Netzwerkbooster - DEIN Business in digitalen Zeiten

Netzwerkbooster - DEIN Business in digitalen Zeiten

By Ute BlindertBusinessManagement
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Netzwerkbooster - DEIN Business in digitalen Zeiten episodes

  • Zahlenverliebt bei LinkedIn
    Warum du dich mit deinen Analysen beschäftigen solltest

    Du erfährst:

    ✅ welche Kennzahlen du überhaupt von LinkedIn bekommst - auf Profil und auf Unternehmensseiten,

    ✅ was die Zahlen bedeuten und worauf du achten musst,
    ✅ warum Reichweite nicht alles ist und
    ✅ wie du damit umgehen kannst, wenn fachlicher Content schlechter performt als persönlicher.

    Außerdem geht es in der aktuellen Folge darum, wie du mithilfe der Zahlen deinen bestehenden Content verbessern kannst - Stichwort #ContentRecycling.

    Wenn dir meine Tipps zu den Themen #Networking und Business-Aufbau in digitalen Zeiten gefallen, dann abonnier den #Podcast und lass gern auch eine Bewertung und/oder einen Kommentar da.

    19 min
  • Herz, Hirn und Geldbeutel
    Was du für einen guten Beitrag bei LinkedIn brauchst

    Was genau du wissen musst, um guten #Content für LinkedIn zu schreiben, das erzähle ich dir in der brandneuen Folge des #Netzwerkbooster-Podcasts.

    Du erfährst:

    ✅ welche drei Fragen du unbedingt beantworten musst, bevor du postest,

    ✅ warum du verschiedene Content-Formate brauchst und die Leser auf mehreren Ebenen ansprechen musst,
    ✅ was gute Posts mit deiner Jahresplanung zu tun haben,
    ✅ wie du verschiedene #Zielgruppen ansprechen kannst und
    ✅ weshalb du beim Posten immer die individuellen Herausforderungen der Zielgruppe mitdenken musst.

    Außerdem geht es in der aktuellen Folge darum, wie du es schaffst, in deinen LinkedIn-Posts eine klare Linie zu fahren und ein für deine #Follower hochgradig attraktives Gesamtbild zu kreieren - Stichwort Wiedererkennungswert.

    Planung und Strategie auf LinkedIn: Diese 3 Dinge musst du beachten

    Wenn du dich an die inhaltliche Planung und den Erscheinungs-Rhythmus deiner LinkedIn-Beiträge machst, dann brauchst du Klarheit auf drei Ebenen:

    • Aufzählungs-TextDu musst wissen, was du willst: Dein Ziel.
    • Aufzählungs-TextDu musst wissen, wen du ansprechen willst: Deine Zielgruppe.
    • Aufzählungs-TextDu musst wissen, wie du deine Zielgruppe erreichst. Deine Strategie.
    • Aufzählungs-TextErst einmal musst du übrigens keine Überlegungen zum Algorithmus anstellen, das ist für die grundlegende Ausrichtung nicht so wichtig, sondern eher Schritt 5 bis 7, wenn du Content konzipierst, planst, produzierst und veröffentlichst.
    • Wenn du die grundlegenden Fragen schon beantwortet hast, findest du Hinweise zum LinkedIn-Algorithmus in meinen LinkedIn-Beiträgen, in meinem Newsletter oder auf meinem YouTube-Kanal.

      1. Was möchtest du auf LinkedIn erreichen?

      Wenn du nicht weißt, was du eigentlich willst, dann ist es nahezu unmöglich, die passende Content-Strategie zu entwickeln. Daher frage dich, was dein Ziel ist, bevor du Content veröffentlichst.

      Bei den meisten von uns sind die Gründe ähnlich, denn LinkedIn hat, besonders im Vergleich zu anderen Social-Media-Plattformen, eine klare Ausrichtung. Die meisten Menschen sind beruflich auf LinkedIn unterwegs und verfolgen auch ähnliche Interessen.

      Wir wollen Kunden erreichen, unsere Angebote kommunizieren und verkaufen.

      Wir suchen den Austausch mit Followern und Kolleginnen zu bestimmten Themen.
      Wir möchten Multiplikator*innen auf uns aufmerksam machen, um zum Beispiel auf Blogs, in Podcasts, in Zeitschriften oder Zeitungen erwähnt zu werden. Manche suchen auch nach Speaker-Auftritten auf Konferenzen oder anderen Events.
      Weil es meinen Kunden und Kundinnen meistens um den ersten Aspekt geht, möchte ich hier näher auf diesen Aspekt eingehen. Wir wollen Kunden gewinnen und unsere Angebote verkaufen.

