Myzelium Podcast

MP114 - CREATE Regeneration – Wie Festival gemeinschaftsbasiert geht


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    Festivals sind oft Konsum: Ticket kaufen, konsumieren, gehen. Was wäre, wenn ein Festival stattdessen ein Ort wäre, an dem Gemeinschaft nicht Kulisse ist, sondern Kern? An dem Menschen nicht Publikum sind, sondern Mitgestalter:innen?
    Hannah Heller spricht mit dem CREATE-Team darüber, wie die CREATE Convention – ein mehrtägiges Retreat auf dem Zukunftsort „Wir bauen Zukunft“ in Mecklenburg-Vorpommern – Festival als gemeinschaftsbasierte Erfahrung denkt: Ko-Kreation statt Programm, innere Arbeit statt Bühnenshow, regenerative Versorgung statt Catering-Logik.
    Eine Folge für alle, die spüren: Wie wir feiern, ist auch eine Frage davon, wie wir leben wollen.


    Das Festival findet vom 2.-5.7. statt.

    Hier gibt es mehr Infos und Tickets: https://create-regeneration.org/convention/#ticket

    Für diese Episode des MYZELIUM Podcast liegt machninell erstelltes Transkript vor. Es wurde nicht nachträglich gegengelesen oder korrigiert. Im Zweifel gilt immer das gesprochene Wort.

    Transkription

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    Hallo und herzlich willkommen zum MYZELIUM-Podcast. Hier geht es um eine neue
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    Art und Weise des Wirtschaftens, verbindend und lebensdienlich.
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    Wir nennen es gemeinschaftsbasiert wirtschaften.
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    Und dieser Podcast unterstützt dich
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    dabei, deine Ideen und Unternehmungen gemeinschaftsbasiert umzusetzen.
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    Hier teilen wir inspirierende Geschichten des Gelingens, nützliche Methoden
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    und erfahrungsbasiertes Wissen aus dem MYZELIUM-Ökosystem und der Wandelbewegung.
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    Mein Name ist Hanna Heller und ich freue mich sehr, dass du dabei bist.
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    Herzlich willkommen zur 114. Folge des MYZELIUM-Podcasts.
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    Heute geht es um Create Regeneration, ein Festival oder auch nicht Festival,
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    was gemeinschaftsbasiert organisiert wird, zumindest in den ersten Ansätzen.
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    Ich freue mich sehr, dass Katharin Lehmann heute bei mir ist.
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    Hallo Hannah.
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    Mega schön, dass du dir Zeit nimmst. Wir kennen uns auch schon ein Weilchen
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    länger, weil wir uns bei Create Regeneration ein Projekt in dem Switch-Kontext
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    ist. Da haben wir auch schon einen Podcast zu aufgenommen, zu dem Projekt Switch.
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    Könnt ihr auch nachhören, ist noch nicht so lange her. Ja, bevor wir tiefer
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    einsteigen in Create Regeneration und,
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    das Festival an sich oder das Treffen, das Seminar, das Workshop,
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    wir werden ja gleich noch diskutieren, ob das eigentlich ein Festival ist oder
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    nicht, würde ich dir erstmal den Raum geben, Katharin.
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    Und du erzählst ein bisschen, wer bist du denn, was machst du und wie bist du
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    vielleicht auch dazu gekommen, dass du das machst, was du jetzt machst?
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    Ich hatte immer einen starken Bezug zur Natur schon in der Schulzeit und habe
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    mich dann irgendwann angefangen mit Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen.
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    Also das war ganz lange so mein Wirkungsfeld. Ich habe Nachhaltigkeitsmanagement
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    dann im Master studiert und habe in der Nachhaltigkeitsforschung gearbeitet,
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    also wie wir Transformationen in die Gesellschaft bringen können und soziale
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    und ökologische Akteure zusammenbringen.
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    Also es ging bei mir auch immer viel darum, Verbindungen herzustellen zwischen
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    verschiedenen Gruppen. Ich habe mich selbst viel engagiert auch und mich mit
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    Menschen beschäftigt, die sich engagieren, da Forschung zugemacht.
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    Und habe dann gemerkt, Forschung ist jetzt nicht wirklich mein Bereich.
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    Und habe außerdem gemerkt, dass ich gerne selbstständig oder mit eigenen Ideen arbeite.
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    Und dann hatte ich die Möglichkeit, mich selbstständig zu machen oder freiberuflich
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    zu arbeiten und habe die ergriffen.
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    Und habe gleichzeitig gemerkt, irgendwie passt so das, wie ich Nachhaltigkeit
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    verstehe, nicht mehr so gut.
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    Also ich war auch viel im Klima- und Umweltschutz aktiv und hatte da ganz viel
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    so eine Anstrengung. So ich muss jetzt die Welt retten und immer mehr tun und
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    meinen Fußabdruck immer weiter verringern und so und habe gemerkt,
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    da kam zumindest bei mir so eine Anstrengung rein und so die ganzen Krisen der Welt.
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    Und habe mich dann aus persönlichen Gründen angefangen, viel mit innerer Arbeit
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    zu beschäftigen. Also was sind eigentlich meine Glaubenssätze?
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    Was steckt dahinter? Weshalb engagiere ich mich? Wie kommuniziere ich mit anderen Menschen?
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    Ja, wie ist eigentlich mein Blick auf mich selbst, auf die Welt, auf andere?
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    Und dadurch habe ich gemerkt, ich kann mich ganz anders ausrichten,
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    wenn ich der Freude folge in dem, was ich tue.
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    Und weniger aus diesem Krisen- und Angstmodus heraus, den ich vorher zum Teil gefahren habe.
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    Und dann hatte ich so eine tolle Welt an Menschen, die sich für die Welt engagiert
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    haben im Nachhaltigkeitsbereich in verschiedenen Kontexten,
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    und Menschen, die sich viel mit innerer Arbeit befasst haben und dann manchmal
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    aber auch sehr in dieses persönliche Optimieren gekommen sind und so einen sehr.
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    Auf sich bezogenen Fokus hatten.
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    Und ich dachte, das Wertvolle ist doch eigentlich, wenn wir dieses Beide zusammenbringen,
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    also für die Menschen, die sich im Außen stark engagieren, vielleicht mal innezuhalten
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    und zu schauen, weshalb mache ich das eigentlich, wo übernehme ich mich.
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    Auch so ein bisschen am Rand vom Burnout, was ja viele kennen,
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    unterwegs und gleichzeitig Menschen, die vielleicht gut mit sich stehen,
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    wo können die sich auch noch mehr in die Welt einbringen und diese beiden Gruppen zusammenzubringen.
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    Und ja, es war einerseits ein persönlicher Beweggrund, dass ich diese Gruppen
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    zusammenbringen wollte, weil ich diesen Mehrwert in der Verbindung gesehen habe.
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    Und gleichzeitig auch ein, ich glaube, die Welt braucht das total und das hilft
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    Menschen aus diesen Bereichen, sich miteinander zu verknüpfen.
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    Und dann bin ich auf die Regenerationstransformationsszene gestoßen,
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    die ich vorher noch nicht so kannte.
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    Ich habe gemerkt, da gibt es auch schon Menschen, die das zusammendenken und dann,
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    ist daraus quasi die erste Convention letztlich entstanden, Menschen,
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    zusammenzubringen aus diesem inneren, äußeren Kontext und aus dem Regenerationskontext
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    und gemeinsam zu schauen, nicht wie können wir die nächste Krise beheben,
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    sondern wie können wir diese ganzen tollen Lösungen, die es schon gibt für eine
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    alternative Welt, wie zum Beispiel Gemeinschaft
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    tragen, das Wirtschaften zusammenbringen, dass wir merken, das gibt es alles
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    und wie können wir das gemeinsam weiter in die Welt tragen.
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    Auch wenn ich jetzt mega Lust hätte, in diese Themen einzusteigen,
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    die du gerade so genannt hast, also dieses, wie viel Raum nehme ich mir auch,
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    zur Entfaltung, zur Entwicklung, zur Regeneration,
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    angesichts der Krisen da draußen.
