NachwuchsFragen. Der Podcast zu dem, was nach der Promotion wichtig ist

NachwuchsFragen. Der Podcast zu dem, was nach der Promotion wichtig ist

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NachwuchsFragen. Der Podcast zu dem, was nach der Promotion wichtig ist episodes

  • Wenn die Professur auf sich warten lässt. Späte Postdocs im Wissenschaftssystem - im Gespräch mit Mirjam Müller

    Mit Abschluss der Habilitation, der Nachwuchsgruppenleitung oder der Juniorprofessur ist sie da, die wissenschaftliche Qualifikation für eine Professur. Und dann? Warten?

    Für viele Postdocs beginnt nun eine besonders heikleund wenig beachtete Phase: Bewerbungen schreiben, Drittmittel einwerben, Vertretungsprofessuren übernehmen – und hoffen, dass irgendwann die entfristete Stelle kommt. Eine Warteschleife, die nicht selten mehrere Jahre dauert und in der vieles auf dem Spiel steht. Was macht diese Phase mit den Betroffenen? Was hilft, sie durchzuhalten? Und wie können Hochschulen und Personalentwickler*innen dabei besser unterstützen?

    Dazu ist dieses Mal Mirjam Müller im Gespräch, ausgewieseneExpertin für akademische Personalentwicklung und Karriereförderung an der Universität Konstanz. Grundlage ist eine Studie aus Konstanz, die im Sommer 2025 veröffentlich worden ist – und zugleich ist diese Podcast-Episode ein umfangreicher Ratgeber für alle, die sich in dieser Warteschleife befinden oder Wissenschaftler*innen darin begleiten. Hört gern rein!

     

    Struktur der Folge:

    00:00. Intro und Einführung ins Thema

    02:39: Studie an der Universität Konstanz – Hintergrund, Zweck und Vorgehen

    06:30: Zentrale Ergebnisse

    09:38: Geschlechterverteilung in der späten Postdoc-Phase laut Studie

    11:25: Eine lange Zeit nach der Qualifikation

    14:10: Einschätzungen zur Qualifikation in habilitationsstarken Fächern

    15:48: Herausforderungen und Besonderheiten in de Post-R3-Phase

    19:33: Der „Fünf-Jahre-Effekt“

    20:40: Netzwerkaufbau und -pflege

    24:40: Drittmittel & Weiterentwicklung der eigenen Forschung

    25:08: Kompetenz zu Berufungsverfahren

    27:08: Resilienzstärkung

    27:54: Plan B

    33:19: Vier Schritte aus Coachingsicht

    36:03: Abschlussempfehlungen

    36:50: Bücher von Mirjam Müller

    38:09: Schluss und Outro

     

    Literatur:

    Müller, Mirjam (2017), Karriere nach der Wissenschaft:Alternative Berufswege für Promovierte, Campus.

    Grewe, Oliver/Müller, Mirjam (2020), Wissenschaftsmanagement als Beruf: Strategien für den Einstieg, Campus.

    Müller, Mirjam (2023), Bewerben auf Juniorprofessuren undProfessuren: Strategien für die ersten Berufungsverfahren, Campus.

    Müller, Mirjam (20243), Promotion – Postdoc –Professur: Karriereplanung in der Wissenschaft, Campus.

    Müller, Mirjam (2025),From PhD to Professorship: A Practical Guide to Academic Careers in Germany (English Edition), utb.

    40 min
  • Publizieren mit Open Access

    Die erste Folge in diesem Frühling adressiert ein Thema, das auch schon und gerade für Early Career Researchers hochgradig wichtig ist: das Publizieren und hier das Publizieren mit Open Access.

    Von der Entstehung von Open Access bis hin zu verschiedenen Publikationsmöglichkeiten spannen wir hier das Themenfeld recht groß auf. Dabei behandeln wir Fragen wie: Welche Zugangswege gibt es zu Open Access-Publikationen, welche Kosten entstehen und wie kann ich bei der Finanzierung unterstützt werden, welche Lizenzen sind empfehlenswert? Wie unterscheide ich außerdem gute von den genannten unseriösen Zeitschriften (=predatory journals) und wie platziere ich meine Open Access-Artikel? Aber auch die Frage, wie und wann Open Access entstanden ist, welche Vorteile dies mit sich bringt und was es überhaupt mit DEAL auf sich hat, besprechen wir mit Dr. Deborah Sielert, Beraterin für Open Access und wissenschaftliches Publizieren an der TIB (=Technische Informationsbibliothek, Leibniz-Informationszentrum, Technik und Naturwissenschaften, Universitätsbibliothek), in dieser Folge. Wir wünschen entspanntes Zuhören!

