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Kürzlich ist ein Sammelband über Gesellschaftspolitische Geschlechterdebatten vom Fin de Siècle bis heute erschienen, der einen Überblick über historische Debatten und aktuelle Kontroversen rund um Sport und Geschlecht liefert und erklärt, was sich daraus über geschlechterpolitische Kämpfe und sportliche Praxen der jeweiligen Zeit lernen lässt. Darin enthalten ist ein bemerkenswerter Text von Judith Butler aus dem Jahr 1998 mit dem Titel „Hyperbolische Verkörperung und/oder die Überwindung der binären Geschlechterordnung“, in dem sie unter anderem über die Tennisspielerin Martina Navratilova schreibt.
Über das Buch, vor allem aber über diesen Text sprechen im aka|podcast die beiden Herausgeber*innen Georg Spitaler und Petra Sturm sowie die Übersetzerin Anna Wieder.
Gestaltung: Ingo Pohn-Lauggas
Link zur Sendung:
Seit den 1990er-Jahren hat sich unser Blick auf Tiere verändert. Mit dem sogenannten „Animal Turn“ rückten Tiere stärker als eigene Akteurinnen in den Mittelpunkt – auch in der Kunst. Plötzlich stehen nicht nur Bilder von Tieren im Museum, sondern Tiere selbst werden als Künstlerinnen wahrgenommen. Das malende Schwein Pigcasso oder die documenta-Hündin Human haben weltweit für Aufmerksamkeit gesorgt.
Was bedeutet es, wenn Tiere Kunst machen? Wer entscheidet, was als Kunst gilt? Und kann sich dadurch auch etwas im Umgang mit Tieren verändern?
Mit:
Die Veranstaltung fand am 10. Februar 2026 im Depot Kunst und Kultur statt.
Papara takes her tools out,
Every session is a unique improvised sound performance, with various instruments and vocals. Our discussions while playing, to understand where we might be heading, make up a part in the process which we cherish as much as just flowing within.
Papara consists of five members: Chattip Metchanun, Daniela Kuich, Franky Daubenfeld, Marcia Schmidt and Selana Türgen. From time to time we will invite guests to play with us.
This is our second session on the radio, this time we will play in a quartet.
In January 2026, representatives from 4lthangrund, Amerlinghaus, Radio Orange 94.0, Planet 10, Semmelweisklinik and St. Marx came together for a joint discussion on defending spaces of solidarity in Vienna. In light of rising rents, budget cuts and the increasing economisation of urban space, the conversation addressed the growing pressure on self-organized initiatives and non-commercial infrastructures. From plans for a mega event hall in St. Marx to subsidy cuts threatening the existence of Amerlinghaus and Radio Orange 94.0, participants examined how the demand for “economic viability” is undermining the right to the city. At the same time, projects such as Planet 10, 4lthangrund and the Semmelweisklinik demonstrated practical alternatives through collective organization, redistribution and non-profit cultural production.
The discussion focused on how to defend and expand spaces of solidarity, strengthen networks between initiatives and imagine a city organized around needs rather than profit. The event provided space for exchange, networking and the development of shared perspectives for a city for everyone.
The discussion was recorded on 26.01.2026 in 4lthangrund für Alle!
Special times special mood, this orignal recording on mc from winter 2024 at exil
EXIL 1
In dieser Ausgabe der Globalen Dialoge geht es um die Frage, was es bedeuten kann, queer und gleichzeitig religiös zu sein. Und welche Spannungen, aber auch welche Kraft daraus entstehen können.
Zu Beginn hört ihr Andreas von Queer Glauben Wien und Nidal, Mitbegründerin einer informellen Community für muslimische queere Menschen. Beide sprechen über persönliche Erfahrungen, über Zweifel, Zugehörigkeit und die Bedeutung von Community.
Im zweiten Teil der Sendung widmen wir uns dem Film Die jüngste Tochter von Hafsia Herzi (2025), basierend auf dem gleichnamigen Buch von Fatima Daas. Gemeinsam mit Analisa, Filmwissenschaftlerin, schaue ich darauf, wie der Film innere Konflikte zwischen Glauben und queerer Identität erzählt.
Musik:
Dua Saleh – umbrellar
Dua Saleh, Bon Iver – Flood
Im Hintergrund: Sirens of Lesbos – Tired Interlude
Sendungsgestaltung: Flora Kleiser
Sprache: Deutsch und Englisch
Fotocredit: Natalia De La Rubia
Papara takes her tools out,
Every session is a unique improvised sound performance, with various instruments and vocals. Our discussions while playing, to understand where we might be heading, make up a part in the process which we cherish as much as just flowing within.
