Mit der Öffnung des Brunnens bei Vienenburg beginnt eine der umfangreichsten Mordermittlungen der deutschen Nachkriegszeit. Aus ganz Deutschland erreichen Briefe die Mordkommission in Braunschweig. Angehörige fragen nach vermissten Frauen, andere Dienststellen melden ungeklärte Fälle, und immer wieder steht dieselbe Frage im Raum: Was ist Wahrheit – und was ist Rudolf Pleils Selbstinszenierung? Denn Pleil gesteht Morde am laufenden Band, widerruft sie dann wieder oder übertreibt. Im Prozess ringen Gutachter und Gericht um die Frage: Ist Pleil für seine Taten voll verantwortlich?
Mord und detaillierte GewaltdarstellungSexualisierte Gewalt und Vergewaltigung (auch an Leichen)Sadismus und sexuelle Erregung durch GewaltEnthauptungPsychologische Gutachten und Beschreibung psychischer StörungenAlkohol- und SubstanzkonsumGerichtsprozess und Zeugenaussagen zu GewaltverbrechenTrauma von Hinterbliebenen und Überlebenden[1] Barnstorf, Fritz: „Der Fall Pleil". In: Der Spiegel, Nr. 45/1950, erschienen am 07.11.1950.
[2] Lautenbach, Birgit & Ebend, Johann: Der Totmacher. Die Geschichte des Mörders Rudolf Pleil. In: Historische Serienmörder Band IV. Verlag Kirchschlager, 2017.
[3] Pfeiffer, Hans: Der Zwang zur Serie. Serienmörder und ihre Motive. area Verlag, 2007.
[4] Sellin, Fred: Nur Heringe haben eine Seele: Geständnis eines Serienmörders – Der Fall Pleil. Droemer Verlag, November 2020.
[5] stern Crime, Nr. 56, September 2024: „Der nette Begleiter".
[6] Wikipedia: Rudolf Pleil.
[7] ARD: Die großen Kriminalfälle – „Der Totmacher" Rudolf Pleil.
[8] Zeitzeugen-Portal: Helga Erasmi – „Dem ‚Totmacher' entkommen".
[9] Terra X History: Überleben – Dresden 1946. Wie war der Alltag im Nachkriegsdeutschland?
[10] NDR Doku: Hungerwinter.
[11] ARD Doku: Der Hungerwinter – Überleben im zerbombten Deutschland.
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