Nur für Gewinner

Nur für Gewinner

By Chin Meyer, Timo WoppComedy
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Nur für Gewinner episodes

  • Ep. 27 - Kinästhetische Erfahrungen
    Über Pilotenspiele, Entschuldigungen und Banjospieler

    Es geht in dieser launischen Folge hauptsächlich um den Winner-Typen Georg Kofler und seine Social Chain AG mit der er auf „Einhorn-Jagd“ gehen will und die größer als Facebook und Amazon zusammen werden soll. Ja sicher. Aber vor allem geht es um kinästhetische Erfahrungen: was auch immer das ist. Das nennt man dann wohl „Bullshit-Bingo Next Level“: wenn der eine Schnacker einen Begriff droppt, den der andere Schnacker dankenswert aufgreift, von dem aber beide Schnacker offensichtlich keinen blassen Schimmer haben, was dieser so ganz genau bedeutet. Aber Oblaten-dünnes Halbwissen hat Männer der Wirtschaft noch nie davon abgehalten, souverän zu schwadronieren und Geschichten zu erzählen, die vor allem aus heißer Luft bestehen. Kurzum: Mit gutem Storytelling Luftschlöser bauen, das kann man von Georg Kofler lernen, und in dieser Fähigkeit üben sich die beiden Protagonisten ganz arg fleißig. Darüberhinaus geht es auch noch um Schlagercharts, Corona-Gewinner, Wolfgang Kubicki, die Sinnlosigkeit von Entschuldigungen und einen nervigen Banjospieler von 3M, der aus Versehen das transparente Klebeband erfunden hat.

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    26 min
  • Ep. 26 - Die Kunst des Framings
    Über Corona-Gewinner, Fliteboards und Phlegmatismus

    Da recherchiert man schon extra ein bisschen unsauber bei der Produktbeschreibung eines Fliteboards, zitiert Leute wie Friedrich Merz oder Frank Thelen nicht ganz korrekt, geht immer wieder zum Vorgaukeln einer in sich konsistenten Storyline die notwendigen Schleifen, um liebevoll eine einigermaßen in sich schlüssige Gedankenblase aufzupusten, nur damit sich kurz vor Toreschluss ein Beispiel aus der Realität einschleicht, das einem am Ende das ganze, mühevoll aufgebaute Framing zerschießt. Doch Timo Wopp bleibt standhaft und zieht sein Schlussstatement, das er sich vorher zurechtgelegt hat, trotz Widerlegung durch die Wirklichkeit, gnadenlos durch. Das nennt sich mal „Phlegmatismus - Next Level“, und um genau diesen geht es in dieser Folge.

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    23 min
  • Ep. 25 - Diess und das
    Über den Liedermacher aus Palo Alto

    Alle reden über Elon Musk, wir reden über Herbert Diess, obwohl dieser -oder vielleicht gerade weil dieser - auch nur über Elon Musk redet. Denn so wie es Gender Fluidity gibt, so gibt es offensichtlich auch eine nicht eindeutig festgelegte E-Mobilitäts-Identität - und Diess wäre eben gern etwas (Achtung Wortwitz!) Musk-uliner. Na, wenn er sich da bei seinen ganzen Bemühungen, etwas mehr wie der Mann aus Palo Alto rüberzukommen , nicht mal einen ganz schönen (Achtung Wortwitz!) Musk-elkater einfängt. Geschrieben gehen diese komödiantischen Tiefflieger ja gerade noch so, im Podcast selbst stoßen die beiden Protagonisten damit natürlich schnell an die Grenze des Ertragbaren. Und ertragen muss Herbert Diess eben auch die qualvollen Stiche des mächtigen VW-Betriebsrats und die Gewissheit, dass er zwar in Tesla-Bettwäsche einschläft aber immer wieder als CEO von Volkswagen aufwacht. Da nehmen sich die beiden Business-Hallodris natürlich gerne die Zeit, um intensiv über ein ultimatives Herbert-Diess-Coaching zu sinnieren. Vorher geht es aber noch um Ursula von der Leyen (Kurzstreckenuschi) und ihrer sensationellen Flugreise von Bratislava nach Wien (Luftlinie 55 KM), um Boris Johnson und seine sensationelle Flugreise von Glasgow direkt zum Dinner in einen exklusiven Londoner Privatclub, in dem nur Männer zugelassen sind, und darum, warum sich Chin Meyer, auch ohne sensationelle Flugreise, als Gewinner der Woche zählen darf.

