Mösenbüro

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By Christin Spormann, Heide HammerSociety & CultureNewsArtsBooksPolitics
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Mösenbüro episodes

  • #7 mit Viktoria Spielmann über Care Arbeit, die Grünen, Politikerinnendasein & warum one struggle one fight zu wenig ist
    Folge 7 – von der Hochschulpolitik über Gewerkschaftsarbeit bis zum Wiener Gemeinderat - mit Viktoria Spielmann zeichnen wir die Lebensläufe von FLINTA* Personen in Politik und überall sonst nach

    Auf der Jesuitenwiese im Wiener Prater gibt’s zum Ausklang des Sommers das Volksstimmefest der KPÖ. Vicky Spielmann trifft man dort meist beim KZ-Verband, oft hinter der Theke. Wem diese Zusammenstellung zurecht schräg erscheint, war noch nie dort – keine Sorge, kommt verlässlich jedes Jahr wieder. Unsere heutige Gästin ist Viktoria Spielmann, von der Hochschulpolitik über Gewerkschaftsarbeit bis zum Wiener Gemeinderat war sie Politikerin der Grünen. Wir kennen sie auch als politische Aktivistin, die sich pointiert feministisch, klassenkämpferisch und menschenrechtszentriert zeigt, „extrem stabil“ würde Christin in ihrer harten Berliner Jugend gesagt haben.

    Bei Gewerkschaften ist der Arbeitskampf nicht weit oder sollte zumindest um die Ecke lugen. Wir haben Mitarbeiterinnen des Monats (im Plural!), die das in einem bislang ungewöhnlichen Feld durchgezogen haben: Sport, Eishockey. Zugegeben die Missstände waren auch immens. Wer hätte gedacht, dass österreichische Nationalspielerinnen im Trainingscamp nicht genug zu essen kriegen und die Trikots ihrer männlichen Kollegen auftragen müssen?
    Wir plädieren also auch diesmal für wenig eitle Allianzen, Neugier und Queer-Feminismus, dem nichts heilig (vollkommen) ist, schon gar nicht die eigene Partei oder sonstige Schablonen.

    Shownotes:

    Antonia Matzka – Kapitänin der österreichischen Eishockey Frauennationalteams
    https://www.instagram.com/amatzka16/?hl=de
    https://www.younion.at/themen/themen-2026/oesterreichs-eishockey-frauen
    Viktoria Spielmann
    https://de.wikipedia.org/wiki/Viktoria_Spielmann
    Pierre Bourdieu: Ökonomisches Kapital, kulturelles Kapital, soziales Kapital. 1983
    Paul Willis: Learning to Labour. How Working Class Kids Get Working Class Jobs. 1977
    Mascha Madörin – Feministische Ökonomie
    https://de.wikipedia.org/wiki/Mascha_Mad%C3%B6rin
    Irland führt dauerhaft Grundeinkommen für Künstler ein
    Fredi Ferková
    https://www.instagram.com/schla_wienerin/?hl=de
    Das wurde aus Techno #MeToo = Abschiedsrede von Viktoria Spielmann im Wiener Gemeinderat:
    https://www.wien.gv.at/mdb/ltg/2025/ltg-041-w-2025-04-24-036.htm
    Sookee
    https://sookee.de/

    58 min
  • #6 mit Kübra Atasoy über Asyl in Not, linke Blind Spots und warum es schwieriger geworden ist über Gewalt zu sprechen
    Folge 6 – Globale Befreiungskämpfe reloaded – mit Kübra Atasoy wagen wir das Unbequeme in den Fokus zu rücken

    Aus dem Urlaub zurück holen wir die Akten hervor, die uns Sorgen bereiten und legen keine wieder beiseite, bis wir sie abgearbeitet haben.

    Wir schütteln uns den Sand aus den Sandalen, beginnen da, wo wir im Juli aufgehört haben - beim Thema Flucht und Asyl - und sprechen mit Kübra von Asyl in Not im Mösenbüro über das Massengrab im Mittelmeer, und alle beteiligten. Warum Asyl in Not aber nicht den Kopf in den Sand steckt und stattdessen ein Büro in Dakar aufbaut erfährt ihr in der Kaffeepause.

    Kübra lehrt uns dabei als Werkzeug über Verfolgte und Verfolger*innen: Durch Wissen, Erfahrung und kontinuierliche Arbeit kann Gewalt besprochen und durchbrochen werden.

    Und damit die Ohnmacht uns nicht handlungsunfähig macht hat sie am Ende noch einen kleinen Tipp für uns: die Überwindung der Scham gelingt vielleicht auch auf der Tanzfläche.

