Persönlich

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Persönlich episodes

  • Anja Bandi, Leiterin Friedhöfe Basel, und Fabian Rimann, Chocolatier
    Anja Bandi ist Friedhofsleiterin und engagiert sich für eine Enttabuisierung des Themas «Tod». Fabian Rimann ist ein international gefeierter und mehrfach ausgezeichneter Chocolatier. Rimann ist kein Friedhofsgänger, Bandi mag nichts Süsses. Jetzt lernen sich die beiden persönlich kennen.
    Anja Bandi leitet unter anderem den grössten Friedhof der Schweiz: So gross wie 75 Fussballfelder ist der Friedhof am Hörnli in Riehen BS. Vor Antritt der Stelle als Leiterin Friedhöfe Basel habe sie kurz gezögert: «Bin ich bereit dafür? Doch als ich die Anlage sah, wusste ich: Hier will ich hin.»Die lebensfrohe Seeländerin will dem Thema «Tod» die bedrohliche Anmutung nehmen und hat dazu bereits verschiedene Ausstellungen und Events organisiert. Seit vielen Jahren ist sie im aargauischen Fricktal daheim.Fabian Rimanns Herz schlägt für die Schokolade: Mit seiner bodenständigen Art, gepaart mit einer unbändigen Leidenschaft, immer wieder Neues zu kreieren, hat er grossen Erfolg. Dazu kommt seine Erfahrung als Teilnehmer an Europa- und Weltmeisterschaften, an denen er mit Topauszeichnungen brillierte.Heute betreibt er eine Schokoladen-Manufaktur in Wettingen AG und bezieht die Schokoladenbohnen aus einer eigenen Kooperative in Trinidad und Tobago: «Das ist nicht billig, dafür ist der Kakaoanbau garantiert fair.»Anja Bandi und Fabian Rimann sind zu Gast bei Christian Zeugin im kultur & kongresshaus aarau.
    50 min
  • Die Seelsorgerin und der Komponist: Monika Schmid und Oliver Waespi
    Beide kennen die leisen und die lauten Töne: Monika Schmid als ehemalige Leiterin der katholischen Kirchgemeinde Illnau-Effretikon; der Zürcher Oliver Waespi als Komponist für Werke, die auf der ganzen Welt gespielt werden.
    Monika Schmid – Seelsorgerin
    Monika Schmid war Kindergärtnerin und wurde Seelsorgerin. Während 37 Jahren war die gebürtige Luzernerin Leiterin im St. Martin in Illnau-Effretikon ZH. Sie hat zugehört und zugeredet. Im Jahr 2008 erhielt die 65-Jährige den «Prix Courage» für ihre Kritik an der katholischen Kirche. Ende August wurde Monika Schmid pensioniert.
    Oliver Waespi – Komponist
    Oliver Waespi schreibt Melodien, vertonte Geschichten und Werke für Sinfonische Orchester, Blasorchester, Brass Band und Chöre. Seine Kompositionen werden auf den grossen Bühnen und als Wettbewerbsstücke vorgetragen. Der Ossinger hätte durchaus auch eine akademische Laufbahn einschlagen können. Als Doktor der Rechtswissenschaften entschied er aber, sich der Musik zu widmen.
    Monika Schmid und Oliver Waespi sind zu Gast bei Michèle Schönbächler im Stadthaussaal Illnau-Effretikon ZH.
    52 min
  • Cellistin Maja Weber & Alt-Regierungsrat Baschi Dürr
    Maja Weber, die seit ihrem vierten Lebensjahr Cello spielt, und Baschi Dürr, der sich seit bald 30 Jahren in der Politik engagiert, lernen sich bei Gastgeber Christian Zeugin persönlich kennen.
    Maja Weber ist neben ihrer Tätigkeit als Cellistin auch innovative Unternehmerin. Konzerttourneen des StradivariQuartetts, die durch Asien und die USA führten, eröffneten ihr früh internationales Renommee.
    Mit unkonventionellen Musikreisen hat Maja Weber für ihr Publikum dazu eine neue Marke geschaffen: Sie veranstaltet Reisen, bei denen die Gäste über mehrere Tage Konzerte besuchen und dazu kulinarisch verwöhnt werden.
    Baschi Dürr war bei seiner Wahl im Jahr 2012 der jüngste Basler Regierungsrat seit 100 Jahren. Bei den Erneuerungswahlen 2020 wurde er nicht mehr ins Amt gewählt. Heute ist Baschi Dürr CEO bei uptownBasel, einem Arealentwicklungsprojekt in Arlesheim BL, wo einst 2500 Arbeitslätze entstehen sollen. Als ehemaliger Journalist moderiert er seit diesem Jahr auch den «Sonntagstalk» bei Telebasel.
