Hörbar Rust

Hörbar Rust

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Hörbar Rust episodes

  • Joshua Jaswon Octett
    Das Joshua Jaswon Octet ist ein in Berlin ansässiges zeitgenössisches Jazz-Ensemble, das sich aus einem breiten Querschnitt junger Ausnahmemusiker aus den führenden europäischen Jazzszenen zusammensetzt. Unter der Leitung des in London geborenen Saxophonisten und Komponisten Joshua Jaswon hat das Ensemble sein Debütalbum "Silent Sea" im Oktober 2020 veröffentlicht. Letztes Jahr ist das aktuelle Album "Polar Waters" erschienen. Jaswon konzentrierte sich darin auf die Erforschung der fließenden Rollen, Klangfarben und Texturkombinationen im und auf das Ensemble im Einzelnen auswirkt. Am 8. Juni 2024 spielt das Joshua Jaswon Octet in der Kunstfabrik Schlot in Berlin. Mastermind Joshua Jaswon ist heute zu Gast im Studioeins im Bikini Berlin.
    13 min
  • Liraz
    "Ihr braucht diese Disco-Banger in eurem Leben", empfahl das britische MOJO-Magazin euphorisch Liraz' 2022er Album "Roya". Nun legt die israelische Sängerin mit persischen Wurzeln nach, und veröffentlicht ihre neue EP "Enerjy". Mit den vier Songs will sie "Botschaften der Liebe und des Friedens" senden, in der Hoffnung, dass wir alle gemeinsam die "Frequenz der Energie zum Guten" verändern können. Vor ihrem morgigen Konzert im Prachtwerk besucht sie uns im studioeins. Für ihren Sound lässt die just 36 Jahre alt gewordene Liraz sich von seelenvollen iranischen Sängerinnen der 1970er wie Googoosh genauso inspirieren wie von Kate Bush oder Tori Amos, und verbindet Retro-Klänge mit modernen Elektrobeats. Dazu singt die Tochter persisch-jüdischer Eltern vorwiegend auf Farsi, webt aber auch Elemente israelischer Kultur mit ein. Mit dieser mitreißenden, tanzbaren Mischung sorgte sie bereits auf mehreren internationalen Tourneen und beim letztjährigen Roskilde-Festival für große Begeisterung. Auf "Enerjy" nun finden sich vier neue Songs, dem Titel entsprechend abermals vor Energie nur so strotzend, die Liraz als "Spiegelbild meines Herzens" bezeichnet. Darunter "Haarf", in dem sie ihren Wunsch nach Frieden im Konflikt zwischen Israel und Palästina zum Ausdruck bringt – wie sie überhaupt einen Teil ihrer Aufgabe darin sieht, als "Vermittlerin zwischen den wunderschönen Herzen meiner Zuhörer:innen" zu agieren.
    22 min
  • Apameh Schönauer

    Angeblich liegt Schönheit im Auge des Betrachters bzw. der Betrachterin. Ist ja auch so. Aber darüber hinaus gibt es zahlreiche Definitionen dessen, was Gesellschaften oder Kulturen als schön empfinden, ob uns das nun gefällt oder nicht. Wären wir ohne all das besser dran? Mit Sicherheit. Immerhin ist der Wettbewerb „Miss Germany“, in dem es Jahrzehnte um sehr junge, schöne, unverheiratete Frauen ging, inzwischen zu einer Veranstaltung geworden, die couragierte, engagierte Frauen auszeichnet.

    Die aktuelle Miss Germany 2024 ist heute zu Gast, Apameh Schönauer, die 1984 in Teheran zur Welt kam. Mit 6 lernte sie Deutschland kennen und studierte später in Stuttgart Architektur und Städtebau. Heute ist die Diplom-Ingenieurin Mutter zweiter Kinder, lebt mit ihrem Mann in Berlin und engagiert sich für die „Töchter Irans“, von denen sie ja selbst eine ist, nutzt also ihren Titel, um die Aufmerksamkeit immer wieder auf die mutigen Frauen im Iran zu richten.

