutschlandweit)
    • BetterHelp (englischsprachig, selbst bezahlt)
    • HelloBetter App
    • Instahelp
    • Podcast: Psychologie to go! (Franca Cerutti)
    📚 Buchtipps:
    • BDSM und Psychotherapie – Fuchs‑Wolf

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    Und wenn du Lust hast, bei Bildern oder Texten eine zusätzliche menschliche Note beizusteuern, melde dich gern bei uns. Wir freuen uns über jede Verstärkung.
    41 min
  • #109 - Zeitnot drei klassische Probleme aus Sonjas Praxis
    Drei Praxisphänomene rund um gemeinsame Zeit: Dates, Überforderung, Planen vs. Spontan. Sonja zeigt Wege zu Klarheit, Balance und Selbstfürsorge.

    In dieser Folge teilt Sonja drei häufige Themen aus der Paarberatung – gerade passend zur dichten Jahreszeit mit Feiertagen und vollem Kalender: unterschiedliche Erwartungen an Dates, der Umgang mit realer Zeitnot und der ewige Tanz zwischen Planen und Spontaneität. Mit viel Wohlwollen lädt sie dich ein, Gefühle als Signale zu verstehen, Bedürfnisse klar zu benennen und gemeinsam tragfähige Lösungen zu finden. Zur Einordnung lohnt die vorherige Folge zum Thema Zeitnot.

    📌 Themen dieser Folge:
    • Unterschiedliche Erwartungen an gemeinsame Zeit: Frequenz, Dauer und Gestaltung von Dates
    • Interpretation vs. Realität: Was kürzere Dates (meist) nicht bedeuten – und wie du innere Aussagen prüfst
    • Bedürfnisanalyse: Nähe generell oder Nähe genau mit dieser Person?
    • Zeitnot und Überforderung: Warum Effizienz auf Dauer nicht trägt
    • Selbstfürsorge und Transparenz: Wie viel Überforderung will/muss ich tragen?
    • Planen vs. Spontaneität: Mental Load, Rollenerwartungen und faire Arbeitsteilung
    • Praktische Ansätze: Wochenweise wechseln, kurzfristig/langfristig aufteilen, Fehlertoleranz üben
    • Externe Unterstützung: Mediation und Beratungsstellen als Entlastung
    💡 Das Wichtigste in Kürze
    • Unterschiedliche Bedürfnisse zu Zeit und Nähe sind normal – sprecht sie aus statt zu interpretieren.
    • Hinter Ärger steckt oft ein konkretes Bedürfnis (z. B. Anerkennung, Kuscheln, Status) – klärt das zuerst.
    • Überforderung ist keine nachhaltige Antwort auf Zeitnot – setze Grenzen und gönn dir Selbstfürsorge.
    • Transparenz schafft Vertrauen: Sag, wenn du gerade Abstand oder Extra-Selbstfürsorge brauchst.
    • Balance zwischen Planung und Spontaneität geht: Arbeitsteilung, Wochenwechsel, kurz/langfristig kombinieren.
    • Fehlertoleranz hilft – Perfektion passt selten in echte Kalender.
    • Gefühle sind Signale, keine Urteile – nutzt sie als Wegweiser zu den eigentlichen Themen.
    • Unterstützung von außen (Mediation/Beratung) ist effizient und entlastend – kein Zeichen von Scheitern.
    🔗 Links & Ressourcen zur Folge:
    • Vorherige Folge als Hintergrund: 108 - Z wie Zeitnot: der Kampf mit dem Kalender
    • Nutzt Beratungsstellen & Mediation

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    22 min
  • #108 - Z wie Zeitnot: der Kampf mit dem Kalender
    Zeitnot, Termine, Jahresendstress: Sonja zeigt, wie du klar priorisierst, liebevoll kommunizierst und Zeit für dich sicherst.

