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In dieser Podcastfolge sprechen Eva und ich gemeinsam über das Thema Trauer und den Umgang mit Trauer. Eva studiert Wirtschaftspsychologie und arbeitet zusätzlich als Trauerbegleiterin und Trauercoach. In diesem Rahmen begleitet sie Menschen, die aufgrund eines Schicksalsschlags in Trauer sind. Sie fokussiert in ihrer Tätigkeit vor allem die Ressourcen der Menschen und coacht sie, wie sie ihren individuellen Umgang mit der eigenen Trauer finden können.
Trauer ist eine natürliche und ganz normale Reaktion auf einen Verlust.
Nach einem Schicksalsschlag ist es oft so, dass das ganze Leben umgekrempelt wird und man vor einem Haufen an (körperlichen) Reaktionen und vor allem auch Emotionen steht. Oft weiß man dann nicht wo und wie man anfangen soll. Eva und ich sprechen gemeinsam darüber wie sich Trauer äußern kann und warum es wichtig ist, sich mit der eigenen Trauer auseinander zu setzen.
Es gibt nicht den einen richtig Weg zu trauern, aber es gibt einen richtigeren Umgang damit. In unserer Gesellschaft wird viel zu oft verpönt, wenn man Schwäche zeigt und genau das ist doch einfach nur menschlich und völlig normal. Daher ist es besonders wichtig, sich mit den eigenen Emotionen in so einer Situation auseinanderzusetzen und sich und seinem Körper auch Zeit zu geben. In welchem Ausmaß man in diesen Prozess eintauchen möchte kann jeder für sich selbst entscheiden, doch es ist sehr wichtig die Trauer und die damit verbundenen Gefühle anzunehmen und nicht zu verdrängen.
Jeder Trauerprozess ist individuell, jede Person trauert anders und dabei gibt es einfach kein Richtig oder Falsch. Welche Erfahrungen hast du schon in einem Trauerprozess von dir oder von Angehörigen gemacht? Und welche Tipps hast du vielleicht, was dir oder deinen Angehörigen in dieser Situation geholfen hat. Teile es gerne unter meinem neuen Beitrag auf Instagram @palliativ.detektiv mit der Community.
Instagram-Account von Eva: https://www.instagram.com/happyending_coaching
Musik: http://www.adrian-karperien.de
In dieser Podcastfolge sprechen Kerstin Wülfing und ich gemeinsam über das Bergische Kinder- und Jugendhospiz Burgholz in Wuppertal. Frau Wülfing ist gelernte Kinderkrankenschwester und leitet das stationäre Kinder- und Jugendhospiz.
Die Kinderhospizarbeit unterscheidet sich von der Erwachsenenhospizarbeit vor allem darin, dass nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern auch das soziale Umfeld betreut wird. Dazu gehören beispielsweise die Eltern, die Großeltern und auch die Geschwister. Die Begleitung der Familien findet nicht nur (teilweise Jahre) bevor das Kind oder der*die Jugendliche verstirbt statt, auch nachdem das Kind oder der*die Jugendliche verstorben ist stehen Trauerbegleiter*innen und Trauergruppen im Kinder- und Jugendhospiz den Familien zur Verfügung.
Um die gesamte Familie zu unterstützen gibt es neben den 10 Einzelzimmern für die Kinder und Jugendlichen auch separate Zimmer für die Angehörigen. Diese können in der Zeit, in der das Kind oder der*die Jugendliche im Hospiz ist, ebenfalls dort wohnen. Viele Familien kommen nicht nur in der letzten Phase, sondern auch vorher (teilweise mehrmals im Jahr) zur „Entlastung“ ins Kinder- und Jugendhospiz.
Auch der Austausch unter den Familien ist sehr bedeutsam und kann durch die Strukturen im Kinder- und Jugendhospiz gefördert werden. Im Bergischen Kinder- und Jugendhospiz Burgholz darf jede*r so sein wie er*sie ist und wird auch so akzeptiert.
Ich hoffe, dass dir diese Podcastfolge gefällt. Schau gerne mal auf meinem Instagram-Account @palliativ.detektiv vorbei und teile deine Gedanken und gerne auch deine Erfahrungen zum Thema Kinder- und Jugendhospiz unter dem neuen Beitrag.
Website Bergisches Kinder- und Jugendhospiz Burgholz: https://www.kinderhospiz-burgholz.de/aktuelles-884.html
Instagram Bergisches Kinder- und Jugendhospiz Burgholz: https://www.instagram.com/kinderhospizburgholz
Musik: http://www.adrian-karperien.de
In dieser Podcastfolge geht es um die Anwendung von ätherischen Ölen in der Palliativversorgung. Sabine Pfeiffer und ich sprechen gemeinsam darüber, welche Öle es gibt, wie man sie anwenden kann und worauf beim Kauf und bei der Anwendung geachtet werden sollte. Sabine ist gelernte Krankenschwester und arbeitet seit über 4 Jahren mit ätherischen Ölen.
Unter Aromapflege versteht sich die Anwendung von ätherischen Ölen im Bereich der Pflege. Die Öle können bei vielen pflegerischen Tätigkeiten angewandt werden wie zum Beispiel beim Waschen. Weitere Anwendungsmöglichkeiten sind u.a. die Vernebelung in einem Diffuser, die verdünnte Anwendung auf der Haut, in Form von Kompressen oder in Form von einem Spray.
