Musik-Interviews

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By radioeins (rbb)MusicMusic Interviews
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Musik-Interviews episodes

  • Bettina Zimmermann

    "Du hast ja auch lange als Model gearbeitet" - gegen diese Aussage musste unser heutiger Gast erstmal anarbeiten, denn wer als Schauspielerin oder Schauspieler reüssieren möchte, sollte bitte nicht zu schön und nicht zu gefällig wirken. Für Frauen gilt das jedenfalls bis heute, aber für Bettina Zimmermann, die 1975 im niedersächsischen Burgwedel zur Welt kam, war es letztlich kein Hindernis. Ja, als Model jobbte sie, aber es gab auch genügend andere Jobs, die Ihr dabei halfen, ihren Schauspielunterricht zu bezahlen, denn das war es, was sie unbedingt wollte: Schauspielerin sein. Kein Zweifel. 1998 feierte sie im Film "Fisimatenten" ihr Kino-Debüt, kurz darauf kam die Karriere der Bettina Zimmermann ins Rollen. "Mondscheintarif", "Erkan und Stefan", "Die Luftbrücke", "Die Sturmflut". Und vor ein paar Jahren kam dann ein Projekt gemeinsam mit ihrem Mann Kai Wiesinger, ebenfalls Schauspieler, in dem beide - tja, wie beschreibt man’s am besten - die Szenen einer Ehe oder eines ganz normalen Familienlebens spielten. Die Miniserie "Der Lack ist ab" umfasste 5 Staffeln beim Streaming-Anbieter Amazon und war höchst erfolgreich. Jetzt legen die beiden noch einen drauf mit "Bei aller Liebe".

    Playlist:

    Robbie Williams - Go gentle
    U2 - Where the Streets have no name
    Madonna - Like a Prayer
    Fury in the Slaughterhouse - Won’t forget these days
    Chaka Khan - Ain’t nobody
    Andreas Bourani - Auf uns
    Imagine Dragons - Believer

    Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

    1 hr 28 min
  • SCHLESINGER-PROZESS | TTT | DIGITALE GEWALT | EUROPÄISCHE PLATTFORM

    (00:00) INTRO: Schlesinger-Prozessauftakt - Abendschau, 15.01.2025 | (02:16) RBB: Schlesinger-Prozess begann - Steffen Grimberg, DJV Berlin/JVBB, KNA-Mediendienst | (13:52) TTT: Causa Mischke wird von der ARD aufgearbeitet - Hubert Krech, AGRA | (22:33) HATEAID: Neue Studie: Digitale Gewalt schreckt Menschen ab, politische Verantwortung zu übernehmen - Janina Steinert, TU München | (32:30) PLATTFORM: Europäische Plattform-Idee wichtiger den je - Matthias Pfeffer, Publizist, Lehrbeauftragter und Direktor Council for European Public Space | (43:00 ) BONUS: HateAid-Pressekonferenz zur Studie „Angegriffen & alleingelassen: Wie sich digitale Gewalt auf politisches Engagement auswirkt. Ein Lagebild.“, 15.01.2025, Berlin || Jörg Wagner

    1 hr 44 min
  • AVEC
    Hinter dem im wahrsten Wortsinne mitnehmenden Namen Avec verbirgt sich die österreichische Singer-Songwriterin Miriam Hufnagl. Nächste Woche veröffentlicht sie ihr viertes Album, auf dem sie klanglich wie thematisch die bittersüßen und zärtlichen Momente des Lebens nahtlos miteinander verbindet und einen intimen Einblick in ihr Seelenleben bietet. Einen ersten Eindruck, wie das klingt, erhalten wir heute Abend bei ihrem Besuch im studioeins. Vielen dürfte noch ihr Song "Granny" im Ohr sein, mit dem sie 2017 auf der Vierfach-LP "20 Jahre radioeins" vertreten war und sich damit in Gesellschaft von Größen wie Nick Cave, Agnes Obel, The xx oder auch Maggie Rogers wiederfand. Mit "Avec", dem ersten Studioalbum mit neuen Songs seit fünf Jahren, legt Hufnagl nun ein überaus persönliches Werk vor, über das sie selbst sagt, es sei "wie ein Rettungsanker für mich, ich habe jeden dieser Songs bis ins kleinste Detail gelebt. Sie bedeuten mir so viel, es ist wie ein/e bester Freund/beste Freundin, der/die weiß, was du durchgemacht hast und dir in den dunkelsten Zeiten zur Seite steht." Im Februar wird Avec das Album auf ihrer Deutschland-Tour vorstellen, die am 8.2. auch im "Peter Edel Station" macht. Den ein oder anderen Song wird sie bereits heute Abend in besonderer intim-reduzierter Fassung präsentieren, und zuvor im studioeins-Interviewsessel Platz nehmen, um alles Wissenswerte über die dahinterstehende "tiefgründige Erkundung menschlicher Emotionen, von der Euphorie der Liebe bis hin zu den Tiefen des Herzschmerzes" zu erzählen.
    25 min
  • Basia Bulat