    In dieser Folge schaut Sonja liebevoll-pragmatisch auf knappe Zeit: von einer greifbaren Definition von Zeitnot über typische Entscheidungsfallen (People-Pleasing, Erwartungen) bis hin zu konkreten Wegen, Treffen bewusster zu planen, zu bündeln und die eigene Erholung fest einzuplanen. Mit vielen alltagsnahen Fragen, Tools und einer klaren Einladung zur Selbstfürsorge.

    📌 Themen dieser Folge:
    • Was ist Zeitnot? Rechenbeispiel der Woche und warum 27,5 freie Stunden schnell verpuffen
    • Entscheidungsdruck: Verpflichtungen, Optionenflut, innere vs. äußere Erwartungen
    • People-Pleasing und Angst vor Enttäuschung als versteckte Treiber
    • Entscheidungsfragen: Wen will ich sehen – und warum? Bedürfnis hinter dem Treffen klären
    • Kontext mitdenken: Erholung vor/nach Terminen, aktuelles Stresslevel
    • Zeit smart nutzen: Treffen bündeln, Pflichten verbinden, Einzel- vs. Gruppensettings
    • Planen vs. Spontanität: gemeinsame Erwartungen und Frequenzen klären
    • Organisation: gemeinsame Kalender, Farben/Kürzel, Notizen, regelmäßige Abstimmung – gern mit KI-Unterstützung
    • Absagen/Verschieben: Ton, Haltung und Nachfragen statt Annahmen
    • Liebevolle Klarheit: echte Zustimmung erfragen statt „Ist das okay?“
    • Zeit für mich: Löffel-Metapher, Kapazitäten achten, Qualität vor Quantität
    • Perspektive 4.000 Wochen: bewusst auswählen, Stress durch Überplanung reduzieren
    • Abschluss: Danke, Teilen/Support, Wohlwollen für dich und andere
    💡 Das Wichtigste in Kürze
    • Zeitnot ist real – rechne deine Woche durch und plane mit echten Grenzen.
    • Priorisiere nach Bedürfnissen: Verbindung, Spaß, Alltag teilen, Prozessbegleitung.
    • Kombiniere Termine oder Pflichten, wenn’s passt – und wähle passend zum Thema Einzel- oder Gruppensetting.
    • Klärt Planungsstile und Frequenzen; Routine schafft Entlastung.
    • Nutze Kalender-Transparenz (gemeinsam, farblich, mit Notizen) plus regelmäßige Absprachen.
    • Bei Absagen zählt Haltung: Kontext geben, nachfragen, nicht raten.
    • Übe liebevolle Klarheit statt stillem Einverständnis.
    • Deine Erholung ist Grundlage für gute Beziehungen.
    • Weniger ist mehr: Begrenzte Lebenszeit bewusst gestalten, Stress senken.
    📚 Buchtipps:
    • Oliver Burkeman: 4.000 Wochen – Das Leben ist zu kurz für Zeitmanagement
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    37 min
  • #107 - FAQ mit Alex - Schwangerschaft, Konflikte und Mono-Poly Beziehung
    Drei Hörerfragen: ungeplante Schwangerschaft in offenen Beziehungen, festgefahrene Konflikte und wenn Poly auf Mono trifft.

    In dieser Folge begleitet dich Sonja warm und klar durch drei sensible Alltagsthemen: Elternschaft (auch ungeplant) in verschiedenen Beziehungsformen, Strategien bei festgefahrenen Konflikten und was hilft, wenn polyamore und monogame Menschen zusammenfinden möchten. Alex steuert nach Sonjas Antworten kurze Ergänzungen bei.

