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Wer auf seine Kindheit und Jugend zurückblickt und den Satz sagen kann "Ich war von Liebe umgeben", der darf sich glücklich schätzen, denn er - oder sie - bekommt dadurch sicherlich schon mal einen ordentlichen Werkzeugkoffer mit, um sich all den Debakeln, Veränderungen und Widersprüchlichkeiten des Lebens gegenüber möglicherweise besser zu wappnen. Das scheint aufzugehen bei Jeanette Hain, die 1969 in München zur Welt kam und lange schon in Berlin lebt. Dass sie Schauspielerin werden würde, stand für sie früh fest. So hängte Hain auch das Studium an den Nagel, als sie von Regisseurin Sherry Horman als Hauptdarstellerin für "Die Cellistin" quasi entdeckt wurde. Einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wurde Jeanette Hain in der Serie "Bis in die Spitzen". In ihren Rollen durfte und darf sie gegen das Elfenhafte anspielen, das ihr Wesen irgendwie mitbringt, ob weich, verwirrt, klar oder streng, so richtig einordnen ließen sich ihre Figuren nie und das ist ja nicht das Schlechteste. Aktuell spielt sie eine der Hauptrollen in einer ZDF-Event-Reihe, die dem Friedrichstadtpalast nebst all seiner Mythen huldigt. Wir hoffen mal, dass das jetzt gut geht auf dem Sessel vorm Mikro bei uns im Studio, denn angeblich kann sie nicht gut stillsitzen, Frau Hain, und angeblich besitzt sie nicht mal ein Sofa. Na, wir lassen es mal drauf ankommen.
Playlist:
Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
(00:00) INTRO: Thilo Mischke - Vorstellung der Studiogäste vom Tagesspiegel: Anke Myrrhe - Christian Tretbar | (05:36) Der Tagesspiegel und der Offene Brief zu ttt | (16:04) Der Tagesspiegel - Konkurrenz, Presseähnlichkeit, Veränderung in der Chefredaktion 2025, Ausspielwege, Checkpoint, Veranstaltungsbereich | (32:49) Der Tagesspiegel und KI | (40:34) BONUS: Nachfrage: Elon Musk | (44:55) BONUS: in memoriam: Frank “Wayne” Schlegel - Tommy Wosch || Jörg Wagner
Andi Fins ist ein gefragter Studio- und Live-Musiker, und dürfte auf diesem Wege schon dem einen oder der anderen auf Platten beziehungsweise bei Konzerten von Cäthe, Moritz Krämer, Clueso, Boy oder Super700 und so manchen mehr vor Ohren gekommen sein. Doch auch unter eigenem Namen weiß der in Berlin lebende Multiinstrumentalist durchaus hörenswerte Musik hervorzubringen. Fünf Alben, vier davon mit englischen Texten und eines auf bayrisch-deutsch eingesungen, hat er bereits veröffentlicht. Im Februar 2025 wird sich "Cooking, Puzzling, Working" in diese Diskografie einreihen und sie um weitere zehn beschwingte Pop-Songs erweitern.
Es hätte sicherlich in der Vergangenheit schon mehrere Anlässe gegeben, um die Arbeit unseres heutigen Gastes hervorzuheben und auszuzeichnen. Aber gut: dann war es also das Gesprächsformat "Der letzte Drink mit Anna Dushime". Dafür gab es den Grimme Preis, hoch verdient allein schon für die Episode mit Roberto Blanco, einem auf mehreren Ebenen herausfordernden Gesprächspartner. Im Wort "Herausforderung" liegt dann aber wohl auch der Schlüssel für die Persönlichkeit der 1988 in Kigali (Ruanda) geborenen Anna Dushime. Ihr Leben begann quasi mit einer Herausforderung, der essentiellsten, die es gibt: überleben. Nicht getötet werden, was ihr, ihrer Mutter und ihren Schwestern glücklicherweise gelang, als 1994 rund eine Million Menschen einem Völkermord zum Opfer fielen. Sie flohen nach Uganda, England, später nach Deutschland. Dushime studierte Internationales Marketing, arbeitet als Podcasterin und Moderatorin und steht als Redaktionsleiterin des Browser Balletts auch selbst vor der Kamera. Hier sitzt sie heute einfach nur vorm Mikrofon, herzlich willkommen Anna Dushime.
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(00:00) INTRO: ARD-Vorsitz-Wechsel- Kai Gniffke - Florian Hager | (07:24) Podcast-Tipps - Esther Simon | (17:44) 2025 Abschied vom Radio - Silke Super | (42:38) Gute Nacht, Freunde - Die TV-Abgänge 2024 - Guido Meyer | (1:02:27) BONUS: Silke Super 26.09.2011 || Jörg Wagner
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