Nur für Gewinner

Nur für Gewinner

By Chin Meyer, Timo WoppComedy
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Nur für Gewinner episodes

  • Ep. 17 - Sanftes Anstupsen
    Über Schneeballsysteme, innere Emigration und Business-Achtsamkeit

    Ist das noch ein Wirtschaftspodcast oder schon Geseiere?! Beides, denn die Herren Meyer und Wopp üben sich in Business-Achtsamkeit. Vor allem um sich gegenseitig groß zu machen und endlich auf die Gewinnerspur zu kommen (auf der sie sich eigentlich schon längst sehen). Problem: nicht nur Wopp, sondern mit ihm angeblich 40% der Berufstätigen, haben innerlich längst gekündigt. Aber Chin Meyer wäre nicht Chin Meyer, wenn er hier nicht die Chance wittern würde, seinen jüngeren Mitstreiter aus dieser misslichen Lage zu coachen. Allerdings muss der Coach von seinem Coachee diesmal verdammt oft angestupst werden, um mit einer zündenden Idee endlich auf den Punkt zu kommen. Da stößt das Business-Achtsamkeits-Latein aber ganz schnell an die Grenzen seiner Möglichkeiten. Zum Glück erläutert Chin Meyer dann doch noch ein herrliches Schneeballsystem rund um die Paraiba-„Bank“, das noch der dunkelsten Tanne im Investment-Wald dazu verhelfen wird, umzufallen bevor sie gewachsen ist.

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    23 min
  • Ep. 16 - Raus aus der Armutsfalle
    Über Finanzprodukte, Klagewege und Sachverständige

    Chin Meyer will nicht länger mit ansehen wie sein junger Kompagnon Timo Wopp sehenden Auges in die Altersarmut rauscht. Deswegen schlägt er ihm vor, ein Finanzprodukt auf den Markt zu bringen, das genau eine Rente sicher macht. Seine. Der Sieben-Punkte-Plan, um dieses Produkt nicht nur zu entwickeln, sondern auch noch groß an den kleinen, unbedarften Mann zu bringen steht auch schon. 1. Unsicherheit in der Bevölkerung streuen. 2. Den Leuten klar machen, dass nur private Altersvorsorge die einzig sinnvolle Lösung ist. 3. Den richtigen Anreiz setzen: nämlich Steuerersparnis. BÄHM! Geht beim Deutschen immer. 4. Das Produkt so bauen, dass es möglichst hohe Provisionen abwirft. Natürlich nur für den Verkäufer. 5. Mit dem richtigen Promoter arbeiten. Am besten mit dem Staat. 6. Die Kundschaft nicht nur langfristig an das Produkt binden, sondern am besten lebenslang anketten. 7. Nur mit viel Glück bekommt die Kundschaft ihr Geld zurück. Kommt euch bekannt vor?! Na, dann könnt ihr frei entscheiden, ob ihr dieses Finanzprodukt Rüpelraub-, Renditeraff- oder Rürup-Rente nennen wollt. Auf jeden ist es die beste Garantie zum Geldverbrennen und hat eigentlich auch nur den Reichtum von Maschmeyer und Co. gemehrt. Aber reich sein bockt ja eh nicht mehr so richtig und Wopp hat eh einen viel einfacheren Weg zum Geld verdienen gefunden: Eltern verklagen.

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    19 min
  • Ep. 15 - Warum Scholz Kanzler kann und Chin ein Jodeldiplom hat
    Über Cum-Ex, Verlust als Chance und den King of Reframing