    Shownotes:

    Asyl in Not
    https://asyl-in-not.org/

    SPENDEN für Asyl in Not

    https://asyl-in-not.org/spenden/

    Oder spende einfach direkt an das Spendenkonto:

    IBAN AT14 2011 1841 8594 1400
    BIC GIBAATWWXXX | paypal.me/asylinnot

    Kübra Atasoy: Unterdrückung ist kein dialektischer Begriff. Wie liberaler Antirassismus Herrschaftsverhältnisse verschleiert. In: Denialism. Antisemitismus und sexualisierte Gewalt aus feministischer Perspektive, hrsg.v. Livia Erdösi, Ana Hoffner Ex-Prvulovic*, Nora Sternfeld. Berlin 2025.

    ÖH Referat für ausländische Studierende und antirassistische Politik

    https://www.oeh.ac.at/referate/referat-fuer-auslaendische-studierende-und-antirassistische-politik/

    The Platypus Affiliated Society

    https://platypus1917.org/

    Platypus Wien

    https://www.platypus.wien/index/

    Girls & Gods

    https://www.goldengirls.at/films/girlsandgods

    Inna Schewtschenko

    https://de.wikipedia.org/wiki/Inna_Schewtschenko

    Meike Lauggas

    https://www.meikelauggas.at/

    we_do! ombudsstelle film & fernsehen

    https://www.ombudsstellefilm.com/

    vera* Verein Vertrauensstelle Kunst und Kultur

    https://vertrauensstelle.at/

    59 min
  • #5 mit Marty Huber über die Queer Base & Antifaschismus und warum Solidarität mit Frauen & Queers immer Antifa sein muss
    Folge 5 - Sommer, Sonne, queerer Antifaschismus im Mösenbüro mit Marty Huber

    Marty Huber ist mit Cornel West „a prisoner of hope“, anders wäre ihre langjährige professionelle Arbeit im Flüchtlingsbereich wahrscheinlich nicht möglich. Die Erfolge können sich wahrlich sehen lassen und darum ist es auch an Euch Zuhörerenden, die Queer Base als Welcome und Support for LGBTIQ+ Refugees zu unterstützen.

    SPENDENAUFRUF:

    https://friends.queerbase.at/spenden/

    Mit Marty sprechen wir über Wien als Fluchtpunkt und Lebensort für Queers form everywhere, über Antifaschismus und die Widersprüche, die unsere Institutionen von der Villa bis zur Katholischen Kirche so durchziehen.

    Demgemäß ist unsere Mitarbeiterin des Monats Prof.in Christina Brüning, die für ihre Arbeit zu Holocaust und Erinnerungskultur, zu Postkolonialismus, Gender und Rechtsextremismus gemeinsam mit ihrem Team an der Geschichtsdidaktik der Universität Marburg Ziel rechtsextremer Angriffe bis hin zu Morddrohungen ist.
    Selbst die katholische Kirche reicht von Befreiungstheologie und emanzipatorischen Kämpfen bis zu erzkonservativem Wahnsinn, doch wo Nazi drauf steht, ist nur Nazi drin.

    Shownotes:

    https://fempinetzwerk.wordpress.com/
    Befreiungstheologie: Institut für Theologie und Politik
    www.itpol.de/
    Die Villa
    https://www.instagram.com/dievilla_1982/?hl=de
    Queerbase
    https://queerbase.at
    TransX
    https://www.transx.at/index.php

    58 min
  • #4 mit Manuel Götzendorfer über Transition, Community, Hardships und warum Pride für manche 365 Tage im Jahr Riot ist
    Folge 4 - Transliberation im Mösenbüro mit Manuel Götzendorfer und allem Change, der dazu gehört

    Wir bewegen uns im Pride Month durchaus erwartungsgemäß zwischen dem Privaten und dem Politischen, zwischen Individuum und Kollektivität. Dabei ist uns die Mitarbeiterin des Monats Juni, Diana Leah Möslinger, eine wichtige Inspiration.

    Mit Manuel versuchen wir das Potenzial von Sprache zur Veränderung der Verhältnisse auszuloten. Er ist nicht nur ziemlich versiert und reflektiert, indem was er so tut, seine vielfältigen Erfahrungen machen förmlich Lust auf die eine und andere Emanzipationsbewegung. Gelingt das auch noch mit einem zärtlichen Blick auf unser aller Fehler und Schwächen, ist schon wieder ein Stück Offenheit gewonnen.