      Das bedeutet, dass wir unseren Content auch danach planen sollten, wann wir etwas verkaufen oder besondere Ereignisse stattfinden, über die wir berichten können, um neue Kontakte zu knüpfen und auf uns aufmerksam zu machen.

      Frage dich also: Welche bedeutenden Ereignisse gibt es in deinem Geschäftsjahr? Wie ist deine Jahresplanung? Gibt es Produkte, die du (nur) zu einem bestimmten Zeitpunkt willst, kannst oder musst?

      Content für einen besonderen Anlass: Verkaufsphasen einplanen

      Mein LinkedIn-Camp zum Beispiel startet wieder ab dem 01. August, daher bereite ich jetzt schon alles für die Verkaufsphase vor und auch die LinkedIn-Safari, die immer im Vorfeld des Camps stattfindet.

      Die LinkedIn-Safari findet wieder von 9. Bis 13. Juli statt, eine Woche voller knackiger Tipps und klaren Umsetzungs-Empfehlungen für deinen LinkedIn-Auftritt. Melde dich einfach an und sei dabei!

      Bei mir ist das alles vermerkt in meinem Jahresrad, aufgeteilt auf die 12 Monate und noch einmal unterteilt in die jeweiligen Wochen. So weiß ich immer, wann welche Themen und Aktionen im Fokus meines Contents stehen.

      Wenn die Launch-Termine klar sind, weiß ich auch, wann ich die Aktivität zu einem bestimmten Thema intensivieren muss. Dann weiß ich: Jetzt muss ich wieder vermehrt auf die Aktion hinweisen, kommunizieren, dass die Challenge stattfindet, die Leute einsammeln und so weiter.

      So kannst du das auch machen: Intensiviere den thematischen Content vor und in den Verkaufsphasen. Etwa dann, wenn du neue Mitglieder in deine Membership aufnimmst oder wenn einen (Online-)Kurs oder ein Event launchen willst. So war es auch bei mir, als ich Anfang des Jahres mit meinem Content auf LinkedIn mein Netzwerkbooster-Event beworben habe.

      Mit einer guten Jahresplanung weißt du genau, wann welche Themen auf deinen Redaktionsplan gehören und kannst dementsprechend Content produzieren oder recyclen.

      Content für rund um wichtige Events deiner Branche: Vor- und Nachbereitung

      Plane unbedingt auch wichtige Veranstaltungen deiner Branche oder Bubble ein, zu denen du leicht aktuellen und relevanten Content erstellen kannst. Schau in den Kalender und denke bei deiner Strategie unbedingt wichtige Daten mit, die für dich und deine Zielgruppe wichtig sind.

      Ein Beispiel: Nehmen wir an, du hast hauptsächlich mit Personalverantwortlichen zu tun, weil du für diese Gruppe Beratungsleistungen anbietest. Dann gibt es zum Beispiel Events wie die Zukunft Personal oder die Copetri Convention, über die du berichten kannst.

      Du kannst solche Events im Vorfeld über deinen Content ankündigen, mitteilen, dass du dabei bist und dass man dich dort treffen kann. So zeigst du, dass du über aktuelle Events informiert und offen für neue Themen und Kontakte deiner Branche bist. Du kannst auch deine Kontakte ansprechen und fragen, wen du dort vielleicht persönlich triffst.

      Achtung: Meist gibt es Hashtags zu den Events. Nutze sie für mehr Sichtbarkeit und damit neue, für dich relevante Kontakte auf dich aufmerksam werden.

      Zu solchen Events kannst du auch im Nachhinein Content veröffentlichen. Teile deine Eindrücke, berichte, was du erlebt hast. Vielleicht hattest du sogar Gelegenheit, Interviews zu führen, und kannst nun clevere Ideen und Gedanken teilen. Hochgradig relevanter Content mit News-Faktor.

      Strategische Überlegungen abseits von Terminen

      Nehmen wir an, du möchtest zum Beispiel alle zwei Wochen 5 Beiträge bei LinkedIn veröffentlichen. Dann solltest du darauf achten, dass du verschiedene Formate und Gesprächsebenen bedienst – Herz, Hirn oder Geldbeutel.

