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Software hat nur ein prinzipielles Problem: Sie ist meistens nicht dort, wo Du gerade bist. Wie sollst Du also unterwegs neue Aufgaben erfassen oder beim Büroartikel-Händler vor Ort nachschauen, was Du sonst noch so brauchst?
Zum Glück leben wir aber inzwischen in einer Zeit, in der diese Probleme lösbar sind. Voraussetzung dafür ist nur, dass Du neben einem Rechner auch einen mobilen Rechner hast. Ich gehe in diesem Fall von einem Mac und einem iPhone aus. Es gibt aber sicher auch Lösungen für Windows, Linux, Android, RIM oder Symbian etc. Da musst Du allerdings dann selbst mal auf die Suche gehen.
Es gibt kleinere und größere ToDo-Listen die sich rein im Web bearbeiten lassen. Alles was man also benötigt ist ein Browser. Damit ist dieses Konzept natürlich am flexibelsten und von überall auch ohne teure Mobilgeräte zu nutzen.
Ich muss aber gestehen, dass alles, was ich bisher gesehen habe, nur für einfachste Anwendungen genügt. Sobald die Lösungen etwas mehr können benötigt wird man häufig monatlich zur Kasse gebeten oder sie sind einfach unübersichtlich oder unnötig kompliziert.
Dennoch gibt es viele Anwender von solchen Lösungen die damit zufrieden sind und oftmals gibt es auch Software für den lokalen oder mobilen Client. Ein Blick lohnt also durchaus.
Der Vorteil ist, dass die Daten im Web gespeichert und somit von überall zugänglich sind. Der Nachteil ist, dass Du immer online sein musst um Deine Aufgaben zu sehen und zu verwalten. Außerdem bist Du direkt abhängig vom Anbieter: Verliert der die Daten eines Servers, dann sind unter Umständen auch Deine Aufgaben weg. Wird der Dienst eingestellt sind Deine Daten weg. Wie es um die Datensicherheit steht weißt Du normalerweise auch nicht. Es wäre also gut, keine allzu vertraulichen oder brisanten Daten einzutragen.
Vertreter dieser Art sind unter anderem:
Neben den reinen Weblösungen gibt es aber auch Software die lokal auf dem Rechner läuft. Vorteile und Nachteile sind im Grunde genau umgekehrt wie bei den Weblösungen. Datensicherheit ist gegeben bzw. hängt von Dir selbst ab. Du kommst auch ohne Internetverbindung an Deine Daten. Allerdings liegen diese Daten nur lokal auf einem Rechner…
Um die Daten jetzt wirklich überall dabei zu haben, müssen sie zwischen den verschiedenen Geräten synchronisiert werden, was aber glücklicherweise inzwischen kein so großes Problem mehr ist.
Es gibt mindestens zwei große Programme dieser Kategorie: Things und OmniFocus. Ich möchte jetzt kein komplettes Review an dieser Stelle wiedergeben, daher nur kurz ein paar grobe Punkte dazu:
Things ist im Grunde ein sehr einfaches System das man sich aber auch etwas komplexer gestalten kann. Sehr intuitiv und für kleinere bis mittlere Anforderungen locker ausreichend. Ich würde es noch immer einsetzen, wenn der versprochene Sync über das Internet denn mal gekommen wäre. Jeden Tag, ggf. mehrmals, die Software auf allen Geräten (zwei Macs und iPhone) starten zum Abgleich? Theoretisch in Ordnung. Praktisch klappt das nicht – weil man es schlicht vergisst oder aus zeitlichen Gründen nicht macht.
Things findest Du hier
Zu OmniFocus bin ich allein wegen der Synchronisation über MobileMe gekommen. Das funktioniert bei mir von Anfang an mit beiden Macs und dem iPhone problemlos. Am iPhone dauert es beim starten der Anwendung einige Sekunden (bis zu 30 Sekunden können es schon mal sein am iPhone 3G) bis die Datenbank abgeglichen wurde. In der Zeit kann man zwar neue Aufgaben erfassen aber nicht in den vorhandenen stöbern. Zumindest war das mal so. Bei meinem iPhone4 geht der Sync deutlich schneller und ich konnte währenddessen auch schon mal durch Aufgaben und Projekte schauen.
