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Bei NUR FÜR GEWINNER geht es nicht darum, ob jemand Recht hat, etwas gut macht, geschweige denn überhaupt etwas kann. Es geht nur darum, zu gewinnen. Und das wiederum geht nunmal nur auf Kosten anderer. Wer das noch nicht kapiert hat, konnte seine Moralstörung noch nicht überwinden und wird weiter nach dem Lachmann‘schen Motto „Wir haben gekämpft wie nie und verloren wie immer“ leben müssen. Zum Glück werden hier ja nur Menschen präsentiert, die moralische Überzeugungen von je her als selbst auferlegte Behinderungen betrachtet haben und sich daher zurecht auf der Überholspur des Erfolgs bewegen: Christian Olearius z.B., hat durch Cum-ex Geschäft seine Warburg Bank in neue Sphären gepimpt. Reiner Füllmich hat seinem Nachnamen alle Ehre gemacht und durch sog. Abzocke sein Konto bestens gefüllt. Und ein namentlich unbekannter Vater hat beim letzten Fußballturnier von Timos Sohn auf wunderbare Art und Weise veranschaulicht, dass die Gesellschaft zum Glück moralisch schon viel gebrochener ist, als man gemeinhin annehmen würde. Der Weg des geringsten Widerstandes ist bestens geteert.
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Timo: www.timowopp.de, www.twitter.com/timowopp
Die Pläne zu einem Provisionsverbot für Anlageberater sind vom Tisch, auch Dank intensiver Mitarbeit der Deutschen Vermögensberatung (DVAG). Gott sei Dank! Denn obwohl die provisionsbasierte Entlohnung von Finanzberatern nachweislich zum Nachteil der Verbraucher ist, können in diesem Spiel ganz klar Gewinner benannt werden. Und darum geht es ja hier, Gewinner zu identifizieren. Und Gewinner müssen auch nicht recht haben, irgendwas sinnvolles leisten oder moralisch auf der richtigen Seite stehen. Gewinner müssen einfach nur gewinnen. Und das tun sie hier. Woche für Woche für Woche. Glück auf!
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Zurück aus der ausgiebigen Sommerpause starten Chin Meyer und Timo Wopp mit mächtig Wind im Rücken, nur um ihn sich gegenseitig mächtig schnell wieder aus den Segeln zu nehmen. Aber echte Gewinner arbeiten eben auch immer gegeneinander und das natürlich nur, um Reibung zu erzeugen. Denn nur wo es Reibung gibt, entsteht auch Energie, und die hat die deutsche Wirtschaft auch bitter nötig. Sie hängt nämlich, seitdem die beiden Anfang Juni vom Äther gegangen sind, mächtig in den Seilen. Doch diese werden jetzt endlich wieder stramm gezogen, denn NUR FÜR GEWINNER ist wieder auf Sendung. Leinen los!
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Es geht immer um ICH gegen DIE, ME vs. DIE GESELLSCHAFT, um das eigene Wohlbefinden, quasi immer um das große neoliberale Narrativ „wenn ich mich um mich selbst kümmre, ist doch für alle gesorgt“. Und mit genau diesem Mindset kann man andere dazu anstacheln, Höchstleistungen für einen zu bringen. Genau das lernt man in dieser Folge, weil Timo Wopp endlich sein Gesellenstück abliefert, auch wenn Chin Meyer in der selbst in der 84. Folge daran scheitert, ein Mikrofon vor den Mund zu halten. Aber geschenkt. Die Erkenntnis zählt. Es geht um einen indischen Lebensmittelinspektor, der um sein Handy wieder zu finden 2 Mio Liter Trinkwasser aus einem Stausee abpumpen lief. Was für ein Winner-Move! Und voller Erkenntnisse.