      • Aufzählungs-TextFachlicher Content: Mindestens einer der geplanten Beiträge sollte dein Fachthema zeigen und vertiefen. Ein Tipp für deine Zielgruppe, etwas, das du herausgefunden oder worüber du nachgedacht hast. Schreib hier einen eigenen Text, deinen originären Fachbeitrag.
      • Aufzählungs-TextKuratierter Content: Sammle relevante Inhalte von anderen, die du mit deinen Followern teilst. Damit zeigst du, dass du dich in deiner Branche gut auskennst und auch andere Quellen nutzt. Vielleicht gibt es einen tollen vertiefenden Blogartikel oder eine Podcast-Folge, die du empfehlen kannst. Auch interessante Fachbeiträge kannst du empfehlen, einordnen und kommentieren.
      • Aufzählungs-TextPersönlicher Content: Du sollst nichts Privates teilen, aber doch zeigen, wer der Mensch hinter dem Thema ist. Daher teile auch persönlichen Content, aber so, wie es für dich passt. Du könntest zum Beispiel teilen, was du früher mal werden wolltest – dazu gibt es gerade die tolle Aktion „Blog your Purpose“ von Judith Peters. Viele Blogger*innen schreiben dort mit, teilen inspirierende Geschichten und unterstützen sich gegenseitig.
      • Aufzählungs-TextVerkaufender Content: Ab und zu kannst du ruhig auch mit deinem Content auf deine Angebote hinweisen. Erzähl deinen Followern, wenn es gerade ein besonders gutes Angebot gibt oder du wieder Platz für Neukunden hast.
      • Achte darauf, dass du eine gute Mischung aus Content-Formaten und Ausrichtung teilst. Denn zu einseitige LinkedIn-Content-Strategien zeigen eben nur einen Teil von dir und nicht das Gesamtbild.

        Für deine Planung musst du natürlich wissen, was du willst und wann du bestimmte Dinge besonders im Blick haben musst.

        1. Wen willst du auf LinkedIn ansprechen?
        2. Deine Zielgruppe muss nicht bei jedem Beitrag die gleiche sein; es kann auch sein, dass du verschiedene Personas abholen möchtest und daher unterschiedliche Kundensprachen wählst.

          Lies dazu auch: Du selbst bist nicht die Zielgruppe – warum du diese wichtige Erkenntnis lieber früher als später gewinnen solltest und wie du dich deiner Zielgruppe annäherst.

          Manchmal sind wir blind, was unseren eigenen Content angeht, das passiert nicht nur Anfänger*innen. Ein Beispiel aus meinem früheren Beraterinnenleben:

          Früher habe ich unter anderem im Hochschulkontext gearbeitet, da ging es vorrangig um Karriere- und Entwicklungs-Fragen und wir haben Präsentationen erstellt. Mein Publikum damals, meine Zielgruppe, waren Ingenieurinnen und Informatikerinnen an der TH Köln.

          Bei der Bildauswahl für die Präsentationen waren mir die besonderen Bedürfnisse und Gewohnheiten meiner Zielgruppe aber nicht präsent, das merkte ich dann auch in der ganz unterschiedlichen Auffassung, was passende Bilder seien.

          Ich selbst mag Bilder, die vielleicht ein bisschen um die Ecke gedacht die Aussage unterstützen. Eher illustrative, manchmal ironische Bilder, die die Aussagen auflockern. Und ich habe einen sehr sicheren Blick, wenn es um die Bildauswahl für meine Vorträge geht.

          Die Ingenieurinnen haben diese kleinen, ballonartigen Männchen verwendet, die es zum Beispiel bei Google Images gibt. Ich weiß, dass die in den verschiedensten Kontexten gern verwendet werden, aber für mich würden sie nie in Frage kommen. Ich finde sie wirklich gar nicht ansprechend, aber die Ingenieurinnen fanden sie passend und wollten sie unbedingt nutzen.

          Ich habe also gemerkt: Wenn ich selbst Präsentationen für eine bestimmte Zielgruppe mache, muss ich sowohl bei der Wortwahl als auch bei der Bildauswahl darauf achten, was diese Menschen passend finden. Meine eigene Meinung spielt hier keine große Rolle.

          Immer die Erwartungen und Bedürfnisse der Zielgruppe im Blick

          Auf LinkedIn ist es genauso: Wenn ich Content für eine Zielgruppe erstelle, dann muss ich darauf achten, den richtigen Ton zu treffen, die richtigen Geschichten zu erzählen und auch die passenden Bilder auszuwählen. Und das kann variieren, je nachdem, für wen ich gerade schreibe.

          Wenn ich Content für Selbstständige und Solopreneure mache, dann beschreibe ich andere Bedürfnisse und Herausforderungen als für Marketing-Verantwortliche, die LinkedIn für ihr Unternehmen nutzen wollen. Auch Budget-Vorstellungen sind oft unterschiedlich je nach Zielgruppe.

          Es gibt zwar Überschneidungen, aber vor allem ganz individuelle Situationen, die ich bei der Content-Erstellung mitdenken muss:

          Ich muss mich genau darauf einstellen, wenn ich zum Beispiel für eine Frau Mitte 40 schreibe, die vielleicht 2 Schulkinder hat und seit 5 Jahren selbstständig ist. Ihr Unternehmen hat sich nach Corona gut entwickelt und jetzt will sie mit LinkedIn den nächsten Schritt gehen.

