Ein neues SUV von Audi, das SUV Kombi von Seat, Toyotas SUV mit Hybridantrieb sowie der Vito von Mercedes. Motor mobil testet und prüft die Alltagstauglichkeit aktueller und in die Jahre gekommener Fahrzeugtypen, lässt aber auch den Blick nostalgisch in die 60er Jahre des letzten Jahrtausends schweifen.Am Start: Audi SQ7Die Zeiten, in denen sich Sportwagen an ihrem schlanken, athletischen Auftreten zu erkennen gaben, sind wohl vorüber.Mit dem neuen SQ7 macht Audi seinen SUV-Sumoringer zum durchtrainierten Supersprinter. Ein neu entwickelter 4.0 TDI Motor mit acht Zylindern bringt 320 kW Leistung. Das maximale Drehmoment von 900 Nm wird schon zwischen 1.000 und 3.250 Umdrehungen erreicht. Damit sind diese Fahrleistungen fast wie mit einem Sportwagen möglich. In der Praxis: Seat Leon X-PerienceBeim derzeitigen Überangebot an SUV-Modellen fällt es schwer, mit dieser Fahrzeugklasse aus der Masse hervorzustechen.Daher bieten die Hersteller immer mehr Kombi-Modelle an, die mit einem Offroad-Look die Blicke auf sich ziehen sollen. Abenteuerlust, die der Seat Leon X-Perience im Namen trägt. Sein Offroad-Charakter wird durch robuste Schutz-Verkleidungen der Türschweller und der Radhäuser unterstrichen. Motor mobil geht der Frage nach, ob sich die zusätzlichen Ausgaben für die Plastikanbauteile beim Leon X-Perience wirklich lohnen. Im Test: Toyota RAV4Toyota bringt sein neues SUV-Kompaktmodell RAV 4 mit einem Hybridantrieb an den Start.Das Antriebssystem besteht im Wesentlichen aus einem 2,5-Liter-Benzinmotor, sowie einem kraftvollen Elektromotor. Mit einer Systemleistung von 145 kW beschleunigt er in knapp neun Sekunden von Null auf 100 km/h. Im Schnitt soll er nur 4,9 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer benötigen. Im Blick: Mercedes VitoSeit 20 Jahren ist der Mercedes Vito als funktionaler Allrounder im Einsatz. Aktuell gibt es ihn in der dritten Generation.Der Transporter-Kombi mit zwei Radständen, drei Längen und bis zu vier Gewichtsvarianten ist ein wahres Multitalent, die Beförderung von Personen, Gütern oder Waren betreffend. Unser Vito kommt mit zwei Sitzreihen und einer großen Ladefläche daher. Wir testen das Arbeitstier auf seine Alltagstauglichkeit, denn schließlich decken die Anforderungen des täglichen Lebens die gesamte Bandbreite ab: Mal ganz groß und mal ganz klein.Mit Stil: Bizzarrini GT 5300Bizzarrini klingt noch eine Spur rassiger und aggressiver als Ferrari oder Maserati. Der Schöpfer ist auch der Namensgeber.Giotto Bizzarrini, der von 1957 bis '61 für Ferrari arbeitet, zählt zu den größten Renn- und Sportwagenkonstrukteuren der Automobilgeschichte. Von 1964 bis ´68 entsteht sein 5300 GT in kleiner Stückzahl. Manche Quellen sprechen von nur 70 von handgebauten Exemplaren. Ein Automobil wie eine Skulptur und eindeutig italienisch. Und die Supernova auf vier Rädern verglühte leider wieder schnell. Heute erkennt kaum noch einer diesen fast immer in Corsa Rosso lackierten Wagen.