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Auch heuer hat man sich in Schwechat für eines der selten gespielten Stücke Johann Nestroys entschieden. ‚Mein Freund‘ zählt zu seinen späten Werken und wirkt eher abgeklärt als amüsant. Wobei sein Witz scharf geblieben war und er keineswegs damit sparte. Ganz im Gegenteil, hatte er zu dem Zeitpunkt doch seine Meisterschaft im Sprachspiel zur Vollendung gebracht und ließ Pointen gern ein paar Runden drehen, bevor sie unfehlbar ins Schwarze trafen.
Doch der Gegenstand ist ernst, es geht um die betrügerischen Machenschaften eines falschen Freundes, der selbst vor der Zerstörung von Existenzen nicht zurückschreckt. Und Nestroy nimmt das Thema ernst, zeigt einen Menschen, der sich an Abgründen entlang taumelnd allein gelassen sieht. So ist der Witz sehr oft ein bitterer, der das Lachen im Halse stecken bleiben lässt.
Samstag 27. Juni war Premiere, bis 1. August ist die Produktion jeweils Dienstag, Mittwoch, Freitag und Samstag 20:30 im Schlosshof der Rothmühle in Schwechat-Rannersdorf zu erleben.
Intendant und Regisseur Christian Graf, sowie Bella Rössler, Florian Haslinger, Paul Graf und Marie Christine Reisinger vom Ensemble, schildern live im Studio, wie sich die Arbeit an diesem Stück gestaltete.
Website Nestroyspiele Schwechat
(CC) 2026 BY-NC-SA V4.0 – Vervielfältigung, Verbreitung, Bearbeitung bei Namensnennung gestattet, kommerzielle Nutzung ausgenommen, Weitergabe unter gleichen Bedingungen; Herbert Gnauer (ORANGE 94.0)
In this presentation, Queering Black Representation in European Art, artist, poet, and historian Tayla Myree explores how Black people have been represented within the canon of European art history and examines how questions of gender, sexuality, and race intersect in visual culture and historical narratives.The event took place on May 7 at Queer Museum Vienna.
The discussion resonates with many of the themes at the heart of both Loud & Proud Month and the ongoing conversations of the Black Lives Matter movement. It also amplifies perspectives and experiences from Vienna’s BIPOC queer community, opening space for critical reflections on representation, belonging, memory, and identity.
Tayla Myree is based in Vienna and works across film, photography, prose, and sound. They hold a Master’s degree in Comparative History from the Central European University and are a member of the Video and Video Installation Studio at the Academy of Fine Arts Vienna.
Throughout the presentation, Tayla Myree engages with a number of artworks and visual examples. If you’d like to explore the pieces discussed during the talk, you can find them at the links below.
Peter Paul Rubens: Venus in Front of the Mirror
Hyacinthe Rigaud: Portrait of Frederick Augustus II, later Augustus III
Cornelis Cornelisz van Haarlem: Het toilet van Bathseba
Johann Gottfried Auerbach: Porträt des Prinzen Eugen
The event was recorded by Carla Lora Pérez.
[English version below]
„Todas“ ist die spanische weibliche Form von „alle“. Unter diesem Titel fand am 8. und 9. Mai an der mdw (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien) das zweitägige wissenschaftlich-künstlerische Festival „TODAS. Lateinamerikanische Musikerinnen* in Wien“ statt.
Drei Studierende des Masterstudiums Ethnomusikologie haben sich im Rahmen der Lehrveranstaltung „Ethnomusikologie in medialer Umsetzung“ mit dem Festival beschäftigt und unterschiedliche Perspektiven eingefangen:
Llevar la batuta – Mit Laura Valbuena auf dem TODAS-Festival
The Portrait of Sonia Hernández – Multiple Belongings through Music
TODAS – A Project by Gabriela Ponce Dossow
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TODAS. Latin American Women* Musicians in Vienna
“Todas” is the Spanish feminine form of “all.” Under this title, the two-day academic and artistic festival “TODAS. Latin American Women* Musicians in Vienna” took place on May 8 and 9 at the mdw (University of Music and Performing Arts Vienna).
