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Every year, artists from around the world make Vienna their new home, bringing with them different artistic traditions, educational backgrounds, perspectives and ways of working. Their arrival has the potential to broaden the city’s cultural landscape and introduce approaches that have not yet found a strong place within Vienna’s established art institutions.
Yet this potential is still not fully reflected in institutional structures and programmes. In this discussion, researchers and cultural workers consider why that is, what obstacles newly arrived artists encounter, and how Vienna’s art sector could respond more openly to the diversity already present in the city.
The conversation also introduces new QMA – Question Me & Answer artist database, developed to increase the visibility of artists with diverse backgrounds and to help establish the heterogeneity of artistic practice in Vienna as an integral part of the city’s cultural landscape.
With:
Recorded on 23 September 2026 in Depot Kunst und Diskussion. In cooperation with QMA – Question Me & Answer and IG Bildende Kunst.
Die zuständige Vize-Bürgermeisterin und Stadträtin Bettina Emmerling (NEOS) hat völlig überraschend und kurzfristig angekündigt, dass die Förderung für das Projekt „Awareness im öffentlichen Raum“ ab 2027 nicht mehr von der Stadt Wien finanziert wird.
Damit wird ein wichtiges Unterstützungsangebot für Menschen, die nachts im öffentlichen Raum Gewalt, Übergriffen, Diskriminierung oder Krisensituationen ausgesetzt sind, wegfallen.
ORANGE 94.0 bringt einen Einstieg in die Pressekonferenz im Kulturzentrum 4lthangrund vom 29. Oktober 2026.
Awareness im öffentlichen Raum retten!
The Bangladesh Feminist Archive doesn’t want to leave the feminist history in Bangladesh to oblivion. Woman on Air Andreea Zelinka talks to founder Tanveer Anoy about the beginnings of Bangladesh Feminist Archive, why they collect material in the present, how memory is being actively created through archiving, and why being passionate about archiving is important for feminist history in Bangladesh. To illustrate their work and approach to archiving and making feminist memory, Anoy has also brought three items from the archive with them which give a deep and diverse insight about different aspects of feminist movement history in Bangladesh.
More about the Bangladesh Feminist Archive: https://bdfeministarchives.org
Here you can support the Bangladesh Feminist Archive: https://www.gofundme.com/f/preserve-bangladeshi-feminist-histories
Interviewees: Tanveer Anoy, archivist, activist and academic at University of Minnesota focusing on South Asian queer activism, grassroots and community archives, transnational feminism and the politics of memory. They are also the founder of Bangladesh Feminist Archives.
Language: English
Host and Producer: Andreea Zelinka
Photo credit: Tanveer Anoy
Papara takes her tools out,
Every session is a unique improvised sound performance, with various instruments and vocals. Our discussions while playing, to understand where we might be heading, make up a part in the process which we cherish as much as just flowing within.
Papara consists of five members: Chattip Metchanun, Daniela Kuich, Franky Daubenfeld, Marcia Schmidt and Selana Türgen. From time to time we will invite guests to play with us.
This week it’s Dani, Franky, Selana and Marcia.
Buchpräsentation und Diskussion über das Buch „Eine bosnische Stadt im Zeichen des Krieges. Ethnopolitik und Alltag in Banja Luka (1990 – 1995)“ von Armina Galijaš
ie werden Menschen zu „Anderen“ gemacht? Wie verändert Ethnopolitik das gesellschaftliche Zusammenleben und welche Rolle spielen dabei Politik, Medien, Kultur, Sprache und öffentlicher Raum?
Die von der Performancegruppe GOD’S ENTERTAINMENT initiierte und bereits im März gestartete Diskursreihe ging am 9. Oktober 2026 in die zweite Runde. Im Mittelpunkt des Abends stand das Thema „Ethnopolitik“. Auf dem Programm standen die Buchpräsentation „Eine bosnische Stadt im Zeichen des Krieges. Ethnopolitik und Alltag in Banja Luka (1990–1995)“ mit der Historikerin und Autorin Armina Galijaš sowie eine anschließende Diskussion mit dem Übersetzer und Anthropologen Mišo Kapetanović.
