Festivals sind oft Konsum: Ticket kaufen, konsumieren, gehen. Was wäre, wenn ein Festival stattdessen ein Ort wäre, an dem Gemeinschaft nicht Kulisse ist, sondern Kern? An dem Menschen nicht Publikum sind, sondern Mitgestalter:innen?
Hannah Heller spricht mit dem CREATE-Team darüber, wie die CREATE Convention – ein mehrtägiges Retreat auf dem Zukunftsort „Wir bauen Zukunft“ in Mecklenburg-Vorpommern – Festival als gemeinschaftsbasierte Erfahrung denkt: Ko-Kreation statt Programm, innere Arbeit statt Bühnenshow, regenerative Versorgung statt Catering-Logik.
Eine Folge für alle, die spüren: Wie wir feiern, ist auch eine Frage davon, wie wir leben wollen.
Das Festival findet vom 2.-5.7. statt.
Hier gibt es mehr Infos und Tickets: https://create-regeneration.org/convention/#ticket
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Transkription
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Hallo und herzlich willkommen zum MYZELIUM-Podcast. Hier geht es um eine neue
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Art und Weise des Wirtschaftens, verbindend und lebensdienlich.
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Wir nennen es gemeinschaftsbasiert wirtschaften.
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Und dieser Podcast unterstützt dich
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dabei, deine Ideen und Unternehmungen gemeinschaftsbasiert umzusetzen.
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Hier teilen wir inspirierende Geschichten des Gelingens, nützliche Methoden
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und erfahrungsbasiertes Wissen aus dem MYZELIUM-Ökosystem und der Wandelbewegung.
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Mein Name ist Hanna Heller und ich freue mich sehr, dass du dabei bist.
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Herzlich willkommen zur 114. Folge des MYZELIUM-Podcasts.
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Heute geht es um Create Regeneration, ein Festival oder auch nicht Festival,
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was gemeinschaftsbasiert organisiert wird, zumindest in den ersten Ansätzen.
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Ich freue mich sehr, dass Katharin Lehmann heute bei mir ist.
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Hallo Hannah.
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Mega schön, dass du dir Zeit nimmst. Wir kennen uns auch schon ein Weilchen
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länger, weil wir uns bei Create Regeneration ein Projekt in dem Switch-Kontext
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ist. Da haben wir auch schon einen Podcast zu aufgenommen, zu dem Projekt Switch.
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Könnt ihr auch nachhören, ist noch nicht so lange her. Ja, bevor wir tiefer
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einsteigen in Create Regeneration und,
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das Festival an sich oder das Treffen, das Seminar, das Workshop,
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wir werden ja gleich noch diskutieren, ob das eigentlich ein Festival ist oder
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nicht, würde ich dir erstmal den Raum geben, Katharin.
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Und du erzählst ein bisschen, wer bist du denn, was machst du und wie bist du
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vielleicht auch dazu gekommen, dass du das machst, was du jetzt machst?
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Ich hatte immer einen starken Bezug zur Natur schon in der Schulzeit und habe
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mich dann irgendwann angefangen mit Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen.
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Also das war ganz lange so mein Wirkungsfeld. Ich habe Nachhaltigkeitsmanagement
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dann im Master studiert und habe in der Nachhaltigkeitsforschung gearbeitet,
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also wie wir Transformationen in die Gesellschaft bringen können und soziale
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und ökologische Akteure zusammenbringen.
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Also es ging bei mir auch immer viel darum, Verbindungen herzustellen zwischen
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verschiedenen Gruppen. Ich habe mich selbst viel engagiert auch und mich mit
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Menschen beschäftigt, die sich engagieren, da Forschung zugemacht.
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Und habe dann gemerkt, Forschung ist jetzt nicht wirklich mein Bereich.
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Und habe außerdem gemerkt, dass ich gerne selbstständig oder mit eigenen Ideen arbeite.
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Und dann hatte ich die Möglichkeit, mich selbstständig zu machen oder freiberuflich
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zu arbeiten und habe die ergriffen.
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Und habe gleichzeitig gemerkt, irgendwie passt so das, wie ich Nachhaltigkeit
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verstehe, nicht mehr so gut.
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Also ich war auch viel im Klima- und Umweltschutz aktiv und hatte da ganz viel
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so eine Anstrengung. So ich muss jetzt die Welt retten und immer mehr tun und
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meinen Fußabdruck immer weiter verringern und so und habe gemerkt,
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da kam zumindest bei mir so eine Anstrengung rein und so die ganzen Krisen der Welt.
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Und habe mich dann aus persönlichen Gründen angefangen, viel mit innerer Arbeit
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zu beschäftigen. Also was sind eigentlich meine Glaubenssätze?
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Was steckt dahinter? Weshalb engagiere ich mich? Wie kommuniziere ich mit anderen Menschen?
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Ja, wie ist eigentlich mein Blick auf mich selbst, auf die Welt, auf andere?
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Und dadurch habe ich gemerkt, ich kann mich ganz anders ausrichten,
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wenn ich der Freude folge in dem, was ich tue.
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Und weniger aus diesem Krisen- und Angstmodus heraus, den ich vorher zum Teil gefahren habe.
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Und dann hatte ich so eine tolle Welt an Menschen, die sich für die Welt engagiert
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haben im Nachhaltigkeitsbereich in verschiedenen Kontexten,
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und Menschen, die sich viel mit innerer Arbeit befasst haben und dann manchmal
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aber auch sehr in dieses persönliche Optimieren gekommen sind und so einen sehr.
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Auf sich bezogenen Fokus hatten.
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Und ich dachte, das Wertvolle ist doch eigentlich, wenn wir dieses Beide zusammenbringen,
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also für die Menschen, die sich im Außen stark engagieren, vielleicht mal innezuhalten
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und zu schauen, weshalb mache ich das eigentlich, wo übernehme ich mich.
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Auch so ein bisschen am Rand vom Burnout, was ja viele kennen,
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unterwegs und gleichzeitig Menschen, die vielleicht gut mit sich stehen,
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wo können die sich auch noch mehr in die Welt einbringen und diese beiden Gruppen zusammenzubringen.
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Und ja, es war einerseits ein persönlicher Beweggrund, dass ich diese Gruppen
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zusammenbringen wollte, weil ich diesen Mehrwert in der Verbindung gesehen habe.
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Und gleichzeitig auch ein, ich glaube, die Welt braucht das total und das hilft
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Menschen aus diesen Bereichen, sich miteinander zu verknüpfen.