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    Das ist auf jeden Fall auch eine offene Baustelle, die ich habe,
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    wo ich mir nicht sehr viel Zeit für nehme.
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    Und auf der anderen Seite so Menschen, die überwältigt sind von den Krisen und
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    einfach erst gar nicht dahinschauen können, weil sie sozusagen so viel Unsicherheit
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    und Kontrollverlust verspüren, den wir ja auch verspüren, dass es nicht aushaltbar ist.
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    Genau, hätte ich mega Lust, da noch tiefer einzusteigen, aber vielleicht kommt
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    es auch noch gleich. Erzähl doch mal, was ist die Convention? Was passiert da?
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    Bei der Convention laden wir, wie gesagt, diese Menschen ein,
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    die sich für eine andere Welt einsetzen wollen oder die einfach so merken,
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    das System wie bisher, das funktioniert nicht so richtig oder ich habe so einen Job, der,
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    ist nicht so stiftend, aber ich weiß auch noch nicht so genau,
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    wo möchte ich hinkommen.
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    Und dazu laden wir ein zusammen zu kommen und zwar aktuell machen wir das immer
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    bei Wir bauen Zukunft jetzt dieses Jahr zum dritten Mal,
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    und das ist ein wunderschöner Zukunftsort auf dem Gelände vom ehemaligen Botanischen
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    Garten und es gibt einfach schon mal so eine ganz andere Anbindung auch an die Natur.
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    Es ist uns immer sehr wichtig, unser Umfeld, die Mitwelt mit einzubeziehen und
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    nicht nur auch in unserem menschlichen Kosmos zu bleiben, sondern den Blick
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    darüber hinaus zu weiten.
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    Und bei der Convention gibt es dann verschiedene Elemente.
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    Also es ist uns wichtig, mit dem Körper zu arbeiten und nicht nur im Kopf.
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    Also deswegen heißt es auch nicht Konferenz oder ähnliches. Also wir sitzen
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    nicht da und bekommen einen Talvortrag, sondern wir erforschen und kreieren
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    gemeinsam. Es gibt natürlich schon Expertinnen, die sich einbringen, die den Raum begleiten.
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    Und gleichzeitig erforschen wir ganz viel gemeinsam. Von daher gibt es so Elemente,
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    die in Richtung Festival zum Beispiel gehen, mit abends Musik und Tanz und morgens
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    vielleicht nach Morgenpraxis.
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    Wir hatten schon Qigong und Yoga und was so Freude macht und gut in den Tag rein bewegt.
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    Und dann inhaltlich haben wir ein Thema und dieses Jahr haben wir uns dafür
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    entschieden, nochmal tiefer reinzuschauen. Was ist denn Regeneration eigentlich?
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    Was verstehen wir darunter? Das wollen wir gemeinsam nochmal erforschen.
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    Welche Prinzipien stecken dahinter?
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    Und dann haben wir immer Fokusgruppen, wo Menschen sich noch mal tiefer in ein
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    spezifisches Thema einarbeiten können und das ist dann ein gehaltener Raum für
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    Selbstreflexion und an eigenen Themen weiterzuarbeiten in einem bestimmten Kontext.
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    Und dieses Jahr schauen wir uns einerseits regeneratives Wohnen und Leben an,
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    also zum Beispiel Leute, die gerade auf Gemeinschaftssuche sind oder insgesamt
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    am Schauen sind, Ja, wie kann ich mein Wohnumfeld besser gestalten oder Gemeinschaftsprojekte
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    begleiten, je nachdem, was gerade der Fokus ist.
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    Dann schauen wir uns regenerative Arbeitswelten und Organisationen an.
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    Ich glaube, da haben fast alle irgendwie ein Thema mit.
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    Wie kann ich meine Arbeit besser gestalten oder wenn ich ein Team führe,
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    wie können wir das gemeinsam anders machen?
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    Oder ich bin vielleicht alleine bisher noch in meiner Organisation und möchte
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    was verändern und dann über die Convention Verbündete zu finden,
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    die vielleicht nicht in meiner Organisation sind, aber an ähnlichen Themen zu arbeiten. Vielen Dank.
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    Und dann haben wir dieses Jahr auch, was mir sehr am Herzen liegt,
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    regenerative Versorgung und Fürsorge mit dabei.
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    Also einerseits dieses, wo kommen eigentlich die Dinge her, die wir wirklich brauchen?
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    Und dieses ganz wichtige Thema an Care, wo gerade auch viele Menschen so ausgelastet,
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    überlastet mit sind. Und wie können wir das auch gemeinsam wirklich besser gestalten?
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    Und für diese drei Themen haben wir uns für dieses Jahr entschieden,
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    weil ich das Gefühl habe, dass die gerade sehr relevant sind in dem Feld.
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    Und wo es auch noch neue Impulse und Wege braucht, die dann weiter verbreitet werden können.
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    Ja, und drumherum machen wir uns einfach eine schöne Zeit in der Natur,
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    haben ganz viele tolle Leute da, die wir kennenlernen, Netzwerk ausbauen.
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    Genau, und dann gibt es am Ende noch eine Beitragsrunde oder einen Geldprozess.
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    Da werden wir sicherlich auch noch drauf zu sprechen kommen.
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    Aha. Ja, genau, für alle, die jetzt schon neugierig sind, Und mal vorweg die
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    Information, das Festival ist vom 2. bis 5. Juli, genau, so etwa eine Stunde von Hamburg.
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    Wer Wir Bauen Zukunft noch nicht kennt, ist auch ein Zukunftsort in Mecklenburg-Vorpommern.
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    Der sollte da, also der sollte einerseits wegen Create Convention,
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    aber auch für den Ort an sich einfach mal da hochreisen. Es ist sehr, sehr schön da oben.
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    Ich hoffe, dass ich die auch mal bald im Podcast habe, die Menschen jetzt dort aufbauen.
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    Genau, 2. bis 5.7. und es gibt noch Tickets und natürlich stelle ich euch auch den Link darunter.
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    Und vielleicht auch mal direkt zu den sozusagen Hard Facts, bevor wir weiter
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    einsteigen in Regeneration.
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    Genau, wie läuft das denn? Also du hast gesagt, am Ende gibt es eine Beitragsrunde
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    und trotzdem würde ich mir ja jetzt erstmal ein Ticket kaufen, oder?
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    Wie habt ihr euch das gedacht? Wie organisiert ihr das?
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    Ja, das ist eine sehr gute Frage. Wir sind da tatsächlich auch jedes Jahr ein
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    bisschen am Experimentieren, also auch mit den Menschen von Wirbau in Zukunft
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    zusammen, die sich ja auch mit gemeinschaftsgetragenen Wirtschaften befassen.
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    Und dieses Jahr haben wir das für die Convention, oder wir versuchen das mal
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    so, dass wir einen überschaubaren Eintrittspreis haben. Ich glaube,
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    das sind 128 Euro oder so.
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    Das deckt etwa das an, was das Bio-Essen dort kostet. Also das heißt jetzt nicht
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    Essensticket, aber so von der Kalkulation her in unserem Kopf ist das etwa die Höhe.
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    Das heißt, wenn du dir ein Ticket holst, dann bist du versorgt mit leckerem
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    veganen Bio-Essen dort vor Ort.
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    Und alles andere haben wir uns entschieden, dass wir in die Beitragsrunde reinpacken,
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    sogar die Unterkünfte. Das heißt, jede Person, die auf dem Gelände schlafen
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    möchte, manche schlafen auch in der Umgebung, bucht sich eine Unterkunft, die ist aber auch frei.
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    Und wir wollen das dieses Jahr versuchen, dass vielleicht nicht die Person,
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    die den knappsten Geldbeutel hat, immer im Zelt schlafen muss,
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    auch wenn sie da vielleicht gar nicht schlafen kann. Und es gibt natürlich Leute,
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    die super gerne im Zelt schlafen, dann ist das ja toll.
