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Auf der Jesuitenwiese im Wiener Prater gibt’s zum Ausklang des Sommers das Volksstimmefest der KPÖ. Vicky Spielmann trifft man dort meist beim KZ-Verband, oft hinter der Theke. Wem diese Zusammenstellung zurecht schräg erscheint, war noch nie dort – keine Sorge, kommt verlässlich jedes Jahr wieder. Unsere heutige Gästin ist Viktoria Spielmann, von der Hochschulpolitik über Gewerkschaftsarbeit bis zum Wiener Gemeinderat war sie Politikerin der Grünen. Wir kennen sie auch als politische Aktivistin, die sich pointiert feministisch, klassenkämpferisch und menschenrechtszentriert zeigt, „extrem stabil“ würde Christin in ihrer harten Berliner Jugend gesagt haben.
Shownotes:
Aus dem Urlaub zurück holen wir die Akten hervor, die uns Sorgen bereiten und legen keine wieder beiseite, bis wir sie abgearbeitet haben.
Kübra lehrt uns dabei als Werkzeug über Verfolgte und Verfolger*innen: Durch Wissen, Erfahrung und kontinuierliche Arbeit kann Gewalt besprochen und durchbrochen werden.
Und damit die Ohnmacht uns nicht handlungsunfähig macht hat sie am Ende noch einen kleinen Tipp für uns: die Überwindung der Scham gelingt vielleicht auch auf der Tanzfläche.
Shownotes:
SPENDEN für Asyl in Not
Oder spende einfach direkt an das Spendenkonto:
Kübra Atasoy: Unterdrückung ist kein dialektischer Begriff. Wie liberaler Antirassismus Herrschaftsverhältnisse verschleiert. In: Denialism. Antisemitismus und sexualisierte Gewalt aus feministischer Perspektive, hrsg.v. Livia Erdösi, Ana Hoffner Ex-Prvulovic*, Nora Sternfeld. Berlin 2025.
ÖH Referat für ausländische Studierende und antirassistische Politik
The Platypus Affiliated Society
Platypus Wien
Girls & Gods
Inna Schewtschenko
Meike Lauggas
we_do! ombudsstelle film & fernsehen
vera* Verein Vertrauensstelle Kunst und Kultur
Marty Huber ist mit Cornel West „a prisoner of hope“, anders wäre ihre langjährige professionelle Arbeit im Flüchtlingsbereich wahrscheinlich nicht möglich. Die Erfolge können sich wahrlich sehen lassen und darum ist es auch an Euch Zuhörerenden, die Queer Base als Welcome und Support for LGBTIQ+ Refugees zu unterstützen.
SPENDENAUFRUF:
Mit Marty sprechen wir über Wien als Fluchtpunkt und Lebensort für Queers form everywhere, über Antifaschismus und die Widersprüche, die unsere Institutionen von der Villa bis zur Katholischen Kirche so durchziehen.
Shownotes:
Wir bewegen uns im Pride Month durchaus erwartungsgemäß zwischen dem Privaten und dem Politischen, zwischen Individuum und Kollektivität. Dabei ist uns die Mitarbeiterin des Monats Juni, Diana Leah Möslinger, eine wichtige Inspiration.
Shownotes:
Wir sprechen über Großzügigkeit und Humor, über das Lustprinzip und Partys mit hunderten Gäst:innen, über feministische Anfänge und Kontinuitäten und über den 10 Jahres Rhythmus, um nicht an irgendeinem Sessel kleben zu bleiben.
Shownotes:
Klassenfragen, Gender und Kunst beschäftigen uns vorneweg und im Gespräch mit Sheri. Aspekte, die auf den ersten Blick nicht zusammenpassen, ergeben ein Ensemble, also vielmehr Ergänzungen als Widersprüche. An Sheris Biographie zeigt sich auch, dass gute soziale Infrastruktur einen wirklichen Unterschied machen kann.
Shownotes:
Sheri Avraham in der malmoe: Der 7. Oktober aus einer queeren arabisch-jüdischen Perspektive
Noch haben wir uns nicht genügend an den Widersprüchen queer-feministischer Identitätspolitiken abgearbeitet. Da wir doch gemeinsam klüger werden wollen, hilft Nora uns mit materialistischem Feminismus auf die Sprünge.
Shownotes:
Die Frage der Gewalt ist für Linke und Feminist:innen ein alter Hut, der immer wieder angepasst werden will: Wie gehen wir miteinander um, wenn wir doch mehr werden wollen und es um Lösungen für die Vielen geht?
Wir schneiden unsere Folgen mit viel Herzblut selbst. Da wir noch im "Trial and Error"-Modus sind, empfehlen wir für den vollen Genuss diese Folge über Lautsprecher oder mit zwei Kopfhörern zu hören. Danke für eure feministische Nachsicht!
Viel Spaß im Büro, danke für euer Ohr und Zuhören!
Shownotes:
Steffen Mau et al.: Ungleich vereint – Über die bleibenden Unterschiede und gesellschaftlichen Spannungen zwischen Ost und West.
Dina Porat: Die Rache ist mein allein – Die tiefgehende historische Aufarbeitung der jüdischen Rachegruppe "Nakam".
Musik:
Daniel Kahn: Six Million Germans (Nakam) – Ein musikalisches Mahnmal und Auseinandersetzung mit dem jüdischen Widerstand.
Das Büro ist eröffnet – Christin und Heide richten sich an ihrem Arbeitsplatz ein. Im Morning Meeting Hot Take werden identitätspolitische Verwirrungen angefasst und Errungenschaften festgehalten, denn: Wer wirft schon einen löchrigen Pulli weg, solange es kalt ist?
Wir schneiden unsere Folgen mit viel Herzblut selbst. Da wir noch im "Trial and Error"-Modus sind, empfehlen wir für den vollen Genuss diese Folge über Lautsprecher oder mit zwei Kopfhörern zu hören. Danke für eure feministische Nachsicht!
Viel Spaß im Büro, danke für euer Ohr und Zuhören!
Shownotes:
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