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Und dann bin ich auf die Regenerationstransformationsszene gestoßen,
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die ich vorher noch nicht so kannte.
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Ich habe gemerkt, da gibt es auch schon Menschen, die das zusammendenken und dann,
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ist daraus quasi die erste Convention letztlich entstanden, Menschen,
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zusammenzubringen aus diesem inneren, äußeren Kontext und aus dem Regenerationskontext
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und gemeinsam zu schauen, nicht wie können wir die nächste Krise beheben,
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sondern wie können wir diese ganzen tollen Lösungen, die es schon gibt für eine
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alternative Welt, wie zum Beispiel Gemeinschaft
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tragen, das Wirtschaften zusammenbringen, dass wir merken, das gibt es alles
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und wie können wir das gemeinsam weiter in die Welt tragen.
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Auch wenn ich jetzt mega Lust hätte, in diese Themen einzusteigen,
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die du gerade so genannt hast, also dieses, wie viel Raum nehme ich mir auch,
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zur Entfaltung, zur Entwicklung, zur Regeneration,
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angesichts der Krisen da draußen.
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Das ist auf jeden Fall auch eine offene Baustelle, die ich habe,
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wo ich mir nicht sehr viel Zeit für nehme.
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Und auf der anderen Seite so Menschen, die überwältigt sind von den Krisen und
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einfach erst gar nicht dahinschauen können, weil sie sozusagen so viel Unsicherheit
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und Kontrollverlust verspüren, den wir ja auch verspüren, dass es nicht aushaltbar ist.
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Genau, hätte ich mega Lust, da noch tiefer einzusteigen, aber vielleicht kommt
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es auch noch gleich. Erzähl doch mal, was ist die Convention? Was passiert da?
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Bei der Convention laden wir, wie gesagt, diese Menschen ein,
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die sich für eine andere Welt einsetzen wollen oder die einfach so merken,
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das System wie bisher, das funktioniert nicht so richtig oder ich habe so einen Job, der,
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ist nicht so stiftend, aber ich weiß auch noch nicht so genau,
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wo möchte ich hinkommen.
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Und dazu laden wir ein zusammen zu kommen und zwar aktuell machen wir das immer
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bei Wir bauen Zukunft jetzt dieses Jahr zum dritten Mal,
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und das ist ein wunderschöner Zukunftsort auf dem Gelände vom ehemaligen Botanischen
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Garten und es gibt einfach schon mal so eine ganz andere Anbindung auch an die Natur.
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Es ist uns immer sehr wichtig, unser Umfeld, die Mitwelt mit einzubeziehen und
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nicht nur auch in unserem menschlichen Kosmos zu bleiben, sondern den Blick
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darüber hinaus zu weiten.
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Und bei der Convention gibt es dann verschiedene Elemente.
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Also es ist uns wichtig, mit dem Körper zu arbeiten und nicht nur im Kopf.
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Also deswegen heißt es auch nicht Konferenz oder ähnliches. Also wir sitzen
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nicht da und bekommen einen Talvortrag, sondern wir erforschen und kreieren
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gemeinsam. Es gibt natürlich schon Expertinnen, die sich einbringen, die den Raum begleiten.
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Und gleichzeitig erforschen wir ganz viel gemeinsam. Von daher gibt es so Elemente,
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die in Richtung Festival zum Beispiel gehen, mit abends Musik und Tanz und morgens
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vielleicht nach Morgenpraxis.
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Wir hatten schon Qigong und Yoga und was so Freude macht und gut in den Tag rein bewegt.
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Und dann inhaltlich haben wir ein Thema und dieses Jahr haben wir uns dafür
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entschieden, nochmal tiefer reinzuschauen. Was ist denn Regeneration eigentlich?
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Was verstehen wir darunter? Das wollen wir gemeinsam nochmal erforschen.
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Welche Prinzipien stecken dahinter?
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Und dann haben wir immer Fokusgruppen, wo Menschen sich noch mal tiefer in ein
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spezifisches Thema einarbeiten können und das ist dann ein gehaltener Raum für
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Selbstreflexion und an eigenen Themen weiterzuarbeiten in einem bestimmten Kontext.
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Und dieses Jahr schauen wir uns einerseits regeneratives Wohnen und Leben an,
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also zum Beispiel Leute, die gerade auf Gemeinschaftssuche sind oder insgesamt
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am Schauen sind, Ja, wie kann ich mein Wohnumfeld besser gestalten oder Gemeinschaftsprojekte
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begleiten, je nachdem, was gerade der Fokus ist.
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Dann schauen wir uns regenerative Arbeitswelten und Organisationen an.
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Ich glaube, da haben fast alle irgendwie ein Thema mit.
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Wie kann ich meine Arbeit besser gestalten oder wenn ich ein Team führe,
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wie können wir das gemeinsam anders machen?
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Oder ich bin vielleicht alleine bisher noch in meiner Organisation und möchte
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was verändern und dann über die Convention Verbündete zu finden,
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die vielleicht nicht in meiner Organisation sind, aber an ähnlichen Themen zu arbeiten. Vielen Dank.
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Und dann haben wir dieses Jahr auch, was mir sehr am Herzen liegt,
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regenerative Versorgung und Fürsorge mit dabei.
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Also einerseits dieses, wo kommen eigentlich die Dinge her, die wir wirklich brauchen?
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Und dieses ganz wichtige Thema an Care, wo gerade auch viele Menschen so ausgelastet,
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überlastet mit sind. Und wie können wir das auch gemeinsam wirklich besser gestalten?
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Und für diese drei Themen haben wir uns für dieses Jahr entschieden,
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weil ich das Gefühl habe, dass die gerade sehr relevant sind in dem Feld.
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Und wo es auch noch neue Impulse und Wege braucht, die dann weiter verbreitet werden können.
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Ja, und drumherum machen wir uns einfach eine schöne Zeit in der Natur,
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haben ganz viele tolle Leute da, die wir kennenlernen, Netzwerk ausbauen.
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Genau, und dann gibt es am Ende noch eine Beitragsrunde oder einen Geldprozess.
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Da werden wir sicherlich auch noch drauf zu sprechen kommen.
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Aha. Ja, genau, für alle, die jetzt schon neugierig sind, Und mal vorweg die
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Information, das Festival ist vom 2. bis 5. Juli, genau, so etwa eine Stunde von Hamburg.