Ich finde es insgesamt sehr mächtig aber teils auch sehr umständlich. Die Erfassung am iPhone könnte sicher einfacher gehen aber es funktioniert auch so ganz gut.
Ich brauche den Sync über das Internet weil ich nur so meine Daten immer aktuell habe. OmniFocus bietet das und das Programm wird ständig weiterentwickelt.
Die iPad-Version sieht komplett anders aus und hat einen schickeren Look bekommen. Einige Ideen sind auch schon in die Mac-Version eingeflossen damit das Programm übersichtlicher und etwas einfacher wird. Ich gewöhne mich langsam an OmniFocus. Sollte Things aber einen wirklich funktionieren Abgleich über MobileMe oder Dropbox anbieten, könnte ich evtl. wieder zurück wechseln weil es für mich einfach klar war wie es funktioniert, bzw. ich einfach besser gesehen habe, was zu tun ist.
OmniFocus findest Du hier
Egal ob Papier, Web oder lokale Software. Wichtig ist nur, dass Du es aufschreibst, terminierst und dann kontrolliert abarbeitest. Wenn Du Dir Software anschaust, lass Dich nicht von 1001 Funktionen blenden. Probiere es mit Deinen konkreten Projekten aus und schaue Dir an, was am besten für Dich funktioniert. Lass es lieber etwas hässlicher aussehen wenn es dafür schnell und einfach ist. Du möchtest Dinge vorrangig erledigen – nicht sie verwalten.
Welche Lösung nutzt Du? Welche Vor- und Nachteile hast Du im Laufe der Zeit festgestellt? Ich freue mich auf Deinen Kommentar.
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GTD steht für “Getting Things Done” also sinngemäß: “Bekomme Deinen Kram erledigt”.
Die oben beschriebenen Punkte sind es im Prinzip schon. Es sind die Grundlagen für das GTD-Prinzip. Wie bei allen Grundlagen, kann man natürlich immer noch etwas oben drauf setzen und so ist es auch beim klassischen GTD-Ansatz.
Möchtest Du GTD noch kompletter umsetzen, dann benötigst Du neben Deinen Projekten auch noch Kontexte. Ein Kontext steht dabei für etwas oder jemanden, wo oder mit wem Du eine Aufgabe lösen kannst.
Mal ein Beispiel:
Angenommen, Du hast den Auftrag ein paar Flyer für eine Firma zu erstellen und diese zu drucken. Dann wirst Du dafür ein Projekt angelegt haben “Flyer für Firma Grobi erstellen” und Du wirst dieses Projekt in einzelne Aufgaben zerlegt haben. Eine dieser Aufgaben heißt vielleicht “Druckerpapier kaufen” und eine weitere “Tinte kaufen”.
Jetzt nehmen wir weiter an, es ist ja nur ein Beispiel, dass Du dieses Zubehör nicht online sondern in der Stadt kaufst. Bei einem Händler für Büromaterial.
Nun wäre es natürlich blöd, wenn Du zwei mal in die Stadt fährst nur weil die Aufgabe mit der Tinte erst nach der Aufgabe mit Papier stand und Du es nicht gesehen hast. Außerdem könnte es ja sein, dass Du noch andere Aufgaben für andere Projekte hast, die ebenfalls einen Einkauf bei diesem Händler erfordern. Vielleicht brauchst Du für das Projekt “Steuererklärung” noch einige Klarsichtfolien und für das Projekt “Kindergeburtstag Toni” noch einige Müllbeutel und Luftballons.
Hier kommt jetzt der Kontext ins Spiel. Die Aufgaben hängen natürlich am Projekt aber all diese oben genannten Aufgaben bekommen z. B. den Kontext “Büromaterial”. Wie diese Kontexte zu benennen oder zu nutzen sind, darüber kann man lange diskutieren. Ich sage: Mach es so, wie Du es verstehst. Du könntest auch den Kontext “Büroartikel Walter GmbH” eintragen wenn Du immer alles dort kaufst.
