Nur für Gewinner

Nur für Gewinner

By Chin Meyer, Timo WoppComedy
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Nur für Gewinner episodes

  • Ep. 77 - Unser Autoministerium im Spiegel der Zeit
    Über Franziska Giffey, René Benko und die besten Verkehrsminister der Welt

    Die Fußstapfen vom besten Verkehrsminister aller Zeiten Andreas Scheuer waren ja schon groß, doch Volker Wissing scheint sie mühelos ausfüllen zu können. Viele hatten sie nach der Berlin-Wahl schon abgeschrieben, doch Franziska Giffey zeigt, wie man im politischen Betrieb überlebt. Viele halten es für ein Unding, dass immer wieder Gewinne privatisiert während Verluste sozialisiert werden, doch René Benko zeigt bei Galeria Kaufhof, dass es nur so geht. Geradezu zu spielerisch gelingt es den hier genannten Protagonisten andere in Geiselhaft zu nehmen und zu Zugeständnissen zu bewegen, von denen Normalsterbliche nur träumen können. So wird die Zukunft des Verbrenners gesichert, das Aussterben deutscher Innenstädte verhindert und die Wegner-Gruppe kann endlich Berlin in eine bessere Zukunft führen. Echte Gewinner:innen müssen eben lernen, im richtigen auch mal nicht auf die Kosten zu schauen und die an Dämlichkeit grenzende Frage, wer das denn bitte alles bezahlen soll, auch mal runterzuschlucken. Denn echten Sieger:innen gelingt es, mit Vollgas in eine Sackgasse zu fahren, die auch noch eine Einbahnstraße ist, und trotzdem einen Weg in eine strahlende Zukunft zu finden. Auch wenn man dafür den Rückwärtsgang einlegen muss.

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    25 min
  • Ep. 76 - Credit Suisse
    Über Skandale, Zeitenwenden und den richtigen Kick-Back

    Eigentlich sollte diese Folge heißen „Was Sie schon immer über die Credit Suisse wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten“, denn in allerbester Gewinner-Manier werden nochmals genüsslich sämtliche Skandale des in Schieflage geratenen Schweizer Kreditinstituts durchgenommen. Da geht es um gedeckte bulgarische Kokaindealer-Ringe, verpasste Zeitenwenden und einen Bankpräsidenten, der ausgerechnet auch noch Lehmann heißt. Schnell werden beste Erinnerungen an 2008 wach, als das berühmte Kabarett-Duo Merkel-Steinbrück verkündete, dass sämtliche Einlagen sicher wären, was sie dann ja auch durch diese Aussage waren. Außerdem ebnet ein mehr als nur interessanter Ausflug zur Silicon-Valley-Bank nicht nur den Weg in die Schweiz, sondern offenbart auch, warum Peter Thiel sowas wie das Saudi-Arabiens des Silicon Valley ist. Klingt kryptisch, ist es auch.

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    30 min
  • Ep. 75 - Der Cellist und der Testamentsvollstrecker
    Über die Kunst, auf dem richtigen Stuhl zu sitzen

    Vladimir Putin hat jahrzehntelang seinen Cellisten Sergej Roldugin als Strohmann eingesetzt, um sein geheimes Millionenvermögen in die Schweiz zu verschaffen, wobei sich Schweizer Banker wohl mächtig die Taschen vollgemacht haben sollen. Ebenjene füllt sich zurzeit auch Robin Brühmüller, der Testamentsvollstrecker von Knorr-Bremse Patriarch Heinz-Hermann Thiele, wobei sich zwischen Witwe und Stieftochter ein vorzüglicher Rosenkrieg um verletzte Eitelkeiten entspannt, bei dem viele tolle Randfiguren in Erscheinung treten. Und Franziska Giffey kann vollkommen entspannt in die Koalitionsverhandlungen mit der Berliner CDU gehen, zumal ihr Mann Karsten, nachdem er systematisch über Arbeitszeiten- und Reisekosten gelogen und infolge dessen sogar seinen Beamtenstatus verloren hat, endlich wieder in Lohn und Brot ist. Läuft also bei den echten Gewinner:innen unserer Zeit. Außerdem schmückt EY seine chinesischen Mitarbeiter:innen mit Abzeichen der kommunistischen Partei und Volker (genannt Kai) Wissing kämpft mannhaft um die Zukunft des Verbrenners. Tja, was tut man nicht alles, um zu überleben. Es kommt eben drauf an, am Ende und nicht am Anfang oder zwischendurch auf dem richtigen Stuhl zu sitzen.