    📌 Themen dieser Folge:
    • Frage 1: Elternschaft und Ressourcen
      • Was ändert sich mit (ungewollter) Schwangerschaft für Zeit, Energie, Verantwortung und Commitment?
      • Unterschiede zwischen dyadischer und multipler Elternorganisation
      • Offene/poly Konstellationen: Biologie, Vaterschaftsfragen, rechtliche/praktische Rahmen
      • Biologie vs. soziale Elternschaft: Warum stabile Bezugspersonen fürs Kindeswohl zentral sind
      • Kommunikation, Transparenz und Netzwerkunterstützung
      • Elternschaft als eigene Beziehungsebene
      • Unterstützung im Polykül/Netzwerk
      • Beziehungen im Blick behalten
    • Frage 2: Wenn Konflikte blockieren und niemand nachgeben will
      • Hinter Positionen die Bedürfnisse erkunden
      • Tools: Skalenarbeit, kreative Alternativen, kleine Schritte und Kompromisse
      • Außenhilfe bei starken Gefühlen (z. B. Eifersucht)
      • Mitgefühl für alle Seiten; kleine Entgegenkommen zählen
    • Frage 3: Wenn Poly und Mono zusammenkommen
      • Motive, Erwartungen, Erfahrungen klären
      • Bereitschaft zu Bildung, Prozessarbeit und fairer Verteilung emotionaler Arbeit
      • Langsamkeit, viele Gespräche, ggf. professionelle Begleitung
      • Reflexionsfragen: Status, Umgang mit Eifersucht, Zukunftspläne (Zusammenziehen, Kinder) und passende frühere Podcastfolgen
    💡 Das Wichtigste in Kürze:
    • Elternschaft verändert Ressourcen und braucht langfristige Stabilität – plant vorausschauend.
    • In offenen/poly Kontexten: alle potentiell Beteiligten anhören und transparent kommunizieren.
    • Soziale Elternschaft und verlässliche Bezugspersonen sind fürs Kind oft entscheidender als Biologie.
    • Statt Positionen: Bedürfnisse verhandeln. Das öffnet kreative Wege.
    • Nutzt konkrete Tools (Skalen, kleine Schritte, Quality-Absprachen) und holt euch Unterstützung.
    • Poly x Mono: Motive, Erwartungen und die Bereitschaft zur Prozessarbeit klären – auf Augenhöhe und mit fairem Load.
    🔗 Links & Ressourcen zur Folge:
    • #58 - E wie Erstkontakt zu Polyamorie
    • #63 - Interview: Timothy – der Weg in die Poly-Welt
    • Neue Website: MoPoCo-Podcast.de

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    30 min
  • #106 - Folge aus der Praxis - Liebe und Sex Ü50
    Praxisfolge zu Alter, Liebe und Sex: Chancen von Altersmix, klare Kommunikation, STI-Schutz und smarte Erstgespräche.

    In dieser warmherzigen Praxisfolge knüpft Sonja an die letzte Episode zum Älterwerden an und schaut ganz konkret auf Begegnungen, Sexualität und Beziehungen im Kontext von Alter. Es geht um bereichernde Altersmixes, klare Kommunikation über Status und Grenzen – und um Gesundheitsthemen wie STI-Management. Du bekommst außerdem ein Gesprächs-Tool an die Hand, das erste Dates und Kennenlern‑Talks leichter und sicherer macht.

