Palliativ.Detektiv | Geht der Palliativversorgung auf die Spur

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Palliativ.Detektiv | Geht der Palliativversorgung auf die Spur episodes

  • #016 Das Ehrenamt im Kinder- und Jugendhospiz – Interview mit Ehrenamtskoordinatorin Anja Wollinger

    In dieser Podcastfolge spreche ich gemeinsam mit Anja Wollinger über das Ehrenamt im Bergischen Kinder- und Jugendhospiz Burgholz in Wuppertal. Anja ist Ehrenamtskoordinatorin und Präventionsfachkraft und berichtet von den vielseitigen Aufgaben der Ehrenamtlichen im Kinder- und Jugendhospiz.

    Als Ehrenamtskoordinatorin ist sie quasi das Bindeglied zwischen den Hauptamtlichen und den Ehrenamtlichen. Sie begleitet die Ehrenamtlichen in ihrer Tätigkeit, bietet Weiterbildungsangebote an und führt den Qualifizierungskurs durch. Dieser beinhaltet ungefähr 150 Unterrichtseinheiten, ein Praktikum und viele praktische Dinge wie beispielsweise Trauer- und Biographiearbeit.

    Anja berichtet von den vielseitigen Aufgaben der Ehrenamtlichen im Kinder- und Jugendhospiz Burgholz. Diese Ehrenamtliche können das Pflegeteam, das pädagogische Team, die Hauswirtschaft oder die Öffentlichkeitsarbeit unterstützen – je nach Bedarf und Zeit. Sie sagt, dass die Ehrenamtlichen wie ein großer bunter Wiesenblumenstrauß sind. Jede*r bringt seine*ihre Persönlichkeit und seine*ihre eigene Note mit in die Tätigkeit ein.

    Wenn du dich auch für ein Ehrenamt interessierst, melde dich einfach bei einem stationären Hospiz oder ambulanten Hospizdienst in deiner Nähe. Dort wird dir weitergeholfen wie die konkreten Gegebenheiten und Abläufe vor Ort sind. Oft gibt es auch erstmal ein Infoabend, wo Fragen gestellt werden können.

    Engagierst du dich bereits ehrenamtlich im Bereich der Palliativversorgung oder spielst du vielleicht mit diesem Gedanken? Schau doch mal auf meinem Instagram-Account @palliativ.detektiv vorbei und teile mir deine Gedanken und gerne auch Erfahrungen zum Thema Ehrenamt unter dem neuen Beitrag.

    Website Bergisches Kinder- und Jugendhospiz Burgholz: https://www.kinderhospiz-burgholz.de/aktuelles-884.html

    Musik: http://www.adrian-karperien.de

    15 min
  • #015 Die Patientenverfügung – Interview mit Elena Friedl (Malteser Deutschland gGmbH)

    In dieser Podcastfolge spreche ich mit Elena Friedl über die Patientenverfügung. Sie ist Mitarbeiterin der Fachstelle Ethik der Malteser Deutschland gGmbH und erzählt uns im Interview, was eine Patientenverfügung überhaupt ist, wie sie aufgebaut ist und worauf man beim Ausfüllen achten sollte.

    Bei der Patientenverfügung geht es darum, schriftlich den eigenen Willen bzgl. medizinischer Maßnahmen vorsorglich festzuhalten, für zukünftige Situationen, in denen man nicht mehr in der Lage ist, diesen Willen zu äußern. Sie ist in Schriftform zu verfassen und muss handschriftlich unterschrieben werden. Des Weiteren ist das eine freiwillige Angelegenheit, das heißt niemand muss eine Patientenverfügung haben.

    Die Malteser Patientenverfügung beginnt mit den eigenen Wertvorstellungen und Motivation, eine Patientenverfügung zu verfassen: Warum erstelle ich überhaupt eine Patientenverfügung und was ist mir dabei wichtig? Sich damit auseinanderzusetzen ist einerseits für einen selbst, andererseits auch für die Personen hilfreich, die die Patientenverfügung später umsetzen sollen. Weitere Themen sind Situationen, in denen die Patientenverfügung gelten soll, sowie die Beschreibung einzelner medizinischer Maßnahmen und ob diese in den benannten Situationen durchgeführt werden sollen oder nicht. Auch der gewünschte Aufenthaltsort sowie Angaben zur Begleitung können in der Patientenverfügung beschrieben werden.

