Nur für Gewinner

Nur für Gewinner

By Chin Meyer, Timo WoppComedy
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Nur für Gewinner episodes

  • Ep. 57 - Re-Inventing Supermarkt
    Über bibeltreue Fonds, motorisierte Kinderwagen und Lieferservices für Selbstabholer

    Porsche war aufgrund der Aktienbewertung zwischenzeitlich mehr wert als VW, was nur eines zeigt: auch der Kleine kann durchaus mehr wert sein als der Große. Und deswegen ist es auch überhaupt nicht absurd zu sagen, dass der aktuell kleinste Koalitionspartner immer noch der wertvollste ist; zumindest wenn es um die Lieferung von feinstem Satirematerial geht: und damit allerherzlichsten Glückwunsch an unsere FDP zu diesen grandiosen 4,7 Prozent in Niedersachsen. Denn mit den Wahlergebnissen von Parteien ist es wie mit alkoholischen Getränken, nur die Niedrigprozentigen sind was für echte Feinschmecker. Und da ist speziell dieser Podcast nun wirklich kein Kostverächter und setzt alles daran, um selbst die absurdesten Argumente unser freiheitsliebenden Freunde zu verteidigen. Und das ist nur ein kleiner Ausschnitt aus der thematischen Vielfalt dieser an guter Laune und hoch-intellektuellem, verbalen Ping-Pong-Spielen überbordenden Episode.

    Außerdem:

    • bibeltreue Fonds
    • satanische Geldanlage
    • verzweifelte Lieferservices
    • sinnbefreites Argumentieren u.v.m.
    • Chin: www.chin-meyer.de, www.twitter.com/chinmeyer

      Timo: www.timowopp.de, www.twitter.com/timowopp

      26 min
    • Ep. 56 - Immer schön entfakten
      Über kleine Kanalratten, zockende Bistümer und den Doppelwumms

      Folgt man Friedrich Merz, Richard-David Precht oder Harald Welzer, dann ist faktenfreies Argumentieren der letzte Schrei und pro-aktives Defacting damit die optimale Entschlackung für jeden Dikurs. Denn eines ist klar: Recherche ist der Feind Meinung, weswegen die beiden Protagonisten dieses Podcasts davon schon immer ganz gepflegt die Finger gelassen haben. Außerdem zeigt Wolfgang Kubicki durch pro-aktives Re-Framing, wie man sich juristisch stets auf sicheres Terrain begibt, zeigt das Bistum Eichstätt, wie man sich ganz grandios verzocken kann und zeigt Elon Musk, warum er sich völlig zurecht den ersten Chikumbutso der Woche gesichert hat. Denn wer es schafft, innerhalb von nur fünf Tagen der Welt einen humanoiden Roboter zu präsentieren, der nichts kann, und einen Lösungsvorschlag für den Ukraine-Krieg zur Twitter-Abstimmung freizugeben, der nichts bringt, der ist längst über alle Fakten erhaben. Was der Doppelwumms der Bundesregierung wirklich bringt, wird sich im Übrigen noch zeigen müssen. Dennoch gilt es, nach Finanz-Bazooka und Doppelwumms möglichst rasch eine neue Wortschöpfung für den nächsten großen finanzpolitischen Wurf zu finden. Selbstverständlich kommt auch hier dieser Podcast seinem Serviceauftrag nach und liefert in gewohnter Qualität. Demnach wird es in Zukunft darum gehen, Haushaltsbudgets im Habeck´schen Sinne erstmal richtig großzuf*. Dieser Begriff wird bestimmt auch schon recht bald eines Wikipedia-Eintrags würdig sein.

      28 min
    • Ep. 55 - Echte Chikumbutsos
      Über Muilenburg, Maulwürfe und Geburtstagsgeschenke

      Es geht um Belastungsintoleranz, passende Bademäntel für Long Covid, ob es der die oder das Fed heißt und um zeitliche Kontexte im Millisekundenkosmos. Außerdem wird erklärt, dass es ganz, ganz dolle wichtig ist, Dinge weder zuzugeben, noch zu bestreiten, denn nur so ist es möglich, dass waschechte Neoliberalisten immer die richtigen Entscheidungen treffen. Die hat auch Yvon Chouinard, Gründer und Inhaber von Patagonia getan, getroffen, indem er sein Unternehmen nicht verkauft oder vererbt, sondern an eine Umweltstiftung verschenkt hat, um Gutes zu tun. „Die Erde ist jetzt unser einziger Investor.“ Klingt das nicht schön?! Dass dem Staat durch so viel Altruismus knapp 700 Mio US Dollar Kapitalertragssteuer flöten gehen - geschenkt. Außerdem feiern Chin und Timo zusammen ihren Geburtstag, zeigen, was ein echter Chikumbutso ist und erfinden Programmtic Podcasting… Mehr geht nicht.

