Für die erste Folge im neuen Jahr haben wir drei Songs ausgesucht, die uns mit ihrem Inhalt zu Vorsätzen für das neue Jahr inspirieren können. Diese Songs legen uns folgendes nahe:
Hinschauen statt verdrängenNicht jeden Streit gewinnen wollenZu eigenen Fehlern stehen Inspiriert haben uns folgende Songs:
«Dänke» von To Athena «Us vs Them» von Scott Krippayne «SORRY» – NF, James ArthurZu dritt sitzen wir im Studio und diskutieren über Songs, die uns berührt und inspiriert haben. Dabei hören wir die Songs manchmal auch mit ganz verschiedenen Ohren und unsere Meinungen gehen auseinander.
Wichtig: Dieser Podcast bildet unsere Reaktion auf Songs ab und widerspiegelt nicht zwingend die Meinung der Künstlerinnen und Künstler.
Alle Songs, über die wir in dieser Folge sprechen, findest du in unserer Spotify-Playlist:
https://open.spotify.com/playlist/4FKNNRsb6wa8QwTdAbvfyu?si=4e037b4b631241de
Hosts: Janine Wassmer, Reto Nägelin, Andi Meier
In dieser Folge sprechen wir über:
01:12 – CH-Song: «Dänke» von To Athena
12:46 – «Us vs Them» von Scott Krippayne
25:32 – «SORRY» – NF, James Arthur
Die Spotify-Playlist von Radio Life Channel zum Meditieren, Träumen, Schreiben oder einfach nur zum «Abäfahrä»:
Be Still: https://open.spotify.com/playlist/1Q9lEGQtjQrbWs6CvjhXFE?si=9e5a671c69cd4b2e
Wer in ein Musikvideo von NF eintauchen möchte: https://www.youtube.com/watch?v=lLFoLJIXayk
Wir freuen uns jederzeit über dein Feedback! Wie haben dich die Songs und Geschichten inspiriert? Schreib uns via:
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Folgende Songs werden in dieser Podcast-Episode besprochen:
Hinschauen statt verdrängen: «Dänke» – To Athena
Wie schnell passiert es, dass wir an Vertrautem festhalten, weil es der Weg des geringsten Widerstands ist. Belastend wird es dann, wenn wir innerlich spüren, dass die Zeit jedoch abgelaufen ist, und es an der Zeit ist, auszubrechen oder abzuschliessen. Der Song «Dänke» von To Athena inspiriert uns mit der schonungslosen Perspektive einer Person, die einfach stehenbleibt und verdrängt, was sie nicht sehen will: Egal ob es sich dabei um eine Beziehung oder das Weltgeschehen handelt. In einem solchen Fall ist die Gewohnheit nämlich der Feind der Weiterentwicklung.
Nicht jeder Streit muss gewonnen werden: «Us vs Them» von Scott Krippayne
Konflikte und Meinungsverschiedenheiten werden uns unser Leben lang beschäftigen. Sie tun uns auch gut, weil sie uns weiterbringen können, wenn wir gewillt sind, hinzuhören und fremde Meinungen zu akzeptieren. Es geht nicht darum, die andere Meinung als Wahrheit zu akzeptieren, sondern sich damit auseinanderzusetzen. Man muss nicht dieselbe Meinung haben, um sich gern zu haben und miteinander klarzukommen. Der Song «Us vs Them» von Scott Krippayne zeigt klar: Schlussendlich verlieren wir alle, wenn wir zulassen, dass sich Fronten verhärten und es nur noch ein Gegeneinander statt ein Miteinander ist.
Sich zu entschuldigen braucht Mut, Grösse und Stärke – ganz besonders, wenn keine Aussicht auf Vergebung oder Heilung besteht. Dennoch lohnt es sich, zu eigenen Fehlern zu stehen und sich aus tiefstem Herzen zu entschuldigen. Der Song «SORRY» zeichnet ein schweres Bild einer zerrütteten Beziehung, die nicht mehr zu retten scheint. Und doch reisst der Interpret sich lyrisch zusammen, steht zu seinen Fehlern und entschuldigt sich, ohne sich davon einen Vorteil zu erhoffen.