     

     Kapitelmarken:

    00:00   Intro

    00:30   Einleitung

    03:50   Was ist Open Access? Nutzungsrecht und anderes

    06:35   Entstehung von Open Access & Wofür steht DEAL?

    09:40   Article processing charges

    11:05   Hintergrund von DEAL und Elsevier

    13:30   Open Access-Zugangswege

    17:00   Auswahl und Vorgehen beim Publizieren in geeigneten Zeitschriften, B!son-Tool, DOIJ

    19:00   Peer Review & Impact-Faktoren, Reputationsmechanismen & Publikationsdruck

    22:30   Wie erkenne ich Predatory Journals?

    27:09   Kosten & finanzielle Unterstützung beim Publizieren mit Open Access

    30:13   Open Access-Lizenzen

    33:45   umfangreiche Angebote der TIB

    34:10   das Finden und Sichtbarmachen von Open Access-Publikation

    39:00   das Repositorium der LUH & Zweitveröffentlichung

    3946    Was hätte unsere Gästin gern schon in der Promotion gewusst?

      

    Shownotes:

    Beratung und Information zu Open Access-Publizieren an der TIB: https://www.tib.eu/de/publizieren-archivieren/beratung-und-information/open-access

    B!SON (Empfehlungsservice für qualitätsgesicherte Open-Access-Zeitschriften): https://service.tib.eu/bison/

    Open Access Policy der LUH: https://www.uni-hannover.de/en/universitaet/profil/leitbild-und-strategien/forschung/open-science/open-access/open-access-policy

    Institutionelles Repositorium der Leibniz Universität Hannover: https://repo.uni-hannover.de/home

    open-access.network: https://open-access.network/startseite

    Directory of Open Access Journals: https://doaj.org/

    ThinkCheckSubmit (Checkliste für Seriösität von Zeitschriften): https://thinkchecksubmit.org/

    Selbstlernkurs zu Predatory Publishing: https://service.tib.eu/toern/course/view.php?id=64

    44 min
  • Von WiMis, Peers und Gefühlsguides für die wissenschaftliche Karriere. Ein Gespräch zur Ratgeberliteratur

    Der zweite Teil unserer Doppelfolge zur Ratgeberliteratur für wissenschaftliche Laufbahnen thematisiert eine (nicht vollständige) Reihe an Ratgebern der letzten zehn Jahre. Im Gespräch mit Dr. Jessica Wilzek, sehe ich mir als Gastgeberin – und wie Jessica Wilzek als Literatur- und Kulturwissenschaftlerin – die verschiedenen Aufbauten, Zielgruppenansprachen und Narrative verschiedener Ratgeber an.

    Darin kommen wir auf unterschiedliche Textsorten, aber auch auf die wichtige Frage, warum, wann und wozu solche Ratgeberbücher in die Hand genommen werden können. Kleiner Spoiler: „How to wimi“, mit dessen Autoren ich in der ersten Folge ein Gespräch geführt habe, kommt natürlich auch vor. Alle anderen genannten und besprochenen Titel finden sich in den Shownotes…

     

     Kapitelmarken:

     00:00 Intro

    00:30 Einleitung

    01:56 Welcher Ratgeber hätte in der Promotion geholfen?

    04:00 Ratgeber Promotion von ZEIT Campus

    06:03 weitere Ratgeber im Überblick, vor allem Promotion– Postdoc – Professur, How to wimi und Survival Guide Wissenschaft

    16:10 Gleichzeitigkeit von strategischer Karriereplanung und Offenheit für Alternativen

    19:43 Gegenbeispiele

    21:55 Wann und wozu verwenden wir Ratgeber zu wissenschaftlichen Karrieren?