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    33 min
  • Ep. 74 - Was man nicht lebt, das lehrt man
    Über Marie Kondo, Bill Clinton und Bernd Raffelhüschen

    Marie Kondo räumt nicht mehr auf. Seitdem sie Kinder hat, wäre aufräumen nicht mehr so wichtig. Ach so! Irgendwie haben wir alle den „Für Familien mit Kindern nicht geeignet“ Disclaimer bei ihrer Netflix-Serie überlesen. Na ja, aber echte Gewinner wissen ja eh: nur weil man etwas nicht macht, heißt es noch lange nicht, dass man andere darin nicht unterrichten kann. Kurzum, was man nicht lebt, das lehrt man. Nach diesem Motto scheint auch Bill Clinton seine Masterclass zu Inclusive Leadership aufgesetzt zu haben. Kaum einer hat für die Gleichstellung von Mann und Frau im Berufsleben wohl mehr getan als Billy Boy. Und er ist still on the run. Mächtig ins Zeug legt sich auch der Freiburger Ökonom Bernd Raffellhüschen, bei seinen Bemühungen, die Krankenkassen wieder gesund zu machen. Seine sensationelle Idee: die Grundinstrumente, mit denen Privatversicherte geschröpft werden, einfach auf die gesetzlichen Krankenkassen übertragen und fertig ist das Gartenhaus. Außerdem zeigt der spanische Verkehrsminister, dass man beim Großeinkauf von Zügen nicht unbedingt mitdenken muss, beweist Air New Zealand, dass man für die Kunden auch mal auf ein Opfer verzichten muss und liefert Indien ein Beispiel dafür, dass man als lupenreine Demokratie im Schröder´schen Sinne vollkommen zurecht ein vertrauenswürdiger Subventionsempfänger ist. Zum Glück kann alle ruhig schlafen und fein träumen, solange der Ifo-Geschäftsklimaindex unter dem Kopfkissen liegt. Denn der ist zum vierten Mal in Folge gestiegen. Mit diesem Gefühl lässt es sich doch schön schlummern.

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    29 min
  • Ep. 73 - Die psychologisch so wichtige Grenze
    Über den richtigen Blick auf die Realität

    Es gibt einfach Grenzen, die in der Wirtschaft aus psychologischen Gründen niemals unterschritten werden dürfen. Der DAX darf z.B. auf gar keinen Fall unter die 15.000 Punktemarke rutschen. Das hätte eine verheerende Signalwirkung, die zu unmittelbaren Panikausbrüchen und einem Abrauschen von Wirtschaft und Gesellschaft führen würde. Auch sollten die jährlichen Bezüge der Firmenbosse US-amerikanischer Großkonzerne niemals unter 30 Mio US$ p.a. sinken, egal wie schlecht das Geschäftsjahr gelaufen ist. Denn „pay by performance“ muss in Krisenjahren natürlich ausgesetzt werden, ansonsten würde man ja doppelt bestraft werden. Ganz klar wäre auch das ein falsches Signal für die da unten. Deswegen bezieht ja auch vollkommen zurecht Manfred Weber, Vorsitzender und Fraktionschef der EVP (Europäische Volkspartei), doppelte Bezüge. Wie viel er genau verdient und auf welcher Legitimationsgrundlage er dieses tut, weiß selbst in der EVP keiner so ganz genau. Aber echte Gewinner wissen eben: zu viel Wissen ist auch eine Behinderung, und verstellt ja auch nur den ungefilterten Blick auf die Realität. Den lassen sich Sara Wagenknecht und Alice Schwarzer auch schon lange nicht mehr durch irgendwelche dahergelaufenen Fakten nehmen, denn aus ihrer Sicht geht´s längst nicht mehr darum, ob man recht oder unrecht hat, sondern darum, „(…) die Realität zur Kenntnis zu nehmen.“ WOW! Realitätsexperte, eine vollkommen neue Berufsperspektive. Und sagte nicht schon die große Wahlsiegerin Franziska Giffey: „Gute Politik beginnt immer mit dem Betrachten der Wirklichkeit“. Wie sonst soll es einem auch gelingen, diese zu ignorieren, wenn man sie sich vorher nicht wenigstens mal angeschaut hat. So gehen echte Winner-Moves, die sich auch im Umfeld der Hundekot-Attacke des Hannoveraner Ballettmeisters Marco Goecke auf eine unliebsame Journalistin identifizieren lassen. Am Ende lehrt Jens Spahn noch, wie wichtig es auch beim Immobilienbesitz sein kann, einfach mal loszulassen, und Chin Meyer erklärt, warum man aus Wein Sprit machen sollte. Na prost Mahlzeit!