Der Trick ist nur der Folgende: Du hast eine(!) bestimmte Aufgabe die Du jetzt erledigen möchtest. Du möchtest Druckerpapier kaufen. Du fährst also zum Händler. Jetzt schnappst Du Dir Deine Listen und suchst Dir alle Aufgaben heraus, die denselben Kontext haben wie das, was Du gerade tun möchtest. In diesem Fall würdest Du direkt sehen, dass Du neben Druckerpapier auch noch Tinte, Klarsichthüllen, Müllbeutel und Luftballons besorgen musst. Kaufe gleich alles ein und hake alle Aufgaben ab.
Magie! Plötzlich hast Du in einem Rutsch an drei Projekten gearbeitet und alle Projekte nach vorne gebracht.
Manche GTD-Nutzer geben sich z. B. eine Stunde am Tag für Telefonate. Sie erfassen dann diverse Aufgaben und immer wenn für die Aufgabe eine Absprache mit jemandem nötig ist, gibt es den Kontext “Telefon”. Nun kann man sich ins Büro setzen, alle Dinge telefonisch zu klären sind heraus suchen und die Liste, nach Terminreihenfolge, abarbeiten, die Ergebnisse notieren und die Aufgabe ggf. streichen. Nach einer Stunde hört man auf und widmet sich dem normalen Ablauf.
Der einfachste Weg ist es natürlich, seine Listen mit Stift und Papier zu führen. Das ist auch gar nicht so ungewöhnlich und im Grunde ist es ein gutes Training. Sobald man aber zu Dingen wie dem Kontext kommt, wird es mit Papier umständlich. Entweder Du musst lange suchen, bis Du alle passenden Einträge gefunden hast oder Du musst alles doppelt notieren. Nicht so schön, denn schlussendlich möchtest Du ja Aufgaben erledigen und Dich nicht stundenlang mit der Organisierung der Arbeit befassen.
Die Lösung ist etwas Software. Jedenfalls soll sie das sein. Zum Glück ist sie das inzwischen auch. Jedenfalls dann, wenn man beherzigt, was ich eingangs gesagt habe: Man muss es wirklich wollen und dann auch durchziehen.
Software hat nur ein prinzipielles Problem: Sie ist meistens nicht dort, wo Du gerade bist. Wie sollst Du also unterwegs neue Aufgaben erfassen oder beim Büroartikel-Händler vor Ort nachschauen, was Du sonst noch so brauchst?
Zum Glück leben wir aber inzwischen in einer Zeit, in der diese Probleme lösbar sind. Mehr dazu im nächsten Teil.
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Wir hassen sie alle. Trotzdem, ohne geht es nicht. Wenn Du im Winter nicht auf der Straße rutschen möchtest, dann sollten ab Oktober die Winterreifen drauf. Wenn Dein Kunde die Flyer zu Weihnachten verteilen möchte, dann kannst Du sie ihm nicht erst am 24.12. zum korrekturlesen vorlegen. Wenn Du bis zum 40. Lebensjahr ein Eigenheim haben möchtest, dann solltest Du nicht erst mit 35 anfangen zu sparen.
Termine helfen Dir dabei, die vielen einzelnen Punkte auf den drei Listen in eine bestimmte Reihenfolge zu bringen. Die Termine setzen dabei gewissermaßen die erste wichtige Priorität. Du hast Dich ja dazu entschlossen diese Dinge zu erledigen, es ist also völlig egal was als nächstes dran ist. Dank Listen und Terminen musst Du aber nicht mehr ständig über die Reihenfolge nachdenken, sie ergibt sich von ganz alleine.
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Du solltest die Termine aber realistisch setzen. Das ist im Grunde ein komplettes Buch für sich alleine aber so viel sei gesagt: Mit der Zeit wirst Du Erfahrungen sammeln und wissen wie lange ein Projekt braucht oder wie schnell der Kunde selbst ist. Plane aber immer einen guten Puffer mit ein. Du glaubst, dass Du etwas in 2 Wochen erledigen kannst? Mach lieber 3 Wochen draus. Wenn es schneller geht, super! Wenn Du aber krank wirst, der Rechner ausfällt oder sonst etwas unvorhersehbares passiert, dann hast Du genug Reserve für eine Lösung ohne andere Dinge verschieben zu müssen.