          Diese Frau hat andere Herausforderungen als die Marketingverantwortliche, die mit ihrem kleinen Team ein mittelständisches Unternehmen bei LinkedIn repräsentiert. Auch wenn sie vielleicht grundsätzlich ähnliche Themen suchen und es Überschneidungen gibt.

          Die individuellen Herausforderungen der Zielgruppe mitdenken

          Während die Solopreneurin alle Entscheidungen allein trifft und in den meisten Fällen auch alle Arbeiten allein umsetzt, hat die Marketingverantwortliche vielleicht damit zu kämpfen, dass Kolleg*innen aus dem Sales-Bereich auch Zugriff auf die LinkedIn-Unternehmensseite haben. Es kommt vor, dass sie Beiträge posten, die gar nicht zur Gesamtstrategie des Unternehmens passen –inhaltlich, aber auch visuell.

          Dann werden Corporate-Design-Richtlinien nicht eingehalten und es gibt keine klare Wiedererkennungswerte. Zusätzlich kosten Abstimmungsprobleme und unklare Zuständigkeiten Zeit und Energie.

          Diese spezielle Situation kann ich in meinem Content aufgreifen, während ich in Beiträgen für die Solopreneurin andere Schwerpunkt-Themen setzen muss: Unsere Selbstständige hat vielleicht noch gar kein Corporate Design und weiß nicht, wie sie eine klare Linie in ihrem Content überhaupt umsetzen kann.

          Du siehst: Es gibt viele Herausforderungen, die nur auf eine ganz bestimmte Leserschaft abzielen. Das muss ich bei meinem Content bedenken und immer genau kommunizieren. Denn wenn ich an dieser Stelle nicht klar bin, fühlt sich am Ende weder die eine, noch die andere Zielgruppe angesprochen.

          Denk für jeden einzelnen Beitrag genau darüber nach: Wer soll das lesen und welche spezifischen Erwartungen, Bedürfnisse und Schmerzpunkte gibt es?

          1. Wie erreichst du deine Zielgruppe?
          2. Wenn du jetzt weißt, wer deine Zielgruppe ist, dann kannst du weitergehen und dich fragen: Was kommt gut bei genau diesen Menschen an? Wenn ich mir jetzt wieder die Ingenieur*innen vorstelle, muss ich mich fragen: Was mögen sie? Mögen sie (Achtung, Klischee!) Bilder aus dem Maschinenraum? Oder mögen sie eine visuelle Unterstützung des Contents durch die Ballon-Männchen?

            Wer genau ist der Mensch, für den ich den Inhalt erstelle und was spricht ihn an? Sind die Personen in meiner Zielgruppe eher Design-affin, dann haben sie sicher einen anderen Anspruch an Ästhetik als Personen aus dem technischen Bereich.

            Bilder wirken schneller als Worte: Tipps für die Auswahl

            Auf Social Media kann man zwar auch Beiträge ohne Bild posten, aber Bilder fallen im Feed eher auf und können von unseren Gehirnen schneller verarbeitet werden als Text. Daher achte auf aussagekräftige Bilder. Das Bild, das du für deinen Beitrag auswählst, muss zur Zielgruppe passen.

            Empfehlungen ganz unabhängig vom Thema:

            Wähle ein quadratisches Format oder aber Hochformat. Auf LinkedIn funktioniert Querformat einfach nicht gut.

            Wähle Bilder aus, auf denen Personen sind. Wenn Personen auf den Beitragsbildern sind, performen die Beiträge besser. Diese Erfahrung habe ich unabhängig von Themen sowohl auf persönlichen Profilen als auch auf Unternehmensseiten gemacht.
            Wenn du etwas Persönliches postest, solltest du selbst auf dem Beitragsbild zu sehen sein. Das muss kein Profi-Bild sein, aber du solltest gut erkennbar sein. Ein Bild von dir wird viel besser performen als ein Bild aus einer Bilddatenbank oder ein Symbolbild.
            Diese Tipps habe ich zusammengestellt aufgrund meiner Erfahrungen mit meinen eigenen Beiträgen, mit Kunden und auch mit Beiträgen von Menschen aus meinem Netzwerk.

            Herz, Hirn oder Geldbeutel? Den Nutzen klar kommunizieren

            Es ist wichtig, dass der Leserschaft und allein interessierten Nutzern sofort klar wird, worum es in deinem Beitrag geht. Sprichst du das Herz an, das Hirn oder den Geldbeutel? Diesen Eindruck kannst du mit einem gut ausgewählten Bild transportieren, aber auch durch die ersten 100 Zeichen, die LinkedIn ohne zusätzliche Interaktion anzeigt.

