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Ulf Heyden ist der Executive Director New Business bei BurdaForward. Im Gespräch mit Tobias Rast (Senior Manager Customer Success, Ingenious Technologies) erzählt er, wie in den 1990er Jahren die ersten Portale in Verlagen gemacht wurden und wie er schnell erfolgreich wurde mit Aufbau und Vermarktung von Portalen. Außerdem geht es darum, wie Cookies und damit alte Werbekonzepte an Bedeutung verlieren, was das für das Bannering bzw. den Online Werbemarkt bedeutet und die spannende Antwort von BurdaForward: Zurück zum Kontextuellen mit einem neuen Tool!
In dieser Episode geht es um:
Portale: Wo kommen sie her und was macht sie erfolgreich?
Als Ulf Heyden in den 1990er Jahren begann, Portale aufzubauen, wurden sie noch ausgedruckt wie Tapetenbahnen und gehörten zu Print-Titeln. Doch irgendwann war klar: erfolgreich wird nur, wer “digital only” denkt. Außerdem hat sich BurdaForward früh von Bannerwerbung unabhängiger gemacht, indem sie Vergleiche und Contentintegrationen entwickelt haben.
Cookies verlieren an Bedeutung
Die alte Idee, die Aufmerksamkeit seiner Zuschauer zu verkaufen lebt immer noch, eigentlich braucht man dafür keine Cookies. So sind Banner die Fortführung von Print-Anzeigen im Web. Cookies braucht man, um diese Anzeigen relevanter und zielgerichteter zu machen. Als Adblocker aufkamen, wurden sie lange nicht ernst genommen. Aktuell versucht man mithilfe von Consent Tools so viel Zustimmung (bzw. Cookies) wie möglich zu bekommen. Dabei ist Partnermarketing (transaktionales Geschäft) nicht so stark betroffen wie Bannering.
Geschäftsmodelle im Umbruch
Wenn der Nutzer seine Daten nicht hergeben will, müssen alle in der Online-Marketing-Branche neue Wege gehen. Insbesondere weil News-Seiten ihre Nutzer gar nicht kennen (fehlender Login) und deswegen solche Daten als 3rd Party zukaufen müssten. Dieser Ansatz ist zunehmend tot.
Ein (neuer) Weg ohne Cookies: Kontext bzw. der BurdaForward Admanager
Gerätedaten, Uhrzeit, Location (soweit zuweisbar) und Kontext sind die wertvollsten Daten für Portale und lassen Rückschlüsse auf Interessen zu. Das erinnert durchaus an das frühge Google Adsense bzw. Amazon und auch BurdaForward hat bereits 2009 an einem solchen Konzept gearbeitet.
Weiterführende Quellen und Links
André Koegler ist Performance Consultant bei easy Marketing. Im Gespräch mit Tobias Rast (Senior Manager Customer Success, Ingenious Technologies) erzählt er nicht nur, wie er zum Datenschutz-Spezialisten wurde, sondern warum Tracking Cookies für Conversion Tracking unter legitimes Interesse fallen. Außerdem sprechen wir über Entwicklungen in der Gesetzgebung, die großen Risiken, die wir im schlimmsten Fall befürchten müssen und was wir alle tun können, um Einfluss zu nehmen.
In dieser Episode geht es um:
Trackingtechnologien und Datenschutz kommen zusammen, spätestens seit der DSGVO
Conversion Tracking = Legitimes Interesse
Das Problem für mittlere und kleinen Publisher ist ein Problem für uns alle!
Das Risiko verschärfter Datenschutzgesetze für Cookies. Und: Warum verstehen Entscheider unsere Branche nicht?!
Szenarien: Eine Welt ohne und eine mit Conversion-Tracking
Ein neues Paper vom BVDW! Read and share!
Weiterführende Quellen und Links
Alle Folgen von #Partnermarketing: https://blog.ingenioustechnologies.de/tag/podcast/
Das BVDW Paper “Der digitale Perspektivwechsel” zum Download: https://www.bvdw.org/themen/publikationen/detail/artikel/der-digitale-perspektivwechsel/
Bernd Vermaaten ist Geschäftsführer der Solute GmbH. Die Solute ist Betreiber der Vergleichsplattformen billiger.de und shopping.de sowie Anbieter von Reichweitendienstleistungen.
