Eine fast leere Wohnung in Hamburg-Eimsbüttel, Kartons auf dem Dielenboden, kalter Kaffee, Staubquadrate im Regal. Jonas und Nora teilen auf, was von sieben Jahren geblieben ist – Bücher, Schlüssel, Küchenutensilien. Zwischen ihnen liegt eine Schallplatte von Jacqueline du Pré, und mit ihr die Frage, ob man einander je wirklich bis zum Ende zugehört hat.
In fünf Räumen öffnet sich ihre Liebe wie ein Album aus Geräuschen, Sätzen und verpassten Momenten: Nähe, die einmal selbstverständlich war, Schweigen, das langsam Gewicht bekommt, Entscheidungen, die allein getroffen wurden. Das Drama bleibt leise und intim, getragen von Cello, Alltagsklängen und Stimmen, die ihre Fassung suchen – zärtlich, verletzt, manchmal schneidend klar.
Dieses Kurzhörspiel erzählt von Trennung nicht als Bruch, sondern als Nachhall: von dem, was noch im Raum steht, wenn die Möbel schon weg sind. Eine konzentrierte, melancholische Folge von Nachklang über Erinnerung, Vertrauen und die Kunst, nicht zu früh aufzuhören zu hören.
Nachklang ist ein deutscher Hörspiel-Podcast. Alle Folgen und mehr unter https://nachklang.fm