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    Und gleichzeitig gibt es dann da zum Beispiel auch Clampingzelte und Tiny Houses
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    und so, die sich vielleicht eine Familie jetzt nicht leisten kann.
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    Und deswegen versuchen wir das dieses Jahr so, dass alle einfach nach ihrem
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    Bedarf, Bedürfnis eine Unterkunft buchen können und wir das in der Beitragsrunde
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    mit aufnehmen und auch versuchen, diese Unterkünfte gemeinschaftlich zu decken.
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    Und was dann noch mit reinfließt, sind natürlich die Ressortsdick-Mietkosten für den Ort.
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    Also für die Räumlichkeiten, für die Services, die die machen und für das gesamte
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    Programmorganisationsteam.
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    Wobei das bisher von der Menge her jetzt noch nicht gemeinschaftsgetragen tragbar
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    ist und wir deswegen auch weiterhin immer auf der Suche nach Förderung und Sponsoring
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    sind, auch damit die Gemeinschaft nicht überfordert wird.
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    Also wir wissen ja in etwa, wie zahlungskräftig auch die Menschen sind,
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    die kommen und da eine gute Lösung zu finden, dass alle sich beteiligen können
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    nach ihrer Maßgabe und wir es aber nicht überlagern, sondern schauen,
    0:11:45–0:11:48
    wo sonst noch Geld herkommen kann, wo es halt auch vielleicht leichter fließt.
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    Und magst du mal den Rahmen sagen, also für wie viel Euro verkauft ihr die Tickets auf der Webseite?
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    Das sind 128 Euro, glaube ich.
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    Für vier Tage.
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    Genau. Und dann halt in der Beitragsrunde das, was die Person dann noch leisten
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    kann für Unterkunftprogramm etc. Genau.
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    Cool. Schön. Und wenn man jetzt sagt, hey, ich finde es ultrazentral,
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    aber gar kein Geld, kann man euch dann eine Mail schreiben?
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    Auf jeden Fall.
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    Es gibt auch immer Möglichkeiten.
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    Sich sonst einzubringen und so.
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    Ja, ich glaube, das ist noch so ein bisschen der Hinkefuß der CSX-Bewegung,
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    sage ich mal, dass wir inklusiv und solidarisch ja sein wollen,
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    auch mit Menschen, die weniger zahlungsfähig sind.
    0:12:36–0:12:40
    Genau, und gleichzeitig aber halt allein von sozusagen den Worten,
    0:12:40–0:12:44
    die verwendet werden und der Art und Weise, wie Beitragsum gestaltet werden
    0:12:44–0:12:47
    und so weiter, halt viele Menschen einfach totale Hemmungen haben,
    0:12:47–0:12:49
    überhaupt die Räume zu betreten, die wir gestalten.
    0:12:51–0:12:55
    Habt ihr dazu Erfahrungen gemacht, was für zu sagen, was so Menschen sind,
    0:12:56–0:12:57
    die bei euch vorbeikommen?
    0:12:58–0:13:00
    Bist du manchmal auch so, dass du denkst, aha, das ist jetzt aber cool,
    0:13:00–0:13:02
    dass dieser Mensch, der kommt doch nicht aus unserer Bubble.
    0:13:03–0:13:04
    Wie sind da eure Erfahrungen?
    0:13:07–0:13:10
    Ja, es ist weiterhin eine Herausforderung, genau das, was du auch beschreibst.
    0:13:10–0:13:13
    Natürlich ist das auch ein sehr schöner Ort, der aber auch nicht für alle gleich
    0:13:13–0:13:16
    zugänglich ist. Also wir sind schon am Schauen, wie wir auch Barrieren abbauen
    0:13:16–0:13:18
    können und Diversität fördern.
    0:13:19–0:13:23
    Auch gerade dieses Jahr nochmal verstärkt, nachdem wir uns jetzt so ein bisschen gefunden haben.
    0:13:23–0:13:26
    Und gleichzeitig haben wir doch immer ein paar Menschen dabei,
    0:13:26–0:13:29
    wo wir so ein bisschen sind so, wo kommen die her? Voll cool,
    0:13:29–0:13:30
    dass die auch dabei sind.
    0:13:30–0:13:33
    Also letztes Jahr war zum Beispiel, ich habe das in meinem Tennisverein,
    0:13:33–0:13:35
    wo ich damals noch in Berlin gewohnt habe, erzählt.
    0:13:36–0:13:39
    Und dann kam einfach der Platzwart vom Tennisverein mit, weil der sich auch
    0:13:39–0:13:43
    mit Meditation und so weiter befasst. Der hatte sonst aber gar nichts so mit
    0:13:43–0:13:47
    der Szene zu tun. Er war auch vorher Steinsetzer, also mal so ein ganz anderer
    0:13:47–0:13:49
    Hintergrund, auch nicht akademisch und so.
    0:13:50–0:13:55
    Und das war richtig klasse, weil der hatte total seine Freude daran und war dann auch mit dabei.
    0:13:56–0:14:00
    Und auch andere Menschen, die vielleicht aus einem unternehmerischeren Kontext
    0:14:00–0:14:03
    kommen und jetzt gar nicht so im Transformationsbereich unterwegs sind.
    0:14:04–0:14:08
    Und das Schöne ist, bisher haben wir immer alle mitnehmen und erfüllen können,
    0:14:08–0:14:11
    also dann doch so gestalten, dass es verständlich ist.
    0:14:12–0:14:14
    Und das fand ich einen schönen Effekt. Und gleichzeitig wollen wir natürlich
    0:14:14–0:14:18
    weiter auch noch mehr Menschen erreichen aus verschiedenen Hintergründen.
    0:14:18–0:14:21
    Also es ist so eine Bewegung in beide Seiten. Aber wenn sie dann da sind und
    0:14:21–0:14:25
    wir es geschafft haben, und dann klappt es immer ganz gut, sie auch einzubinden
    0:14:25–0:14:28
    und dass sie auch was davon haben und ja, sie das verhält bereichern können
    0:14:28–0:14:29
    mit dem, was sie mitbringen. Ja.
    0:14:31–0:14:37
    Ich glaube auch, dass da vor allem das Potenzial liegt, also in dem Zusammenfinden
    0:14:37–0:14:41
    von, ich sage mal eher traditioneller, konservativ orientierten,
    0:14:41–0:14:44
    vielleicht auch marktliberal orientierten Menschen und,
    0:14:45–0:14:47
    der Transformationsbewegung,
    0:14:47–0:14:50
    ja gerade über das Körperliche, glaube ich am Ende.
    0:14:50–0:14:54
    Gerade es ist dieses körperliche Gefühl, die Intuition, die Emotion,
    0:14:54–0:14:56
    die dann irgendwie sagt, ja, das tut mir ja auch gut, auch wenn ich es vielleicht
    0:14:56–0:15:01
    ein bisschen schräg finde und das sonst niemand aus meinem Umfeld so machen würde.
    0:15:01–0:15:05
    Aber genau, da kann man, also genau, wenn sich Leute darauf einlassen,
    0:15:05–0:15:09
    finde ich, dann hat man sie auch sehr schnell ihr Herz erobert.
    0:15:10–0:15:14
    Aber genau, der Prozess bis dahin ist immer ein bisschen lang und schleppend
    0:15:14–0:15:17
    und braucht viel Energie und Krafteinsatz, finde ich oft.
    0:15:19–0:15:23
    Genau, vielleicht mal bei diesem Krafteinsatz bleibend. Warum,
    0:15:24–0:15:27
    also du hast es ja schon angeschnitten, aber warum Regeneration?
    0:15:27–0:15:32
    Warum glaubst du, dass das sozusagen nach all dem, was du auch erlebt hast,
    0:15:32–0:15:36
    du willst Natur regenerieren, daher kommst du, aber das ist ja jetzt sehr viel
    0:15:36–0:15:38
    größer gefasst, der Begriff.