Achtung! Da es sich um ein reines Naturprodukt handelt unbedingt vorher an einer kleinen intakten Stelle gucken, inwiefern die Haut auf das Öl reagiert!
Im Bereich der Palliativpflege ist besonders Lavendel gut geeignet, da es ein tolles Öl für die Hautpflege ist und auch beruhigende Eigenschaften hat. Für die Mundpflege kann Grapefruit angewandt werden und im Bereich der Schmerztherapie eignen sich Nadelöle besonders gut zur Unterstützung.
Auch bei der Aromapflege sollten die Vorlieben und auch die Abneigungen der Palliativpatient*innen hinsichtlich der verschiedenen Aromen beachtet werden. Was gefällt ist gut, was nicht gefällt sollte auch nicht verwendet werden.
Viel Spaß beim Hören dieser Podcast-Folge, ich hoffe sie gefällt dir. Welche Erfahrungen hast du denn schon mit der Anwendung von ätherischen Ölen in der Palliativversorgung gemacht? Schau gerne auf meinem Instagram-Account @palliativ.detektiv vorbei und teile sie unter dem neuen Beitrag.
Links von Sabine Pfeiffer: https://linktr.ee/sabinepfeiffer
Musik: http://www.adrian-karperien.de
In dieser Podcastfolge geht es um den SterbeNotruf Deutschland. Tim Komischke, der Gründer des SterbeNotrufs erzählt uns im Interview wie er auf die Idee kam, an welchem Punkt das Projekt derzeit steht und wie es auf lange Sicht weitergehen soll.
Rund 10% der sterbenden Menschen in Deutschland sterben einsam, da sie keine Verwandten oder Freunde (mehr) haben. Des Weiteren gibt es eine große Lücke im Bereich der psychosozialen Notfallversorgung im Rahmen der Palliativversorgung. Durch die Einführung des @sterbenotruf soll eine psychosoziale Erstversorgung in diesen Akutsituationen geleistet werden.
Letztes Jahr hat Tim die schlimmen Bilder aus Italien gesehen, dass sich viele Menschen aufgrund der Corona-Situation nicht mehr von ihren Angehörigen verabschieden konnten und durften. Ihm kam die Idee, dass es ein digitales Angebot geben muss, um einen Abschied gestalten zu können - so wurde die Idee geboren.
Der SterbeNotruf Deutschland wird technisch auf drei Ebenen ausgebaut: Zunächst erfolgt eine telefonische Beratung. Im nächsten Schritt soll die psychosoziale Erstversorgung online bzw. virtuell per Video erfolgen. Als dritten Schritt kann sich Tim vorstellen, auch die vorhandenen örtlichen Strukturen einzubinden und je nach Bedarf entsprechende Fachkräfte einzuschalten.
Wenn du den SterbeNotruf Deutschland unterstützen möchtest schau gerne mal auf www.sterbenotruf.de vorbei. Unter „Helfen“ kannst du dich sowohl finanziell, als auch personell (z.B. als Trauerbegleiter*in) einbringen.
Wie findest du die Idee einen SterbeNotruf zu implementieren? Schau gerne mal auf meinem Instagram-Account @palliativ.detektiv vorbei und teile deine Gedanken unter dem neuen Beitrag.
Website SterbeNotruf Deutschland: https://www.sterbenotruf.de
Musik: http://www.adrian-karperien.de
In dieser Podcastfolge sprechen Nils Wommelsdorf und ich gemeinsam darüber, was die Palliativversorgung überhaupt ist. Nils ist Palliativfachpfleger, sowie Dozent und Fachautor für Palliativversorgung und Schmerztherapie. Gemeinsam finden wir heraus wo die Palliativversorgung stattfindet und wer daran beteiligt ist.
Grundsätzlich gilt: das Sterben ist an sich nichts schlimmes, es gehört einfach zum Leben dazu.
In der Palliativversorgung geht es darum ein gutes Sterben zu ermöglichen und dafür wird die Versorgung von multiprofessionellen Teams durchgeführt. Das heißt viele verschiedene Bereiche arbeiten zusammen (medizinische, pflegerische, psychosoziale und spirituelle Begleitung). Das ist vor allem wichtig, da die Versorgung sehr komplex sein kann.
Wir sprechen über die vielen Begriffe, die in der Palliativversorgung zu finden sind: Was ist eine allgemeine und was eine spezialisierte Palliativversorgung? Welche Unterschiede gibt es zwischen einem Hospiz und einer Palliativstation? Des Weiteren erzählt uns Nils wie die Strukturen in der Palliativversorgung gewachsen sind und welche Strukturen im ambulanten und welche im stationären Sektor zu finden sind.
Welche Erfahrungen hast du denn schon mit der Palliativversorgung gemacht? Teile sie gerne unter meinem neuen Beitrag auf Instagram @palliativ.detektiv
Website von Nils Wommelsdorf: https://nilswommelsdorf.de
Musik: http://www.adrian-karperien.de
Bei diesem Podcast nehme ich gemeinsam mit Expert*innen aus der Palliativversorgung die vielseitigen Angebote und die Strukturen der Palliativversorgung unter die Lupe
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