Am 4. April 1949 wurde der Nordatlantik-Vertrag unterzeichnet. Es war die Geburtsstunde eines Militär-Bündnisses, das jeden Angriff auf ein Mitgliedsland als Angriff auf das Bündnis als Ganzes interpretiert und dann alle anderen Staaten bei der Verteidigung zusammenarbeiten. Der Gedanke war, mit Hilfe dieser massiven Abschreckung einen neuen Weltkrieg so unwahrscheinlich wie möglich zu machen. Manche Friedens-Aktivisten werfen der NATO allerdings bis heute genau das Gegenteil vor. Ein Gespräch mit dem Politikwissenschaftler Dr. Karl-Heinz Kamp.