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Wer Wir Bauen Zukunft noch nicht kennt, ist auch ein Zukunftsort in Mecklenburg-Vorpommern.
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Der sollte da, also der sollte einerseits wegen Create Convention,
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aber auch für den Ort an sich einfach mal da hochreisen. Es ist sehr, sehr schön da oben.
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Ich hoffe, dass ich die auch mal bald im Podcast habe, die Menschen jetzt dort aufbauen.
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Genau, 2. bis 5.7. und es gibt noch Tickets und natürlich stelle ich euch auch den Link darunter.
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Und vielleicht auch mal direkt zu den sozusagen Hard Facts, bevor wir weiter
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einsteigen in Regeneration.
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Genau, wie läuft das denn? Also du hast gesagt, am Ende gibt es eine Beitragsrunde
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und trotzdem würde ich mir ja jetzt erstmal ein Ticket kaufen, oder?
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Wie habt ihr euch das gedacht? Wie organisiert ihr das?
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Ja, das ist eine sehr gute Frage. Wir sind da tatsächlich auch jedes Jahr ein
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bisschen am Experimentieren, also auch mit den Menschen von Wirbau in Zukunft
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zusammen, die sich ja auch mit gemeinschaftsgetragenen Wirtschaften befassen.
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Und dieses Jahr haben wir das für die Convention, oder wir versuchen das mal
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so, dass wir einen überschaubaren Eintrittspreis haben. Ich glaube,
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das sind 128 Euro oder so.
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Das deckt etwa das an, was das Bio-Essen dort kostet. Also das heißt jetzt nicht
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Essensticket, aber so von der Kalkulation her in unserem Kopf ist das etwa die Höhe.
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Das heißt, wenn du dir ein Ticket holst, dann bist du versorgt mit leckerem
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veganen Bio-Essen dort vor Ort.
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Und alles andere haben wir uns entschieden, dass wir in die Beitragsrunde reinpacken,
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sogar die Unterkünfte. Das heißt, jede Person, die auf dem Gelände schlafen
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möchte, manche schlafen auch in der Umgebung, bucht sich eine Unterkunft, die ist aber auch frei.
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Und wir wollen das dieses Jahr versuchen, dass vielleicht nicht die Person,
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die den knappsten Geldbeutel hat, immer im Zelt schlafen muss,
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auch wenn sie da vielleicht gar nicht schlafen kann. Und es gibt natürlich Leute,
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die super gerne im Zelt schlafen, dann ist das ja toll.
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Und gleichzeitig gibt es dann da zum Beispiel auch Clampingzelte und Tiny Houses
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und so, die sich vielleicht eine Familie jetzt nicht leisten kann.
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Und deswegen versuchen wir das dieses Jahr so, dass alle einfach nach ihrem
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Bedarf, Bedürfnis eine Unterkunft buchen können und wir das in der Beitragsrunde
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mit aufnehmen und auch versuchen, diese Unterkünfte gemeinschaftlich zu decken.
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Und was dann noch mit reinfließt, sind natürlich die Ressortsdick-Mietkosten für den Ort.
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Also für die Räumlichkeiten, für die Services, die die machen und für das gesamte
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Programmorganisationsteam.
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Wobei das bisher von der Menge her jetzt noch nicht gemeinschaftsgetragen tragbar
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ist und wir deswegen auch weiterhin immer auf der Suche nach Förderung und Sponsoring
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sind, auch damit die Gemeinschaft nicht überfordert wird.
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Also wir wissen ja in etwa, wie zahlungskräftig auch die Menschen sind,
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die kommen und da eine gute Lösung zu finden, dass alle sich beteiligen können
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nach ihrer Maßgabe und wir es aber nicht überlagern, sondern schauen,
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wo sonst noch Geld herkommen kann, wo es halt auch vielleicht leichter fließt.
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Und magst du mal den Rahmen sagen, also für wie viel Euro verkauft ihr die Tickets auf der Webseite?
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Das sind 128 Euro, glaube ich.
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Für vier Tage.
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Genau. Und dann halt in der Beitragsrunde das, was die Person dann noch leisten
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kann für Unterkunftprogramm etc. Genau.
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Cool. Schön. Und wenn man jetzt sagt, hey, ich finde es ultrazentral,
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aber gar kein Geld, kann man euch dann eine Mail schreiben?
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Auf jeden Fall.
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Es gibt auch immer Möglichkeiten.
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Sich sonst einzubringen und so.
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Ja, ich glaube, das ist noch so ein bisschen der Hinkefuß der CSX-Bewegung,
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sage ich mal, dass wir inklusiv und solidarisch ja sein wollen,
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auch mit Menschen, die weniger zahlungsfähig sind.
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Genau, und gleichzeitig aber halt allein von sozusagen den Worten,
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die verwendet werden und der Art und Weise, wie Beitragsum gestaltet werden
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und so weiter, halt viele Menschen einfach totale Hemmungen haben,
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überhaupt die Räume zu betreten, die wir gestalten.
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Habt ihr dazu Erfahrungen gemacht, was für zu sagen, was so Menschen sind,
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die bei euch vorbeikommen?
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Bist du manchmal auch so, dass du denkst, aha, das ist jetzt aber cool,
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dass dieser Mensch, der kommt doch nicht aus unserer Bubble.
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Wie sind da eure Erfahrungen?
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Ja, es ist weiterhin eine Herausforderung, genau das, was du auch beschreibst.
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Natürlich ist das auch ein sehr schöner Ort, der aber auch nicht für alle gleich
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zugänglich ist. Also wir sind schon am Schauen, wie wir auch Barrieren abbauen
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können und Diversität fördern.
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Auch gerade dieses Jahr nochmal verstärkt, nachdem wir uns jetzt so ein bisschen gefunden haben.
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Und gleichzeitig haben wir doch immer ein paar Menschen dabei,
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wo wir so ein bisschen sind so, wo kommen die her? Voll cool,
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dass die auch dabei sind.
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Also letztes Jahr war zum Beispiel, ich habe das in meinem Tennisverein,
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wo ich damals noch in Berlin gewohnt habe, erzählt.
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Und dann kam einfach der Platzwart vom Tennisverein mit, weil der sich auch
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mit Meditation und so weiter befasst. Der hatte sonst aber gar nichts so mit
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der Szene zu tun. Er war auch vorher Steinsetzer, also mal so ein ganz anderer
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Hintergrund, auch nicht akademisch und so.
