Nicht noch ein Politik-Podcast

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Nicht noch ein Politik-Podcast episodes

  • Intermezzo #3: Die Wahlen im Osten. Mit Maria Timtschenko & Johannes Giesler
    Über den Teufelskreis der extremen Rechten, Mamdani-Effekte und die Haltbarkeit des Kanzlers

    In der neuen Intermezzo-Folge meines Podcasts analysieren Maria Timtschenko, Johannes Giesler und ich die Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Sachsen-Anhalt - und überlegen gemeinsam, was die politischen Entwicklungen (Erfolge der AfD, aber auch der Linken) insgesamt bedeuten!

    Wir fragen uns heute: Was bedeutet das Ganze? Wie beurteilen wir die drei Wahlen? Was bedeuten sie im Kontext aktueller Politik? Hält sich Friedrich Merz? Wie steht es um die CDU, die sich momentan zu fragen scheint: Wer bin ich, und wenn ja, wie viele?
    Wir reden über den Teufelskreis der extremen Rechten, Mamdani-Effekte und die Haltbarkeit des Kanzlers. Es geht um die Herausforderungen des Journalismus bei der Berichterstattung über die AfD, um die Frage, ob Parteien “ihre Politik einfach nur besser erklären müssen”, und um die Wirkmacht rechter politischer Kräfte. Was Charisma und Beratungsresistenz mit politischer Führung zu tun haben, erfahrt ihr ebenfalls. Wie üblich gibts jede Menge Tipps für den persönlichen Umgang, ebenso weiterführende Lektüre und prodemokratische Analysen. Ebenfalls wie üblich: In den Shownotes findet ihr sehr viele Verweise, erwähnte Artikel und Beiträge!

    Auch in turbulenten Zeiten gilt: Stabil bleiben!

    Danke für das tolle Gespräch, Maria & Johannes!

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    • Katharina Nocun über Mieten
    • Der „Liz Truss lettuce“
    • Issue Ownership
    • Einige Gedanken von mir zur Wahl auf Instagram
    • „Wie berichten wir über eine Partei, die uns zu Feinden erklärt?“ Spiegel
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    • Bucht micht als Wahrsager
    • Text zur Ohnmacht: „Was kann ich schon ändern?“ (ZEIT)
    • Wir loben Lena Mosel
    • Ich zitiere aus: „Die Berlin-Wahl, erklärt für Berlin-Hasser“ (Krautreporter)
    • „Auch Linken-Wähler wollen verstanden werden“ (ZEIT)
    • Johannes Hillje im Interview bei „Wie Rechte reden“
    • Nur 1% der CDU-Anhänger findet den Kanzler hilfreich
    • »Es gibt viele, die mich tot sehen wollen« (Marcant im Spiegel):
    • Johannes empfiehlt „Recht solidarisch“
    • The Day after - Strategien für die demokratische Zivilgesellschaft angesichts einer rechtsextremen Landesregierung. Veröffentlichung des Papers mit Strategievorschlägen für demokratische Akteur*innen
    • Ich lese gerade Arne Semsrott
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    • 1 hr 25 min
    • (35) Krisen, Konflikte, Kurbelradios – Wie wir gut durch turbulente Zeiten kommen. Mit Pia Lamberty

      Es sind turbulente Zeiten. Politische Radikalisierung, eine AfD im Aufwind und ein Kanzler, der uns mal per Stadtbild, mal per Lifestyle-Teilzeit beschimpft. Als neueste Entgleisung nannte er eine Kinderärztin „Nutznießerin“; woraufhin sich abertausende Gesundheitsfachkräfte fragten, wann genau sie von „systemrelevant“ zu „System-Nutznießern“ geworden sind. Und dann wären da noch die Großbaustellen Klimakrise, Nahostkonflikt und natürlich das, was Donald Trump (Stichwort Venezuela, Iran, Grönland) und Wladimir Putin (Krieg, Sabotage, Drohungen) täglich so veranstalten.

      Was braucht man in turbulenten Zeiten besonders? Was hilft uns beim Durchstehen von Krisen? Die Antwort lautet: Psychische Resilienz. Kohärenz. Wir brauchen einen belastbaren Umgang mit den Widrigkeiten der Welt. Um genau darüber zu reden, habe ich mir eine Expertin eingeladen: Sozialpsychologin Pia Lamberty!