Papara consists of five members: Chattip Metchanun, Daniela Kuich, Franky Daubenfeld, Marcia Schmidt and Selana Türgen. From time to time we will invite guests to play with us.
This is our second session on the radio, this time we will play in a quartet.
We broadcast a recording of the interview with Marta Llop. The conversation took place in the frame of the course Emerging Fields in Architecture, TU Wien (WS 2025). Students were investigating current and future challenges in planning and building within a broader social, ecological and technological context. For this series, they asked researchers, creative people and experts from different disciplines and research fields about the following questions: What kind of future do we want to create? What role(s) does architecture play in this? What tools and technologies are available to us? What visions exist, and where are they leading us? What can we learn from other disciplines for a sustainable architecture? What lessons can be drawn from the past for future projects?
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More info about RCR Arquitectes and Marta Llop: https://www.rcrarquitectes.es/en/rcr/equip/
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Als politische Kämpferin der europäischen Arbeiterbewegung ist Rosa Lxemburg im Gedächtnis geblieben. Weniger bekannt sind ihre wissenschaftlichen Arbeiten, insbesondere ihr 1913 erschienenes Hauptwerk ‚Die Akkumulation des Kapitals‘ und die darin entwickelte Imperialismustheorie verdienen Beachtung und nähere Auseinandersetzung. Trug sie damit doch viel zum Verständnis der kapitalistischen Wirtschaftsweise bei, analysierte sowohl ökonomische als auch gesellschaftliche Zusammenhänge und formulierte Gedanken, die auch heute noch von Relevanz sind.
Mit diesem wichtigen Aspekt ihres Wirkens befasst sich der in Wien lebende Ökonom Koen Smet in seinem Beitrag zur demnächst erscheinenden Anthologie ‚Rosa Luxemburg – Von der Ikone zur Person‘. Live im Studio diskutiert er mit Margarete Maurer, Philosophin, Naturwissenschaftlerin und Herausgeberin besagten Buches, welche Bedeutung Luxemburgs Arbeit als kritische Politökonomin in ihrer Zeit hatte und was wir auch heute noch daraus lernen können.
Website Koen Smet
Rosa Luxemburg – Von der Ikone zur Person Teil I
Feminist Nightscapes … because the night belongs to sisters
Die Februar-Ausgabe von Radio dérive steht im Zeichen des bevorstehenden Frauenkampftags am 8. März und lädt die Hörer*innen zu einem feministischen Night Walk ein.
Wer kann nachts nicht schlafen und muss arbeiten, um die Stadt am Laufen zu halten? Welche Namen müssten unsere Straßen und Plätze tragen, um an feministische Errungenschaften zu erinnern? Welche Körper imaginieren wir uns bei Nacht, um uns gestärkt durch die Stadt bewegen zu können?
In einer dunklen Nacht während des urbanize!-Festivals 2025 wanderten über 50 FLINTA*-Personen vom 21er Haus durch den Schweizergarten, am Hauptbahnhof vorbei ins Sonnwendviertel. Nach Zwischenstopps im Motorikpark und vor dem Ernst-Kirchweger-Haus erreichte die Gruppe schließlich das Hausprojekt Planet 10. Unterwegs entdeckten sie Orte, sangen und performten gemeinsam, folgten Partituren, schlenderten, verweilten, spielten und stärkten einander. Mitten unter ihnen: die dérive-Radioredaktion.
Seit 2020 initiieren Elke Krasny, Sophie Lingg und Claudia Lomoschitz „Feminist Nightscapes“ mit dem Ziel, die Nacht gemeinsam zurückzuerobern und die feministische Stadt als Raum zu erleben, in dem sich alle Körper und Geschlechter frei bewegen können. Diese fortlaufende Stadtpraxis macht in Form von kollektiven Nachtspaziergängen auf urbane Ungerechtigkeiten und Gewalt aufmerksam, die sich in der Dunkelheit verschärfen – in respektvoller Erinnerung an und aus Solidarität mit all jenen, die seit 1975 weltweit für „Take Back the Night“ kämpfen.
Die Sendung ist in deutscher und englischer Sprache.
Weitere Informationen:
https://urbanize.at/feminist-nightscapes/
https://feministnightscapes.wordpress.com/
https://8maerz.at/
www.planet10wien.at
Redaktion und Sendungsgestaltung: Lene Benz, Katharina Reisner, Sandra Voser
Sendung unbeschränkt nachhören: CBA-Radio derive Archiv
Information und Kontakt: radio(at)derive.at
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