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Und das war richtig klasse, weil der hatte total seine Freude daran und war dann auch mit dabei.
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Und auch andere Menschen, die vielleicht aus einem unternehmerischeren Kontext
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kommen und jetzt gar nicht so im Transformationsbereich unterwegs sind.
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Und das Schöne ist, bisher haben wir immer alle mitnehmen und erfüllen können,
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also dann doch so gestalten, dass es verständlich ist.
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Und das fand ich einen schönen Effekt. Und gleichzeitig wollen wir natürlich
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weiter auch noch mehr Menschen erreichen aus verschiedenen Hintergründen.
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Also es ist so eine Bewegung in beide Seiten. Aber wenn sie dann da sind und
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wir es geschafft haben, und dann klappt es immer ganz gut, sie auch einzubinden
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und dass sie auch was davon haben und ja, sie das verhält bereichern können
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mit dem, was sie mitbringen. Ja.
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Ich glaube auch, dass da vor allem das Potenzial liegt, also in dem Zusammenfinden
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von, ich sage mal eher traditioneller, konservativ orientierten,
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vielleicht auch marktliberal orientierten Menschen und,
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der Transformationsbewegung,
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ja gerade über das Körperliche, glaube ich am Ende.
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Gerade es ist dieses körperliche Gefühl, die Intuition, die Emotion,
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die dann irgendwie sagt, ja, das tut mir ja auch gut, auch wenn ich es vielleicht
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ein bisschen schräg finde und das sonst niemand aus meinem Umfeld so machen würde.
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Aber genau, da kann man, also genau, wenn sich Leute darauf einlassen,
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finde ich, dann hat man sie auch sehr schnell ihr Herz erobert.
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Aber genau, der Prozess bis dahin ist immer ein bisschen lang und schleppend
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und braucht viel Energie und Krafteinsatz, finde ich oft.
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Genau, vielleicht mal bei diesem Krafteinsatz bleibend. Warum,
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also du hast es ja schon angeschnitten, aber warum Regeneration?
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Warum glaubst du, dass das sozusagen nach all dem, was du auch erlebt hast,
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du willst Natur regenerieren, daher kommst du, aber das ist ja jetzt sehr viel
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größer gefasst, der Begriff.
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Ja
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Für mich ist das nochmal eine Perspektive, die halt über Nachhaltigkeit hinausgeht,
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die das Ganze umfassender sieht und die uns als Menschen auch wirklich als Teil
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von der Mitwelt begreift.
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Also auch die Energien, die wir haben, die Emotionen, die wir haben,
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die haben einen Einfluss. Und auch beim systemischen Denken wird aufgezeigt,
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dass wir den Effekt unserer Handlungen gar nicht so gut vorherbestimmen können,
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wie wir das sonst häufig denken.
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Also zum Beispiel, wenn ich gut drauf bin, weil ich mich gut um mich gekümmert
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habe und lächle eine fremde Frau auf der Straße an.
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Weil ich gerade so strahle, dann könnte das sein, dass das für sie komplett
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den Unterschied macht und ihr ganzer Tag viel besser ist und sie dann Muße hat,
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der nächsten Person zu helfen, die sie trifft.
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Und das werde ich aber nie herausfinden können, wie viele Menschen positiv jetzt
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von meinem Einlächeln motiviert sind.
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Und das geht ganz oft in unserem klassischen Diskurs unter, wenn wir zum Beispiel
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halt rechnen, wie viel CO2 verbrauche ich und was muss ich technisch tun, um das zu ändern.
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Und ich glaube, wir unterschätzen so wahnsinnig, wie soziale Menschen wir sind
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und wie viel wir durch unterschiedlich anderen sozialen Umgang miteinander und
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Arbeit mit Emotionen und Körper tatsächlich verändern können in unseren eigenen
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Mustern und dem, was wir dann weitergeben.
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Und das sind alles so Aspekte, die mir in der klassischen Nachhaltigkeit quasi
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zu kurz kommen und in so einem regenerativen Bild gehört das alles dazu,
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weil dann sind wir Wesen,
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die Körper, Geist und Seele haben, die verbunden sind mit den Tieren,
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mit der Mitwelt und für mich ist das so ein ganz anderer Blick,
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weil wenn ich mich verbunden fühle mit dem, was mich umgibt und nicht mehr so
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abgetrennt als Individuum, was alles auch alleine schaffen muss im schlimmsten
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Falle, was wir auch oft beigebracht bekommen.
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Dann ist es mir auch direkt ein Anliegen, mich anders darauf zu beziehen,
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mich anders darum zu kümmern.
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Und dann kann ich es auch weniger zerstören, weil alles, was mir wirklich am
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Herzen liegt und was ich als Teil von mir betrachte, behandle ich im Schnitt ja auch besser.
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Und mich selbst im Idealfall auch, wenn ich mich um meine eigene Regeneration mitkümmere.
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Ich hatte gestern so eine Diskussion mit meiner Tochter am See,
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am Baggersee, wo ein Kieswerk neben dran ist. Und meine Tochter hat gefragt,
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ist dieses Kieswerk gut oder schlecht für die Umwelt?
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Und es war so, naja, wahrscheinlich eher schlecht, aber es ist so diese generelle Frage dahinter.
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Ist der Mensch, ich habe sie dann zurückgefragt, ist der Mensch gut oder schlecht
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für die Umwelt? Dann hat sie eindeutig gesagt, schlecht.
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Dann habe ich gesagt, aber Lotti, das kann man so gar nicht sagen.
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Weil wir sind doch Teil, also wir sind doch auch Natur. Weißt du,
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unsere Körper sind Natur und so weiter.
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Dann hat sie gesagt, ja, stimmt. Aber genau, sie sieht halt auch,
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was wir unserer nichtmenschlichen, natürlichen Umwelt antun.
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Du hast es so schön beschrieben mit dem Lächeln.
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Was würdest du dir wünschen, hat das Festival für, was erzeugt das für Resonanzen
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oder was hat das für Auswirkungen auf die Welt? Was würdest du dir wünschen?
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Das passt auch gut zu deinem Gespräch mit deiner Tochter, weil meine Perspektive
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ist, seit ich mich vor allem mit Regeneration beschäftige und Rutger Prägmann im Grunde.
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Als Buch, finde ich da auch sehr
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passend zu, sodass wir Menschen im Grunde soziale und gute Wesen sind.