In dieser Episode geht es um:
Wie kam Bernd Vermaaten zum Ecommerce? Vita Bernd (ab 00:42)
Wie kam Bernd Vermaaten zum Ecommerce? Vita Bernd
Bernd hat einen kaufmännischen Hintergrund und vor der Solute wenig Berührungspunkte mit dem Ecommerce und Preisvergleich. Die Solute war vor zwei Jahren in einer Umbruchsphase, was Bernd als Herausforderung aber auch als reizvoll empfand. In seiner Zeit bei der Solute verlor er die Scheu vor dem Buzzword “Digitalisierung”.
Was macht die Solute? Und ist der Preisvergleicher noch relevant?
Die Solute ist mit dem “Urkern” als Preisvergleicher gestartet. Man hat nun aber einen Strategiewandel vorgenommen und agiert als B2B-Dienstleister, um dem Kunden den richtigen Traffic zur richtigen Zeit bereitstellen zu können. Das mit Hilfe unterschiedlicher neuer Dienstleistungen. Der Veränderungsdruck durch Google sorgt schon dafür, dass man neue Wege gehen muss, aber auch die neuen Anforderungen der Kunden. Die Menschen suchen weiter nach Angeboten und sie wollen überhaupt das Produkt finden, die in dem Bereich nach wie vor Berechtigung haben.
Ist Amazon Partner oder Konkurrent?
Amazon ist kein Konkurrent, sondern sogar Kunde der Solute. Jedoch macht es Amazon für den Preisvergleicher per se schwerer sich am Markt zu behaupten und stellt ein Risiko dar. Nichtsdestotrotz wird die Suchmaschine auch in Zukunft weiterhin benutzt. Und auch preislich gibt es durchaus Vorteile gegenüber Amazon.
Wo liegt der Unterschied zwischen billiger.de und shopping.de?
Bis Mitte 2020 gab es noch eine Trennung. Billiger.de war der klassischer Preisvergleicher und shopping.de hatten einen Onlineshop. Der Onlineshop wurde eingestellt, da das führen eines klassischen Onlineshops nicht die Kernkompetenz der Solute. Aktuell ist shopping.de ein Clon von billiger.de. Geplant ist für 2021 shopping.de als eigenes Portal mit dem Fokus auf SEO aufzubauen.
Wie steht Bernd zum Marktplatzgedanken?
Das kommt aktuell für billiger.de nicht in Frage, aber man überlegt, wie man dem Kunden einen Checkout-Prozess anbieten kann. Grundsätzlich ist der Marktplatzgedanken sehr spannend. Mit Partnern lässt sich das gemeinschaftlich umsetzen und man muss nicht alles neu erfinden.
Welche Auswirkungen hatte das Thema Corona auf die Solute und deren Kunden?
Corona hatte zwei Effekte. Während des Lockdowns (März/April/Mai) überraschend positiv. Starkes Einkaufsverhalten mit hohem Klickvolumen und hohen Konvertierungsraten. Gleichzeitig kamen viele Shopkunden an ihre Grenzen in der Logistik, beispielsweise die Apotheken. Ab Juni/Juli begann eine Normalisierung im Trafficvolumen. Im August und September war das Volumen sogar leicht negativ, was aber anscheinend im gesamten Markt so zu beobachten war.
Wie sieht die Idee für ein Nachhaltigkeitsportal aus?
Im Rahmen eines Azubi Projektes entstand die Idee für ein Nachhaltigkeitsportal und steht seitdem auf der Agenda. Die Entwicklung geht in die Richtung “Was ist Nachhaltigkeit?” und wie kann man dort Anbieter für nachhaltige Produkte zusammenbringen. Aktuell gibt es da noch so gut wie keine Anbieter in diesem Bereich. Der Plan ist 2021 ein entsprechendes Content-Portal zu veröffentlichen. Die Monetarisierung ist dabei sekundär.
Corona und Homeoffice
Homeoffice ist eine klasse Errungenschaft und funktioniert auch bei der Solute gut, allerdings hat das Einfluss auf die Unternehmenskultur. Das Miteinander fehlt und auch das, was das Unternehmen aus macht. Es besteht die Gefahr, dass der Arbeitgeber beliebig wird.
Weiterführende Quellen und Links
Alle Folgen von #Partnermarketing: https://blog.ingenioustechnologies.de/tag/podcast/
Über Solute: https://www.solute.de/ger/unternehmen/
In this episode, we talk about:
Digital marketing has evolved to become wizardry!
Affiliate marketing + Human relationships = Partner marketing
Are marketers simply unmotivated to switch from last-click?