    25:31 Imposter-Phänomen, implizites Wissen & kritischer Blick auf das System Universität

    27:21 fEMPOWER-Ratgeber

    28:20 #95vsWissZeitVG – kein Ratgeber, aber wichtig

    31:10 Gratwanderung zwischen ehrlicher Information und dem Mutmachen von Ratgeberbüchern (und Beratenden)

    31:50 Rückblickend: Hätten die Ratgeber Mut zum Postdoc gemacht?

    35:16 Machtverhältnisse an Universitäten & Schluss

     36:09 Outro

     

    Shownotes:

     Angenendt, Holger/Willicks, Freya, How to WiMi. Der Ratgeber für wissenschaftliche Mitarbeitende an Hochschulen und Forschungseinrichtungen, transcript (=utb), 2024.

     Bahr, Amrei/Eichhorn, Kristin/Kubon, Sebastian, #95vsWissZeitVG. Prekäre Arbeit in der deutschen Wissenschaft, Büchner-Verlag, 2021.

    Eichhorn,Kristin, „Ratgeber für die wissenschaftliche Karriere – taugen die was?“, in: Soziopolis – Gesellschaft beobachten, 23.10.2024. 

    Haller, Reinhold, Die Entscheidung. Ein Ratgeberroman über akademische Berufswege, UVK (=utb), 2022.

    Meckenstock, Rainer, Wie macht man Karriere in der Wissenschaft, Springer, 2018. 

    Müller, Mirjam, Promotion – Postdoc – Professur. Karriereplanung in der Wissenschaft, 3., aktualisierte und erweiterte Auflage, Campus, 2025.

    Noeske, Kai/Rott,Benjamin/Hille, Katja, Survival Guide Wissenschaft. (Über-)Lebenstipps für akademische Karrieren, Springer, 2023.

     Scholz, Anna-Lena (Hrsg.), Ratgeber Promotion. Der Weg zum Doktortitel: Von der Themenfindung bis zur Verteidigung, ZEIT Campus & Klaus Tschira Stiftung, 2024/2025.

    Schriever, Carla, et al., fEMPower. Ratgeber für angehende Wissenschaftlerinnen, wbv (=utb), 2021.

     


    37 min
  • Ratgeber zu wissenschaftlichen Karrieren: How to wimi

    Diese Folge ist der erste Teil unserer Doppelfolge zu Ratgebern für wissenschaftliche Karrieren. Darin beschäftigen wir uns mit einem dieser Ratgeber, dem jüngsten der so zahlreichen, die in den letzten fünf bis zehn Jahren im deutschsprachigen Raum erschienen sind: „How to wimi. Der Ratgeber für wissenschaftliche Mitarbeitende an Hochschulen und Forschungseinrichtungen“ (2024).

    Im Interview mit den beiden Autoren, Freya Willicks und Holger Angenendt, sprechen wir über die Ziele, Struktur und besondere, hervorhebenswürdige Aspekte des Buches – und sprechen eine klare Empfehlung aus. 

    Die ganze Einordnung des Buches in das Genre ‚Ratgeber für wissenschaftliche Karrieren‘ kommt dann im zweiten Teil unserer Doppelfolge… . Für den Moment danken wir unseren Gästen für das Gespräch und wünschen viel Freude beim Zuhören!

     

    Kapitelmarken:

    00:00: Intro

    00:30: Begrüßung und Vorstellung

    02:00: „How to Wimi“ als Peer Ratgeber?

    04:44: Von der Idee zur Umsetzung

    06:45: Unterschied zu anderen Ratgebern

    10:54: Rollenfindung in der Wissenschaft und Imposter-Syndrom

    16:11: Karriereplanung in der Postdoc-Phase

    22:10: Persönlicher Weg nach der Promotion

    24:45: Wann und wie den Ratgeber nutzen?

    26:29: Empfehlungen

    29:03: Fazit

    30:10: Outro


    Links:

    https://www.utb.de/doi/book/10.36198/9783838563329

    https://howtowimi.de/

    31 min
  • Von einem ERC Starting Grant zur Professur. Interview mit Prof. Dr. Catherine Herfeld

    Mit dieser Folge haben wir unseren kleinen Schwerpunkt zuwichtigen Förderformaten in der Postdoc-Zeit fortgesetzt – und uns dieses Mal mit der ERC-Förderung, allen voran dem Starting Grant, beschäftigt. Dazu war Prof. Dr. Catherine Herfeld unser Interviewgast.

