
Sign up to save your podcasts
Or


In unserer Novembersendung von freshVibes nehmen wir euch mit zum Grätzlbox Festival am 3. September 2026 am Yppenplatz in Ottakring.
Zahlreiche soziale und kulturelle Einrichtungen, Vereine und Initiativen präsentierten dort ihre Arbeit und luden zum Austausch ein. Wir haben uns vor Ort umgesehen und unterschiedliche Stimmen von Teilnehmerinnen, Performerinnen, Besucher*innen und Organisatorinnen eingefangen. Es wird über die vielfältigen Angebote des Festivals, die Arbeit der Initiativen und die persönlichen Erfahrungen der Menschen gesprochen. Dabei wurden auch Fragen nach Zugehörigkeit, Sichtbarkeit, Sicherheit und den Veränderungen im öffentlichen Raum thematisiert.
Die unterschiedlichen Perspektiven ermöglichen Einblicke darin, wie der Yppenplatz als sozialer Treffpunkt genutzt und wahrgenommen wird, welche Communities ihn prägen und welche Herausforderungen im Zusammenleben bestehen. Dabei geht es auch um die Frage, wem der öffentliche Raum gehört und wie sich ein Grätzl verändert, ohne die Menschen und Gemeinschaften aus dem Blick zu verlieren, die es bereits seit Jahren gestalten.
Begleitet wird die Sendung wie immer von Musik aus der afrikanischen Diaspora.
BKS)——
U ovom izdanju pripremili smo dva ekskluzivna intervjua za Vas – sa Brankom Djuricem (Djurom) i sa Edom Maajkom. Nakon toga slijedi najava svih vaznijih desavanja sa BKS govornog podrucija.
Branko Duric Djuro – komicar, muzicar, glumac, reziser, pisac – zabavljao je siroke narodne mase vec sa svojih 20-tak godina, sve u sklopu emisije “Top lista nadrealista (TLN)”. Takodje je glumio u mnogim filmskim ostvarenjima kao sto su Blockbuster „Nicija zemlja“, „Kajmak i marmelada“ ili u filmu Angeline Jolie “U zemlji krvi i meda”.
Eda Maajku smatraju za jednog od najboljih balkanskih MC-jeva, koji je vec u 21-oj godini dokazao svoj talenat. Sa svojim prvim albumom “Slusaj Mater”, koji je izdat 2002 godine, postaje popularan na citavom Balkanu. Njegove pjesme govore o temama kao sto su socijalna nejednakost, ljubav, mrznja, nacionalizam i rat. Do sada je saradjivao sa mnogim izvodjacima, kao npr. sa Frenkie-jem, Hladnim Pivom, Elemental-om i Kultur Shock-om.
U razgovoru prica nam o zivotu u inostranstvu kao i o planovima za izdavanje novog albuma.
DE)——
In dieser Folge haben wir zwei Interviews für Sie – mit Branko Duric (Djuro) und mit Edo Maajka.Im Anschluss daran folgt die Ankündigungen aller relevanten Events aus dem BKS Raum, die in Wien stattfinden.
Der Star Branko Duric Djuro – der Komiker, Musiker, Schauspieler, Regisseur und Autor – unterhielt bereits als 20 jähriger mit seiner damaligen Show “Top lista nadrealista (TLN)” ein grosses Publikum. Später war er uter anderem im Blockbuster „Nicija zemlja“, „Kajmak i marmelada“ und “U zemlji krvi i meda” von Angelina Jolie auf der Leinwand zu sehen.
Da er am 11. November seine neue Vorstellung präsentieren hat, haben wir diese Gelegenheit genutzt, uns mit ihm zu treffen und ein kurzes Interview zu machen. Seine Show, “Djurologija”, ist eine Art Unterhaltung mit den Zuschauern, die er als Anti Stand Up Show bezeichnet. Im Gespräch hat Djuro uns über seine musikalische Karriere und neue Projekte erzählt.
Edo Maajka gilt als einer der besten balkanischen MCs, der schon als 21-Jähriger sein Talent unter Beweis gestellt hat. Mit dem ersten Album Slusaj Mater (Hör auf deine Mutter), das 2002 veröffentlicht wurde, wurde Edo auf dem ganzen Balkan bekannt. Seine Lieder behandeln Themen wie soziale Ungerechtigkeit, Liebe, Hass, Nationalismus und Krieg. Er arbeitete bisher unter anderen zusammen mit den Künstlern wie Frenkie, Hladno Pivo, Elemental, und Kultur Shock.
Im Gespräch mit ihm hat er uns über sein Leben im Ausland, sowie über die Pläne für ein neues Album erzählt.