      Chin: www.chin-meyer.de, www.twitter.com/chinmeyer

      Timo: www.timowopp.de, www.twitter.com/timowopp

      29 min
    • Ep. 54 - Christian der Bienenkönig
      Über geprellte Vermieter, Gasverkäufe bei VW und schwarz-gelbe Gerechtigkeit

      Timo Wopp, immer noch Gewinner in Ausbildung, treibt seinen Lehrmeister Chin Meyer zu Höchstleistungen an, indem er in dieser Folge alles immer wieder auf den Kopf stellt. Aber in diesen Zeiten kann ja jeder machen, was er will. Schließlich liefert die Deutsche Post Briefe und Pakete ja auch eher nach Lust und Laune aus. VW verkauft seine Gasvorräte und verfeuert Braunkohle, Die Deutsche Bahn entschuldigt sich für ihre Fahrgäste (zurecht) und Adidas zahlt seine Miete nicht. Pech nur, wenn bei letzterem die Axel Springer AG dein Vermieter ist und bei der gestarteten Kampagne vorlebt, dass man es mit Compliance-Richtlinien grundsätzlich nicht ganz so ernst nehmen sollte. Zum Glück will Christian Lindner Imker werden, um von der Gerechtigkeit dieses schwarz-gelben Völkchens zu lernen. Die Queen ist tot. Lang lebe der Bienenkönig.

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      27 min
    • Ep. 53 - Zombie als Geschäftsmodell
      Über die Gewinner des Sommers, Winnetou und die Frau von Oskar Lafontaine

      Früher gab es in der Wirtschaft Leuchttürme, an denen man sich orientieren konnte, dann kamen die Einhörner, von den viele den Bach runtergehen, seitdem Geld wieder etwas kostet. Heutzutage sollte man lieber schleunigst Zombie werden, wenn man sein wirtschaftliches Forstbestehen sichern möchte. Warum? Weil man dann seine Produktion einstellen kann, ohne sofort insolvent zu gehen. Und auf einmal ergeben die viel gescholtenen Aussagen von Robert Habeck zum Thema Insolvenz totalen Sinn. Sowas können natürlich nur echte Gewinner erkennen, von denen zum Glück zwei diesen Podcast machen. Und die sind nach ihrer wohlverdienten Sommerpause auch noch hochmotiviert, gehen engagiert zu Werke, sodass das Prädikat „besonders wertvoll“ durch die Deutsche Film- und Medienbewertung wohl nicht mehr lange auf sich warten lassen wird. Wie genau das wiederum mit Lanzer-Heften, Winnetou, Jörg Meuthen, Christian Lindner und der Frau von Oskar Lafontaine zusammenhängt, erschließt sich einem nur bei ganz genauem Zuhören. Die Wege der Wirtschaft sind eben unergründlich.

      Chin: www.chin-meyer.de, www.twitter.com/chinmeyer

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      27 min
    • Ep. 52 - Sommerplauderei Vol. 2
      Über Einhörner, Rezessionen und eine verkaufte Seele

      Ein zweiter launiger Gruß aus der Sommerpause. Gewinner kritisieren nicht, Gewinner geben Feedback. Den Beweis, dass die Grenzen zwischen konstruktiver Rückmeldung und vernichtendem Verriss mehr als nur fließend sein können, tritt Timo Wopp gleich zu Beginn beim Auseinandernehmen der Vorgängerfolge an. Doch Meyer wäre nicht Chin, wenn er dadurch nicht zu Hochform auflaufen würde, um für die Hörer:innen, wie aus der Hüfte geschossen, die richtigen Bilder in die Ohren zu zaubern, um als Gewinner:innen durch die Rezession zu kommen. Dass in ebendieser ausgerechnet einige der Einhörner unter den Start-Ups als erste über die Klinge springen, überrascht bei den zum Teil hauchdünnen Geschäftsideen nur wenige. Sie waren eben genau das: Fabelwesen, die zu nichts zu gebrauchen sind und auch noch ständig gefüttert werden müssen, weil beim Grasen auf den saftigen Venture-Capital-Wiesen permanent das dämlich Horn im Weg ist. In den Nullerjahren hat man sich wenigstens noch an Leuchttürmen orientiert: schlanke, effiziente Bauten mit klarer Funktionalität und menschenrettender Wirkung bis zum Horizont. Doch segeln die meisten Unternehmen eben schon längst nicht mehr an sicheren Küsten, weswegen nach Leuchttürmen und den bekloppten Einhörnern dringend ein neues Bild zur Orientierung gefunden werden müsste. Vielleicht liegt dieses Bild in uns selbst, doch sicherlich nicht in Timo Wopp: denn der hat schon längst seine Seele verkauft, obwohl er gar keine hatte. In diesem Sinne: bis September!