Ausgehend von Galijaš’ Untersuchung der demografischen und urbanen Veränderungen in Banja Luka während des Bosnienkrieges ging es um Ethnopolitik, Ethnonationalismus und die gesellschaftlichen Folgen des Krieges im ehemaligen Jugoslawien. Diskutiert wurde, wie ethnische und nationale Zugehörigkeiten politisch hergestellt, verstärkt und im Alltag verankert werden, wie Prozesse der Ausgrenzung und ethnischen Säuberung entstehen und wie sich ethnopolitische Machtverhältnisse in Medien, Bildung, Sprache und im öffentlichen Raum widerspiegeln.
Das Gespräch beleuchtete zudem den Entstehungs- und Übersetzungsprozess des Buches, die Bedeutung von Sprache für die Auseinandersetzung mit Geschichte sowie persönliche Erfahrungen und Herausforderungen während der Forschung. Dabei ging es auch um Fragen der Erinnerung, unterschiedliche Perspektiven auf die Vergangenheit und den Umgang mit der Geschichte Banja Lukas.
Die Veranstaltung wurde am 9. Oktober 2026 im Studio von GOD’S ENTERTAINMENT aufgezeichnet.
26 Personen gedachten am 26. Oktober 2026 zum mittlerweile 25. Mal an jenem Ort im heutigen Donaupark, wo sich die Hinrichtungsstätte des Militärschießplatzes Wien-Kagran befunden hatte, der Wehrmachtsdeserteure und aller Opfer der NS-Militärjustiz.
Aufnahme der Kundgebung mit Thomas Geldmacher-Musiol (Obmann des Personenkomitees „Gerechtigkeit für die Opfer der NS-Militärjustiz“) und Maria Fritsche (Historikerin, Leiterin Forschung am Heeresgeschichtlichen Museum Wien)
Schon seit Jahrzehnten treffen Michael Langoth (Keyboards), Albert Winkler (Gitarre), Markus Nussbaum (Bass), Walter Hollinetz (Sax), Thierry Robert (Trumpet) und Leo Hemetsberger (Drums) einander jeden Montag Abend zur allwöchentlichen Jam-Session. Weitere Musiker und Musikerinnen kamen und gingen im Lauf der Zeit, Keller wechselten, die Kerntruppe blieb. Und wurde kellertechnisch in der Wiener Sandwirtgasse sesshaft. Irgendwann tauchte Anselm Müller auf, seither gibt es tontechnische Betreuung. Zuletzt stieß Maria Salamon dazu und erweiterte den Sound mit ihren Geigen.
Gespielt wird, was gefällt und wie es ergibt, in freier Improvisation. Kein Stück erklingt zweimal oder gar noch öfter, das wäre strikt verboten. Fast die einzige Regel, die es im Keller gibt, vom Gebot des Zuhörens einmal abgesehen. Man musiziert miteinander im Moment des Augenblicks, das klingt mal schräger, mal harmonischer. Manchmal spielt man sogar gegeneinander, auch Auseinandersetzungen sind möglich, ja sogar das Salz im Gehörgang. Aber am Ende trifft man sich doch stets wieder. Spätestens am nächsten Montag.
Man spielt für sich und ist sich selbst genug, Auftritte sind nicht das Ziel. Nur selten steigt man aus dem Keller empor, um einen Kreis von Eingeweihten einen Abend lang (es muss nicht immer Montag sein) an den musikalischen Abenteuern teilhaben zu lassen. Müßig zu erwähnen, dass naturgemäß beide Seiten nicht wissen, worauf sie sich dabei einlassen. Erstmals in der Bandgeschichte wurden nun einem Kellergast Aufnahmen überlassen, um eine Radiosendung zu gestalten.
Youtube Playlist Monday Orchestra
Lizenz: (CC) 2026 BY-NC-SA V4.0 – Vervielfältigung, Verbreitung, Bearbeitung bei Namensnennung gestattet, kommerzielle Nutzung ausgenommen, Weitergabe unter gleichen Bedingungen; Herbert Gnauer (ORANGE 94.0)
Um die 1000 Personen beteiligten sich am 24. Oktober 2026 am Frauen*Streik vor dem Parlament in Wien.
Aufnahme eines Großteils der Reden bei dieser Kundgebung.
Aus urheberrechtlichen Gründen ohne Aufnahmen der Musik und – weil sie nur mit Ton nicht adäquat wiedergegeben werden konnte – ohne eine Performance.
Und ohne eine Rede, in der das Thema Femizide mit einer israelfeindlichen Parole verbunden wurde (bei der auch ausdrücklich gebeten wurde, nicht zu fotografieren und daher eine Tonaufnahme möglicherweise eh auch nicht erwünscht war).
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