    0:15:39–0:15:39
    Ja
    0:15:40–0:15:45
    Für mich ist das nochmal eine Perspektive, die halt über Nachhaltigkeit hinausgeht,
    0:15:45–0:15:49
    die das Ganze umfassender sieht und die uns als Menschen auch wirklich als Teil
    0:15:49–0:15:51
    von der Mitwelt begreift.
    0:15:51–0:15:53
    Also auch die Energien, die wir haben, die Emotionen, die wir haben,
    0:15:54–0:15:59
    die haben einen Einfluss. Und auch beim systemischen Denken wird aufgezeigt,
    0:15:59–0:16:03
    dass wir den Effekt unserer Handlungen gar nicht so gut vorherbestimmen können,
    0:16:03–0:16:05
    wie wir das sonst häufig denken.
    0:16:05–0:16:09
    Also zum Beispiel, wenn ich gut drauf bin, weil ich mich gut um mich gekümmert
    0:16:09–0:16:12
    habe und lächle eine fremde Frau auf der Straße an.
    0:16:12–0:16:16
    Weil ich gerade so strahle, dann könnte das sein, dass das für sie komplett
    0:16:16–0:16:19
    den Unterschied macht und ihr ganzer Tag viel besser ist und sie dann Muße hat,
    0:16:19–0:16:21
    der nächsten Person zu helfen, die sie trifft.
    0:16:21–0:16:25
    Und das werde ich aber nie herausfinden können, wie viele Menschen positiv jetzt
    0:16:25–0:16:27
    von meinem Einlächeln motiviert sind.
    0:16:28–0:16:31
    Und das geht ganz oft in unserem klassischen Diskurs unter, wenn wir zum Beispiel
    0:16:31–0:16:36
    halt rechnen, wie viel CO2 verbrauche ich und was muss ich technisch tun, um das zu ändern.
    0:16:36–0:16:41
    Und ich glaube, wir unterschätzen so wahnsinnig, wie soziale Menschen wir sind
    0:16:41–0:16:45
    und wie viel wir durch unterschiedlich anderen sozialen Umgang miteinander und
    0:16:45–0:16:49
    Arbeit mit Emotionen und Körper tatsächlich verändern können in unseren eigenen
    0:16:49–0:16:51
    Mustern und dem, was wir dann weitergeben.
    0:16:51–0:16:55
    Und das sind alles so Aspekte, die mir in der klassischen Nachhaltigkeit quasi
    0:16:55–0:16:59
    zu kurz kommen und in so einem regenerativen Bild gehört das alles dazu,
    0:16:59–0:17:00
    weil dann sind wir Wesen,
    0:17:01–0:17:04
    die Körper, Geist und Seele haben, die verbunden sind mit den Tieren,
    0:17:04–0:17:06
    mit der Mitwelt und für mich ist das so ein ganz anderer Blick,
    0:17:06–0:17:11
    weil wenn ich mich verbunden fühle mit dem, was mich umgibt und nicht mehr so
    0:17:11–0:17:14
    abgetrennt als Individuum, was alles auch alleine schaffen muss im schlimmsten
    0:17:14–0:17:17
    Falle, was wir auch oft beigebracht bekommen.
    0:17:18–0:17:23
    Dann ist es mir auch direkt ein Anliegen, mich anders darauf zu beziehen,
    0:17:23–0:17:24
    mich anders darum zu kümmern.
    0:17:24–0:17:27
    Und dann kann ich es auch weniger zerstören, weil alles, was mir wirklich am
    0:17:27–0:17:31
    Herzen liegt und was ich als Teil von mir betrachte, behandle ich im Schnitt ja auch besser.
    0:17:31–0:17:36
    Und mich selbst im Idealfall auch, wenn ich mich um meine eigene Regeneration mitkümmere.
    0:17:39–0:17:41
    Ich hatte gestern so eine Diskussion mit meiner Tochter am See,
    0:17:42–0:17:46
    am Baggersee, wo ein Kieswerk neben dran ist. Und meine Tochter hat gefragt,
    0:17:46–0:17:48
    ist dieses Kieswerk gut oder schlecht für die Umwelt?
    0:17:48–0:17:55
    Und es war so, naja, wahrscheinlich eher schlecht, aber es ist so diese generelle Frage dahinter.
    0:17:55–0:18:00
    Ist der Mensch, ich habe sie dann zurückgefragt, ist der Mensch gut oder schlecht
    0:18:00–0:18:03
    für die Umwelt? Dann hat sie eindeutig gesagt, schlecht.
    0:18:04–0:18:06
    Dann habe ich gesagt, aber Lotti, das kann man so gar nicht sagen.
    0:18:07–0:18:11
    Weil wir sind doch Teil, also wir sind doch auch Natur. Weißt du,
    0:18:11–0:18:13
    unsere Körper sind Natur und so weiter.
    0:18:14–0:18:18
    Dann hat sie gesagt, ja, stimmt. Aber genau, sie sieht halt auch,
    0:18:18–0:18:22
    was wir unserer nichtmenschlichen, natürlichen Umwelt antun.
    0:18:23–0:18:25
    Du hast es so schön beschrieben mit dem Lächeln.
    0:18:26–0:18:32
    Was würdest du dir wünschen, hat das Festival für, was erzeugt das für Resonanzen
    0:18:32–0:18:37
    oder was hat das für Auswirkungen auf die Welt? Was würdest du dir wünschen?
    0:18:37–0:18:44
    Das passt auch gut zu deinem Gespräch mit deiner Tochter, weil meine Perspektive
    0:18:44–0:18:48
    ist, seit ich mich vor allem mit Regeneration beschäftige und Rutger Prägmann im Grunde.
    0:18:49–0:18:50
    Als Buch, finde ich da auch sehr
    0:18:50–0:18:54
    passend zu, sodass wir Menschen im Grunde soziale und gute Wesen sind.
    0:18:54–0:19:00
    In unserer Kultur sind nur so viele Denkweisen drin, die halt dann Handlungsweisen
    0:19:00–0:19:02
    erschaffen, die nicht gut für unsere Mitwelt sind.
    0:19:03–0:19:06
    Aber deswegen sind wir nicht per se schlecht oder störend für die Mitwelt.
    0:19:06–0:19:10
    Wir können ja auch wieder lernen, wie wir uns regenerativ verhalten und einbinden
    0:19:10–0:19:14
    können und so nach und nach andere Handlungsweisen auszuprobieren.
    0:19:14–0:19:17
    Und genau das wollen wir auf der Convention zeigen, miteinander zu schauen,
    0:19:17–0:19:18
    wie kann das denn eigentlich gehen?
    0:19:18–0:19:22
    Weil niemand von uns hat jetzt bisher die finale Antwort, wie können wir wirklich
    0:19:22–0:19:26
    voll regenerativ sein? Wie gehen wir zum Beispiel mit so einem Kieswerk um,
    0:19:26–0:19:30
    um dann auch weiterzugehen? Wie kommen wir mit anderen Materialien voran,
    0:19:30–0:19:31
    dass wir das nicht mehr brauchen und so?
    0:19:32–0:19:36
    Und diese Schritte zu gehen, ist so der eine. Also das gemeinsam zu erforschen
    0:19:36–0:19:41
    und da Schritte für alle Beteiligten mitzunehmen und es auch besser nach außen tragen zu können.
    0:19:42–0:19:47
    Und durch die Verbindungen, die vor Ort entstehen und dieses andere Gefühl,
    0:19:47–0:19:49
    sich zugehörig zu fühlen von
    0:19:49–0:19:52
    etwas, was etwas Positives in die Welt bringt und halt eben dieses, wir,
    0:19:53–0:19:57
    wollen nicht schlecht sein oder weniger schlecht sein, kommt so eine ganz andere
    0:19:57–0:19:59
    Selbstwirksamkeit und Handlungskraft auch raus.