    📌 Themen dieser Folge:
    • Wie flexible Beziehungsformen Altersunterschiede entdramatisieren und bereichern können
    • Chancen und Risiken großer Altersunterschiede: Kompetenztransfer, Lust – und Langfristfragen
    • STI-Management im Alter: Schutz bleibt wichtig trotz niedrigem Schwangerschaftsrisiko
    • Gelassenheit, Körperwissen und Humor: Sexualität mit körperlichen Veränderungen navigieren
    • Sprachwelten und Generationen: Englischlastige Begriffe, Inklusion und Lernbereitschaft
    • Statusoffenbarung: Wann sage ich „poly“, „solo“, „suche…“? Balance aus Klarheit und Feingefühl
    • Komplexe Netzwerke im höheren Alter: Ex‑Partnys, Freundys, Sexfreundschaften
    • Strukturierte Erstgespräche: Sicherheit durch Checklisten und klare Abfragen
    💡 Das Wichtigste in Kürze
    • Flexible Beziehungskonzepte eröffnen Lern‑ und Entwicklungspotenziale über Altersgrenzen hinweg.
    • Große Altersunterschiede: bereichernd, aber mit Blick auf Versorgung, Abhängigkeiten und Zukunft denken.
    • STI-Prävention bleibt essenziell: Tests, Schutzmethoden und offene Gespräche nicht vernachlässigen.
    • Mehr Offenheit für körperliche Veränderungen kann Sex verbessern – Ehrlichkeit und Humor helfen.
    • Sprache kann verbinden oder trennen: neue Vokabeln lernen, Unterschiedlichkeiten respektieren.
    • Status früh benennen kann Türen öffnen – achtsam vorfühlen und situationsgerecht kommunizieren.
    • Strukturierte Gesprächsformate geben Halt bei ersten Begegnungen.
    🔗 Links & Ressourcen zur Folge:
    • s.a.m. health – Testkits und Infos zu STIs
    • RBDSMATP Gesprächsformat (Herkunft/Erklärung)
    • Tag der offenen Beziehungstür (TOBT) – 28.02.26
    • Vorherige Folge zum Einstieg ins Thema: 105 - Ä wie Älter werden
    💬 RBDSMATP – Leitfaden fürs Erstgespräch (als Checkliste)
    • R – Relationship: In welcher Beziehung lebe ich gerade, welche Art Beziehung stelle ich mir vor?
    • B – Boundaries: Welche Grenzen habe ich?
    • D – Desires: Welche Wünsche habe ich?
    • S – STI: Welche Tests/Intervalle? Welche Schutzpraxis?
    • M – Meaning: Welche Bedeutung hat das alles für mich?
    • A – Aftercare: Wie möchte ich danach in Verbindung bleiben oder gut aus der Verbindung gehen?
    • T – Trauma: Gibt es Erlebtes, das mein Gegenüber wissen sollte?
    • P – Physical fitting: Körperliche Passung – gibt es Besonderheiten, die relevant sind?
    📣 Mitmachaktion Tag der offenen Beziehungstür (TOBT):
    Am 28.02.26 öffnen Menschen und Initiativen Türen, um niedrigschwellig über alternative Beziehungskonzepte ins Gespräch zu kommen – ohne Druck, mit viel Wohlwollen. Teile die Infos, sprich Einrichtungen an und hilf, das Angebot sichtbar zu machen. Wenn du Kontakte oder Ideen hast, melde dich gern: [email protected]. Wir freuen uns auf dich!
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    22 min
  • #105 - Ä wie Älter werden - Ü50: Wie verändern sich Beziehung und Sexualität mit den Jahren?
    Ü50: Liebe, Sex und Beziehungsformen im Alter – was verändert sich, was wird leichter, was herausfordernder? Sonja teilt Erfahrungen und Perspektiven.

    In dieser warmherzigen Themenfolge spricht Sonja – selbst 50 und als Paar- und Sexualberaterin tätig – über Liebe und Sexualität ab 50+. Es geht darum, warum Alter eine Rolle spielt: von Sozialisation und Körper über Beziehungsmuster und Dating bis hin zu geschlechtsspezifischen Dynamiken. Mit viel Feingefühl beleuchtet sie Chancen, Hürden und eine Haltung, die Begegnungen im späteren Leben leichter und lustvoller macht.