    Elena Friedl erklärt, auf welche Punkte man beim Ausfüllen achten sollte, beispielsweise wie klar und ausführlich Maßnahmen beschrieben werden sollten. Des Weiteren betont sie die Bedeutsamkeit, über den Inhalt der Patientenverfügung zu sprechen! Und das am besten mit den Menschen, die diese dann auch umsetzen sollen. Gerne kann man die Patientenverfügung auch mit einem Arzt besprechen.

    Es ist empfehlenswert, die Patientenverfügung regelmäßig (alle 1 bis 2 Jahre) durchzugehen und auf ihre Aktualität hin zu überprüfen und ggf. auch erneut zu unterschreiben. Das macht vor allem Sinn, wenn eine neue Erkrankung hinzukommt, sich die Ansprechpersonen oder auch Wertvorstellungen im Laufe des Lebens verändern. Durch die erneute Unterschrift wird deutlich, dass das Schriftstück weiterhin dem aktuellen Willen entspricht.

    Weitere Informationen zur Patientenverfügung sowie den Download der Malteser Patientenverfügung findest du in den Links unten in der Beschreibung.

    Hast du dich schon mit einer Patientenverfügung auseinandergesetzt? Oder vielleicht sogar schon eine ausgefüllt? Teile deine Gedanken und Erfahrungen zum Thema gerne unter dem neuen Beitrag auf meinem Instagram-Account @palliativ.detektiv

    Website Malteser Deutschland: https://www.malteser.de

    Download Malteser Patientenverfügung: https://www.malteser.de/fileadmin/Files_sites/malteser_de_Relaunch/Angebote_und_Leistungen/Patientenverfuegung/Patientenverfuuegung_2019-09_Web_formul-zum-ausfuellen.pdf

    Musik: http://www.adrian-karperien.de

    16 min
  • #014 Handauflegen in der Palliativversorgung? – Interview über die therapeutische Maßnahme Reiki

    In dieser Podcastfolge spreche ich mit Veit Wilhelmy über die Therapiemaßnahme Reiki. Veit ist zertifizierter Jikiden Reiki-Praktizierender sowie Reiki-Lehrer. Er berichtet davon, was Reiki überhaupt ist, wie es funktioniert und wie es auch in der Palliativversorgung angewandt werden kann.


    Reiki bedeutet übersetzt Seelenenergie (Rei = Geist/Seele, Ki = Energie) und setzt an den Selbstheilungskräften an. Durch Reiki können verschiedene Symptome gelindert oder verbessert werden. Veit sagt, dass Reiki ein heilendes Handwerk an, denn die Energie wird hauptsächlich über die Hände übertragen.


    Die Grundidee der Energiearbeit ist, dass wir von Energie umgeben sind und auch das Universum aus dieser besteht. Diese Energie ist unerschöpflich, sie geht nie aus und steht durchgehend zur Verfügung. Bei einer Reiki-Behandlung legen sich die Patient*innen in der Regel auf eine Liege und der*die Reiki-Praktizierende legt die Hände auf die entsprechende Stelle auf um Reikienergie zu übertragen. Der*die Reiki-Praktizierende ist quasi ein Energiekanal, da die Reikienergie durch ihn*sie fließt.


    Reiki kann in allen medizinischen Bereichen als Ergänzung zu herkömmlichen Therapien angewandt werden, so eben auch in der Palliativversorgung. Veit berichtet in diesem Interview von seinen Erfahrungen in einem stationären Hospiz. Dort hat er eine Zeit lang ehrenamtlich Sterbende zusätzlich mit Reiki begleitet. Er erzählt uns von seinen Erlebnissen und wie die Sterbenden und ihre Angehörigen auf seine Tätigkeit reagiert haben.


    „Auch im Sterbeprozess braucht man Energie“ – wie siehst du das? Hast du auch schon Erfahrungen mit Reiki gemacht? Schau gerne mal auf meinem Instagram-Account @palliativ.detektiv vorbei und teile deine Gedanken unter dem neuen Beitrag.