      Ein Gespräch über Krisen und wie wir mit ihnen umgehen. Wie man aus der Not eine Tugend macht – und die nötige Resilienz entwickelt, um auch zukünftige Krisen zu überstehen, sei es die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt oder noch größere Katastrophen.

      Es gibt Tipps zur Katastrophenvorsorge, zur psychischen Ersten Hilfe und ihr erfahrt, warum ihr besser nicht mit Zahnschmerzen ins Internet solltet. Es geht u.a. um radikale Freundlichkeit, um Katastrophenschutz-Leuchttürme, Grablichter und Kurbelradios. Was ich für den Ernstfall im Keller lagere, erfahrt ihr selbstverständlich auch!

      Und das Beste: Trotz vieler ernster Themen wurde oft gelacht! Danke, Pia!

      Pia Lamberty ist promovierte Psychologin mit Schwerpunkt Sozialpsychologie. Sie beschäftigt sich insbesondere mit der Frage, wie gesellschaftliche Krisen, Desinformation und Verschwörungserzählungen das Denken, Erleben und Handeln von Menschen beeinflussen. Zuletzt erschien „Der Untergang kann warten – Wie wir in Krisenzeiten Hoffnung schöpfen“ (2026).

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      • Resilienter durch die Wahl (Workbook)
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      • Buch: Der Untergang kann warten
      • "Der Wels ist älter als meine Tochter" (Artikel)
      • Tipp: Snyder - Über Tyrannei
      • www.taktisch-wählen.de, mein Video dazu
      • Pia empfiehlt dieses Buch
      • Tipps zum Katastrophenschutz
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      • Werbung: Tom Krebs - Kapital und Krise
      • 1 hr 58 min
      • (34) Jasager, Neinsager und die Kunst der Kommunikation. Mit Dana Buchzik

        Wir leben in einer Welt der Ja-Sager. In einer Welt der Abnicker, der Mitläufer und der Opportunisten. Dabei gehört das gute alte Nein nicht nur zum Leben dazu – es ist überlebenswichtig für eine Gesellschaft, die nicht alles mitmachen will. Für eine Gesellschaft, die Widerstand leisten will. Und vor allem: Für Menschen, die nicht alles mitmachen wollen.

        In der heutigen Podcastfolge geht es um Zustimmung und Ablehnung, um das Wollen und das Nicht-Wollen. Dazu habe ich mir ein Expertin eingeladen. Eine Expertin für Kommunikation, für das Ja und das Nein und so ziemlich alles dazwischen: Dana Buchzik! Dana hat u.a. das Buch „The Power of No: Warum wir endlich unbequem werden müssen“ geschrieben und bewegt sich auch sonst, ähnlich wie ich, an der Schnittstelle von Gesellschaft, Politik, Demokratie und Kommunikation. Und genau darüber reden wir – über Sprache, Streit, über „Schätzchen“ und Sprachpolitik. Es geht um tickende Uhren, Antinatalismus und Arthur Schopenhauers Pudel. Ihr erfahrt, wann wir zuletzt unbequem waren und wie stressige Taxifahrten verlaufen können. Es geht um Wutbürger und Neinbürger, und um die hohe Kunst des Miteinander-Redens bei gänzlicher verschiedener Meinung! Danke, Dana <3

        Foto: Caroline Pitzke

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        • Danas Buch 'The Power of No'
        • Newsletter 'Lass mal BESSER reden'
        • Dana Buchzik auf Instagram, inkl. Beitrag über Sekte und Demokratie
        • Wir sprechen über das Imposter-Syndrom
        • Es geht um das AfD-Gutachten der Gesellschaft für Freiheitsrechte
        • Der 'Antinatalismus' ist zeitweise unser Thema
        • Kurz gehts ums Laberfeuer
        • Ich empfehle das Buch Mut zum Unmut von Meisner/Starzmann
        • Elon Musk verbreitet Desinformation über Kriminalität
        • Dana empfiehlt die Doku Wir waren in der AfD
        • Ich empfehle Andrew Tate's Empire of Abuse (Triggerwarnung Gewalt/Missbrauch)
        • Kurz gehts um meinen Krautreporter-Text
        • Dana empfiehlt Understanding Radicalization und den TED-Talk von Daniel Koehler
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        • 1 hr 34 min
        • (33) Meinungsfreiheit, Mehrzweckeier und das Grundrecht auf Beleidigung. Mit Ronen Steinke

