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Wo sich andere unvernünftige Neoliberale ins Bett legen, um sich auszukurieren, steht Timo Wopp seinen Mann und stellt sich, trotz fiebriger Corona-Infektion, den sachlichen Herausforderungsversuchen Chin Meyers. Und diese haben es diese Woche in sich. Da ist das Hedgefonds-Debakel der Allianz Global Investors um den ehemaligen Chef-Investor Greg Tournant, der mal eben ganz pfiffig (bzw. wie es sich gehört) bei einigen Zahlen ein paar Ziffern weggelassen hat, damit sich die Bilanzen besser lesen. Da ist der Rücktritt von Asoka Wörrmann aufgrund des von ihm angeblich zu verantwortenden Greenwashing-Skandals bei der DWS. Das Kunststück muss man aber auch erstmal hinbekommen: über butterweiche ESG-Richtlinien zu stolpern, die man sich auch noch selber auferlegen durfte. Ganz großer Winner-Move! Doch natürlich hat der umtriebige Chin Meyer aufgedeckt, dass hinter dem Winner-Typen Asoka Wörrmann noch viel mehr Gewinnerpotenziale schlummern, als nur eine kleine Greenwashing-Lappalie. Und da ist Meyers unermüdliche Kreativität bei der Erfindung neuer, Allianz- und DWS- inspirierter Finanzprodukte. Gleichermaßen von diesen Ideen wie vom Fieberwahn getrieben läuft Timo Wopp zu Hochform auf, was diese Finanzprodukte abwerfen werfen. Sämtliche Anleger werden ihr Geld verdoppeln, ach was verdrei-, vier-, fünffachen… Auf jeden Fall werden sie viel mehr rausbekommen als Frank Thelen jemals versprechen kann. Und der ist ja auch nicht immer ganz so zahlensicher. Aber wenigstens wird bei seinem 10xDNA-Fonds garantiert nicht spekuliert, sondern alles naturwissenschaftlich geprüft. So ist es doch schön zu wissen, dass ein Absturz von -44,33 % in den letzten sechs Monaten bei Thelen keine heiße Luftnummer war, sondern komplett faktenbasiert stattgefunden hat. Aber wie sagte schon unser ehemalige Gesundheitsminister und zukünftiger Buchautor Jens Spahn: „Wir werden einander viel verzeihen müssen.“ Sein Buch wird übrigens am 28. September erscheinen und damit einen Tag nach dem Geburtstag der beiden Protagonisten, womit jetzt schon feststeht, was sie sich gegenseitig schenken werden. Nicht immer nur verzeihen, sondern sich ab und zu mal was erklären lassen, sollte im Übrigen auch Frank-Walter Steinmeier, und statt wie die Queen mit Paddington ganz schnell ein Video mit der Maus und dem Elefanten drehen, in dem die beiden ihn mal ein bisschen was über gescheiterte Außenpolitik erklären. Und zu guter Letzt, merke: Von der Pariser Polizei lernen, heißt siegen lernen. Sollte ein Gegner mal zu stark sein, immer schön Tränengas einsetzen. In diesem Sinne, alles Gute!