Three students from the Master’s program in Ethnomusicology explored the festival as part of the course “Ethnomusicology in Media,” capturing different perspectives:
Llevar la batuta – With Laura Valbuena at the TODAS Festival
The Portrait of Sonia Hernández – Multiple Belongings through Music
TODAS – A Project by Gabriela Ponce Dossow
Erstmals in der Geschichte von work&chill Radio haben wir uns an die Umsetzung eines Hörspiels gewagt. Dabei hatten wir Spaß – mit dem Text und der schauspielerischen Leistung im media_lab – und auch nervenaufreibende Momente bei wiederholender Aufnahme. Wir wissen jetzt, was alles dazu gehört um ein Theaterstück in ein Hörspiel zu verwandeln. Man braucht einen langen Atem. Wir hoffen, es gefällt euch. Gute Unterhaltung.
Adaptiertes Hörspiel von THE MAKEOVER von Clive Duncan
Gesprochen und gespielt in den Rollen>
Besonderer Dank gilt auch Illia für die Postproduktion
Schreibt uns gerne eine E-Mail unter:
Playlist / Zusatzinfo:
Queen – Bohemian Rhapsody – Rockfield 1975
Eyes of the tiger – Survivor – EMI 1982
High energy – Evelyn Thomas – Record Shack 1984
Come as you are – Nirvana – Butch Vig 1992
Im Seminar haben sich Studierende der IE im Rahmen der Kooperation mit Radio Orange mit internationalen Community Radios und ihrer Bedeutung für verschiedene Communities beschäftig. Analysiert werden ihre Funktionen, Programmstrukturen und gesellschaftlichen Wirkungen in unterschiedlichen Regionen der Welt sowie ihre Rolle bei Themen wie Menschenrechten, Feminismus, Klimagerechtigkeit, Integration und Partizipation.
Im Fokus stehen diverse Gruppen und ihre Repräsentation, und die Frage, wie Community Radios demokratische Teilhabe, Identitätsbildung und Empowerment fördern. Die Studierenden erarbeiten qualitative Fallstudien auf Basis von Interviews mit Radiomacherinnen und Expertinnen.
In dieser Live Sendung wurden erste Ergebnisse, der journalistisch und wissenschaftlich fundierten Podcasts veröffentlicht. Die gesamten Beiträgen werden hier demnächst zu hören sein.
Das fröhliche Wohnzimmer und PS/ Politisch Schreiben präsentieren literarische O-Töne –
dieses Mal von:
# Daniela Beuren: Verschiedene Texte (entstanden zwischen 1995 und 2025)
# Karin Spielhofer „Nicht nur Sonne“;
# Wolfgang Helmhart: „Geduld“ (aus peephole, 2013)
# Ilse Kilic: „Erbarmen“ (aus Fadenspannung 2021)
# Andrea Knabl, jopa jotakin: aus „bauchig“ (fanzine 2026)
Welche Rechte haben Kinder und Jugendliche eigentlich? Warum ist es wichtig, sie zu kennen – und wer unterstützt junge Menschen dabei, für ihre Rechte einzustehen?
Diesen Fragen geht die Mädchen*redaktion gemeinsam mit Mag.a Andrea Comăniță Atis von der KIJA – Kinder- und Jugendanwaltschaft Wien – nach. Im Gespräch geht es um Kinderrechte in Österreich und Europa, die Arbeit der KIJA und darum, warum Einrichtungen, die Kinder und Jugendliche informieren, beraten und unterstützen, so wichtig sind.
Außerdem erzählt Andrea Comăniță Atis von spannenden Projekten wie dem Jugendbeirat und spricht darüber, wie Kinder und Jugendliche ihre Anliegen einbringen und ihre Umgebung aktiv mitgestalten können.
Eine Sendung über Kinderrechte, Mitbestimmung und die Frage, wie junge Menschen ihre Stimme hörbar machen können.