    0:20:00–0:20:04
    Und ich kann bei den Menschen beobachten, dass viel mehr so Hoffnung und Zukunftsmut
    0:20:04–0:20:07
    und eben Selbstwirksamkeit entsteht.
    0:20:08–0:20:11
    Konkrete Projekte entstehen, die Menschen dann miteinander weitermachen oder
    0:20:12–0:20:15
    sich mehr trauen, ihre Angebote rauszubringen, um eben diese Brücken zu bauen,
    0:20:15–0:20:20
    was wir eben hatten und auch, genau, also mein Wunsch ist, dass wir da mit einerseits
    0:20:20–0:20:22
    bei der Convention immer mehr Leute haben,
    0:20:22–0:20:26
    die halt neu in dieses Feld reinkommen und das kennenlernen und wir gleichzeitig
    0:20:26–0:20:29
    auch gemeinsam dann mehr Wirkung haben, es nach außen zu tragen,
    0:20:29–0:20:33
    alle an ihren einzelnen Punkten, wo sie sind und halt eben auch eine,
    0:20:34–0:20:38
    weitere Geschichte zu erzählen, neben Angst und Krisen und sowas in den Nachrichten.
    0:20:38–0:20:42
    Total stark ist, sondern dieses Hoffnungsvolle, es gibt Lösungen und die sind
    0:20:42–0:20:46
    schon alle da, sie dürfen nur breiter, bekannter werden und zugänglicher gemacht werden.
    0:20:46–0:20:50
    Das sind so Effekte, die ich mir von der Convention bisher sehen kann und auch
    0:20:50–0:20:52
    weiter wünsche, dass das noch stärker wird.
    0:20:54–0:21:00
    Ja, voll schön. Es ist ja so, dass es nicht nur, also ich sag mal in Anführungszeichen,
    0:21:00–0:21:03
    nicht nur bei diesen drei, vier Tagen vor Ort bleibt, sondern,
    0:21:04–0:21:06
    genau, du hast gesagt, da entstehen Projekte draus.
    0:21:07–0:21:11
    Also gemeinschaftsbasiert wirtschaften, jetzt mal auf unser Thema des Podcasts
    0:21:11–0:21:14
    zurückzukommen, heißt ja auch tatsächlich nicht nur, dass man irgendwie jetzt
    0:21:15–0:21:18
    anders die Finanzierung organisiert, sondern,
    0:21:19–0:21:23
    dass auch wirklich eine Gemeinschaft entsteht, die sich sozusagen mitverantwortlich fühlt,
    0:21:25–0:21:27
    für ein Angebot, was in der Welt ist.
    0:21:27–0:21:31
    Und du hattest vorhin, genau, vorhin in unserem Vorgespräch,
    0:21:31–0:21:35
    glaube ich sogar noch, gesagt, es gibt noch Tickets und das ist aber auch okay, weil
    0:21:35–0:21:40
    aktuell ist es halt so in unserer heutigen sehr flexiblen, sehr schnellen Zeit,
    0:21:40–0:21:44
    dass Menschen sich oft erst so zwei Wochen vorher anmelden und erst zwei Wochen
    0:21:44–0:21:48
    vorher sich wirklich definitiv festlegen, da gehe ich hin oder da gehe ich nicht hin.
    0:21:50–0:21:52
    Und das ist schön für alle, die sozusagen Teilnehmende sind.
    0:21:52–0:21:57
    Für die Organisatorinnen ist es etwas immer, ja, da kommt man immer ein bisschen
    0:21:57–0:22:01
    in Stress, wenn so drei Wochen vorher noch nicht so viele Tickets oder zwei
    0:22:01–0:22:03
    Monate vorher noch nicht so viele Tickets verkauft sind.
    0:22:03–0:22:08
    Ja, ich wollte dich das fragen. Wie bezieht ihr denn Gemeinschaft einerseits mit ein?
    0:22:08–0:22:11
    Und vielleicht auch so ein bisschen die Fragen in den Raum nehmen,
    0:22:11–0:22:14
    wie kann man es denn schaffen, dass auch vielleicht die Gemeinschaft nicht nur für,
    0:22:15–0:22:19
    das eine Mal und das eine Ticket mit in die Verantwortung geht,
    0:22:19–0:22:22
    sondern vielleicht auch langfristig sagt, hey, das finde ich eine richtig gute
    0:22:22–0:22:25
    Sache und ich unterstütze das einfach übers Jahr monatlich hinweg,
    0:22:26–0:22:27
    weil da müsst ihr ja auch finanziert.
    0:22:28–0:22:32
    Also ihr macht ja übers Jahr hinweg die Arbeit, damit dieses Festival dann stattfinden kann.
    0:22:33–0:22:36
    Genau, und ich gehe da sozusagen übers ganze Jahr mit in die Verantwortung,
    0:22:36–0:22:38
    damit es dann einmal im Jahr klappt.
    0:22:39–0:22:41
    Wieder stattfinden kann. Genau. Habt ihr euch dazu Gedanken gemacht?
    0:22:43–0:22:47
    Ja, das ist auf jeden Fall noch ein weiterer Weg oder Schritt zu schauen,
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    wie auch übers Laufe des Jahres noch Menschen mehr bei Create generell eingebunden werden können.
    0:22:54–0:22:57
    Und es gibt schon einige, die dann sehr aktiv sind und zum Beispiel beim letzten
    0:22:57–0:23:01
    Mal, wo es dann ein bisschen, oder wo noch Puffer war nach der Beitragsrunde,
    0:23:01–0:23:04
    die dann eigene Ideen einbringen und immer mal wieder sind so,
    0:23:04–0:23:08
    hey, habt ihr an das und jenes schon gedacht oder wie können wir euch da unterstützen, verknüpfen.
    0:23:08–0:23:11
    Also ich merke schon den Effekt von den Beitragsrunden, dass Menschen sich anders
    0:23:11–0:23:16
    Gedanken darüber machen, wie sie noch mitwirken können, als im ersten Jahr war das glaube ich.
    0:23:16–0:23:20
    Da haben wir in Anführungszeichen nur Tickets normal noch verkauft und da kam
    0:23:20–0:23:23
    das tatsächlich sogar aus der Gruppe. Also da haben wir uns noch gar nicht so
    0:23:23–0:23:26
    mit den gemeinschaftsgetragenen Wirtschaften befasst. Da kamen dann Menschen,
    0:23:26–0:23:29
    die meinten so, also das kann doch jetzt noch nicht gereicht haben,
    0:23:29–0:23:31
    was ich an Ticketpreis bezahlt habe.
    0:23:31–0:23:35
    Und dann haben die das quasi ins Leben umgerufen und gesammelt,
    0:23:35–0:23:38
    dass noch mehr wieder in die Veranstaltung zurückfließt.
    0:23:38–0:23:41
    Und dann haben wir uns dann angefangen, auch dann mit Switch-Projekt,
    0:23:41–0:23:45
    aber auch durch diesen Anstoß damit zu befassen, wie können wir denn strukturell
    0:23:45–0:23:47
    eine Beitragsrunde einbinden,
    0:23:47–0:23:51
    in dem Wissen, dass das jetzt noch nicht unser ganzes Jahresbudget deckt,
    0:23:51–0:23:56
    aber halt so erste Schritte zu machen und auch erst mal das Denken zu lernen.
    0:23:56–0:24:00
    Also ich habe das Gefühl, das macht ihr auch ganz stark, Menschen erst mal diesen
    0:24:00–0:24:04
    neuen Ansatz näher zu bringen, In unseren eigenen Köpfen und dann denen, die da sind.
    0:24:04–0:24:07
    Und dann kann das auch immer stärker werden, so, ach, ich muss ja nicht nur
    0:24:07–0:24:11
    konsumieren, ich kann auch mitwirken, das erstmal freizuschalten quasi.
    0:24:11–0:24:13
    Und dann kann auch immer mehr daraus entstehen.
    0:24:13–0:24:16
    Und ja, wie wir das übers Jahr machen, da sind wir jetzt noch am Schauen.