    Shownotes:

    Pride is a riot.
    Die diesjährige Pride Flag der Angewandten wurde von Hanna Hoffmann gestaltet, hier zwei Links, die auch nach Weimar führen. In dieser Arbeit werden diverse mythologische Motive und diverse Inklusionsabsichten mit dem Stonewall Beginn zusammengeführt:
    https://www.dieangewandte.at/news_detail?news_id=1781232139956
    https://hanna-hofmann.com/
    Mitarbeiterin des Monats: Dianah Leah Möslinger:
    https://www.instagram.com/intersectionalskin
    https://www.instagram.com/vengamob
    https://www.instagram.com/links_12_23
    Kaffeepause mit Manuel Götzendorfer:
    https://chaingepeergroup.at/
    https://queerconnexion.at/
    https://www.oeh.ac.at/referate/queer/

    56 min
  • #3 mit Denice Bourbon über Comedy, Arbeiter:innenklasse, das Jenka Prinzip und warum wir mehr Humor brauchen
    Folge 3 – Noch mehr queer Community Love im Mösenbüro: Diesmal mit der Musikerin, Autorin und Comedian Denice Bourbon, der Queer Queen in Action, Cheers!

    Wir sprechen über Großzügigkeit und Humor, über das Lustprinzip und Partys mit hunderten Gäst:innen, über feministische Anfänge und Kontinuitäten und über den 10 Jahres Rhythmus, um nicht an irgendeinem Sessel kleben zu bleiben.

    Denice Bourbon setzt wie die Borg (im Star Terk Universum) auf Assimilation – wer mit Her Queerness in Kontakt kommt, erliegt ihrer Faszination und wird Teil einer Szene. Und auch hier gilt: Widerstand ist zwecklos!

    Shownotes:

    Vengaboys
    https://www.youtube.com/watch?v=8sGFjp62LYg&t=4s
    Jan Böhmermann lüftet ein Geheimnis:
    https://open.spotify.com/episode/1WCjuTvnfW14gUBLRfSoPu
    Stefanie Sargnagel
    https://www.stefaniesargnagel.at/
    Burschenschaft Hysteria
    https://burschenschafthysteria.at/
    Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes
    https://www.doew.at/
    Publikationen zum deutschnationalen Korporationswesen (Burschenschaften):
    ​Anderas Peham: „Durch Reinheit zur Einheit“. Zur Kritik des deutschnationalen Korporationswesens in Österreich unter besonderer Berücksichtigung antisemitische Traditionslinien und nationalsozialistischer Bezüge
    https://www.doew.at/cms/download/6or5r/peham_burschenschaften.pdf
    Bernhard Weidinger: „Im nationalen Abwehrkampf der Grenzlanddeutschen“. Akademische Burschenschaften und Politik in Österreich nach 1945
    https://library.oapen.org/handle/20.500.12657/33275
    Judith Götz: Fipu-Blog Burschenschaften: Ehrensache Antifeminismus. Der Kampf deutschnationaler Burschenschaften gegen geschlechterpolitischen Wandel
    https://www.derstandard.at/story/2000096943730/burschenschaften-ehrensache-antifeminismus
    Unter dem Titel „Legends of Entertainment“ traten die drei feministischen Künstlerinnen Denice Bourbon, Christiane Rösinger und Stefanie Sargnagel vom 12. Dezember 2019 bis zum 1. Januar 2023 gemeinsam auf.
    In ihrem Reisebericht „Von Wien nach Rojava“ erzählen die Autorin Stefanie Sargnagel, die Wissenschaftlerin und Aktivistin Judith Goetz, die Journalistin Muzayen Al-Youssef, sowie die Grünen-Politikerin Heidi Sequenz von einer Delegation der linken feministischen Organisationen im Nordosten Syriens. Im Zentrum stehen Bilder, Begegnungen und feministische Utopien.
    Denice Bourbon verabschiedet sich nach 10 Jahren aus ihrer Kolumne „Lesbennest“ inn den an.schlägen:
    https://anschlaege.at/lesbennest-i-will-always-love-you/
    PCCC
    https://www.instagram.com/pccc.comedy/?hl=de

    1 hr 5 min
  • #2 mit Sheri Avraham über Community, Care & radical love und warum Fine Arts eine exkludierende Klassenfrage ist
    Folge 2 – Community Love im Mösenbüro: mit der Künstlerin Sheri Avraham, zugleich eine ganz liebe Freundin, man hört’s am Family-Ton.