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    35 min
  • Ep. 72 - Fuselanleihen
    Über das sicherste Finanzprodukt der Welt

    Achtung! Achtung! Dieses ist eine Folge aus der Konserve. Da Chin Meyer und Timo Wopp, wie es sich für echte Gewinner gehört, in der letzten Woche in Projekten untergegangen sind, versenden wir eine im letzten Jahr vorproduzierte „zeitlose“ Episode. Chin Meyer erklärt nochmal auf seine unvergleichliche Art und Weise, wie die von ihm erfundenen Fuselanleihen funktionieren, und wieso man sein Geld nicht besser anlegen kann. Timo Wopp ist ihm ein guter Resonanzraum. Nächsten Donnerstag gibt es dann wieder wochenaktuelles auf die Ohren.

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    20 min
  • Ep. 71 - Nackte Tatsachen
    Über Prepaid-Zähler, Zinsgewinne und Bischofsgehälter

    Ja ist das der Wahnsinn. Bei Chin Meyer brennt die Hütte, bzw. der Ofen seiner Datsche in Brandenburg, weswegen er phasenweise mit nacktem Oberkörper durch diesen Podcast mäandern muss. Wenn wirtschaftliche Themen nicht ziehen, hilft eben nur pure Erotik. Sex sales! Ansonsten wandelt der bisher zweitreichste Mensch Asiens Gautam Adani in Sachen Geldverbrennung auf den Spuren Elon Musks, fahren deutsche Geschäftsbanken unglaubliche Zinsgewinne während die Bertelsmann-Tochter Arvato Financial Solutions mit fragwürdigen Methoden bei säumigen Gaskunden in Großbritannien Geld eintreibt. Dass die Gehälter deutscher Bischöfe aufgrund einer über 200 Jahre alten Regelung nicht etwa von der Kirchensteuer, sondern vom Staat und damit von uns allen beglichen werden, weswegen jährlich ca. 600 Mio Euro Steuergelder vom Staat an die großen deutschen Kirchen wandern, macht diese natürlich zum absoluten Gewinner der Woche.

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    32 min
  • Ep. 70 - Mauern in der Toscana
    Über kriminelle Energie, Steueroasen vor der Tür und ein Kreis, der sich endlich schließt

    Seit 70 Folgen üben sich die beiden Business-Hallodris jetzt schon in moralischer Flexibilität, zeigen anhand von beeindruckenden Persönlichkeiten der aktuellen Zeitgeschichte, was echte Gewinner:innen auszeichnet und versuchen ihre wachsende Zuhörerschaft auf diese spannende Erlebnisreise mitzunehmen. Dies ist eigentlich kein Podcast, dies ist eine Masterclass mit echtem Upscaling-Effekt für alle, die ganz nach oben wollen, um mal richtig tief zu fallen. Elizabeth Holmes, Uli Hoeneß, Sam Bankman-Fried Boris Becker und Alfons Schubeck, um nur einige zu benennen - echte Gewinner:innen schauen mindestens einmal in ihrem Leben im Knast vorbei oder sind zumindest auf gutem Wege dahin. Auch Elon hat also noch beste Chancen, dieses Kunststück zu vollbringen. Und nun endlich, in der 70. Folge schließt sich ein ganz großer Kreis. Andrea Tandler, die allererste Gewinnerin, die in der allerersten Folge präsentiert wurde, sitzt endlich in Untersuchungshaft. Welch visionäre Kraft doch von diesem Podcast ausgeht. Gestolpert ist sie über eine der vielen Steueroasen in diesem Land: Grünwald, ein beschaulicher Vorort Münchens mit 11.000 Einwohnern und fast ebenso vielen Firmen sowie einen besonders attraktiven Gewerbesteuer-Hebesatz. Doch Zossen, Schönefeld, Monheim stehen diesmal unseren Bayerischen Freunden in nichts nach. Und wie Firmen wie BAYER oder Milliarde wie Ludwig Merckle davon profitieren zeigt nur, wie viel auch die beiden Protagonisten selbst in der 70. Folge noch von den ganz Großen lernen können.

