#PartnerMarketing - Der Podcast mit Ingenious Technologies

#PartnerMarketing - Der Podcast mit Ingenious Technologies

By Ingenious TechnologiesBusinessEducationMarketing
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#PartnerMarketing - Der Podcast mit Ingenious Technologies episodes

  • PM18 - Wie findet ihr trotz Software-Legacy zu Produktinnovation, Martin Heymann? - #TechnologieErklärt
    Legacy als Chance zur Verbesserung

    In dieser Episode geht es um

    • Das Projekt der letzten Monate: Conversion Updates (01:20)
    • Ausweg aus dem Innovationsverhinderer Legacy (05:40)
    • Kunden und die Innovationskraft eines Systems (09:40)
    • Die Wunschliste (17:30)
    • Das Ergebnis: Conversion Updates (27:15)
    • Wichtige Neuerung: Conversion Requests (32:45)
    • Partnermarketing ist für mich … (44:40)
    • Das Projekt der letzten Monate: Conversion Updates

      In den letzten Jahren hat sich das Partnermarketing extrem weiterentwickelt, und damit haben sich sowohl die Möglichkeiten als auch die Anforderungen an eine SaaS-Plattform im Partnermarketing verändert. Insbesondere das Thema Conversion ist stark gereift und so wurden der Ingenious Partnermarketing Plattform zahlreiche Funktionen hinzugefügt. So ist über die Zeit ein komplexes und unhandliches Konstrukt entstanden. Als gute Parallele bietet sich hier ein Jenga-Turm als Sinnbild eines über Jahre wachsendes Systems an: aus der Basis werden Steine entfernt und oben drauf gesetzt und zudem werden Steine angebaut, bei denen man nach einiger Zeit gar nicht mehr sicher weiß, wo sie eigentlich herkamen. So wächst das System zwar, aber wird auch instabiler und vor allem weniger pflegeleicht.

      Daher war es dringend notwendig, die Prozesskette grundlegend zu überarbeiten.
      Auf diesem Weg wurden Conversions wieder komplett zugänglich und jede/r NutzerIn kann vollumfänglich damit arbeiten.

      Der Ausweg aus dem Innovationsverhinderer Legacy

      Zurück zum Jenga-Turm: Je weiter das Spiel vorangeschritten ist, umso schwieriger wird es, Steine zu entfernen und anzubauen. Komplett unvorstellbar scheint deshalb zum Beispiel die Idee, den Turm auf eine andere Unterlage zu verschieben, den Turm zu transportieren oder andere schwerwiegende Veränderungen. Ähnliches gilt für ein System: Wenn ein System erst einmal einige Zeit gewachsen ist, sind tiefgreifende Veränderungen schwierig umzusetzen. Man ist nie wieder so frei wie ganz am Anfang, wenn das System einem unbeschriebenen Blatt Papier gleicht und noch nicht viele Kunden mit dem System arbeiten. Das System für längere Zeit anzuhalten, ist im laufenden Kundenprozess aufgrund von Verpflichtungen gegenüber der Kunden nicht möglich.

      Deshalb wurde das Feature “Conversion Updates” sozusagen heimlich erschaffen, während die (meisten) Kunden noch nichtsahnend mit dem ursprünglichen Modul gearbeitet haben.
      Wichtig für eine grundlegende Veränderung eines bestehenden Systems ist, Abstand zu gewinnen, einen Schritt zurückzutreten und in unserem Fall alle Features im Zusammenhang mit Conversions in der vollen Bandbreite aufzeichnen und in die Einzelteile zerlegen. Mit diesem Überblick wird dann jedes Feature hinterfragt, um dann alle nötigen Features neu und vereinfacht wieder zusammenzubauen und auch neue Funktionen hinzuzufügen. Mit dem Ziel, dem Kunden ein stimmiges Bild zu liefern.

      Kunden und die Innovationskraft eines Systems

      Auch die Kunden können manchmal die Innovationskraft eines Systems hemmen. Nicht alle reagieren jubelnd auf Veränderung, sondern eher skeptisch und lassen sich nur ungern auf Neuerungen ein. Außerdem können andere kleine Anpassungen des Systems während eines großen Projekts nicht so schnell wie gewohnt umgesetzt werden. Doch langfristig profitieren Kunden enorm von einer solchen umfangreichen Neuerung. Um die Skepsis und Ablehnung so klein wie möglich zu halten, wurden einige Kunden in den Entstehungsprozess der neuen Funktion mit einbezogen und nach ihren konkreten Wünschen, Bedürfnissen sowie Feedback gefragt.

      Die Wunschliste

      Die Liste aus unseren eigenen Wünschen und die unserer Kunden war zu lang und nicht alle Wünsche konnten erfüllt werden, da sonst die Gefahr besteht, dass das Projekt nie beendet werden kann und die neue Funktion nie gelauncht wird. Im Rahmen einzelner Projektiterationen wurden so viele Wünsche wie möglich erfüllt, während gleichzeitig sichergestellt war, dass das Projekt dennoch umsetzbar bleibt. Einige Wünsche konnten nicht (sofort) erfüllt werden, werden aber in Zukunft angegriffen.

      Jede Anforderung eines jeden Kundens ist nachvollziehbar und berechtigt. Dennoch müssen in einzelnen Projektphasen Abstriche gemacht werden, um die Klarheit und Verständlichkeit der Iteration zu gewährleisten. Bei der Auswahl der Wünsche sollte immer die Nachhaltigkeit der Lösung hinterfragt werden: Ist das ein Quick-Fix oder ist die Lösung auf 5-10 Jahre ausgelegt? Denn es bringt wenig, ein Problem zu lösen oder eine Funktion zu bauen, die in naher Zukunft bereits ein erneutes Update benötigt.
      Bei unserem Projekt ist bei der Frage “Was ist (jetzt sofort) am wichtigsten?” die Entscheidung auf die folgenden Kernfunktionen gefallen: Conversions strukturieren und Felder veränderbar machen.

      Das Ergebnis: Conversion Updates

      Das Feature Conversion Updates wurde nicht mit einem lauten Knall auf einmal released. Stattdessen erfolgten einzelne Releases zwischendurch, bei denen Funktionen sukzessiv ins System integriert wurden.

      Das Ergebnis war ein klareres Format für die Kunden, um die Conversion anzuzeigen. Das heutige Format ist zudem kommunikativer und responsiver und enthält ein starkes Set an Validierungen und Vorprüfungen, die es verhindern, dass etwas ungültiges eingespielt wird: in Echtzeit, sprich im Moment des Hochladens bzw. Absetzens, erhält der Nutzer umgehend Feedback, zudem werden Fehleingaben in der Zelle klar benannt.

      Wichtige Neuerung: Conversion Requests

      Des Weiteren können die bisher passiven Partner nun mitgestalten und können nun über Anfragen (Conversion Requests) kommunizieren und fehlende Conversions beantragen oder fehlerhafte Conversions ausbessern. Diese Anfrage bzw. der Status der Anfrage stellt den Austausch zwischen den Parteien (Partner und Admin) dar. Bei nachträglichem Eintragen einer Conversion bietet das Feature zudem eine automatische Zuordnung der zum Zeitpunkt der Conversion geltenden Provision inkl. Angabe des Modellnamen, sodass die NutzerInnen diese nicht manuell herausfinden müssen.

      Außerdem erhalten die NutzerInnen bei der Veränderung einzelner Felder einer bereits bestehende Conversion (z.B. Category Target, Sub IDs, Order Value, Status, Device) eine Vorschau der Auswirkung (sprich angepasste Provision) falls die Anfrage angenommen wird. So wird ein hohes Maß an Transparenz und Nachvollziehbarkeit sowohl für den Advertiser als auch für die Partner sichergestellt. In Zukunft werden Änderungen einer Conversion zudem im Nachhinein in der Historie nachvollziehbar sein.

      Partnermarketing ist für mich

      Die Möglichkeit, in einem von mir mitgestalten Ökosystem verschiedene Parteien zusammenzubringen und sie über die Daten, die ich auch mitgestalten kann, zu Erfolg zu bringen.

      46 min
    • PM17 - Mehr als nur billige Arbeitskräfte - Agenturen in Deutschland mit Daniel Enders
      Agenturen sind super wertvoll, man muss sie nur richtig einsetzen

      In dieser Episode geht es um

      • Die Rolle von Agenturen in der Partnermarketing Welt (01:14)
      • Die Symptome des starken Wettbewerbs im Agenturland Deutschland (02:55)
      • Lösungen aus der Negativspirale heraus (15:28)
      • Inhouse oder Agentur? (22:35)
      • Best Case Szenario (31:40)
      • Woran erkenne ich eine gute Agentur? (33:40)
      • Erfolgsfaktoren einer Zusammenarbeit mit einer Agentur (35:00)
      • Partnermarketing ist für mich … (38:20)
      • Die Rolle von Agenturen in der (deutschen) Partnermarketing-Welt

        Daniels Erfahrung nach werden Agenturen zum Großteil als externe Arbeitskraft genutzt und es werden das klassische Outsourcing betrieben, weil man aktuell das benötigte Personal nicht hat oder das Risiko nicht eingehen will bzw. nicht langfristig binden will.