Das Leben ist nicht statisch, Du bist nicht statisch. Wir alle unterliegen einem ständigen Wandel. Natürlich sind bestimmte Dinge fix. Wenn Du ein Projekt angenommen hast, dann soll es auch fertig gestellt werden. Es kann aber täglich passieren, dass etwas anderes dazwischen kommt. Das bedeutet, dass Du die Listen immer mal wieder an die aktuelle Situation anpassen musst. Termine können sich ändern und somit auch die Reihenfolgen in der die Punkte abzuarbeiten sind. Vielleicht entstehen aber auch ganz neue Ziele die wiederum alte Ziele obsolet werden lassen.
Pass die Liste einfach an – und zwar gleich. Dir fällt etwas neues ein? Schreib es sofort auf.
Anpassen heißt natürlich auch, dass erledigte Dinge gestrichen werden. Hast Du also etwas erledigt, dann streiche es möglichst gleich von der Liste damit Du es nicht jedes Mal wieder siehst wenn Du auf die Liste guckst. Dein Hirn wird dann immer wieder dasselbe lesen und sich sagen: “Ist ja schon erledigt”. Lache oder glaube es: Genau diese kleinen Dinge sind es, die uns einen großen Haufen Arbeit vorgaukeln oder, viel schlimmer, uns in einem Gefühl der Ruhe wiegen weil wir glauben, schon so viel erledigt zu haben.
Überlasse den Fortschritt nicht Deinem Gefühl. Erfasse neue Ideen und streiche erledigtes. Nur so hast Du eine störungsfreie Übersicht.
Es gibt Dinge, die man im Grunde auch gleich tun könnte. Dinge, die nur wenige Minuten benötigen. Müll rausbringen, Lampe wechseln, Mail weiterleiten, die ganze kleinen Dinge eben, die direkt vor Ort erledigt werden können. Wenn das Dinge sind, die erfahrungsgemäß nicht länger als 2 oder vielleicht 3 Minuten in Anspruch nehmen, dann erledige sie besser sofort. Gleich weg damit, statt diese Dinge erst aufwendig in einer Liste zu verwalten.
Du hast auch genug Zeit für diese Dinge denn, wie ich oben schon schrieb, solltest Du bei den Terminen genügend Puffer kalkulieren. Irgendwas ist doch immer smile
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Du kennst das, richtig? Ständig ist überall irgendetwas zu tun. Mehrere Kunden warten auf die Fertigstellung Ihrer Projekte, Du wartest wiederum auf Antworten von Kunden, die Garage sieht chaotisch aus – zum Glück nicht so chaotisch wie Dein Büro, neue Fotos sollen schon lange an die Wand – aber die Tapeten…, das Auto muss zur Inspektion, drei neue Programme wolltest Du noch ausprobieren, der Urlaub ist noch nicht gebucht und das Backup Deiner Rechner ist auch schon wieder eine Weile her.
Du kommst nach Hause, den Kopf voll mit all diesen Dingen die erledigt werden wollen und das erste was Du denkst ist: “Später!”. Du schiebst alles vor Dir her weil Du ohnehin nicht so genau weißt wo Du anfangen sollst. Hier und da wird mal etwas erledigt aber so richtig ein Ziel ist nicht zu erkennen – und wenn, dann nur für kurze Zeit.
Wie kann man diesen Haufen verknoteter Spaghetti lösen und die einzelnen Aufgabenstränge gezielter abarbeiten?
Im Grunde alles ganz einfach:
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Es gibt immer Aufgaben, die Du nicht gerne erledigen möchtest. Wenn Du diese Aufgabe aber angenommen hast oder sie unausweichlich an Dir hängt, dann gibt es nur eine einzige Konsequenz: Tu es! Ich meine, entweder Du hast diese Aufgabe als “zu erledigen” in Deinem Kopf oder nicht. Wenn Du sie im Kopf hast, dann musst Du da auch durch, erledige es! Wenn Du 100%ig weißt, dass Du diese Aufgabe nicht lösen möchtest, dann gib sie ab. Kannst Du das nicht, egal aus welchem Grund, dann musst Du es selber tun.