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In unserer Kultur sind nur so viele Denkweisen drin, die halt dann Handlungsweisen
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erschaffen, die nicht gut für unsere Mitwelt sind.
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Aber deswegen sind wir nicht per se schlecht oder störend für die Mitwelt.
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Wir können ja auch wieder lernen, wie wir uns regenerativ verhalten und einbinden
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können und so nach und nach andere Handlungsweisen auszuprobieren.
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Und genau das wollen wir auf der Convention zeigen, miteinander zu schauen,
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wie kann das denn eigentlich gehen?
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Weil niemand von uns hat jetzt bisher die finale Antwort, wie können wir wirklich
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voll regenerativ sein? Wie gehen wir zum Beispiel mit so einem Kieswerk um,
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um dann auch weiterzugehen? Wie kommen wir mit anderen Materialien voran,
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dass wir das nicht mehr brauchen und so?
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Und diese Schritte zu gehen, ist so der eine. Also das gemeinsam zu erforschen
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und da Schritte für alle Beteiligten mitzunehmen und es auch besser nach außen tragen zu können.
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Und durch die Verbindungen, die vor Ort entstehen und dieses andere Gefühl,
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sich zugehörig zu fühlen von
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etwas, was etwas Positives in die Welt bringt und halt eben dieses, wir,
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wollen nicht schlecht sein oder weniger schlecht sein, kommt so eine ganz andere
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Selbstwirksamkeit und Handlungskraft auch raus.
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Und ich kann bei den Menschen beobachten, dass viel mehr so Hoffnung und Zukunftsmut
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und eben Selbstwirksamkeit entsteht.
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Konkrete Projekte entstehen, die Menschen dann miteinander weitermachen oder
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sich mehr trauen, ihre Angebote rauszubringen, um eben diese Brücken zu bauen,
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was wir eben hatten und auch, genau, also mein Wunsch ist, dass wir da mit einerseits
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bei der Convention immer mehr Leute haben,
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die halt neu in dieses Feld reinkommen und das kennenlernen und wir gleichzeitig
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auch gemeinsam dann mehr Wirkung haben, es nach außen zu tragen,
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alle an ihren einzelnen Punkten, wo sie sind und halt eben auch eine,
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weitere Geschichte zu erzählen, neben Angst und Krisen und sowas in den Nachrichten.
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Total stark ist, sondern dieses Hoffnungsvolle, es gibt Lösungen und die sind
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schon alle da, sie dürfen nur breiter, bekannter werden und zugänglicher gemacht werden.
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Das sind so Effekte, die ich mir von der Convention bisher sehen kann und auch
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weiter wünsche, dass das noch stärker wird.
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Ja, voll schön. Es ist ja so, dass es nicht nur, also ich sag mal in Anführungszeichen,
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nicht nur bei diesen drei, vier Tagen vor Ort bleibt, sondern,
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genau, du hast gesagt, da entstehen Projekte draus.
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Also gemeinschaftsbasiert wirtschaften, jetzt mal auf unser Thema des Podcasts
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zurückzukommen, heißt ja auch tatsächlich nicht nur, dass man irgendwie jetzt
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anders die Finanzierung organisiert, sondern,
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dass auch wirklich eine Gemeinschaft entsteht, die sich sozusagen mitverantwortlich fühlt,
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für ein Angebot, was in der Welt ist.
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Und du hattest vorhin, genau, vorhin in unserem Vorgespräch,
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glaube ich sogar noch, gesagt, es gibt noch Tickets und das ist aber auch okay, weil
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aktuell ist es halt so in unserer heutigen sehr flexiblen, sehr schnellen Zeit,
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dass Menschen sich oft erst so zwei Wochen vorher anmelden und erst zwei Wochen
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vorher sich wirklich definitiv festlegen, da gehe ich hin oder da gehe ich nicht hin.
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Und das ist schön für alle, die sozusagen Teilnehmende sind.
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Für die Organisatorinnen ist es etwas immer, ja, da kommt man immer ein bisschen
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in Stress, wenn so drei Wochen vorher noch nicht so viele Tickets oder zwei
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Monate vorher noch nicht so viele Tickets verkauft sind.
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Ja, ich wollte dich das fragen. Wie bezieht ihr denn Gemeinschaft einerseits mit ein?
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Und vielleicht auch so ein bisschen die Fragen in den Raum nehmen,
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wie kann man es denn schaffen, dass auch vielleicht die Gemeinschaft nicht nur für,
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das eine Mal und das eine Ticket mit in die Verantwortung geht,
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sondern vielleicht auch langfristig sagt, hey, das finde ich eine richtig gute
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Sache und ich unterstütze das einfach übers Jahr monatlich hinweg,
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weil da müsst ihr ja auch finanziert.
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Also ihr macht ja übers Jahr hinweg die Arbeit, damit dieses Festival dann stattfinden kann.
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Genau, und ich gehe da sozusagen übers ganze Jahr mit in die Verantwortung,
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damit es dann einmal im Jahr klappt.
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Wieder stattfinden kann. Genau. Habt ihr euch dazu Gedanken gemacht?
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Ja, das ist auf jeden Fall noch ein weiterer Weg oder Schritt zu schauen,
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wie auch übers Laufe des Jahres noch Menschen mehr bei Create generell eingebunden werden können.
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Und es gibt schon einige, die dann sehr aktiv sind und zum Beispiel beim letzten
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Mal, wo es dann ein bisschen, oder wo noch Puffer war nach der Beitragsrunde,
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die dann eigene Ideen einbringen und immer mal wieder sind so,
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hey, habt ihr an das und jenes schon gedacht oder wie können wir euch da unterstützen, verknüpfen.
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Also ich merke schon den Effekt von den Beitragsrunden, dass Menschen sich anders
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Gedanken darüber machen, wie sie noch mitwirken können, als im ersten Jahr war das glaube ich.
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Da haben wir in Anführungszeichen nur Tickets normal noch verkauft und da kam
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das tatsächlich sogar aus der Gruppe. Also da haben wir uns noch gar nicht so
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mit den gemeinschaftsgetragenen Wirtschaften befasst. Da kamen dann Menschen,
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die meinten so, also das kann doch jetzt noch nicht gereicht haben,
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was ich an Ticketpreis bezahlt habe.
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Und dann haben die das quasi ins Leben umgerufen und gesammelt,
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dass noch mehr wieder in die Veranstaltung zurückfließt.