    Sie ist ERC Starting Grantee und gleichzeitig Professorin für Philosophie und Geschichte der Ökonomik an der Leibniz Universität. Mit ihr haben wir über den guten Zeitpunkt für die Bewerbung, die Dauer und das Prozedere der Bewerbung an sich gesprochen. Wir haben aber auch die wichtige Unterscheidung zwischen Qualifizierung für eine Professur und die Forschungsförderung  gesprochen, deren Instrumente häufig ja als Teil oder Ersatz der habil.äquivalenten Leistungen gesehen werden, und über die Wichtigkeit, das für einen selbst passende Förderinstrument – zur passenden und reifen Projektidee – zu finden.

    Das Gespräch hat große Freude gemacht, wir danken Frau Herfeld sehr für die angenehme und gleichzeitig klare Unterhaltung!


    Struktur der Folge:

    00:00: Intro

    01:08: Einstieg ins Thema

    02:22: Bedeutung der ERC-Förderung für den Werdegang und der Werdegang an sich

    06:10: Bewerbungsverfahren

    14:10: Umfang der Förderung

    16:23: Reflektion über positive Förderentscheidung

    22:59: Bewerbung und Interview

    25:40: Verteilung der Stipendien nach Fachgruppen

    28:28: „Wege zur Professur“ oder: Wie wäre der Werdegang ohne ERC-Förderung weiterverlaufen?

    34:33: Empfehlungen

    38:10: Schlusswort

    38:40: Outro

     

    Und zuletzt eine Bitte: Aktuell und noch bis 15. September läuft eine Hörer*innenbefragung zu verschiedenen Wissenschaftspodcasts durch GESIS – das Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften. Die spezifischen Hörer*innenfragen zu den „NachwuchsFragen“ finden sich unter folgendem Link: https://www.soscisurvey.de/wissenschaftspodcasts1/?podcast=nachwuchsfragen. Sehr gern teilnehmen – wir sind gespannt auf das Feedback, das wieder dem Podcast zugutekommen wird!

    39 min
  • Die Emmy Noether-Nachwuchsgruppenleitung – Fragen von der Antragstellung bis zur Einordnung als Karrieresprungbrett

    Für diese Folge haben wir ein ausführliches und aufschlussreiches Gespräch mit Dr. Carmen Becker geführt. Sie ist (befristete) Professorin und leitet eine Nachwuchsgruppe in der Religionswissenschaft, für die sie eine Emmy Noether-Förderung bei der DFG eingeworben hat.

    Wir haben uns dem Thema aus mehreren Perspektiven gewidmet: vom Thema und Aufbau der Nachwuchsgruppe über die Antragstellung bis hin zur Bedeutung der Emmy Noether-Förderung in den Geistes- und Sozialwissenschaften und besonders für die Karriere von Frau Becker.

    Dabei spielte auch eine Rolle, aus welchen Gründen Frau Beckers Nachwuchsgruppe an der Leibniz Universität angesiedelt wurde und welche nächsten Schritte durch die Emmy Noether-Förderung möglich sind und gegebenenfalls mit der Hochschulleitung verhandelt werden können. Obdie Förderung wirklich ein Karrierebooster sein kann, wird auch Frau Becker erst im Rückblick sagen können. In dieser Folge konnte sie jedoch bereits zahlreiche gute Einschätzungen, Empfehlungen und Einordnungen der vielen Siegel einer wissenschaftlichen Karriere geben.

    Viel Freude beim Zuhören!

     

     

     

     

    Struktur:

    00:00    Intro

    00:30    Einstiegins Thema

    01:55    Themaund Aufbau der Nachwuchsgruppenleitung

    05:45    Unterschiede zur vorherigen Stelle und Rolle

    07:15    Anlass,Durchführung und Unterstützung der Antragstellung

    16:15    Entscheidung für die Leibniz Universität

    19:35    Verhandlungen & Emmy Noether als Karrierebeschleuniger

    24:15    Habilitation als Qualifikation für eine dauerhafte Professur

    26:00    Emmy Noether in den Geistes- und Sozialwissenschaften

    34:55    etwaiger Plan B

    37:55    Empfehlungen

    41:45    Schluss

    42:05    Outro

     


    43 min
  • Postdoc: Und nun?

