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How does one create art while a war is still unfolding? What differences are there between people in the diaspora and those that are in an active war zone? Which ethical issues arise?
The event “Artistic Practice in Times of War” took place on the 25.2.2026 at Depot – Kunst und Diskussion.
With:
Asia Bazdyrieva, scholar, writer, Weibel Institute for Digital Cultures at the University of Applied Arts, Vienna
In cooperation with Office Ukraine, kindly supported by solidarity matters.
Edited by: Selina Berger
Jede*r kennt sie: Die Food Delivery Rider, die mit ihren bunten Boxen am Rücken durch die Stadt fahren. Spätestens seit der Pandemie sind sie nicht mehr wegzudenken. Doch wer sind die Menschen, die so vielen von uns Essen nach Hause liefern? Unter welchen Bedingungen arbeiten sie? Im Depot – Kunst und Diskussion wird die Ausstellung “Zwischen Pickup & Drop-off. Wer unser Essen liefert.” vorgestellt und über die Lebensrealitäten von Lieferant:innen gesprochen.
Die Veranstaltung “Riders on the Storm” hat am 19.02.2026 im Depot- Kunst und Diskussion stattgefunden.
Mit:
Emilia Bruck, Raumplanerin und Mobilitätsforscherin, TU Wien
In Kooperation mit ÖGFA – Österreichische Gesellschaft für Architektur.
Mehr über die Riders Collective findet ihr hier:
https://o94.at/programm/sendung/id/2364696
https://o94.at/programm/sendung/id/2380188
https://o94.at/programm/sendung/id/2364699
Bearbeitet von: Selina Berger
Wien, 26. März 2026 – Heute wurde die Studie „Rassismus im Rechtssystem“ der NGO Dokustelle bei einer Pressekonferenz vorgestellt.
Am Podium:
Die Studie kannst du auch hier downloaden, genauso wie auf der homepage von der Dokustelle
Gregor Aufmesser kommt heute ins o94.0 Studio zu Al Nomade mit in dem Nest BLURP2. Das Album erscheint Anfang April, wir plaudern darüber!
Der Historiker Jiří Krátký hat sich auf Musikinstrumente spezialisiert, und hier wiederum insbesondere auf Orgeln. Als Orgelexperte der tschechischen Diözese Ostrava/Opava ist er für Pflege und Wartung von rund 400 Orgeln zuständig. Keine leichte Aufgabe, die Instandhaltung oder gar Renovierung von Orgeln ist teuer und das Geld ist knapp. Doch das kann seine Liebe zu den Instrumenten nicht trüben, ganz im Gegenteil, umso mehr bemüht er sich, wenigstens die nötigsten Arbeiten zu ermöglichen.
Im Interview spricht er über die Geschichte der Orgel vom Altertum bis in die Gegenwart, erläutert, welche Bauarten und Stile sich wann weshalb entwickelt haben, welche davon blieben und welche wieder gingen. Und nicht zuletzt, weshalb in Mähren bis weit in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts hinein noch Barockorgeln gebaut wurden.
Zwischendurch ist er mit einer kurzen Improvisation auf der renovierungsbedürftigen Harbich-Orgel in Dvorce zu hören. Zum Abschluss improvisiert Jaroslav Tůma ab Minute 73:25 auf der in gutem Zustand befindlichen Harbich-Orgel in Troubsko über ein Thema von Josef Seger.
Zur gekürzten Radio-Version
Die Harbich-Baustelle https://no-na.net/harbich
(CC) 2026 BY-NC-SA V4.0 – Vervielfältigung, Verbreitung, Bearbeitung bei Namensnennung gestattet, kommerzielle Nutzung ausgenommen, Weitergabe unter gleichen Bedingungen; Herbert Gnauer (ORANGE 94.0)
Der Historiker Jiří Krátký hat sich auf Musikinstrumente spezialisiert, und hier wiederum insbesondere auf Orgeln. Als Orgelexperte der tschechischen Diözese Ostrava/Opava ist er für Pflege und Wartung von rund 400 Orgeln zuständig. Keine leichte Aufgabe, die Instandhaltung oder gar Renovierung von Orgeln ist teuer und das Geld ist knapp. Doch das kann seine Liebe zu den Instrumenten nicht trüben, ganz im Gegenteil, umso mehr bemüht er sich, wenigstens die nötigsten Arbeiten zu ermöglichen.
Im Interview spricht er über die Geschichte der Orgel vom Altertum bis in die Gegenwart, erläutert, welche Bauarten und Stile sich wann weshalb entwickelt haben, welche davon blieben und welche wieder gingen. Und nicht zuletzt, weshalb in Mähren bis weit in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts hinein noch Barockorgeln gebaut wurden.