    Website Jikiden Reiki Wiesbaden: http://reiki-wiesbaden.info

    Musik: http://www.adrian-karperien.de

    17 min
  • #013 Ambulanter Hospizdienst Die Pusteblume – Interview mit Katharina Ruth

    In dieser Podcastfolge spreche ich mit Katharina Ruth über die Arbeit eines ambulanten Hospizdienstes. Sie ist die Leiterin des ambulanten Hospizdienstes Die Pusteblume in Wuppertal und berichtet von den vielseitigen Aufgaben der hauptamtlich und ehrenamtlich Tätigen im Hospizdienst.

    Bei dem Wort Hospiz denken die meisten Menschen an ein Haus, dabei ist Hospizarbeit mehr als nur eine Organisationsform. Das Ziel der hospizlichen Arbeit ist es, dass Menschen egal wo und egal woran so gut wie möglich sterben können. Und um das zu verwirklichen braucht es neben stationären Hospizen auch ambulante Hospizdienste, die beispielsweise Menschen zuhause besuchen.

    Die hauptamtlich Tätigen vernetzen und beraten Patient*innen und Angehörige auf fachlicher Ebene. Das Kernangebot eines ambulanten Hospizdienstes besteht allerdings in der Arbeit der Ehrenamtlichen. Sie begleiten nämlich die Sterbenden und ihre Angehörigen. Katharina Ruth erzählt davon, wann ein ambulanter Hospizdienst ins Boot geholt wird und wie sich der Ablauf der Begleitung gestaltet.

    Des Weiteren gibt sie Beispiele für Dinge, die man tun kann, auch wenn die sterbende Person beispielsweise nicht mehr sprechen kann. Denn was wir im Kern brauchen sind andere Menschen. Wir sind auf Kontakt und auf Beziehungen zu anderen Menschen angewiesen und genau das möchte der ambulante Hospizdienst signalisieren. Du bist nicht allein!

    Ich bin sehr gespannt wie dir die Podcastfolge gefällt. Schau gerne mal auf Instagram @palliativ.detektiv vorbei und lass mir deine Gedanken zu dieser Folge da.


    Website Hospizdienst Die Pusteblume: https://hospizdienst-wuppertal.de

    Musik: http://www.adrian-karperien.de

    19 min
  • #012 Bestattung im Voraus planen – Interview mit Bestatter Christian Pohl über die Bestattungsvorsorge

    In dieser Podcastfolge spreche ich gemeinsam mit Christian Pohl vom Bestattungsinstitut Fürstenberg. Christian ist Bestatter sowie Trauer- und Hospizbegleiter. Er erzählt uns in dieser Folge von seinen Aufgaben als Bestatter und von der Möglichkeit die eigene Bestattung im Voraus zu planen.


    Zu den Aufgaben als Bestatter*in gehören u.a. die Überführung von Verstorbenen, die Begleitung von Angehörigen sowie die Organisation der Trauerfeier und Bestattung. Dafür sind sie rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr und 24 Stunden am Tag erreichbar.


    Die meisten Menschen kontaktieren eine*n Bestatter*in erst, wenn ein Sterbefall eingetroffen ist. Dann müssen viele Entscheidungen meist in einer kurzen Zeit getroffen werden. Doch eine Kontaktaufnahme ist auch schon vorher möglich, zum Beispiel um Fragen zu beantworten und auch Ängste zu nehmen.


    Des Weiteren gibt es die Möglichkeit durch eine Bestattungsvorsorge im Voraus einen Vertrag mit einem Bestattungsinstitut zu schließen und dort festzuhalten, welche Art der Bestattung, welcher Ablauf bei der Trauerfeier, welche Dekorationsstücke usw. gewünscht sind. Darüber hinaus wird die Bestattung durch die Bestattungsvorsorge finanziell abgesichert und das gesparte Geld für die Bestattung geschützt.


    Wie findest du die Idee, durch eine Bestattungsvorsorge schon im Voraus die eigene Bestattung oder die von Angehörigen zu planen? Und hast du damit schon Erfahrungen gemacht? Schau gerne mal auf meinem Instagram-Account @palliativ.detektiv vorbei und teile dies unter dem neuen Beitrag.


