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museumsreif episodes

  • Das Gestapo-Lager Reichenau 1948 vor Gericht
    „Die Morde und Misshandlungen im Reichenauer Lager vor dem französischen Militärtribunal“ titelte die „Tiroler Tageszeitung“ am 7. Dezember 1948. Einer der Tiroler Zeugen in diesem NS-Nachkriegsverfahren kam aus dem Zillertal. Seine Aussage 1948, ein Interview mit ihm aus dem Jahr 2007 und Informationen über den spektakulären Reichenau-Prozess vor 75 Jahren sind in dieser Episode zu hören. Gelesen haben Rainer Egger und Matthias Breit.
    29 min
  • hackbretter zithern – norbert c. kaser
    Mitschnitt einer Lesung von Rainer Egger im Gemeindemuseum Absam. Der 1978, bereits mit 31 Jahren, verstorbene Südtiroler Schriftsteller Norbert C. Kaser wäre heuer 75 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlaß hat Rainer Egger am 20. November 2022 in Absam Gedichte und Prosa von ihm gelesen. Musik Bert Breit
    50 min
  • Jüdische Objekte durften nicht gelöscht werden … Das Novemberpogrom 1938 in Innsbruck
    In den 1990er Jahren haben sich Hirlanda Micheler aus Obertilliach in Osttirol und Heinz Mayer aus Innsbruck vor dem Mikrofon daran erinnert, was sie von der Pogromnacht am 9. November 1938 in Innsbruck wissen. Bereits im Sommer 1938 hatte die Absamer Möbeltischlerei Zoglauer das Möbelhaus der jüdischen Familie Brüll in der Anichstraße 7 "übernommen". Heinz Mayer war damals bereits inhaftiert … Lange hatte er auch nach der Befreiung mit den Opfern, den Tätern und den Arisierern der ersten Monate NS-Herrschaft in Tirol tun.
    33 min
  • Als der Jazz nach Absam kam – das Cafe Central am Breitweg
    Landläufig ist man in Tirol der Meinung, die Jazzmusik sei erst 1945 mit den amerikanischen Befreiern ins Heilige Land gekommen. Aber bereits 1919 propagierten in Innsbruck Tanzschulen Jazztänze als „modernen Tanz, der sich dem guten Geschmack restlos angepaßt hat“. Im Industrieort Absam wurde Anfang der 1920er Jahre der Grundstein für den Jazz gelegt – in einem Lokal mit dem programmatischen Namen „Cafe Central“ spielte dann auch die „Große Jazz-Bandkapelle Seip“ …
    Gelesen haben Rainer Egger und Johann Nikolussi.
    26 min
  • The sound of »Niemals vergessen«
    Ein Hörstück zur Frage: Wie klingt das "Niemals vergessen" in Tirol? Die Soundscape vom Befreiungsdenkmal am Landhausplatz in Innsbruck trifft auf die Soundscape der "Heldenorgel" in Kufstein trifft auf die Soundscape beim Mahnmal für die Opfer des KZ der Gestapo Innsbruck neben dem Recyclinghof im Stadtteil Reichenau. Wie klingt das "Niemals vergessen" im Alltag in Tirol?
    6 min
  • Die »squadra gamma« im Ahrntal
    Während in Österreich Mitte der 1950er Jahre lediglich eine Diskussion über die zivile Nutzung der Kernenergie geführt worden ist, war in Italien die Atomindustrie bereits ganz konkret am Werk. 1954, ein Jahr nach Präsident Eisenhowers »Atoms for Peace«-Rede gründete Italien ein staatliches »Comitato nazionale per le ricerche nucleari«. Rasch ging man zur Durchführung einer landesweiten Suche nach Uranvorkommen über. Italien wurde in vier Zonen geteilt, in denen jeweils eine eigene »squadra« von Geologen, Bergbauingenieuren und Technikern tätig werden konnte. Das Einsatzgebiet der »squadra gamma« waren die Ostalpen – bis in die nördlichen Grenzregionen im Ahrntal …
    Gelesen haben Rainer Egger und Johann Nikolussi. Musik Matthias Legner.
    29 min
  • Mehr als Kupfer aus dem Ahrntal: Uran
    Der Kupferbergbau im Südtiroler Ahrntal ist seit 1426 belegbar und hat – mit Unterbrechungen – bis 1971 angedauert. Kupfer von dort war lange deswegen gesucht, weil es besonders dehnbar und damit für die Drahterzeugung geeignet war. Aber auch für die Herstellung von sogenannten »Leonischen Waren« – das sind mit Gold und Silber oder Messing überzogene Kupferdrähte, die auf Messgewändern, als Borten und für Stickereien zum Einsatz kommen – hat man das »weiche« Kupfer aus dem Ahrntal auch in Nordtirol geschätzt.
    Ende der 1950er Jahre interessieren sich Geologen aber für einen anderen Rohstoff aus einem Seitental des Ahrntals: Für kurze Zeit geht es italienischen und österreichischen Kollegen um das dort ausgemachte Uran.
    Gelesen haben Rainer Egger und Johann Nikolussi. Musik Matthias Legner.
    23 min
  • Tiroler Elefantografie – Teil 1
    Ende Jänner 1552 wird im Haller Hafen ein Elefant vermutlich auf eine Zille verladen. Gekommen ist er ursprünglich aus dem Königreich aus Kotte, dem heutigen Sri Lanka. König Bhuvaneka Bahu VII. schenkte ihn dem portugiesischen Herrscherhaus. Von dort gelangte er wiederum als Geschenk an den späteren Kaiser Maximilian II. und seine Frau Maria. Das Herrscherpaar brach dann im Herbst 1551 von Spanien übers Mittelmeer Richtung Wien auf … und passierte auf diesem Weg Brixen, den Brenner, Innsbruck und Hall, wo der Elefant auf eine Zille verladen wurde.
    Gelesen hat Johann Nikolussi.
    37 min
  • Selbst verfasst – aus einem 50 Jahre alten Buch aus Absam – Teil 2
    Hier hören Sie Kurztexte und Gedichte, die Absamer Schülerinnen vor 50 Jahren geschrieben haben. Die Schülerinnen von Dr. Agnes Larcher an der Hauptschule Absam wollten nicht mehr auf die vom Lesebuch verordnete »Frohe Fahrt« gehen … Aber hören Sie selbst. Gelesen haben Rainer Egger und Johann Nikolussi. Musik von Matthias Legner.
    17 min

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Der Podcast aus dem Gemeindemuseum Absam in Tirol.

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