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    23 min
  • Ep. 24 - Lieferengpässe
    Über Weihnachten, Ausreden und das Geschenk der Opferrolle

    Die Wirtschaft ächzt unter schleppenden Lieferketten und sehnt sich nach der Zeit zurück, als „schleppende Lieferketten“ nur die Gesetzgebungsverfahren der Großen Koalition waren. Dabei bedeuten Lieferengpässe nichts anderes als - verstärkte Nachfrage prallt auf begrenzte Ressourcen, was gewissermaßen den Normalzustand in den Hirnen der beiden Protagonisten dieses Podcasts ganz gut beschreibt. Und so lassen es sich die beiden Business-Hallodris auch nicht nehmen, trotz erhöhtem Projektdruck und abnehmenden intellektuellen Fähigkeiten, auch diese Woche wieder pünktlich abzuliefern, wenngleich vorproduziert. Sorry, ging diesmal nicht anders. Als mehrfacher Familienvater treibt Wopp natürlich die Frage um, ob die toxische Mischung aus Lieferengpässen und Inflation zu einer kaum stemmbaren Verteuerung der Weihnachtsgeschenke führt. Meyer findet zwar keine konkrete Antwort, befürchtet aber, dass Weihnachten aufgrund der Gagen-Deflation für Live-Künstler im Hause Wopp möglicherweise ganz ausfallen wird. Wopp wiederum hätte zwar kein Problem damit, seinen Kindern die Leere unter dem Weihnachtsbaum mit einem knackigen: „Sorry Kids, aber Lieferengpässe“ zu erklären, will seinem Nachwuchs aber wenigsten einen klaren Schuldigen präsentieren. Dieser, so Meyer, sei aber aufgrund der Komplexität des gesamten Themas nicht so leicht auszumachen. Ein Teufelskreis. Zum Glück finden die beiden Wirtschaftshalunken aber irgendwie immer eine Lösung, eine Antwort oder wenigsten einen Ausweg.

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    17 min
  • Ep. 23 - Aufs Glatteis geführt
    Über Tesla, Trump und Taschenspielertricks

    Timo Wopp ist müde, daraus macht er keinen Hehl. Chin Meyer ist in Angriffslaune, das wird Wopp zum Verhängnis. Denn einer der billigsten Taschenspielertricks der Live-Unterhaltung reicht Chin Meyer aus, um das Oblaten-dünne Eis, auf dem sein Kollege eh schon die ganze Zeit gewandelt ist, zum Einbrechen zu bringen. Der Weg dahin: mehr als nur spannend. Zunächst geht es um die beiden Gewinner der Woche: Donald Trump und Armin Laschet. Richtig gelesen, und das muss man sich erstmal trauen. Trump, weil er unter Zuhilfenahme eines SPAC mit der Markenkraft seines zweifelhaften Namens mal wieder unfassbar viel Kohle gescheffelt hat, und Armin Laschet, weil… warum nicht?! Dann geht es um Tesla, das Billion-Dollar-Baby, für Meyer ein Luftschloss - typisch deutsch, für Wopp eine geile Story mit echtem Mehrwert - typisch amerikanisch. Leider ist das Wissen des jüngeren Protagonisten ein bisschen zu dünn und sein Gehirn etwas zu matschig, um in dem daraus entstehenden Battle gegen seinen älteren Mitstreiter zu bestehen. Aber hey, man muss durch das Tal der Lächerlichkeit gehen, um zu wahrer Größe zu gelangen. Und Elon Musk?! Der wird früher oder später sowieso an einer brandenburgischen Verwaltungsangestellten scheitern. Isso.

