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Vollständig aus dem Leben gerissen, chronisch krank und chronisch ignoriert – das beschreibt Betroffene von MECFS, eine schwere, bisher nur wenig erforschte Erkrankung des Nerven- und Immunsystems, die so stark einschränkt, dass viele nicht mal mehr das eigene Schlafzimmer verlassen können. radio aktiv-Reporterin Merle Friedrich hat sich mit dem Thema beschäftigt und Interviews mit Betroffenen und deren Familien geführt, u.a. mit Rene Ertel aus Hameln – seine Frau Sina Ertel ist betroffen von MECFS. Und damit ist sie hier im Landkreis Hameln-Pyrmont nicht alleine. Die Krankheit ist komplex, mit vielen Symptomen – und bisher unheilbar.
Obwohl sie eine unheimlich wichtige Aufgabe übernehmen, bekommen sie keine offizielle Unterstützung und finanzieren sich ausschließlich durch Spenden: Die Mitglieder der Rettungshundestaffel Weserbergland. Mit Sitz in Bad Münder werden sie stets hinzugezogen, wenn ein Mensch vermisst wird.
Gemeinsam mit den entweder im Mantrailing oder in der Fläche ausgebildeten vierbeinigen Helfern machen sie sich dann auf die Suche nach den vermissten Personen. Wie genau das Vereinsleben und die Arbeit mit den Hunden aussieht, welches die spektakulärsten Einsätze waren und warum diese so wichtige ehrenamtliche Arbeit gleichzeitig so viel Spaß macht – darüber durfte ich mit der Ersten Vorsitzenden der Rettungshundestaffel Tanja Plischke sprechen.
Das Interview inklusive Eindrücke aus dem Training hören Sie hier…
Wir sind alle nicht drumherum gekommen – Wal Timmy bestimmte tagelang die Schlagzeilen. Mit ihm die Fragen: Sollten wir ihn retten oder nicht? Wie weit sollten wir dafür gehen?
Ganz Deutschland kannte am Abendbrottisch gefühlt nur ein Thema – und irgendwann spalteten sich die Meinungen.
Während einige nach wie vor Feuer und Flamme waren, zeigten sich andere eher genervt vom Thema oder deklarierten die Rettungsaktion als Tierquälerei. Wir haben uns die Frage gestellt: Wie kann es sein, dass bei allem, was gerade so auf der Welt passiert, ein einziger Wal ein ganzes Land mobilisiert – und wieso sind die Deutschen bei diesem Thema eigentlich noch mal so ein bisschen anders als andere?
All das haben wir gemeinsam geklärt und zwar mit dem in Hameln geborenen Soziologen Werner Bruns….
© Wikipedia
Große Küche, geräumiges Badezimmer, Wohn- und Essbereich mit Holzofen und ein großes Schlafzimmer – wer es nicht weiß und nicht zufällig einen Blick durchs Fenster erhascht, würde vermutlich nicht auf die Idee kommen, dass es sich hier nicht um eine gewöhnliche Wohnung in der Hamelner Innenstadt handelt. Mick Johnson ist 62 Jahre alt, wohnt seit neunzehn Jahren hier und das Boot, auf dem wir uns befinden, hat er ganz allein zu dem verwandelt, was es jetzt ist: Ein mehr als gemütlicher Ort zum Wohnen, für den in der Stadt sicherlich horrende Mietpreise fällig werden.
Aber wie ist das so – das Leben auf einem Hausboot? Wie kam der gebürtig aus dem Vereinigten Königreich stammende Mann darauf, auf dem Wasser sesshaft zu werden? Warum vermisst er weder Garten noch Nachbarn und warum landeten schon mal Möbel im Wasser?
All das hat Mick Johnson uns verraten – und auch Sie können es erfahren, hier in der Sendung „Leben auf dem Hausboot in Hameln“.
Weil wir uns auf Englisch unterhalten haben, haben die radio-aktiv-Redakteure Michel Oeler und Jule Stolpe das Gespräch nachvertont.
Foto: Michael Johnson in der geräumigen Küche seines Hausbootes
Den Migrationsrat des Landkreises Hameln-Pyrmont gibt es seit 2014. Er soll die Kreisverwaltung dabei unterstützen, multikultureller zu werden. Er repräsentiert die Menschen mit Migrationshintergrund im Landkreis und schafft die Verbindung zwischen Migrant*innen, Politik und Verwaltung. Er nimmt immer wieder Stellung zu aktuellen Themen, berät die Politik und vergibt einmal im Jahr den Integrationspreis für ehrenamtliches Engagement. Ende Oktober 2025 sind 17 Kandidatinnen und Kandidaten von einer Kommission des Landkreises berufen worden, die jetzt den neuen Migrationsrat für 4 Jahre bilden. Was sie sich vorgenommen haben, wie der Migrationsrat funktioniert und was die aktuellen Herausforderungen sind, haben in „Nachgefragt“ mit Moderator Jan Hampe die stellvertretende Vorsitzende Gülsüm Akkuc und der Vorsitzende Joel Candelario Cruz berichtet.
