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Wingo – eine Swisscom-Marke – hat eine neue Kampagne mit der Agentur Bold entwickelt. Dabei wurden echte Models zunächst als Referenz fotografiert, um anschliessend vollständig KI-generierte «digitale Zwillinge» zu erstellen. Urheberrechtlich sei das sauberer, als wenn KI Bilder zusammenklaut, bemerkt persoenlich.com-Redaktionsleiter Christian Beck. Redaktorin Sandra Porchet plädiert für eine Kennzeichnung von KI-generierten oder realen Models in der Werbung.
Auf der Good-News-Seite berichtet Porchet über ihren Besuch am Presstival. Die Veranstaltung zog über das Wochenende 1300 Interessierte nach Biel an. Eine gute Nachricht sei für Beck, dass Stefanie Heinzmann Gastgeberin von «Sing meinen Song» wird.
https://persoenlich.com/gesellschaft/stefanie-heinzmann-wird-gastgeberin
Domenico Blass hat im Verlauf seines Lebens viele Jobs gemacht – vom Gagschreiber über den Redaktionsleiter bis zum Hausautor. Dabei schrieb er nicht nur Erfolgsproduktionen wie «Ernstfall in Havanna», sondern auch provokante und vieldiskutierte Porträts über Persönlichkeiten wie den ehemaligen Fernsehdirektor Peter Schellenberg oder den späteren Bundesrat Ueli Maurer. Seine Werbeaffinität lebt er heute im Fussballclub D.L.N. Frischauf Seefeld aus.
Domenico Blass ist 59-jährig. Nach Matura und Ausbildung zum Werbeassistenten war er Redaktionsleiter von Roger Schawinskis «Bonus» und Hausautor des Schweizer Radio- und Fernsehens, wo er unter anderem für die Sitcom «Fertig lustig» und die Late-Night-Show «Giacobbo/Müller» schrieb und als Head of Comedy für die Comedy-Formate von Radio SRF 3 zuständig war. Für «Late Night Switzerland» schreibt er noch heute. Daneben verfasste er diverse Kino- und Theaterdrehbücher, wie «Dinner for WAM», das soeben mit dem Prix Walo ausgezeichnet wurde (persoenlich.com berichtete). Zudem publizierte er soeben den Roman «Freier Fall». Blass wohnt mit seiner Ehefrau, die er in der Werbung kennenlernte, in Zürich.
Aus Anlass des Jubiläums schenkt der persönlich-Verlag dem ADC Switzerland – mit Unterstützung der Migros Supermarkt AG – den Podcast «50 Jahre ADC». Darin berichten während des ganzen Jubiläumsjahres in 50 wöchentlichen Folgen Kreative, Auftraggebende oder Agenturinhabende über die Werbebranche und ihre eigene Karriere. Der Podcast ist auf unserer Website sowie auf allen gängigen Podcast-Plattformen – wie Spotify oder Apple Podcast – verfügbar.
Hunderte Menschen standen an der Zürcher Bahnhofstrasse Schlange, in Frankreich wurde Tränengas eingesetzt, und der Vizebürgermeister von Lille drohte Swatch gar mit einer Klage wegen Gefährdung der öffentlichen Sicherheit: Der Verkaufsstart der «Royal Pop»-Uhr von Swatch und Audemars Piguet (AP) hat die Uhrenbranche in Aufruhr versetzt – gerade in einer Zeit, in der diese unter den Folgen des China-Geschäfts und geopolitischer Spannungen leidet.
Der entscheidende Unterschied zu früheren Swatch-Kooperationen liege im Partner selbst. Anders als Omega und Blancpain gehört AP nicht zum Swatch-Konzern. Angestossen habe diese Strategie mutmasslich der langjährige AP-CEO François-Henry Bennahmias, ein leidenschaftlicher Swatch-Sammler, dessen Kollektion die Hayeks für ihr Museum aufgekauft hatten. Es sei davon auszugehen, sagt Lüthi, dass Bennahmias die Kooperation noch eingefädelt habe.
Auf die Frage, ob Krawalle einer Luxusmarke schaden, sind sich Ackeret und Lüthi einig: langfristig nicht. «Marketingmässig ist das natürlich ein wahnsinniger Coup», sagt Lüthi. Kontroverse gehöre zur Rechnung – die neue AP-CEO Ilaria Resta habe das selbst so formuliert.