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Und dann haben wir uns dann angefangen, auch dann mit Switch-Projekt,
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aber auch durch diesen Anstoß damit zu befassen, wie können wir denn strukturell
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eine Beitragsrunde einbinden,
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in dem Wissen, dass das jetzt noch nicht unser ganzes Jahresbudget deckt,
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aber halt so erste Schritte zu machen und auch erst mal das Denken zu lernen.
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Also ich habe das Gefühl, das macht ihr auch ganz stark, Menschen erst mal diesen
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neuen Ansatz näher zu bringen, In unseren eigenen Köpfen und dann denen, die da sind.
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Und dann kann das auch immer stärker werden, so, ach, ich muss ja nicht nur
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konsumieren, ich kann auch mitwirken, das erstmal freizuschalten quasi.
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Und dann kann auch immer mehr daraus entstehen.
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Und ja, wie wir das übers Jahr machen, da sind wir jetzt noch am Schauen.
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Und gleichzeitig haben wir jetzt dieses Jahr auch noch eine Community dazu gestartet,
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also auch nochmal als ein fixes Format.
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Nicht nur die Menschen, die sowieso schon mal dabei waren, so als erweitertes
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Netzwerk und Community, sondern eine engere, die dann sich jetzt auch digital
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regelmäßig trifft und miteinander im Austausch bleibt, eben dass diese Themen
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dann auch weiter bewegt werden.
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Weil sonst kennt man das ja häufig von Veranstaltungen oder gegen mir zumindest früher so.
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Dann war ich total inspiriert und kam nach Hause und bin erst mal in so ein
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Loch gefallen, weil ich da die ganzen tollen Leute nicht mehr hatte und in meinem
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Leben auch irgendwie ganz andere Sachen zu tun und dass wir so uns weiter bestärken können.
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Also auch dann nach der nächsten Convention gibt es dann wieder die Möglichkeit,
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auch neu in diese Community zu starten, gerade für die, die das wirklich übers
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Jahr dann auch weiterziehen und bewegen wollen.
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Und das haben wir auch jahreszeitlich orientiert, dass wir uns dann im Herbst
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mehr mit Loslastenthemen beschäftigen und im Frühjahr mehr mit,
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was wollen wir denn neu starten, dass das auch zu den Jahreszeiten passt.
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Und da merken wir jetzt schon, welche Leute auch enger dran sind und sich mit
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reingeben, dann Angebote machen und das immer mehr aufzubauen und auch ko-kreativ
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zu gestalten. Also die Leute sagen, ich möchte jetzt mein Angebot hier mit euch
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testen und das reinzugeben.
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Und da sind wir gerade im Entwickeln, dass das immer mehr wird in die Richtung.
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Und ich glaube, da gibt es noch ganz viel Potenzial und wir sind jetzt erst
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mal am rausfinden, wo können wir das erschließen und was haben Menschen für Ideen.
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Und dass das dann immer tragfähiger wird, weil das ja einfach eine selbstverständlichere
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Haltung wird. Ich gestalte Dinge mit und bin ich nur Konsument und schaue zu,
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so in diese Handlungskraft auch zu kommen.
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Und heißt, genau, man könnte auch sozusagen Mitglied dann werden.
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Seid ihr in einem Verein? Und dann monatlich sozusagen beitragen,
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Teil der Community sein, wirklich da ein Netzwerk haben für Regeneration,
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für die eigenen Ideen. Ist das so gedacht?
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Ja, genau. Also Menschen können dann wirklich explizit sagen,
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wir sind jetzt in der Community dabei und über einen monatlichen Beitrag,
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der auch dann wieder frei wählbar nach eigener Finanzkapazität ist,
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beziehungsweise über Beitragsrunde,
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das unterstützen können.
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Das ist dann erstmal für den Community-Bereich spezifisch und genau das erfahren
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können, was du gerade gesagt hast.
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Und da sind wir gerade am rausfinden, was passt am besten. Wir haben eine digitale
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Plattform, wo man sich zu verschiedenen Themen austauschen kann und halt Calls und Angebote bekommt.
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Jetzt habe ich irgendeinen Teil deiner Frage vergessen.
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Wie das funktioniert? Also wie würde ich da denn Mitglied werden?
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Und ob ihr ein Verein seid? Wie funktioniert das? Was bedeutet das?
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Genau, die Vereinsfrage war es noch. Ja, wir sind aktuell als eigenständiges
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Projekt unter dem Dach von Reinventing Society, was ein gemeinnütziger Verein
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ist, die sehr verwandte Themen machen wie wir.
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Und das bietet sich einfach an, weil so Vereinsarbeit ja mit sehr vielen Formalitäten
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einhergeht, dass wir gesagt haben, wir schaffen auch da Synergien und ko-kreieren
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und haben halt eine Person, die für
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uns auch als Projekt dann zum Beispiel die Steuererklärung oder was auch immer
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man im Finanzamt dann alles so einreichen muss,
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mitmacht und schaffen jetzt gerade keine Parallelinfrastruktur,
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die das dann auch nochmal separat machen muss, weil wir ja auch Menschen haben,
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die dann zum Beispiel für Create tätig sind und für Reinventing Society und
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das schafft dann halt einfach total
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Synergien und dann weiß man auch, was bei den anderen passiert.
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Genau, deswegen kann man bei
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uns auch spenden halt an den Vereinen und das geht dann explizit an Create,
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und ja, wir hatten jetzt gerade für die Community im Mai quasi die Startphase,
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wo Menschen neu einsteigen konnten und jetzt ist gerade Anmeldungen über die
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Webseite möglich für die neuen Interessierten, weil wir dann ab August loslegen mit allen, die auch,
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nach der Convention vielleicht einsteigen wollen.
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Weil wir gesagt haben, es ist schön, wie so ein bisschen geschlossenen Container
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zu haben und dann ab August gibt es die erste Halbjahresphase mit.
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Einer Gruppe, die sich dann auch wirklich finden und vertrauen kann,
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weil wir gesagt haben, wenn jetzt alle zwei Wochen irgendwer Neues reinkommt,
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dann kann nicht so ein gutes Gefäß entstehen, was ein Vertrauen miteinander aufbaut.
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Genau, von daher kann man sich gerade oder über die Webseite melden bei Interesse
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und kriegt dann die Infos dafür, im Juli gibt es dann die Infoveranstaltung,
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ab August starten zu können in dem neuen Bericht.
