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#ORF #Klima #Budget #Sozialabbau #UnisRetten #BLM #ViennaPride #Antisemitismus
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21. Mai 2026: Kundgebung für eine unabhängige ORF-Spitze und für eine transparente Wahl der ORF-Generaldirektor*in ohne Einmischung von Politiker*innen
300–400 Personen demonstrierten am 21. Mai 2026 am Ballhausplatz für eine unabhängige ORF-Spitze und für eine transparente Wahl der ORF-Generaldirektor*in ohne Einmischung von Politiker*innen.
Aufnahme der Reden auf der Kundgebung: ⇒ https://cba.media/778104
Petition zum Thema:
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22. Mai 2026: Fridays for Future
Rund 250 Personen demonstrierten am 22. Mai 2026 in Wien mit Fridays for Future für Klimaschutz und leistbares Leben statt klimaschädlicher Förderungen.
Aufnahme der Reden bei der Auftaktkundgebung am Schwarzenbergplatz und der Abschlusskundgebung am Maria-Theresien-Platz (am Anfang fehlt ein bisserl was, weil ich wieder mal zu spät gekommen bin):
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27. Mai 2026: Unis-Retten-Demo
17.000 bis 19.000 Personen demonstrierten am 27. Mai 2026 gegen Budgetkürzungen an den Universitäten. (Zählung Schottengasse)
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31. Mai 2026: Pride Reclaimed
Rund 250 Personen beteiligen sich am 31. Mai 2026 (nach kurzem Gewitterregen) an einer „antizionistischen, antikaptalistischen und antikolonialistischen“ „QTI*BIPOC-zentrierten“ „Pride Reclaimed“-Demonstration, die sich „entpolitisierte, kommerzielle und assimilierte“ Pride zurückerkämpfen möchte.
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2. Juni 2026: International Sex Workers‘ Day
Bis zu rund 300 Personen forderten anlässlich des internationalen Sex Workers‘ Day am 2. Juni 2026 im Sigmund-Freud-Park in Wien mit LEFÖ, Sexarbeiter*innen, Sexarbeiter*innen-Selbstorganisationen, Beratungsstellen u. a. Anerkennung, Entstigmatisierung von und Rechte für Sexarbeiter*innen.
Aufnahme der Reden auf der Kundgebung (ohne Musik und Performances):
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7. Juni 2026: Black Lives Matter
270–290 Personen beteiligten sich am 7. Juni 2026 in Wien an einer Black-Lives-Matter-Demonstration gegen Rassismus, Polizeigewalt und Diskriminierung sowie für Gerechtigkeit, Gleichberechtigung und Menschenwürde.
Die Abschlusskundgebung wurde von einer 22-minütigen Rede Topokes mit antiisraelischen Ausführungen dominiert.
Alle anderen Reden gibt es hier zum Nachhören: ⇒ https://cba.media/780118
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10. Juni 2026: Demonstration gegen „Zwei-Jahres-Budget des sozialen Kahlschlags“
Rund 300 Personen demonstrierten am 10. Juni 2026 auf der Mariahilfer Straße in Wien gegen das – wie sie es nannten – „Zwei-Jahres-Budget des sozialen Kahlschlags“, das am Vormittag von Finanzminister Marterbauer im Nationalrat vorgestellt worden war.
Die Reden bei der Auftaktkundgebung am Christian-Broda-Platz, der Zwischenkundgebung beim Bundesländerplatz und der auf den Platz der Menschenrechte vorverlegten Schlusskundgebung:
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11. Juni 2026: Denkmalpolitik ausgepfiffen
Proteste gab es am 11. Juni 2026, als die gereinigte und wiederaufgestellte LuegerStatute am nach ihm benannten Platz in der Wiener Innenstadt wieder eröffnet wurde. Die Statute wurde lediglich um unscheinbare 3,5 Grad geneigt. Diese Irritation solle die kritische öffentliche Auseinandersetzung mit Karl Lueger und seiner antisemitischen Rhetorik und Politik lebendig halten, erklärte die Kunst-im-öffentlichen-Raum GmbH der Stadt Wien. Außerdem wurde eine kleine Tafel aufgestellt.