Ganz wichtig ist: Egal wie, egal womit Du Dich organisieren möchtest, nichts wird die Arbeiten für Dich erledigen. Arbeiten musst Du selbst. Die Organisation kann Dir aber helfen den Kopf frei zu bekommen, zu verhindern, dass Du etwas vergisst. Wenn Dir das in letzter Konsequenz klar ist, wenn Du wirklich die Arbeiten erledigen möchtest und Du Dich wirklich organisieren möchtest, dann bist Du bereit smile
Zum einkaufen hast Du sicherlich eine Liste dabei, einen Einkaufszettel. Brot, Butter, Tomaten, Aufschnitt, … Das ist bereits eine Organisation, eine Ordnung die Du Dir ganz automatisch geschaffen hast. Wirklich, mehr ist es nicht. Eine einfache Liste kann Dein ganzes Leben vereinfachen.
Übertrage den Einkaufszettel auf Dein Leben. Ja, Dein Leben! Zum einen gibt es natürlich die Aufgaben die einfach so anfallen wie z. B. Glühbirnen die getauscht werden müssen, Blumen die gegossen werden sollen und so weiter. Zum anderen gibt es da Aufgaben die Du persönlich steuerst wie z. B. Auftragsarbeiten für Kunden oder Bekannte. Es gibt aber auch Aufgaben, besser gesagt Ziele, die Du Dir für Dich selbst setzt wie z. B. einen bestimmten Abschluss oder eine besondere Ausbildung zu erreichen, eine besondere Reise zu machen oder ein eigenes Haus zu bauen.
All diese Dinge begleiten Dich. Werden es zu viele, dann werden sie Dich belasten und überfordern oder Du wirst unbewusst, aus purem Selbstschutz, einen Teil davon einfach verdrängen oder vergessen.
Darum die Liste. Schreib all diese Dinge auf. Das ist der einfachste Weg. Stift, Zettel, schreiben. Wirklich, es ist so einfach. Keine Magie. Nur eine Liste – aber was für eine!
Wenn bei Dir sehr viele Dinge aus den verschiedenen Kategorien (siehe oben) anfallen, dann kann es helfen, wenn Du Dir drei Listen machst.
Das bringt schon eine Menge Ordnung in den wilden Gedankenstapel.
Die erste Liste solltest Du Dir täglich anschauen und sie nach Möglichkeit abarbeiten. Nichts auf dieser Liste gehört auf die lange Bank geschoben. Es sind die kurzfristigen Tätigkeiten die einfach erledigt werden müssen und oft sind sie auch wirklich schnell abzuhaken.
Die zweite Liste solltest Du mindestens wöchentlich anschauen und den Fortschritt vermerken, sprich, erledigte Dinge streichen. Danach siehst Du gleich, welche Dinge für die nächste Woche anstehen. Diese Liste enthält all die Dinge, die eher mittelfristig zu erledigen sind oder die eine längere Zeit benötigen bis sie abgearbeitet sind.
Sehr oft werden einzelne Punkte auf dieser Liste zu grob formuliert sein, so dass Du sie besser in einzelne Unterpunkte auflöst. Kleine Dinge lassen sich einfacher erledigen als das große Ganze. Statt: “Bandshooting mit den hüpfenden Tontauben” solltest Du also besser einzelne Punkte notieren wie:
Das ist jetzt natürlich nur eine mögliche Idee die Du inhaltlich an Deinen Arbeitsablauf anpassen solltest aber es gibt doch eine konkrete Idee was ich mit der Aufteilung großer Aufgaben meine.
Die dritte Liste enthält alle langfristigen Projekte und Ziele. Hier solltest Du mindestens einmal pro Monat drauf schauen. Das sind lächerliche 12 Blicke pro Jahr aber sie helfen dabei, die richtigen Pfade zu finden und sie dann auch einzuschlagen.