    📌 Themen dieser Folge:
    • Warum Alter zählt: Sozialisation, Rollenbilder und ihre Wirkung auf Offenheit für Mono/Poly
    • Körperliche Veränderungen: Libido-Schwankungen, Menopause, Erektionsveränderungen, individuelle Varianz
    • Erwartungen und Praxis: wie Sexualität sich anpasst – jenseits von Leistungsdenken
    • Vorteile Ü50: mehr Gelassenheit, Klarheit, geklärte Lebensfragen (z. B. Kinderwunsch)
    • Stolpersteine: ungeübtes Flirten, Glaubenssätze, weniger sichtbare Verfügbarkeit, geringere Energie
    • Üben und dranbleiben: absichtsfreie Begegnungen, Alltagskontakte, Seminare
    • Geschlechterdynamiken: unterschiedliche Rollenerwartungen, Plattform-Erfahrungen, patriarchale Wunden
    • Schlussgedanke: mit aufmerksamer Naivität offen bleiben – Best-Case statt Worst-Case
    💡 Das Wichtigste in Kürze:
    • Alter beeinflusst sowohl Kopf (Sozialisation/Glaubenssätze) als auch Körper (Libido/Funktion).
    • Sexuelle Veränderungen sind normal und extrem individuell — Anpassung ist möglich und sinnvoll.
    • Spätes Dating kann mehr Klarheit, Gelassenheit und Lebensqualität bringen, weil viele Lebensfragen (z. B. Kinder) geklärt sind.
    • Praktische Hürden: weniger Flirt‑Orte, kein eindeutiges Verfügbarkeits‑Schild, Energie- und Übungsbedarf.
    • Geschlechtsspezifische Unterschiede sind im Alter oft stärker spürbar; beide Seiten tragen Belastungen.
    • Vorgehen: Begegnungen absichtsfrei angehen, üben (alltäglich, Seminare), mit aufmerksamer Naivität offen bleiben.
    • Haltung zählt: mehr Best‑Case‑Denkweise statt Worst‑Case erhöht Chancen auf positive Erfahrungen.
    Sonja beleuchtet mit viel Feingefühl die patriarchale Wunde, die viele Menschen prägt – und plädiert für mehr offene Begegnung, gegenseitiges Vertrauen und wohlwollende Neugier, auch (oder gerade) im Alter.

    💬 Ein Appell an mehr Leichtigkeit, Gelassenheit und Lust auf Neues – egal wie alt du bist.

    🔗 Links & Ressourcen zur Folge
    • 🎶 Das Lumpenpack - Guacamole
    • 🎙️ #37 - Interview: Dating (mit Eva)

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    33 min
  • #104 - Folge aus der Praxis - D/S
    DS in der Praxis: bewusstes Machtspiel, Grenzen, Aftercare und Sicherheit. Mit persönlicher Lernstory und Einladung zum Mitdenken statt blind gehorchen.

    In dieser sehr persönlichen Praxisfolge taucht Sonja in DS als Spielart von BDSM ein: Worum geht’s bei bewusstem Machtgefälle zur sexuellen Erregung, welche Varianten gibt es, und wie bleiben Vertrauen, Konsens und Sicherheit im Fokus? Dazu teilt sie Erfahrungen aus der Beratung, eine persönliche Lernerfahrung und eine wunderschöne Sprachnachricht über Hingabe und Autonomie.
    📌 Themen dieser Folge:
    • was DS für Sonja bedeutet – nämlich eine bewusste, einvernehmliche Gestaltung von Machtunterschieden
    • welche häufigen Konflikte und Missverständnisse in DS-Dynamiken auftauchen
    • warum viele Menschen glauben, es gäbe ein „richtiges“ oder „falsches“ Verhalten in der Sub- oder Dom-Rolle
    • wie (unerfüllte) Erwartungen die Verbindung stören können
    • welche Rolle Scham spielt – und wie Offenheit und individuelle Aushandlung helfen können
    • was Sonja persönlich mit DS verbindet und warum diese Folge für sie so besonders ist

    💡 Das Wichtigste in Kürze

    • DS = konsensuelles Machtspiel zur sexuellen Erregung; Kontext, Vertrauen und Kommunikation sind zentral.
    • Es gibt keine Einheitslösung: Entdecke deinen eigenen Stil statt Standards zu kopieren.
    • Grenzen wirken, wenn sie persönlich, klar und konsequent sind.
    • Aftercare ist mehrdimensional und kann zeitversetzt nötig werden.
    • Klärt explizit: Soll Sub mitdenken oder nur ausführen? Das beeinflusst Sicherheit und Flow.
    • Erfahrung schützt nicht vor Fehlern: Nutzt SafeWord/Ampelcode und mehrere Sicherheitsnetze.
    • Riskante Grenzspiele nur auf stabiler Beziehungsebene; sonst bei sicheren Basics bleiben.