        Im Idealfall sollte eine Agentur allerdings aufgrund des Know-Hows angeheuert werden. Denn MitarbeiterInnen einer Agentur bringen einen breiten Branchenüberblick mit und haben damit einen viel größeren Erfahrungsschatz und Expertise zum Beispiel darüber wie Prozesse funktionieren. Darüber hinaus sind erfahrene AgenturmitarbeiterInnen sehr gut vernetzt und auf first-name-base mit vielen wichtigen Personen der jeweiligen Branche.

        Die Symptome des starken Wettbewerbs im Agenturland Deutschland

        Aufgrund des großen Wettbewerbs und des damit verbundenen Preiskampfes sind leider Unternehmen nicht bereit, große Budgets für eine Agenturleistung bereitzustellen. Die geforderte Arbeitslast muss aber dennoch geleistet werden, sodass häufig unerfahrenes Personal auf Seiten der Agentur eingesetzt wird. Hieraus entwickelt sich eine Negativspirale: Arbeit, die aufgrund des fehlenden Know-Hows eines Unternehmens nicht eingeschätzt werden kann, wird outgesourced und wird aber aufgrund der fehlenden Einschätzung nicht mit genug Budget bedacht. Die engagierte Agentur bringt dann eine nicht perfekte bzw. besser gesagt nicht dem Budget-entsprechende Leistung, wodurch sich das Unternehmen darin bestätigt fühlt, wenig Budget dafür einzuplanen.

        Doch eine Agentur sollte bzw. darf nicht nur ein Mittelsmann sein, stattdessen sollte sie proaktiv agieren und Dinge vorantreiben, sonst wirkt sie schnell ersetzbar.

        Lösungen bzw. Wege aus der Negativspirale heraus

        Sowohl die Agenturen als auch die Advertiser müssen sich und ihre Sichtweisen verändern, damit eine sinnvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit zustande kommen kann.

        So sollten Agenturen beispielsweise auf eine gute Aus- und Weiterbildung ihrer MitarbeiterInnen setzen, sodass diese nicht nur als ausführende Kraft tätig sein können, sondern tatsächlichen Mehrwert liefern. Eine Agentur sollte steuern und mitgestalten, wie z.b ein (neues) Netzwerk aufbauen. Kurz: eine Agentur hat Verantwortung. Diese muss einerseits die Agentur übernehmen wollen und andererseits muss der Advertiser bereit sein, diese Verantwortung an die Agentur abzugeben. Die Zusammenarbeit zwischen Agentur und Advertiser sollte von beiden Seiten nicht als reine Dienstleistungsbeziehung gesehen werden. Es handelt sich um eine partnerschaftliche Kooperation, bei der die Agentur zu einem Teil des Unternehmens wird und damit vom Erfolg des Unternehmens direkt profitiert. Damit eine Agentur diese Leistung und Mehrwert liefern kann, ist es essentiell, dass der Advertiser der Agentur Freiraum, Motivation und Vertrauen gibt.
        Zusammenfassend sollten sich beide Seiten, also sowohl die Agentur als auch der Advertiser fragen, welche Arbeit übernimmt die Agentur und vor allem welchen Mehrwert liefert sie. Darauf aufbauend muss der Advertiser dann entscheiden, wie viel ist dieser Mehrwert wert. Und dabei sollte stets bedacht werden: wer wenig bezahlt, erhält wenig Leistung.

        Inhouse oder Agentur

        Langfristig ist es auf jeden Fall sinnvoll, das Thema Partnermarketing Inhouse eigenständig zu gestalten. Das Know-How ist sicher im eigenen Unternehmen und die Entscheidungsprozesse sind in eigener Hand. Zudem ist eine Inhouse Lösung langfristig meistens günstiger. Jedoch würde der Vorteil des Marktüberblicks der Agentur verloren gehen.
        Die optimale Strategie liegt daher - wie so oft - in einem Mittelweg. Am Anfang sollte das Projekt mithilfe der Agentur aufgebaut werden. Eine beidseitige offene Kommunikation und Transparenz beispielsweise hinsichtlich der Interessenslage ist der Schlüssel zu einer partnerschaftlichen und langfristigen Zusammenarbeit. Im Laufe der Zeit wird das eigene Team geschult und trainiert und Agentur und Advertiser lernen voneinander. Dann können operativen Aufgaben inhouse übernommen werden und die Agentur nimmt eine Consulting Rolle ein. Auf diesem Weg kann von den Vorteilen beider Möglichkeiten optimal profitiert werden.

        Best Case Szenario

        Das Best Case Szenario entspricht (unserer Meinung nach) aus einer Kombination aus einer hervorragenden Technologie und einer großartigen Agentur, die dann aber von allem Consulting betreibt, während operative Aufgaben inhouse vom Advertiser übernommen werden. Auf diese Weise wird eine Unabhängigkeit von großen öffentlichen Netzwerken erreicht.

        **Woran erkenne ich eine gute Agentur **

        In erster Linie sollte der Advertiser sich überlegen: Wo fließt aktuell wie viel Aufwand (prozentual) hin (z.B. Publisher-Kommunikation)? So wird nachvollziehbar, ob das Angebot der Agentur richtig kalkuliert ist. Außerdem sollte besondere Aufmerksamkeit den Lebensläufen und dem Know-How der Account-Betreuer gewidmet werden. Denn sie sind es, mit denen am Ende wirklich zusammengearbeitet wird! Dabei hilft es auch relevante Fragen zu stellen (z.B. wie würdest Du konzeptionell ein Private-Network anbinden?), um das Know-How zu testen. Die Suche nach einer Agentur sollte weniger einem reinen Verkaufsgespräch ähneln und mehr einem Bewerbungsgespräch für eine/n neue/n MitarbeiterIn.

        Erfolgsfaktoren einer Zusammenarbeit mit einer Agentur

        • Expertise
        • Zusammenarbeit, Kooperation, Teamwork
        • Austausch, um bessere Ergebnisse zu bekommen
        • Technologische Expertise
        • Innovation
        • Verantwortlichkeit
        • Agilität, über Silos hinweg denken
        • Es wird keinen reinen Affiliate-Kanal mehr geben. Je schwieriger das Tracking-Thema wird, desto mehr verschwimmen die einzelnen Kanäle und desto wichtiger ist das Ablegen vom Silodenken!

          Partnermarketing für mich ist

          Ein sehr effizienter Kanal, in dem unglaublich viel Potenzial steckt, ihn mit anderen Kanälen zu verschmelzen und definitiv kein Affiliate Marketing mehr.

          Weiterführende Quellen und Links

          • Blogpost dieser Podcast Folge
          • Alle Folgen von #Partnermarketing
          • 40 min
          • PM16 - Das war der Partner Marketing Summit - Der Recap mit den Moderatoren
            Highlights, interessante Situationen und Einblicke aus den Vorträgen des Partner Marketing Summits.

            In dieser Episode geht es um

            • Erfolgreich mit hybridem Partnermarketing
            • Mit 10 Fragen zur passenden Private Network Lösung
            • Datengetriebene Entscheidungen im Partnermarketing
            • Wie Tchibo den Schritt zum hybriden Affiliate Marketing vollzogen hat
            • Coupon Publishers: Curse or Blessing
            • Panel Diskussion
            • Partnermarketing ist für mich ..
            • Erfolgreich mit hybridem Partnermarketing

              Christian Kleinsorge, Board Member und Gründer von Ingenious Technologies, legte in seinem Vortrag die Relevanz von hybridem Partner Marketing als Weiterentwicklung des Affiliate Marketings und Zukunft des Partner Marketings dar. Er sieht limitierende Verträge bzw. In Verträgen festgeschriebene Exklusivitäten kritisch und stellt sogar ihre Rechtmäßigkeit in Frage. In diesem Vortrag erhalten die Zuhörer Einblicke in Best Practices zum Aufbau eines hybriden Partnermarketing Modells. Perfekt für alle, die die Entscheidung zum hybriden Partnermarketing schon getroffen haben und sich noch den ein oder anderen Tipp abholen wollen.

              Mit 10 Fragen zur passenden Private Network Lösung

              Corinna Harloff (Team Leader Affiliate Marketing) und Tamara Schmitt (Senior Consultant) von blueSummit Media liefern euch die 10 Fragen, die auf dem Weg zum richtigen Netzwerk helfen. In ihrem Vortrag haben sie vor allem deutlich gemacht, dass es die Suche nach der für euch passenden Private Network Lösung ein langer Prozess ist. Es handelt sich dabei um eine langfristige Entscheidung, für die man sich deshalb auch genug Zeit nehmen sollte. Außerdem: träumen ist erlaubt, sogar erwünscht wenn nicht sogar notwendig. Gerade der Schritt zu einem neuen Anbieter sollte auch genutzt werden, um über Wünsche und neue Möglichkeiten nachzudenken und zu wagen, diese auch auszuprobieren. Denn zu viel Vorsicht und Business as usual ist der Endgegner von Innovation und Weiterentwicklung.