    Playlist

    Kevin Morby – Harlem River
    Matt Simons - Catch and release
    Ennio Morricone - Cinema Paradiso
    John Williams - Star Wars Theme
    Craig David – 7 Days
    Sima Mafiha - Emshab shabe mahtabe
    Jackson Dyer - Fire that will never burn
    Bezan Baran – Ehaam
    Shervin - Baraye

    Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

    1 hr 22 min
  • re:publica24 | TINCON | EU-WAHL | SFB 70

    (00:00) INTRO: 01.06.1954 - Sendestart SFB | (01:52) RE:PUBLICA: „Who cares?“ - Vera Linß | (10:48) TINCON: Was beschäftigt die digitale Jugend im Jahr 2024? - Philipp Nitzsche | (18:02) EU-WAHL: Wie berichten über die EU? - Michael Meyer | (26:53) SFB: Vor 70 Jahren Sender Freies Berlin nimmt Sendebetrieb auf - Historischen Töne und Hinweis Podcast-Bonus Marion Hänel | (37:49) DIALOGWOCHE - Diane Arapovic | (39:13) BONUS: Radiolegende Marion Hanel - Philipp Nitzsche | (1:43:07) BONUS: Alexander Kulpok, “SFB. Mon amour. Die Geschichte des Senders Freies Berlin 1954–2003” - Jürgen M. Edelmann | (2:01:52) BONUS: re:publica24 - ARD Perspective Lab: “Die Sportschau 2030 – Transformation einer Traditionsmarke” | (2:52:11) BONUS: “Immer investigativer: Podcasts als journalistisches Medium – Recherche, Storytelling, Produktion” | (3:42:28) BONUS: “Who cares for general news – I want personal ones!” | (4:22:55) BONUS: “Ask me anything” – Intendantinnen-Talk mit rbb-Chefin Ulrike Demmer || Jörg Wagner

    5 hr 16 min
  • Empathiefähigkeit liegt in der Familie

    Die Fähigkeit zu Empathie wird von Eltern an ihren Nachwuchs weitergegeben. Zu diesem Ergebnis kommt eine Langzeitstudie aus den USA. Hierfür hat ein Forschungsteam der University of Virginia seit 25 Jahren 184 Menschen vom Jugend- bis ins Erwachsenenalter begleitet. Das Ergebnis zeigt deutlich: Jugendliche, die empathische Mütter hatten, waren im Umgang mit ihren Freund:innen, aber später auch im Umgang mit ihrem eigenen Nachwuchs empathischer. Dabei ist wichtig: Auch Freundschaften hatten einen erheblichen Einfluss auf die Empathie der Proband:innen. Sie sind eine Art “Trainigsgelände” für soziale Fähigkeiten. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