Chin: www.chin-meyer.de, www.twitter.com/chinmeyer
Timo: www.timowopp.de, www.twitter.com/timowopp
Eigentlich kann man doch Boris Johnson nicht wirklich böse sein. Statt zur Ablenkung von den eigenen Problemen zu Hause wie früher üblich ein Krieg vom Zaun zu brechen (seit Putin und Ukraine nicht mehr ganz so angesagt), beschäftigt er lieber Gott und die Welt mit nostalgischer Wirtschaftspolitik. Da werden alte Maßeinheiten wie Unze, Yard und Pfund wieder eingeführt, alle sind beschäftigt und Boris bleibt im Amt. Genau wie bei Peter Feldmann, dem Frankfurter Bürgermeister. Um vom eigentlichen Skandal der Vorteilsnahme abzulenken, scheint dieser ganz bewusst einen enormst ausgeprägten Hang zu besonders großen Fettnäpfchen entwickelt zu haben und lässt sich von Flugbegleiterinnen hormonell außer Gefecht setzen, bevor er erfolgreichen Fußballern ihren wohlverdienten UEFA-Pokal aus den Händen reißt. Doch auch hier bleibt der Status quo gewahrt und der heißt: alle regen sich auf, Feldmann bleibt im Amt. Genau wie bei Fynn Kliemann. Auch der hat alle dazu gebracht, sich über ihn aufzuregen, doch auch bei ihm bleibt der Status quo stabil. Obwohl er beteuert, dass er niemals Unternehmer werden wollte, bleibt er einer, wird wahrscheinlich weiterhin tollpatschig von einem Geldtopf in den nächsten tapsen und hat dabei auch noch echte Freunde gewonnen. Toll. Es geht eben weiterhin um das richtige Gefühl hinter den Dingen. Denn egal ob bei der korrupten AWO in Frankfurt oder beim Spendenskandal um die Missio, eigentlich will man doch immer nur Gutes tun. Oder Gutes finden, wie Chin Meyer auf seiner spirituellen Reise zu seiner Insel des Glücks oder Timo Wopp, wenn er sich von Gorillas die Erdnussflips bis ans Sofa liefern lässt, um die Lücke zwischen Faulheit und Völlerei endlich zu schließen. In diesem Status quo lässt es sich doch wirklich einrichten.
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Die Oberen 10.000 bauen sich Prepper-Dörfer, um der Apokalypse zu entkommen, und die beiden Wirtschaftsweisen fragen sich: wie schaffen wir´s dahin? Denn Armut hat viel Gesichter, und die will man sich weiß Gott nicht länger anschauen müssen. Armut müffelt, Armut ist laut, Armut nervt. Doch zum Glück legt Chin Meyer mal wieder die richtigen Finanzprodukte auf, um sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf zu ziehen, den der Kapitalismus angerichtet hat. Und so werden die beiden sich bereits in naher Zukunft als global agierende Dorfwucherer versuchen oder zusammen mit Frank Thelen gepanzerte Flugtaxen entwicklen, damit sich die Posh-Prepper gegenseitig in ihren neuen Burgen des Feudalismus besuchen können. Eher wird die Welt untergehen, als dass der Kapitalismus scheitert. Mit dieser beruhigenden Gewissheit gewappnet, gilt es jetzt, mutig die Zukunft zu gestalten, auch wenn nur wenig in der Lage sein werden, ihren Arsch retten zu können. Denn eines ist klar: Der kleine Trompeter scheut den Nebel ums Einhorn nicht. In diesem Sinne: Lorem Ipsum.
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Beide sitzen auf gepackten Koffern. Beide wollen sich das Elend in ihren Heimatorten München und Berlin nicht länger mit ansehen. Beide wollen eigentlich schnellstmöglich übersiedeln auf die Inseln der Glückseligen. Denn in der Nähe von Kitzbühel und in Neuseeland entstehen gerade riesige Prepper-Dörfer für die Oberen 10.000. Ach was reden wir, für die Oberen Drei. Autarke Luxusdörfer mit riesigen Villen, Wellness-Bunkern sowie autonomer Energie- und Wasserversorgung als Zufluchtsorte der Superreichen. Sobald sich nämlich die Apokalypse in Gang gesetzt hat, wollen sich die Peter Thiels dieser Welt gepflegt absetzen, um ihren Lebensabend in den neuen Burgen des Feudalismus zu verbringen und sich dabei autistisch ins Fäustchen zu lassen. Alles nach dem Motto: eher geht die Welt unter, als dass der Kapitalismus scheitert. Und für die beiden Protagonisten soll es in dieser Folge eigentlich nur darum gehen, in welches Dörfchen die Reise gehen soll. Doch dazu kommen sie nicht, weil sie mal wieder auf dem Weg dahin über die Probleme des kleinen Mannes stolpern: bitcoinbasierte Geldwäsche in der Zentralafrikanischen Republik, Saudi Aramca überholt Apple und wird zum teuersten Unternehmen der Welt, Lionel Messi wird Tourismusbotschafter Saudi Arabiens, der neue Finanzchef von Moderna übt sich in Verzicht und kassiert für zwei Arbeitstage ledglich 700.000 USD, ein Stable Coin stürzt ab und reist alle anderen mit… und, und, und, und, und. Man könnte auch sagen: Wunder über Wunder in einer wunderlichen Wirtschaftswelt. Aber zum Glück gibt es ja den Wunderstab aus dem Kliemannsland. Nicht ganz günstig, dafür löst er aber auch alle Probleme. Die Arche Noah für Ultra-Reiche muss also noch warten. Es gibt einfach noch zu viel zu tun.