            • Aufzählungs-Text„Wie kannst du es schaffen, deine Honorare zu erhöhen?“ (Geldbeutel)
            • Aufzählungs-Text„Was bringt es dir, wenn du ein quadratisches Bild nimmst anstelle eines Querformats nimmst?“ (Hirn; Wissen)
            • Aufzählungs-Text„Letzte Woche ist mir etwas ganz Schreckliches passiert…“ (Herz. Wenn ich die Person mag, möchte ich vermutlich wissen, was da wohl passiert ist.)
            • Nutze diese Ebenen ganz bewusst und sorg dafür, dass die Leser*innen sofort erkennen, worum es bei dem Beitrag geht. Dann können sie entscheiden, ob sie ihre wertvolle Zeit und Aufmerksamkeit dafür aufwenden wollen.

              Dieser Beitrag erschien zuerst bei mir im Blog unter www.uteblindert.de/blog/gute-beitraege-linkedin/

              Wo brennt der Kittel? Relevanz deiner Inhalte

              Erstelle genau die Inhalte, die deine Zielgruppe am meisten interessieren. Frage dich:

              Welche Bedürfnisse hat sie?

              Welche Schmerzpunkte gibt es?
              Welche Probleme tauchen immer wieder auf?
              Was ist der Kittel-brenn-Faktor? (frei nach Gordon Schönwälder)
              Wo tut es richtig weh?
              Wo besteht akuter Handlungsbedarf?
              Content, der diese Fragen beantwortet und hochgradig relevant für die Zielgruppe ist, wird auch performen.

              21 min
            • "Du bist nicht die Zielgruppe!"
              Warum unser Kunde im Mittelpunkt stehen sollte

              Du erfährst:

              ✅ wie du dich an die Sprache und Lebenswelt deiner Zielgruppe herantastest,

              ✅ warum du deinen eigenen Geschmack zurückschrauben darfst, wenn du Content erstellst,
              ✅ warum das #Persona-Konzept so hilfreich ist, gerade wenn du Content für verschiedene Zwecke veröffentlichst und
              ✅ weshalb eine klare Ansprache immer besser ist als vage Botschaften.

              Außerdem geht es in der aktuellen Folge darum, wie du die Personas weiterentwickeln und so auch die Angebote für deine #Kunden immer weiter verbessern kannst.

              _Stell dir mal vor, du sitzt in einem Meeting, hast Texte und Bildmaterial für Social Media entwickelt, dir neue Formate ausgedacht, die besonders viele Reaktionen und Interaktionen provozieren sollen. Von deinen Kolleg*innen erntest du Kommentare wie „Das funktioniert eh nicht“, „Spricht mich nicht an“ oder „Gefällt mir nicht, mach das anders“. Dass der Content weder für deine Kollegen, noch für deine Chefin produziert wurde, ist plötzlich egal. Warum es wichtig ist, den eigenen Geschmack bei der Content-Produktion zurückzustellen, erfährst du in diesem Artikel.

              _

              Ich kenne solche und ähnliche Beispiele aus meinem Berufsalltag: Das Social-Media-Team hat Beiträge für die neue Azubi-Marketingkampagne auf TikTok entworfen und der Chef oder die Abteilungsleiterin wischt die guten Ideen einfach vom Tisch, weil sie „sich darin nicht wiedererkennen“.

              Oder aber ich unterstütze eine Beraterin dabei, wie sie auf LinkedIn mehr und besser ihre Kund*innen erreichen kann. Sie erstellt Content und bespricht es in ihrem Erfolgsteam, wo sie leider nur schlechtes Feedback bekommt: „Das passt nicht, das klappt nicht, das gefällt uns nicht.“

              Das Problem an all diesen Szenarien: Der Content muss nicht den Chefs, Kolleginnen oder Freunden gefallen, sondern der Zielgruppe. Und die kann ganz anders ticken.

              Wie schreibst du Content für deine Zielgruppe?

              Wenn du Beiträge für LinkedIn oder für andere Social-Media-Kanäle schreiben willst, hast du dir sicher vorher überlegt, wer diese Beiträge eigentlich lesen und liken soll, oder? Du hast dir Gedanken gemacht, welche Inhalte und Formate gut für deine Zielgruppe passen, weißt, wie du die Leser*innen da abholst, wo sie sind und auch, welche Sprache du sprechen musst – oder?

              Aus meiner Beratung weiß ich, dass viele Content-Ersteller oft unsicher sind und sich nicht gut vorstellen können, wie Inhalte aussehen, die genau für die Zielgruppe passend sind. Diese Unsicherheit macht es wiederum schwer, regelmäßig Content zu erstellen und zu veröffentlichen.