Die jüdischen österreichischen Hochschüler*innen riefen dazu auf, mit mit Pfeifen gegen diese mutlose Denkmalpolitik zu protestieren. JöH-Präsidentin Lia Guttmann sagte dort:
Danke an Samuel Winter, aus ⇒ dessen Bericht auf Instagram ich diesen O-Ton kopiert habe.
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12. Juni 2026: Stopp GEAS
400–450 Personen demonstrierten am 12. Juni 2026 gegen die an diesem Tag in Kraft getretene Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems GEAS. Die Reden wendeten sich gegen die europäische Flüchtlingsabwehrpolitik und gegen Israel.
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13. Juni 2026: Marsch fürn Arsch
Zeitgleich mit der Regenbogenparade gab es von 2012 bis 2023 jedes Jahr einen rechtsextremen, christlich-fundamentalistischen „Marsch für die Familie“ als Protest gegen die Regenbogenparade. Seit 2024 kann dieser Marsch nicht mehr stattfinden, weil auf dessen Route –angeblich bis zum Jahr 2050 – ein „Marsch fürn Arsch“ bei der Behörde angezeigt worden ist. An diesem „Marsch fürn Arsch“ nahmen am 13. Juni 2026 rund 3000 Personen teil. Er wendete sich auch gegen die Kommerzialisierung und angebliche Entpolitisierung der Regenbogenparade, gegen so genanntes Pinkwashing – und wie inzwischen die meisten linken Demos in Wien auch gegen Israel.
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13. Juni 2026: 30. Regenbogenparade
Zum 30. Mal fand am 13. Juni 2026 auf der Wiener Ringstraße die Regenbogenparade, die Vienna Pride, statt. (Ich habe nicht gezählt, wie viele Menschen sich daran beteiligt haben.) Den Abschluss bildete wieder die Pride Celebration im Pride Village am Rathausplatz.
Die Reden auf der Abschlusskundgebung der 30. Wiener #Regenbogenparade am 13. Juni 2026 am Rathausplatz zum Nachhören:
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Zum Abschluss ausnahmsweise ein Kommentar:
Das Konzept der WiderstandsChronologie basierte auf einer solidarischen, weitgehend unkommentierten Dokumentation von möglichst vielen fortschrittlichen Kundgebungen und Demonstrationen in Wien. Damit sollte die Vielfalt und Breite von Protest und Widerstand gegen herrschende Zustände hörbar gemacht werden und die Träger*innen dieses Protests sollten authentisch selbst zu Wort kommen.
In letzter Zeit gibt es aber auf immer mehr „linken“ Kundgebungen und Demonstrationen immer mehr israelfeindliche, „antizionistische“, und ja: antisemitische Reden und Symbole, auch wenn das Thema der Versammlung eigentlich ein ganz anderes ist. Etwa bei der Pride-Reclaimed-Demo am 31. Mai, der Black-Lives-Matter-Demo am 7. Juni, die Demo gegen die GEAS-Reform am 12. Juni oder beim Marsch fürn Arsch am 13. Juni. Das Klimacamp im Mai rief zur Solidarität mit BDS auf, auch wenn es einen BDS-Workshop dann lieber doch absagte.
Auch ich halte Kritik an Israels Kriegen für berechtigt, auch ich finde, dass Regierungen mit Faschist*innen bekämpft werden müssen, überall, weswegen ja auch hunderttausende Israelis immer wieder auf die Straße gingen.
Wenn auf „linken“ Demos in Wien aber das Existenzrecht Israels in Abrede gestellt wird, auf vorgeblich antirassistischen Demos die „From the River to the Sea“-Parole gebrüllt oder in einen ach so coolen Rap gepackt wird, dann ist das antisemitisch. Und wenn dann (fast) alle anwesenden Demonstrant*innen applaudieren und (fast) alle mitschreien, dann ist das antisemitisch. Und wenn keine*r was dagegen macht, ist das antisemitisch.