    7 min
  • Wilhelmine
    Die Berliner Deutschpop-Sängerin versteht es hervorragend, auch schwere Themen in Songs zu verpacken, die sich leicht anfühlen. Anfang des Monats erschien ihr neues Album "Meere", heute ist Wilhelmine zu Gast im studioeins. „Bisher waren meine Lieder eher wie Fotos aus der Vergangenheit, die ich in meinen Texten beschreibe. Jetzt habe ich Songs, in denen ich so echt und nah von meinen alltäglichen Gefühlen, meinen Hoffnungen und Ängsten erzähle, wie ich es in meiner Musik noch nie getan habe“, erklärt die in einem besetzten Haus in Kreuzberg sowie im Wendland aufgewachsene Wilhelmine, was ihr neues Album "Meere" für sie so besonders macht. Mit besagter Echtheit und Nähe erzählt sie von Selbstzweifeln oder von den Schikanen, die ein nicht heteronormativ lebender Mensch auch heutzutage noch erfahren kann. Berichtet von einer Freundin, die sich in Berlin selbst finden wollte und dabei verloren hat, prangert patriarchale Problemstrukturen an oder würdigt andererseits ihr wichtige Menschen, und dankt ihnen schlicht dafür, dass sie in ihr Leben getreten sind. Dies alles mit der eingangs erwähnten Leichtigkeit, die sicher auch dem stets spürbaren trotzigen Festhalten an Hoffnung und dem Wunsch nach Verbesserung entspringt. Aufgenommen wurde das Album während einer Phase hochkonzentrierten Arbeitens in einem Studio nahe dem Kottbusser Tor, oder wie die Musikerin selbst es beschreibt: "Wir haben uns dort eingesperrt." Kein Wunder also, dass die Songs nun, den Wellen des titelgebenden Meeres gleich, hinaus in die "Freiheit" drängen, gehört werden wollen – ob nun auf der heimischen Stereoanlage, bei Wilhelmines Konzerten im Sommer (darunter drei im Vorprogramm von Coldplay!) – oder natürlich bei ihrem heutigen Besuch im studioeins für ein Interview und ein kurzes Live-Set.
    21 min
  • LNA
    "Electro-Pop, aber weird" – so beschreibt LNA selbst den Sound ihrer neuen EP "Instant Regret", die sie heute im studioeins vorstellt. Als die aus Nürnberg stammende Musikerin vor knapp drei Jahren zuletzt bei radioeins zu Gast war, trat sie noch unter ihrem Klarnamen Elena Steri auf und hatte gerade ihr erstes Album "Chaotic Energy" veröffentlicht. Bereits damals verfeinerte sie ihre folkig angehauchten Pop-Songs mit dezenten elektronischen Elementen. Mittlerweile hat sich nicht nur das klangliche Mischverhältnis (mehr als) umgekehrt, auch hat die Mittzwanzigerin, dieser Veränderung nach außen hin Rechnung tragend, kurzerhand die "E"s aus ihrem Vor- sowie den ganzen Nachnamen gestrichen. Als LNA veröffentlicht sie nun also ihre neue EP "Instant Regret". Darauf zu hören: Electro-Pop, in der Tat – aber nicht nur "weird", sondern auch mit Botschaft. Mal geht es um ungebetene "Tips" männlicherseits, mal um Erfahrungen versuchter Fremdbestimmung im Musikbusiness ("Want Want"), hier um Stress ("Manic") und da und dort auch um die verschiedenen Seiten von Freundschaft und queerer Liebe ("Car", "Skin"). Alles im Zeichen von Veränderung, Verbesserung, Selbstermächtigung, und (vor-)getragen von ihrer einprägsamen Stimme, die oft wie ein Instrument eingesetzt wird.
    18 min
  • Angela Aux

    Der wandelbare Singer-Songwriter mit Forscherdrang und Faible fürs Extraterrestrische lädt auf seinem neuen Album zu "Weltraumspäßchen im Zeitalter der spirituellen MaschinenEigentlich heißt er ja Florian Kreier. Doch wenn er nicht gerade unter seinem eigenen Namen beispielsweise an einer "Tatort"-Filmmusik mitarbeitet oder unter dem Alias Heiner Hendrix das Poesie-Performance-Potential seiner Schreibmaschine erkundet, schlüpft er gerne in die Rolle seines wohl produktivsten Alter Egos. Dann wird aus dem 1983 in Traunstein geborenen Bayer Kreier ein Singer-Songwriter aus Bilbao namens Angela Aux. Mal mit blonder Langhaarperücke und Kleid, dann wieder in einen reptiloiden Ganzkörperlatexanzug gewandet – oder leger mit Flauschmantel und Käppi unterwegs. Immer aber mit einem einnehmenden Sound zwischen Folk und Pop im Angebot, an Harmonien ebenso reich wie an Brüchen und Klangexperimenten, der seinem Urheber bereits Vergleiche mit Brian Wilson, Beck, Tame Impala oder The Notwist eingebracht hat. Am Freitag erscheint sein neues, sechstes Album "Spacelarking In The Age of Spiritual Machines". Wie der Titel schon andeutet fungiert hier der Künstler als augenzwinkernder Mittler zwischen des Menschen Innerem und (vielleicht nur vermeintlich) Außerweltlichem, bereist den eigenen Geist ("Traveler Of The Mind") oder lauscht den Selbstgesprächen von möglichen Außerirdischen ("Alien Monolgoue").