    Warum verfängt der Skandal um die Cum-Ex-Geschäfte der Hamburger Warburg Bank und damit um Kanzlerkandidat Olaf „ich hab Erinnerungslücken“ Scholz in der Gesellschaft nicht? Gemeinhin wird gern das Argument gebracht, der Sachverhalt sei einfach zu kompliziert, als dass der kleine Mann oder die kleine Frau sich wirklich ein Urteil darüber bilden könne. Und auch an Chin Meyers redlichem Versuch diese Form der Steuertrickserei, die rückwirkend vom Bundesgerichtshof als das eingestuft wurde, was sie ist, nämlich strafbare Steuerhinterziehung, an so sympathischen Kerlchen wie Carsten Maschmeyer und Clemens Tönnies zu erklären, zeigt: dieses buchhalterische Verwirrspiel ist so abstrus, dass man gern mal nach dem dritten Satz aussteigt. Dabei kann man das Ganze auf eine ganz einfach Formel runterbrechen: Cum-Ex ist einfach nur gestört. Sich Steuern rückerstatten lassen auf Steuern, die man nie gezahlt hat, entbehrt jeglicher Logik. Und damit herzlich Willkommen im Game, das sich Wirtschaft nennt. Immerhin haben Banken und andere Unternehmen mit diesen Geschäften dem dt. Staat ein Schaden von ca. 30 MRD Euro zugefügt. Hätte man ne Menge Schulen von sanieren können. Ein hoher Verlust für die Gesellschaft aber kein Vergleich zu dem seelischen Schmerz, den die Berliner Bevölkerung gerade erleiden muss. Denn nach 18 erfolgreichen Jahren kann sich der Berliner Kurier die Wirtschaftskolumne von Chin Meyer nicht mehr leisten. Für die Gesellschaft schwer zu verkraften, für Chin kein Problem. So läuft er als „Master of Umdeutung“ zu Hochtouren auf und erklärt als „King of Reframing“ den Verlust als Freiheitsgewinn für neue, viele größere Aufgaben. Dieser Mann hat einfach das richte Mindset für jeden Change und damit das absolute Gewinner-Gen. Und eins hat Cum-Ex ihn gelehrt: Er darf bei seiner Neuaufstellung auf gar keinen Fall nach der Logik suchen.

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    22 min
  • Ep. 14 - Im Glanze der Dummheit
    Über Plakataktionen, Ökoterror und Bestrafungsphantasien

    Chin Meyer wieder im beschaulichen Schmargendorf, Timo Wopp zurück im Prenzlauer Berg, beide also wieder auf dem warmen Schoße der Oberen 10.000 und der DAX steigt, und steigt, und steigt… Beim Heiligen Frank Thelen, was kann jetzt noch dem Erfolg eines neoliberalen Wirtschaftspodcasts im Wege stehen?! Trotz einer an Bräsigkeit nicht zu überbietenden Plakataktion gegen angeblichen Ökoterror, sieht es zur Zeit auch nicht nach einer alleinigen Machtergreifung der Grünen aus, und dann ist auch noch die FDP im Aufschwung, weil sie für Aufschwung steht (wofür sie sonst steht, weiß kein Mensch). „Yippie“ ruft das Wirtschaftsherz, „ist doch alles fein“. Da gönnt sich selbst Chin „der Markt regelt alles“ Meyer einen kleinen Ausflug in die Welt der Bestrafungsfantasien für Leute, die den Klimaschutz verweigern. So kommen die beiden zu dem Schluss, dass eigentlich nur „die Dummen“ als die größte Gefahr für ein besseres Miteinander übrig bleiben. Aber die sind nach Cipolla leider gefährlicher als die Mafia, weil ihre Anzahl immer unterschätzt wird. Und so sagt die Angst, dass doch nicht alles ganz so fein ist, zumindest leise „kuckuck“.

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    18 min
  • Ep. 13 - kurz und knackig
    Über Moneypool, Gleichberechtigung und Currywürste

