Mystik und Geist

Mystik und Geist

By Kath. Kirche in OberösterreichSociety & CultureReligion & SpiritualityPhilosophy
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Mystik und Geist episodes

  • Frauen in Religionen und in der Gesellschaft
    # 11 / Mystik und Geist / Ein Podcast der Katholischen Kirche in Oberösterreich

    Spannende Einblicke geben Waltraud Ernst, Universitätsassistentin am Institut für Frauen- und Geschlechterforschung an der JKU sowie Stefanie „Poxrucker“ Stockinger, Beauftragte für Jugendpastoral in der Diözese Linz und Musikerin bei den „Poxrucker Sisters“ zur Rolle von Frauen in Religionen und in der Gesellschaft.

    Frauen gestalten Kirche wesentlich mit und haben jedoch in so gut wie allen Religionen nicht die gleichen Rechte wie Männer. Aber auch in anderen Bereichen der Gesellschaft würden Frauen nach wie vor an Grenzen stoßen, betont Waltraud Ernst, Universitätsassistentin am Institut für Frauen- und Geschlechterforschung an der Johannes Kepler-Universität Linz. Obwohl die Gleichberechtigung von Frauen und Männern in der österreichischen Verfassung verankert ist, sei deren Realisierung in weiten Teilen noch nicht passiert – v.a. in arbeitsrechtlicher Hinsicht gebe es Aufholbedarf, so die Wissenschafterin. Bis zur Gleichstellung von Frauen und Männern müsse „noch viel getan werden und ein großes Umdenken stattfinden“, meint Ernst. Sie gibt Aufschluss über historische Meilensteine in der Geschlechterfrage und plädiert dafür, das Ziel der Gleichberechtigung von Frauen und Männern in einer Demokratie weiter zu propagieren.

    In Religionen gebe es nach wie vor „gewisse Unmöglichkeiten“ für Frauen, sagt Stefanie „Poxrucker“ Stockinger, Beauftragte für Jugendpastoral in der Diözese Linz (dzt. in Karenz) und Musikerin bei den „Poxrucker Sisters“. Sie engagiert sich haupt- und ehrenamtlich in der katholischen Kirche und nimmt – trotz kirchenrechtlicher Barrieren – eine starke Beteiligung von Frauen wahr: „Oft sind es Frauen, die eine Pfarre am Leben erhalten und sie mit Leben füllen“, ist Stockinger überzeugt. Im gemeinsamen Tun würden zT große Dynamiken entstehen; der „große Tatendrang“ von Frauen und ihre Lebensfreude können wiederum andere bestärken. Demnach gilt es Stockinger zufolge, Ungleichheiten zwar aufzuzeigen, aber nicht daran „hängen“ zu bleiben, sondern das Potenzial, das durch das gemeinsame Engagement entsteht, in den Vordergrund zu rücken. Stefanie „Poxrucker“ Stockinger setzt sich auch als Künstlerin für Gleichstellung ein und verarbeitet das Thema zudem musikalisch.

    20 min
  • Visionär:innen
    # 10 / Mystik und Geist / Der Podcast der Katholischen Kirche in Oberösterreich

    Neues entwickeln und Zukunft gestalten – was Peter Karlhuber, Datenwissenschafter und Gabriele Eder-Cakl, Direktorin Österreichisches Pastoralinstitut dazu beflügelt und antreibt, erzählen sie im Interview.

    Sie sind innovativ, kreativ und agieren mit Blick in die Zukunft: Visionär:innen und Erfinder:innen, die Meilensteine des Fortschritts setzen und ihr Leben einer bestimmten Idee widmen – wie zB Peter Karlhuber. Als Data Scientist forscht er zu Künstlicher Intelligenz. Der überraschende Tod seiner Mutter vor etwa vier Jahren – sie starb an einer koronaren Herzkrankheit – war der ausschlaggebende Grund, sich nicht nur beruflich mit Künstlicher Intelligenz zu beschäftigen, sondern auch privat. Mit seiner Anwendung zur Früherkennung von koronaren Herzkrankheiten verbindet der Experte Technik mit sozialem Nutzen. Karlhuber verweist auf das Potenzial von Künstlicher Intelligenz und die Probleme in der Welt. Als Wissenschafter fühle er sich „verpflichtet“, die Forschung in diesem Bereich voranzutreiben und Lösungen anzubieten, um – wie er sagt – „Gutes zu bewirken“.