    0:24:17–0:24:21
    Und gleichzeitig haben wir jetzt dieses Jahr auch noch eine Community dazu gestartet,
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    also auch nochmal als ein fixes Format.
    0:24:24–0:24:27
    Nicht nur die Menschen, die sowieso schon mal dabei waren, so als erweitertes
    0:24:27–0:24:31
    Netzwerk und Community, sondern eine engere, die dann sich jetzt auch digital
    0:24:31–0:24:34
    regelmäßig trifft und miteinander im Austausch bleibt, eben dass diese Themen
    0:24:34–0:24:35
    dann auch weiter bewegt werden.
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    Weil sonst kennt man das ja häufig von Veranstaltungen oder gegen mir zumindest früher so.
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    Dann war ich total inspiriert und kam nach Hause und bin erst mal in so ein
    0:24:42–0:24:45
    Loch gefallen, weil ich da die ganzen tollen Leute nicht mehr hatte und in meinem
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    Leben auch irgendwie ganz andere Sachen zu tun und dass wir so uns weiter bestärken können.
    0:24:50–0:24:53
    Also auch dann nach der nächsten Convention gibt es dann wieder die Möglichkeit,
    0:24:53–0:24:57
    auch neu in diese Community zu starten, gerade für die, die das wirklich übers
    0:24:57–0:24:59
    Jahr dann auch weiterziehen und bewegen wollen.
    0:24:59–0:25:02
    Und das haben wir auch jahreszeitlich orientiert, dass wir uns dann im Herbst
    0:25:02–0:25:06
    mehr mit Loslastenthemen beschäftigen und im Frühjahr mehr mit,
    0:25:06–0:25:09
    was wollen wir denn neu starten, dass das auch zu den Jahreszeiten passt.
    0:25:10–0:25:13
    Und da merken wir jetzt schon, welche Leute auch enger dran sind und sich mit
    0:25:13–0:25:17
    reingeben, dann Angebote machen und das immer mehr aufzubauen und auch ko-kreativ
    0:25:17–0:25:21
    zu gestalten. Also die Leute sagen, ich möchte jetzt mein Angebot hier mit euch
    0:25:21–0:25:23
    testen und das reinzugeben.
    0:25:23–0:25:27
    Und da sind wir gerade im Entwickeln, dass das immer mehr wird in die Richtung.
    0:25:27–0:25:30
    Und ich glaube, da gibt es noch ganz viel Potenzial und wir sind jetzt erst
    0:25:30–0:25:34
    mal am rausfinden, wo können wir das erschließen und was haben Menschen für Ideen.
    0:25:35–0:25:39
    Und dass das dann immer tragfähiger wird, weil das ja einfach eine selbstverständlichere
    0:25:39–0:25:43
    Haltung wird. Ich gestalte Dinge mit und bin ich nur Konsument und schaue zu,
    0:25:43–0:25:46
    so in diese Handlungskraft auch zu kommen.
    0:25:47–0:25:51
    Und heißt, genau, man könnte auch sozusagen Mitglied dann werden.
    0:25:52–0:25:57
    Seid ihr in einem Verein? Und dann monatlich sozusagen beitragen,
    0:25:57–0:26:02
    Teil der Community sein, wirklich da ein Netzwerk haben für Regeneration,
    0:26:03–0:26:05
    für die eigenen Ideen. Ist das so gedacht?
    0:26:06–0:26:09
    Ja, genau. Also Menschen können dann wirklich explizit sagen,
    0:26:09–0:26:13
    wir sind jetzt in der Community dabei und über einen monatlichen Beitrag,
    0:26:13–0:26:18
    der auch dann wieder frei wählbar nach eigener Finanzkapazität ist,
    0:26:18–0:26:20
    beziehungsweise über Beitragsrunde,
    0:26:20–0:26:22
    das unterstützen können.
    0:26:22–0:26:26
    Das ist dann erstmal für den Community-Bereich spezifisch und genau das erfahren
    0:26:26–0:26:27
    können, was du gerade gesagt hast.
    0:26:27–0:26:31
    Und da sind wir gerade am rausfinden, was passt am besten. Wir haben eine digitale
    0:26:31–0:26:37
    Plattform, wo man sich zu verschiedenen Themen austauschen kann und halt Calls und Angebote bekommt.
    0:26:38–0:26:40
    Jetzt habe ich irgendeinen Teil deiner Frage vergessen.
    0:26:42–0:26:45
    Wie das funktioniert? Also wie würde ich da denn Mitglied werden?
    0:26:45–0:26:49
    Und ob ihr ein Verein seid? Wie funktioniert das? Was bedeutet das?
    0:26:49–0:26:54
    Genau, die Vereinsfrage war es noch. Ja, wir sind aktuell als eigenständiges
    0:26:54–0:26:58
    Projekt unter dem Dach von Reinventing Society, was ein gemeinnütziger Verein
    0:26:58–0:27:00
    ist, die sehr verwandte Themen machen wie wir.
    0:27:01–0:27:05
    Und das bietet sich einfach an, weil so Vereinsarbeit ja mit sehr vielen Formalitäten
    0:27:05–0:27:10
    einhergeht, dass wir gesagt haben, wir schaffen auch da Synergien und ko-kreieren
    0:27:10–0:27:12
    und haben halt eine Person, die für
    0:27:12–0:27:15
    uns auch als Projekt dann zum Beispiel die Steuererklärung oder was auch immer
    0:27:15–0:27:17
    man im Finanzamt dann alles so einreichen muss,
    0:27:18–0:27:21
    mitmacht und schaffen jetzt gerade keine Parallelinfrastruktur,
    0:27:21–0:27:24
    die das dann auch nochmal separat machen muss, weil wir ja auch Menschen haben,
    0:27:24–0:27:29
    die dann zum Beispiel für Create tätig sind und für Reinventing Society und
    0:27:29–0:27:30
    das schafft dann halt einfach total
    0:27:30–0:27:34
    Synergien und dann weiß man auch, was bei den anderen passiert.
    0:27:34–0:27:35
    Genau, deswegen kann man bei
    0:27:35–0:27:39
    uns auch spenden halt an den Vereinen und das geht dann explizit an Create,
    0:27:39–0:27:45
    und ja, wir hatten jetzt gerade für die Community im Mai quasi die Startphase,
    0:27:46–0:27:50
    wo Menschen neu einsteigen konnten und jetzt ist gerade Anmeldungen über die
    0:27:50–0:27:54
    Webseite möglich für die neuen Interessierten, weil wir dann ab August loslegen mit allen, die auch,
    0:27:55–0:27:57
    nach der Convention vielleicht einsteigen wollen.
    0:27:57–0:28:01
    Weil wir gesagt haben, es ist schön, wie so ein bisschen geschlossenen Container
    0:28:01–0:28:04
    zu haben und dann ab August gibt es die erste Halbjahresphase mit.
    0:28:05–0:28:08
    Einer Gruppe, die sich dann auch wirklich finden und vertrauen kann,
    0:28:08–0:28:11
    weil wir gesagt haben, wenn jetzt alle zwei Wochen irgendwer Neues reinkommt,
    0:28:11–0:28:15
    dann kann nicht so ein gutes Gefäß entstehen, was ein Vertrauen miteinander aufbaut.
    0:28:16–0:28:19
    Genau, von daher kann man sich gerade oder über die Webseite melden bei Interesse
    0:28:19–0:28:23
    und kriegt dann die Infos dafür, im Juli gibt es dann die Infoveranstaltung,
    0:28:23–0:28:26
    ab August starten zu können in dem neuen Bericht.
    0:28:26–0:28:28
    Und wenn es jemandem ganz stark unter die Nägel brennt, dann finden wir auch
    0:28:28–0:28:32
    vorher schon eine Möglichkeit, dafür haben wir immer unsere E-Mail-Adressen,
    0:28:32–0:28:38
    also da auch nicht so starr zu sein, aber so ein Grundding eines gemeinsamen
    0:28:38–0:28:40
    Feldes zu bauen, dass es uns nicht zu sehr zerfasert.