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    26 min
  • Ep. 22 - Perspektiven
    Über Julian, Drogen und Exitoptionen

    Da bereiten sich die beiden Protagonisten so derartig intensiv auf das Thema Inflation vor, um auch der Titulierung Wirtschaftspodcast endlich mal gerecht zu werden, und dann zerschießt ihnen der liebe Julian auf den letzten Metern das komplette Thema. Aber selten hat es in den vergangenen Monaten einen so eindeutigen Gewinner der Woche gegeben wie Julian Reichelt, für den man bereit gewesen wäre, auch zwei Minuten vor der Aufzeichnung das eigentliche Hauptthema zu streichen. Denn das muss man erstmal schaffen: nach Jahren als Chefredakteur nicht wegen unfassbar schlechter journalistischer Leistungen, sondern wegen Verstößen gegen Compliance-Richtlinien gefeuert zu werden. Einen saubereren Exit kann man ja kaum hinlegen. So stehen dem lieben Julian sicherlich auch in den nächsten Jahren sämtliche Türen offen: Chefredakteur bei Russia Today oder Pressesprecher von Vladimer Putin, um nur zwei zu nennen. Nach einem etwas intensiveren Schlenker über die angestrebte Drogenpolitik der zukünftigen Ampelkoalition und der aktuellen Diskussion rund um die Marihuana-Legalisierung, bieten die beiden Business-Klapskallis dann noch eine echte Exitoption für Julian und alle anderen Metooler. Denn am Beispiel von Bikram Choudhury zeigt Timo Wopp, dass man sich nicht jahrelang mit irgendwelchen Jobs rumquälen muss, die man eigentlich überhaupt nicht beherrscht, sondern seine wahren Fähigkeiten und Absichten auch von Vornherein gewinnbringend einsetzen kann, um mit Übergriffigkeit und Scharlatanerie unfassbar viel Kohle zu verdienen.

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    21 min
  • Ep. 21 - Manifest
    Über Zusammenarbeit, Pandora Papers und Socken

    Dem schwächelnden DAX zum Trotz präsentiert dieser Podcast gleich vier Gewinner der Woche, u.a. sich selbst. Denn nach Wochen der monetären Durststrecke gibt es endlich wieder einen Sponsor: Auto-Export Müller aus Berlin. Na klickert´s?! Genau, das sind die mit den laminierten Karten an der Autoscheibe und dem Angebot zum Sofortkauf. Nach der Präsentation dieses Premium-Partners und feinen Anekdoten aus der Dinnershow-Vergangenheit der beiden Protagonisten stürzt sich Chin Meyer erneut auf die Pandora Papers - eine Büchse, die zum Schutze aller neoliberalen Jünger niemals hätte geöffnet werden dürfen. Und siehe da: Nach den Cayman Islands ist South Dakota das zweitgrößte Steuerparadies der Welt. Eine Gegend, die selbst Ureinwohner und Büffel so schnell wieder verlassen haben, dass nie was hängen blieb - noch nicht mal Steuern. Anschließend geht es rasant durch die Liste illustrer Leute, die in den Pandora Papers so auftauchen: von Dopingsünder Pep Guardiola über Klavierkabarettist Elton John bis „my hips don‘t lie“ Shakira, die dringend an einem neuen „WAKA WAKA“ arbeiten sollte: „It´s time for Panama“. Zum Abschluss dieser randvollen Episode geht es um die Grundlagen guter Zusammenarbeit in einer flexibilisierten, globalisierten, mobilen, fluiden und agilen Arbeitswelt. Über die Bremer Stadtmusikanten als Sinnbild für gute Zusammenarbeit, quasi das erste Grimmsche Organigramm, gelangt Timo Wopp schlussendlich zu einem einfachen Satz, der alles zum Ausdruck bringt, was gute Zusammenarbeit ausmacht. Dieser Satz wird in die Geschichte der Wirtschaftspodcasts eingehen als DAS MANIFEST.

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    25 min
  • Ep. 20 - Zwei alte weiße Männer albern rum, plaudern… und ein bisschen Content ist auch dabei
    Über Geldwäsche, Jungwähler und Work in Progress