    🔗 Links & Ressourcen zur Folge:
    • 🎥 Reel über Grenzen

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    Im Oktober startet wieder Sonjas Gruppencoaching und es gibt noch freie Plätze. Wenn du eine wirksame und gleichzeitig günstigere Möglichkeit suchst, an deinen Beziehungsthemen zu arbeiten, ist das deine Chance. In einer kleinen, vertrauten Gruppe lernst du nicht nur von Sonjas über 15 Jahren Erfahrung, sondern profitierst auch von den Perspektiven der anderen und kannst bei ähnlichen Problemen direkt „trittbrettfahren“.In einem sicheren und vertraulichen Online-Raum (via Zoom) werdet ihr euch unter anderem mit diesen Themen beschäftigen:
    • Konfliktverständnis: Was passiert hier eigentlich und warum ist das so schwer?
    • Mut für sich einzustehen: Ich bin okay und du bist okay, auch wenn wir anderer Meinung sind.
    • Wohlwollen & Fehlerkultur: Wie wir die Perspektive der anderen einnehmen und menschlich sein dürfen.
    • Gewaltfreie Kommunikation: Ein besonderer Fokus auf die Basics für eine gute Beziehung.
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    Credits:Die Musik wurde für uns von NeoKorTechs zusammen gemischt und zur Verfügung gestellt (insta: @neokortechs, Homepage: http://www.christian-janz.de). Vielen lieben Dank!

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    33 min
  • #103 - D wie D/s: das Spiel mit Dominanz und Hingabe
    Dominanz & Submission: Einstieg in DS mit Klarheit, Achtsamkeit und echten Risiken. Sonja teilt Basics, Varianten und sichere Praxis.

    In dieser Folge nimmt dich Sonja mit in die Welt von Dominanz & Submission (DS) als Teil von BDSM. Es geht um Grundbegriffe, Dynamiken im Alltag, emotionale und rechtliche Fallstricke sowie Wege in eine achtsame, sichere Praxis. Du erfährst, warum DS so faszinieren kann, wann es nicht passt und wie Vor- und Nachsorge den Genuss erhöhen. Sonja teilt zudem eigene Erfahrungen und lädt dazu ein, Fragen zu stellen und weiter zu recherchieren.

    ⚠️ Hinweis: Diese Folge behandelt sensible Inhalte rund um Machtgefälle, Erniedrigung und emotionale Verletzlichkeit. Bitte pass gut auf dich auf und hör nur so weit, wie es sich sicher anfühlt.