BKS)——
Sreli smo se u Beogradu sa Momcilom Bajagicem Bajagom, frontmenom benda Bajaga i Instruktori, i popricali o njegovoj muzickoj karijeri, novijim projektima, stranim obradama hitova benda, kao i planovima vezanim za novi album. Takodje smo iskoristili priliku da najavimo koncert u Becu zakazan za 25.11.2016 godine.
Bajaga i Instruktori je popularni rock sastav iz Srbije. Momčilo Bajagić Bajaga je osnovao bend daleke 1984. godine. Grupa se ubraja u jedan od najpoznatijih rock sastava iz bivse Jugoslavije, a danas je jos uvijek veoma popularna u Srbiji. Ukupno cetiri studijska albuma ovog benda se nalaze na listi top 100 najboljih pop i rock albuma Jugoslavije (“YU 100: najbolji albumi jugoslovenske rok i pop muzike”). Lista je kreirana od strane novinara, muzickih kriticara i izvodjaca. Prvi album benda “Pozitivna geografija” se nalazi na mjestu 37, dok je najbolje plasirani album (drugi po redu) “Sa druge strane jastuka” stigao na mjesto broj 13 ove liste.
DE)——
Wir haben uns in Belgrad mit Momcilo Bajagic Bajaga, mit dem Frontman der Band Bajaga i Instruktori, getroffen. Im Gespräch mit ihm hat er uns über seine musikalische Karriere, neue Projekte, ausländische Remakes von Band-Hits, sowie über die Pläne für ein neues Album erzählt. Wir haben auch die Gelegenheit genutz, das Konzert in Wien (25.11.2016) anzukündigen.
Bajaga i Instruktori ist eine serbische Rock-Gruppe. Momčilo Bajagić Bajaga rief die Band 1984 in Belgrad ins Leben, zunächst um seine Solowerke zu veröffentlichen, später dann als alleinige Band. Die Band gehört zu einer der bekanntesten Rockbands aus dem ehemaligen Jugoslawien und ist heute noch in Serbien sehr populär. Insgesamt vier Alben finden sich auf einer 1998 in Buchform veröffentlichten Liste der 100 besten Pop- und Rockalben Jugoslawiens namens YU 100: najbolji albumi jugoslovenske rok i pop muzike. Die Liste wurde von Journalisten, Musikkritikern und Künstlern zusammengestellt. Das erste Album Pozitivna geografija wurde 1998 auf Platz 37 gewählt. Der Nachfolger Sa druge strane jastuka erreichte Platz 13 und damit die höchste Platzierung.
Muzicki mix iz perioda 1970-1980 koji sadrzi manje poznate stvari sa ex-yu prostora. U drugom dijelu emisije slijedi kratki intervju sa frontmenom benda Letu Stuke, Dinom Saranom.
Ein Musikmix, der schöne Erinnerungen an das alte gute Zeit weckt; er beinhaltet weniger bekannten Lieder aus Ex-Jugoslawien (1970-1980). Direkt im Anschluss daran folgt ein kurzes Interview mit dem Leadsänger der populärsten Rockband Bosniens „Letu Stuke“, Dino Saran.
Sreli smo se sa Zoranom Predinom u Ljubljani i popricali o njegovom stvaralastvu, novim projektima, ponovnom okupljanju kultnog Benda “Lacni Franz” i predstojecim koncertima.
Wir haben uns mit Zoran Predin in Ljubljana getroffen, um ein Interview mit ihm durchzuführen. Zoran Predin ist ein slowenischer Sänger und Songwriter aus Maribor. Bekannt wurde er als Frontman der Rockband Lačni Franz. Predin schreibt auch Musik für Film und Theater.
Korogocho, one of Nairobi’s most densely populated informal settlements, is home to more than 150,000 people living on less than one square kilometre. Basic infrastructure is scarce, many households struggle to secure enough food, and around 70 per cent of families are headed by a single parent – most often a mother.
Drug and substance abuse have contributed to a rise in early pregnancies among girls in Korogocho. Many parents, often affected by addiction themselves, are unable to fulfil their caregiving responsibilities, leaving children to fend for themselves. In this vulnerable environment, girls and young women may be forced to earn money for essential items such as sanitary pads, soap, underwear, or other daily necessities – sometimes by exchanging sexual favours. When they become mothers at a young age, they frequently face the challenge alone: without family support, adequate income, or continued education.
Support for Young Mothers in Korogocho is a sub-project of Hope for Future, an initiative that has been running for more than ten years. The project is currently supported by Brot für die Welt Österreich and works to create education, protection, and prospects for children, young people, and families in Korogocho.
In mid-October, Hope for Future Programme Coordinator Mary Njambi Wambui visited Vienna. In conversation with Women* on Air, she speaks about daily life in Korogocho, the work of Hope for Future, and why targeted support for young mothers is so vital.