              Wenn du dir die Mühe machst und wertvollen Content erstellst, dann willst du doch auch, dass ihn möglichst viele Menschen sehen, oder? Und am besten auch noch die, die etwas damit anfangen können. Es geht also nicht darum, dass dir selbst deine Texte gefallen, sondern darum, dass sie ansprechend und relevant für die Zielgruppe sind. Dafür muss man die Zielgruppe natürlich kennen.

              Wer sich mit LinkedIn-Marketing oder – allgemeiner – mit Content Marketing auseinandersetzt, kennt den Weg: Zielgruppe definieren ist ja kein Geheimtrick, sondern die Basis, um zielgerichtet Content und Angebote zu erstellen und Marketingmaßnahmen zu ergreifen.

              Frauen, Ü 30, kaufkräftig – warum wir das Persona-Konzept brauchen

              Nehmen wir noch einmal das Beispiel vom Anfang, die Azubi-Marketingkampagne für TikTok. Der Chef sagt vielleicht: „Nee, passt mir nicht, macht mal lieber anders.“ Dann ist es oft nicht sehr sinnvoll, die Wünsche des Chefs umzusetzen, sondern sich zu fragen: Wer soll die Beiträge denn gut finden? Was ist denn das, was für die Zielgruppe passt (und nicht für den Chef)?

              Ich selbst bin Ü 50, daher ist TikTok für mich nicht sehr verlockend, die Inhalte dort sind eher für jüngere Menschen konzipiert. Aber ich bin ja auch nicht die, die einen Ausbildungsplatz sucht. Ich darf mich also fragen: Wo sind die jungen Menschen und wie konsumieren sie Inhalte?

              Die 15-jährigen, die eventuell einen Ausbildungsplatz suchen, sind eben nicht auf LinkedIn, wo ich mich wohlfühle. Diese jungen Leute sind auf TikTok, auf YouTube, auf Twitch – also auf ganz anderen Kanälen, mit anderen Texten, anderen Formaten und einer anderen Bildsprache.

              In dem Beispiel müssten wir als Kreatoren also überlegen:

              • Aufzählungs-TextWas gefällt diesen jungen Leuten?
              • Was ist ihnen wichtig?
              • Aufzählungs-TextUnd wie erreichen wir sie, wo müssen die Inhalte also hin?
              • Als Content-Ersteller bist du nicht die wichtige Person, der die Inhalte gefallen müssen. Du bist nicht die Zielgruppe. Und auch wenn du in einem Unternehmen bist, brauchst du Klarheit über die Menschen, die den Content konsumieren sollen. Die Fragen sind ähnlich:

                • Aufzählungs-TextWie können wir Kund*innen erreichen?
                • Aufzählungs-TextWie schaffen wir es, dass Multiplikatoren auf uns aufmerksam werden?
                • Aufzählungs-TextWie können wir Thought Leader in unserem Feld werden?
                • Wir müssen uns also fragen, was die Zielgruppe wirklich braucht, worauf sie vielleicht reagieren wird und welche Inhalte ihr gefallen und sie bewegen. Wenn wir das wissen, können wir die passende Vorgehensweise zu unseren Zielen entwickeln.

                  Mach dich frei von deinem eigenen Geschmack. Sei ein weißes Blatt, bevor du anfängst, die Zielgruppe zu erarbeiten.

                  Persona erstellen: Eine Annäherung

                  Mit der Persona kannst du dich deiner Zielgruppe(n) annähern:

                  Erkennen, was die prototypische Kundenperson braucht,

                  zusammenstellen, was potenzielle Mitarbeitende vom Arbeitgeber erwarten oder
                  herausfinden, wodurch sich Nachwuchstalente besonders motiviert oder angesprochen fühlen.
                  Diesen Personen näherst du dich an und wenn du Klarheit über ihre Bedürfnisse und Erwartungen hast, kannst du den passenden Content erstellen.

                  Ein Beispiel: Wir wollen die Generation Y ansprechen, also die, die jetzt 25 bis 30 Jahre alt und mit dem Studium fertig sind. Diese jungen Menschen kommen jetzt in den Arbeitsmarkt.

                  Fragen wir uns also: Wer sind typische Vertreter dieser Gruppe? Wie ist jemand, der vielleicht ein naturwissenschaftliches Studium gemacht hat, was interessiert jemanden, der Informatik studiert hat? Du kannst unterschiedliche Personen beschreiben:

                  Der Biologe, 28 Jahre alt, der in einer Großstadt lebt und gern im Umweltschutz arbeiten will. Oder die Informatikerin, die an einer FH studiert und vielleicht schon Berufserfahrung als Werkstudentin hat. Vielleicht hat sie einen Vertrag angeboten bekommen und überlegt noch, ob sie nicht doch etwas anderes machen möchte. Diese Person schaut vielleicht nicht aktiv nach Jobs, ist eher latent auf der Suche. Sie braucht dementsprechend ein besonderes Angebot, das sie überzeugt und den Arbeitgeber wechseln lässt.