    Gemeinsam die Welt positiv gestalten und „weit(er) denken“, so lautet die Devise auch für Gabriele Eder-Cakl. Sie ist überzeugt: „Ohne Visionär:innen würde sich die Welt nicht weiterentwickeln.“ Oft müsse man „zum ganz Anderen schauen“, um weiterzukommen, meint die Theologin, die sich gerne von anderen wissenschaftlichen Disziplinen inspirieren lässt. Die eigene Überzeugung ist für sie ein wesentlicher Antrieb, für die Ziele der Kirche einzustehen: „Menschenwürde, Schöpfungsverantwortung, Frieden, Gerechtigkeit, etc., das ist unser Auftrag – unsere Vision –, all das Wirklichkeit werden zu lassen“, betont Eder-Cakl.

    19 min
  • Stop. Look. Go.
    # 9 / Mystik und Geist / Der Podcast der Katholischen Kirche in Oberösterreich

    Warum es manchmal guttut, einen Schritt zurückzumachen, mit Abstand auf die Dinge zu schauen und den Weg neu zu bestimmen, darüber sprechen Monika Hofer – sie war Turmeremitin im Mariendom Linz – sowie Pfarrassistent Thomas Mair.

    Innehalten. Sich orientieren. Dankbar weitergehen. In sich hineinzuspüren und zu reflektieren gilt es nicht nur zum Jahreswechsel.

    Gerade in herausfordernden Zeiten, in denen Menschen persönliche Grenzen erfahren, sei es hilfreich, sich bewusst Momente des Innehaltens und der Reflexion herauszunehmen, meint Thomas Mair, Pfarrassistent in Alkoven und Schönering. Er beschreibt, wie dabei neue Perspektiven entstehen und wie diese zur Sinnstiftung im Alltag beitragen können. Das Schwere in den Blick zu nehmen, sei genauso wesentlich, wie „auf das zu schauen, was gut und ,aufgegangen‘ ist“, sagt der Pfarrassistent. Einerseits gelingt es uns dadurch, die Gelegenheiten, die uns das Leben schenkt, dankbar anzunehmen. Andererseits gehe es in weiterer Folge aber auch darum, aus dieser Wahrnehmung heraus aktiv zu werden – das, was man für sich als wichtig erkannt hat, umzusetzen, Dinge zuversichtlich "anzugehen" und den weiteren Weg in einem positiven Sinne zu gestalten, so Mair.

    Sich (neu) orientieren und auf das Wesentliche ausrichten, das tat bereits auch Monika Hofer. Sie hat sich anlässlich ihrer Pension für eine Woche in die Türmerstube des Mariendoms zurückgezogen, um in Ruhe über sich und ihr Leben nachzudenken. Wie sie den Aufenthalt in Stille und Abgeschiedenheit erlebt hat und was ihr diese Zäsur für ihr weiteres Leben gebracht hat, erzählt die gelernte Altenpflegerin im Interview. „Man kann in jede Richtung denken und es hält einen niemand auf. Man kann Gedanken zu Ende denken. Das ist für mich wichtig, wenn ich einen Plan fassen will, was ich mit meinem Leben (noch) machen möchte“, erklärt sie. In jungen Jahren habe sie sich öfters gefragt: „Was kriege ich vom Leben? Was gibt mir das Leben?“ Nunmehr steht für sie im Vordergrund: „Was kann ich dem Leben geben? Was kann ich tun, damit mein Leben sinnvoll ist?“

    15 min
  • Karma
    # 2 / Mystik und Geist / Der Podcast der Katholischen Kirche in Oberösterreich

    Über einen reflektierten Zugang zum Leben von Jugendlichen sprechen Mag.a Marina Gottwald (Klinische Psychologin für Kinder und Jugendliche) und Ela Klein (Katholische Jugend OÖ).