    Es wird viel gekichert in dieser Folge, so viel steht fest. Aber warum auch nicht, ist ja schließlich Jubiläumsausgabe, und die beiden sind bester Laune und an der Wahl kann man auch nichts mehr ändern. Schnell lassen sie das Sorgenkind, den DAX, und die unangenehmen Pandora-Papers hinter sich, um sich lieber „Mr. Wirtschaft“ Friedrich Merz und „Mr. Angeschlagen“ Armin Laschet zu widmen. Beide sind einfach nicht tot zu kriegen und stehen in bester Rocky Balboa Manier immer wieder auf, mögen sie noch so viele Rück- und Tiefschläge einstecken. Doch statt Respekt für diese Standfestigkeit macht sich eher Fremdscham für diese Stumpfheit breit. Was den beiden Christdemokraten offensichtlich in ihren Teams fehlt, ist ein echter Ober-Zyniker, der ihnen ab und zu mal das übelst-mögliche Szenario vor Augen führt. Diese Rolle würde gern Timo Wopp übernehmen und bewirbt sich schonmal proaktiv als Chief Operating Cynic (CoC). Nach einer kurzen Analyse der FDP-geneigten Jungwählerschaft geht es in den aktuellen Stand der Comedy-Kolumne von Chin Meyer zum Thema Geldwäsche, die er in den nächsten Tagen fürs BR-Fernsehen drehen wird. Meyer stellt seine Gags vor, Wopp übt sich in seinen Feedbacks als CoC, was der guten Laune keinen Abbruch tut. Am Ende geht´s auch noch um Hunde. Warum?! Tja…

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    21 min
  • Ep. 19 - Besser Diebe regieren das Land
    Über Kettenreaktionen, Elefant:innenrunden und Emotionslosigkeit

    Die Wahl ist entschieden, die Börsen sind unter Druck und die Krise von Evergrande zeigt uns allen: Es ist eben nicht egal, ob in China ein Sack Reis umfällt. Denn kippt er um, staubt es wie Sau, dieser Staub wird möglicherweise von einer Fledermaus eingeatmet, die später einen Labormitarbeiter in Wuhan beißt, dessen Schwägerin eine Wohnung auf Vorkasse bei Evergrande gekauft hat, deren Bau über Sicherheiten von ausländischen Banken abgesichert war und so die HSH-Nordbank, oder alternativ die UBS, oder alternativ irgendeine andere seriöse Großbank, endgültig gecrashed wird. So oder so ähnlich erklärt Chin Meyer auf sensationelle Art und Weise die Kettenreaktionen in einer globalisierten Finanz- und Wirtschaftswelt. Aber natürlich geht´s zunächst um die Wahl in Deutschland und deren Folgen für die Wirtschaft, also um Christian, Armin, Robert, Annalena, Olaf und Alice, und darum, warum sich alle (vollkommen zurecht) als Gewinner:innen fühlen dürfen. Ach ja, warum Olaf Scholz der optimale Kanzler vor allem für zukünftige asiatische Handelsbeziehungen ist, und warum es günstiger wäre, wenn Diebe unser Land regierten, darum gehts am Rande auch noch.

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    21 min
  • Ep. 18 - Fakten helfen auch nicht weiter
    Über Dankbarkeit, #freemoney und Zuhören

    Die beiden Protagonisten haben sich nach dieser Aufzeichnung geschworen, nie wieder einen Podcast zwischen dem dritten und dem vierten Saunagang aufzunehmen. Aber gut: was tun, wenn Chin Meyer gesundheitlich in den Seilen und gefühlt über dem Inhalator hängt (selbstverständlich mit Handtuch überm Kopf, wie sich das gehört)? Natürlich zunächst mal in Dankbarkeit üben, dass es überhaupt zur Aufnahme gekommen ist. Und das tut Timo Wopp auch exzessiv bevor ACHTUNG SHOCKING! der Mini-Absturz des DAXs ausgeschlachtet wird, der jetzt auch schon wieder nicht mehr aktuell ist. Denn dem DAX scheinen weder sein Wachstum auf 40 Mitglieder noch die drohende Evergrande-Pleite aus China zu bekommen. Und dann steht auch noch die Bundestagswahl vor der Tür. Wie würde sich eigentlich das nicht vorhandene Geld in der Börse von Timo Wopp entscheiden, wenn es ohne seinen Besitzer wählen dürfte. Für die Antwort auf diese existenzielle Frage hat Chin Meyer intensivst recherchiert und sogar einen ganzen FOCUS-Artikel gelesen. Klares Ergebnis: die AFD. Warum das nicht möglich ist und ausgerechnet Volker Bouffier einen lehrt, sich im richtigen Zuhören zu üben, dazu mehr in dieser „Folge“.

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    20 min

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Der satirische Wirtschaftspodcast mit Chin Meyer und Timo Wopp.

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