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Wenn selbst die Rüstungsindustrie sich als nachhaltig und woke bezeichnet, ist der Siegeszug des Neoliberalismus nicht mehr aufzuhalten. Denn längst ist zusammengewachsen, was zusammen gehört: Kapitalismus und politische Linke. NO BORDERS ist eben für beide Seiten geil, weil Grenzen sowohl investitions- als auch integrationsfeindlich sind. Und so wird der elektrobetriebene, in Regenbogenfarben geschmückte Leopard II schon bald zur Normalität gehören und der CSD in Schöneberg nicht mehr von Militärparaden in Moskau zum 9. Mai zu unterscheiden sein. Es geht eben im neuen Neokapitalismus um das Gefühl hinter den Dingen, und das ist dynamisch, frei, flexibel, kreativ, mobil und vor allem spontan. Einfach mal machen! Oder besser noch, machen lassen. Egal wie dilettantisch. DIY (DO IT YOURSELF), selbst wenn's hauptsächlich andere für dich erledigen. Willkommen im globalen Kliemannsland! Sollte es dann in die Hose gehen, trägt man zwar die Verantwortung, aber ist an nichts schuld. Denn darauf wurden gute, woke Neoliberalisten Dank fleißiger Vorgängergenerationen jahrzehntelang trainiert: aus dem Wort verantwortlich kann man immer getrost die Bestandteile „Antwort“ und „ich“ streichen. Bloß keine echten Antworten geben, damit das eigene ICH nicht belastet wird. Das einzige Problem: aufgrund der aktuellen Lieferengpässe wird Bier immer teurer, sodass man sich die neue Realität nicht mehr so leicht schönsaufen kann. Na prost Mahlzeit!
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Die Folge hätte genauso gut heißen können „Tönnies yes, yes, yes…“ oder „Patrick KiKs Ass“, aber die Redaktion hat sich für die konservative Variante entschieden. So what?! Also: Was haben der sympathische Textil-Discounter KiK und die Kirche gemeinsam? Beide kennen sich mit der Ausbeutung von Kindern bestens aus. Und so ist es auch nur konsequent, dass eines der seltenen Interviews von Kik-CEO Patrick Zahn ausgerecht in der ZEIT-Beilage Christ und Welt erschienen ist. Auf die Frage, ob er einen ethischen Grundsatz hätte, antwortet Zahn, dass er mit gutem Gewissen ins Bett gehen wolle. Und dass ist doch mehr als nur schön, dass der Patrick das kann. Denn wie schon so oft in diesem Podcast gepredigt, geht es im Neoliberalismus doch schließlich um das Gefühl hinter den Dingen und nicht darum, ob man Fabrikarbeitern in Bangladesch oder Pakistan einen existenzsichernden Lohn zahlt. Was der Patrick im übrigen ja gerne tun würde, nur sind ihm die Hände gebunden, weil ihm die Fabriken ja nicht gehörten und er deswegen leider so gut wie keinen Einfluss auf die Löhne hätte. Er ist offensichtlich nur Opfer der örtlichen Tarifparteien, und die Täter-Opfer-Umkehr ist ja bekanntlich eines der wichtigsten Grundprinzipien in der neoliberalen Welt. Umso glücklicher kann man sich als Wirtschaftspodcast schätzen, dass dieses Prinzip offensichtlich auch endlich bei deutschen Intellektuellen Einzug erhalten hat, und in einem offenen Brief an den Bundes-Olaf hervorragend umgesetzt wurde. Schließlich wollen ja auch die Schlauen abends beruhigend ins Bett gehen können. Genau wie Clemens Tönnies, dem sympathischen Fleischproduzenten aus Rheda-Wiedenbrück. Aber wie man mit ein bisschen Re-Framing aus dem vermeintlichen Loser einen echten Winner macht, ist für die beiden Wirtschafts-Hallodris nur eine kleine Fingerübung. Wem dabei der moralische Kompass verloren geht, muss sich nicht sorgen. Denn schließlich weiß Google ja immer, wo genau wir gerade stehen. Nachti, Nachti… Herr Zahn! Und liebe Alice, dir auch!