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Da legt der DAX in den letzten Tagen eine Rallye hin als würde es kein Morgen geben, um dann im Moment der Aufzeichnung abzustürzen als lägen die besten Zeiten bereits hinter ihm. Aber egal. Schließlich wissen echte Gewinner immer, wie man sein Vermögen mehrt, ganz gleich wie schwierig das Marktumfeld auch ist. Tokenisierung heißt hier das Zauberwort. Und mit genau dieser werden Sie, liebe Hörer:innen und Gewinner:innen in Ausbildung, schon in naher Zukunft die Möglichkeit bekommen, Echtheitszertifikate an Tonschnipseln dieses bereits mit ca. 2,5 MRD € bewerteten Podcasts zu erwerben. Denn NFTs sind, Gott sei Dank, vom neuen „Regulierungswahn“ der EU in Bezug auf Kryptobörsen ausgenommen, so dass sich weiterhin wunderbare Schlupflöcher für nachhaltige Scharlatanerie auftun werden. Ansonsten wären wir hier auch ziemlich am Ende.
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Volker Wissing hat es vermasselt seinen alten Partei-Buddy Stefan Birkner als Chef der Autobahn AG durchzusetzen, weil er es offensichtlich noch nicht einmal beherrscht, wie man eine öffentliche Ausschreibung vorgaukelt. Da hat Patrick Graichen eigentlich so gut wie alles richtig gemacht, bis die Sache mit dem Trauzeugen leider aufgeflogen ist. Eine sehr unschöne Situation für alle. Und trotzdem lässt sich als Erfolg verbuchen, dass dieser Podcast endlich Impact zeigt und sich auch die Grünen an ganz normalen mikropolitischen Machtspielchen versuchen. Ein starker Familienclan muss es richten, das war schon immer so. Nur dass dieser heutzutage nicht mehr per Geburt, sondern durch Korruption, Bestechung, Machtmissbrauch, also durch den ganz klassischen Machiavelli-Weg zu Macht und Einfluss gelangt.
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Ein US-Verfassungsrichter muss sich dafür rechtfertigen zu Luxusreisen eingeladen worden zu sein, Schottland verweigert die finanzielle Unterstützung für King Charles und Ursula von der Leyen wird von einem belgischen Lobbyisten verklagt. In was für einer Welt leben wir eigentlich? Oder wie Matthias Döpfner sagen würde: Ekelhaft! Wobei von leben für Chin Meyer schon lange keine Rede mehr sein kann, seitdem ihn eine KI für tot erklärt hat. Durch sein Ableben, welches die KI übrigens auf das Jahr 2016 datiert, genießt er damit offiziell seit fast sieben Jahren unwissentlich absolute Narren- und Steuerfreiheit, was für einen Wirtschaftspodcaster natürlich eine absolute Traumkombination ist. Aber auch Timo Wopp profitiert von KI generierten kreativen Ergüssen. So ist er auf einmal Autor mehrerer Sachbücher, u.a. von „Kapitalismus ist auch keine Lösung“ und „Moral - eine Gebrauchsanweisung“, und mit dieser Expertise natürlich eine absolute Bereicherung für jede Talkshow, sämtliche Podiumsdiskussionen aber vor allem für diesen Podcast.