Dass ein Teil der Schlange aus Wiederverkäufern bestand, relativiert das Bild der reinen Markenbegehrlichkeit. Lüthi zitiert eine Stimme aus Frankreich: «24 Stunden anstehen, damit ich nachher 1000 Franken in der Hand habe – das lohnt sich.» Dennoch: Die Schlangen bestanden mehrheitlich aus genau jenem jungen, Hip-Hop-affinen Publikum, auf das AP 20 Jahre lang hingearbeitet hat. Seit 2005 spricht AP verstärkt auch eine junge Generation an über Kooperationen mit Hip-Hop- und andere Musik-Grössen wie Jay-Z, Travis Scott oder Mark Ronson.
Im zweiten Teil der Folge geht es um die Mitgliederversammlung von Kommunikation Schweiz, dem Dachverband der Schweizer Werbebranche. Anstatt des rekonvaleszenten Medienministers tritt ein Winzer auf – «Rotwein statt Rösti», bringt es Lüthi auf den Punkt. Ackeret nutzt ein weiteres Mal die Gelegenheit, sich für die Werbebranche einzusetzen – unter anderem gegen das drohende Plakatverbot in Zürich, das er für einen Fehler hält.
Dass eine Werbeagentur den Namen des aktuellen Papsts trägt, ist aussergewöhnlich und wohl auch einzigartig. Aber seit einigen Tagen ist es Realität: Aus Publicis Zürich, einer der legendärsten Kreativschmieden des Landes, die unter anderem durch Jean-Etienne Aebi, Fredy Collioud, Markus Gut, Martin Denecke oder Thomas Wildberger geprägt wurde, wird nun Leo Zürich – aus Publicis Lausanne wird Leo Lausanne (persoenlich.com berichtete). An deren Spitze steht der 45-jährige Zuger Samuel Wicki, der seine Erfahrungen zuvor bei vielen Schweizer und auch deutschen Topagenturen holte. Im aktuellen Podcast erzählt Wicki von seinen neuen beruflichen Herausforderungen und einer unfreiwilligen Reise nach Dijon, die sein Leben veränderte.
Samuel Wicki ist in Zug aufgewachsen. Nach ein paar Jahren an der Uni absolvierte er die Polycom vom Sawi und dem SPRI. Anschliessend liess er sich bei Spielmann/Felser/Leo Burnett und Scholz & Friends Hamburg zum Texter ausbilden, kam zurück in die Schweiz als Juniorentexter zu Contexta, bevor er bei Jung von Matt/Alster in Hamburg richtig durchstartete und für seine IWC-Slogans auch vom deutschen ADC ausgezeichnet wurde. Zurück in der Schweiz war Wicki für Jung von Matt/Limmat, TBWA, Thjnk Zürich, Wunderman Thompson und Ingo Zürich als CD und Texter tätig, bevor er vor wenigen Wochen ECD von Leo wurde. Geprägt wurde seine Karriere unter anderem durch Peter Brönnimann, Martin Spillmann, Alexander Jaggi, Tom Seinige und Jean-Remy von Matt.
Aus Anlass des Jubiläums schenkt der persönlich-Verlag dem ADC Switzerland – mit Unterstützung der Migros Supermarkt AG – den Podcast «50 Jahre ADC». Darin berichten während des ganzen Jubiläumsjahres in 50 wöchentlichen Folgen Kreative, Auftraggebende oder Agenturinhabende über die Werbebranche und ihre eigene Karriere. Der Podcast ist auf unserer Website sowie auf allen gängigen Podcast-Plattformen – wie Spotify oder Apple Podcast – verfügbar.
Letzte Woche fand das SwissMediaForum in Luzern statt. Die jährliche Branchenveranstaltung im KKL versammelte 330 Teilnehmende, darunter die CEOs der grossen Schweizer Medienhäuser. Im Mittelpunkt standen hochkarätige Auftritte – darunter WEF-Gründer Klaus Schwab, US-Journalistin Tamara Keith oder Sébastien Fanti, Anwalt der Opfer von Crans-Montana. Sein Auftritt sei besonders prägend gewesen, findet Redaktorin Sandra Porchet. Das eigentliche Highlight im Programm war die Elefantenrunde der Verlagschefs. Die Diskussion sei «gehässiger als letztes Jahr» gewesen, stellt Matthias Ackeret in der Podcastfolge fest.