    Klassenfragen, Gender und Kunst beschäftigen uns vorneweg und im Gespräch mit Sheri. Aspekte, die auf den ersten Blick nicht zusammenpassen, ergeben ein Ensemble, also vielmehr Ergänzungen als Widersprüche. An Sheris Biographie zeigt sich auch, dass gute soziale Infrastruktur einen wirklichen Unterschied machen kann.

    Wenn wir an einer universalistischen Zielperspektive festhalten wollen – einem guten Leben für alle – dann geht es um ein Ringen nach dem UND. Wir Profanisieren und feiern das Leben in einem Spannungsfeld von Care, Community, Individuum und Verantwortung mit dem Songtrack von Dana International. Denn Antisemitismus ist kein Babyelefant und rosa ist er auch nicht, trotz aller Pink-Washing Vorwürfe und Boycott Aufrufen gegenüber Israel.

    Shownotes:

    HERSTORY – Frauen und Queers in die Geschichtsbücher
    herstorypod.de
    Denice Bourbon: Cheers! Stories of a Fabulous Queer Femme in Action. Wien: zaglossus 2013.
    an.schläge. Das feministische Magazin
    https://anschlaege.at/
    pccc* The Politically Correct Comedy Club
    https://www.instagram.com/pccc.comedy/

    Sheri Avraham in der malmoe: Der 7. Oktober aus einer queeren arabisch-jüdischen Perspektive

    https://www.malmoe.org/2024/08/12/gefahren-einseitiger-geschichten/
    Sheri Avraham in wina. Das jüdische Stadtmagazin:
    https://www.wina-magazin.at/auch-als-kuenstlerin-bleibe-ich-ein-arbeiterkind/
    Sheri Avraham (Club Havara): zeR0!Ayns
    https://www.instagram.com/clubhavera?igsh=c29tOXVnNWZxdGhv&utmsource=qr
    Sheri Avraham im Jüdischen Museum Wien:
    https://www.jmw.at/events/sheriavrahammizrachifuturismsituatedsystems
    Sheri Anvraham am 26., 27. Und 29. Juni im Theater Hamakom:
    https://www.hamakom.at/produktionen/mizrachi-futurismus-2
    Dana International: Diva – Winner of the ESC 1998
    https://www.youtube.com/watch?v=4No1oClTp_E

    1 hr 5 min
  • #1 mit Nora Hasan über materialistischen Feminismus & Antirassismus und warum Solidarität keine Selbstinszenierung ist
    Folge 1 – Materialprüfung im Mösenbüro: Wir starten die erste Bestandsaufnahme mit unserer Gästin Nora Hasan.

    Noch haben wir uns nicht genügend an den Widersprüchen queer-feministischer Identitätspolitiken abgearbeitet. Da wir doch gemeinsam klüger werden wollen, hilft Nora uns mit materialistischem Feminismus auf die Sprünge.

    Und wir blicken uns um in der Stadt: Alle reden vom Antirassismus, doch wer tut was?
    Wer vom Zuckerfest, Pessach oder Ostern noch ein paar Scheine übrig hat, kann Gutes tun und
    Queerbase: https://friends.queerbase.at/spenden/ oder
    SOS Balkanroute: Paypal: [email protected] unterstützen.
    Das macht die Seele zwar noch nicht gesund, doch wird hier Solidarität praktisch und darum geht es doch.
    Nora springt übrigens auch gern ins kalte Wasser und fordert mehr Mut und mehr Respekt!

    Shownotes:

    Queer Base Wien
    queerbase.at
    Angela Davis: Women, Race and Class. NYC: Random House 1981.
    Eleonora Roldán Mendívil (Hg.): Die Diversität der Ausbeutung. Zur Kritik des herrschenden Antirassismus. Berlin: Dietz 2023.
    Georg Wilhelm Friedrich Hegel: Phänomenologie des Geistes.
    Moshe Postone: Nationalsozialismus und Antisemitismus. Ein theoretischer Versuch. In: Dan Diner (Hrsg.): Zivilisationsbruch. Denken nach Auschwitz. Frankfurt am Main 1988, S. 242ff., aus: Merkur. 1, 1982, S. 13–15.
    ders., Deutschland, die Linke und der Holocaust. Politische Interventionen. Freiburg: Ça ira 2005.
    Michel Foucault: H is for Heterotopia via Theoretical Puppets. https://www.youtube.com/watch?v=V5jVCJ5OVrc&t=188s
    Karl Held am Konkret Kongress 1993.
    https://www.youtube.com/watch?v=MC_96aKSFVE

    56 min
  • Warum wir mehr gewaltfrei wütend sein müssen & Christin über Körper, Tattoos & die DDR
    Pilotfolge 2 mit Christin Spormann

    Die Frage der Gewalt ist für Linke und Feminist:innen ein alter Hut, der immer wieder angepasst werden will: Wie gehen wir miteinander um, wenn wir doch mehr werden wollen und es um Lösungen für die Vielen geht?