    Was hätte ich vor oder beim Einstieg in die Postdoc-Zeit gern gewusst? Wie bewerten Postdocs, die schon ein paar Jahre dabei sind, ihren Einstieg und den weiteren Verlauf ihrer wissenschaftlichen Karriere? Und auf welchen wichtigen Aspekte kommt es ab der Postdoc-Zeit tatsächlich an?

    All das haben wir Postdocs einmal selbst gefragt. Mit dabei sind: Lena Greinke, Kerstin Schäfer und Heike Wadepohl sowie – als eine Ausnahme – Michèle Heurs als Professorin.

    Mit ihrer Hilfe haben wir eine etwas anders gelagerte Podcast-Episode produziert, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Postdoc-Einstiegen herauszuarbeiten und aufzuzeigen, mit welchen neuen Herausforderungen – und auch Möglichkeiten! – die Postdoc-Zeit einhergehen kann.

    Viel Freude beim Zuhören – und wir freuen uns immer über Rückmeldungen oder Themenvorschläge für weitere Folgen!

    12 min
  • A more fun and kind academia. Postdoc-Förderung in Graz, berufliche Kompetenzen für die Wissenschaftskoordination und Karriereempfehlungen. Im Gespräch mit Dr. Johanna Stadlbauer

    Wir waren so neugierig, was eine „fun and kind academia“ ist, dass wir Dr. Johanna Stadlbauer zu einem Gespräch eingeladen haben. Sie leitet das Postdoc Office an der Universität Graz und hat es von Grund auf mit aufgebaut. Ihre Aktivitäten und Angebote tragen alle ihre Handschrift - und das Motto der freundlichen Wissenschaft. Das Schöne daran ist: Postdocs werden per se als kompetent wahrgenommen. Grund genug für uns nachzufragen!

    In dieser Podcast-Episode sprechen wir mit Johanna über die Angebote des Postdoc Office, die von der Gratis-Pizza bis zur Fiasko-Party reichen. Wir sprechen aber auch über die Situation von Postdocs in Österreich

    im Allgemeinen, über Johannas Werdegang und ihre Tätigkeiten innerhalb und außerhalb der Wissenschaft sowie über ihr aktuelles Tätigkeitsprofil als Wissenschaftsmanagerin. Abschließend gibt sie wertvolle Tipps für alle, die den Weg in Wissenschaft und Forschung einschlagen wollen.

     

    Kapitelmarken

    00:00: Intro

    00:31: Begrüßung, Anmoderation und Thema

    02:15: Die Situation von Postdocs in Österreich und am

    Postdoc Office der Universität Graz

    06:00: Arbeit des Postdoc Office

    10:40: Das „Fiasco Fest“ als besonderes Aushängeschild

    14:18: Werdegang von Johanna Stadlbauer

    18:40: berufliche Stationen außerhalb von Wissenschaft und Forschung

    24:00: aktuelle Tätigkeit und Tätigkeitsprofil

    28:15: Empfehlungen an Promovierende und Postdocs

    30:30: Abschied und Outro

    32 min
  • Das neue German Postdoc Network. Entstehung und Ziele

    In dieser Folge haben wir mit gleich zwei Personen über ein Netzwerk gesprochen, das ganz am Anfang steht: das German Postdoc Network (GPN). Eine der Gründerinnen, Dr. Neele Meyer, und eine der Koordinatorinnen, Judith Münch, stellen das GPN vor – ein Netzwerk, das es bisher in der Form und in ganz Deutschland noch nicht gab.

    Beide Podcast-Gäste sprechen über die Gründe für die

    Entstehung des Netzwerks, die geplanten Angebote und die eigenen Aufgaben dabei. Sie geben zugleich allgemeine Empfehlungen an Postdocs und äußern den
    konkreten Wunsch, dass zahlreiche Postdocs im Netzwerk aktiv mitwirken mögen.
    Eine Kick-off-Veranstaltung in der dritten Septemberwoche hat den Startschuss gegeben, nun liegt der Ball bei den Postdocs selbst.