              Während ihres gesamten Vortrags haben Corinna und Tamara immer wieder konkrete Kundenerlebnisse aufgegriffen und von ihren persönlichen Erfahrungen berichtet: mehr Praxisbezug geht nicht.

              Datengetriebene Entscheidungen im Partnermarketing

              Im Vortrag von Siamak Haschemi, CEO von Ingenious Technologies, drehte sich alles um Daten. Während die vorherigen Podcastfolge von “Technologie Erklärt” den Fokus auf den technische Bezug auf Daten, Datenspeicher und Datenverarbeitung legte, stand dieses Mal das Warum und damit auch der Mehrwert von Datenverarbeitung im Vordergrund. So arbeitet beispielsweise unternehmensintern jede Abteilung mit unterschiedlichen Programmen. Um eine problemlose Zusammenarbeit zu unterstützen und gewährleisten zu können, ist das Zusammenführen von Daten aus diesen verschiedenen Systemen essentiell. Im nächsten Schritt können Automatisierungen das Leben enorm vereinfachen. Das bedeutet keine Reporting Mondays, an denen ihr euch Daten händisch aus Exceltabellen zieht. Lasst diese langweilige Arbeit eine Maschine für euch übernehmen.

              Wie Tchibo den Schritt zum hybriden Affiliate Marketing vollzogen hat

              Wie kommt ein großes Unternehmen zu einer Entscheidung, hybrides Affiliate Marketing zu beginnen? Je größer das Unternehmen, desto länger sind die Entscheidungswege und -prozesse. Dennoch kam bei den Überlegungen zu diesem Umzug die klassische Pro- und Contraliste zum Einsatz. Detaillierte Einblicke in die weiteren Phasen der Entscheidung zum hybriden Affiliate Marketing erhaltet ihr im Vortrag von Kathrin Petersen, Senior Online Marketing Manager Affiliate.

              Tchibo hat branchenübergreifend einen großen Bekanntheitsgrad und vielleicht kann Tchibo daher als Trendsetter agieren und weitere Konzerne vom Schritt zum hybriden Affiliate Marketing inspirieren und überzeugen.
              Kathrin lieferte einen enorm authentischen Vortrag und uns konnte sie definitiv dazu inspirieren, in Zukunft vor dem Start eines größeren Projekts erstmal einen Kaffee zu trinken ;)

              Coupon Publishers: Curse or Blessing

              Wie relevant sind Coupon Publisher? Wie bewertet Office Depot Coupon Publisher? Fluch oder Segen? Wie fast alle Dinge haben auch Coupon Publisher Vor- und Nachteile. Es geht vielmehr darum, als Unternehmen eine Strategie zu finden, wie man mit Coupon Publishern umgeht und mit diesen zusammenarbeitet. Über die Kooperation mit Coupon Publishern sprechen Rachel Lamberts und Kristian Libetta außerdem über eine Zusammenarbeit mit einem Technologiepartner wie AdPolice hinsichtlich Fraud Protection.

              Unsere größte Erkenntnis des Vortrags: Kunden erwarten, im Online Shopping nicht den vollen Preis bezahlen zu müssen sondern immer und überall einen Gutscheincode anwenden zu können.

              Das Beste kommt zum Schluss: Das Panel

              Das Panel war hochkarätig besetzt mit Teilnehmern mit hoher Branchenexpertise und dem starken Moderator Dr. Gijsbert Pols, der sich zurückgehalten hat, als die Teilnehmer klare Worte gesprochen und kein Blatt vor den Mund genommen haben aber auch an den richtigen Stellen nachgehakt hat.

              Gijsbert hat durch enorm spannende Themen und Fragen geleitet und Diskussionen angestoßen, wie zum Beispiel ob Partnermarketing eher als Vertriebs- oder Marketingkanal einzuordnen ist.
              Die Panelteilnehmer waren nicht immer einer Meinung, aber genau das ist die Grundlage einer Diskussion und bereichert sowohl die Teilnehmer als auch die Zuhörer durch neue Sichtweisen.
              Einig waren sie sich allerdings alle, dass Partnermarketing auf Augenhöhe stattfinden muss, denn Partner sind Menschen. Vielen Dank an die Teilnehmer dieser spannenden Runde: Olga Enes, Daniel Enders, Dr. Siamak Haschemi und Thomas Punzel.

              Zum Abschluss möchten wir Tobias Rast zitieren: “Partnermarketing ist für mich die Arbeit mit Menschen, aus der mehr entsteht als einfach nur die Platzierung eines Links. Partner Marketing sind Menschen, mit denen man vielleicht auch mal ein Bier trinkt.”

              Dieser Partner Marketing Summit musste pandemiebedingt virtuell stattfinden, aber wir hoffen, dass wir dieses Eventkonzept auch bald in die Offline Welt übertragen können und freuen uns auf ein Bier mit euch.

              Ihr sucht eine Plattform, auf der wir uns bereits jetzt austauschen können? Dann seid ihr in unserem Partner Marketing Club genau richtig. Genießt den einzigen Clubbesuch, der aktuell möglich ist und seid immer auf dem neuesten Stand zu Themen, die die Partner Marketing Welt bewegt! Meldet Euch an und werdet Teil unserer Community.

              Weiterführende Quellen und Links

              • Website dieser Podcast Folge
              • Partner Marketing Summit
              • Alle Folgen von #Partnermarketing
              • 51 min
              • PM15 - Data Warehouse mit Siamak Haschemi - #TechnologieErklärt
                Daten, die ungenutzt bleiben, unterscheiden sich nicht von Daten, die gar nicht erst gesammelt wurden

                ** In dieser Episode geht es um **

                • Was ist ein Data Warehouse? (00:46)
                • Was macht ein Data Warehouse zu mehr als einem Lager? (2:46)
                • Funktionen eines Data Warehouses (10:30)
                • Wie hat Ingenious Technologies das Data Warehouse aufgebaut? (37:45)
                • Die Entscheidung für ein Data Warehouse Anbieter (55:59)
                • Ingenious Vision mit Data Warehouse (57:47)
                • Partner Marketing mit Data Warehouse ist für mich (1:01:50)
                • ** Was ist ein Data Warehouse? (00:46) **

                  Jedes Unternehmen, das interagiert, Daten verschickt muss oder Software-Systeme nutzt, sammelt Daten an. Ein Data Warehouse basiert auf der Idee, diese Daten zusammenzuführen, um sie zu überblicken, aber auch um auf ihrer Basis Entscheidungen zu treffen. Vorstellen kann man sich ein Data Warehouse wie ein Lager: Daten werden eingelagert und kategorisiert, damit sie wiedergefunden werden und damit effizient gesucht werden kann. Daten können außerdem analysiert werden, um Trends zu finden oder Daten zu visualisieren.

                  ** Was macht ein Data Warehouse zu mehr als einem Lager? (2:46) **

                  Unternehmen nutzen heutzutage eine Vielzahl an verschiedenen Software-Anbietern (-> Digitalisierung!) und jede speichert für sich Daten. Die Daten über z.B. einen Kunden sind auf die Vielzahl von Systemen aufgeteilt, weil jedes eine andere Funktion hat. Diese einzelnen Systeme sollen aber auch untereinander kommunizieren können, damit die Daten nicht manuell aus jedem Einzelnen System exportiert werden müssen. Daher werden die Daten zentral in einem Data Warehouse gespeichert, an das alle Systeme und Programme angeschlossen sind. Somit lagert ein Data Warehouse nicht nur Daten, sondern stellt auch eine Schnittstelle oder Umschlagplatz zwischen allen Daten sammelnden Programmen dar.

                  ** Funktionen eines Data Warehouses (10:30) **

                  Ein Data Warehouse unterstützt bei der Abbildung des Geschäfts und gibt Einblicke, die nur durch das Zusammenführen der Daten innerhalb einer Firma möglich sind. Es stellt zudem einen Ausweg aus vielen einzelnen Excel-Dateien dar. Denn sobald Excel als Datenbank verwendet wird (was Excel absolut nicht ist), sollte ein Data Warehouse integriert werden, damit Daten in strukturierter Form vorliegen und abgefragt, sowie visualisiert werden können.
                  Ein Data Warehouse schafft außerdem Transparenz. Innerhalb eines Unternehmens kommunizieren und arbeiten die einzelnen Abteilungen miteinander und sind auf die Daten der jeweils anderen angewiesen. So können zum Beispiel Daten aus der Buchhaltung für den Vertrieb wichtig sein. Ein Data Warehouse stellt allen Abteilungen alle (für ihre Augen bestimmten) Daten zur Verfügung, damit sie Entscheidungen treffen können. Das stellt einen enorm strategischeren und effizienteren Ansatz dar, als jedes Mal eine E-Mail zu schreiben und um die Daten zu bitten. Nicht nur zwischen den Abteilungen wird so die Arbeit erleichtert. Auch das Management erhält vor allem bei größeren Unternehmen, vereinfachter einen guten Überblick über das Geschehen.
                  Ein Data Warehouse hat zudem auch eine Speicher- bzw. Backup-Funktion. Im Partnermarketing liefern sowohl Partner als auch Dienstleister Daten. Diese Daten werden im Data Warehouse zentralisiert und so unabhängig von den Dienstleistern und Partnern gespeichert. Außerdem sind die Daten in einem Data Warehouse zukunftssicher und langfristig abgelegt, unabhängig von der Daten erfassenden Software, welche womöglich irgendwann ausgetauscht wird.
                  Durch die Datenansammlung in der Vergangenheit und Gegenwart können Voraussagen für die Zukunft getroffen sowie gegebenenfalls entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden, z.B. Bilden von Rückstellungen, Berechnen von Cashflow, Liquiditätsvorschau.