    Maja Weber und Baschi Dürr sind zu Gast bei Christian Zeugin im SRF Studio Basel, im Meret Oppenheim Hochhaus (MOH).
    50 min
  • SRF Meteo Moderatorin, Nicole Glaus und Dermatologe, Felix Bertram
    Felix Betram erfüllt in seinen Kliniken unter anderem den Traum von Jugend und Schönheit – Nicole Glaus steigt vom SRF-Meteo-Dach und wechselt den Job.
    Ob wir grillieren, wandern oder im Garten arbeiten wollen, vieles hängt vom Wetter ab. So war Nicole Glaus (33) die letzten vier Jahre die Aufmerksamkeit des Publikums sicher, wenn sie am Fernsehen oder Radio die Wetterprognosen für die nächsten Tage verkündete. «Ein Traumjob ist das, warum hörst Du nach vier Jahren schon wieder auf?» sei die häufigste Frage an sie in den letzten Wochen gewesen, erzählt Nicole Glaus. Sie hat seit Kurzem eine neue Leidenschaft und macht diese jetzt zum Beruf. Als Gleitschirmpilotin bleiben die Wetterprognosen aber weiterhin sehr wichtig für sie.
    Gerade in der Coronazeit haben viele das Homeoffice genutzt für Schönheitseingriffe, sei es mit Skalpell oder Spritze. Felix Bertram (46) hat als Inhaber einer Praxisgruppe für Dermatologie und Plastische Chirurgie davon profitieren können. Einmal die Woche steht er auch selber im OP und hilft meist Hautkrebsbetroffenen die Folgen der Krankheit abzufedern. Privat lebt er in einem grossen Haushalt mit 13 Hunden, die er aus dem Tierheim zu sich geholt hat.
    Nicole Glaus und Felix Bertram sind zu Gast bei Daniela Lager am Sonntag, 30. Oktober 2022, im Hotel Seerose Resort und Spa in Meisterschwanden. Beginn der Sendung um 10:00 Uhr.
    Die Veranstaltung ist öffentlich und der Eintritt ist frei.
    50 min
  • Biathlon und Rennmotoren: Selina Gasparin und Mario Illien
    Beide haben erfolgreich Pionierarbeit geleistet: Selina Gasparin war die erste international erfolgreiche Biathletin der Schweiz, Mario Illiens Rennmotoren sind seit Jahrzehnten ein Garant für Erfolge in der Formel 1 und IndyCar-Rennen. Bei Christian Zeugin lernen sich die beiden persönlich kennen.
    Selina Gasparin ist eine Vorreiterin für den Biathlon-Sport in der Schweiz. Die Silbermedaillen-Gewinnerin der olympischen Winterspiele in Sotschi ist die erfolgreichste Biathletin der Schweiz. Im März gab die zweifache Mutter, die bei der Eidgenössischen Zollverwaltung als Grenzwächterin angestellt ist, ihren Rücktritt vom Spitzensport bekannt.
    Mario Illien ist einer der bedeutendsten Rennmotorenentwickler der Welt. Die Erfolge der Motoren des Churer Ingenieurs in der Formel 1 mit McLaren und Mercedes Benz und mit Chevrolet in den amerikanischen IndyCar-Rennen sind legendär. Der 73jährige leitet auch heute noch die Firma Ilmor mit Sitz in Grossbritannien und den USA.
    Selina Gasparin und Mario Illien sind zu Gast bei Christian Zeugin im B12 Caffè, Bar & Restaurant in Chur.
    51 min
  • Wer hat Recht? Eine Rechtsanwältin und ein Schiedsrichter zu Gast
    Die Frage nach dem Recht stellen sich Lea Hungerbühler und Fedayi San häufig. Beide müssen immer wieder Situationen beurteilen, einschätzen und entscheiden.
    Lea Hungerbühler, 33 – Rechtsanwältin
    Lea Hungerbühler hat Elend, Leid, Schmerz und Verletzung im Flüchtlingslager auf der griechischen Insel Samos gesehen – als freiwillige Helferin. Mit den Erfahrungen aus dem Auffanglager und dem Willen etwas zu ändern, hat die 33-Jährige eine Organisation gegründet, die Abgewiesene vor Gericht vertritt – Lea Hungerbühler setzt sich ein, als Richterin und Rechtsanwältin. Die Baslerin fragt nach und kann bisweilen auch unangenehm sein, bis das Recht eingefordert ist.