    Jede Handlung hat Folgen, gut oder schlecht – so der Grundgedanke des Karma-Konzepts. Warum gerade Jugendliche diesen Begriff häufig in sozialen Medien verwenden und wie wichtig ihnen ein verantwortungsbewusster Umgang mit der Welt ist, darüber äußern sich Mag.a Marina Gottwald (Klinische Psychologin und Psychotherapeutin für Kinder und Jugendliche) und Ela Klein (Referentin Katholische Jugend OÖ).

    15 min
  • Warten
    # 8 / Mystik und Geist / Der Podcast der Katholischen Kirche in Oberösterreich

    Können wir in dieser schnelllebigen Zeit noch warten? Dieser Frage widmen sich Franz „Samy“ Schrittwieser, Referent für Gefangenenpastoral und Anna Kienberger, Pädagogin in der Mittelschule Altenberg in der Dezember-Ausgabe.

    Auf Dinge warten müssen – das erleben viele Menschen als gestohlene Zeit, als langweilig und lästig. Niemand wartet gern – doch ist Warten ein Teil des Lebens und muss von klein auf erlernt werden. Wie es Kindern mit dem Warten geht, darauf geht Anna Kienberger, Pädagogin an der Mittelschule Altenberg ein. Im Gespräch schildert sie ihre Erfahrungen aus dem Schulalltag und erklärt, wie sie das Warten selbst in ihrer Jugend erlebt hat. „Warten gelingt einmal besser, einmal schwieriger“, doch mag das Warten eine „produktive“ und „geschenkte Zeit“ sein, wo man „aufmerksam sein kann – auf Dinge, die sonst untergehen würden“ und wo „alle Sinne angesprochen“ werden: „Wenn man nicht warten müsste, würde man vieles gar nicht wahrnehmen oder auch gar nicht spüren“, meint die Pädagogin, die durch ihre Arbeit mit Kindern und Jugendlichen immer wieder auch besonders schöne und berührende Momente des Wartens im Sinne der Vorfreude zu erzählen weiß.

    Allerdings nehmen viele Menschen das Warten als „zermürbend“ wahr, macht Franz „Samy“ Schrittwieser, Referent für Gefangenenpastoral in der Diözese Linz und Seelsorger in der Justizanstalt Wels, aufmerksam. Die Männer und Frauen im Gefängnis, die Schrittwieser begleitet, warten – oft jahrelang. Er beschreibt, wie herausfordernd und „bedrückend“ die Zeit des Wartens – gerade vor Weihnachten – für Gefangene ist und was das Warten bei ihnen auslöst. Warten, in Ruhe und ohne Ablenkung, bringe Schrittwieser zufolge automatisch die Auseinandersetzung mit der eigenen Person und dem eigenen Handeln mit sich. „Wofür bin ich da? Wofür lebe ich? Wie gehe ich mit meiner Zeit um, die mir zur Verfügung steht?“ – Selbstreflexion ist etwas, das wir „von Gefangenen oder überhaupt vom Warten lernen können“, findet Schrittwieser und betont: „Warten kann eine positive Zeit sein, wenn man sie versteht, zu nützen.“

    17 min
  • Nähe tröstet
    # 7 / Mystik und Geist / Der Podcast der Katholischen Kirche in Oberösterreich

    Mit den Themen Abschied, Verlust und Trauer beschäftigen sich Martin Dobretsberger, Landes­innungsmeister der oberösterreichischen Bestatter und Nicole Leitenmüller, Trauer­begleiterin in der Diözese Linz in der aktuellen Podcast-Folge von "Mystik und Geist".