    Mit diesem Gespräch setzen wir uns über die Bandbreite an Themen – von der Idee über die Umsetzung bis zu den geplanten Angeboten – damit auseinander, was in der Postdoc-Förderung in Deutschland gut läuft und was noch

    fehlt. Das German Postdoc Network zielt darauf, diese Lücke zu schließen, auf lokale Angebote an den Universitäten hinzuweisen und eigene Regionalgruppen zu bilden, aber auch als eigenständiger politischer Akteur zu fungieren. Im Internet ist das German Postdoc Network ebenfalls zu finden, und zwar unter: https://germanpostdoc.net/.


    00:30 Min.: Einleitung

    01:18 Min.: Was ist das German Postdoc Network?

    03:43 Min.: Mehrwert des Netzwerks gegenüber Postdoc-Förderung an Universitäten und      außeruniversitären Forschungseinrichtungen

    06:00 Min.: Definition der Zielgruppe des GPN

    07:55 Min.: Gründung des German Postdoc Network

    11:09 Min.: Aufgaben des GPN-Koordinationsteams

    14:32 Min.: Struktur des German Postdoc Network

    16:41 Min.: Mitarbeit im GPN

    19:30 Min.: Abschließende Empfehlungen und Wünsche an Postdocs

    22:35 Min.: Schluss

     

    24 min
  • Blackbox Peer Review?

    Mit der neuen Folge der „NachwuchsFragen“ haben wir ein kleines Minijubiläum: es ist die zwanzigste!

    Dazu passt, dass wir in dieser Folge das Thema aufgreifen, dem wir uns seit dem letzten Jahr von verschiedenen Seiten gewidmet haben – und das wir jetzt vielleicht etwas stärker zusammenfassen: Es geht um Peer Review allgemein in wissenschaftlichen Auswahlverfahren und -prozessen.

    Hierzu haben wir mit Dr. Oliver Grewe, Förderreferent der VolkswagenStiftung und zugleich selbständiger Trainer und Coach, gesprochen, über seine Erfahrungen mit und seine Expertise zu Peer Review. Wir versuchen, ein wenig Licht in die Blackbox des Peer Reviews zu bringen, und sprechen darüber, was Peer Review ist, wie es überhaupt entstanden ist und wie Wissenschaft sich auf peer-reviewte Auswahlprozesse als Standard zur Qualitätssicherung einigen konnte.

    Ihr bekommt aber auch jede Menge Einblicke in konkrete Peer Review-Prozesse, Tipps, wie Ihr mit Feedback und Rückschlägen in der Wissenschaft umgehen könnt und allgemeine Empfehlungen für die wissenschaftliche Laufbahn. Und auch die langen Arbeiten gegen Widerstände einer späteren Nobelpreisträgerin, die der Genforscherin und Entwicklungsbiologin Christiane Nüsslein-Volhard, kommt zur Sprache.

    Inhalt:

    00:30 Min.: Einleitung

    02:00 Min.: Was ist Peer Review?

    03:15 Min.: Kosten-Nutzen-Relation

    06:00 Min.: Wie ist Peer Review entstanden?

    09:46 Min.: Was macht Peer Review mit Innovation, Interdisziplinarität oder risikobehafteter Forschung?

    15:26 Min.: Matthäus-Prinzip & Unterscheidung zwischen individueller und systemischer Perspektive

    17:50 Min.: Peer Review = Qualitätskontrolle & wissenschaftliche Aushandlungsprozess

    22:38 Min.: Peer Review als Ausweis wissenschaftlicher Eignung & Umgang mit Feedback

    30:40 Min.: Vorbereitung auf Auswahlprozesse & Einfordern von Feedback

    38:25 Min.: Karriereempfehlungen

    41:31 Min.: Outro




    42 min

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Die Podcast-Reihe der Graduiertenakademie der Leibniz Uni Hannover stellt Fragen vom ‚wissenschaftlichen Nachwuchs‘ und auch an den wissenschaftlichen Nachwuchs. Mit wechselnden Gästen sprechen wir über Anstellungsarten, Qualifizierungswege und alles, was wichtig ist in der Zeit nach der Promotion und vielleicht vor der Professur. Die „NachwuchsFragen“ sind also eine Art Handbuch, nur kürzer und für die Ohren.

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