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Und wenn es jemandem ganz stark unter die Nägel brennt, dann finden wir auch
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vorher schon eine Möglichkeit, dafür haben wir immer unsere E-Mail-Adressen,
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also da auch nicht so starr zu sein, aber so ein Grundding eines gemeinsamen
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Feldes zu bauen, dass es uns nicht zu sehr zerfasert.
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Ja, cool. Also genau, ihr könnt jetzt schon mitmachen bei der Community und
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dann im Juli beim Festival.
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Und vielleicht enden wir mit der Frage, mit der wir begonnen haben.
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Ist es denn nun ein Festival?
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Oder genau, ich meine, du hast ja vorhin schon beschrieben, was passiert.
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Ich habe sehr positive Knoten, also ich habe sehr positive Assoziationen und
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also wenn mir jemand Festival sagt, dann denke ich sofort so an Lebensfreude,
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an Leichtigkeit, an Menschen, an viele Menschen, an Sommer auch.
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Festival hat sehr viel mit Sommer zu tun und ich meine, das trifft ja wohl erstmal
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alles auf euch zu, würde ich sagen.
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Was ist denn da nicht festivalig an eurem Festival?
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Ja, die Assoziationen und Konnotationen kann ich auf jeden Fall mitnehmen,
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wobei viele Festivals wahrscheinlich tendenziell noch ein Stück größer sind.
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Also bei der Convention sind wir maximal 100 Menschen und ich kenne Festivals,
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die von bis zu, ich weiß nicht, was hat so eine Fusion, zehntausende Leute geht oder so.
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Das sind dann doch andere Größenordnungen, die Menschen da im Kopf haben können.
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Ja, ich würde auf jeden Fall sagen, es hat diese Qualitäten von Festivals,
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die du gerade aufgebracht hast und auch so Elemente wie so Morgenprogramm,
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Abendprogramm gemeinsam gestaltet ist.
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Für mein Empfinden ist der Unterschied, dass wir noch stärker in einen tiefgehenden
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Prozess gehen, also in den zwei Tagen, Freitag, Samstag, die so der Haupte,
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dann tauchen wir wirklich tief in so ein Thema ein mit einem,
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durchgehenden Prozess und das sind dann weniger einzelne Workshops,
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die lose zu einem Themengebiet passen, sondern wirklich die Gruppe findet sich
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dann und ich kann selbst tief in mich reintauchen.
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Also es geht dann auch los mit, wo stehe ich in diesem Thema gerade?
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Dann gibt es Inspiration.
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Wie kann ich das jetzt weiter angehen? Dann kommt wirklich eine konkrete praktische
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Phase. Wie komme ich jetzt in die Umsetzung? Wie können wir das miteinander starten?
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Und dann auch zu schauen, wie verbindet sich das mit den anderen Themen,
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die die anderen bewegt haben und dann auch mit nächsten Schritten rausgehen.
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Also es schafft noch mal mehr Verbindlichkeit mit mir selbst und auch mit den
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anderen gegenüber, weil ich wirklich da eintauche, tiefgehe,
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mich zeige und nicht nach anderthalb Stunden Workshop dann wieder in ein anderes Thema reinspringe.
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Und ich würde sagen, dass der Unterschied ist, hat dann vielleicht mehr Ähnlichkeit
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noch mit so einem Seminarkontext oder so im Rahmen vielleicht eines äußeren
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Festival-Konstrukts. Vielleicht können wir uns auf sowas in die Richtung einigen.
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Ja, ich finde das nochmal spannend, weil Festivals in der Welt,
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so wie wir sie kennen, sind ja oft so kurze Phasen des massiven Rausbeamens aus dem eigenen Leben.
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Also man ist dann so, man hat halt ganz viel Freude auf diesem Festival und
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gar keine Sorgen auf diesem Festival und ist vielleicht auch dazu angehalten
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und der Rahmen lässt es zu, dass man sich irgendwie verrückt,
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kleidet und verrückte Dinge tut.
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Und genau, ich glaube, es hört sich an nach einem Festival, was eher wieder
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versucht, sozusagen den Rest des Lebens mit einzubeziehen, anstatt sozusagen so,
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die Sorgen und Probleme und Herausforderungen und so weiter des Lebens so rausgedrängt zu haben.
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Und es ist ja auch so, nur diese Trennung von Lohnarbeit, hier arbeite ich und
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da habe ich meine Freizeit, hier bin ich frei und mache mir keine Sorgen mehr,
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dass man es wieder mehr verbindet miteinander und nicht diese Phasen von Urlaub
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und Festival und Phasen von totaler Stress und kurz vom Burnout,
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sondern es wieder so ineinander fließen lässt.
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Und genau, auf Festivals eben auch sozusagen sich weiterentwickelt und an sich
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und an der Welt und an anderen Menschen sozusagen,
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gestalten kann, also create, du hast es vorhin ganz schön gesagt, dieses Anfassende.
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Genau. Und nicht diese Trennung, die wir eh überwinden wollen mit Regeneration.
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Ja, das finde ich gerade nochmal für mich selbst auch nochmal eine wertvolle,
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andere Perspektive darauf.
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Also ich finde, das trifft es richtig gut. Also natürlich ist es wo anders als
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im gewohnten Kontext, was halt neue Möglichkeiten eröffnet und neue Verbindungen schafft.
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Und gleichzeitig Gleichzeitig ist unser Ziel genau, was du gesagt hast,
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dass es auch lebensintegrativ ist und halt nicht dissoziativ vom eigenen Leben,
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sondern zeigt so, und wie kann ich halt diese schönen Elemente,
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die ich vielleicht sonst bei einem Festival auch kennenlerne,
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wirklich mit ins Leben übertragen.
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Also vielleicht kann ich auch in meinem eigenen Leben mich häufiger mal verkleiden
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und Spaß haben, um jetzt das Beispiel zu nehmen.
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Und es muss gar nicht immer nur beim Festival sein. Und wie können wir das wirklich,
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mit ins Leben nehmen, dass das regenerativer wird und nicht nur so punktuell
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bei, ich bin mal im Urlaub, mal bei einer Veranstaltung, sondern ja,
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struktureller mitzunehmen.
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Voll. Schön. Danke, dass du da warst, Katharin.
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Magst du noch, ist dir noch irgendwas, ja, noch im Kopf, was du noch loswerden
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willst, im Herzen, im Bauch, irgendwo, was du noch einmal an unsere Zuhörerinnen
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und Zuhörer sagen möchtest, bevor wir dann hier langsam zum Ende kommen?