    Wie sich die Bestattungskultur in den letzten Jahren verändert hat, was uns im Trauerprozess hilft und welche Bedeutung Rituale dabei haben, darüber erzählt Martin Dobretsberger, Landesinnungsmeister der oberösterreichischen Bestatter. Er erklärt, wie essenziell es ist, der Trauer Raum zu geben – daneben aber auch einen „Freiraum“ zu haben, der von der Trauer frei sein darf. Denn: „Das Nebeneinander von Trauer und Leben“ könne dabei helfen, den Verlust anzunehmen und in das eigene Leben zu integrieren.

    „Wichtig ist, dass man sich für die Trauer so viel Zeit gibt, wie man braucht“, betont auch Nicole Leitenmüller, Trauerbegleiterin in der Diözese Linz. Sie beschreibt, welche Bedürfnisse bei Trauernden zum Vorschein kommen, wie man Trauernde begleiten und unterstützen kann und was in dieser schwierigen Zeit Trost gibt. Außerdem spricht Leitenmüller, die zudem in der Jugendarbeit tätig ist, über ihre Erfahrungen mit trauernden Jugendlichen.

    21 min
  • Frieden
    # 6 / Mystik und Geist / Der Podcast der Katholischen Kirche in Oberösterreich

    Die Bedeutung von Frieden für eine Gesellschaft, darüber sprechen Mag. Herta Wimberger-Spörker, Psychotherapeutin und Mediatorin und Mag. Christian Öhler, Pfarrer und Dechant in Bad Ischl.

    Es gehört zu den großen Anliegen der Welt, Frieden zu bewahren, nicht nur zwischen Nationen, sondern auch im näheren sozialen Umfeld.

    Wenn zwischen Familien oder Freunden Unfrieden herrscht, kann das zunehmend zur Belastung werden, weiß Herta Wimberger-Spörker, Psychotherapeutin, Mediatorin und Wirtschaftspädagogin. „Frieden ist nicht nur die Abwesenheit von Streit – Frieden ist viel mehr als das!“, betont die Expertin. „Grundvoraussetzung für Frieden ist ein respektvoller Umgang miteinander, die Solidarität zu anderen Menschen.“ Sie beschreibt Frieden als einen Zustand des „Wohlgefühls“, bei dem man sich entfalten kann und wodurch Menschen seelisch und körperlich gesund bleiben.

    Doch fällt einem Frieden nicht in den Schoß – „Friede kann man erlernen“, ist Christian Öhler, Pfarrer und Dechant in Bad Ischl überzeugt. Dazu gehört zB, „gewaltfrei“ zu kommunizieren, aber auch, bewusst wahrzunehmen, was einem geschenkt ist – „zwischenmenschlich und in der Schöpfung. Es gibt so viele Anlässe dankbar zu sein, wenn man Augen und Ohren aufmacht. Das ist für mich eine Grundvoraussetzung, Frieden spüren zu können – im Sinne einer gewissen Zufriedenheit“, sagt Öhler.

    15 min
  • Sprache
    # 5 / Mystik und Geist / Der Podcast der Katholischen Kirche in Oberösterreich

    Sprache und ihre Wirkung, darüber erzählen Dr.in Christine Haiden, Journalistin, Autorin und Moderatorin sowie Mag. Franz Küllinger, Pfarrassistent in Wartberg ob der Aist in der Septemberausgabe.

    Gerade wenn es darum geht, Fakten korrekt wiederzugeben, sei ein sorgfältiger Umgang mit Sprache wichtig, betont Dr.in Christine Haiden, Journalistin, Autorin und Moderatorin sowie ehemalige Chefredakteurin der Zeitschrift „Welt der Frauen“. Sprache könne zudem „verletzend sein, v.a. wenn durch sie jemand ausgegrenzt wird. Dies gilt sowohl im privaten als auch im öffentlichen Raum – und dort noch viel mehr“, macht Haiden auf weitreichende Folgen aufmerksam. Im Interview erzählt sie außerdem, was sie ihre Großmutter im Umgang mit Sprache gelehrt hat, warum es manchmal klug ist, vorerst nichts zu sagen und wie ihr eine Begegnung im Altersheim die verschiedenen sprachlichen Ausdrucksmöglichkeiten vor Augen geführt hat.

