In dieser Folge nehmen wir euch mit in die aktuelle Entwicklung von Fürst. Wir erzählen, wie es dem Bär und Fürst gerade geht und wie toll sich Fürst weiterentwickelt hat. Isabella berichtet darüber, wie leicht einige Themen heute sind, die früher „komisch“ waren und sich nicht einordnen ließen.
Da Isabella beruflich verhindert war, hat Susi ein paar Einheiten mit Fürst gearbeitet – zunächst am Boden, später im Sattel. Und es ging dabei nicht um spektakuläre Übungen. Es ging um Ruhe. Um Ansprechbarkeit. Um echtes Folgen. Und darum, all das auch frei tun zu können – ohne Aufregung, ohne Druck.
Wir sprechen darüber, warum Freiarbeit kein Showelement ist, sondern ein Werkzeug. Und wie jedes gute Werkzeug sollte man sie dosiert einsetzen – nicht inflationär, sondern dann, wenn sie wirklich Sinn macht.
Diese kleinen, pferdegerechten Anpassungen am Boden haben sich unmittelbar auf die folgenden Reiteinheiten ausgewirkt. Auch Isabella konnte die Veränderungen sofort spüren. Im Sattel ging es zunächst um etwas scheinbar Einfaches: Ruhe am Gebiss zu finden. Und dann um die Frage, ob wir uns über das Synchronisieren der Energie wirklich einig sind – über ein ausbalanciertes Vorwärts und ein ebenso ruhiges Stoppen. Leicht. Fein. Nur über die Atmung.
Spannend wurde es beim Thema Gebisskontakt. Fürst war hier lange emotional – ganz und gar nicht „widersetzlich“, sondern spürbar aufgewühlt. Also haben wir genauer hingeschaut: Was bedeutet Kontakt eigentlich für dieses Pferd? Wo entsteht Spannung? Und wie kann man über Themen wie das Verschieben der Hinterhand oder Seitengänge sprechen, ohne dass dabei Emotion hochkocht?
Die Veränderung kam nicht durch mehr Einwirkung, sondern durch Klarheit. Durch freundlichen, ruhigen Kontakt am Zügel.
In der Folge sprechen wir außerdem darüber, warum manche Pferde beginnen, sich einzurollen – und was das wirklich über ihren inneren Zustand aussagt. Manchmal sind es Auslöser, die man nicht direkt auf dem Schirm hat.
Ein weiteres großes Thema ist die Aufstiegshilfe. Wie bringt man ein Pferd wieder dorthin, dass Aufsteigen kein Startsignal ist, sondern einfach ein weiterer Moment des Miteinanders und Zuhörens?
Natürlich sprechen wir auch über den Sattel. Weil es uns so wichtig ist und das Thema so viel mehr Aufmerksamkeit verdient! Um alte Muster und das Satteltrauma loslassen zu können, lief Fürst letztes Jahr vorübergehend im Sattel vom Bär. Die Veränderung war für uns mehr als deutlich. Nicht, weil es ein „Wundersattel“ ist, sondern weil Passform und Bauweise pferdefreundlich sind. Im Instagrambeitrag zur Episode 5 sieht man, wie unaufgeregt und zufrieden er sich schon nach dem ersten Auflegen bewegen konnte. Ein Augenöffner!
Zum Schluss wird es persönlich. Wir sprechen über Mindset. Über unsere Haltung im Alltag mit Pferden. Darüber, wie sehr unsere innere Einstellung ihr Verhalten beeinflusst. Und darüber, was passiert, wenn wir wirklich bereit sind, zuzuhören.
Denn wenn wir Pferde zum Sprechen bringen, sollten wir auch zuhören, was sie zu sagen haben.
Diese Folge ist eine Einladung, genauer hinzusehen – bei emotionalen Pferden, bei uns selbst und in den kleinen Momenten, in denen aus Spannung plötzlich Leichtigkeit wird.
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"Das war Erfolg – und es war trotzdem nicht okay" erscheint am
22. Februar 2026 um
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