          Wann wird Kritik übergriffig? Was darf man sagen und vor allem: In welchem Tonfall? Mit Jurist und Autor Ronen Steinke spreche ich über die Grenzen der Meinungsfreiheit, über das Grobe, das Gemeine und vor allem: über die Freiheit! Die Freiheit des Wortes und auch die Freiheit der Frechheit. Denn die ist ein Grundrecht. Es geht um Mehrzweckeier, Sprachverbote und warum es dazugehört, dass nicht alle nur freundlich Kontra geben. Wir reden über die Grenzen des Rechts, über den Umgang des Staates mit seinen Bürgerinnen und Bürgern, um Fragen der Verrohung, der Polarisierung und wie viel man aushalten muss. Es geht um juristische Ansichtssachen, um grundgesetzliche Freiheiten und problematische Eingriffe des Staates, motiviert durch ein mitunter zu feinfühlig gewordenes politisches Personal. Ronen stellt klar: „Meinungsfreiheit gilt für alle, auch für A*schlöcher!“

          Ronen Steinke, Dr. jur., geboren 1983 in Erlangen, ist Leitender Redakteur und Kolumnist bei der Süddeutschen Zeitung. Er studierte Jura und Kriminologie, arbeitete in Anwaltskanzleien, einem Jugendgefängnis und beim UN-Jugoslawientribunal in Den Haag. Seine Promotion über die Entwicklung der Kriegsverbrechertribunale von Nürnberg bis Den Haag wurde von der FAZ als „Meisterstück“ gelobt. Seine 2013 veröffentlichte Biografie über Fritz Bauer, den mutigen Ermittler und Ankläger der Frankfurter Auschwitz-Prozesse, wurde mit „Der Staat gegen Fritz Bauer“ preisgekrönt verfilmt und in zahlreiche Sprachen übersetzt.

          Im Berlin Verlag erschien 2017 sein hochgelobtes Buch „Der Muslim und die Jüdin. Die Geschichte einer Rettung in Berlin“. 2020 folgte „Terror gegen Juden. Wie antisemitische Gewalt erstarkt und der Staat versagt“, 2022 der Bestseller „Vor dem Gesetz sind nicht alle gleich. Die neue Klassenjustiz“ und 2023 „Verfassungsschutz. Wie der Geheimdienst Politik macht“. Sein aktuelles Buch heißt „Meinungsfreiheit – Wie Polizei und Justiz unser Grundrecht einschränken – und wie wir es verteidigen“ (Berlin Verlag).

          Foto: (c) Tobias Kruse

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          • Der Podcast "Ist das gerecht?" (SZ)
          • Ronens Buch Meinungsfreiheit
          • Wir reden über Pimmelgate, Ben/Ungeskripted, Möchtegern-Gladiatoren und das verbotene "Alles für Deutschland"
          • Ich lobe Marco Wanderwitz
          • Es geht um Merz und die Eier, ebenso um Merz' schwulenfeindliche Äußerung
          • Ich erzähle den Fall einer gefeuerten Professorin in den USA
          • Ein Beitrag von Max wird verlesen, ebenso ein Text vom Volksverpetzer
          • Kurz geht es um die Sprechakttheorie
          • Ronen empfiehlt uns den Roman Die Anomalie
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          • 1 hr 18 min
          • Intermezzo #2 – Don’t look up! Hitzewelle und keiner macht was. Mit Ingwar Perowanowitsch

            Meine Podcastreihe Intermezzo ist ja ein Spinoff von “Nicht noch ein Politik-Podcast”. Es gibt ebenfalls Gespräche zu politischen Themen, allerdings mit dem Unterschied, dass Intermezzo unregelmäßig erscheint (ab und an zwischen den regulären Episoden, daher der Titel), etwas spontaner in der Themenwahl ist, schlanker in der Produktion, gleichzeitig etwas kürzer in der Länge und vor allem: ohne Werbung und ohne Paywall.

            Weil Deutschland – und ganz Europa – dieser Tage von einer singulären Hitzewelle erfasst wird und ihr alle im Schatten Wassermelone essen und Podcasts hören solltet, habe ich eine neue Intermezzo-Folge aufgenommen!