    Dass mit Sprache eine große Verantwortung verbunden ist, findet auch Mag. Franz Küllinger, Pfarrassistent in Wartberg ob der Aist und Dekanatsassistent des Dekanats Gallneukirchen. „Sprache kann Furchtbares anrichten. Aber auch Großartiges bewirken“, ist der Theologe überzeugt. Als etwas „unglaublich Aufbauendes“ beschreibt Küllinger dieses für ihn „hohe Gut“: „Es ist staunenswert, was Menschen in Sprache kleiden können. Für mich ist Sprache eine der größten Künste, die der Mensch beherrscht“, sagt der Seelsorger, der sich gerne von der Literatur inspirieren lässt.

    18 min
  • Wer nicht genießt, wird ungenießbar
    # 4 / Mystik und Geist / Der Podcast der Katholischen Kirche in Oberösterreich

    Warum Genuss im Leben wichtig ist, darüber sprechen Philipp Braun, Leiter der Slow Food-Bewegung in OÖ und Kulinarik-Journalist sowie Angelika Stummer, Referentin für City Pastoral in der Diözese Linz.

    Viele Menschen denken bei Genuss in erster Linie an gutes Essen, so auch Philipp Braun. Er ist Kulinarik-Journalist, leitet die Slow Food Bewegung in OÖ und bezeichnet sich selbst als Genussmensch. Der Kulinarik-Experte erklärt, warum der Erhalt von Ess- und Tischkultur immer wichtiger wird, was „verantwortungsvoller Genuss“ meint und wie sehr er v.a. „die einfachen Dinge“ im Leben genießt.

    Auch Angelika Stummer, Referentin für City Pastoral in der Diözese Linz, verspürt oft „gerade in kleinen Momenten eine große Freude.“ Diese Momente mit allen Sinnen wahrzunehmen und langfristig ins Bewusstsein zu bringen, das mache Genießen aus. Für Stummer ist Genuss mit purer Lebensfreude und tiefer Dankbarkeit verbunden. Denn: „Das Leben ist ein Geschenk. Es ist nicht selbstverständlich, dass wir aneinander und am Leben Freude haben können. Dafür sollten wir auch dankbar sein “, ist die Theologin überzeugt.

    16 min
  • Vertrauen
    # 3 / Mystik und Geist / Der Podcast der Katholischen Kirche in Oberösterreich

    Hat die Gesellschaft ihr Vertrauen verloren? Dieser Frage gehen Johannes Neuhauser (Psychotherapeut und Supervisor) und Mag. Josef Lugmayr (Beziehungs-, Ehe- und Familienseelsorger) nach.

    „Menschliches Leben ist ohne Vertrauen nicht möglich“, sagt Johannes Neuhauser. Der Psychotherapeut und Supervisor erklärt, wie Vertrauen unsere menschliche Entwicklung beeinflusst, warum Zusammenleben nur durch Vertrauen gelingt und was Vertrauensverluste bei der eigenen Seele auslösen.

    Auch Mag. Josef Lugmayr ist in seiner Arbeit als Beziehungs-, Ehe- und Familienseelsorger der Diözese Linz mit Vertrauensthemen auf mehreren Ebenen konfrontiert. Viele Menschen hätten durch die Entwicklungen in den letzten Jahren das Vertrauen in die Politik verloren, schildert Lugmayr seine Beobachtungen. In Beratungsgesprächen hat er zudem festgestellt: „Verschiedene Meinungen rund um Corona haben oft tiefe Gräben in Familien hinterlassen“. Doch seien „tragfähige Beziehungen immer die Basis für Vertrauen“, ist Lugmayr überzeugt.

    Sowohl Johannes Neuhauser als auch Josef Lugmayr haben privat Vertrauenskrisen durchlebt. Sehr persönlich erzählen sie von ihren Schicksalsschlägen und darüber, was ihnen geholfen hat, das Vertrauen zum Leben zurückzugewinnen.

    15 min

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