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Das klingt alles nicht so schön. Teils mögen es Kleinigkeiten sein – es sind aber alles Punkte, die mich persönlich schon ärgern und/oder die mich in meiner Arbeitsweise einschränken oder behindern.
Auf der anderen Seite hat es aber auch einen gewaltigen positiven Ruck gegeben in den letzten 5 Jahren:
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Apples Strategie geht derzeit sehr gut auf und der Aktienkurs ist nahezu ununterbrochen auf einer steilen Fahrt nach oben. Das wird natürlich nicht ewig so weiter gehen können, irgendwann wird dieser Kurs einknicken.
Ich meine zu bemerken, dass Apple wieder hochnäsiger geworden ist, überheblicher, irgendwie “mutig” in einer nicht immer sehr schönen Form. Das gab es in der Vergangenheit schon einmal bis sie hart dafür bestraft wurden und fast komplett am Boden lagen. Ich wünsche mir, dass sich das nicht wiederholt.
Es ist ja gut, Visionen zu haben und nach vorne zu schauen. Anders kann man keine innovativen Produkte entwickeln. Ich finde es aber übertrieben, wenn man etablierte Standards nicht mehr unterstützt ohne echte Alternativen anzubieten. Was ich damit meine?
Aber nein, Scheiben sind ja Computer-Steinzeit, sagt Steve Jobs und er schaut in die Zukunft. Er, bzw. Apple bietet Miet- und Kauf-Videos online an. Mal davon abgesehen, dass ich meine bereits gekauften Filme nicht noch einmal bezahlen möchte – Es gibt ja nicht mal alle Filme oder Dokumentationen im iTunes-Store! Es gibt keine Extras, keine zusätzlichen Audiospuren oder Untertitel, oder hat sich das inzwischen geändert? Ich glaube nicht.
Ein völlig unangemessen hoher Stromverbrauch im “Standby” kommen nur noch hinzu.
Ich finde es ja schon gut, wenn Apple nicht einfach blind und unüberlegt einfach alles in die Geräte einbaut, was irgendwann mal von einzelnen Kunden gewünscht wurde. Sonst würde man irgendwann bei unförmigen Geräten landen die wenig effizient, unnötig kompliziert und zudem noch hässlich sind.
Ein unglaublich freches “Function follows Form”, wie es Apple aber derzeit immer wieder macht, ist aber auch nicht in Ordnung:
Apple Heute und vor fünf Jahren. Es hat sich viel getan. Für Apple läuft derzeit sehr vieles außerordentlich gut. Sie nehmen dabei allerdings auch in Kauf, dass sie langjährigen Kunden immer mal wieder vor den Kopf stoßen. Ich bin gespannt, wie lange das gut gehen wird. Mangels echter Alternative könnte das noch eine Weile so weiter laufen. Zu Windows werden wohl nur wenige wechseln wollen und Linux ist längst nicht in jedem Bereich eine Lösung.
Ich gebe die Hoffnung vorerst nicht auf. Beim Glossy-Thema ist Apple eingeknickt und bietet die MacBookPro inzwischen ab 15″ optional auch in matt. Wer weiß, wie der nächste iMac aussehen wird? Ich denke mal positiv: Solange es Apple so gut geht, so lange haben sie auch das Kapital um neue, außergewöhnliche Produkte zu realisieren und das ist wohl das Beste, was wir uns wünschen können.
Was ist Eure Meinung? Schreibt mir einen Kommentar.
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Zwei Workshops, ein gemeinsames Wochenende.
Bei Viola Ehrenheim (www.pferdeohren.de) kamen die Reiter auf Ihre Kosten. Die Gruppe entschied sich für das Thema “Trail”.
Wir, Viola und Boris, sagen Danke für diese tolle Gruppe und wir freuen uns, dass die Gespräche in den Pausen gruppenübergreifend stattfanden und ein gegenseitiges Interesse entstehen konnte.
Update: Die HD-Version ist jetzt ebenfalls online.