    0:28:42–0:28:46
    Ja, cool. Also genau, ihr könnt jetzt schon mitmachen bei der Community und
    0:28:46–0:28:49
    dann im Juli beim Festival.
    0:28:50–0:28:54
    Und vielleicht enden wir mit der Frage, mit der wir begonnen haben.
    0:28:55–0:28:56
    Ist es denn nun ein Festival?
    0:28:59–0:29:02
    Oder genau, ich meine, du hast ja vorhin schon beschrieben, was passiert.
    0:29:03–0:29:06
    Ich habe sehr positive Knoten, also ich habe sehr positive Assoziationen und
    0:29:06–0:29:09
    also wenn mir jemand Festival sagt, dann denke ich sofort so an Lebensfreude,
    0:29:09–0:29:16
    an Leichtigkeit, an Menschen, an viele Menschen, an Sommer auch.
    0:29:16–0:29:20
    Festival hat sehr viel mit Sommer zu tun und ich meine, das trifft ja wohl erstmal
    0:29:20–0:29:21
    alles auf euch zu, würde ich sagen.
    0:29:23–0:29:26
    Was ist denn da nicht festivalig an eurem Festival?
    0:29:28–0:29:31
    Ja, die Assoziationen und Konnotationen kann ich auf jeden Fall mitnehmen,
    0:29:31–0:29:35
    wobei viele Festivals wahrscheinlich tendenziell noch ein Stück größer sind.
    0:29:35–0:29:39
    Also bei der Convention sind wir maximal 100 Menschen und ich kenne Festivals,
    0:29:39–0:29:44
    die von bis zu, ich weiß nicht, was hat so eine Fusion, zehntausende Leute geht oder so.
    0:29:44–0:29:48
    Das sind dann doch andere Größenordnungen, die Menschen da im Kopf haben können.
    0:29:48–0:29:52
    Ja, ich würde auf jeden Fall sagen, es hat diese Qualitäten von Festivals,
    0:29:52–0:29:56
    die du gerade aufgebracht hast und auch so Elemente wie so Morgenprogramm,
    0:29:56–0:29:58
    Abendprogramm gemeinsam gestaltet ist.
    0:29:59–0:30:03
    Für mein Empfinden ist der Unterschied, dass wir noch stärker in einen tiefgehenden
    0:30:03–0:30:07
    Prozess gehen, also in den zwei Tagen, Freitag, Samstag, die so der Haupte,
    0:30:07–0:30:10
    dann tauchen wir wirklich tief in so ein Thema ein mit einem,
    0:30:11–0:30:15
    durchgehenden Prozess und das sind dann weniger einzelne Workshops,
    0:30:15–0:30:18
    die lose zu einem Themengebiet passen, sondern wirklich die Gruppe findet sich
    0:30:18–0:30:21
    dann und ich kann selbst tief in mich reintauchen.
    0:30:21–0:30:24
    Also es geht dann auch los mit, wo stehe ich in diesem Thema gerade?
    0:30:24–0:30:25
    Dann gibt es Inspiration.
    0:30:26–0:30:29
    Wie kann ich das jetzt weiter angehen? Dann kommt wirklich eine konkrete praktische
    0:30:29–0:30:33
    Phase. Wie komme ich jetzt in die Umsetzung? Wie können wir das miteinander starten?
    0:30:33–0:30:37
    Und dann auch zu schauen, wie verbindet sich das mit den anderen Themen,
    0:30:37–0:30:41
    die die anderen bewegt haben und dann auch mit nächsten Schritten rausgehen.
    0:30:41–0:30:45
    Also es schafft noch mal mehr Verbindlichkeit mit mir selbst und auch mit den
    0:30:45–0:30:48
    anderen gegenüber, weil ich wirklich da eintauche, tiefgehe,
    0:30:48–0:30:52
    mich zeige und nicht nach anderthalb Stunden Workshop dann wieder in ein anderes Thema reinspringe.
    0:30:53–0:30:55
    Und ich würde sagen, dass der Unterschied ist, hat dann vielleicht mehr Ähnlichkeit
    0:30:55–0:31:01
    noch mit so einem Seminarkontext oder so im Rahmen vielleicht eines äußeren
    0:31:01–0:31:05
    Festival-Konstrukts. Vielleicht können wir uns auf sowas in die Richtung einigen.
    0:31:07–0:31:13
    Ja, ich finde das nochmal spannend, weil Festivals in der Welt,
    0:31:13–0:31:20
    so wie wir sie kennen, sind ja oft so kurze Phasen des massiven Rausbeamens aus dem eigenen Leben.
    0:31:21–0:31:26
    Also man ist dann so, man hat halt ganz viel Freude auf diesem Festival und
    0:31:26–0:31:32
    gar keine Sorgen auf diesem Festival und ist vielleicht auch dazu angehalten
    0:31:32–0:31:35
    und der Rahmen lässt es zu, dass man sich irgendwie verrückt,
    0:31:35–0:31:37
    kleidet und verrückte Dinge tut.
    0:31:37–0:31:43
    Und genau, ich glaube, es hört sich an nach einem Festival, was eher wieder
    0:31:43–0:31:48
    versucht, sozusagen den Rest des Lebens mit einzubeziehen, anstatt sozusagen so,
    0:31:49–0:31:56
    die Sorgen und Probleme und Herausforderungen und so weiter des Lebens so rausgedrängt zu haben.
    0:31:56–0:31:59
    Und es ist ja auch so, nur diese Trennung von Lohnarbeit, hier arbeite ich und
    0:31:59–0:32:03
    da habe ich meine Freizeit, hier bin ich frei und mache mir keine Sorgen mehr,
    0:32:04–0:32:09
    dass man es wieder mehr verbindet miteinander und nicht diese Phasen von Urlaub
    0:32:09–0:32:13
    und Festival und Phasen von totaler Stress und kurz vom Burnout,
    0:32:14–0:32:16
    sondern es wieder so ineinander fließen lässt.
    0:32:16–0:32:24
    Und genau, auf Festivals eben auch sozusagen sich weiterentwickelt und an sich
    0:32:24–0:32:28
    und an der Welt und an anderen Menschen sozusagen,
    0:32:29–0:32:34
    gestalten kann, also create, du hast es vorhin ganz schön gesagt, dieses Anfassende.
    0:32:37–0:32:41
    Genau. Und nicht diese Trennung, die wir eh überwinden wollen mit Regeneration.
    0:32:44–0:32:48
    Ja, das finde ich gerade nochmal für mich selbst auch nochmal eine wertvolle,
    0:32:49–0:32:50
    andere Perspektive darauf.
    0:32:50–0:32:53
    Also ich finde, das trifft es richtig gut. Also natürlich ist es wo anders als
    0:32:53–0:32:58
    im gewohnten Kontext, was halt neue Möglichkeiten eröffnet und neue Verbindungen schafft.
    0:32:58–0:33:00
    Und gleichzeitig Gleichzeitig ist unser Ziel genau, was du gesagt hast,
    0:33:00–0:33:04
    dass es auch lebensintegrativ ist und halt nicht dissoziativ vom eigenen Leben,
    0:33:05–0:33:08
    sondern zeigt so, und wie kann ich halt diese schönen Elemente,
    0:33:08–0:33:10
    die ich vielleicht sonst bei einem Festival auch kennenlerne,
    0:33:10–0:33:12
    wirklich mit ins Leben übertragen.
    0:33:12–0:33:15
    Also vielleicht kann ich auch in meinem eigenen Leben mich häufiger mal verkleiden
    0:33:15–0:33:18
    und Spaß haben, um jetzt das Beispiel zu nehmen.
    0:33:18–0:33:21
    Und es muss gar nicht immer nur beim Festival sein. Und wie können wir das wirklich,
    0:33:22–0:33:26
    mit ins Leben nehmen, dass das regenerativer wird und nicht nur so punktuell
    0:33:26–0:33:30
    bei, ich bin mal im Urlaub, mal bei einer Veranstaltung, sondern ja,
    0:33:30–0:33:31
    struktureller mitzunehmen.