    Im Interview mit Christin kommt auch die Freiheit zu wählen, wie und mit wem man zusammen leben will, ausführlich zur Sprache. Welcher Ausdruck von Dialog in Tatoos sichtbar wird, auch damit hilft uns Christin auf die Sprünge.
    Die Warmduscher:innen empfehlen ab und an den Sprung ins kalte Wasser – etwas Neues ausprobieren und nicht immer in alten Fahrwassern plantschen.

    Wir schneiden unsere Folgen mit viel Herzblut selbst. Da wir noch im "Trial and Error"-Modus sind, empfehlen wir für den vollen Genuss diese Folge über Lautsprecher oder mit zwei Kopfhörern zu hören. Danke für eure feministische Nachsicht!

    Viel Spaß im Büro, danke für euer Ohr und Zuhören!

    Shownotes:

    Literatur:
    Christin Spormann (2025): Tattoos and gender. Constructions of gender in contemporary tattoo culture in Copenhagen. (Masterarbeit, Universität Wien) https://utheses.univie.ac.at/detail/77871

    Steffen Mau et al.: Ungleich vereint – Über die bleibenden Unterschiede und gesellschaftlichen Spannungen zwischen Ost und West.

    Dina Porat: Die Rache ist mein allein – Die tiefgehende historische Aufarbeitung der jüdischen Rachegruppe "Nakam".

    Musik:

    Daniel Kahn: Six Million Germans (Nakam) – Ein musikalisches Mahnmal und Auseinandersetzung mit dem jüdischen Widerstand.

    51 min
  • Warum Intersektionalität tot ist & Heide über Identitätspolitik
    Pilotfolge 1 mit Heide Hammer

    Das Büro ist eröffnet – Christin und Heide richten sich an ihrem Arbeitsplatz ein. Im Morning Meeting Hot Take werden identitätspolitische Verwirrungen angefasst und Errungenschaften festgehalten, denn: Wer wirft schon einen löchrigen Pulli weg, solange es kalt ist?

    Die Mitarbeiterin des Monats – Celebrate your local Feminist Heroine, diesmal Vicky Spielmann.
    Kaffeepause: Erst mal hören, mit wem wir es hier zu tun haben, here we go: Heide (und Christin)

    Wir schneiden unsere Folgen mit viel Herzblut selbst. Da wir noch im "Trial and Error"-Modus sind, empfehlen wir für den vollen Genuss diese Folge über Lautsprecher oder mit zwei Kopfhörern zu hören. Danke für eure feministische Nachsicht!

    Viel Spaß im Büro, danke für euer Ohr und Zuhören!

    Shownotes:

    *) Kimberlé W. Crenshaw (1989): Demarginalizing the Intersection of Race and Sex.
    *) The Combahee River Collective Statement (1977)
    ) Ana Hoffner ex-Prvulovic, Livia Erdösi, Nora Sternfeld (2025): Denialism. Antisemitismus und sexualisierte Gewalt aus feministischer Perspektive.
    *) Karin Stögner, Elke Rajal (2025): Intersktionalität neu verhandelt. Kritik von Ideologie und Identität.
    *) Lea Susemichel, Jens Kastner (2018): Identitätspolitiken. Konzepte und Kritiken in Geschichte und Gegenwart der Linken.
    *) Lea Susemichel, Jens Kastner (2021): Unbedingte Solidarität.

    43 min
  • Willkommen im Mösenbüro!
    Queerfeminismus, Politik & Popkultur aus Wien
    Heide und Christin servieren frischen Queerfeminismus, zerlegen patriarchale Strukturen in der Politik und machen inspirierende Kaffeepausen mit den tollsten Queerfeminist*innen Wiens.
    Jeden letzten Sonntag im Monat – das Büro ist eröffnet!
    2 min

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Wir besetzen das Büro neu. Im Mösenbüro analysieren wir die Welt aus einer kompromisslos feministischen Perspektive. Wir zerlegen patriarchale Strukturen in der Politik, schauen uns Trends in der Popkultur an und üben lautstark Gesellschaftskritik – direkt aus Wien.