    21 min
  • Aaron Altaras

    Es gibt wohl mehrere Wege, um als Schauspielerin oder Schauspieler in Erinnerung zu bleiben. Interessante Rollen und gute Drehbücher helfen dabei natürlich enorm, aber die Darstellenden selbst müssen noch etwas Besonderes mitbringen. Das kann eine Wandelbarkeit sein, die bis zur Unkenntlichkeit der spielenden Person geht, es kann aber auch eine Eindrücklichkeit sein, die man nicht vergisst und sofort wiedererkennt. "Diese Person habe ich schon mal gesehen, ich erinnere mich genau". Aaron Altaras ist so ein Schauspieler, dessen bisherige Einsätze in Serien wie "Unorthodox" oder "Deutsches Haus" oder dem Film "Mario" einen bleibenden Eindruck hinterließen. Aaron kam 1995 als Sohn der Schauspielerin Adriana Altaras zur Welt, auch sein Bruder Lenny arbeitet vor der Kamera und gemeinsam durften sie sich neulich mit dem Rest der Crew in Cannes als beste deutsche Serie feiern lassen - die Auszeichnung ging an "Die Zweiflers". Glückwunsch!

    Playlist

    Pino D’Angio – Ma qual Idea
    Jai Pau – Ha
    Alcatraz – Angels America
    Souls of Mischief – 93 til infinity
    The Cure – A Forest
    Yves Tumor – Kerosene
    Rosalia – Como un G
    Manu Chao – Infinita Tristeza
    Rex the Dog – Change this Pain for xtc

    Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

    1 hr 17 min
  • OBS-STUDIEN | PODCAST | GÜNTER GAUS

    (00:00) INTRO: Polizeigewalt | (03:36) STUDIE 1: “Reklame für Klimakiller - Wie Fernseh- und YouTube-Werbung den Medienstaatsvertrag verletzt” - Dr. Uwe Krüger | (11:42) STUDIE 2: “Viel Kraft – wenig Biss, Wirtschaftsberichterstattung in ARD und ZDF” - Prof. Dr. Henrik Müller | (26:24) PODCAST 1: Tipps aus dem Pool der Nachrichtenanalyse-Podcasts - Zinnoberette | (37:49) PODCAST 2: Die Independent-Podcast-Szene im Jahr 2024 - Philipp Nitzsche | (46:29) BONUS: Nachbesprechung | (55:28) BONUS: Die Independent-Podcast-Szene im Jahr 2024 - Sophia Wetzke, Studio Soma - Philipp Nitzsche | (1:16:07) BONUS: Statement Spotify | (1:18:29) BONUS: Zur Person: Günter Gaus, MM 14.07.2001 || Jörg Wagner

    1 hr 33 min

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Jeden Sonntag von 14.00 bis 16.00 Uhr lädt Bettina Rust einen prominenten Gast in die Hörbar Rust ein. Dieser stellt sich in der Sendung vor und die Musik, die in seinem Leben von Bedeutung war und erzählt dazu die passenden Geschichten zum Soundtrack seines Lebens - alte Mixtapes werden rausgekramt - die erste Platte - intime Töne oder peinliche Songs mit persönlichen Erinnerungen des jeweiligen Gastes. Zwei Stunden voller Musik und toller Geschichten - Promis privat in der Hörbar Rust - immer sonntags von 14.00 - 16.00 Uhr. Die Highlights der jeweiligen Sendung können Sie hier downloaden.