                  ** Wie hat Ingenious Technologies das Data-Warehouse aufgebaut? (37:45) **

                  Ingenious Technologies hat das Data-Warehouse sowohl zum eigenen Gebrauch als auch für die Nutzung durch die Kunden aufgebaut. Auf der einen Seite kann so Ingenious Technologies sämtliche internen Daten von der Buchhaltung über Kundenprofile bis hin zu Übersichten, wie viele (Software-)Lizenzen vorliegen und wie viel diese kosten, sammeln, speichern und abfragen. Auf der anderen Seite kann der Kunde durch einen Zugang zu einem Data Warehouse (ohne persönliche sowie personelle Unterstützung von Ingenious zu benötigen) von all den bereits genannten Funktionen direkt Gebrauch machen und muss sie nicht selbst bauen.
                  Die Quellen der Daten im Ingenious Data Warehouse sind die eigenen Produkte (das Ingenious Tracking, das eigene Finanzprodukt, Creatives-Modul, …). Zudem wird stets an Optimierungen und Erweiterungen des Ingenious Data Warehouse gearbeitet, um den Kunden die qualitativ hochwertigsten Daten zur Verfügung zu stellen. Bei einem Kunden, der hybrides Partnermarketing betreibt, stammt z.B. nur ein Teil der Daten aus der Ingenious-Plattform. Ein anderer Teil der Daten wird in einem public Network produziert und gesammelt. Für diese Art von Kunden entwickelt Ingenious derzeit Konnektoren, um andere Datenquellen anzubinden. So hat der Kunde im Ingenious Data Warehouse nicht nur Zugriff auf die Ingenious-Daten, sondern auch auf die Daten der anderen Partnermarketing-Aktivitäten.

                  ** Die Entscheidung für einen Data Warehouse Anbieter (55:59) **

                  Ähnlich wie bei der Suche nach einem Cloud-Anbieter sind auch viele verschiedene Anbieter für ein Data Warehouse auf dem Markt zu finden: Google, Snowflake, Amazon (Redshift), Oracle…
                  Ingenious Technologies hat sich im Bereich Data Warehouse für Google BigQuery (Produkt der Google Cloud) entschieden. Die Entscheidung für einen Anbieter muss jedoch jedes Unternehmen selbst treffen und zwar auf Basis der Fähigkeiten des Unternehmens, der Ingenieure, der Analysten, des Zwecks und des Ziels. -> Übersicht Link

                  ** Ingenious Vision mit Data Warehouse (57:47) **

                  Ingenious Technologies hat die Vision, seinen Kunden Zugang zu möglichst allen Quellen und Daten zu verschaffen und diese dann zu sammeln, zu analysieren und zu visualisieren. Es bleibt spannend zu beobachten, ob Programme in Zukunft offener mit Daten umgehen werden. Derzeit kommt es noch häufig zu Zeitverzögerungen und vor allem öffentliche Netzwerke verhalten sich äußerst hinderlich, wenn es um die Verknüpfung verschiedener Systeme geht.

                  ** Partnermarketing mit Data Warehouse ist für mich (1:01:50) **

                  Partnermarketing mit Data Warehouse ist für mich die Antwort auf das Silodenken von Abteilungen und auch die Chance, das Partnermarketing endlich dort zu platzieren, wo es hingehört: Es trägt zum Wachstum bei und produziert ehrlichen Umsatz. Data Warehouse soll dabei helfen, es so darzustellen, wie es ist: Inkrementell, ehrlich und Umsatz treibend.

                  Weiterführende Links und Quellen:

                  Excel: Why using Microsoft's tool caused Covid-19 results to be lost
                  https://www.bbc.com/news/technology-54423988

                  Emerging Architectures for Modern Data Infrastructure

                  https://a16z.com/2020/10/15/the-emerging-architectures-for-modern-data-infrastructure/

                  https://a16z.com/wp-content/uploads/2020/10/Data-Report-Martin-Inline-Graphics-R8-1.pdf

                  1 hr 4 min
                • PM14 - Boosting des (vergessenen) Partnerprogramms - Robert Bratzke
                  Der Aufstieg eines vergessenen Partnerprogramms

                  Was sind Erfolgsfaktoren und Best Practices für ein Partnerprogramm, wie mache ich es erfolgreich? Robert Bratzke hat ein brachliegendes Partnerprogramm aus der Versenkung geholt und erfolgreich gemacht. Seine Erfahrungen teilt er in dieser Folge.

                  Angefangen hat Robert Bratzke als Consultant, dann ging’s für ihn in die Online-Branche und er betreute Stromanbieter für einen Vergleich. In diesem Podcast erzählt er Tobias Rast unter anderem, wie er vor zwei Jahren das vergessene Partnerprogramm von preisvergleich.de aus der Versenkung geholt hat. Nie mehr ein unternehmensberaterisches “alle tragen die gleiche Krawatte bei der Präsentation”. Stattdessen sind der lockere Austausch auf Augenhöhe und ein Bierchen beim Affiliate-Stammtisch ganz nach seinem Geschmack.

                  In dieser Episode geht es um

                  • Das vergessene Partnerprogramm (ab 01:14 )
                  • Wie bringt man Strom an den Mann? Vergleiche, Deals, Cashback oder geht da noch mehr?
                  • (ab 09:45)
                  • Erfolgsfaktoren im Partnermarketing (ab 12:22)
                  • Navigieren im Partnermarketing - Links der Publisher, rechts der Energieversorger
                  • (ab 18:05)
                  • Banner - eine aussterbende Spezies? (ab 22:48)
                  • **Das vergessene Partnerprogramm * **

                    Robert Bratzke verrät uns Schritt für Schritt, wie er das vergessene Partnerprogramm von Preisvergleich.de aus der Versenkung geholt hat und das in nur weniger als zwei Jahren. Für ihn ist ganz klar, hinter jeder Webseite, hinter jedem Portal steht ein Mensch, dem man auf Augenhöhe begegnen sollte.

                    Vielleicht gehört genau das zu seinem Geheimrezept, vielleicht liegt sein Erfolg aber auch darin, dass er proaktiv auf Publisher und Partner zugeht und sich sprichwörtlich bei Publishern und Partnern beworben hat.

                    Wie bringt man Strom an den Mann? Vergleiche, Deals, Cashback oder geht da noch mehr?

                    ‘’Juhu, ich hab meinen Strom gewechselt’’, hat so noch keiner gesagt. Auch Robert Bratzke ist der Meinung, ein Stromanbieterwechsel sei relativ langweilig. Neben den üblichen Verdächtigen der erfolgreichen Publisher-Modelle (Cashback-Portale, Vergleichsportale und Schnäppchenseiten) geht da noch einiges mehr, z.B. im Content-Bereich.

                    Wie löst man also, fernab der Endjahresabrechnung, einen Kaufimpuls für einen Stromwechsel aus? Robert Bratzke arbeitet auch hier eng mit Partnern zusammen, um ein eher emotionales Produkt mit einem emotionalen Produkt zu kombinieren. Wie wär’s mit: Wechsel deinen Stromanbieter und bekomme ein Jahr gratis Netflix dazu?

                    Erfolgsfaktoren im Partnermarketing

                    Für Robert Bratzke ist ganz klar: Partnern und Publishern sollte man auf Augenhöhe begegnen. Auch ein verlässliches Tracking und eine faire Attribution gehören dazu. Provisionen sind auch ein klarer Erfolgsfaktor, ebenso wie passende Werbemittel. Bei Preisvergleich.de wird hier aber einen Schritt weiter gedacht und Publishern mit dem richtigen Content unter die Arme gegriffen.

                    Navigieren im Partnermarketing - Links der Publisher, rechts der Energieversorger

                    Auf der einen Seite stehen die Publisher auf der anderen Seite stehen die Produktgeber, also die Energieversorger und DSL-Anbieter. Wie kann man diesen unterschiedlichen Interessen gerecht werden? Das ist eine der größten Herausforderungen, auch für Robert Bratzke. Persönliche Kommunikation ist hier das A und O, vor allem Publishern muss hier die Branche gut erklärt werden, um so die richtigen Voraussetzungen zu bieten. Klar ist: dieser Markt ist nichts für Schnäppchenjäger und Bonushopper.