Chin: www.chin-meyer.de, www.twitter.com/chinmeyer
Timo: www.timowopp.de, www.twitter.com/timowopp
Arbeiten ist eine sehr altmodische Form der Vermögensbildung, und wer bei der Auswahl seiner Eltern nicht richtig aufpasst, hat seinen ersten Karriereschritt schonmal versaut. Doch jetzt gibt es endlich die Möglichkeit, diese erste Kerbe im Lebenslauf, nämlich in die falsche Familie geboren worden zu sein, auszumerzen. Denn Timo Wopp hat ein Start-Up gegründet, welches ein sog. GenCoaching anbietet, wodurch der Genpool eines x-beliebigen Menschen nachweislich so verändert werden kann, dass er anschließend eindeutig einem bestimmten Milliardär zuzuordnen ist. Das ist der Booster für dein Erbe! Für eine erste Finanzierungsrunde wird gerade Geld über die Elizabeth Holmes Stiftung für soziale Gerechtigkeit eingesammelt. Wer jetzt nicht weiß, wer Elizabeth ist, und daher diesen Gag nicht versteht, muss sich nicht grämen. Wird ja im Podcast alles erklärt. Aber Elizabeth Holmes, das wegen manipulierten Bluttests tiefgefallene Tech-Wunderkind aus dem Silicon Valley, war mal das, was Kevin Lehmann aus Karlsruhe heute ist: milliardenschwer. Wer wiederum dieser Kevin ist, wussten die beiden Protagonisten bis letzte Woche auch nicht, doch dann erschien Kevin plötzlich als jüngster Milliardär der Welt auf der Forbes Liste. Und so viel sei an dieser Stelle verraten: Kevin wird kein GenCoaching in Anspruch nehmen müssen.
Mit dieser langersehnten vierzigsten Folge melden sich Chin Meyer und Timo Wopp endlich zurück aus ihrer Kreativpause und liefern sich gleich mal einen Battle darin , wer das Wort Neoliberalismus öfter verwendet. Denn im Auftrag von eben diesem sind sie nach wie vor unterwegs und gehen gewohnt engagiert zur Sache. Egal ob Boris Becker, Andrea Tandler, Elon Musk oder Anne Spiegel; es geht immer darum, in den Gewinner:innen der Woche das ultimative Gewinner-Gen zu identifizieren. Und das ist im Neoliberalismus ganz eng mit dem Aspekt der Verantwortung verbunden. Denn Verantwortung zu übernehmen, heißt in diesem Glaubensmodell, den Satz zu sagen: Ich übernehme die Verantwortung. Nicht mehr und nicht weniger. Echte Konsequenzen zu ziehen oder gar das Bedürfnis zu verspüren, den angerichteten Schaden begleichen zu müssen, sind romantisch verklärte Vorstellungen aus einer von Altruismus versifften Welt, in der es keine echten Gewinner geben kann. Außerdem darf man sich niemals dazu hinreißen lassen, für sein Verhalten Begründungen zu liefern, denn Begründungen machen einen immer angreifbar. Außer natürlich man verfügt über eine ultimative Killer-Begründung wie Boris Becker, die einen ein Leben lang von der lästigen Last der Verantwortung befreit. In Bobelles Fall ist es die Last des frühen Ruhms, die es ihm unmöglich macht, sich wie ein normaler Mensch zu verhalten.