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    30 min
  • Ep. 69 - Kognitive Verzerrungen
    Über Softwareprobleme, schrumpfenden Wohlstand und die unfreundlichste Stadt der Welt

    ChatGPT, die mit Microsoft-Millionen gepushte künstliche Intelligenz der Firma OpAI, soll die Welt verändern, weil sie in der Lage ist, innerhalb kürzester Zeit Texte zu komplexen Sachverhalten zu erstellen, Gedichte zu schreiben oder Antworten auf die großen Fragen der Gegenwart zu geben. Das wollte sich Timo Wopp natürlich sofort zunutze machen und seine gesamte Podcast-Vorbereitung über sie abwickeln. Doch Pustekuchen. ChatGPT war „out of service“ als er sie brauchte, und auch bei Chin Meyer haben technische Probleme dafür gesorgt, dass eine sinnvolle Vorbereitung so gut wie nicht möglich war. Und so landen die beiden Wirtschaftspodcaster schnell bei kognitiven Verzerrungen, also bei urmenschlichen, fehlerhaften Neigungen beim Wahrnehmen, Erinnern, Denken oder Urteilen, die einem das Leben aber eigentlich ungemein erleichtern. Sie selbst, liebe Hörer:innen, leiden übrigens an einer kognitiven Verzerrung, wenn Sie nach dem Hören dieser Folge den Eindruck haben, die beiden hätten sich tatsächlich gegenseitig Gewinner präsentiert. Wie nennt man das nochmal, wenn man etwas hört, obwohl es gar nicht gesagt wurde? Müsste man mal ChatGPT fragen.

    Das britische Marktforschungsinstitut Censuswide hat übrigens herausgefunden, dass Essen als die unfreundlichste Stadt Deutschlands empfunden wird. Ein weiterer herber Rückschlag für Berlin. Aber hey: Challenge accepted, Essen!

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    27 min
  • Ep. 68 - Hallo 2023
    Über Zecken, Pferde und mit sich selbst im Reinen sein

    Ist es nicht wunderschön, wenn man in diesen überkomplexen Zeiten ein schier endlos langes Schreiben seines Stromversorgers zum Strompreisdeckel bekommt, und dann auf Seite drei endlich über den erlösenden Satz stolpert: „Sie müssen gar nichts tun.“ Puh! Erledigt! Läuft! So kann es 2023 gerne weiter gehen. Der DAX entwickelt sich prächtig, Bitcoin auch, neuer Verteidigungsminister ist gefunden, Lützerath wurde geräumt und der Klimawandel hat dafür gesorgt, dass Putins Kriegsstrategie nicht aufgegangen ist. Außerdem steht Elon Musk im Guinnessbuch der Rekorde als schnellster Geldverbrenner der Geschichte, eine Kompetenz, die Christian Lindner eigentlich bei bildungsfernen „Menschen“ vermutet. Unser Schutzheiliger und Finanzminister hat letztes Jahr übrigens sein Eigenheim mit 1,15 Mio Euro überfinanziert und ist dabei vollkommen mit sich im Reinen, was ja die Hauptsache ist. Auf eine schönes neues Gewinnerjahr! Halleluja…

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    35 min

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Der satirische Wirtschaftspodcast mit Chin Meyer und Timo Wopp.

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