            Mit Autor und Filmemacher Ingwar Perowanowitsch spreche ich über den Unterschied zwischen Klima und Wetter, über moralische und wirtschaftliche Argumente für mnehr Klimaschutz, und darüber, warum Klimaschutz eigentlich Freiheitsschutz bedeutet. Es geht um das Klimaschutz-Urteil des Bundesverfassungsgericht, und um eine Bundesregierung, die viel zu wenig tut gegen das Extremwetter und zu wenig Gas gibt beim Ausstieg aus fossilen Energien und stattdessen, nun ja, vor allem Gas gibt (und Öl). Es scheint uns, dass Deutschland noch nicht vollständig begreift, dass der Weg zur Klimaneutralität eine notwendige Transformation der Wirtschaft darstellt – und dass der fehlende Mut und die Angst vor dem Wähler ein zentrales Motiv sind.

            Ihr kriegt ein paar Tipps, wie ihr im Gespräch besser mit Klima-Verschwörungstheoretikern klarkommt; und warum ihr Desinformierte nicht gleich mit der „Faktenkeule” erschlagen solltet, das erfahrt ihr auch!

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            • Europa gefangen im Hitzedom (taz)
            • Grüße gehen raus an Peter Jelinek
            • Ingwar auf Wikipedia
            • Ingwarpero.de
            • Foto: Aline Hess
            • Hitze kostet Deutschlands Wirtschaft Milliarden (tagesschau)
            • Das BPB-Buch: Aufgeheizt. Verschwörungserzählungen rund um die Klimakrise
            • Ingwar Frosch-Post
            • Oil doesn't work when the Strait of Hormuz isn't Hormuz'ing
            • Die Sicherheitslüge (Buch)
            • Die Verlosung von Max signierten Büchern läuft noch bis Ende Juni 2026
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            • 1 hr 4 min
            • (32) Erinnerungskultur, mediale Wale und gut trainierte Diskurstiere. Mit Max Czollek

              Mit meinem langjährigen Freund, dem Politikwissenschaftler, Autor und Aktivisten Max Czollek, begehen wir Folge 32 meines Podcasts. Keine journalistische Distanz – und gerade deshalb ein intensives Gespräch über Schreibprozesse, Wolfram Weimer, halbtote Wale und Sommerloch-Welse. Wir sprechen über autoritäre Politik, die ihre Zivilgesellschaft verdächtigt, über performative Erinnerungskultur und David Graeber. Ihr erfahrt, was Schreiben mit Bodybuilding zu tun hat, warum Max nicht sehr beeindruckt ist, wenn Deutsche die NSDAP-Mitgliedschaft ihrer Großeltern per Datenbank recherchieren, was ihn stört an performativen Akten des Erinnerns. Und warum wir dennoch eine Gesellschaft brauchen, die beides hat: #NieWiederIstJetzt und Mehrzweckeier, Antifa als Handarbeit jenseits von Sonntagsreden. Wir sprechen über KI-Identitätspolitik und die allgemeine germanische Wurstigkeit. Danke, Max!

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              • Das Buch Alles auf Anfang. Auf der Suche nach einer neuen Erinnerungskultur
              • Mein lieber Scholli (Wiki)
              • »Wofür betreiben wir diese Art von Ahnenforschung jetzt, wenn wir sie jahrzehntelang nicht betrieben haben?« (Spiegel Online) (Interview)
              • Max empfiehlt das Netzwerk Polylux
              • Ich erwähne Hanlon's Razor
              • Mein Krautreporter-Text ist Nein, KI muss nicht dein ganzes Leben bestimmen
              • Max' Tweet zur AfD-Mitgliederkartei
              • Jonathan Peaceman über die KI-Slopocracy (WELT-Kritik)
              • Brandenburger Flohmarkt-Besucher vertreiben junge Neonazis (Tagesspiegel)
              • Was machen wir falsch? - Beitrag von Max
              • Wir reden über das Buch 36 Boys von Paul Gäbler
              • Wolfram Weimer im ZEIT-Interview
              • Ende 2024 haben wir einen deutschen #eXit von Twitter/X organisiert
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              • 1 hr 55 min
              • (31) Feindbild Frau. Mit Ingrid Brodnig