    0:33:33–0:33:37
    Voll. Schön. Danke, dass du da warst, Katharin.
    0:33:37–0:33:42
    Magst du noch, ist dir noch irgendwas, ja, noch im Kopf, was du noch loswerden
    0:33:42–0:33:46
    willst, im Herzen, im Bauch, irgendwo, was du noch einmal an unsere Zuhörerinnen
    0:33:46–0:33:50
    und Zuhörer sagen möchtest, bevor wir dann hier langsam zum Ende kommen?
    0:33:51–0:33:51
    Mhm.
    0:33:53–0:33:56
    Ja, vielen Dank für das Gespräch. Es hat richtig Freude gemacht mit dir, Hannah.
    0:33:56–0:33:59
    Ich nehme auch nochmal neue Perspektiven mit und ja, ich glaube,
    0:33:59–0:34:01
    das mag ich noch mit reingeben.
    0:34:01–0:34:06
    Also ich finde das so wahnsinnig toll, was entstehen kann, sich mit anderen
    0:34:06–0:34:08
    Menschen auszutauschen, Ko-Kreation zu schaffen
    0:34:08–0:34:12
    und auch wirklich dieses Gemeinschaftsgetragen immer mehr zu lernen.
    0:34:12–0:34:15
    Also ich merke, wie ich da selbst auch noch umdenken kann, weil ich an ganz
    0:34:15–0:34:19
    vielen Stellen denke, das müsste ich jetzt alleine machen oder wie schaffe ich das?
    0:34:19–0:34:23
    Und einfach dieses mit anderen Menschen in Austausch zu kommen zu den Themen
    0:34:23–0:34:26
    kann so viel bewegen und dieses,
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    Anfang zu verlernen, dieses ich muss das immer alleine machen und ich bin ein
    0:34:31–0:34:35
    Individuum, sondern was so an Kraft im Kollektiven steckt, das ist für mich
    0:34:35–0:34:38
    selbst auch immer nochmal so eine Riesenüberraschung, wenn ich wieder merke,
    0:34:38–0:34:41
    ich bin wieder so in meinen, ich muss das jetzt alleine machen, muss da rein.
    0:34:42–0:34:45
    Bin und da finde ich es auch mit dem gemeinschaftsgetragenen Wirtschaften einfach
    0:34:45–0:34:49
    so einen richtig tollen Ansatz, das immer weiter zu lernen und zu verlernen,
    0:34:49–0:34:52
    was vielleicht so klassische Prägungen sind und das finde ich richtig toll.
    0:34:53–0:34:58
    Dann habe ich jetzt doch noch eine letzte Frage bezüglich kollektiv und wie
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    man es gemeinsam sagt. Wie geht ihr denn mit Kindern um an diesem Ort?
    0:35:02–0:35:05
    Das wollte ich tatsächlich vorhin auch noch sagen, als du deine Tochter aufgefragt
    0:35:05–0:35:08
    hast. Danke, dass du nochmal drauf kommst und auch wegen Zugänglichkeit.
    0:35:08–0:35:12
    Also die Kinder kommen bei uns nämlich frei mit und Jugendlichen zahlen einen
    0:35:12–0:35:14
    kleinen Beitrag für ihr Essen, also die Eltern vermutlich.
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    Und wir binden die ein und wir haben auch, also es gibt verschiedene Möglichkeiten,
    0:35:21–0:35:24
    dass sie teilnehmen können. Wir haben auch Unterstützung für die Eltern mit
    0:35:24–0:35:27
    vor Ort und das werden wir da Austausch schaffen.
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    Und es gibt tatsächlich ein spezifisches Programm quasi auch für Kinder,
    0:35:32–0:35:35
    also nicht im Sinne von Kinderbetreuung, sie sind weg organisiert, sondern
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    sie können so eine ähnliche Lernreise machen wie die Erwachsenen,
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    halt kindgerecht in der Natur, begleitet von einer ganz tollen Person,
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    die viel Bildungserfahrung hat.
    0:35:44–0:35:48
    Und die lernen dann in der Natur, im Wald quasi die gleichen Themen,
    0:35:48–0:35:50
    die wir machen, aber halt auch in ihren Kontext angepasst.
    0:35:50–0:35:55
    Und die älteren Kids können entweder, je nachdem schon, können sich auch ein
    0:35:55–0:35:58
    anderes Programm aussuchen oder halt mit unterstützen und zu sagen,
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    hey, wir lernen das zusammen altersübergreifend.
    0:36:01–0:36:05
    Ja, und irgendwie wäre ich da fast gerne selbst wieder jünger und würde bei
    0:36:05–0:36:09
    dem Programm mitmachen und den ganzen Tag durch den Wald toben und da lernen.
    0:36:09–0:36:13
    Und dann haben wir auch die Punkte, wo wir dann schauen, was haben wir jeweils
    0:36:13–0:36:15
    gelernt und wie bringen wir das zusammen.
    0:36:15–0:36:19
    Also dann treffen wir auch darauf, was die Kids erarbeitet haben in der Zeit
    0:36:19–0:36:23
    mit den Erwachsenen zusammen. Und ja, dass wir wirklich auch die ganze Gesellschaft,
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    die ganze Familie und die Altersspannen abbilden.
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    Wir hatten auch schon von 15 Monaten bis, glaube ich, 75 so alles dabei.
    0:36:30–0:36:33
    Und das finde ich auch so richtig schön, diesen intergenerationalen Austausch
    0:36:33–0:36:35
    und die verschiedenen Perspektiven.
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    Und ich finde gerade, Kinder können uns so viel über Offenheit und Präsenz und
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    Staunen und so weiter lernen, was bei uns manchmal so untergeht als Erwachsene
    0:36:44–0:36:45
    oder was wir abtrainiert bekommen.
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    Ja, und da freue ich mich gerade jetzt sogar noch mehr drauf,
    0:36:49–0:36:51
    wenn ich da so drüber spreche. Es wäre richtig schön.
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    Ja, mega. Ja, ich habe auf jeden Fall jetzt richtig Lust bekommen,
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    noch zu kommen und werde auf jeden Fall mal checken, ob das irgendwie reinpasst,
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    weil das ist die erste Sommerferienwoche für uns in Rheinland-Pfalz.
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    Genau, vielleicht schnappe ich ja meine Tochter und düse nach Mecklenburg-Vorpommern,
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    auch wenn es wirklich eine wahnsinnig weite Strecke für mich aus Speyer ist.
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    Aber genau, es ist ein wunderbarer Ort und ich kenne euch und glaube auch,
    0:37:19–0:37:21
    dass es ein wunderbares Programm wird.
    0:37:21–0:37:24
    Genau. Und für alle, die auch Lust bekommen haben, herzliche Einladung,
    0:37:24–0:37:29
    sich anzuschließen und genau, mal auf der Webseite vorbeizuschauen,
    0:37:29–0:37:33
    sich vielleicht noch die letzten Fragen zu klären und dann ein Ticket zu buchen,
    0:37:33–0:37:35
    was sehr, sehr günstig ist für vier Tage.
    0:37:35–0:37:39
    130 Euro, wie ich finde, vor allem, wenn man auch noch seine Kinder mitbringen
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    kann und die auch noch ein tolles Programm bekommen und dann eben beitragen
    0:37:43–0:37:49
    und zwar so, dass es nicht wehtut und am Ende aber trotzdem alles finanziert ist.
    0:37:50–0:37:54
    Danke dir, Katharin, dass du dir Zeit genommen hast und dass du hier bei mir
    0:37:54–0:37:56
    im Podcast zu Besuch warst.
    0:37:56–0:37:58
    Vielen Dank, Hannah und allen einen schönen Tag.
    0:37:59–0:38:00
    Tschüss, macht's gut.
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    0:38:27–0:38:31
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    0:38:31–0:38:33
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