    Unter anderem die Aussicht auf neue Musik von Basia Bulat ließ radioeins-Moderatorin Christine Heise in ihrer Sendung HappySad vergangene Woche hoffen, das Jahr 2025 "könnte gut werden." Das sehen wir natürlich genauso und laden die kanadische Singer-Songwriterin ins studioeins ein. Im Februar wird ihr siebtes Album "Basia's Palace" erscheinen, knapp drei Jahre nach dem Vorgänger "The Garden", der seinerzeit auf radioeins zum "Album der Woche" gekürt wurde. Damals war Bulat gerade Mutter geworden und ließ diese Erfahrung sowie neu gewonnene Lebensperspektiven in die um Streicherarrangements erweiterten Neuaufnahmen ausgewählter Songs aus ihrem Katalog einfließen. Auch auf "Basia's Palace" spielt die Mutterschaft thematisch eine Rolle, wie nicht nur die Vorabsingle "Baby" verrät. Zudem ging die polnischstämmige 40-Jährige ein weiteres Mal auch musikalisch neue Wege, und komponierte die Songs diesmal statt wie üblich auf dem Klavier oder an der Gitarre mithilfe von MIDI-Technik. Dass trotz der elektronisch-digitalen Herangehensweise keine seelenlose Computermusik dabei herausgekommen ist, versteht sich angesichts von Basia Bulats songschreiberischen Talents und ihrer tollen Stimme von selbst.

    28 min
  • Lisl
    "I Don't Know If It's Irony" heißt die am Freitag erscheinende Debüt-EP von Lisl – und das ist vielleicht auch der Gedanke, der dem einen oder der anderen angesichts des Künstlernamens von Lisa-Marie Kämpf durch den Kopf geht. Denn statt der traditionellen Volksweisen, die dieser zu suggerieren scheint, spielt die aus Gotha stammende Wahl-Würzburgerin feinsten Gitarren-Pop und -Rock mit viel Gefühl, der nicht nur Fans von Phoebe Bridgers oder Becks ansprechen dürfte.
    26 min
  • grentperez
    Als "stolzer Generation-Z-Künstler mit einer alten Seele" wird Grant Perez alias grentperez bezeichnet. Das trifft's recht gut, machte sich der 23-Jährige doch zunächst mit einer dezidiert dem 21. Jahrhundert entsprechenden Methode einen Namen: Er coverte Songs von unter anderem Billie Eilish, Michael Buble oder Bruno Mars und präsentierte sie gemeinsam mit ersten eigenen Stücken bei YouTube einer rasch wachsenden Fan-Schar. Die "alte Seele" wiederum kommt dort ins Spiel, wo der australische Autodidakt mit nahezu unverschämter Selbstverständlichkeit aus der reichhaltigen Tradition der vergangenen sieben Dekaden Popmusik schöpft, um seine gefühlvollen Songs zu schreiben und vorzutragen, die inzwischen die Coverversionen in Sachen Beliebtheit deutlich überflügelt haben.
    25 min
  • Dirk von Lowtzow (Tocotronic)
    Es ist schon ein beeindruckender Weg, den Tocotronic seit ihrer Gründung vor mehr als 30 Jahren zurückgelegt haben (und der im Podcast "This Band Is Tocotronic" liebevoll nachgezeichnet wird): Von drei tagträumerischen Studenten in Second-Hand-Trainingsjacken entwickelten sie sich zu eleganten Granden der deutschsprachigen Musik, die den popkulturellen Diskurs hierzulande maßgeblich mitgeprägt haben. Das alles ist wohldokumentiert auf bislang 13 Alben – ganz schön fleißig für ein paar vermeintliche "Slacker". Im Februar 2025 nun wird ihre vierzehnte Langspielplatte erscheinen, der Titel: "Golden Years". Mit dem Nachfolger von "Nie Wieder Krieg", seinerzeit radioeins-Album der Woche, ist es der Band einmal mehr gelungen, neue Seiten zu zeigen und gleichzeitig ihrem grundlegenden Selbstverständnis treu zu bleiben: "Tocotronic war schon immer eine Musik, die von der Schönheit der Nicht-Identität kündete, von der Schönheit der Schwäche und von der Stärke des Kapitulierens." Auf "Golden Years" kommt – neben einem zärtlichen Aufbäumen gegen die immer düsterer zu werden scheinenden Zeiten – nun noch eine dezidierte Note der Nostalgie hinzu, wenn sich Dirk von Lowtzow beispielsweise im Titelsong in eine Zeit zurücksehnt, "wo man den Leuten noch begegnet." Vielleicht ist ja digital doch nicht unbedingt immer besser? Am 11. Februar 2025, und damit sogar noch drei Tage vor Veröffentlichung des neuen Albums "Golden Years", bietet radioeins die Gelegenheit, Tocotronic im Rahmen eines so exklusiven wie intimen Loungekonzerts im Studio 14 des rbb in der Masurenallee 20 in Berlin live zu erleben! Karten für dieses besondere Event gib es wie immer nicht zu kaufen, nur eine Mail an [email protected] und ein bisschen Glück können zum Dabeisein verhelfen.
    7 min
  • Gringo Mayer
    Ein Ludwigshafener singt Lieder über die Liebe – so könnte man "Laav", das neue, dritte Album von Gringo Mayer kurz zusammenfassen. Dass er dies im Idiom seiner kurpfälzischen Heimat tut, was sich in auf den ersten Blick für Menschen aus anderen Teilen Deutschlands vielleicht etwas drollig klingenden Songtiteln wie " Wahri Liebe dud weh" widerspiegelt, ist dabei nicht die einzige Besonderheit: Wie schon auf den zwei Vorgängerwerken rührt er für die musikalische Untermalung gemeinsam mit seiner "Kegelband", bestehend aus Jeremy Dhôme (Schlagzeug), Juri Schweizer (Bass) und Stephan Udri an der Trompete, obendrein einen gewagten Mix aus Pop, Folk, Polka, Samba, Blues und so manch anderem mehr zusammen. Bei all dem legt Mayer Wert darauf, kein Klamauk-Künstler zu sein und weder die Mundart noch den Stilmix als bloßes Gimmick einzusetzen. Vielmehr balanciert er mit sprachspielerischer Leichtigkeit zwischen aufrichtiger Poesie und dringlicher Ehrlichkeit und sagt zum Hauptthema des Albums: "Mir geht es auch um die Liebe als Ruhepol in unruhigen Zeiten. Permanent ist die Rede von Spaltung und Entfremdung – und Liebe ist doch immer noch das beste Gegenmittel gegen Angst, Verzweiflung und Unsicherheit. Und damit meine ich nicht einfach die romantische Liebe, sondern eigentlich in aller erster Linie das Offenbleiben gegenüber Menschen." Heute ist Gringo Mayer zu Gast im studioeins, um sich im Interview vorzustellen und natürlich auf der kleinen Bühne schon einen ersten Live-Eindruck seiner neuen "Laav-Songs" zu geben, die am Freitag offiziell das Licht der Plattenläden und Streamingdienste erblicken.
    30 min
  • Timon Krause

