Musik-Interviews

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Musik-Interviews episodes

  • Günther Krabbenhöft

    Günther Krabbenhöft, 78, Stilikone, Model & "The World’s Most Fashionable Grandpa“: Zum ersten Mal haben wir heute jemanden zu Gast, der bei Wikipedia als „deutsche Stil-Ikone“ vorgestellt wird. Und das mit 104 Jahren. Okay, nicht ganz, unser Gast wurde 1945 in Niedersachsen geboren, ist demnach in seinen Siebzigern. Aber als 104jähriger geisterte er vor ein paar Jahren durch die Sozialen Medien, nichts wurde groß hinterfragt, gefeiert wurde dieser elegante, freundliche Herr, der sichtbar keine 30 mehr war. 104 aber auch nicht. Dabei hätte es dieser Übertreibung gar nicht bedurft, um in Günther Krabbenhöft einen ganz außergewöhnlichen, charismatischen Menschen zu erkennen, mit einem ausgeprägten Sinn für Mode, Ästhetik und Eleganz, was er täglich unter Beweis stellt. Für die US-amerikanische Huffington Post ist er „Offically the world’s most fashionable Grandpa“. Seit seine Fotos 2015 viral gingen, ist er international bekannt, wird gefeiert, was aber viel wichtiger ist: Günther Krabbenhöft feiert das Leben. Techno ist sein Akku, die Berliner Clubs sind seine Tempel. Ohne Pillen, aber mit viel Bass - dieser Mann ertanzt sich eine Alterslosigkeit und die Leichtigkeit, die er als Kind und junger Mann im Nachkriegsdeutschland gut hätte gebrauchen können. Wir freuen uns auf einen Trip durch die Jahrzehnte.

    Playlist 1.10.23

    Edith Piaf - Non, je ne regrette rien

    Conny Froboess - Pack die Badehose ein
    Francoise Hardy - Tous les garcons et les Filles
    Nina Simone - Don’t let me be misunderstood
    Laurie Anderson - Language is a Virus
    Baccara - Yes Sir, I can Boogie
    Ideal - Blaue Augen
    Maria Callas - Norma Casta Diva

    Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

    1 hr 30 min
  • Trommelnde Palmkakadus

    Von Balztänzen über schönen Körperschmuck oder besondere Geschenke: Im Tierreich legen sich Männchen beim Buhlen um ein Weibchen ganz schön ins Zeug. Ein australisches Forschungsteam hat nun aber eine völlig neue Entdeckung bei Palmkakadu-Männchen gemacht. Die Papageien wollen ihre Partnerin durch rhythmische Trommelschläge für sich gewinnen. Die Tiere schlagen mit Stöcken gegen ihre Bäume und sammeln ihre Instrumente anschließend auf. Das Besondere: Jeder Vogel hat ganz individuelle Ansprüche an den perfekten Trommelstock. Mehr dazu vom Papageien-Fan Dr. Mark Benecke. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

    6 min
  • Megaloh

    Rapper’s Delight - die Hiphop-Hymne veröffentlicht 1980 von der Sugarhill Gang, war wahrscheinlich für viele sogenannte Boomer der erste Kontakt zum Rap, zur wohl typischsten Säule des Hiphop, die heute, 40 Jahre später, längst ein Milliardengeschäft mit zahllosen Protagonisten geworden ist. Einer, der für viele Deutsche beste Rapper, ist Megaloh, der 1981 als Utschenna van Kapelle-Fehn geboren wurde. Seit vielen Jahren liefert er zuverlässig extrem tanzbare und gute Alben ab, wird von der Presse gefeiert und arbeitete mit Leuten wie Max Herre, Afrob, Joy Denalane, Kool Savas oder Marteria. Und zuverlässig heben sich seine Rhymes und Beats inhaltlich von dem ab, was die Rapszene sonst gerne ausmacht: teure Autos, noch teurere Autos und Frauen, denen die Aufgabe zuteil wird, ihre Hintern und Münder möglichst einladend hin und her zu schieben. Tja, aber genau das ist kommerziell ungleich lukrativer. Misogynie, Homophobie und dicke Hose machen erfolgreich und... reich.

    Und welchen Schluss müssen wir daraus ziehen? Und welchen Schluss zieht ein Rapper wie Megaloh daraus?

