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Anlässlich des 8. Wiener Erdwärmetags am 19.Mai 2026 unterhalten wir uns mit Cornelia Steiner von der GeoSphere Austria über (oberflächennahe) Geothermie.
Moderation & Technik: Stefan Puskas und Robert Krickl
Weiterführende Infos:
https://www.geothermie-oesterreich.at/erdwärmetag
06.04.2026
Demokratie steht unter Druck: Sinkendes Vertrauen in politische Institutionen, wachsende Polarisierung und das Gefühl mangelnder politischer Wirksamkeit prägen viele Gesellschaften. In dieser Folge des C3-Radios fragen wir: Können Bürger*innenräte helfen, Demokratie neu zu beleben?
Im Gespräch mit Karin Küblböck und Hans Asenbaum geht es um Chancen und Grenzen deliberativer, losbasierter Beteiligungsformate. Wir sprechen darüber, wann Bürger*innenräte tatsächlich politische Wirkung entfalten, wie sie sinnvoll in bestehende Institutionen eingebettet werden können und warum demokratische Beteiligung mehr braucht als einzelne Modellprojekte.
Gäste: Hans Asenbaum (Universität Canberra) und Karin Küblböck (Österreichische Forschungsstiftung für Internationale Entwicklung)
In dieser Episode von Radio Tipping Point nehmen wir die Zuhörer mit auf einen inspirierenden Spaziergang durch Wien, fokussiert auf das Thema Fußgängersicherheit und die Vision von urbaner Mobilität ohne Autofokus. Unser Gesprächspartnerin ist Sonja, die sich aktiv im Verein engagiert, zusammen mit Frieda, einer leidenschaftlichen Fußgängerin. Gemeinsam teilen sie ihre Beweggründe und die Geschichte der Gründung des Vereins, der im Jahr 2018 ins Leben gerufen wurde, um die Stimme der Fußgänger im Straßenverkehr zu stärken.
Wir erfahren von den Herausforderungen, die Fußgänger im urbanen Raum meistern müssen, und wie der Verein sich vor allem für die Sicherheit von Kindern an Schulen einsetzt. Ein zentrales Projekt sind die Schulstraßen, temporäre autofreie Zonen vor Schulen, die es Kindern ermöglichen, sicher und ohne Ablenkungen zur Schule zu gehen. Die Umsetzung dieser Idee hat bereits Erfolge in Wien hervorgebracht, doch es gibt noch viel Raum für Verbesserungen.
Das Gespräch entfaltet sich weiter, um die Herausforderungen und den Widerstand der Autofahrer zu beleuchten. Wir diskutieren, dass Fußgänger oft die größte Gruppe im Verkehr darstellen, jedoch nicht ausreichend repräsentiert sind. Die Statistiken zeigen, dass ein Großteil des öffentlichen Raums den Autofahrern gehört, während das Potenzial der Straßen für Fußgänger und gemeinschaftliches Miteinander oft ignoriert wird.
Frieda und Sonja sprechen auch über die Bedeutung von Aktivismus und darüber, wie der Verein Menschen zusammenbringt, um kollektiv Veränderungen herbeizuführen. Es wird deutlich, dass die Stadt nicht nur ein Lebensraum, sondern auch ein Ort der Mitgestaltung ist. Gemeinsam sprechen sie über die Bedürfnisse nach ungeplanten Begegnungen und sozialen Interaktionen, die in der urbanen Umgebung, insbesondere während der Pandemie, oft zu kurz kommen.
Die Zuhörer erfahren von weiteren spannenden Projekten von Geht Doch, wie dem Community Walk, einem Format, das Menschen zusammenbringt, um ihre Nachbarschaft näher kennenzulernen und ihre Umgebung aktiv mitzugestalten. Der Community Walk soll die Isolation in der Stadt bekämpfen und Platz für gemeinschaftliche Erlebnisse schaffen, wobei die Teilnehmer selbst entscheiden, welche Orte besucht werden.
Sonja und Frieda teilen ihre Vision für die Zukunft des Zu-Fuß-Gehens in Wien und die Expansion des Vereins über die Stadtgrenzen hinaus. Sie berichten von einer Potentialkarte, die Sitzgelegenheiten in der Stadt verzeichnet, um sicherzustellen, dass alle Menschen, insbesondere vulnerable Gruppen, die Möglichkeit haben, sich auszuruhen und den Raum aktiv zu nutzen.
Außerdem wird die Idee von Superblocks angesprochen, die eine verkehrsberuhigte Zone schaffen und den Bewohnern wieder Raum für das Leben und Zusammensein zurückgeben sollen. Diese Konzepte müssen jedoch stets mit der Stadtplanung und den Behörden abgestimmt werden, was oft langwierig und bürokratisch ist.