                Nachdem es letztes Mal u.a. um fragile Männlichkeit ging, schließe ich direkt passend an mit dem Thema: Feindbild Frau! Mit Autorin Ingrid Brodnig, die soeben ein Buch zum Thema veröffentlicht hat, spreche ich über männliche und weibliche Beleidigungen, Hass im Internet und insbesondere jene Hasswellen, die ganz spezifisch Frauen zum Schweigen bringen sollen. Nicht selten sind die Täter Männer, weswegen wir auch männliche Privilegien und den Männerüberhang beim Online-Hass thematisieren. Wir diskutieren Misogynie als gesellschaftlichen Mechanismus, der Frauen am Platz halten soll. Es geht um Pick-Me-Girls, um „Geschnatter in der Damentoilette“, um toxische Gerechtigkeitstheorie und Fuckability, um Ulmen und #notallmen. Ihr erfahrt meine Lieblingsszene im Film „Brügge sehen… und sterben?“ – und ebenso was uns an Elon Musk am allermeisten nervt. Tipps für mehr Sicherheit, Resilienz und persönliches Empowerment gibt es ebenfalls. Wir finden: Es sind Zeiten, in denen man sich gut und gerne als „radicalized by basic human decency“ verstehen kann. Danke für dieses entradikalisierende Gespräch, Ingrid!

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                • Ingrid Brodnig Webseite
                • Ingrid auf Steady, auf Instagram und auf Bluesky
                • Kolumne für den Standard
                • Das Buch Feindbild Frau
                • Wir sprechen über die Denis-Scheck-Debatte
                • Ich schrieb zwei Artikel, die man ergänzend zum Gespräch lesen kann: Was wir aus der Ulmen-Debatte lernen (Teil 1) und Was wir aus der Ulmen-Debatte lernen (Teil 2)
                • Ingrid war bereits im Podcast zu Gast, und zwar in Folge 9 mit dem Titel Debattenkultur zwischen Desinformation & Differenzierung
                • Es geht kurz um die just world hypothesis / Gerechte-Welt-Theorie
                • Dass vor allem Männer, die in Computerspielen verlieren, dazu neigen, weibliche Gegenspielerinnen zu beleidigen, haben Michael Kasumovic und Jeffrey Kuznekoff untersucht in der Studie Insights into Sexism: Male Status and Performance Moderates Female-Directed Hostile and Amicable Behaviour (2015), einen taz-Artikel gibts auch
                • Wir loben den Newsletter Wie Rechte reden von Johannes und Maria, die auch schon bei mir im Podcast zu Gast waren
                • Es geht um den Fall von Sigrid Maurer
                • Der Umbau bzw. der Angriff auf das Programm Demokratie leben bereitet uns Sorge; das Thema hatte ich ebenfalls neulich mit Politikwissenschaftler Marcel Lewandowsky
                • Dass Angriffe auf NGOs oft konstruierte Kampagnen sind, sieht man am Beispiel HateAid
                • Ingrid und ich sprechen ebenfalls darüber, dass wir - bei aller legitimen und wichtigen Kritik an Elon Musk - nicht übersehen dürfen, dass auch die anderen Tech-Firmen, allen voran Meta, Rückschritte im menschlichen Umgang ermöglichen. Über das Thema schrieb schon Stefan Niggemeier
                • Ingrids Vortrag Gegenstrategien zum Frauenhass ist jetzt online (gehalten auf der re:publica 26)
                • Pressefoto Ingrid Brodnig: (c) Gianmaria Gava
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                • 1 hr 31 min
                • Intermezzo #1: Ein Jahr Merz. 🎂 Mit Marcel Lewandowsky

                  Mein Podcast „Nicht noch ein Politik-Podcast” erscheint, wie ihr vielleicht wisst, monatlich als Langformat. Das hat den Vorteil, dass ich mir wirklich viel Zeit für meine Themen und vor allem für meine Gäste nehmen kann, meist neunzig Minuten oder mehr. Es hat allerdings den Nachteil, dass ich Monate vorausplane und viel vorbereite, oft vorab ganze Bücher lese; und dadurch etwas weniger spontan bin und weniger in der Lage, „mal schnell etwas” aufzunehmen. Um diese Lücke zu schließen, habe ich mir das Podcast-Format „Intermezzo” ausgedacht, das ab und an ergänzend zum regulären Podcast erscheinen wird – als Kurzformat oder Spontanformat. So kann ich schnell auf das Tagesgeschehen reagieren, aktuellere Themen miteinbeziehen oder einfach mal spontan eine Sonderfolge aufnehmen!