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      15 min
    • Ep. 51 - Sommerplauderei Vol. 1
      Über Larry, die Wunderlampe und Wege zur Macht

      38 Grad im Schatten und zwei Männer im Hitzedelirium, die sich trotzdem nicht scheuen, ihren versprochenen ersten Gruß aus der Sommerpause abzuliefern. Auch wenn ihre Gehirne noch genau in ebendieser verweilen, unternimmt Chin Meyer den ehrenwerten Versuch zu beweisen, dass keine Analogie schräg genug ist, um sie nicht in einen Kalauer zu überführen, während sich Timo Wopp in erster Linie aufs Kichern konzentriert. Aber treue Hörer:innen dieses Podcasts werden diese Folge einzuordnen wissen, und alle Ersthörer:innen werden sich schon noch reinkämpfen: wollen ja schließlich auch zu den Gewinnern gehören. Trotzdem werden neben all dem Content auch Inhalte geliefert. So zeigt Timo Wopp, dass der alte Grönemeyer „Kinder an die Macht“ eigentlich durch „über Kinder an die Macht“ ersetzt werden müsste. Um an die Mächtigen in diesem Land zu kommen, kann man Influencer sein, Kabarettist oder einfach nur die Kinder in der richtigen Kita haben. Und Chin Meyer schüttelt ganz nebenbei noch aus dem Ärmel, welcher Wunderlampe sich Larry Fink von Blackrock bedient, um seinen und damit unser aller Wohlstand zu erhalten. Da wird ihm auch dieser verdammte Klimawandel nicht im Weg stehen. In diesem Sinne: bis zur nächsten Sommerplauderei!

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      13 min
    • Ep. 50 - Blame Game
      Über Geldverbrennungsöfen, die Documenta und Prinz Charles

      Die beiden Wirtschaftshallodris von der Spree feiern Jubiläum. Doch Gewinner gratulieren sich nicht, Gewinner liefern ab und können sich auch in der fünfzigsten Folge auf gute alte Bekannte verlassen. Elon Musk bezeichnet seine Gigafabriken als gigantische Geldverbrennungsöfen und Christian Lindner will die Krisen dieser Welt mit der Bereitschaft zu mehr Überstunden bekämpfen. Good luck, Christian! We won‘t blame you for that. Die Rezepte von vorgestern, die gestern schon falsch waren, können doch in der Zukunft nicht noch falscher sein, oder so… Doch neben diesen mittlerweile schon Schutzheiligen des Podcasts können auch eine Menge neue Gewinner begrüßt werden. Carsten Spohr und seine Lufthansa konnten zwar rechtzeitig staatliche Subventionen abgreifen, aber ein erhöhtes Passagieraufkommen zu Urlaubszeiten nicht vorhersehen. Kein Personal, keine Flüge. Und so bleiben viele Reisewillige am Boden oder müssen zu Fuß Mallorca entgegen stapfen, was in Sachen nachhaltiges Reisen ein echter Winner-Move ist. Die Probleme dieser Welt können eben nur systemisch gelöst werden. Der GfK-Konsumklimaindex prognostiziert eh eine schwarze Zukunft, in der ein nächster treuer Gewinner dieser Reihe schon längst angekommen ist: der Bitcoin. Doch auch hier liegt die Lösung, wie bei Christians Vorschlag zu den Überstunden, in der Vergangenheit: Bargeld. Denn wie Prinz Charles zeigt, muss man eben nicht alles ultrakompliziert in die Blockchain einspeisen, sondern kann sich seine Millionenspenden aus Katar ganz gepflegt in der Plastiktüte übergeben lassen. Peter-Graf-Style quasi. Das ist in dieser überdigitalisierten Welt doch echt mal disruptiv. Genau wie die Documemnta, die statt bewehrte Erfolgsmodelle, wie gewissenhaftes Kuratieren, einfach mal über Bort wirft und genau dieses einer dilettantischen Underground-Gruppe aus Indonesien überlässt. So geht Zerstörung; was die beiden Protagonisten zu einem letzten, krampfhaften Versuch vor der Sommerpause veranlasst, sich endlich mal einen Shitstorm abzuholen. Don‘t blame them for that.