I. Digital marketing has evolved to become wizardry!
Marketing seems to be simpler in the past due to fewer channels and shorter customer journeys. With the myriad of channels, devices and touch points, nobody can be 100% sure that they are making the right choice. However, there are ever more technologies available that marketers can make use of these tools for their magic - they just need to pick the right one out of the overwhelming pool of options, know how to use them and build strategies around them.
II. Affiliate marketing + Human relationships = Partner marketing
The problem with affiliate marketing is its poor PR when it comes to fraud. There’s also a lack of acknowledgement of affiliates as humans, thereby leading to the loss of the human touch. Partner marketing is the new form of bringing back the focus of these affiliates as people and the need to work on these relationships.
III. Are marketers simply unmotivated to switch from last-click?
Many still use last-click because they are either not informed with the reasons why they shouldn’t use this easy-to-use attribution model, not motivated due to business goals, or unaware of or unable to switch to the available technological options. There is a strong need to educate the market on this, or it will continue to be detrimental to partner relations!
Other relevant Links:
Website to this podcast episode: https://blog.ingenioustechnologies.com/why-should-an-agency-care-about-attribution-or-long-lasting-partnerships-podcast-cube-group/
About Cube Group: https://www.cubegroup.pl/o-nas/
Cube Group’s Smart Attribution: https://www.smartattribution.pl/
Cube Group’s case study with Ingenious Technologies: https://www.ingenioustechnologies.com/project/cube-group/
Will robots take my job?: https://willrobotstakemyjob.com/
Organisation
Host: Swee Huang Hustedt-Teo
Andrea Springer-Ferazin ist Teamlead Affiliate und Kooperationen bei der Shopping- und Vergleichsplattform idealo. Im Gespräch mit Tobias Rast (Senior Manager Customer Success, Ingenious Technologies) erzählt sie, wie tiefgreifend strategisch sie und ihr Team den Kanal Partnermarketing ausgebaut haben. Dazu kommen spannende Einblicke aus der Coronakrise und ihre sehr inspirierende Sicht zum Umgang und Gestaltung mit Technologien.
In dieser Episode geht es um:
Warum betreibt ein Portal Partnermarketing?!
Partnermarketing als Kanal ist risikoarm, innovativ und schafft es, die Abhängigkeit von den Giganten wie Google Facebook zu reduzieren. idealos Kooperationspartner (Publisher) haben dabei konkrete Mehrwerte, insbesondere in der Vielfalt und Relevanz der durch die Kooperation zur Verfügung stehenden Daten. Außerdem sieht sich idealo klar verankert als digitaler Mittelstand, den es mitgestaltet.
Partnermarketing als Krisenkanal in der Coronakrise
Tatsächlich kann sich idealo als Gewinner der Coronakrise bezeichnen. Und auch das Partnermarketing war in Krisenzeiten ein stabiler Kanal. Das ging so weit, dass es sogar eine Provisionserhöhung gab. Operativ wurden plötzlich neue Metriken wie die Verfügbarkeit wichtig. Und auch nach Ende des Lockdowns sind noch Effekte zu beobachten.
Technologie und Automatisierung: Essentiell im Partnermarketing von idealo
Technologie kann zur Abhängigkeit führen, wenn man sie nicht versteht. Wenn man sie begreift und ein Bewusstsein für Ihre Möglichkeiten entwickelt, wird sie zum regelrechten Enabler im Business. Ein Beispiel ist die Gestaltung von Trackingqualität, das “A und O” wie Andrea Springer-Ferazin sagt: Wer diese z.B. selber gestaltet, ist im Vorteil. So darf man aus ihrer Sicht in Bezug auf den Umgang mit Technologie nicht faul werden, d.h. sich auf andere verlassen. Vielmehr ist das tiefe Verständnis und das aktive Gestalten der Weg zum Erfolg. Denn, man muss neugierig bleiben, die Veränderung ist ein Teil der Realität geworden.
Organisation
Weiterführende Quellen und Links
Alle Folgen von #Partnermarketing: https://blog.ingenioustechnologies.de/tag/podcast/
Über idealo: https://www.idealo.de/unternehmen/ueber-uns/
Idealos Affiliate Partnerprogramm: https://partner.idealo.com/de/partnerprogramm-2/idealo-de-affiliate-partnerprogramm/
Dennis Petersen, Senior Director Partnerships bei Partnerize bis Mai 2020, also ein (ex-) Konkurrent von Ingenious Technologies. Im Gespräch mit **Tobias Rast **(Senior Manager Customer Success, Ingenious Technologies) legen die beiden Urgesteine des Partnermarketing den Finger in die Wunde von Eigenheiten der Branche und teilen Erfahrungen, Überzeugungen und Positionen.