                  Als Intermezzo #1 habe ich ein Gespräch mit Marcel Lewandowsky aufgenommen, Professor für Regierungslehre und Policyforschung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Seine Schwerpunkte sind Demokratie, Parteienforschung, Populismus und Extremismus. Zuletzt erschienen von ihm „Die globale Rechte“ (2025, C.H. Beck Wissen) und „Was Populisten wollen“ (2024, Kiepenheuer & Witsch).

                  Ein Jahr Merz? Zeit für ein Zwischenfazit!

                  Gemeinsam mit Marcel blicke ich zurück auf ein Jahr Merz-Regierung – so lange haben wir schon die „neue” Regierung. Friedrich Merz (CDU) wurde am 6. Mai 2025 als neuer Bundeskanzler vereidigt, nachdem er zuvor im zweiten Wahlgang zum Bundeskanzler gewählt wurde.

                  Wir reden über eine nicht halbierte AfD, über das Fehlen „großer Würfe” und eine Bundesregierung, die von vielen als kühl, kalt und technokratisch empfunden wird. Es geht um die Ehekrise zwischen CDU und SPD, um Emotionen in der Politik und die Frage, wie wehleidig man als Regierungschef sein darf. Was das Ganze mit Vertrauen zu tun hat und was Friedrich Merz mit dem Wal verbindet, erfahrt ihr ebenfalls! Überall, wo es Podcasts gibt!

                  Danke für den spontanen Talk, lieber Marcel!

                  Prof. Dr. Marcel Lewandowsky ist Politikwissenschaftler und Professor für Regierungslehre und Policyforschung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen Demokratie, Parteien und Populismus. Zuletzt erschienen von ihm „Die globale Rechte“ (2025, C.H. Beck Wissen) und „Was Populisten wollen“ (2024, Kiepenheuer & Witsch).

                  Foto: Anna Kolata/Universität Halle.

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                  • Marcel auf Instagram und auf Bluesky
                  • Universitäre Webseite
                  • Marcel erwähnt diesen Artikel
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                  • 54 min
                  • (30) Sex, Intimität und fragile Männlichkeit: Wie finden wir zueinander? - mit Lisa Hoffmann & Madita Oeming

                    In der 30. Ausgabe meines Politik-Podcasts wird’s intim! Mit Sozialpsychologin Lisa Hoffmann und Kulturwissenschaftlerin und Sexualpädagogin Madita Oeming spreche ich über Intimität, Sexualität und Geschlechterrollen. Schnell stellen wir fest, dass es trotz der allgemein verbreiteten Meinung, die Gesellschaft sei aufgeklärt, noch viele Tabus und Schamgefühle bezüglich Intimität und Sexualität gibt. Scham, Vorurteile und Diskriminierung sind keine Seltenheit, sowohl im akademischen als auch im öffentlichen Raum. Nicht nur ist die weibliche Lust und die „weibliche Wirklichkeit“ von der Forschung chronisch untererforscht und mitunter zum vermeintlichen Nischenthema verstoßen, auch sonst haben es Frauen nicht leicht zwischen Slutshaming, „mentalen Brillen“ voller Vorurteilen (die passive, quasi heilige Frau; der stets starke, erobernde Mann) und einer zusehends krisenhaften Männlichkeit. Wir reden über Disney-Filme, Geschlechterrollen und Orgasm Gaps; über die Beharrungskräfte männlicher und weiblicher Mindsets, toxische Dating-Tipps, über gesellschaftliche Gleichberechtigung und die fortschreitende Radikalisierung einer jungen Generation, bei der die Sozialen Netzwerke ganze Arbeit leisten (Stichwort: Manosphere). Gemeinsam erörtern wir, wie wichtig Empathie ist, ebenso Medienkompetenz – und dass sich in Erziehung, Schule und Politik wohl noch einiges ändern muss, damit die Lage nicht vollends eskaliert. Was wir aus dem Fall Ulmen-Fernandes hinsichtlich Digitaler Gewalt konstruktiv lernen können, ist ebenfalls unser Thema wie #notallmen; und warum es weniger um Schuld geht als um Verantwortung.