Es ist in Wien nur mehr selten möglich, sich an einer „linken“ Demo zu beteiligen, ohne von Antizionist*innen und Antisemit*innen vereinnahmt und zu Kompliz*innen gemacht zu werden.
In der WiderstandsChronologie ist kein Platz für anitsemitische Reden. Wenn sie aber einfach nur weggelassen werden, wird dadurch die Dokumentation dieser Versammlungen verzerrt.
Wenn antisemitische Äußerungen in der WiderstandsChronologie verschwiegen werden, trägt dies zu einer Verharmlosung und Normalisierung von Antisemitismus in der „Linken“ bei.
Das Konzept der WiderstandsChronologie ist somit gescheitert.
Auf Wiederhören. Oder auch nicht.
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Mehr und vollständige Aufnahmen von Kundgebungen gibt es auf nochrichten.net oder widerstandschronologie.wien.
Über mehr als ein halbes Jahrhundert hinweg prägte Alexander Kluge als Theoretiker, Praktiker und Künstler die deutschsprachige Medienlandschaft. Als Filmemacher, TV-Produzent, Drehbuchautor und Schriftsteller setzte er Maßstäbe. Die von ihm mitbegründete Plattform unabhängiger Anbieter DCTP bürgt bis heute für Inhalte höchster Qualität.
Der Medienwissenschaftler Klemens Gruber beschäftigte sich über viele Jahre hinweg intensiv mit Kluges Werk und Wirken. Als dieser im Februar 2022 seinen 90. Geburtstag feierte, würdigte er ihn mit dem bei Sonderzahl erschienenen Buch ‚Kluges strategische Vermögen – Zur Aktualität der Avantgarde‘.
Am 25. März 2026 verstarb Alexander Kluge im Alter von 95 Jahren. Aus diesem Anlass lässt Klemens Gruber seine Eindrücke und Erinnerungen nochmals Revue passieren.
Website Sonderzahl Kluges strategische Vermögen
(CC) 2026 BY-NC-SA V4.0 – Vervielfältigung, Verbreitung, Bearbeitung bei Namensnennung gestattet, kommerzielle Nutzung ausgenommen, Weitergabe unter gleichen Bedingungen; Herbert Gnauer (ORANGE 94.0)
In unserer aktuellen Sendung beleuchten wir den Antimuslimischen Rassismus Report 2025 für Österreich. Im Interview mit dem Politikwissenschaftler Farid Hafez legen wir dar, dass es sich hierbei keineswegs um ein Randphänomen handelt: Die strukturelle Ausgrenzung in Deutschland und Österreich hat tiefe historische Wurzeln, die bis in den Kolonialismus beider Länder zurückreichen. Darüber hinaus werfen wir einen Blick auf die kommunale Ebene: In Salzburg haben wir mit der Gemeinderätin Sade Soyoye über lokale Gegenstrategien und politische Teilhabe gesprochen.
Zum 30. Mal fand am 13. Juni 2026 auf der Wiener Ringstraße die Regenbogenparade, die Vienna Pride statt. (Ich habe nicht gezählt, wie viele Menschen sich daran beteiligt haben.) Den Abschluss bildete wieder die Pride Celebration im Pride Village am Rathausplatz.
Aufnahme der Reden bei der Abschlusskundgebung.
How can artificial intelligence and digital technologies serve people, strengthen communities, and contribute to a more inclusive future – specifically for people on the African continent?
In this episode, we speak with Mary Onguko, a researcher whose work focuses on human-centered AI and inclusive digital systems for women entrepreneurs in informal economies from Daystar University in Nairobi and Hannes Wethner, a researcher and advocate for Digital Humanism from TU Wien. They discuss the vision behind Digital Humanism, the importance of African perspectives in shaping the digital future, and what participants can expect from the Summer School in Accra.
The Digital Humanism Summer School brings together researchers, PhD students, innovators, policymakers, technologists, and social scientists to explore how digital technologies and artificial intelligence can better serve society, particularly in African contexts. The program covers topics such as AI and society, digital ethics, technology policy, language inclusion, digital transformation, and human-centered technology design. Participants can look forward to interactive lectures, collaborative projects, networking opportunities, and a Digital Humanism Innovation Bootcamp organized by Carnegie Mellon University Africa.