Alle Infos kija-wien.at
Themen: IFES-Umfrage unter Facharztpatient:innen | Albanien: Proteste gegen ein Bauprojekt von Ivanka Trump und Jared Kushner | Stillgelegt: Interview mit Elisabeth Sechser von Caring Economy jetzt | Gastbeitrag: Die FIFA und autoritäre Regime
Sendungskoordination: Stefan Resch
IFES-Umfrage unter Facharztpatient:innen
Das Institut für empirische Sozialforschung (IFES) hat im Auftrag des Berufsverbands der Fachärzt:innen 3.226 Patient:innen in österreichischen Facharztordinationen zu ihren Erfahrungen mit ihrem Facharzt bzw. ihrer Fachärztin, sowie zu ihren Meinungen über die vieldiskutierte Überweisungspflicht befragt. Die Studie ist im Kontext der von Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherung geplanten Reform des Gesundheitssystems zu sehen, die bis Ende 2026 ausgearbeitet werden soll.
Beitragsgestaltung: Vincent Lutz
Albanien: Proteste gegen ein Bauprojekt von Ivanka Trump und Jared Kushner
Tochter und Schwiegersohn des US-Präsidenten haben ein wunderbares Stück Natur an der Adriaküste „entdeckt“. Quf der Insel Sazan vor der albanischen Küste wollen sie ein Luxus-Ressort zu bauen. Ministerpräsident Edi Rama ist und seine Regierung sind begeistert, bei der Bevölkerung vor Ort kommen diese Pläne gar nicht gut an: Seit Wochen gibt es Proteste, auf denen vor Gentrifizierung und der Zerstörung des örtlichen Naturschutzgebiets gewarnt wird.
Beitragsgestaltung: Dobrina Trendafilova
Stillgelegt: Interview mit Elisabeth Sechser von Caring Economy jetzt
Während viel über Teilzeit-Jobs diskutiert wird, ist ein großer Teil der Arbeit, der in unserer Gesellschaft verrichtet wird unbezahlt und ungeschätzt. Care-Arbeit ist aber eine wichtige Stütze der Gesellschaft, die mehrheitlich auf den Schultern von Frauen* lastet. Bei der Aktion #Stillgelegt proben sie den Aufstand durch Stillstand.
Interviewführung: Stefan Resch
Gastbeitrag: Die FIFA und autoritäre Regime
Ein weiterer Ausschnitt aus dem Interview, das Felix von Radio Z mit Bernd Beyer von der Initiative „Fairness United“ geführt hat. Heute geht es um die Kooperationen von Fußball-WM-Organisator FIFA mit autoritäten Regimen. Das gesamte Gespräch kann hier nachgehört werden: https://www.freie-radios.net/142989
میهمان امروز برنامه، استاد گرامی آقای جواد پارسای با موضوععاشقانه های شاهنامه، بخش ۱ از سری برنامه های
عاشقانه های سرودۀ هر چکامه سرا، گونهای از ادبیات فارسی است که به رویدادهای عاشقانه انسان ها میپردازد. در ادبیات فارسی، ادبیات عاشقانه بخشی از ادبیات غنایی بشمارمیآید. مثنوی و بویژه مثنویهای عاشقانه در سبک عراقی، در شعر فارسی، فراوان هستند.
هنرمندان: عارف و گوگوش
Heute ist Prof. Parsay bei uns im Studio zu Gast. Er spricht im Rahmen unserer Radioprogramm-Serie „Die ursprüngliche iranische Kultur“ und stellt uns diese Geschichte kurz vor.
Im Buch der Könige von Ferdowsi finden sich viele bekannte Geschichten aus der iranischen Mythologie.
Der Autor:
Und das Beste aus Pop, Rock und Klassik
Wie sollen wir Menschen mit unserem zwiespältigen Verhältnis zu Tauben umgehen?
Zu Gast in der Sendung ist Anne Eck, eine Künstlerin, die sich in der Organisation KTO – „Keine tauben Ohren“ – für Tauben einsetzt. Leider herrscht vielerorts noch große Verwirrung, was die Möglichkeiten angeht, Taubenpopulationen zu regulieren. Und wir Menschen sind für diese Tiere eindeutig verantwortlich, da sie Haustiere und keine Wildtiere sind. Sie wurden von uns gezüchtet und sie sind auch von uns Menschen abhängig.
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