                    Wie üblich geben euch meine Gäste viele gute, kluge, praktische Tipps – vom medialen Umgang mit Sexualthemen über die Kommunikation mit Kindern und Jugendlichen bis hin zu weiterführenden Studien und Lektüren. Am Ende steht die Erkenntnis, das nicht bloß „die Scham die Seiten wechseln“ muss, sondern wir alle – die Gesellschaft insgesamt – sensibler werden sollte für die Themen Sexualität, Einvernehmlichkeit, Respekt und Geschlechterkommunikation. Ganz nach dem Motto: Aufgeklärt statt aufgeregt. Unser Fazit: Die Lage ist verzwickt, aber keineswegs ausweglos. Danke Lisa, danke Madita; für eure Offenheit, für eure Expertisen, für die Enttabuisierung wichtiger Themen!       

                    Madita Oeming ist Kulturwissenschaftlerin, ausgebildete Sexualpädagogin und anerkannte Expertin für digitale Sexualität. Sie bildet deutschlandweit Fach- und Lehrkräfte im Umgang mit sexuellen Medien weiter und ist eine gefragte Speakerin für Themen wie Mediensucht, Jugendmedienschutz oder digitale Gewaltprävention. An der Uni Gießen koordiniert sie derzeit ein Forschungsprojekt zu Pornokompetenzen. Wissenschaftlich hat sie international publiziert und zuletzt im Jahrbuch für Pädagogik. 2023 erschien ihr Sachbuch «Porno. Eine unverschämte Analyse». Auf dem Instagram-Kanal @wissenstattscham vermittelt sie sexuelle Medienkompetenz. Ebenso erreicht ihr sie unter @maditaoeming.

                    Madita Oeming (2026) – Aufgeklärt statt aufgeregt: Was Eltern heute brauchen, um ihre Kinder durch die digitale Pubertät zu begleiten (Rowohlt polaris)

                    Dr. Lisa Hoffmann ist Dipl.-Psychologin und Wissenschaftlerin. Von 2012-2024 forschte und lehrte sie am psychologischen Institut der Universität Bonn in der Abteilung Sozial- und Rechtspsychologie. Seit August 2024 ist sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lernbereichsleitung (Gesundheits-, Sozialwissenschaften und Psychologie) am Institut für Hebammenwissenschaft der Universität Bonn. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen v.a. im Bereich Geburt, Übergang zur Elternschaft, Mindsets, Emotionen, Genderstereotype und Sexualität. Neben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit setzt sie sich in den sozialen Medien, v.a. Instagram (unter dem Handle @einanfang), für Wissenschaftskommunikation ein.

                    Female Mindsets (2025) – Wie Denkmuster Weiblichkeit formen – über Geburt, Sexualität und die Macht der Erwartungen (Kohlhammer)

                    Fotos © Annkristin Beier; © Paula Winkler

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                    • Das Buch Female Mindsets (2025) – Wie Denkmuster Weiblichkeit formen – über Geburt, Sexualität und die Macht der Erwartungen von Lisa Hoffmann
                    • Das Buch Aufgeklärt statt aufgeregt: Was Eltern heute brauchen, um ihre Kinder durch die digitale Pubertät zu begleiten von Madita Oeming
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                    • Wir reden über die Doku Inside the Manosphere von Louis Theroux
                    • Madita empfiehlt das Buch Mehr als Verkehr von Erika Moen und Matthew Nolan
                    • Lisa empfiehlt zwei Studien, und zwar The Role of Gendered Entitlement in Under- standing Inequality in the Bedroom und Do Women Withhold Honest Sexual Communication When They Believe Their Partner’s Manhood is Threatened?
                    • Lisas Webseite am Institut für Hebammenwissenschaft der Universität Bonn
                    • Ich erwähne Ikkimels Lobrede auf Herbert Grönemeyer
                    • Music by Agera Beatz from Pixabay
                    • Sound Effect by Alban_Gogh from Pixabay
                    • "Nicht noch ein Politik-Podcast" wird unterstützt von der EWS Schönau <3
                    • 1 hr 54 min
                    • (29) Ein Patient namens Deutschland. Unser Gesundheitssystem zwischen Normalität und Notfall – mit Janosch Dahmen