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UPS hat pünktlich geliefert und so konnte ich Lightroom3 als Upgrade installieren.
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Hier ein paar Eindrücke vom Happy Shooting Workshop in Berlin 2010.
Infos über weitere Workshops findet Ihr unter happyshooting.de/workshop und hier unter nsonic.de/workshops
Update: Das Video gibt es jetzt auch in 720p bei vimeo.
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Dieses ist mal eine ganz andere Folge außer der Reihe. Es hat entfernt mit dem Mac zu tun, weshalb ich es mal dort eingeordnet habe.
In dieser Folge zeige ich nun also die Geschwindigkeit indem ich 16 A4-Seiten einscanne. Das Video zeigt den gesamten Vorgang in Echtzeit.
Angeschlossen ist der Scanner an meinem iMac 24″ (altes, weißes Modell).
Erwartet in dem Video keine komplette Review. Es soll nur ein kurzer Blick auf die Geschwindigkeit sein. Wenn Ihr Detailfragen habt, dann gehe darauf gerne in den nächsten Folgen ein smile
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Ich mache regelmäßig Backups von meinen Festplatten und in dieser Folge erkläre ich mal, was und wie ich das so mache und wie ich Time Machine dabei in einen Käfig zwänge, damit sie mir nicht den kompletten Drobo voll schreibt.
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Backups brauchen viel Platz. Daher habe ich mir dafür einen Drobo angeschafft. Im Podcast erkläre ich genauer warum, hier nur so viel: Er wächst mit und ist dabei einfach zu handhaben.
Da gibt es einen Haken:
Man muss also die Time Machine irgendwie in ein engeres Korsett zwängen – und genau das geht!
Die Lösung ist ein mitwachsendes Image auf dem Drobo mit einem ganz bestimmten Namen (bestehend u.a. aus Rechner-Name und -Adresse). Findet die Time Machine auf einem Backup-Laufwerk so ein Image (passend zum Rechner der gerade gesichert werden soll), dann benutzt sie es automatisch!
Bei der TimeCapsule von Apple wird genau dieses Prinzip genutzt, damit mehrere Rechner ein TimeMachine-Archiv auf dieser einen Platte anlegen können.
Damit man nicht lange über den korrekten Namen und Image-Typ grübeln muss, gibt es auf der Drobo-Webseite das Automator-Skript “TimeTamer”. Einfach starten und das Backuplaufwerk wählen. TimeTamer ermittelt die Größe der internen Platte und erzeugt auf dem Backuplaufwerk eine passende Image-Datei mit doppelter Größe – Wobei die Datei natürlich zunächst DEUTLICH kleiner ist! Sie wird erst größer, wenn auch Daten ins Image geschrieben werden.
Bei mir hat das nicht auf Anhieb geklappt. TimeTamer kam offenbar mit GB und TB durcheinander und legte mir ein Image im einstelligen Gigabyte-Bereich an. Das reicht natürlich überhaupt nicht smile
Nun braucht man die Time Machine einfach nur einzuschalten, den Drobo als Ziellaufwerk wählen und schon findet TimeMachine das “spezielle” Image und nutzt dieses automatisch.
…oder mit dem Terminal
Der Befehl dazu sieht ungefähr so aus (hier für die 3,6GB die mir TimeTamer geben wollte):
Time Machine könnte bei mir sowohl das 1:1 Image von der internen Platte als auch mein altes Archiv-Image ersetzen. Installiert man nämlich OS-X neu, so kann man schon während der Installation wählen, dass man sein System aus einem Time Machine Backup wiederherstellen möchte. Ich habe damit noch keine Erfahrung und werde daher neben dem TimeMachine-Archiv weiterhin ein 1:1 Image mit SuperDuper erzeugen.
Von meiner externen Platte bleibt mir nur die 1:1-Image-Methode mit SuperDuper, leider sichert TimeMachine ja nur die interne Platte. Ich wünschte, ich könnte auch meine externe Platte mit Time Machine sichern… Wer weiß, vielleicht geht das ja auch mal irgendwann.
Wie macht Ihr Eure Backups?
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