                    Banner - eine aussterbende Spezies?

                    Es gibt sie überall, diese nervigen Banner, die man einfach nicht wegklicken kann. Laut Robert Bratzke haben aber kreative und provokative Banner absolut ihre Daseinsberechtigung. Er sieht über die schlechten Klickraten der Banner hinaus. Ein gut gemachter Banner verankert sich im Unterbewussten und trägt klar dazu bei eine Marke und ein bestimmtes Angebot wiedererkennbar zu machen.

                    Weiterführende Quellen und Links

                    • Website dieser Podcast Folge: https://blog.ingenioustechnologies.de/boosting-des-vergessenen-partnerprogramms-so-wirds-erfolgreich/
                    • Alle Folgen von #Partnermarketing:
                    • https://www.ingenioustechnologies.com/de/partnermarketing-podcast-mit-ingenious-technologies/
                    • Preisvergleich.de: https://www.preisvergleich.de/
                    • Schnitt: Darius Rybacki und Leopold Strauch

                      33 min
                    • PM13 - Steve Hänisch: Eine Kilimandscharo-Besteigung verkauft man nicht über einen Affiliate Link
                      Partnerschaften und Kooperationen aus Sicht eines Reiseportals

                      Steve Hänisch betreibt sehr erfolgreich das Reiseportal Back-packer.org, ist Videoproduzent für seine Youtube-Kanäle und Deutsche Welle TV, ist Autor mehrerer Reiseführer und Speaker auf Konferenzen. Ursprünglich war er UX Designer und Social Media Consultant. 2012 packte er seine Sachen und sein Erspartes, flog nach Südamerika und entdeckte dort seinen neuen Job.

                      Im Podcast mit Tobias Rast (Senior Manager Client Solutions) spricht er über seine Anfänge im Affiliate Marketing, erklärt warum er mittlerweile kein Affiliate Marketing betreibt und erzählt von den Auswirkungen der Coronapandemie auf das Tourismusmarketing.

                      In dieser Episode geht es um:

                      • Start mit Affiliate Marketing während eines Gap Years 2012 in Südamerika (7:00)
                      • Arten an Kooperationen (16:00)
                      • Langfristige Partnerschaften (33:10)
                      • Besonderheiten des Tourismusmarketing und die Bedeutung von Videocontent (42:10)
                      • Auswirkungen von Corona auf Tourismusmarketing (01:01:53)
                      • Partnermarketing für mich ist… (01:08:10)
                      • Start mit Affiliate Marketing während eines Gap Years 2012 in Südamerika (7:00)

                        Seinen Blog back-packer.org hat Steve zunächst als Hobby über zwei Jahre geführt und hat darin seine Erfahrungen kleinerer und größerer Reisen geteilt. Mit steigender Reichweite wurde das Thema Monetarisierung immer wichtiger. Durch seinen Hintergrund im Bereich User Experience bei der Deutschen Telekom empfand er Werbung jedoch als Störfaktor und hat sich gegen die klassischen GoogleAds entschieden. Auf einer Reisemesse entdeckte Steve dann das Affiliate Marketing, das ihm die Möglichkeit eröffnete, seine Inhalte zu monetarisieren. So bringt das Bloggen und Reisen, ihm neben Spaß und Erfahrungen auch Geld ein. Seine ersten Schritte in Richtung Kooperation unternahm er bei seiner ersten Südamerikareise in einer Partnerschaft mit Hostelbookers (jetzt HostelWorld). Son kam er kostenlos in Unterkünften unter. Im Gegenzug erstellte er erst Content auf der Hostelbookers-Plattform, anschließend betrieb er Affiliate Marketing für Hostelbookers auf seinem eigenen Portal. Am Ende des ersten Jahres wurde Steve klar, dass er so die Möglichkeit hatte, das Reisen kostengünstiger zu gestalten und nicht vollständig auf das Ersparte zurückgreifen zu müssen. Das Hobby wurde von da an zu seinem Beruf.

                        Arten von Kooperationen (16:00)

                        Zu Beginn ging Steve vor allem Kooperationen in Form von Pressereisen für DMOs (Destination Marketing Organisation) ein. Er wurde auf Reisen eingeladen, um anschließend über das jeweilige Land zu berichten. Er durfte zwar umsonst reisen, erhielt aber keine (zusätzliche) Bezahlung, um so seine Lebenshaltungskosten (daheim) zu finanzieren. Mit einer wachsenden Reichweite gestaltete er die Kooperationen professioneller und budgetierte nach Aufwand, sodass der Weg hin zu bezahlten Kooperationen verlief. Am Ende einer Kooperation lieferte er dem Kunden einen Report. Mit der erzielten Reichweite der Inhalte, Interaktionen auf Social Media etc. konnte er einen Proof of ROI erbringen und machte den Mehrwert messbar. Das war ein enormer Vorteil gegenüber Pressereisen für Printjournalisten, bei denen der Mehrwert nur schwer erfassbar ist. Das Problem von bezahlten Kooperationen ist jedoch potentiell die fehlende Unabhängigkeit. Zu Beginn einer Zusammenarbeit ist bereits festgelegt, wohin die Reise geht, welche Sehenswürdigkeiten besichtigt und welche Restaurants besucht werden. So begann Steve mit der Suche nach Partnerprogrammen bei Unternehmen und Portalen, die er auch auf seinen eigenen Reisen nutzt und von denen er überzeugt ist. Im Gegensatz zu den bezahlten Kooperationen läuft eine Reise im Hinblick auf Affiliate Marketing genau andersherum ab: Der Reiseblogger fährt erst auf eigene Kosten an einen Ort, macht dort seine Erfahrungen, um danach die ehrliche Meinung in einem Blogpost niederzuschreiben. Dann wird recherchiert, welche Produkte und Leistungen über welche Partnerprogramme bezahlt mit gutem Gewissen und glaubwürdig weiterempfohlen werden können.

                        Langfristige Partnerschaften (33:10)

                        Auch Steve spricht lieber von Partnermarketing, denn seine Kooperationen sind sehr viel weitgehender als reines Affiliate Marketing: Die Zusammenarbeit ist viel umfangreicher und langfristiger, sodass man gemeinsam wachsen kann. Ein gutes Beispiel ist seine Kooperation mit G Adventures (weltweit größter Anbieter für Kleingruppentouren im Aktivbereich), für die er Markenbotschafter ist. Mit G Adventures ist Steve unterwegs auf Messen, nimmt deren Reiseangebot teil, macht dabei Videodokumentationen und gibt so der Marke ein Gesicht. Durch diesen direkten Kontakt mit den Mitreisenden erhält er direkt Feedback sowohl über seine Arbeit auf seinem Blog als auch über die Marke.

                        Besonderheiten des Tourismusmarketing und die Bedeutung von Videocontent (42:10)

                        Reisen und vor allem “Adventure Reisen” wie z.B. eine Besteigung des Kilimandscharo sind ein Produkt, bei dem mehr Informationen und mehr Beratung und Überzeugungsarbeit geleistet werden muss, als bei einem einfachen Konsumprodukt. Wer solche Reisen erfolgreich vermarkten möchte, sollte viele Eindrücke und Informationen liefern. Dabei eignen sich Vlogs enorm gut, um umfangreichere Details und Einblicke zu liefern und eine emotionalen Zusammenhang herzustellen.

                        Solche Videos bringen allerdings einen riesigen Aufwand in der Produktion mit sich. Eine pauschale Aussage über die Monetarisierung eines Videos auf YouTube zu treffen, ist schwer. Man kann allerdings ungefähr mit 1 USD/1.000 Views kalkulieren. Für Youtube gelten allerdings nicht die bekannten SEO-Regeln. YouTube hat einen eigenen Algorithmus und eine recommendation engine, an der man sich orientieren muss und die Videos dementsprechend aufbauen und gestalten. Zum Beispiel sollte darauf geachtet werden, eine möglichst geringe Dropout-Rate zu gewährleisten. Vor einiger Zeit mussten deshalb die Videos eher kurz und knackig sein. Dank der veränderten Sehgewohnheiten bzw. der Möglichkeit, YouTube Videos auf einem SmartTV anschauen zu können, dürfen Videos gern wieder länger sein, (um mehr Watchtime zu erhalten).

                        Auswirkungen von Corona auf Tourismusmarketing (01:01:53)

                        Auf kaum eine andere Branche hat die Coronapandemie mehr Auswirkungen als auf die Tourismusbranche. Auch Steve konnte einen Einbruch um mehr als 80% in den Buchungen über seine Affiliate-Links feststellen. Während der Blog back-packer.org vor dem Coronaausbruch circa 150.000 unique visitors pro Monat verzeichnen konnte, besuchen aktuell 20.000 Personen pro Monat den Blog. Durch die Pandemie legt er einen verstärkten Fokus auf Content im deutschen Inland (Hamburg, Berlin, Leipzig). So hat Steve zum Beispiel einen Reiseführer für Hamburg als Printversion veröffentlicht.