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      26 min
    • Ep. 49 - Der nach unten gerichtete soziale Vergleich
      Über raffiniertes Öl, koloniale Erfahrungen und das Über an sich

      Wenn Chin Meyer sich an der Übergewinnsteuer abarbeitet und Timo Wopp übelst hart darauf reagiert, stellen beide unter Beweis, was für übelst gute Wortakrobaten sie doch sind. Unter dem Motto „Das Herz kennt keine Grammatikfehler“ wird gezeigt, dass weder Herz und Verstand, noch Satzein- und ausstieg in der Wirtschaft Hand in Hand gehen müssen. Wie auch, bei dieser vollen Hand an großartigen Gewinnern: Fynn Kliemann, Christian Lindner, Indien und der Abou-Chaker-Clan… and who the F… is Franz X. Bühler?! Was scheinbar nicht zusammen passt, wird hier passend gemacht. Denn wie sagte schon die große Philosophin und Key-Note-Speakerin Kerstin Scherer „Wenn man etwas kann, muss man es auch tun.“ Eine Erkenntnis so tief, man möchte spontan eine Diddl-Maus dranhängen. Und dass ein Großteil unserer Sozialisierung genau darin besteht, zu lernen, dass man eben genau nicht alles macht, was man kann, hat beim Bohren dünner Bretter (resp. in der Wirtschaft) noch nie eine Rolle gespielt. Just do it! The Sky is the Limit? Alles ist möglich! Du kannst dich als taxifahrender „El Prekario“ in Deutschland gerade mal so finanziell über Wasser halten und dich gleichzeitig in Indien als Kolonialherrscher aufführen. Denn nichts tut einem besser als nach unten gerichteter sozialer Vergleich. Amen!

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      25 min
    • Ep. 48 - Butter, Bier und Bitcoin
      Über woke Finanzpolitik, Homeoffice und Blutgruppen

      Diese Woche kann es nur einen Gewinner geben: Chin Meyer. Nicht nur, dass er Blutgruppe 0 hat und damit höchstwahrscheinlich Corona-resistent ist, er wurde als Kind auch noch gegen Pocken geimpft und kann sich damit weiter durch die Republik vögeln, ohne Gefahr zu laufen, sich die Affenpocken einzufangen. Da guckt sein dreifach geimpfter und mittlerweile doppelt genesener Kompagnon natürlich ganz schön in die Röhre. Dennoch freut dieser sich über die kleinen Siege im Leben. So ist sein bereits vor einem Jahr viel bemühter Witz „das einzige, was mich noch kickt, ist schuldenfinanzierte Spekulation in Kryptowährung“ endlich Realität geworden. Denn um mächtig zu Hebeln, haben genau das verdammt viele Einhirnige getan, weswegen der Kurs seit einem halben Jahr auch so mächtig schön abrauscht. Ebenfalls abgerauscht und dabei noch mächtig gegen die Wand gefahren ist auch der Tankrabatt und mit ihm seines Geistes Vater, Christian Lindner. Zumindest wird das gemeinhin behauptet. Doch „unser Christian“, wie er hier liebevoll genannt wird, übt sich eigentlich nur in woker Finanzpolitik, um zu beweisen, dass er immer schon recht gehabt hat: lieber nicht regieren, als falsch regieren. Die FDP war eben immer schon viel mächtiger, solange sie keine Verantwortung trug. Aber zum Glück ist ja noch der Onkel Habeck da, um die Kohlen aus dem Feuer zu holen. Außerdem beordert Elon Musk seine Mitarbeiter:innen ins Büro zurück, weswegen alle ausrasten - vor allem der Feuilleton. Dabei ist das eigentlich sein erster vernünftiger Move seit zwei Jahre und damit gar nicht im Sinne dieses Podcasts. Denn die Idee Elon Musk funktioniert nur, wenn er weiterhin komplett irrationale Sachen macht. Insofern hoffen die beiden Protagonisten hier auf baldige Besserung und gehen zunächst mal noch frohen Mutes in die nächste Woche.

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      Timo: www.timowopp.de, www.twitter.com/timowopp

      24 min

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    Der satirische Wirtschaftspodcast mit Chin Meyer und Timo Wopp.

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