Zur ungekürzten Podcast-Version
Die Harbich-Baustelle https://no-na.net/harbich
(CC) 2026 BY-NC-SA V4.0 – Vervielfältigung, Verbreitung, Bearbeitung bei Namensnennung gestattet, kommerzielle Nutzung ausgenommen, Weitergabe unter gleichen Bedingungen; Herbert Gnauer (ORANGE 94.0)
Gleichzeitig mit den riesigen No-Kings-No-Trump-Demonstrationen in den USA protestierten am 28. März 2026 auch in Wien rund 300 Personen am Karlsplatz gegen den US-Präsidenten und richteten ihm aus: You’re fired!
Die Aufnahme steht in zwei Versionen zur Verfügung:
Themen: Österreichs Gletscher verschwinden | Salman Rushdie in Heidenreichstein | Gastbeitrag: Was Melonis gescheiterte Justizreform in Italien mit Seenotrettung zu tun hat
Sendungskoordination: Stefan Resch
Österreichs Gletscher verschwinden
Die Klimakatastrophe schmilzt das Eis von den Gipfeln der Alpen. Fast alle beobachteten Gletscher in Österreich haben sich im letzten Jahr deutlich zurückgezogen. Mittelfristig werden wir uns an eine alpine Landschaft ohne Gletcher vorbereiten müssen, warnt der Alpenverein im neuen Gletscherbericht.
Beitragsgestaltung: Ines Stiermeier
Salman Rushdie in Heidenreichstein
Zum zwanzigsten Jubiläum des Festivals Literatur im Nebel war Salman Rushdie in Heidenreichstein zu Gast. Nach der ersten Auflage des Festivels 2006 war es bereits der zweite Besuch des Autors im Waldviertel. Er sprach über den Unterschied zwischen Fiktion und Lüge und las gemeinsam mit Erika Pluhar aus seinem neuesten Werk.
Beitragsgestaltung: Ines Stiermeier
Gastbeitrag: Was Melonis gescheiterte Justizreform in Italien mit Seenotrettung zu tun hat
Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni ist mit ihren Plänen für eine grundlegende Justizreform in einer Volksabstimmung gescheitert. In der Volksabstimmung am Montag lehnten vorläufigen Endergebnissen zufolge knapp 54 Prozent der Italienerinnen und Italiener die Reform ab. Im Vorfeld des Referendums warben Meloni und Lega-Chef Salvini offen damit, die Reform als Werkzeug gegen zivile Seenotrettungsorganisationen und Menschen auf der Flucht einzusetzen. Radio Corax sprach mit Nolte Bauer , dem Vorsitzenden von Mission Lifeline International, über die Bedeutung des Referendums. Das gesamte Interview kann hier nachgehört werden.
Asfinag fehlt bei S1 wegen Verdrängungswirkung Unternehmensgegenstand
Wien (OTS) –
Bescheide reichen nicht
Rechtsgutachter Univ. Prof. (SFU) Dr. Konrad Lachmayer hielt fest, dass seine Ausführungen zu den Rechtsfolgen einer verletzten Pflicht zur Durchführung einer Strategischen Umweltprüfung (SUP) für die S1 vorbehaltlich der Entscheidung des EuGH erfolgen, aber davon ausgehen, dass dieser der ihm vorgelegten Stellungnahme der EU-Kommisison folgen wird und führte aus, dass auch die ASFINAG als Behörde im Sinne der SUP-Richtlinie anzusehen und an unionsrechtliche Vorgaben unmittelbar gebunden sei. „Der Anwendungsvorrang des Unionsrechts schlägt für die ASFINAG in Hinblick auf den Unternehmensgegenstand durch. Ist eine Schnellstraße nicht im BStG aufgeführt oder wird diese – mangels Durchführung einer Strategischen Umweltprüfung (SUP) – durch Unionsrecht verdrängt, so stellt die konkrete Straße für die Tätigkeit der ASFINAG keinen Unternehmensgegenstand mehr dar,“ so Lachmayer. Insoweit könne die ASFINAG auch keine Errichtungs-, Finanzierungs- und Erhaltungsschritte setzen, die die verdrängte Vorschrift betreffen würden.„Vorhandene Bescheide und deren Rechtskraft sind davon losgelöst zu beurteilen. Für die ASFINAG fällt bereits die Zuständigkeit zu handeln weg, diese kann nicht durch rechtskräftige Bescheide kompensiert werden,“ stellt Lachmayer klar.