                        Sein YouTube-Kanal funktioniert weiterhin sehr gut, denn Leute nehmen sich jetzt die Zeit und können so “virtuell reisen”. Doch auch hier bedarf es Anpassung. Aufgrund der Reisebeschränkungen ist die Produktion von Reise Vlogs derzeit nicht möglich. Stattdessen liefert Steve andere Formate, z.B. eine Reportage über Restaurantbesitzer in während einer Pandemie (Weg zum ToGoGeschäft).
                        Auch die Reiseanbieter passen sich an und greifen den nachhaltigen Tourismus an: mehr Kleingruppen-Tourismus, mehr Ziele innerhalb Europas

                        Partnermarketing für mich ist… (01:08:10)

                        Ein essentieller Bestandteil meines Businesses insbesondere dann, wenn ich direkte Ansprechpartner habe, die mir Input geben von der anderen Seite. So kann ich meinen Content entsprechend der Nachfrage ausrichten.

                        1 hr 11 min
                      • PM12 - Vorteile einer Cloud-Umgebung mit Siamak Haschemi - #TechnologieErklärt
                        Was meinen wir eigentlich, wenn wir über die Cloud reden?! Siamak Haschemi im Gespräch mit Tobias Rast

                        Siamak Haschemi (CEO, Ingenious Technologies) spricht mit Tobias Rast (Senior Customer Solutions Manager, Ingenious Technologies) über das Mysterium: die Cloud. Dabei wird geklärt, was die Cloud eigentlich ist und wie sich die Cloud-Umgebung entwickelt hat. Außerdem geht es um die Vorteile für Nutzer der Cloud und der Ingenious-Reise in die Cloud. Zudem diskutieren Siamak und Tobias, ob Deutsche bzw. Europäer sorgenfrei amerikanische Cloud-Provider nutzen können.

                        In dieser Episode geht es um:

                        Was ist die Cloud und wie hat sich die Cloud-Umgebung entwickelt? (01:10)
                        Funktionen und Vorteile einer Cloud-Umgebung (2:41)
                        Ingenious-Migration vollständig in die Cloud (19:47)
                        Was sind Module und was haben sie mit der Cloud zu tun? (31:30)
                        Haben wir als Deutsche oder Europäer kein Problem damit, Google als Anbieter zu nutzen? (44:15)
                        Was sind die Cloud-Vorteile von Ingenious Kunden oder wiederum deren Kunden? (50:41)

                        Was ist die Cloud und wie hat sich die Cloud-Umgebung entwickelt? (01:10)

                        Das Mysterium Cloud kann als Daten- / Rechnerwolke bezeichnet werden und beinhaltet umgangssprachlich alles, was nicht auf meinem Rechner ist und dementsprechend keine direkte Rechner- / Speicherkapazität einnimmt.

                        Die Entwicklung in Richtung Nutzung einer Cloud-Umgebung wurde durch Amazon angestoßen. Amazon wandelt sich vom Buchhändler zum Internet-/Softwaregiganten. Die Amazoninfrastuktur ist dann enorm gewachsen, sodass sie Rechnerkapazitäten, die sie ursprünglich gekauft hatten, weil sie sie teils bei starkem Ansturm brauchten, (die meiste Zeit) übrig hatten. Diese überflüssige Rechnerkapazität boten sie dann zur Miete an. So entstand AWS: Dienst, der Rechnerkapazitäten vermietet und Amazon wandelte sich von einem Onlineshop zu einem Hoster.

                        Funktionen und Vorteile einer Cloud-Umgebung (2:41)

                        Die Cloud-Umgebung unterstützt ihre Nutzer, schneller zu entwickeln, mehr zu experimentieren und auf Serverlasten schnell zu reagieren. Zudem dient der Cloud-Anbieter als Innovationspartner, da er sich aufgrund des Konkurrenzdrucks stets weiterentwickelt bzw. weiterentwickeln muss.

                        Der vermeintlich größte Vorteil einer Cloud-Umgebung scheint der Kostenpunkt zu sein. Jedoch ergibt sich der Kostenvorteil für Unternehmen erst, wenn (all) die Spezifikationen der Cloud-Umgebung auch tatsächlich ausgenutzt werden. So bietet Google als Cloud-Provider 150 verschiedene Dienste und Amazon sogar 500 verschiedene Dienste an.

                        Ingenious-Migration vollständig in die Cloud (19:47)

                        Ingenious Technologies war schon immer in einer Cloud-Umgebung, doch erst 2016 erfolgte mit der Migration von Microsoft Azure auf die Google Cloud ein vollständiger Umzug in der Cloud.

                        Die Cloud von Microsoft Azure wurde lediglich auf der Infrastructure as a Service Ebene genutzt: Server, Speicher, Comput-Power. Nun in der Google Cloud wird die Möglichkeit der cloud nativen Entwicklung in Anspruch genommen. Das bedeutet, Anwendungen werden so angepasst, dass sie in der Cloud optimal laufen. Dieser Schritt hat jedoch keinen direkten Zusammenhang damit, Server in der Cloud zu mieten. Vielmehr hat dies zur Folge, dass eine Software nicht als Monolith, also als ein großes Gesamtprodukt genutzt werden kann. Stattdessen wird die Software in Einzelteile untergliedert, sodass neue Anwendungen der Software geschrieben werden können, ohne dass der Rest beeinflusst wird. Dies fördert die eigenständige Arbeit einzelner Teams und ermuntert sie, experimentierfreudig zu handeln, da jeder Teil der Software in der Cloud-Umgebung unabhängig entwickelt werden und verbessert werden kann. Im konkreten Fall von Ingenious, sah die Entwicklung wie folgt aus: Von 3 Teilen (2017) wandelte sich unsere Software auf ca. 220 (2020) verschiedene (Mini-)Anwendungen unserer Software. Selbstverständlich sind das nicht alles Hauptbestandteile der Ingenious Partner Marketing Platform. Teilweise handelt es sich um zum Beispiel um Monitoring oder interne Reportings.

                        Was sind Module und was haben sie mit der Cloud zu tun? (31:30)

                        Module entsprechen Einheiten, die deployed und released werden können. Bei Ingenious gibt es keine Mikromodule, nicht jede Funktion entspricht einem Modul. Unsere sechs Produkte (Finance, Creatives, Messaging, Integration, Trail, Insights) wären prinzipiell deploybar, aber sehr bzw. zu grob, deshalb werden sie in einzelne Prozesse heruntergebrochen, die dann Module darstellen z.B. Relationship Explorer.

                        Was passiert mit einem Modul, damit es in der Cloud laufen kann? Module werden im Container-Format verpackt und in der Cloud-Umgebung gestartet. Wie viel Serverkapazität ein Modul braucht, ist enorm unterschiedlich, sehr vom Nutzungsgrad abhängig und ist ein voll automatisierter Prozess. Je nachdem wie viel Traffic auf einem Modul ist, skalieren manche Module hoch und runter. Zum Beispiel das Modul zur Erstellung einer Rechnungs-PDF-Datei wird vor allem am Anfang eines jeden Monats verwendet. Wenn gerade niemand eine Rechnungs-PDF-Datei erstellen möchte, ist das Modul heruntergefahren bzw. Auf Standby und verbraucht keine Rechnerkapazitäten und damit auch kein Geld.

                        Haben wir als Deutsche oder Europäer kein Problem damit, Google als Anbieter zu nutzen? (44:15)

                        Jeder Cloud-Provider muss sich an europäische (Datenschutz-) Gesetze halten. Wir wissen durch unsere Verträge mit unserem Cloud-Provider, wie die Datenverarbeitung abläuft, wie die technisch-organisatorischen Maßnahmen sind, wo die Daten liegen und wie sie verarbeitet werden. Wir haben zudem vertraglich festgelegt, dass sämtliche Daten unserer Kunden in Rechenzentren im EU-Raum sind. Außerdem haben wir eigene Maßnahmen getroffen: Die Container, in denen unsere Module liegen, sind ein Standard, der unabhängig von Google oder Amazon ist. Dadurch haben wir eine weitere, cloudunabhängige Ebene eingefügt (Kubernetes) für unsere Anwendungen, wodurch wir flexibel auf eine Multicloud-Strategie oder vollständig in eine andere Cloud wechseln könnten.

                        Was sind die Cloud Vorteile von Ingenious Kunden oder wiederum deren Kunden? (50:41)

                        Der größte Vorteil ist eine hohe (Lade-) Geschwindigkeit. Dank der Cloud wird der Pagespeed einer Seite nicht beeinträchtigt, nur weil die Werbemittel von einem externen Server kommen. Ein weiterer Vorteil ist das Reporting. So geben wir unseren Kunden Zugriff auf eine endlos wachsende Datenbank. Zusammenfassend geben wir kleinen bis mittleren Advertisern/Partnern, Möglichkeiten, die sie aufgrund ihrer Größe (auf direktem Wege) nicht hätten und unterstützen sie, technologisch auf den aktuellsten Stand zu bringen.