    Fedayi San, 40 – Schiedsrichter
    Ein Pfiff – ein Verweis: Fedayi San fordert auch das Recht ein. Auf dem Fussballplatz wird er von den Fans verantwortlich gemacht für Sieg oder Niederlage. Für die Spieler ist er Freund oder Feind. Der 40-Jährige hat die Rolle des Schiedsrichters bewusst gewählt, weil sie ihn fasziniert. Ob Brügglifeld oder Camp Nou – der internationale Spitzenschiedsrichter hat schon auf vielen Fussballplätzen gepfiffen. Aufgewachsen ist Fedayi San in zwei Welten: zwischen türkischen Haselhainen und schweizerischem Fussballplatz.
    Wer hat recht? Und hat man immer recht?
    51 min
  • Heimleiterin Priska Grütter & Musiker Alex Eugster
    Priska Grütter ist beruflich und privat vielseitig aktiv und mag es gerne, mittendrin zu sein. Alex Eugster hat mit seinen beiden Brüdern vom legendären Trio Eugster eine Schweizer Erfolgsgeschichte geschrieben. Die beiden geben bei Moderator Dani Fohrler Einblick in ihre Biografie und ihren Alltag.
    Alex Eugster, 85 – Musiker und ehemaliges Mitglied des Trio Eugster
    Alex Eugster wuchs zusammen mit fünf Geschwister auf. Das gemeinsame Singen gehörte in der Familie immer dazu. Mit seinen Brüdern Vic und Alex traten sie ab den 60er-Jahren als Trio Eugster auf. Der gelernte Klavierbauer und erfolgreiche Leichtathlet komponierte die meisten Lieder. Das Trio schuf etwas, was es damals noch nicht gab: volkstümlicher Schlager auf «Züridüütsch» mit viel Schwung und Humor. Rund zwei Millionen Tonträger verkaufte das Trio Eugster. Und seit Ende September gibt es aus ihren vielen Hits das Musical «Oh läck du mir!».
    Der 85-jährige Alex Eugster ist immer noch im Kirchenchor, den er vor gut 30 Jahren gegründet hat. Zudem hat er ein neues Hobby: Er hat das Kochen für sich entdeckt.
    Priska Grütter, 35 – Leiterin eines Kinder- und Jungendheims
    Das Militär hat sie immer schon fasziniert. So absolvierte Priska Grütter die RS und später die Offiziersschule, wo sie «Hauptmann» wurde. Schon als Teenager war sie in der Ortspolitik tätig, trat der SP bei und wurde deren Ortspräsidentin. Sogar mit einer Kandidatur als Präsidentin der JUSO Schweiz hat sie beeindruckt. Gegensätze scheut die dreifache Mutter und Ehefrau des Langenthaler Stadtpräsidenten nicht. Sie ist gerne mittendrin und mag es vielseitig. Unter anderem singt sie gerne in einem Chor.
    Priska Grütter führt heute zusammen mit ihrer Schwester das Lebenswerk ihrer Eltern weiter: ein Kinder- und Jungendheim. Ihr Elternhaus war unkonventionell. Die Eltern betreuten neben den beiden leiblichen Töchtern bis zu sieben Pflegekinder.
    Die Gesprächssendung «Persönlich» aus dem Stadttheater Langenthal.
    52 min
  • Talentscout Belestis Koller trifft Modeaktivist Jürg Hulliger
    Als Talentscout macht sich Belestis Koller an St. Galler Schulen auf die Suche nach jungen Talenten in Naturwissenschaften und Technik. Der pensionierte Chemie-Professor Jürg Hulliger hat ein anderes Ziel: Er möchte Männer von Dresscodes befreien. Er selbst hat seinen ganz persönlichen Stil.
    Belestis Koller, 34 – Talentscout
    Belestis Koller und ihr Team streifen durch die St. Galler Schulen auf der Suche nach versteckten Talenten in Naturwissenschaften und Technik. Auf den ersten Blick mag es erstaunen, dass gerade Belestis Koller in der Talentförderung gelandet ist, ihre eigene Schulzeit beschreibt sie schlicht als «schlimm». Nach der Medienschule in Hamburg arbeitete sie einige Zeit als Grafikerin oder half mit, eine Bar aufzubauen. Ihre Konstante in den bewegten Jahren war die Beziehung zu ihrem Pferd und die Liebe zum Reitsport. Heute steht ihr Sohn an erster Stelle, der mitten in der Corona-Zeit zur Welt kam.
    Jürg Hulliger, 68 – Modeaktivist
    Er ist eine markante Erscheinung: gross, schlank, und die grauen Haare zu einem Pferdeschwanz gebunden. Am auffälligsten ist jedoch die Kleidung von Jürg Hulliger. Samt, Goldknöpfe, Farben und Muster kombiniert er zu seinem ganz persönlichen Stil. Viele Stücke hat er in der Damenabteilung gefunden, auf ausgiebigen Shoppingtouren mit seiner Frau. Ein Künstler oder ein Designer? Weit gefehlt, Jürg Hulliger ist pensionierter Chemie-Professor mit einer Mission: Er möchte Männer von Dresscodes befreien und ermuntert seine Geschlechtsgenossen, ihren eigenen Stil zu finden.
