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Für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zahlen wir alle. Aber wie schaffen es die Sender, auch Programm für alle zu machen? Laura Bohné glaubt: Dafür müssen Redaktionen anders aufgestellt sein.
Sie holt mit einem Talente-Programm Menschen in den Bayerischen Rundfunk, die andere Erfahrungen mitbringen als die meisten Journalist:innen. Die Teilnehmenden kommen aus nicht-akademischen Elternhäusern, haben Brüche im Lebenslauf oder zu wenig Geld, um die üblichen schlecht bezahlten Praktika zu absolvieren.
Aber wie fragt man solche Merkmale in einem Bewerbungsgespräch ab? Und wie realistisch ist es, dass ein paar Nachwuchstalente in einem traditionsreichen Sender wie dem BR wirklich etwas verändern?
In dieser Folge von "Nice & Nötig" geht es nicht um die schwammige Forderung nach mehr Diversität, sondern darum, wie sich der Redaktionsalltag und das Programm konkret verändern, wenn Menschen mit anderen Lebensrealitäten in die Teams kommen.
Annika Schneider ist Redakteurin bei Übermedien und überzeugte Optimistin. Das Radiomachen und Podcasten hat sie als Moderatorin, Autorin und Planerin beim Deutschlandfunk gelernt.
Laura Bohné leitet zusammen mit ihrem Kollegen Hendrik Rack das Talenteprogramm von PULS, dem jungen Content-Netzwerk des Bayerischen Rundfunks. Sie ist außerdem stellvertretende Leiterin im Diversity Board des BR und sitzt im Diversity Board der ARD. Nebenbei arbeitet sie als Kellnerin in der Münchener Cocktailbar Zephyr. Sie hat Medienwirtschaft an der Hochschule der Medien in Stuttgart studiert.
Feedback und Hinweise jederzeit gerne an [email protected] oder über Instagram.
Übermedien ist das führende Online-Magazin für Medienkritik. Wir sind werbefrei und unabhängig. Wir decken Fehler in der Berichterstattung auf, wir erklären die Hintergründe – und wir zeigen, was daran wichtig ist. Wer also Lust auf guten Journalismus habt, aber Medien nicht einfach alles glauben möchte, abonniert am besten unseren kostenlosen Newsletter. Mehr dazu auf uebermedien.de.
Redaktion: Lisa Kräher, Musik: Alexander Graf
Was wäre, wenn es eine echte Alternative zu YouTube, Instagram, Tiktok und Co. gäbe? Ein öffentlich-rechtliches soziales Netzwerk, das wir vielleicht sogar mit unserem Rundfunkbeitrag finanzieren?
Über solche Ideen denkt Robert Amlung nach. Der Digitalbeauftragte des ZDF arbeitet bereits an einer neuen Debattenplattform, auf der es fairer und anständiger zugehen soll als in kommerziellen Netzwerken. ZDFspaces heißt sein Projekt.
Er ist überzeugt: Eigentlich müssten wir im Netz nur das machen, was wir aus Diskussionen im realen Leben seit Jahrzehnten kennen. Dauerredner ausbremsen. Konsequent moderieren. Keinen Nonsens dulden.
Aber hätte so ein Angebot überhaupt eine Chance gegen die großen Tech-Plattformen? Was würde dort anders laufen? Und wie entscheidet das ZDF, welche Kommentare gelöscht werden und welche nicht?
In „Nice & Nötig“, dem Podcast für gute Ideen von Übermedien, geht es um Menschen, die etwas richtig Gutes auf die Beine stellen – für bessere Medien, für besseren Journalismus und letztlich für uns alle.
Robert Amlung ist seit 2008 Digitalbeauftragter des ZDF. Er begann seine Laufbahn in öffentlich-rechtlichen Sendern 1991 als ARD-Redakteur bei der „Tagesschau“ und den „Tagesthemen“. Später baute er die Internet-Redaktion der „Tagesschau“ auf. Von 1998 bis 2000 war er Nachrichtenchef bei Arte, 2001 kam er zum ZDF.
Annika Schneider ist Redakteurin bei Übermedien und überzeugte Optimistin. Das Radiomachen und Podcasten hat sie als Moderatorin, Autorin und Planerin beim Deutschlandfunk gelernt.
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Redaktion: Lisa Kräher, Musik: Alexander Graf
Welche Verantwortung tragen Medien für den Erfolg der AfD? Maria Timtschenko glaubt: Redaktionen müssten mit extremistischen Inhalten anders umgehen – dann würden die Strategien der Partei öfter ins Leere laufen.
Die Leipzigerin beschäftigt sich fast täglich mit der AfD. Zusammen mit ihrem Partner schreibt sie den Newsletter „Wie Rechte reden“. Die Idee: Menschen sollen besser verstehen, wie Rechtsextremisten und -populisten Debatten beeinflussen.
Umso mehr ärgert Maria sich über Medien, die AfD-Provokationen immer noch naiv zitieren und verbreiten. Wie ginge das souveräner? Und müssten Journalist:innen dafür anders ausgebildet werden?
In „Nice & Nötig“, dem Podcast für gute Ideen von Übermedien, geht es um Menschen, die etwas richtig Gutes auf die Beine stellen – für bessere Medien, für besseren Journalismus und letztlich für uns alle.
Maria Timtschenko ist Kommunikationsberaterin in Leipzig. Sie hat Soziologie, Kulturwissenschaften und Journalistik studiert und ein Volontariat bei den „Nürnberger Nachrichten“ gemacht. Anschließend war sie freie Journalistin. Heute arbeitet sie in der internen Unternehmenskommunikation. Zusammen mit ihrem Partner Johannes Giesler schreibt sie den Newsletter „Wie Rechte reden“ und gibt Workshops in Redaktionen zum Umgang mit Rechtsextremismus.
Annika Schneider ist Redakteurin bei Übermedien und überzeugte Optimistin. Das Radiomachen und Podcasten hat sie als Moderatorin, Autorin und Planerin beim Deutschlandfunk gelernt.
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Redaktion: Lisa Kräher, Musik: Alexander Graf
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