Abschließend macht der Podcast deutlich, dass jeder von uns Fußgänger ist und dass durch kollektives Handeln viel in der städtischen Mobilität bewegt werden kann. Die Botschaft ist klar: Die Stadt gehört uns allen, und jeder kann durch Engagement und Mitgestaltung Teil dieser Veränderung sein. Es wird die Einladung ausgesprochen, sich aktiv am Fußgängerspaziergang von Geht Doch zu beteiligen und den eigenen Teil zur Co-Creation der urbanen Gemeinschaft beizutragen
Loleatta Holloway“The Queens Anthem“(12″/Satisfiedmix/1994/D-Vision)
Digitale Räume wurden immer öfter zum Ort für Diffamierung, Drohungen und gezielte Hetze. Besonders Politikerinnen waren zunehmend von Hass im Netz betroffen – damit setzte sich Ingrid Brodnig in ihrem Buch auseinander. Anhand von Beispielen und Interviews zeigte sie, wie Einschüchterung im digitalen Raum funktioniert und dazu beiträgt, Frauen aus der Öffentlichkeit zu verdrängen. Gleichzeitig stellte sie konkrete Strategien, rechtliche Möglichkeiten und Anlaufstellen vor.
Mit: Ingrid Brodnig, Judith Pühringer, Yvonne Rychly
Die Veranstaltung wurde am 16.03.2026 in der FAKTory aufgezeichnet.
Was hilft, wenn alles zu viel wird? Wie geht man mit Stress, Druck oder Problemen im Alltag um? Genau darum geht’s bei BOUNCE BACK – und vor allem darum, wieder aufzustehen, wenn etwas nicht so läuft wie geplant.
In insgesamt 11 Radio- und Podcast-Workshops an Wiener Volks- und Mittelschulen haben Schüler:innen ihre eigenen Antworten auf diese Fragen gefunden – und hörbar gemacht. Sie erzählen von stressigen Momenten im Schulalltag, diskutieren über Herausforderungen, teilen persönliche Erfahrungen und zeigen, was ihnen hilft, stark zu bleiben. Dabei ist eine bunte Mischung entstanden: ehrliche Gespräche, kreative Geschichten, selbstgemachte Jingles, Rap und Musik. Es geht um „Safe Places“, ums Zusammenhalten, ums Durchatmen – und darum, an sich selbst zu glauben.
Das Projekt BOUNCE BACK unterstützt Kinder und Jugendliche dabei, wichtige Life-Skills zu entwickeln: Selbstvertrauen, soziale Kompetenzen und einen guten Umgang mit Gefühlen. Jede Schule bringt dabei ihre eigene Perspektive ein – und zeigt, wie unterschiedlich Resilienz aussehen kann.
Beteiligte Schulen:
Diese Sendung ist mit Unterstützung der OeAD-Initiative „Kultur:Bildung“ entstanden.
Link zum Projekt BOUNCE BACK des Europa Büros der Bildungsdirektion für Wien
JULIEN COLOMBET LIT LEA ou la théorie des systèmes complexes , un livre de IAN DE TOFFOLI
Von 11. bis 24. April findet heuer die fünfte Ausgabe von Sternlesen statt, wie immer veranstaltet vom Institut für Narrative Kunst NOE (INK NÖ), erstmals in Kooperation mit dem Büchereiverband Österreichs (BVÖ).
Neun Autor*innn werden diesmal als Lesebotschafter*innen unterwegs sein und rund 40 Veranstaltungen in allen Bundesländern bestreiten, fallweise unterstützt von Gästen. Nicht klassische Lesungen sind angestrebt, vielmehr geht es um Begegnungen auf Augenhöhe, um direkten Austausch mit Leser*innen und allen, die es werden wollen. Ein bunter Reigen, so vielfältig und kreativ, wie Literatur nun einmal ist. Anwesende sind eingeladen, sich einzubringen, an Experiment und Abenteuer teilzuhaben. Gern auch an Orten, an denen man derlei Auseinandersetzungen nicht unbedingt erwarten würde.
Marlen Schachinger gibt einen Ausblick, was heuer wann, wo von wem zu erwarten sein wird.
Website Institut für Narrative Kunst NOE
Website Marlen Schachinger
(CC) 2026 BY-NC-SA V4.0 – Vervielfältigung, Verbreitung, Bearbeitung bei Namensnennung gestattet, kommerzielle Nutzung ausgenommen, Weitergabe unter gleichen Bedingungen; Herbert Gnauer (ORANGE 94.0)
Die heutige Sondersendung hat einen traurigen Anlass: Christian Berger, der die Wiener Radiobande vor über 30 Jahren gegründet hat, ist im Februar verstorben.
In dieser Sendung erinnern wir uns an die Anfänge der Radiobande und an einige der vielen Projekte, die Christian als umtriebiger Medienpädagoge und Pionier des Freien Radios umgesetzt hat. Kolleg:innen und Freund:innen kommen zu Wort, aber vor allem wird Christian selbst über seine Initiativen und seine pädagogische Haltung sprechen.
Links zu den Sendungsausschnitten:
Nachrufe und Gedenksendungen:
Beitragsbild: CC BY Regina Leibetseder-Löw
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