More about the project Hope for Future: https://www.brot-fuer-die-welt.at/projekte/projekte/kenia/bildung/
Interviewee: Mary Njambi Wambui, Hope for Future Programme Coordinator
Music:
Nimeona – Angel Benard
People like you – Gramps Morgan
Heal the world – Michael Jackson
Language: English
Host and Producer: Lisa Meiffert
Photo credit: Verena Bauer
Gold gilt als sichere Anlage, dient als Schmuck und als Symbol für Reichtum. Doch hinter dem Glanz steckt eine oft unsichtbare Realität: Quecksilber in Flüssen, gesundheitliche Folgen für Menschen vor Ort und undurchsichtige Lieferketten, die bis nach Europa reichen.
In dieser Folge des C3-Radio schauen wir dorthin, wo Goldabbau Lebensgrundlagen zerstört – und zugleich für viele Menschen die einzige Möglichkeit ist, ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Wir sprechen darüber, wie Quecksilber beim Goldwaschen in die Umwelt gelangt und über Fische schließlich auch in menschliche Körper. Wir fragen, wer am globalen Goldgeschäft verdient, warum illegale Förderung und organisierte Kriminalität schwer einzudämmen sind und wie viel Verantwortung Unternehmen und Konsument*innen in Europa tragen.
Zu Wort kommen der kolumbianische Umwelttoxikologe Jesús Olivero-Verbel, Oscar Campanini Gonzales, Direktor des bolivianischen Forschungszentrums CEDIB und Karin Küblböck von der Österreichischen Forschungsstiftung für Internationale Entwicklung (ÖFSE).
BKS)
DE)
Depot. Kunst und Diskussion
Mit Erin Sedelmaier (Kulturwissenschafter*in, Multiplikator*in in queerer Bildungsarbeit)
Die Idee der Gefährt*innenschaft bietet eine alternative Form des Zusammenlebens. Menschliche Beziehungen wurden durch die traditionellen Konzepte Familie und Verwandtschaft strukturiert, um körperliche und emotionale Bedürfnisse zu befriedigen und die Arbeitskraft wiederherzustellen. Am Beispiel der erfolgreichen Comicserie Hilda werden Körper gezeigt, die sich der Binarität Tier/Mensch entziehen. Diese Wesen stellen einen fruchtbaren Boden für Beziehungen abseits patriarchaler Normen dar, weil sie nicht auf repressiven Kategorisierungen wie Geschlecht, race oder Spezies beruhen. Wie ge- oder misslingt dadurch Gefährt*innenschaft?
Moderation Sabine Prokop (VfW)
In Kooperation mit dem Verband feministischer Wissenschafterinnen (VfW)
Fortsetzung der Reihe ResistingSigns – Comics als queer-feministisches Medium des Widerstands
Die Veranstaltung wurde am 6.Oktober 2026 im Depot. Kunst und Diskussion aufgezichnet.
Bearbeitet von Katharina Reisner
Mai 2025 begann Florian Novak mit Hilfe eines vorerst noch kleinen Teams ein mutiges Vorhaben: es wurde um Mitglieder geworben, die mittels ihrer Beiträge ein neues digitales Medium finanzieren sollten. Alles andere als eine ausgemachte Sache, auch wenn das Modell mitgliederfinanzierter Medien in Skandinavien erfolgreich erprobt wurde, hier in Österreich war es völlig unklar, ob sich genügend Interessent*innen finden würden. Und in der Tat gestaltete sich die Kampagne geradezu nervenzerfetzend. Doch letztlich gelang die Übung, die magische Grenze von 5000 Mitgliedern wurde erreicht, im darauf folgenden Herbst startete JETZT als Online Medium mit regelmäßig erscheinenden Artikeln und Podcasts.
Nun, etwas mehr als ein Jahr und eine weitere Kampagne später, erscheinen die Formate geschärft und nachjustiert, das Team ist gehörig gewachsen. Neben den festen Redakteur*innen publizieren freie Autor*innen vorwiegend über politische und gesellschaftspolitische Themen, auch die Kooperation mit anderen Medien spielt eine wichtige Rolle. Dem entsprechend ist ein stattliches Archiv interessanter Beiträge gewachsen. Doch es gibt auch Projekte abseits aller medialen Kanäle.
Im Studiogespräch berichten Chefredakteur Michalis Pantelouris und Herausgeber Florian Novak, welche Lehren sie aus dem ersten Jahr gezogen haben. Welche Ideen gut funktionierten, welche eher weniger und welche noch auf ihre Umsetzung warten.
Website www.jetzt.at
Lizenz: (CC) 2026 BY-NC-SA V4.0 – Vervielfältigung, Verbreitung, Bearbeitung bei Namensnennung gestattet, kommerzielle Nutzung ausgenommen, Weitergabe unter gleichen Bedingungen; Herbert Gnauer (ORANGE 94.0)
From the publisher's feed