                  Auf diese Weise entwickelst du sieben oder acht Personen, die du dir vorstellen kannst. Dann verdichtest du diese Personen zu Prototypen, bis du bei zwei bis drei prototypischen Kunden-Personas oder Bewerber-Personas angekommen bist. Mit denen arbeitest du weiter; für die einzelnen Typen erstellst du spezifischen Content.

                  Willst du alle ansprechen, erreichst du im Zweifel niemanden

                  Wenn du Content für die ausgearbeiteten Personas erstellst, dann ist der im besten Fall so konzipiert, dass sich genau die richtigen Menschen davon angesprochen fühlen. Zusätzlich fühlen sich auch noch andere angesprochen, auch wenn wir sie nicht im Kopf hatten, als wir die Inhalte erstellt haben.

                  Das Konzept der Persona gibt dir die Möglichkeit, die Inhalte für echte Personen zu erstellen und eben nicht für eine anonyme Masse. Du kannst spezifische Herausforderungen und Probleme ansprechen, genau die Themen aufgreifen, die hochgradig attraktiv für genau diese Personengruppe sind. Du kannst dich fragen:

                  • Aufzählungs-TextWas sind die wichtigsten Themen für diese Person?
                  • Aufzählungs-TextWelche Produkte und Dienstleistungen braucht sie?
                  • Aufzählungs-TextWie schreibe ich über ihre Bedürfnisse und zeige den Zusammenhang zu meinem Angebot?
                  • Aufzählungs-TextWas spricht die Person an – persönlich, aber auch fachlich?
                  • Ich sage immer: Dein Content muss Herz, Hirn oder Geldbeutel erreichen.

                    Das ist schwierig, wenn deine Zielgruppe nicht klar definiert oder nicht spezifisch genug ist. Zum Beispiel die Zielgruppe „berufstätige Frauen“. Eine 23-jährige Finanzberaterin hat sicher ganz andere Herausforderungen als eine 39-jährige Zahnärztin. Allein schon deswegen, weil sie in anderen Lebensabschnitten stecken.

                    Grenze die Zielgruppe ein und du erreichst weniger Menschen. Aber dafür triffst du genau ihre Bedürfnisse und Erwartungen. Daher löse dich davon, dass du alles ein bisschen vage lässt, sondern arbeite mit Personas, die es so wirklich geben könnte.

                    Diese Klarheit bei der Zielgruppe ist eine Herausforderung für viele, aber sie lohnt sich. Denn wenn wir ganz genau wissen, für wen wir Inhalte erstellen, ist auch die Produktion von Beiträgen leichter. Zudem werden mehr Reaktionen und Kommentare kommen; wir spüren also, dass wir die richtigen Menschen erreicht haben. Diese Effekte sind wichtig, wenn du regelmäßig Content veröffentlichen willst.

                    Triff deine Wunschkunden in der Realität

                    Je länger du mit dem Konzept der Personas arbeitest, umso mehr wirst du es zu schätzen wissen, denn es macht alles leichter. Für Anfänger ist das oft wie ein Knoten, den man aufdröseln muss. Oft hadern sie damit, die Zielgruppe eng zu konzipieren, weil sie glauben, dann nicht genug Menschen zu erreichen. Aber das ist ein Trugschluss.

                    Daher empfehle ich immer: Versuche es, geh durch den Prozess und fang an, damit zu arbeiten. Denn dann kannst du deine Personas mit dem echten Leben abgleichen. Dann kannst du herausfinden, ob dein Content die richtigen Personen anspricht, kannst mit realen (potenziellen) Kunden und Kundinnen im Gespräch erörtern, ob du die Herausforderungen und Hürden richtig eingeschätzt hast.

                    Auf Basis der Prototypen kannst du mit den echten Menschen ins Gespräch gehen, kannst qualitative Interviews führen und deine Überlegungen validieren. Du kannst deine Produktentwicklung darauf anpassen, dir ganz gezielt Feedback einholen und regemäßig Updates vornehmen, deine Produkte, Prozesse und deinen Content immer weiterentwickeln.

                    Je besser du deine Zielgruppe kennst, umso weniger wirst du mit deinen eigenen Erwartungen durcheinanderkommen. Dann weißt du, für wen du schreibst und dass dein persönlicher Geschmack dabei keine Rolle spielt.

                    Seitdem ich selbst mit dem Konzept der Persona arbeite und mich davon gelöst habe, dass immer alles perfekt sein muss, funktioniert die Content-Produktion und auch die Produktentwicklung sehr gut.