    📌 Themen dieser Folge:
    • Definitionen: Was bedeutet Dominanz, Submission und das zentrale Machtgefälle?
    • Formen des Ausdrucks: verbal, nonverbal, körperlich; Sessions und abgetrennte Spielräume
    • DS im Alltag und in Gruppen: Erlaubnisgesten, Stoppsignale, Strafen/Belohnungen
    • Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit: Diskretion und Respekt gegenüber Unbeteiligten
    • Emotionale Dimension: Warum Worte Wunden schlagen können; Heilung und Nachsorge
    • Varianten & Spielarten: Petplay, 24/7, TPE, FLR, High Protocol, Caregiver/Little, Entmenschlichung, klassische Rollenspiele
    • Motivation: Kick, Klarheit, Rebellion, Identität – Lust und auch asexuelle Erfüllung
    • Wann DS nicht passt: Trigger, Überforderung, kein persönlicher Reiz
    • Einstieg & Vorbereitung: langsam beginnen, reflektieren, Konsens als dynamischer Prozess
    • Fehler & Abstürze: Reptilienhirn, Schadensbegrenzung, Verantwortung und ehrliche Nachbesprechung
    • Prävention & Nachsorge: Achtsamkeit, sichere Umgebungen, Back-up, empathisches Auffangen
    • Fazit: Hoher Genuss und echtes Risiko – Sicherheit maximiert den Spaß
    💡 Das Wichtigste in Kürze
    • DS ist das bewusste Spiel mit Machtgefällen – Kommunikation ist unverzichtbar.
    • Emotionale Sicherheit zählt genauso wie körperliche Unversehrtheit.
    • Intensität und Risiko variieren stark je nach Spielart; rechtliche Grenzen beachten.
    • Konsens bleibt jederzeit widerrufbar; langsam starten und reflektieren schützt.
    • Fehler passieren: Nachsorge, Lernbereitschaft und Verantwortungsübernahme sind Pflicht.
    • In der Öffentlichkeit gilt: rücksichtsvoll und diskret handeln.
    🔗 Links & Ressourcen zur Folge:
    • SMJG (SM-Jugend)
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    • Konfliktverständnis: Was passiert hier eigentlich und warum ist das so schwer?
    • Mut für sich einzustehen: Ich bin okay und du bist okay, auch wenn wir anderer Meinung sind.
    • Wohlwollen & Fehlerkultur: Wie wir die Perspektive der anderen einnehmen und menschlich sein dürfen.
    • Gewaltfreie Kommunikation: Ein besonderer Fokus auf die Basics für eine gute Beziehung.
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    46 min
  • #102 - Interview mit Ravna & Maya: Vielfalt - Queere Lebenswelten
    Interview mit Ravna und Maja über queere Identität, Polyamorie und Mehr‑Eltern‑Familien. Eine Folge über das Hinterfragen von Normen und Selbstfindung.

    In dieser Folge spricht Sonja mit Ravna und Maja über Queerness im Alltag: Identität, Pronomen und Begehren, gelebte Polyamorie, Mehr‑Eltern‑Familien und die Realität queerer Elternschaft. Dazu gibt’s klare Worte zur deutschen Rechtslage rund um Sorge, Gerichte und Jugendämter – und warum starke Netzwerke für Kinder und Erwachsene so wichtig sind.

    ⚠️ Hinweis: In dieser Folge werden sensible Themen besprochen, die für einige Personen belastend
    sein können. Dazu gehören Diskussionen über systemische und häusliche Gewalt, Gewalt gegen
    Frauen, Femizid sowie negative Erfahrungen mit dem Justizsystem und Jugendämtern. Bitte achte
    gut auf dich und entscheide, ob du diese Folge oder Teile davon überhaupt hören möchtest.