Im Vorfeld des Anlasses haben die Mitglieder des Verlegerverbands VSM eine Branchenvereinbarung angenommen. Porchet erklärt, warum dies nicht nur eine Good News ist. Und zum Schluss gibt es noch einen Hinweis auf eine Veranstaltung, die bewusst den Journalismus in einem positiven Licht zeigen will.
https://persoenlich.com/medien/verleger-stimmen-deutlich-fur-neue-branchenvereinbarung
Martin Fueter ist gewissermassen das Oberhaupt der legendären Familie Fueter, der «Royal Family der Schweizer Kreativbranche». Der langjährige Condor-Chef spielte in seiner Jugend in einem Spielfilm mit der jungen Romy Schneider und verkörperte auf der Pfauenbühne den Walter Tell. Als einer der letzten Besucher verbrachte er einen Nachmittag bei Pablo Picasso und war Produzent des Oscar-prämierten Spielfilms «Reise der Hoffnung». Im Podcast erzählt er aus seinem bewegten Leben und sucht nach Gründen, warum Werbung heute nicht mehr so spannend sei.
Martin Fueter ist der Sohn von Condor-Gründer Heinrich Fueter und der Schweizer Theaterikone Anne-Marie Blanc, die die legendäre Gilberte de Courgenay verkörperte. Nach der Matura stieg er in die Produktionsfirma Condor ein, die er später mit seinem Bruder leitete. Fueter hat in seiner 46-jährigen Tätigkeit rund 3000 Werbespots produziert, so auch beim Start des Werbefernsehens. Er ist das zweitälteste ADC-Mitglied und gehört seit 1976 zunächst als Mitglied und später als Vorstandsmitglied dem Kreativclub an.
Aus Anlass des Jubiläums schenkt der persönlich-Verlag dem ADC Switzerland – mit Unterstützung der Migros Supermarkt AG – den Podcast «50 Jahre ADC». Darin berichten während des ganzen Jubiläumsjahres in 50 wöchentlichen Folgen Kreative, Auftraggebende oder Agenturinhabende über die Werbebranche und ihre eigene Karriere. Der Podcast ist auf unserer Website sowie auf allen gängigen Podcast-Plattformen – wie Spotify oder Apple Podcast – verfügbar.
Die Zahlen können sich sehen lassen: Der Gewinn vor Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg auf 120,3 Millionen Franken und die Marge kletterte auf den Rekordwert von 15,8 Prozent – auch weil der Umsatz zurückging. Weniger glänzend präsentiert sich das digitale Abogeschäft: Ringier Medien Schweiz zählt insgesamt nur 40'000 Digital-Abonnenten, davon gut 30'000 bei Blick+. Für Titel wie Beobachter, Handelszeitung oder GlücksPost sind es zusammengerechnet gerade mal 10'000.
Grosses Thema bei Ringier ist und bleibt KI. «Marc Walder sieht die künstliche Intelligenz inzwischen als Betriebssystem des Unternehmens», erklärt Nick Lüthi im Podcast. Ausserdem hat Ringier beschlossen, den KI-Einsatz in Artikeln nicht mehr zu deklarieren. Lüthi erklärt die Logik dahinter: «Früher hat man ja auch nicht geschrieben: ‹Dieser Text wurde mit einem automatischen Korrekturprogramm korrigiert.›» Ackeret ergänzt, was Walder nicht laut sagte: «Wenn über einem Artikel ‹KI› steht, dann liest man es einfach nicht mehr.»
Zur Sprache kam am Dienstag auch der Abgang von Robin Lingg, dem designierten Nachfolger von Michael Ringier in der Verlegerrolle. Walder bestätigte auf Nachfrage von Nick Lüthi, dass keiner der vier Vertreter der sechsten Familiengeneration operativ übernehmen wird – alle aber als Aktionäre im Unternehmen bleiben. Das werfe die Frage auf, so Lüthi: «Wann ist ein Familienunternehmen ein Familienunternehmen? Ist es das nur dann, wenn die Kinder operativ übernehmen – oder ist es auch ein Familienunternehmen, wenn die nächste Generation im Aktionariat vertreten bleibt?»
Roman Hirsbrunners Eltern können den Werdegang ihres Sohns immer noch nicht richtig vollziehen. Aufgewachsen im beschaulichen Langenthal, gründete er vor rund 30 Jahren mit seinem Jugendfreund Bernhard Herzig die Digitalagentur Maxomedia, 2014 holte ihn Dominique von Matt zu seiner Agentur Jung von Matt Limmat. Im Podcast «50 Jahre ADC» erzählt Hirsbrunner von den internationalen Kunden Lidl und Mini, der «Feuertaufe» neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie dem Credo des Gründervaters Jean-Remy von Matt «Wir bleiben unzufrieden».
Roman Hirsbrunner gründete nach seinem Wirtschaftsstudium in Freiburg die Digitalagentur Maxomedia in Bern, die kurz danach nach Zürich expandierte. Seit 2014 ist er bei Jung von Matt Schweiz, zuerst als CEO, später auch noch als Hauptaktionär. Längst ist Roman Hirsbrunner ein wichtiger Teil der Schweizer Kommunikationsbranche. So präsidierte er 2016 auch den LSA. Mit seiner Familie lebt Hirsbrunner hingegen in der Innerschweiz.