                    Solltest du Hilfe brauchen auf dem Weg zu deiner Zielgruppe oder um die passenden Inhalte für deine Leser*innen auf LinkedIn zu erstellen, dann kann ich dich vielleicht unterstützen. Am besten buchst du ein Beratungsgespräch bei mir und wir schauen, ob und wie wir miteinander arbeiten können.

                    Dieser Beitrag erschien zunächst auf meinem Blog unter dem Link: www.uteblindert.de/blog/du-bist-nicht-die-zielgruppe/

                    14 min
                  • "Heirate mich!"
                    Wann der richtige Zeitpunkt für deinen Salespitch ist

                    Du erfährst:

                    • wann ein früher Pitch gut für dich und dein #Business ist,
                    • warum eine gute Vorbereitung beim #Verkaufsgespräch unbedingt notwendig ist,
                    • wie du deine Kunden umsorgen und den Kontakt langsam intensivieren kannst und
                    • wie die Geschichte mit dem Heiratsantrag ausgegangen ist.
                    • Außerdem geht es in der aktuellen Folge darum, wie du deine #Kunden mit geschickter Kommunikation an dein Angebot heranführen kannst und warum ein #CTA nichts Schlimmes ist.

                      Wenn dir meine Tipps zu den Themen #Networking und Business-Aufbau in digitalen Zeiten gefallen, dann abonnier den #Podcast und lass gern auch eine Bewertung und/oder einen Kommentar da.

                      20 min
                    • #neverlunchalone mit Sabine Votteler
                      "Es gibt mehr grau als nur schwarz-weiß!"

                      Wir haben uns zum #neverlunchalone getroffen und über Sabines Lebens- und Unternehmerinnenweg gesprochen: Als Kind wollte sie mal Tierärztin werden und vielleicht findet sich ein bisschen etwas davon immer noch in ihrem Job.

                      Sie zeigt auf, wie es gelingen kann, sich auch nach einer Karriere im Unternehmen eine Selbständigkeit aufzubauen. Dabei geht es auch darum, dass nicht alles schwarz-weiß ist, sondern eben auch grau – und gelingen ganz viel mit "Tun" zu tun hat.

                      34 min
                    • Reverse Engineering
                      Wie du dein Business planst und deine Umsatzziele erreichst

                      Reverse Engineering: Was ist das?

                      „Reverse Engineering (= umgekehrt entwickeln, rekonstruieren) bezeichnet den Vorgang, aus einem bestehenden fertigen System oder einem meistens industriell gefertigten Produkt durch Untersuchung der Strukturen, Zustände und Verhaltensweisen die Konstruktionselemente zu extrahieren. Aus dem fertigen Objekt wird somit wieder ein Plan erstellt.“ (Wikipedia, Abruf am 09.02.2023)

                      Dieses Konzept wird hauptsächlich angewandt in Bereichen wie der Entwicklung von Hardware oder Software oder aber im Maschinenbau. Doch auch für uns ist es interessant, auch wenn wir nicht in diesen Bereichen unterwegs sind.

                      Ich selbst kannte diese Denkweise bis vor kurzem auch nicht, habe aber im vergangenen Jahr damit angefangen, mein Business strategisch mit Reverse Engineering zu planen. Ich sehe einige Vorteile und Möglichkeiten darin.

                      13 min
                    • Die Sache mit dem Honorar
                      Warum es so wichtig ist, über Geld nachzudenken

                      Du erfährst:

                      ✅ warum niedrige Preise nicht automatisch viele Kundinnen anziehen,

                      ✅ wie du vorgehen kannst, wenn du dir unsicher bist, ob deine Preise angemessen sind,
                      ✅ ob auch kostenlose Arbeit zu deinem Preismodell dazugehören sollte und
                      ✅ wie du herausfindest, wie viele Stunden du wirklich an Kundinnen verkaufen kannst.

                      Außerdem geht es im #Podcast darum, wie du dich vorbereiten kannst, wenn du deine Preise erhöhen willst und ich mache dir ein Angebot, das dir langfristig auch beim Thema Preise weiterhilft.

                      Die neue Folge des #Netzwerkbooster-Podcasts findest du wie immer über Podigee und alle anderen gängigen Podcast-Kanäle: https://netzwerkbooster.podigee.io/216-honorar

                      Wenn dir meine Tipps zu den Themen #Networking und Business-Aufbau in digitalen Zeiten gefallen, dann abonnier den #Podcast und lass gern auch eine Bewertung und/oder einen Kommentar da.

                      ❓ Wie hast du dein Honorar festgelegt? Und wie oft passt du deine Preise und/oder Stundensätze an?

                      • So kalkulierst du deinen Stundensatz als Selbständige oder Freiberufler*in Link
                      • 20 min

                      About Netzwerkbooster - DEIN Business in digitalen Zeiten

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