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Mhm.
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Ja, vielen Dank für das Gespräch. Es hat richtig Freude gemacht mit dir, Hannah.
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Ich nehme auch nochmal neue Perspektiven mit und ja, ich glaube,
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das mag ich noch mit reingeben.
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Also ich finde das so wahnsinnig toll, was entstehen kann, sich mit anderen
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Menschen auszutauschen, Ko-Kreation zu schaffen
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und auch wirklich dieses Gemeinschaftsgetragen immer mehr zu lernen.
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Also ich merke, wie ich da selbst auch noch umdenken kann, weil ich an ganz
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vielen Stellen denke, das müsste ich jetzt alleine machen oder wie schaffe ich das?
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Und einfach dieses mit anderen Menschen in Austausch zu kommen zu den Themen
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kann so viel bewegen und dieses,
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Anfang zu verlernen, dieses ich muss das immer alleine machen und ich bin ein
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Individuum, sondern was so an Kraft im Kollektiven steckt, das ist für mich
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selbst auch immer nochmal so eine Riesenüberraschung, wenn ich wieder merke,
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ich bin wieder so in meinen, ich muss das jetzt alleine machen, muss da rein.
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Bin und da finde ich es auch mit dem gemeinschaftsgetragenen Wirtschaften einfach
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so einen richtig tollen Ansatz, das immer weiter zu lernen und zu verlernen,
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was vielleicht so klassische Prägungen sind und das finde ich richtig toll.
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Dann habe ich jetzt doch noch eine letzte Frage bezüglich kollektiv und wie
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man es gemeinsam sagt. Wie geht ihr denn mit Kindern um an diesem Ort?
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Das wollte ich tatsächlich vorhin auch noch sagen, als du deine Tochter aufgefragt
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hast. Danke, dass du nochmal drauf kommst und auch wegen Zugänglichkeit.
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Also die Kinder kommen bei uns nämlich frei mit und Jugendlichen zahlen einen
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kleinen Beitrag für ihr Essen, also die Eltern vermutlich.
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Und wir binden die ein und wir haben auch, also es gibt verschiedene Möglichkeiten,
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dass sie teilnehmen können. Wir haben auch Unterstützung für die Eltern mit
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vor Ort und das werden wir da Austausch schaffen.
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Und es gibt tatsächlich ein spezifisches Programm quasi auch für Kinder,
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also nicht im Sinne von Kinderbetreuung, sie sind weg organisiert, sondern
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sie können so eine ähnliche Lernreise machen wie die Erwachsenen,
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halt kindgerecht in der Natur, begleitet von einer ganz tollen Person,
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die viel Bildungserfahrung hat.
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Und die lernen dann in der Natur, im Wald quasi die gleichen Themen,
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die wir machen, aber halt auch in ihren Kontext angepasst.
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Und die älteren Kids können entweder, je nachdem schon, können sich auch ein
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anderes Programm aussuchen oder halt mit unterstützen und zu sagen,
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hey, wir lernen das zusammen altersübergreifend.
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Ja, und irgendwie wäre ich da fast gerne selbst wieder jünger und würde bei
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dem Programm mitmachen und den ganzen Tag durch den Wald toben und da lernen.
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Und dann haben wir auch die Punkte, wo wir dann schauen, was haben wir jeweils
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gelernt und wie bringen wir das zusammen.
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Also dann treffen wir auch darauf, was die Kids erarbeitet haben in der Zeit
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mit den Erwachsenen zusammen. Und ja, dass wir wirklich auch die ganze Gesellschaft,
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die ganze Familie und die Altersspannen abbilden.
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Wir hatten auch schon von 15 Monaten bis, glaube ich, 75 so alles dabei.
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Und das finde ich auch so richtig schön, diesen intergenerationalen Austausch
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und die verschiedenen Perspektiven.
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Und ich finde gerade, Kinder können uns so viel über Offenheit und Präsenz und
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Staunen und so weiter lernen, was bei uns manchmal so untergeht als Erwachsene
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oder was wir abtrainiert bekommen.
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Ja, und da freue ich mich gerade jetzt sogar noch mehr drauf,
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wenn ich da so drüber spreche. Es wäre richtig schön.
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Ja, mega. Ja, ich habe auf jeden Fall jetzt richtig Lust bekommen,
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noch zu kommen und werde auf jeden Fall mal checken, ob das irgendwie reinpasst,
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weil das ist die erste Sommerferienwoche für uns in Rheinland-Pfalz.
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Genau, vielleicht schnappe ich ja meine Tochter und düse nach Mecklenburg-Vorpommern,
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auch wenn es wirklich eine wahnsinnig weite Strecke für mich aus Speyer ist.
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Aber genau, es ist ein wunderbarer Ort und ich kenne euch und glaube auch,
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dass es ein wunderbares Programm wird.
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Genau. Und für alle, die auch Lust bekommen haben, herzliche Einladung,
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sich anzuschließen und genau, mal auf der Webseite vorbeizuschauen,
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sich vielleicht noch die letzten Fragen zu klären und dann ein Ticket zu buchen,
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was sehr, sehr günstig ist für vier Tage.
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130 Euro, wie ich finde, vor allem, wenn man auch noch seine Kinder mitbringen
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kann und die auch noch ein tolles Programm bekommen und dann eben beitragen
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und zwar so, dass es nicht wehtut und am Ende aber trotzdem alles finanziert ist.
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Danke dir, Katharin, dass du dir Zeit genommen hast und dass du hier bei mir
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im Podcast zu Besuch warst.
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Vielen Dank, Hannah und allen einen schönen Tag.
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Tschüss, macht's gut.
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Du möchtest diesen Podcast und den Wandel auch finanziell unterstützen?
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Dann geh doch auf MYZELIUM.com werde mit wenigen Klicks Fördermitglied in unserem
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MYZELIUM-Ökosystem und werde Teil einer Gemeinschaft, die tiefgreifende Veränderung bewirkt.
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Denn die Gemeinschaft von heute ist der Wandel von morgen. Schön,
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dass du heute mit dabei warst.
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Wenn du andere Menschen kennst, für die das auch hilfreich sein könnte,
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dann teile doch gerne diese Folge und hilf uns, die Idee des gemeinschaftsbasierten
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Wirtschaftens weiter zu verbreiten.