    Website Bestattungsinstitut Fürstenberg: https://bestattungsinstitut-fuerstenberg.de

    Musik: http://www.adrian-karperien.de

    16 min
  • #011 FSJ im Kinder- und Jugendhospiz – Interview mit Kerstin Wülfing über das multiprofessionelle Team im Kinder- und Jugendhospiz Burgholz in Wuppertal

    In dieser Podcastfolge spreche ich ein weiteres Mal mit Kerstin Wülfing aus dem Kinder- und Jugendhospiz Burgholz in Wuppertal. Diesmal befassen wir uns mit dem multiprofessionellen Team der Möglichkeit ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ) vor Ort zu absolvieren.


    Um im Kinder- und Jugendhospiz Burgholz arbeiten zu können ist die richtige Grundeinstellung wichtig. Jede*r sollte sich schon einmal mit dem Thema Sterben und Tod auseinandergesetzt haben und nicht nur eine Einstellung zum Tod, sondern vor allem zum Leben haben.


    Das multiprofessionelle Team besteht aus mehreren Fachbereichen, die sich optimal ergänzen. Die größte Gruppe ist das Pflegeteam, dieses arbeitet direkt an und mit den Kindern. Sie sorgen dafür, dass die Pflege und auch Behandlungspflege stattfinden und bestehen aus Kinder- und Gesundheitskrankenpfleger*innen, examinierten Gesundheits- und Krankenpfleger*innen und Heilerziehungspfleger*innen. Durch die Mischung der drei Berufsgruppen mit unterschiedlichem Fokus können sie sich gegenseitig ergänzen und in ihrer Arbeit voneinander profitieren.


    Des Weiteren gibt es Ehrenamtliche, Hauswirtschaftskräfte, das Familienteam und eine Seelsorgerin. Das Familienteam besteht aus pädagogischen Fachkräften, die vor allem die Familien sehr eng begleiten. Viele von ihnen haben zusätzlich eine Ausbildung im Bereich der Trauerbegleitung gemacht.


    Sowohl im Familien-, als auch im Pflegeteam gibt es neben den Fachkräften auch FSJler. Die Motivation das FSJ im Kinder- und Jugendhospiz Burgholz zu absolvieren sind sehr unterschiedlich. FSJler im Pflegeteam dürfen viel selbstständig machen. Sie dürfen beispielsweise in enger Zusammenarbeit mit einer Pflegekraft die Kinder mitversorgen. Im pädagogischen Team haben die FSJler viel Kontakt mit Geschwistern, planen Ausflüge und Veranstaltungen im Haus.


    Durch ein FSJ kann ein vielseitiger Eindruck der Arbeit im Kinder- und Jugendhospiz Burgholz gewonnen werden. Wenn du dich für ein FSj im Kinder- und Jugendhospiz Burgholz interessierst schau doch gerne mal auf der Website vorbei und nimm Kontakt zum Team auf.


    Ich hoffe sehr, dass dir die Folge gefallen hat. Schau gerne mal auf meinem Instagram-Account @palliativ.detektiv vorbei und teile deine Gedanken unter dem neuen Beitrag.


    Website Kinder- und Jugendhospiz Burgholz: https://www.kinderhospiz-burgholz.de/aktuelles-884.html

    Podcast Schluss mit lustig: https://anchor.fm/kinderhospiz-burgholz/episodes/Lebenseinstellung---Ein-Gesprch-mit-Joel-Teil-1-ep97ut

    Musik: http://www.adrian-karperien.de

    16 min
  • #010 Die Spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) – Interview mit Dr. med. Robert Gaertner

    In dieser Podcastfolge spreche ich mit Dr. med. Robert Gaertner über die Spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV). Herr Gaertner ist Allgemeinmediziner mit der Zusatzbezeichnung Palliativmedizin und leitet seit 2013 eine SAPV im Hochtaunuskreis in Hessen.