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Es gibt einfach Wochen, da kann man sich vor Gewinnern kaum retten. Kai Wegner, Franziska Giffey, Christian Lindner und Volker Wissing, um nur einige zu nennen. Außerdem die Deutsche Bank, die Deutsche Vermögensberatung UND die Deutsche Bahn, und all das in nur einer Folge!!! Ganz zu schweigen davon, dass unsere FDP und unser geliebtes Verkehrsministerium es selbstverständlich auch wieder in diese Jubiläumsausgabe geschafft haben. Von Volker und Christian lernen wir, dass es immer auf die richtigen Anreize ankommt, auch wenn die eigenen moralischen Vorstellungen dabei ab und zu mal neu kalibriert werden müssen. Kai Wegner hätte es im dritten Anlauf fast geschafft, auf die Leimener Schule der Hoffnungslosigkeit aufgenommen zu werden, während wir anhand einer kleinen Giffey‘schen Rhetorikübung zeigen, was es mit dem Franzi-Shuffle auf sich hat. Im Mittelpunkt dieser Episode steht aber das Verhalten von Holger Friedrich, Inhaber des Berliner Verlags und Herausgeber der Berliner Zeitung, der es mit dem Quellenschutz nicht ganz so eng nimmt und der dringend die Trennung von Verleger und Redaktion neu verhandelt wissen möchte. Dieser Grundpfeiler der Publizistik wirkt auf den kleinen Holger doch etwas „ahistorisch“. Normale Menschen mit einem gesunden Wertesystem sehen in so einem Verhalten eine Gefahr, für Holger ist es das Überwinden einer hierarchiefixierten Arbeitskultur. Tja, einfach ein echter Gewinner.
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„Du kannst die Stadt des Mitleids besuchen aber du kannst in ihr nicht wohnen.“ Diese motivierenden Worte sprach Vorständin Andi Owen in einem Video-Call ihren Mitarbeiter:innen gegenüber aus, nachdem sie ihnen die Bonuszahlungen für das vergangene Jahr verweigert hatte. Sie selbst strich sich übrigens über eine Mio US$ an Boni für 2022 ein. Aber hey, Neid musst du dir erarbeiten, Mitleid bekommst du geschenkt. So ist das nunmal im Kapitalismus. Und es gab auch in der vergangenen Woche wieder ein paar besonders fleißige Bienchen, die uns vorleben, worauf es im Leben eigentlich ankommt, nämlich Erfolge zu feiern. Und was ein Erfolg ist, dass definiert am besten immer noch selbst. Von den geplanten 90 Minuten war das Starship von SpaceX ganze 4 Minuten in der „Luft“ bevor es explodierte. Trotzdem rastete man im Kontrollzentrum vor Freude schier aus. We appriciate this attitude!!! Wichtig ist schließlich nur, dass man immer ein Video von seinem eigenen Scheitern macht, um es richtig abzufeiern. Christian Olearius, der gewiefte Hamburger Banker steht wegen Cum-Ex Geschäften in Bonn vor Gericht, hat Döpfners Aktienkäufe finanziert und legt sich auch sonst mächtig ins Zeug, um endlich an der Leimener Schule der Hoffnungslosigkeit aufgenommen zu werden. Außerdem zeigt Chin Meyer am Beispiel René Benko auf ganz wunderbare Art und Weise, dass echte Erfolgsmodelle in der Immobilienbranche einfach nicht für steigende Zinsen und noch stärker steigende Baukosten gemacht sind und Timo Wopp enthüllt endlich, wie es wirklich zum neuen Roman von Banjamin von Stuckrad-Barre gekommen ist. Wir sind hier halt einfach sowas von wach.
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Timo: www.timowopp.de, www.twitter.com/timowopp
Was für ein freudiges Wiederhören, und endlich sind die beiden Gewinner wieder wochenaktuell. Und mit wie vielen Gewinnern kann man Bitteschön innerhalb von nur einer Woche beschenkt werden?! Arnold Schwarzenegger, Markus Söder, Sara Wagenknecht, der Dalai Lama, Christian Olerarius und natürlich der wahrscheinlich größte Gewinner der Geschichte dieser Podcastreihe überhaupt - Matthias Döpfner. Mehr geht nicht, mehr kann man auch nicht vom Leben erwarten, und natürlich hat man gar nicht genug Zeit, um jeder einzelnen dieser Koryphäen mit einem Deep-Dive auch nur ansatzweise gerecht zu werden. Das entscheidende Learning: bau dir dein eigenes Universum und du musst auf niemanden mehr Rücksicht nehmen. Eigentlich hätte diese Folge auch "Das beste kommt zum Schluss" heißen können, weil sie sich kontinuierlich steigert.
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