Chin: www.chin-meyer.de, www.twitter.com/chinmeyer
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Die geopolitische Weltlage lässt einem keine andere Wahl, als auch in einem Gewinner-Podcast endlich mal ausführlich über Loser und Loser:innen zu reden. Und davon gibt es in diesen Tagen ja so einige. Explizit wird hier nicht über Verlierer gesprochen, denn das wäre alles andere als lustig. Loser hingegen bieten aufgrund ihrer erbärmlichen Lächerlichkeit auch in Krisenzeiten hervorragendes Satirematerial. Von Gerhard Schröder, der es in seiner Bedeutungslosigkeit noch nicht mal auf eine Sanktionsliste geschafft hat, über jammernde Oligarchen, die sich in Selbstmitleid ergehen, bis zu Sahra Wagenknecht, bei der nicht nur ihr Erscheinungsbild als „schlicht“ beschrieben werden kann. Immerhin bilden ihre Aussagen zum Umgang mit der Ukraine und Russland auf bittere Art und Weise einen eleganten Übergang auf die eigentliche Basis all unserer Probleme: Kolonialismus und Imperialismus. Hier schlägt Chin Meyer in kürzester Zeit vom Römischen Reich über Haiti nach China einen mehr als nur erkenntnisreichen Bogen. An den Grundregeln hat sich in den letzten Jahrhunderten scheinbar nichts geändert: fall irgendwo ein, unterdrücke mit brutaler Gewalt und lass dich fürstlich entlohnen, wenn du wieder gehen sollst. Zeit, auch in der westlichen Welt so einiges aufzuarbeiten und auszugleichen. Mit dieser Erkenntnis verabschieden sich die beiden Protagonisten in eine für diese Zeit angemessene Kreativpause, um sich alsbald zurückzumelden.
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Was haben Wolfgang Ischinger und Franz Beckenbauer gemeinsam? Beide haben ihr Ehrenamt zu Gold gemacht. Und so heißt es auch für die beiden Winnertypen in diesem Podcast: bloß keine Beratungsfirma gründen, eigene Fonds auflegen oder in Krypto investieren, sondern ganz schnell nach ehrenamtlichen Tätigkeiten Ausschau halten. Denn hier scheint die Rendite immer noch die beste zu sein. Der Beste aller Zeiten wiederum war ja immer schon Dieter Bohlen, zumindest in seiner Selbstwahrnehmung, was ihn bereits 2008 dazu veranlasste einen Ratgeber zu schreiben. „Der Bohlenweg“ heißt das gute Stück zum Thema Erfolg, mit dem sensationellen Untertitel „Planieren statt Sanieren“. Ein Buch voll „ehrlicher“ Erfolgsgeheimnisse und randvoll mit fragwürdigen Frauenbildern. Im Gegensatz dazu sind Bilder mit Frauen bei der Münchner Sicherheitskonferenz ja offensichtlich Mangelware, was in der letzten Woche zu einem vorprogrammierten Shitstorm führte. Aber hieß es in München wirklich „Null Prozent ist doch auch ne Frauenquote“? Chin Meyer kennt die genauen Hintergründe zur Entstehung des frauenbefreiten Fotos, und die sind ähnlich überraschend wie die Wendung in dieser Folge. Die wird nämlich ab Minute 17 mit Greenflation und dem Irrsinn so mancher Inflationsdebatte erstaunlich inhaltslastig. Aber keine Sorge: inhaltliche Schwere hält die beiden Protagonisten nicht davon ab, wie gewohnt zu kalauern, Palladium und Rhodium für angesagte Partydrogen zu halten und die echte, inhaltliche Aufarbeitung von Wirtschaftsthemen weiterhin den Kollegen vom hervorragenden Podcast „Wohlstand für Alle“ zu überlassen.
Chin: www.chin-meyer.de, www.twitter.com/chinmeyer
Timo: www.timowopp.de, www.twitter.com/timowopp
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