    Die beiden Protagonisten sind zurück aus der Sommerpause. Fast. Denn Chin Meyer hängt noch in „seinem“ Castello in der Toskana fest während Timo Wopp die Logistik-Anforderungen des ersten Schultages seiner Kinder über den Kopf wachsen. Und das nur, weil seine Frau auf einem Offside mit der Firma ist. Verdammte Gleichberechtigung. Da geht´s den beiden wie der Bundesregierung mit der Pandemie, der Klimakrise oder Afghanistan: klassische Fehleinschätzung. Hat man ja auch alles so nicht kommen sehen. Und ehrlich gesagt sitzt Chin Meyer auch nicht in seinem Castello, sondern in einer Airbnb-Butze, hat seinen italienischen Vermieter im Nacken und muss während der Aufzeichnung hilflos dabei zu sehen, wie seine Sachen samt Frau rausgetragen werden. Konnte man ja auch nicht absehen, dass man bis 10:00 ausgeheckt haben muss. Die heutige Jugend würde über die beiden nur kopfschüttelnd sagen: was für Geringverdiener. Doch die machen mal wieder das beste draus und verhalten sich in Bezug auf ihre Comedy genau wie die Bundesregierung beim Impfen: sie machen ihren Zuhörer*Innen ein niedrigschwelliges Angebot.

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    16 min
  • Ep. 12 - Buddhismus im Kapitalismus
    Über Neoliberalismustraining, Gemeinwohlexorzismus und Nichtstun

    Mit letzter Kraft schleppen sich die beiden einzigen verbliebenen Business-Buddhisten in die letzte Folge vor der Sommerpause. Wopp ist heiser, hat sich in Hannover leergespielt und leidet immer noch unter ganz schlimmen Empathieanfällen. Meyer findet das ekelhaft. Als Wopp ihm auch noch mitteilt, dass er manchmal am Kapitalismus zweifelt und sich dabei erwischt hat, einer Gemeinwohl-Ökonomie gegenüber nicht abgeneigt zu sein, platzt Chin Meyer endgültig der Kragen. Er verschreibt seinem Podcast-Partner ein knallhartes Neoliberalismus-Training, während er selbst gerade noch rechtzeitig vor der Sommerpause das süße Nichtstun zur einzig sinnvollen Geschäftsidee auserkoren hat. Kurz vor Zapfenstreich schafft es dann auch noch der Schutzheilige Christian Lindner in den Podcast. Was will man mehr?!

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    30 min
  • Ep. 11 - Raus aus der Empathiefalle!
    Über Narzissmus, Klimapolitik und Lachanfälle

    Dürfen die Grünen versuchen aus der Flutkatastrophe politisches Kapital zu schlagen? Läuft die Klimapolitik der CDU bisher nach dem Motto: nach uns Sintflut? War Laschets Lachanfall im Hintergrund vielleicht nur eine ganz wichtige Übung in seinem von ihm bei Timo Wopp gebuchten Narzissmus-Training? Keine*r weiß es so genau? Doch bringen die Ereignisse in NRW und Rheinland-Pfalz das neoliberale Korsett der beiden Dampfplauderer hier langsam aber sicher zum Bersten. Denn auf der einen Seite sind die beiden Business-Klappskallis beeindruckt von der Empathie, Anteilnahme und gelebten Solidarität der Bevölkerung in den Flutgebieten. Auf der anderen Seite wissen Sie ganz genau, dass es in der Wirtschaft immer noch überproportional oft Narzissten mit psychotischen Persönlichkeitsmerkmalen und Hang zum Machiavellismus ins Top-Management schaffen. So flüchtet sich Chin Meyer in sein von ihm entwickeltes Narzissmus-Yoga, übt sich im Nach-unten-tretenden-Hund und wartet darauf, dass die Sonne ihn begrüßt, während Timo Wopp einfach nur versucht, seine aufploppenden Empathieanfälle krampfhaft zu unterdrücken.