Unionsrechtswidrige Vorgangsweise von BM Hanke bei SUP widerspricht auch dem Gesetz
Der Gutachter widmete sich weiters der Frage, wie angesichts der historischen Nichtdurchführung einer SUP in Kombination mit Hankes Abbruch einer nahezu abgeschlossenen SUP wegen unerwünschten Ergebnisses der aktuelle Versuch des BMIMI zu bewerten sei, das mit einem so genannten „Screening“ (in dem nachträglich festgestellt werden soll, dass es keine SUP braucht) zu bereinigen. Lachmayer kommt hier zu klaren Schlussfolgerungen: „Ein EU-Mitgliedsstaat kann sich durch eine negative Screening-Entscheidung nicht seinen Verpflichtungen (aus der SUP-Richtlinie) entziehen, in dem er Pläne und Programme, die sehr wohl ‚voraussichtlich erhebliche Umweltauswirkungen’ nach sich ziehen, einfach als solche bewertet, die keine Auswirkungen hätten.“ Komme es zu einer positiven Screening-Entscheidung, so sei das Verfahren gemäß SUP-RL bzw SP-V-G, dem Gesetz über die Durchführung strategischer Prüfungen im Verkehrsbereich, durchzuführen. „Die positive Screening-Entscheidung kann auch intern und implizit erfolgen, soweit der unionsrechtlich gebotene Konsultationsprozess eingehalten wurde. Eine Möglichkeit eine positive Screening-Entscheidung zu revidieren ist nicht vorgesehen. Es kann von einem weiteren Verfahren gemäß SP-V-G nur dann abgesehen werden, wenn der Plan oder das Programm aufgegeben wird. Ansonsten ist das Verfahren durchzuführen“, so Lachmayer.
Wolfgang Rehm fasste die Konsequenzen der durch das Gutachten offen gelegten Rechtslage nochmals zusammen: „Das positive Screening ist durch die bis zum Vorjahr nahezu vollendete SP-V bereits erfolgt, mit negativem Ergebnis für die S1“. Eine SUP/SP-V sei auf der Planebene angesiedelt und dürfe nicht mit einer Umweltverträglichkeitsprüfung für Projekte verwechselt werden. „Bei Lobautunnel und Spange fehlen ohnehin noch Bescheide und beim Nordteil reichen eben auch die derzeit rechtskräftigen Bescheide nicht aus, weil die Asfinag dort mangels Vorliegens einer Bundesstraße gar nicht tätig werden darf und wenn sie jetzt Schritte für die sechsjährigen Bauphase setzt, riskiert sie, nach der heuer zu erwartenden EuGH-Entscheidung schlecht dazustehen“ so Rehm. Das europäische Höchstgericht entscheide über drei Vorlagefragen des Bundesverwaltungsgerichts und sei kaum zu erwarten, dass die Asfinag dort Absolution bekomme. „Würden die Fragen im Sinne der Asfinag beantwortet, würde das bedeuten, dass das SP-V Gesetz überflüssig und alle bisher sieben für Straßen abgeschlossenen Strategischen Prüfverfahren für den sprichwörtlichen Hugo waren. Jedes Sitzungsprotokoll einer X-beliebigen Sachverständigenrunde aus dem Jahre Schnee dürfte dann als förmlicher Vorbereitungsakt für eine Bundesstraßengesetznovelle herangezogen werden, um noch in die Übergangsfrist der SUP-Richtlinienumsetzung zu kommen. Davon ist nicht auszugehen“, schätzt Rehm die Lage ein.
Appell, EuGH Entscheidung abzuwarten und Ausschreibungen zu stoppen
Es sei gut so, dass auch der „S1- Sackgassenautobahn“ die Rechtsgrundlage für einen Bau fehle, weil dieser Straßenabschnitt als quasi Wurmfortsatz allein keine verkehrliche Funktion erfüllen könne, sondern lediglich den Zweck habe, Tatsachen zu schaffen und den politischen Druck für den Lobautunnel zu erhöhen. Auch die Gewerbegebiete die Niederösterreich auf seinem Landesterritorium ermöglichen wollte, derentwegen Wien in grauer Vorzeit bei der Trassenkorridorauswahl übervorteilt worden sei, würden heutzutage nicht mehr so realisiert werden können, wie es sich Planergehirne vor mehr als zwanzig Jahren vorgestellt hätten. Mittlerweile sei in der Gesellschaft auch viel präsenter geworden, wie kostbar Boden ist und dass die massenhafte Versiegelung gestoppt werden müsse, um die Ernährungssicherheit nicht weiter herabzusetzen. „Im Gegensatz zu den Unsummen die die Projekte auf Pump und mit Bundeshaftung verschlingen, hat Hanke sich im Vorjahr seines parlamentarischen Evaluierungsauftrags in jeder Hinsicht auf billigste Art und Weise entledigt. Nach monatelanger Schein-Evaluierung wurden reihenweise Anleihen bei teilweise Jahre alten Hüten von ÖAMTC, Wirtschaftskammer &Co genommen bzw. aufgewärmt, gleichzeitig die fachlich in einer anderen Liga spielende Strategische Umweltprüfung abgewürgt“, kritisiert Rehm. Nun wolle der Minister versuchen, ebenso billig mit einem Screening davonzukommen, zeige sich aber, dass das rechtlich nicht möglich ist. „Ich fordere die Asfinag und Bundesminister Hanke deshalb auf, alle Ausschreibungen zu stoppen, das kommende EuGH-Urteil abzuwarten und für die Sackgassenautobahn keine weiteren Mittel beim Fenster hinauszuwerfen, um weitere Vorleistungen zu erbringen, sowie auf irreführende Symbolakte wie Spatenstiche zu verzichten“, so Rehm abschließend.
Umweltorganisation VIRUS
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