                        58 min
                      • PM11 - Event-Basierte Systeme mit Siamak Haschemi - #TechnologieErklärt
                        Warum sind eventbasierte Systeme so nützlich?! Siamak Haschemi im Gespräch mit Tobias Rast

                        Dr. Siamak Haschemi ist CEO von Ingenious Technologies. Im Gespräch mit Tobias Rast (Senior Manager Customer Success, Ingenious Technologies) gibt er Einblicke in Ereignisbasierte Systeme und die Hintergründe. Dabei wird geklärt, was ein Event ist und warum überhaupt Systeme damit arbeiten sollten, welche Vorteile sie dadurch haben. Außerdem geht es um Anwendungsgebiete und Beispiele aus dem Partnermarketing von Features und Funktionen bis zu großen Projekten wie dem Parallelbetrieb eines ganzen Public Affiliate Netzwerks.

                        In dieser Episode geht es um

                        • Was ist ein Event und warum arbeiten Systeme damit? (ab 01:27)
                        • Anwendungsgebiete: Was kann man mit Events machen? (ab 05:56)
                        • Vorteile: Warum sollte man mit Events arbeiten? Eine einfache Datenbankabfrage tut’s doch auch?! (ab 17:53)
                        • Der Parallelbetrieb der Belboon Plattform und die Frage der Unternehmenskultur (ab 30:43)
                        • Datenschutz und starten mit Events (ab 40:27)
                        • Eventbasiertes Partnermarketing für mich ist… (ab 48:00)
                        • Was ist überhaupt ein Event und warum arbeiten Systeme damit?

                          Events sind in Systemen fachliche Ereignisse. Beispiele sind, wenn jemand in einem System eine Einstellung geändert hat oder im Partnermarketing-Kontext ein Einkauf durchgeführt wurde. Demnach ist ein Ereignis etwas, das in der Vergangenheit passiert ist und beschreibt, was passiert ist.

                          Dabei sind Ereignisse eindeutig und bleiben, einfach weil etwas passiert ist. Das kann man sich vorstellen, wie die Handhabung von Buchungen in einer Buchhaltung: Eine Buchung würde man niemals löschen, sondern wenn etwas korrigiert werden muss, eine Korrektur- oder Gegenbuchung machen. Fakten aus der Vergangenheit sind nicht mehr änderbar.

                          Wenn jemand eine Änderung macht und diese in der Datenbank gespeichert ist, ist eigentlich alles systemseitig erledigt. Allerdings gibt es Systeme, die sich weiterentwickelt haben und Funktionen beinhalten wie “immer dann wenn x passiert, möchte ich y machen.” Ein Beispiel: Wenn etwas bestimmtes passiert, soll eine Email zur Information versendet werden.

                          Im Partnermarketing möchte man z.B. unbedingt wissen, wenn und wann jemand eine Provision verzehnfacht hat, also von 3% auf 30% vom Umsatz geändert hat.
                          Der Zustand vorher und der Zustand nachher sind wichtig, um zu verstehen, man wir im Hier und Jetzt gelandet ist. So lässt sich nachvollziehen, wie sich das System verändert hat zum Hier und Jetzt.

                          Anwendungsgebiete: Was kann man mit Events machen?

                          Regeln, wie bei einer bestimmten Anzahl an Sales/ Monat soll die Provision erhöht werden sind nur ein Anwendungsgebiet. Wer Events als Basis hat, kann kreativ werden und mit der Entwicklung von Systemen auf Events basierende Anwendungen umsetzen.

                          Das heißt auch, in einem System wird zunächst die BAsis, also die Events mit den benötigten Informationen geschaffen und später baut man seine Features darauf auf, je nachdem, was man benötigt. Die Idee ist, sich als Ingenieur so spät wie möglich festzulegen, sodass man immer eine Flexibilität für Entscheidungen in der Zukunft hat. Das bedeutet auch, sich im Voraus schon Gedanken zu machen, welche Informationen für spätere Anwendungen wichtig werden könnten.

                          Dabei gibt es bestimmte Daten und Prozesse, die prädestiniert sind, eventbasiert verarbeitet zu werden, wie Klicks oder Conversions. Ingenious hat sich bei der Umsetzung im eigenen System auf Prozesse konzentriert, die einen Wert für unser und das Business unserer Kunden haben. Dabei hat es Jahre gedauert, diese Veränderungen zu denken und umzusetzen. Heute gibt es keine neue Funktion ohne Events im Konzept.

                          Das Versenden von System-Nachrichten basiert bei Ingenious jetzt auf Events, ebenso Provisionsstufen oder Reporting-Daten bzw. unser Data Warehouse.

                          Vorteile: Warum sollte man mit Events arbeiten? Eine einfache Datenbankabfrage tut’s doch auch?!

                          Jedes Event hat seine Quelle als Eigenschaft, also in welchem Teil eines Systems es entstanden ist. Typischerweise haben Systeme zu Beginn Phasen eines schnellen Wachstums und ab einem bestimmten Punkt soll die Datenabfrage und Verarbeitung entkoppelt werden. Ereignisse sind ein guter Weg, diese Entkopplung zu schaffen, indem es Systeme gibt, die Ereignisse produzieren und andere, die diese Ereignisse konsumieren. So kann ein produziertes Event, das eine Email ausgelöst hat, auch helfen, eine Statistik aufzubauen.

                          Vorteil: Die Entkopplung reduziert Komplexität und gibt Verantwortung an diejenigen, die Daten produzieren. So gehen beispielsweise bei einer Einfachen Änderung eines Spaltennamens einer Tabelle nicht ungewollt mehrere Integrationen kaputt. Auch Frage der Häufigkeit der Abfrage wird gelöst: Wenn ich Ereignis produziere, sage ich den anderen damit, dass etwas neu ist. Eine starke Vereinfachung der Kommunikation.

                          Im Partnermarketing könnte man es so denken: Anstatt jeden Tag als Partner oder Agentur die Reports der letzten drei Monate automatisch abzufragen, um zu wissen, ob etwas bestätigt wurde, kann man einfach die Updates als Events anschauen.

                          *Der Parallelbetrieb der Belboon Plattform und die Frage der Unternehmenskultur

                          Ein gutes Beispiel, in dem auch ein Kunde von Ingenious mit den Events des Ingenious-Systems gearbeitet hat ist der Parallelbetrieb der Belboon-Plattform (alt) mit der Belboon-Ingenious-Plattform. Es ging darum, beide Systeme eines public Affiliate Netzwerks über einen gewissen Zeitraum synchron zu halten. Dabei gab es Änderungen an Daten in beiden Systemen, die eine Sekunde, nachdem sie passiert sind, im jeweils anderen System sichtbar sein sollten. So konnten Advertiser und Publisher Ihre Daten in beiden Systemen problemlos wiederfinden, wie Provisionsänderungen, neue angelegte Partner, Stornos von Conversions, geänderten Werbemitteln usw. Große Integrationen von Systemen vereinfachen sich also auch durch Events: Hier haben sich zwei Firmen auf diese Art von Kommunikation geeinigt, sodass der Endkunde profitiert.

                          Es ist aber wichtig, dass die Art wie Werkzeuge und Möglichkeiten von Events im Unternehmen genutzt werden, davon bestimmt wird, wie im Unternehmen die Chancen gedacht und erkannt werden. Vom Manager bis zum Entwickler, das ist durchaus eine Frage der Kultur.

                          Ein Beispiel aus der Ingenious-Technologie: Nach einem Trackingtest erscheint jetzt die Conversion nach 1 Minute (statt wie früher 10 Minuten). Der langfristige Blick bedeutet auch, dass man nachhaltig arbeiten muss. Großer Teil der Aufgabe sind die Menschen, die man begeistern und mitnehmen muss.

                          Datenschutz und starten mit Events

                          Für Events gelten die gleichen Regeln wie für alle Daten, sie bergen die gleichen Risiken und Chancen. Z.B. im Bereich persönliche Daten und dem Recht auf vergessen werden. Die Zeitachse ist so ein Element, was neu ist und Informationen mitliefert. Denn Metadaten sind nicht ohne, ein Beispiel: Jemand ist mal zu Spiegel Online gegangen und hat nur Metadaten gesammelt und war in der Lage, Urlaubsdaten von Redakteuren zu identifizieren oder wer war noch um 23 Uhr im Büro und hat veröffentlicht.

                          Ingenious hat den Ansatz der Datensparsamkeit, wir passen sehr auf, welche Metadaten in Events stecken.

                          Eventbasiertes Partnermarketing für mich ist…

                          …sind neue Ideen, die wir übermorgen haben und die wir heute nicht wissen, die wir aber nicht verhindern sollten, nur weil es heute ein bisschen anstrengend ist.