    📌 Themen dieser Folge:
    • Vorstellung: Wer sind Ravna & Maja – Aktivismus, Publikationen, Sprache und queere Elternschaft
    • Identität, Pronomen, Begehren: von „nicht-binärer Lesbe“ bis „trans, lesbisch“ und Neopronomen im Alltag
    • Was bedeutet „queer“? Normen hinterfragen statt nur Labels sammeln
    • Polyamorie im Kontext: Wann ist Nicht‑Monogamie queer – und wann nicht?
    • Queere Familienmodelle: Mehrelternschaft, Patchwork, Bauch‑, Herz‑ und Herdenkinder
    • Rechtliche Hürden: Sorgerecht vs. Sorgepflicht, Erb‑/Steuerfragen, Krankenhauszugänge
    • Gewalt, Justizkritik, Femizide: Kindeswohl, problematische Entscheidungen, Väterrechtsdiskurse
    • Alltag in Mehrpersonen‑Haushalten: Koordination, Entlastung, Wohn‑ und Mobilitätsfragen
    • Beziehungsnetzwerke als Schutz, Resilienz – und die Risiken durch Isolation
    • Was wir feiern: Vielfalt, Lernräume für Kinder, Mut zur Phase und Selbst‑Neuerfindung
    💡 Das Wichtigste in Kürze:
    • Queerness heißt: Hetero‑ und Mononormen hinterfragen – in Praxis und Struktur.
    • Identität ist fluide; Pronomen brauchen Respekt, Übung und Kontext.
    • Polyamorie kann queer sein, muss es aber nicht – entscheidend ist das Aufbrechen von Mononormen.
    • Mehr‑Eltern‑Familien bieten Stabilität und Entlastung, erfordern aber viel Organisation.
    • Das Recht bevorzugt das Zwei‑Eltern‑Modell – Mehr‑Eltern‑Konstellationen sind benachteiligt.
    • Netzwerke schützen; Isolation erhöht das Risiko von Gewalt.
    • Hab Mut, eigene Muster zu prüfen – Lebensphasen erlauben Veränderung.
    🔗 Links & Ressourcen zur Folge:
    • Blog von Maja: VielGeliebt – Love outside the box
    • Social Media von Maja: @MayaMitKind
    • Social Media von Ravna: @zesyra / @zesyr_a (insta, Bluesky, mastodon, threads, TikTok)
    • Artikel von Ravna Marin Siever: „Keine Utopie: besser aufgefangen werden nach sexualisierter Gewalt“
    • Queer Lexikon
    📚 Buchtipps:
    • Was wird es denn? Ein Kind! von Ravna Marin Siever (Beltz, Autorenwelt)
    • Die stille Gewalt von Asha Hedayati (Rowohlt, Autorenwelt)
    • Die Wut, die bleibt von Mareike Fallwickl (Rowohlt, Autorenwelt)

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    59 min
  • #101 - Jubiläum - 2 Jahre & 100 Folgen MoPoCo
    MoPoCo feiert 2 Jahre! Sonja und das Team blicken zurück, teilen Zahlen und Geschichten und hören, was ihr zu sagen habt. Eine Jubiläumsfolge voller Insights.

    In dieser ganz besonderen Folge zum zweijährigen Bestehen von Mono, Polyamorie & Co. hat sich Sonja Verstärkung direkt aus dem Team geholt! Gemeinsam mit Lou, Alex und Ina blickt sie auf die Anfänge des Podcasts zurück, teilt beeindruckende Zahlen zur Entwicklung der Hörer:innenschaft und gibt einen Einblick in die vielfältige Arbeit, die hinter den wöchentlichen Episoden steckt. Es ist eine Feier der Gemeinschaft, der persönlichen Entwicklung und des Wissens, das in den letzten zwei Jahren geteilt wurde. Freut euch auf persönliche Anekdoten, bewegende Sprachnachrichten von Hörer:innen und einen Ausblick, was die Zukunft für MoPoCo bereithält.

    📌 Themen dieser Folge:
    • Ein Teil des Teams stellt sich vor: Wer sind die Menschen hinter MoPoCo?
    • Zwei Jahre Wachstum: Von 262 auf über 2.500 monatliche Hörer:innen.
    • Ein Blick hinter die Kulissen: Wie die Arbeit im Team organisiert ist.
    • Sonjas Vision: Warum dieser Podcast mehr als nur ein Hobby ist.
    • Ihr habt das Wort: Wundervolle Sprachnachrichten und Feedbacks aus der Community.
    • Ein besonderer Gruß vom Podcast Kunst der Unvernunft.
    📣 Ankündigung:
    • Wir sind dabei: Die Bondage Fetisch World (BoFeWo).
    Grüße und Dank gehen raus an:
    • All die Menschen, die uns Nachrichten für diese Folge geschickt haben
    • all unsere bisherigen Interview-Partner:innen
    • alle hörenden Personen
    • unsere finanziellen und tatkräftigen Unterstützer:innen
    • Sebastian Stix vom Podcast Kunst der Unvernunft
    Ohne Euch wären das alles nicht möglich gewesen - Danke!
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    59 min

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