Musik-Interviews

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Musik-Interviews episodes

  • Bernadette La Hengst
    Ließe sich das Wort "lokal" steigern, wäre unsere heutige Gästin so etwas wie eine "Lokalstmatadorin". Voraussetzung für einen Besuch in unserer Rubrik ist in Berlin oder Brandenburg zu leben und/oder zu wirken – Bernadette La Hengst geht einen Schritt weiter und "lebt und wirkt" einmal im Monat zwei Stunden lang auf radioeins, wenn sie aus dem Studio in Potsdam-Babelsberg ihre Ausgabe von "Die Sendung" sendet. Heute aber kommt sie in ebenjenes Studio, um im Gespräch und natürlich mittels einiger Song-Beispiele ihre neue LP "Visionäre Leere" vorzustellen; ihr siebtes Solostudioalbum, und das erste seit "Wir sind die Vielen" vor vier Jahren.
    11 min
  • Kim Frank

    Je nachdem, wie vermeintlich cool Sie damals waren - und mit damals meinen wir eine Zeit vor 25 Jahren - also je nachdem, wie cool Sie gewesen zu sein glaubten, kennen Sie die Hits, die unseren heutigen Gast und seine Band zu Popstars machten. Die Musiker waren damals irre jung, Sänger Kim Frank gerade mal 16, als die Gruppe "ECHT" zu einer der erfolgreichsten Bands des Landes wurde. Ihre Songs klangen damals schon sehr viel reifer als das Image, das ihnen jahrelang anhing. Qualitativ gab es an der Musik nichts auszusetzen, zudem war die Band "ECHT" echt, also keines der gecasteten Grüppchen, die schnell wieder auseinanderfielen. 5 Freunde. Und heute? Geht jeder seiner Wege, aber Liebe füreinander tragen sie immer noch in sich. Kim Frank, Jahrgang 1982, gebürtiger Flensburger, steht lieber hinter der Kamera als vorm Mikro, dreht, schneidet und entwickelt als Regisseur recht erfolgreich Filme, Videos und Dokumentation. Apropos Doku - Gerade ist die dreiteilige Doku-Serie "ECHT – unsere Jugend" in der ARD Mediathek erschienen. Die Geschichte einer Freundschaft, die bis heute hält. Eine Geschichte vom Musik machen Ende der 90er und wie fünf Teenie-Popstars in der Öffentlichkeit erwachsen werden.

    Playlist:

    Selig – Bruderlos
    Echt – Medley Du trägst keine Liebe in Dir/Junimond/Weinst Du
    Nils Frevert – Du musst zu Hause sein
    Hildegard Knef – Sei mal verliebt
    Archiv – Come on get high
    Daliah Lavi – Oh wann kommst du
    Keimzeit – Kling Klang
    Ulla Meinicke – Die Tänzerin

    Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

    1 hr 27 min
  • Warum Zauberer weniger anfällig für psychische Störungen sind

    Menschen zersägen und sich gefesselt aus Wassertanks befreien - wer das beruflich macht, ist weniger anfällig für psychische Erkrankungen. Gemeint sind Zauberer. Kreative Menschen wie Schauspieler, Musiker und Künstler gelten als eher anfällig für psychische Erkrankungen als die Allgemeinbevölkerung. Eine Studie hat jetzt allerdings gezeigt: Auf die Berufsgruppe der Zauberer scheint das nicht zuzutreffen. Um das herauszufinden, haben die Magier Fragebögen zu Autismus und schizotypischen Merkmalen ausgefüllt. Das Ergebnis: Zauberer sind nicht nur weniger anfällig für schizophrene Störungen als andere kreative Gruppen, sondern auch als die Allgemeinbevölkerung. Eine Erklärung: Magier müssen sehr aufmerksam für Details sein, sich für den reibungslosen Ablauf eines Auftritts stark konzentrieren und brauchen soziale Fähigkeiten. Psychotische und autistische Merkmale könnten dabei hinderlich sein, weshalb eher Menschen ohne diese Merkmale in dem Job des Magiers erfolgreich sind. Das Schizotypie-Profil von Zauberern scheint dem von Mathematikern und Wissenschaftlern eher ähnlich zu sein, die ebenfalls sehr kleinteilig und präzise arbeiten müssen. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

    8 min
  • Douniah
    Die in Agadir (Marokko) geborene, in Hamburg aufgewachsene und heute in Berlin lebende Douniah versteht sich selbst als "interdisziplinäre Musikerin, die auf ihre eigene Art und Weise Wellen von Klang und Poesie erforscht." Sie teilte bereits Bühnen mit Sudan Archives und Rochelle Jordan, arbeitete im Studio mit Moses Yoofee und Dhanya Langer zusammen. Nach einem 2019 gemeinsam mit dem Produzenten High John aufgenommenen Album namens "Dream Baby" stellt sie dieser Tage ihre Debüt-EP als Solo-Künstlerin vor. "A Lot, Not Too Much" heißt diese, und ist laut der Künstlerin eine Einladung zu einer "Reise der Selbstreflektion und -beobachtung". Musikalisch begleitet von jazzig-souligen Klängen, die mitunter an Erykah Badu oder Joy Denalane/Max Herre erinnern, trägt Douniah ihre poetischen Texte auf Englisch, Deutsch und Darija, der marokkanischen Variante des Arabischen, vor – vielleicht als eine Art Vermittlerin zwischen den Welten, als Spurensucherin auch der eigenen Herkunft. "I am in transition", heißt es jedenfalls sicher nicht von ungefähr im Song "I Left, An Open Door". Mehr erfahren Sie heute, wenn Douniah als Lokalmatadorin zu Besuch bei radioeins ist.
    11 min
  • Caroline Peters