    50 min
  • Schauspielerin Jasmine Imboden trifft auf Meisterlandwirt Norbert Zumbühl
    Jasmine Imboden ist eine Frau auf der Suche nach ihrer Heimat; Norbert Zumbühl hat sie schon längst gefunden. Die 32-jährige Schauspielerin und der doppelt so alte Landwirt haben ihre Wurzeln beide in Nidwalden – und trotzdem gestalten sie ihre Leben ganz unterschiedlich.
    Jasmine Imboden ist in Fürigen NW aufgewachsen, hat für das U17 Fussball-Nationalteam ihr erstes Länderspiel absolviert, studierte zwei Jahre an einer Schauspielschule in Los Angeles und ist mittlerweile in London zu Hause. Der Vater Nidwaldner, die Mutter Kenianerin – oder wie Jasmine Imboden meint: «Noch suche ich meine Heimat».
    Norbert Zumbühl seinerseits weiss ganz genau, wo seine Heimat ist. Es ist die «Huismatt», die auf rund 1240 Meter über Meer in Wiesenberg NW gelegen ist. Dort ist der Landwirt als sechstes von zehn Kindern geboren und aufgewachsen; und da hat er auch seine Frau kennengelernt und gemeinsam mit ihr selber sechs Kinder aufgezogen. Er hat in der «Huismatt» schöne und schwierige Zeiten erlebt. Den Charme der «Huismatt» haben auch Randständige, Hilfesuchende und sogar der Bundesrat bei Norbert Zumbühl, der auch Käser und Gastgeber ist, erleben dürfen.
    51 min
  • Autorin Laura de Weck trifft Frater Familiaris Fridolin Schwitter
    Laura de Weck spielt im neuesten Schweizer Tatort mit – Fridolin Schwitter ist als «Mann für alle Fälle» im Kloster Notkersegg für die Ordensschwestern da.
    Laura de Weck, 41, hat als Autorin von Theaterstücken und Schauspielerin schon in jungen Jahren Preise eingeheimst. Ob fürs Theater, Filmprojekte oder Kolumnen – Laura de Wecks Texte sind meist in Dialogform. «Ich habe eigentlich immer einen Notizblock dabei», sagt sie, «meine Dialoge sind inspiriert von Begegnungen und Beobachtungen aus dem Alltag». Laura de Weck lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Hamburg, die Stadt kennt sie noch aus ihren Kinderjahren. Die Kosmopolitin ist in Paris, Hamburg und Zürich aufgewachsen und ist der hochdeutschen Sprache sehr verbunden. Obwohl sie auch Schweizer Dialekt spricht, träumt und denkt sie in Hochdeutsch. Beruflich und privat pendelt sie alle paar Wochen zwischen Hamburg und Zürich, wann immer möglich mit der Bahn. «Das Klimabewusstsein vieler Jugendlicher hat mich sensibilisiert», sagt sie. Ob im Umgang mit Sprache, Reisen oder beim Einkaufen, bei Laura de Weck gilt «reduce to the max».
    Fridolin Schwitter, 62, hat in der Mitte seines Lebens die Handbremse gezogen: Als erfolgreicher Wirtschaftsförderer der Stadt Luzern verdiente er gutes Geld und war aussergewöhnlich gut vernetzt. Doch dem Ökonomen fehlte etwas im Leben: Spiritualität.
    2009 trat er dem Orden der Schweizer Kapuziner bei, als weltweit erster «Bruder auf Zeit». Nach sechs Jahren Schnupperlehre, als er vor der Entscheidung stand, dem Orden mit einem Noviziat ganz beizutreten, legte er die Kutte wieder ab. Losgelassen hat ihn aber das Klosterleben nicht, heute lebt er im Frauenkloster Notkersegg im Gästehaus und betreut als «Mann für alle Fälle» Garten- und Renovationsarbeiten. Im Winter, wenn es ruhiger ist im Kloster, möchte er seine alte Leidenschaft wieder aufnehmen und ausgedehnte Fahrradtouren unternehmen.
    Laura de Weck und Fridolin Schwitter sind zu Gast bei Daniela Lager in der Braui Hochdorf LU.
    50 min

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Information: Dieser Video Podcast wird per Ende Juli 2021 eingestellt. Künftige und bisherige Episoden finden Sie auf unserem Play SRF Portal (www.srf.ch/play). Was einem im Leben so alles passieren…