    Wir sprechen über den Aufbau der SAPV und wer an der multidisziplinären Versorgung beteiligt ist. Neben Ärzt*innen und Palliative Care Fachkräften sind nämlich auch weitere Disziplinen wie beispielsweise die Kunst- und Musiktherapie vorhanden. Eine Versorgung durch die SAPV muss übrigens im Krankenhaus oder von einem niedergelassenen Haus- oder Facharzt verschrieben werden.


    Des Weiteren geht es um den Ablauf der Versorgung von der Verschreibung, über das Kennenlernen und die Bestandsaufnahme bis hin zur medizinischen und pflegerischen Versorgung. Eine der Schlüsselfunktionen der SAPV ist neben der Versorgung, Erklärung und Dokumentation auch die Koordinierung und Vernetzung der verschiedenen Versorger*innen.


    Außerdem berichtet Herr Gaertner von einem Projekt für Kinder, deren Eltern an Krebs erkrankt sind. Sowohl die Kinder, als auch die Eltern, sind in dieser Situation vor besondere Herausforderungen gestellt. Im Rahmen des Projektes wurde u.a. eine Schreibwerkstatt entwickelt, um die Kinder (kreativ) zu unterstützen.


    Am Ende der Folge gibt es noch ein paar schöne Denkanstöße von Herrn Gaertner, also hör dir die Folge unbedingt bis zum Ende an.


    Ich hoffe sehr, dass dir die Folge gefällt und einige Informationen für dich dabei sind. Schau gerne mal auf meinem Instagram-Account @palliativ.detektiv vorbei und teile mir deine Gedanken zu dieser Folge unter dem neuen Beitrag.


    Website Palliativteam Hochtaunus: https://www.palliativteam-hochtaunus.de/index.php/palliativeteam-hochtaunus/angebote/leistungen

    Musik: http://www.adrian-karperien.de

    18 min
  • #009 Mit dem Hund ins Hospiz – Tiergestützte Therapie in der Palliativversorgung

    In dieser Podcastfolge spreche ich mit Ines Hinz über die Tiergestützte Therapie und den Einsatz von Therapiehunden in der Palliativversorgung. Ines ist Ausbilderin, Trainerin und seit 2011 Leiterin des Therapiehundezentrums PARA-dogs.


    In der Tiergestützten Therapie besteht das Team aus einem Menschen mit seinem*ihrem Therapiehund. Der Mensch hat einen therapeutischen, pflegerischen oder sozialpädagogischen Grundberuf und setzt den Hund in diesem Rahmen professionell ein. Das heißt, der Hund macht die Therapie nicht selber, sondern unterstützt den Menschen dabei die therapeutischen, pflegerischen oder sozialpädagogischen Ziele zu erreichen.


    Wir sprechen darüber, wie die tiergestützte Therapie in der Palliativversorgung konkret aussieht und worauf muss auch bei einem Einsatz geachtet werden muss. Ines berichtet von einem konkreten Beispiel aus dem Bereich der Palliativversorgung. Sie hat nämlich gemeinsam mit dem Therapiehund Emil eine Dame im Hospiz besucht und die beiden haben ihr viele schöne Hundemomente beschert.


    Des Weiteren sprechen wir auch über die 11-monatige Ausbildung. Dort gibt es neben vielen praktischen Anteilen auch einiges an theoretischem Wissen zu lernen, wie beispielsweise Genetik, Basiswissen Tiermedizin, sowie das Lernverhalten und Ausdrucksverhalten der Hunde.


    Welche Erfahrungen hast du schon mit der Tiergestützten Therapie, vielleicht sogar im Rahmen der Palliativversorgung, gemacht? Schau doch mal auf meinem Instagram-Account @palliativ.detektiv vorbei und teile diese mit der Community unter dem Beitrag zur heutigen Folge.


    Website Therapiehundezentrum PARA-dogs: https://www.para-dogs.de

    Musik: http://www.adrian-karperien.de

    18 min
  • #008 Was lernt man im Medizinstudium über die Palliativversorgung? – Interview mit Medizinstudentin Vanessa

    In der neuen Podcastfolge habe ich mich mit Vanessa über ihre Erfahrungen mit der Palliativversorgung im Rahmen des Medizinstudiums unterhalten. Vanessa studiert im 4. Fachsemester Humanmedizin an der Uni Essen, engagiert sich bei der Johanniter Unfallhilfe und Johanniter Jugend. Zusätzlich teilt sie Wissenswertes rund um medizinische Themen sowie Tipps zum Studium auf ihrem Instagram-Account @dr.medness.