                          Weiterführende Links

                          David Kriesel: Spiegel-Mining

                          Website dieser Podcast Folge:

                          (https://blog.ingenioustechnologies.de/technologie-erklaert-event-basierte-systeme)

                          Webinar von Siamak Haschemi: Tracking Protection Methoden und Auswirkungen auf das Tracking im Affiliate Marketing

                          Schnitt: Darius Rybacki und Leopold Strauch

                          51 min
                        • PM10 - Andrea Springer-Ferazin: 5 Myths busted - a behind the scenes look at idealos private affiliate network
                          Andrea Springer-Ferazin (idealo) as guest of Siamak Haschemi (Ingenious Technologies)

                          At a time when the status quo is constantly being challenged - whether it's tracking, transparency, data ownership, customer focus, or partnerships - advertisers are forced to rethink their marketing mix and question their technical expertise.

                          Take a behind-the-scenes look at the impressive reality and far-reaching benefits of building a state-of-the-art private affiliate network!

                          This episode is about busting the following myths

                          • Setting up a private network is only relevant for large advertisers and requires serious IT knowledge (from 4:40)
                          • ITP killed tracking - why bother with a blackbox? (from 15:50)
                          • Partner Marketing is laborious, tedious and thus inefficient - why invest more resources into a private network? (from 23:50)
                          • Doing your own housekeeping and reporting is hard and confusing (from 31:20)
                          • Affiliate marketing offers no control mechanisms and leaves you at the mercy of your partners (from 37:10)
                          • Setting up a private network is only relevant for large advertisers and requires serious IT knowledge

                            At the time of the setup only a handful of people worked for idealo's affiliate marketing channel and only two employees were together with the Ingenious Technologies team responsible for the setup while the rest still focused on the ongoing business. Instead of implementing all their advertisers and publishers right away, idealo chose well thought-out strategic partner to start this project with. Andrea Springer-Ferazin also assures that advertisers will not be shocked by large amount of upfront sums at the beginning as legitimate software-as-a-service provider bill on an event basis. Meaning the fees you have to pay only grow accordingly to the development of your program. Before deciding on a private network, it is important to realise that a private network is not an acquisition tool, rather than an opportunity to work closer with your existing partners. On top of that importance of privacy regarding both your own data but also customer's data is really essential.
                            Three important notes on the technical setup:
                            With Ingenious Technologies you have a white-labelling system.
                            The tracking-engine will be implemented straight forward by tag.
                            A dedicated team of solutions engineers are helping you along your private network journey.
                            So to sum this myth up: it's the other way around. You should buy into a vendor, which doesn't provide you only with technology but also with experience in using, adapting and installing that technology.

                            ITP killed tracking - why bother with a blackbox?

                            Tracking is not dead. Tracking & attribution is the motor of your partner marketing. By first-party tracking you can measure all the data you need. With complete data you can then recreate customer journeys. Based on those data and customer journeys you can decide on attribution models. Tracking is essential and private networks are one of the best ways to do it.

                            Partner Marketing is laborious, tedious and thus inefficient - why invest more resources into a private network?

                            With the help of automation you can actually optimise your processes to a point where you benefit from the time saved. Automation is the hidden employee of your partner marketing working for you 24/7. No one is interested for you to do manual and tedious work and invest resources wrongly. The software should be there for you. So this myth is clearly busted assumed you have a partner who really focuses on that.

                            Doing your own housekeeping and reporting is hard and confusing

                            With reporting it's all about accumulating until now. Tracking, automation, all of that is collecting data to decide on what to do next. The idea: just connect your business intelligence tool to the data of your provider, and then you can report on it. Ingenious Technologies is providing an analytical data base, we have the Google BigQuery support, so that this data source becomes the source for your business intelligence team. There's not hiding data from you behind proprietary APIs, there's not additional task for your internal IT department to export data from Ingenious Technologies to import it to your business intelligence tool. You shouldn't work to collect data, you should work on data. So by setting the right environment reporting and housekeeping is definitely not hard nor confusing.

                            Affiliate marketing offers no control mechanisms and leaves you at the mercy of your partners

                            To find human optimise, you really need to take a look at everything you've done so far and if you've mastered every task correctly you now have plenty of options of deliberate steering and curation of your advertiser program like commission presets for different publisher business models or individual conformation of each additional adspace allows you to really curate partners along the entire funnel. So rather than focusing on volume driven partners you can also go towards more content driven partners and reward them in their own unique way.
                            There are control mechanisms and it's really fun to curate your advertiser program. So why not climb up that pyramid to do it.

                            Further resources and links

                            • Presentation Slides to the Podcast:

                            • https://bit.ly/38DPN5V

                            • Website of this podcast episode: [https://blog.ingenioustechnologies.com/andrea-springer-ferazin-5-myths-busted-a-behind-the-scenes-look-at-idealos-private-affiliate-network]

                            • All episodes of #Partnermarketing: https://blog.ingenioustechnologies.de/tag/podcast/

                            • idealo: https://www.idealo.de/

                            • 48 min
                            • PM09 - Philip Cordes: Erfolg durch absoluten Fokus auf den Verbraucher
                              Philip Cordes (Finanztip) zu Gast bei Tobias Rast (Ingenious Technologies)

                              Philip Cordes ist Senior Key Account Manager beim Portal Finanztip. Im Gespräch mit Tobias Rast (Senior Manager Customer Success, Ingenious Technologies) gibt er Einblicke in die Mission von Finanztip (finanzielle Bildung) und warum sie als Zentrum des Handelns so gut funktioniert, was es bedeutet, sich auf den Verbraucher zu fokussieren, wie daraus Expertenstatus und Medienpartnerschaften wachsen und wie und warum Produktgeber davon profitieren.

                              In dieser Episode geht es um

                              • Die Mission von Finanztip: Der Verbraucher im Zentrum des Handelns (ab 1:00)
                              • Medienpartnerschaften durch Expertenstatus (ab 5:59)
                              • Warum profitieren Produktgeber von diesem Modell, trotz der unabhängigen Redaktion, die Entscheidungen trifft? (ab: 12:50)
                              • Die Mission von Finanztip: Der Verbraucher im Zentrum des Handelns

                                Finanztip als Stiftung ist ein unabhängiger Geldratgeber, eine Experten Redaktion erklärt Consumern, wie sie ihre Finanzen selber managen können. Dabei trifft die Redaktion ihre Auswahl nach harten und transparenten Kriterien. Idee ist, dass Consumer einen Ratgeber abseits der Werbebotschaften von Banken, Versicherungen & Co finden, so wie man es auch seinen Freunden empfehlen würde. Finanztip steht also für finanzielle Bildung.

                                **Medienpartnerschaften durch Expertenstatus **

                                Ehrlichkeit und Unabhängigkeit formen die Basis für Medienpartnerschaften, so kommt Finanztip mittlerweile auf über 2500 monatliche Nennungen in anderen Medien (Portalen, Zeitschriften, usw.). Experten in der Redaktion beleuchten Themen transparent und schaffen damit eine Anleitung zum Selbermachen und einen Expertenstatus, der von anderen Medien gern genannt oder zitiert wird. Und auch für Produktgeber bedeutet der Nutzen für den Endkunden.

                                Warum profitieren Produktgeber von diesem Modell, trotz der unabhängigen Redaktion?

                                Auch wenn Produktgeber hin und wieder mal ein Produkt promotet sehen, das nicht die komfortabelste Marge hat: Insgesamt funktioniert das Modell für Produktgeber sehr gut, insbesondere mit gut kalkulierten und damit erfolgreichen Produkten.

                                Ein Test oder eine Empfehlung kann auch mit ehrlichen Formulierungen der Redaktion einherkommen. Auf diese hat der Produktgeber keinen Einfluss. Aber er kann z.B. bestimmte Botschaften auf seiner Landingpage aufgreifen und damit entsprechend steuern.

                                Allerdings: Bei Produktupdates, Gesetzesänderungen und ähnlichem Werden Anbieterempfehlungen oft neu bewertet und langjährige Kooperationspartner werden hier und da durch die Redaktion aussortiert.

                                Weiterführende Quellen und Links

                                • Website dieser Podcast Folge: https://blog.ingenioustechnologies.de/philip-cordes-finanztip-erfolg-durch-absoluten-fokus-auf-den-verbraucher/
                                • Alle Folgen von #Partnermarketing: https://blog.ingenioustechnologies.de/tag/podcast/
                                • Finanztip: https://www.finanztip.de/
                                • Schnitt: Darius Rybacki und Leopold Strauch

                                  24 min

                                About #PartnerMarketing - Der Podcast mit Ingenious Technologies

                                From the publisher's feed

                                Neben Expertenwissen und spannenden Insights, Tipps und Tricks zu Partner Marketing geben wir auch Basics zum Online Marketing und Know-How zum Affiliate Marketing zum Besten.…