    Playlist

    Megaloh - Gar nix mehr sagen

    Mutabaruka - It no good to stay in a White Man Country too long
    Bob Lind - Elusive Butterfly
    Snoop Dogg - Gz & Hustlaz
    Le Duc de Boulogne - Booba
    Curse - 10 Rap Gesetze
    Samy de Luxe - Weck mich auf
    Megaloh - Alodu
    Jay Z - U don’t know

    Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

    1 hr 29 min
  • Gegensätze bei Partner*innen

    Gegensätze ziehen sich an - so heißt es häufig im Volksmund, wenn es um die Partnerwahl geht. Demnach sind Unterschiede förderlich für eine funktionierende Beziehung. Auf der anderen Seite aber gibt es den Spruch "Gleich und gleich gesellt sich gern", der impliziert, dass wir uns eher zu Menschen hingezogen fühlen, die uns ähnlich sind. Wo liegt hier die Wahrheit? Ein Forschungsteam der Universität von Colorado ist der Sache jetzt auf den Grund gegangen. Und zu welchem Ergebnis die Wissenschaftler gekommen sind, das erzählt uns Dr. Mark Benecke. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

    6 min
  • Meret Becker

    Das Leben ist eine Baustelle, Urlaub vom Leben, Das Leben möglicherweise, Das Leben ist zu lang, Quellen des Lebens. Wer sich allein mal vergegenwärtigt, in wie vielen Kinofilmen, die das Wort "Leben" im Titel tragen, unser heutiger Gast mitgespielt hat, bekommt einen ungefähren Eindruck davon, wie häufig sie schon vor der Kamera gestanden hat. Meret Becker, Schauspielerin und Sängerin, kam 1969 in - nein, keineswegs in Berlin, wie man schnell denken mag - sondern in Bremen zur Welt. Und weil es an Stellen wie diesen hier dazugehört, wird auch noch mal erwähnt, dass es eine besondere Familie ist, in die sie da hineingeboren wurde mit der Schauspielerin Monika Hansen als Mutter, dem Stiefvater Otto Sander, dem anderen Vater Rolf Becker, dann war da noch ihre Großmutter Claire Schlichting und ihr Bruder Ben. "Rossini", "Feuchtgebiete" oder als Nina Rubin im Berliner Tatort - für ihre immer wieder höchst eindrucksvolle Arbeit wurde Meret Becker mit Auszeichnungen wie dem Grimme Preis, dem Deutschen Filmpreis oder der Goldenen Kamera ausgezeichnet. Und - hoppla, sehen wir das richtig: auch mit dem Verdienstkreuz am Bande. Wie interessant. Überhaupt freuen wir uns sehr, Frau Becker nach fast 20 Jahren wieder hier bei uns in der Hörbar Rust begrüßen zu können.


    Playlist:
    The Beatles - Girl
    Chet Baker/Gerry Mulligan - My funny Valentine
    Prince - If I was your Girlfriend
    Sammy Davis Jr. - Mr. Bojangles Live
    Beatsteaks - L auf der Stirn
    Anais Mitchell/Greg Brown - When we build the Wall
    Ane Brun - To let myself go
    Meret Becker - Pipermint
    Lusah - Usually

    Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

    1 hr 28 min
  • Sasha

    Wenn, dann wäre es allerdings auch schon lange her, aber möglicherweise hat unser heutiger Hörbar Gast mal die Mini-Bar Ihres Hotelzimmers aufgefüllt, irgendwie, irgendwo, irgendwann. Außerdem jobbte er als Fahrradkurier und Kellner, aber immer war Sasha dabei auch Musiker. Bis zum Riesenerfolg des 1972 in Soest geborenen Sängers brauchte es ein paar Umwege, das ist wahrscheinlich normal, aber als es dann los ging, gab es kein Halten mehr. Er hatte und hat Fans auf der ganzen Welt, lieferte Top Ten Hits, absolvierte Touren, Shows, traf den Papst und eigentlich auch Whitney Houston, besitzt 17 Goldene Schallplatten, den Bambi, die Goldene Kamera, den Echo und war auf der Hochzeit von Pink. Zwischenzeitlich schlüpfte er mal in die Kunstfigur Dick Brave und wurde überraschenderweise vor fünf Jahren Vater von Otto, was sein Leben, so zumindest stellt es sich dar, extremer veränderte als jedes Duett mit Tom Jones. Obwohl er uns davon natürlich auch dieser Begegnung im Beichstuhl unbedingt erzählen muss, wie auch von seinem neuen Album, dem Kinderbuch, was er gerade mit seiner Frau Julia geschrieben hat und warum es nur eine Hand von seinem BRAVO Starschnitt gibt.


    Playlist:
    Whitney Houston - I wanna dance with Somebody
    Prince - Sometimes it snows in April
    Pearl Jam - Alive
    George Michael - Faith
    Suzanne Vega - Tom's Diner
    Elvis Presley - Suspicious Minds
    Magic - Rude
    Huey Lewis & The News - The Power of Love
    Sasha - Regulate

    Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0

     

    1 hr 26 min

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