                      Mit dem Bundestagsabgeordneten, Notfallmediziner und Gesundheitspolitiker Janosch Dahmen (Bündnis 90/Die Grünen) rede ich in meiner aktuellen Podcastfolge über einen Patienten namens Deutschland. Wir besprechen bröckelnde Gewissheiten, neue Herausforderungen und technische Umbrüche. Neben den Problemen des deutschen Gesundheitssystems geht es um die Monopolisierung durch Tech-Konzerne und die wachsende Bedeutung von KI in der Medizin. Wir erörtern die Notwendigkeit radikaler Reformen im Gesundheitswesen bei gleichzeitiger Plattformregulierung; und nehmen ebenso die vielen Vorteile und Chancen ins Auge, die uns Künstliche Intelligenz in den nächsten Jahren bereitstellen wird und jetzt schon bereitstellt. Es geht um per KI-Unterstützung vom Krebs geheilte Hunde, um KI-Agenten auf Selbstfindungsreise, um medizinische Versorgungslücken, um Warteschlangenmedizin und um den oft dubiosen Einfluss von Big Tech auf das deutsche Gesundheitssystem. Wir reden darüber, wie Populisten echte Probleme maximieren und künstlich ausschlachten, teils mithilfe großer Medienhäuser (looking at you, Springer!) – und natürlich auch darüber, wie ihr euch angesichts aktueller Entwicklungen und technischer Revolutionen selbstwirksam behaupten könnt. Tipps und Empfehlungen zum Weiterdenken erhaltet ihr, wie üblich, ebenfalls. Danke für diese Sprechstunde, lieber Herr Doktor Dahmen!

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                      • Ich erzähle die Geschichte vom Philosophen Henry Shevlin, der vor Kurzem eine E-Mail von einem KI-Agenten auf Selbstfindungssuche erhielt: Philosopher Studying AI Consciousness Startled When AI Agent Emails Him About Its Own “Experience”
                      • In diesem Kontext erwähne ich den klassischen Essay von Thomas Nagel, What Is It Like to Be a Bat?
                      • Ich erwähne eine Folge von Anne Wills Podcast, die mir gefallen hat; es ist die Folge Stürzt der Irankrieg die deutsche Wirtschaft tiefer in die Krise? Mit Moritz Schularick
                      • Janosch redet über den Hundebesitzer, der den Krebs seines Hundes mit KI heilte
                      • Es geht kurz um die Unterstützung medizinischer Leitstellen durch KI in Kopenhagen
                      • Menschlichkeit im Gesundheitssystem: "Sie müssen abnehmen", sagte der Chefarzt vor versammelter Mannschaft. Ich erwähne, was man mir auf Bluesky geantwortet hat zu diesem Artikel (Erfahrungen aus dem Gesundheitssystem), u.a. negative, auch die Perspektive der Ärztin Judith Sauer
                      • Ich verweise auf mein Gespräch zum Thema Broligarchie mit Tech-Expertin Aya Jaff
                      • Wir reden über Mathias Döpfner / Springer und deren Verbindung zu MAGA und Big Tech, siehe z.B. Springer-Chef Döpfner: Heikle Nähe zu Musk, Zuckerberg & Co
                      • Es geht um die Tech-Kritik des Historikers Quinn Slobodian und sein Buch "Muskismus"
                      • Janosch empfiehlt die Arbeit von Ferdinand Gerlach und die Bücher von Eric Topol
                      • Janosch Dahmen ist auf Instagram und auf Bluesky, seine Webseite
                      • Music by Agera Beatz from Pixabay
                      • Sound Effect by Alban_Gogh from Pixabay
                      • "Nicht noch ein Politik-Podcast" wird unterstützt von der EWS Schönau <3
                      • Diese Folge wird zudem gesponsert von oekom - soeben erscheint der Sammelband Was wir meinen, wenn wir Hoffnung sagen. Mutige Perspektiven auf die Krisen unserer Zeit
                      • 1 hr 23 min

                      About Nicht noch ein Politik-Podcast

                      From the publisher's feed

                      Ich bin Jan Skudlarek - Autor und Sozialphilosoph. Mich interessiert das große Ganze und das kleine Komplizierte. In meinem Podcast treffe ich Menschen, die sich engagieren, sich auskennen und etwas…

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