    Einfach ist es nicht und es kommt auch wirklich selten vor, dass jemand im Kulturbereich, eine Schauspielerin gar, im Theater wie auch im Fernsehen gleichermaßen erfolgreich ist. Dass sie die Zuschauerinnen und Zuschauer mit tiefen, schweren Rollen genau so begeistert wie in brillanten Komödien. Und dann auch noch in einem Land, das zwischen U wie Unterhaltung und E wie Ernst unterscheidet, also, das ist schon allerhand. Caroline Peters kann das, schulterzuckend, gar kein Problem. Wer an 7 von 7 Schauspielschulen abgelehnt und einige Jahre später dann u.a. mit dem Grimme-Preis, dem Bayerischen Filmpreis und dem Deutschen Schauspielpreis ausgezeichnet wird, der hat sicherlich seine eigene Haltung dazu gefunden, was möglich ist und was nicht. Caroline Peters wurde 1971 geboren und wuchs in Mainz und Köln auf. Dem Theaterspielen drängte sie sich förmlich auf, sie ließ nicht locker und reüssierte schließlich auf den größten deutschsprachigen Bühnen, bevor sie ab 2007 parallel noch für viele Jahre die Kommissarin Sophie Haas in „Mord mit Aussicht“ verkörperte. Dieser Mix aus Theater, Fernsehen, Kino zieht sich durch ihr Leben. Aber manchmal macht sie auch Radio. Heute zum Beispiel.

    Playlist zur Sendung:

    Chaka Khan - I feel for you

    Bangles - Walk like an Egyptian

    Madonna - Like a Virgin

    Prince - Purple Rain

    Melissa Etheridge - Occasionally

    Shirley Bassey - Goldfinger

    Lady Gaga & Bradley Cooper - Shallow

    | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

    1 hr 26 min
  • Enno Bunger

    "Ich sehe, was Du nicht siehst" heißt Enno Bungers neuer Song und er ist beides: der persönlichste und der, der nun tatsächlich auch die Krankheit von allein in Deutschland fünf Millionen Menschen thematisiert. Er handelt von Depressionen - ungeschönt und natürlich trotzdem in Enno Bungers typisch poetischer Form.

    13 min
  • Tobi Schlegl in der Hörbar Rust

    Eine zeitlang wurde es eng für"s Radio, die Buggles brachten es damals auf den Punkt und prophezeiten "Video killed the Radio Star", dabei kam der Song zwei Jahre vor der Geburt des Musikfernsehens heraus, erstaunlich. Als es dann so weit war, blieb das Radio für viele dann auch wirklich aus, denn wer aufstand oder nach Hause kam, hörte und sah MTV und Viva, zwei Sender, deren Moderatorinnen und Moderatoren selbst zu Stars wurden. Einer von ihnen ist Tobi Schlegl, Jahrgang 1977, damals war er 17. Die Schule machte der gebürtige Kölner trotzdem noch zu Ende, bekam eigene Shows, wechselte zu Pro7, arbeitete für Extra 3 beim NDR und als Moderator des Kulturmagazins Aspekte im ZDF. So weit, so gut. Dann kam der Cut. Tobi Schlegl schmiss hin und begann eine Ausbildung als Notfallsanitäter, zwei Bücher schrieb er darüber. Zudem engagiert er sich als Seenotretter, auch aus diesem Engagement heraus entstand ein Buch. Video schaffte es übrigens nicht, Radio zu killen. Sonst säßen wir auch nicht hier, in der Hörbar Rust mit Tobi Schlegl.

    Playlist:

    Rödelheim Hartreim Projekt - Keine ist

    Pet Shop Boys - Always on my mind

    The Mamas & Papas - California Dreaming

    Hape Kerkeling - Das ganze Leben ist ein Quiz

    Die Ärzte - Schrei nach Liebe

    Tomte - Schreit den Namen meiner Mutter

     

    | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

    1 hr 30 min
  • Die Snooze-Taste ist besser als gedacht

    Wenn morgens in der Früh der Wecker klingelt, ist die Snooze-Taste für viele müde Gesichter ein verlockendes Angebot, um noch ein paar Minuten weiter zu dösen. Doch diese Schlummer-Taste sorgt dafür, dass unser Schlaf zerstückelt wird und wir danach sogar noch müder sind, als ohnehin schon - zumindest haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler das bisher so angenommen. Forschende der Universität Stockholm haben jetzt allerdings gute Nachrichten für diejenigen, die morgens nur schwer aus dem Bett kommen und gerne weiter schlummern: Das Snoozen unterstützt den Aufwachprozess, indem es diesen Mensch hilft in ein leichteres Schlafstadium zu gelangen, bevor sie vollständig aufwachen müssen. Dieser Vorgang erleichtert es diesen Menschen also besser in den Tag zu starten. Wie genau das funktioniert und warum die Snooze-Taste nicht für jeden etwas ist, erklärt uns Dr. Mark Benecke. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

    7 min
  • Nick Waterhouse
    Der smarte Singer-Songwriter mit Vintage-Faible schaut im studioeins vorbei, um kurz bevor sich dafür der Vorhang hebt auf sein heutiges und von radioeins präsentiertes Konzert im Berliner Huxleys einzustimmen. Nick Waterhouse macht Musik für Menschen, die zu jung sind, Roy Orbison, die Righteous Brothers oder auch den frühen elektrischen Dylan live erlebt zu haben, oder einfach feine, handgemachte Musik mit Substanz und Geschichtsbewusstsein zu schätzen wissen, die bei aller Retro-Seligkeit nicht altbacken klingt. Und das sind offenbar nicht wenige: Sein letztes Berlin-Gastspiel im Kreuzberger Privatclub war schneller ausverkauft, als Buddy Holly "Oh Boy!" schmettern konnte.
    12 min

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