    Immer schon waren Menschen von Zaubertricks und Illusionen fasziniert, immer schon wollten sie unbedingt wissen, wie sowas denn möglich ist: eine schwebende Frau, ein Mensch, der verschwindet, verschwand nicht auch mal der Eiffelturm? Oder war es das Brandenburger Tor? Die Mauer soll ja auch weg sein. Simsalabim jedenfalls, und die Illusion ist perfekt. Unser heutiger Gast wurde drei Jahre in Folge zum besten Mentalisten Europas gewählt, da war er gerade mal Anfang 20. Heute, mit 30, hat er an seinen Fähigkeiten noch weiter gefeilt, es ist herausragend, wie er vor den Kameras erfolgreicher Fernsehsendungen und auf den Bühnen ausverkaufter Hallen Menschen in Hypnose versetzt und wie er, damit versetzte er die Nation schon häufig in Erstaunen, in Windeseile und mit Bravour PIN-Nummern errät oder die Zahlenfolge eines Fahrradschlosses. Zur Welt kam Timon Krause 1994 in Moers, wuchs in Isselburg auf und surft jetzt, nach einigen Büchern und vielen Jahren Erfahrung, auf der Welle des Erfolgs. Mal sehen, welche Musik er dabei hört.

    Playlist:

    Billie The Vision & The Dancers - Summercat
    LaCrush - Te Demoras
    Yasumu - At the Sea
    Nachtherz - Lungen voller Ozean
    Yoav - Where is my Mind
    Dekker - Tethered, Wrapped around
    Quichotte - Blume aus dem Teer
    Dispatch - The General

    Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

    1 hr 30 min
  • FACEBOOK | MOLO | EMS | LONGREADS MISCHKE

    (00:00) INTRO: X-Gespräch Elon Musk - Alice Weidel | (03:47) META 1: Kniefall vor Trump? - Marcus Schuler | (13:33) META 2: Alternative molo? - Andreas Hepp | (20:10) EMS: Nachwuchs wieder gefragt? - Benjamin Denes | (33:16) MEDIATHEK-TIPP: Longreads, Folge 1: Helene Hegemann und Thilo Mischke; Regie: Lena Brasch - rbb 21.07.2024 | (41:07) BONUS: EMS: Der erste Jahrgang 2002 - Sylvio Dahl - MM 20.04.2002 | (47:02) BONUS: META 3: Mark Zuckerberg in Berlin - Daniel Bouhs - Daniel Fiene - Konstantin von Notz - MM 27.02.2016 | (47:02) BONUS: META 4: “In der Social Media Falle” - Björn Staschen - Vera Linß - MM 16.12.2023 || Jörg Wagner

    1 hr 25 min

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