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    28 min
  • Ep. 10 - Wohin mit der Kohle?
    Über Managementgehälter, Poverty Gap und Negativzinsen

    Viel Geld zu verdienen, geschweige denn Reich zu sein, kann schnell mal zu einer echten Belastung für die Betroffenen werden. Entweder werden sie gesellschaftlich geächtet (Stichwort: Sozialneid), vom Staat geschröpft (Stichwort: Steuern) oder von ihren Hausbanken bestraft (Stichwort: Negativzinsen). Echte Lösungen?! Fehlanzeige. Da blutet diesem Podcast natürlich das neoliberale Herz. Ist es denn wirklich verwerflich, dass der Vorstandsvorsitzende von Linde Steve Angel 2020 mit knapp 47 Mio €uro vergütet wurde, oder dass der CEO von Delivery Hero Niklas Östberg letztes Jahr mit 45 Mio €uro durch eingelöste Aktienoptionen schonmal ein bisschen ausgecasht hat? Und ist es nicht schlimm, dass gerade junge Erben von ihrem plötzlichen Vermögenszuwachs maßlos überfordert sind? So machen sich die beiden Protagonisten in dieser Folge auf die Suche nach echten Lösungsansätzen, um Top-Performer im Land zu halten, das Leiden der jungen Millionäre zu lindern und Negativzinsen endlich als Chance zu begreifen.

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    32 min
  • Ep. 9 - Sommerspezial 3 (Leerverkäufe)
    Über Gamestop, Bohrmaschinen und die Leere an sich

    Ein italienischer Künstler verkauft eine nicht vorhandene Skulptur für 15.000 €uro. Damit wäre dann wohl auch der letzte Beweis erbracht, dass sich Leerverkäufe tatsächlich lohnen. Aber jetzt mal Ernst beiseite. Die beiden Business-Kasper aus Berlin nutzen ihr drittes Sommerspezial, um sich nochmals intensiv mit der zu Jahresbeginn stattgefundenen Rallye rund um die Gamestop-Aktie auseinander zu setzen und damit folglich auch mit dem Thema Leerverkäufe. Große Hedgefonds hatten auf fallende Kurse von Gamestop gewettet, konzertierte Aktionen von Reddit-Usern machten diesem Plan einen Strich durch die Rechnung, das System geriet ins wanken. Aber wie funktionieren Leerverkäufe, was genau sind eigentlich Hedgefonds, und welchen Sinn macht das Ganze? Darauf und auf die Frage, wer einem jetzt eigentlich sympathischer ist - große Hedgefonds oder aufgebrachte YOLO-Kids auf Reddit, die über Neo-Broker wie Robinhood Aktienkurse und Märkte zum Glühen bringen - werden die beiden Protagonisten garantiert keine klaren Antworten finden.

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    22 min
  • Ep. 8 - Sommerspezial 2 (Pinky Gloves)
    Über Meinungsfreiheit und die Periode an sich

    Achtung, Achtung!! Warnung, Warnung!!! Wer sich zum ersten Mal hierher verirrt hat, um einen satirischen Podcast mit ganz viel Wirtschaftsbezügen zu konsumieren, für den- oder diejenige ist ausgerechnet diese Folge vielleicht nicht der beste Einstieg. Da empfehlen die beiden Protagonisten aber mal ganz stark, sich lieber an den Episoden 1-6 zu vergreifen. Denn: die beiden Business-Hallodris gönnen ihrem windigen Wirtschaftswissen eine kleine Sommerpause und widmen sich in ihren Sommerspecials jeweils nur einem Thema, das sie im Rahmen der „normalen“ Folgen immer wieder schieben mussten. So nehmen sie sich in diesem zweiten Sommerspezial 20 Minuten Zeit, um mit ein paar Monaten Abstand nochmal auf das Aufregerthema des Frühjahrs zu blicken - „Pinky Gloves“. Einst in der Höhle der Löwen gepitcht, wurde das Produkt aus dem Bereich Damen-Hygiene nach massivem Shitstorm inklusive Morddrohungen schließlich vom Markt genommen. Da geht es im Gespräch sehr schnell wirklich nur noch am äußersten Rand um das Thema Wirtschaft, als vielmehr um die Grenzbereiche der Meinungsfreiheit. Zusammenfassend könnte man diese Episode vielleicht wie folgt beschreiben: philosophisch bis ungelenk, mit zaghaften Comedyversuchen und ein bisschen Erkenntnisgewinn am Ende, vielleicht.

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    23 min

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Der satirische Wirtschaftspodcast mit Chin Meyer und Timo Wopp.

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