In dieser Episode geht es um:
Es heißt Partnermarketing! (warum man "Affiliate" vergessen sollte)
Es sollte ganz klar Partnermarketing heißen, weil es Menschen sind, die kooperieren. Außerdem ist “Affiliate” kein Kanal, sondern vereint sämtliche Performance Kanäle. Die vermeintliche Gemeinsamkeit ist das Vergütungsmodell auf CPO-Basis. Und selbst das ist nicht immer gesetzt. Deswegen: In Kooperationen, in Austausch denken, also in “Partnermarketing.”
Kostendruck als echter Potential-Killer
Als vielleicht einziger Online-Kanal wird “Affiliate” als Kanal wahrgenommen, der nichts kosten darf. Das Problem: Effizienz ist ein gedanklicher Blocker, der strategische Partnerschaften verhindert. Oft wird der Kanal “Affiliate” fast lieblos nebenbei betreut. So werden die Potentiale, die echtes Partnermarketing bietet, liegen gelassen. Wir gehen so weit: Wer in den Kanal Partnermarketing nicht investiert, wird mit einem Private Network nicht erfolgreich sein.
Die Marktentwicklung hin zum Private Network
Eine Partnerschaft gehört keinem Dritten, dieses Verständnis wächst. Shops übernehmen zunehmend die Verantwortung für ihre Partnerschaften. Und auch Publisher folgen erfolgreichen Shops zur neuen Private-Network Technologie, schon aus kommerziellen Gründen.
Warum Privates technologisch besser sein müssen als die Publics
Vielleicht ist es eher so: Die technologische Innovation ist aktuell eher bei den Private Network Technologie-Anbietern zu finden. Wenn dazu noch Strategien kommen, wie die Konzentration auf Top-Partner, ist die Entscheidung für Shops oftmals klar.
Internationalität bei Private Networks
Viele Shops und auch Publisher sind mittlerweile international. Der Vorteil: Man hat eine Technologie und kann einfach expandieren und testen, wie man möchte. Es geht am Rand auch um Features zur Internationalität beider Player, Partnerize und Ingenious Technologies.
Was macht die Partnermarketing Branche ohne Events? Und vielleicht gibt es ja bald ein Event?!
Weiterführende Quellen und Links
Christian Bünder, Director Business Development beim Performance Marketing Netzwerk Belboon, teilt seine Einblicke, Best Practices und Erfahrungen im Gespräch mit Tobias Rast (Senior Manager Customer Success, Ingenious Technologies).
In dieser Episode geht es um:
Eine tiefgreifende Systemumstellung
Zukunftssicherheit und eine moderne Trackingtechnologie, das waren zwei der Gründe für Belboon eine grundlegende Systemumstellung anzugehen. Dazu kommt der Trend zu individuellen Lösungen, sagen sie. Außerdem sprechen wir über Erfolgsfaktoren für ein Mega-Projekt wie eine grundlegende Systemumstellung.
Conversion Tracking in der Zange
Das Conversion Tracking wird in die Zange genommen: Datenschutz, Consent, Trackingqualität um Blockierungen z.B. durch Browser vorzubeugen: Das sind nur einige der dringenden Probleme, die Belboon mit seinen Advertiser-Kunden angeht. Ergänzt wird die Rolle des Netzwerks durch Anforderungen von Publishern, die Sicherheit im Tracking brauchen und eigene Themen und Anforderungen mitbringen.
Consent Management: Herausforderungen / Best Practices
Der Bereich Consent Management Plattformen (CMP) entwickelt sich rasant: Waren vor nicht allzu langer Zeit noch Eigenentwicklungen der Standard, so setzt die Branche jetzt auf CMPs. Dabei entwickelt sich die Optimierung der Zustimmungsrate oft zu einem eigenen Projekt. Performance Marketer haben die Herausforderung, essentielle Cookies (Conversiontracking) neben profilbildenden Cookies (Display Partner) zu ermöglichen und abzugrenzen.
Weiterführende Links
Website von belboon
Pressemitteilung: Belboon und Ingenious Technologies setzen neue Maßstäbe in der Affiliate Branche
Webinar / Video: Dr Siamak Haschemi: Tracking Protection Methoden und Ihre Auswirkungen auf Tracking im Affiliate Marketing
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