The Second African Digital Humanism Summer School will take place from August 31 to September 5, 2026, at the Central University, Christ Temple Campus in Accra, Ghana. Priority is given to African PhD students, postdoctoral researchers, and early-career scholars from a wide range of disciplines.
Applications open until 15th of July! Find out more!
Afrikanisches Kulturerbe begegnet uns jeden Tag – oft, ohne dass wir es bemerken. Doch wie kann dieses über die ganze Welt verstreute Erbe so vernetzt werden, dass es für alle Menschen leicht zugänglich und verständlich wird?
Welche Chancen bieten digitale Medien und Künstliche Intelligenz, um Wissen sichtbar zu machen und neue Verbindungen zu schaffen? Kann das zu einem besseren Verständnis Afrikas beitragen und neue Sichtweisen auf den Kontinent eröffnen? Und kann ein solches Projekt Teil eines Heilungsprozesses sein, der mehr gegenseitigen Respekt, Begegnungen auf Augenhöhe und eine gemeinsame Zukunft fördert?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich Prof. Dr. Titus Leber. Mit seiner Initiative AFRICA INTERACTIVE entwickelt er neue Wege, afrikanisches Kulturerbe zu sammeln, zu vernetzen und für alle erlebbar zu machen. In unserem Podcast spricht er über seine Vision und darüber, wie Kultur, Technologie und menschliche Begegnungen neue Perspektiven für die Zukunft eröffnen können.
Themen: Zukunftsinvestitionen statt Kürzungspläne – das „Budget der Vielen“ | Für ein Ende der Kopftuchdebatte | Antimuslimischer Rassismus Report 2025 | Deregulierung: EU-Entwaldungsverordnung vor weiterer Abschwächung | Asexualität und Aromantik: AroAce im Pride-Monat | Peter Thiel war doch nicht bei den Wiener Festwochen
Moderation: Dobrina Trendafilova
Sendungskoordination: Stefan Resch
Zukunftsinvestitionen statt Kürzungspläne – das „Budget der Vielen“
Als Antwort auf das Kürzungs-Budget der Bundesregierung, haben sich am Dienstag den 9. Juni die Mitglieder der zivilgesellschaftlichen Allianz vor dem Parlament versammelt und ihr „Budget der Vielen“ vorgestellt. Im Fokus stehen dabei zukunftsorientierte, feministische und soziale Alternativen, die ein gerechtes Budget für alle ermöglichen sollen.
Beitragsgestaltung: Janis Steinhöfler
Für ein Ende der Kopftuchdebatte
Kaum ein Kleidungsstück ist in der österreichischen Öffentlichkeit so umstritten wie das Kopftuch. Gerade diejenigen, die es tragen und unter den Vorurteilen leiden, kommen aber in der ewigen Debatte kaum zu Wort. Bei der österreischischen Antirassismus-Messe plädierten Dr.in Amani Abuzahra, Ümmü-Selime Türe und Esma Bosnjakovic für ein Ende der leidigen Diskussion.
Beitragsgestaltung: Michelle Binder, Yann Pütz
Antimuslimischer Rassismus Report 2025
Die Dokustelle Islamfeindlichkeit und antimuslimischer Rassismus hat am 11. Juni ihren neuesten Jahresbericht für 2025 vorgestellt. Wie schon in den Vorjahren verzeichner die Dokustelle einen Anstieg der Vorfälle, wobei die Dunkelziffer die 1684 gemeldeten Vorfälle wohl weit überschreitet. Struktureller Rassismus gegen als muslimisch gelesene Personen ist in Österreich weit verbreitet. Besonderer Fokus dieses Jahr: Die mediale Berichterstattung, in der Muslime oft negativ dargestellt werden.