Seit nunmehr 15 Jahren werkelt der Verein SAM – kurz für: sozial, aktiv, menschlich – als Zusammenschluss im Hintergrund der Schulen im Landkreis Hameln-Pyrmont und würde vermutlich von vielen Kennern als stiller Held rund um die Schulentwicklung bezeichnet werden – insbesondere im Kontext der vielen pädagogischen Mitarbeitenden, die die Lehrkräfte im Schulalltag fleißig unterstützen und mehr als nur eine Lücke in der Betreuung von Schülerinnen und Schülern schließen.
Um auch für alle, die den Verein noch nicht kennen, mal deutlich zu machen, wie genau seine Arbeit funktioniert, wie er damals entstanden ist und was für eine Rolle SAM mittlerweile für die Funktionalität der Schullandschaft spielt, haben wir im radio aktiv Nachgefragt mit dem Ersten Vorsitzenden von SAM, Andreas Jungnitz, und Birgit Albrecht aus dem Vorstand gesprochen, die beide schon von Anfang an dabei sind.
In dem Gespräch mit radio aktiv Redakteurin Jule Stolpe geht es um ganz konkrete Projekte, den übergeordneten Auftrag, den komplizierten Start des Vereins, die Herausforderungen im Laufe der Jahre und das persönliche Engagement der beiden…
Bild: SAM-Gründungsmitglied Gabriele Brakemeier wurde im Rahmen des Sommerfestes des Vereins kürzlich verabschiedet. Auch Landrat Dirk Adomat war zu Gast und würdigte die Arbeit des Vereins. © Landkreis Hameln-Pyrmont
In diesem radio aktiv Nachgefragt geht es um die Gerd-Hahlbrock-Stiftung. Das ist eine Stiftung, die ganz eng im Zusammenhang steht mit der Paritätischen Lebenshilfe Schaumburg-Weserbergland und die in diesem Jahr ihren zwanzigjährigen Geburtstag feiert.
Im Grunde genommen setzten sich die Menschen, die hinter dieser Stiftung stecken, aber schon viel länger für die Teilhabe von Menschen mit Behinderung an beruflicher Bildung und am Arbeitsleben ein.
Sie ist auch in anderen Bereichen – wie zum Beispiel an einem Hamelner Gymnasium und in einem Ruderverein – aktiv, doch das Herzstück der Stiftung ist die Gerd-Hahlbrock-Werkstatt im Hamelner Hahlbrockweg. Dort bekommen Menschen mit Beeinträchtigungen die Chance, ihren Fähigkeiten entsprechend in verschiedenen Arbeitsbereichen innerhalb einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung tätig zu sein. In der Werkstatt arbeiten über 270 Menschen.
Wie genau dieses Gebäude vor vielen Jahren von einer Handschuhfabrik zu dieser Werkstatt wurde, was das soziale Engagement der Familie Hahlbrock damit zu tun hat, wie genau die Gerd-Hahlbrock-Stiftung aufgebaut ist und wieso das „Feiern“ Teil der Stiftungsphilosophie ist, hat Jule Stolpe im Gespräch mit dem Stiftungsvorstand Jürgen Lohmann und dem Betriebsstättenleiter der Gerd-Hahlbrock-Werkstatt Maik George herausgefunden…
Bild: Die Gerd-Hahlbrock-Werkstatt in Hameln als Herzstück der Stiftung. © PLSW
In dieser Ausgabe von „Nachgefragt“ trifft Moderator Jan Hampe den Schauspieler und Autor Frederic Böhle nach der ausverkauften Aufführung von „Opera re:told: Mozarts‘ Die Entführung aus dem Serail“ beim Open Air Festival Kultursommer Schloss Schwöbber 2025. In Schwöbber wurde diese innovative Konzertreihe auch aus der Taufe gehoben, in der Oper nicht gesungen, sondern erzählt wird, kombiniert mit den original Harmoniemusiken, gespielt vom „Bläserensemble Gutenberg Winds“. Die ersten beiden Folgen – zu Mozarts „Die Zauberflöte“ und „Die Hochzeit des Figaros“ – sind auch als CD-Produktionen erschienen und auf sämtlichen Streamingdiensten zu hören. „Die Hochzeit des Figaros“ ist mit dem Deutschen Hörbuchpreis 2025 in der Kategorie »Das besondere Hörbuch« ausgezeichnet worden. Auch im kommenden Jahr wird es den „Kultursommer Schloss Schwöbber“ geben, vom 20. bis 22. August 2026.
www.buchfunk.de/figaro/
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