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Je nachdem, wie vermeintlich cool Sie damals waren - und mit damals meinen wir eine Zeit vor 25 Jahren - also je nachdem, wie cool Sie gewesen zu sein glaubten, kennen Sie die Hits, die unseren heutigen Gast und seine Band zu Popstars machten. Die Musiker waren damals irre jung, Sänger Kim Frank gerade mal 16, als die Gruppe "ECHT" zu einer der erfolgreichsten Bands des Landes wurde. Ihre Songs klangen damals schon sehr viel reifer als das Image, das ihnen jahrelang anhing. Qualitativ gab es an der Musik nichts auszusetzen, zudem war die Band "ECHT" echt, also keines der gecasteten Grüppchen, die schnell wieder auseinanderfielen. 5 Freunde. Und heute? Geht jeder seiner Wege, aber Liebe füreinander tragen sie immer noch in sich. Kim Frank, Jahrgang 1982, gebürtiger Flensburger, steht lieber hinter der Kamera als vorm Mikro, dreht, schneidet und entwickelt als Regisseur recht erfolgreich Filme, Videos und Dokumentation. Apropos Doku - Gerade ist die dreiteilige Doku-Serie "ECHT – unsere Jugend" in der ARD Mediathek erschienen. Die Geschichte einer Freundschaft, die bis heute hält. Eine Geschichte vom Musik machen Ende der 90er und wie fünf Teenie-Popstars in der Öffentlichkeit erwachsen werden.
Playlist:
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Menschen zersägen und sich gefesselt aus Wassertanks befreien - wer das beruflich macht, ist weniger anfällig für psychische Erkrankungen. Gemeint sind Zauberer. Kreative Menschen wie Schauspieler, Musiker und Künstler gelten als eher anfällig für psychische Erkrankungen als die Allgemeinbevölkerung. Eine Studie hat jetzt allerdings gezeigt: Auf die Berufsgruppe der Zauberer scheint das nicht zuzutreffen. Um das herauszufinden, haben die Magier Fragebögen zu Autismus und schizotypischen Merkmalen ausgefüllt. Das Ergebnis: Zauberer sind nicht nur weniger anfällig für schizophrene Störungen als andere kreative Gruppen, sondern auch als die Allgemeinbevölkerung. Eine Erklärung: Magier müssen sehr aufmerksam für Details sein, sich für den reibungslosen Ablauf eines Auftritts stark konzentrieren und brauchen soziale Fähigkeiten. Psychotische und autistische Merkmale könnten dabei hinderlich sein, weshalb eher Menschen ohne diese Merkmale in dem Job des Magiers erfolgreich sind. Das Schizotypie-Profil von Zauberern scheint dem von Mathematikern und Wissenschaftlern eher ähnlich zu sein, die ebenfalls sehr kleinteilig und präzise arbeiten müssen. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Einfach ist es nicht und es kommt auch wirklich selten vor, dass jemand im Kulturbereich, eine Schauspielerin gar, im Theater wie auch im Fernsehen gleichermaßen erfolgreich ist. Dass sie die Zuschauerinnen und Zuschauer mit tiefen, schweren Rollen genau so begeistert wie in brillanten Komödien. Und dann auch noch in einem Land, das zwischen U wie Unterhaltung und E wie Ernst unterscheidet, also, das ist schon allerhand. Caroline Peters kann das, schulterzuckend, gar kein Problem. Wer an 7 von 7 Schauspielschulen abgelehnt und einige Jahre später dann u.a. mit dem Grimme-Preis, dem Bayerischen Filmpreis und dem Deutschen Schauspielpreis ausgezeichnet wird, der hat sicherlich seine eigene Haltung dazu gefunden, was möglich ist und was nicht. Caroline Peters wurde 1971 geboren und wuchs in Mainz und Köln auf. Dem Theaterspielen drängte sie sich förmlich auf, sie ließ nicht locker und reüssierte schließlich auf den größten deutschsprachigen Bühnen, bevor sie ab 2007 parallel noch für viele Jahre die Kommissarin Sophie Haas in „Mord mit Aussicht“ verkörperte. Dieser Mix aus Theater, Fernsehen, Kino zieht sich durch ihr Leben. Aber manchmal macht sie auch Radio. Heute zum Beispiel.
Playlist zur Sendung:
Chaka Khan - I feel for you
Bangles - Walk like an Egyptian
Madonna - Like a Virgin
Prince - Purple Rain
Melissa Etheridge - Occasionally
Shirley Bassey - Goldfinger
Lady Gaga & Bradley Cooper - Shallow
| Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
| Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
"Ich sehe, was Du nicht siehst" heißt Enno Bungers neuer Song und er ist beides: der persönlichste und der, der nun tatsächlich auch die Krankheit von allein in Deutschland fünf Millionen Menschen thematisiert. Er handelt von Depressionen - ungeschönt und natürlich trotzdem in Enno Bungers typisch poetischer Form.
Eine zeitlang wurde es eng für"s Radio, die Buggles brachten es damals auf den Punkt und prophezeiten "Video killed the Radio Star", dabei kam der Song zwei Jahre vor der Geburt des Musikfernsehens heraus, erstaunlich. Als es dann so weit war, blieb das Radio für viele dann auch wirklich aus, denn wer aufstand oder nach Hause kam, hörte und sah MTV und Viva, zwei Sender, deren Moderatorinnen und Moderatoren selbst zu Stars wurden. Einer von ihnen ist Tobi Schlegl, Jahrgang 1977, damals war er 17. Die Schule machte der gebürtige Kölner trotzdem noch zu Ende, bekam eigene Shows, wechselte zu Pro7, arbeitete für Extra 3 beim NDR und als Moderator des Kulturmagazins Aspekte im ZDF. So weit, so gut. Dann kam der Cut. Tobi Schlegl schmiss hin und begann eine Ausbildung als Notfallsanitäter, zwei Bücher schrieb er darüber. Zudem engagiert er sich als Seenotretter, auch aus diesem Engagement heraus entstand ein Buch. Video schaffte es übrigens nicht, Radio zu killen. Sonst säßen wir auch nicht hier, in der Hörbar Rust mit Tobi Schlegl.
Playlist:
Rödelheim Hartreim Projekt - Keine ist
Pet Shop Boys - Always on my mind
The Mamas & Papas - California Dreaming
Hape Kerkeling - Das ganze Leben ist ein Quiz
Die Ärzte - Schrei nach Liebe
Tomte - Schreit den Namen meiner Mutter
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Wenn morgens in der Früh der Wecker klingelt, ist die Snooze-Taste für viele müde Gesichter ein verlockendes Angebot, um noch ein paar Minuten weiter zu dösen. Doch diese Schlummer-Taste sorgt dafür, dass unser Schlaf zerstückelt wird und wir danach sogar noch müder sind, als ohnehin schon - zumindest haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler das bisher so angenommen. Forschende der Universität Stockholm haben jetzt allerdings gute Nachrichten für diejenigen, die morgens nur schwer aus dem Bett kommen und gerne weiter schlummern: Das Snoozen unterstützt den Aufwachprozess, indem es diesen Mensch hilft in ein leichteres Schlafstadium zu gelangen, bevor sie vollständig aufwachen müssen. Dieser Vorgang erleichtert es diesen Menschen also besser in den Tag zu starten. Wie genau das funktioniert und warum die Snooze-Taste nicht für jeden etwas ist, erklärt uns Dr. Mark Benecke. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
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