    Die Palliativversorgung ist noch nicht so lange im Medizinstudium zu finden, wie man vielleicht vermutet: Seit 1996 ist die Palliativmedizin im Curriculum für Medizinstudent*innen verankert und erst seit 2009 ist dieses Gebiet als Pflichtlehr- und Prüfungsfach verordnet.


    Vanessa hat im Rahmen der medizinischen Psychologie und Soziologie an einem Projekttag zum Thema Palliativversorgung teilgenommen. Besonders der Fokus auf den Erhalt der höchst möglichen Lebensqualität der Palliativpatient*innen wurde dabei thematisiert. Es wurde Wert auf die Sensibilisierung für die Situation und Empfindungen der Palliativpatient*innen und Angehörigen gelegt und das Bewusstsein für eine ehrliche und an den Bedürfnissen der Palliativpatient*innen orientierte Kommunikation gestärkt.


    Ich hoffe sehr, dass dir diese Folge gefallen hat. Wie siehst du das, wie wichtig empfindest du die Verankerung der Palliativversorgung im Medizinstudium? Teil es gerne unter meinem neuen Beitrag auf Instagram @palliativ.detektiv


    Instagram Vanessa: https://www.instagram.com/dr.medness

    Musik: http://www.adrian-karperien.de

    13 min
  • #007 Der Trost-Tiger – Interview mit Petra Berghaus über Trost-Geschichten für kleine und große Kinder

    In dieser Podcastfolge reden Petra Berghaus und ich gemeinsam über den Trost-Tiger und seine Geschichte. Der Trost-Tiger ist ein kuscheliger, freundlicher Tiger, der große und kleine Menschen tröstet, wenn sie sich einsam fühlen und traurig sind. Petra erzählt, wie sie auf die Idee gekommen ist, den Trost-Tiger ins Leben zu rufen und was der Tiger so alles mitbringt.


    Vor über einem Jahr ist Petra mit dem Gedanken aufgewacht, dass es einen Trost-Tiger geben muss. Sofort hat sie sich mit Stift und Papier hingesetzt und begonnen ihn zu zeichnen. Aus dieser Zeichnung entstand auch schnell ein Plüschtier zum Anfassen und Kuscheln. Mittlerweile hat der Trost-Tiger auch Postkarten, Affirmationskarten und tolle Armbänder auf seiner Reise dabei.


    Wenn man traurig ist, verschlägt es einem oft die Sprache und irgendwie ist es auch schwierig sich einzugestehen „ich bin traurig“. Der Trost-Tiger kann Groß und Klein dabei helfen, über die Dinge zu sprechen, die einen bedrücken und die eigene Stimme wiederzufinden. Und auch wenn du mal nicht reden möchtest - man kann auch super mit ihm kuscheln.


    Schau unbedingt mal auf der Website des Trost-Tigers vorbei! Dort gibt es nicht nur den tollen Trost-Tiger als Plüschtier, die Karten und Armbänder zu kaufen, es gibt auch einen tollen Trost-Tiger-Song zum Mitsingen und Bilder zum Ausmalen.


    Ich hoffe sehr, dass dir diese Podcastfolge gefällt. Wenn du magst, schau doch gerne mal auf Instagram @palliativ.detektiv vorbei und lass mir unter dem heutigen Bild deine Gedanken und Erfahrungen zum Thema Trost und Trost spenden da. Vielleicht hast du einen Tipp, was dir oder einer lieben Person, die du kennst, Trost gespendet hat. Lass es mich gerne wissen, ich freue mich riesig auf deinen Kommentar!


    Website Trost-Tiger: https://www.trost-tiger.de

    Musik: http://www.adrian-karperien.de

    16 min

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Die Palliativversorgung ist sehr breit aufgestellt und betrifft uns alle irgendwann. Sie stellt einen relevanten Teil in unserer Gesundheitsversorgung dar und ist ebenfalls ein bedeutender Teil in unserem privaten Leben.