Beitragsgestaltung: Michelle Binder, Yann Pütz
Deregulierung: EU-Entwaldungsverordnung vor weiterer Abschwächung
Die EU-Entwaldungsverordnung sollte verhindern, dass Produkte wie Kaffee, Kakao oder Leder mit der Zerstörung von Wäldern in Verbindung stehen. Doch seit Jahren wird das Gesetz verwässert und sein Inkrafttreten verzögert – auf Druck mächtiger Wirtschaftslobbys. Was steckt hinter der Deregulierung, und wer profitiert davon wirklich?
Beitragsgestaltung: Ines Stiermeier
Asexualität und Aromantik: AroAce im Pride-Monat
Asexuelle und aromantische Personen sind Teil der queeren Community. Doch was bedeuten diese Begriffe und mit welchen Vorurteilen haben asexuelle und aromantische Personen zu kämpfen? Aira vom Organisationsteam von AceAro Wien, der Vertretung der asexuellen und aromantischen Community in Österreich, erzählt.
Beitragsgestaltung: Vincent Lutz
Peter Thiel war doch nicht bei den Wiener Festwochen
Die Kontroverse um die Einladung des rechtsaußen-Tech-Milliardärs Peter Thiel endet mit einer Absage. Anders als von Intendant Milo Rau gewünscht kommt Thiel nicht nach Wien, um seine Ideen auf der Bühne zu diskutieren. Trotzdem bleibt die Frage: Welche Meinungen und welche Akteure lädt man auf die Bühne ein?
Beitragsgestaltung: Cora Schlöglhofer, Fiona Polster
In seinem neuen Buch (Governing Islam in Austria and Germany: From Colonial Times to the Present, Oxford University Press, 2026) verbindet Farid Hafez (College of William & Mary) die koloniale Geschichte Österreichs und Deutschlands mit den heutigen Beziehungen zu muslimischen Gemeinschaften. Er stützt sich dabei auf historische Primärquellen sowie aktuelle Interviews. Auf der Grundlage dekolonialer Theorie schlägt er eine Brücke zwischen dem kolonialen Erbe, Rassismus und gegenwartiger Politik.
Die Präsentation fand im Dialog mit Katharina Ivanyi (Universität Wien) statt.
Eine Veranstaltung von FAIHS – Forum for Anti-Colonial Inquiry in the Humanities and Social Sciences – der Universität Wien
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Hafez ist Assistenzprofessor für Internationale Beziehungen am College of William and Mary in Williamsburg, Virginia. Seit 2017 ist er externer Senior Researcher an der Georgetown University im Rahmen der „Bridge Initiative“. Von 2021 bis 2024 hatte er die Position des „‚Class of 1955 Distinguished Visiting Professor of International Studies“ am Williams College inne. Sein Buch Islamophobia in Austria (herausgegeben gemeinsam mit John Bunzl, 2009) wurde mit dem Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch des Jahres ausgezeichnet. Farid Hafez ist Mitbegründer und Mitherausgeber des European Islamophobia Report.
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Katharina Ivanyi ist Professorin für Kultur- und Ideengeschichte der islamischen Welt am Institut für Orientalistik der Universität Wien.
Am 7. Juni 1943, also vor 83 Jahren, starb eine der großartigsten Dichterinnen Österreichs: Christine Lavant.
„Ich habe eine Welt – und diese Welt brennt! Und wo etwas brennt, da entsteht Kraft. Und diese Kraft reißt mit.“
In dieser Sendung wollen wir Christine Lavants Stimme Raum geben. Ihrer Welt – dieser brennenden Welt – näherkommen.
Playlist / Zusatzinfo:
_Während ich, Betrübte, schreibe
_Aus solchen Tagen wird wohl kein Leben
_Was mir vom ganzen Denken blieb
_Erlaube mir traurig zu sein
_Ich habe deinen und meinen Schatten
_Im Geruch der frühen Früchte
_Du Schutzpatron der Irren
_Fragt nicht, was die Nacht durchschneidet
_Wenn es die Amsel nicht war, war es die Agelaster
_Untertänig ziehn die Sterne
_Ich will allen Kränkungen gut in die Augen schaun
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