Aus Anlass des Jubiläums schenkt der persönlich-Verlag dem ADC Switzerland – mit Unterstützung der Migros Supermarkt AG – den Podcast «50 Jahre ADC». Darin berichten während des ganzen Jubiläumsjahres in 50 wöchentlichen Folgen Kreative, Auftraggebende oder Agenturinhabende über die Werbebranche und ihre eigene Karriere. Der Podcast ist auf unserer Website sowie auf allen gängigen Podcast-Plattformen – wie Spotify oder Apple Podcast – verfügbar.
Dennis Lück ist wohl der einzige Werber, nach dem ein stehender Begriff benannt ist: «Der Lück-Effekt». In der aktuellen Folge des ADC-Podcasts erzählt er, wie es dazu kam und wie er nach einem gewonnenen Wettbewerb für eine Münchner Bierfirma in einer Hamburger Topagentur landete. Auch reiner Zufall war es, dass er – der gelernte Pizzabäcker und Kabelträger des deutschen Fernsehens – später in der Schweiz durchstartete, wo er inmitten der Pandemie seine eigene Kreativagentur gründete, die heute 60 Mitarbeitende beschäftigt.
Dennis Lück stammt aus dem Saarland. In die Werbung kam er zufällig, doch er startete gleich auf grosser Bühne: als Werbetexter bei Scholz & Friends in Hamburg, wo er sein Handwerk beim Pointenschreiber von Harald Schmidt lernte. Nachdem er als Geburtshelfer von Scholz & Friends Zürich in die Schweiz geschickt wurde, arbeitete er als Kreativchef bei FCB und Jung von Matt Limmat, bevor er sich 2021 – mitten in der Pandemie – mit seinem Geschäftspartner Raphael Brinkert selbstständig machte und Brinkertlück mit Sitz in Hamburg und Zürich gründete. Lück gewann die wichtigsten Kreativpreise und lebt seit vielen Jahren mit seiner Familie in Wohlen. Einer breiteren Öffentlichkeit ist er auch durch seine Auftritte als Tod oder zuletzt als Zukunft beim SWA-Jahresmeeting bekannt.
Aus Anlass des Jubiläums schenkt der persönlich-Verlag dem ADC Switzerland – mit Unterstützung der Migros Supermarkt AG – den Podcast «50 Jahre ADC». Darin berichten während des ganzen Jubiläumsjahres in 50 wöchentlichen Folgen Kreative, Auftraggebende oder Agenturinhabende über die Werbebranche und ihre eigene Karriere. Der Podcast ist auf unserer Website sowie auf allen gängigen Podcast-Plattformen – wie Spotify oder Apple Podcast – verfügbar.
In der neusten Ausgabe des persoenlich.com-Podcasts «50 Jahre ADC» erzählt Nadine Geissbühler von ihren ersten Begegnungen mit der Werbebranche, dem Einfluss ihres legendären Vaters Karl Domenic Geissbühler und erklärt, warum sie sich während ihres ganzen Berufslebens nie richtig vom Bellevue lösen konnte und welche wegweisende Erkenntnis sie in Amerika hatte.
Nadine Geissbühler ist seit 2004 selbstständig. Sie führt das bekannte Studio Geissbühler im Corso-Gebäude am Zürcher Bellevue weiter, das ihr Vater Karl Domenic Geissbühler vor bald 64 Jahren gründete – und dessen Vorbild sie die Leidenschaft für die Werbebranche verdankt. Zuvor hat sie die Grafik-Fachklasse bei der HGKZ besucht, machte Praktika in New York und Barcelona, war fünf Jahre bei der Publicis, wo sie mit Markus Gut und Jean Etienne Aebi zusammenarbeitete, bevor sie in Spanien den Entschluss fasste, berufsmässig volles Risiko einzugehen.
Aus Anlass des Jubiläums schenkt der persönlich-Verlag dem ADC Switzerland – mit Unterstützung der Migros Supermarkt AG – den Podcast «50 Jahre ADC». Darin berichten während des ganzen Jubiläumsjahres in 50 wöchentlichen Folgen Kreative, Auftraggebende oder Agenturinhabende über die Werbebranche und ihre eigene Karriere. Der Podcast ist auf unserer Website sowie auf allen gängigen Podcast-Plattformen – wie Spotify oder Apple Podcast – verfügbar.
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