Persönlich

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & CulturePersonal Journals
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Persönlich episodes

  • Musical-Darstellerin Anja Haeseli und Weinunternehmer René Gabriel
    Musikalisch sind sie beide: Anja Haeseli hat ihre Liebe zur Musik zum Beruf gemacht und ist Musical-Darstellerin; René Gabriel spielte als junger Koch nebenbei in einer Tanzmusikband. Später wurde er Weinunternehmer. Bei Gastgeber Dani Fohrler erzählen die beiden aus ihrem Leben.
    Anja Haeseli, 34, – Musical-Darstellerin
    Die Leidenschaft für Gesang und Schauspiel hat die Luzernerin Anja Haeseli schon früh entdeckt. Als Schülerin sang sie sich durch sämtliche Songs von Whitney Houston und wurde Mitglied des «Jugend-Schauspiel-Ensembles».
    Als eine von sechs Frauen wurde sie nach der Matura an der «Hochschule für Musik und Theater» in München aufgenommen. Ihr erstes Engagement brachte sie zum Musical «Sister Act» in Wien, wo die Mutter von zwei Söhnen heute lebt. Auch ihr Partner ist Musical-Darsteller, was eine anspruchsvolle Logistik in der Planung des Alltags erfordert. Neben ihren Engagements gibt Anja Haeseli Gesangsunterricht.
    René Gabriel, 65, – Weinunternehmer
    Schon während seiner Kochlehre in Luzern hat René Gabriel nebenbei angefangen zu musizieren. Später war er nebenberuflich mit einer eigenen Band unterwegs und hat ein kleines Unterhaltungs-Unternehmen aufgebaut. Als er dann einen eigenen Hotel- und Restaurantbetrieb übernahm, hat er die Musikerkarriere an den Nagel gehängt. Einen Namen gemacht hat sich Gabriel später als Weinunternehmer: Er ist unter anderem Autor von verschiedenen Publikationen, hat ein eigenes Weinglas «erfunden» und ist bis heute Veranstalter von «Weinreisen». Zur Pension hat sich der Vater von zwei erwachsenen Kindern einen 125er-Retroroller gekauft.
    54 min
  • Zweimal um die Welt: Mona Vetsch und Alex Walser
    Sie sind beide auf einem Bauernhof aufgewachsen und später viel in der Welt herumgekommen: Mona Vetsch, Moderatorin beim Schweizer Radio und Fernsehen SRF und Alex Walser, ehemaliger Militär- und Swissair-Pilot. Sie treffen sich im Hotel Sonne in Küsnacht bei Sonja Hasler im «Persönlich».
    Mona Vetsch, 46 – Moderatorin SRFMona Vetsch ist eines der beliebtesten Fernsehgesichter. Seit 25 Jahren moderiert sie bei SRF, von der Jugendsendung «Oops» über den «Club» bis zur Reisesendung «Fernweh» und «Mona mittendrin». Früher hatte sie extreme Flugangst: «Auf meiner Maturareise bin ich zum ersten Mal geflogen und wäre am liebsten für immer in London geblieben.»Aufgewachsen ist Mona Vetsch auf einem Bauernhof im thurgauischen Hattenhausen, heute lebt sie in Zürich, ist verheiratet, hat drei Kinder, einen Schrebergarten und drei Hühner.  Alex Walser, 83 – Ehemaliger Militär- und Swissair-PilotFlugangst kennt Alex Walser weniger. Nach seiner Ausbildung als Postbeamter wurde er 1960 Militärpilot beim Überwachungsgeschwader 17 – «wir waren damals wilde Cheibe» – und arbeitete später über 30 Jahre bei der guten alten Swissair. Seine Begegnung mit dem Flug-Gast Marlene Dietrich bleibt ihm unvergessen. Auch Alex Walser ist auf einem Bauernhof aufgewachsen, in Wilen bei Wil St. Gallen. Heute lebt er mit seiner Frau in Wil-Bronschhofen, hat zwei erwachsene Kinder und schreibt am liebsten Romane.
    51 min
  • Erich Vock. Schauspieler und Benedicta Aregger, Vizedirektorin Seilbahnen Schweiz
    Zwei Persönlichkeiten mit Durchsetzungsvermögen: Über eine Million Menschen haben Erich Vock schon einmal im Theater gesehen – über zwei Millionen Menschen sind letztes Jahr in der Schweiz mit einer Seilbahn gefahren. Letzteres freut besonders Vizedirektorin Benedicta Aregger.
    Benedicta Aregger, 53 – Vizedirektorin Seilbahnen Schweiz
    Benedicta Aregger ist zusammen mit drei Geschwistern mitten in der Stadt Zug aufgewachsen, ganz nah bei der Kirche. Der Vater war katholischer Priester, bevor er eine Familie gründete. Danach blieb er als Laientheologe in der Kirche. Als junge Ethnologie-Studentin zog es Benedicta Aregger nach Russland, später dann nach Bundesbern in die Verwaltung. An eine eigene Familie dachte sie lange nicht. «Ich wollte ganz egoistisch zuerst mein eigenes Ding machen», sagt sie. Irgendwann haben Benedicta Aregger und ihr Mann dann auch beschlossen: Wir sind auch ohne Kinder glücklich. Seit gut einem Jahr ist Benedicta Aregger Vizedirektorin des Verbandes Seilbahnen Schweiz – und damit eine der ganz wenigen Frauen in der Branche. «Ich komme gut zurecht damit», sagt sie, «und nach Auftritten ist mir ein Flachmann als Dankeschön lieber als ein Blumenstrauss».
    Erich Vock, 60 – Schauspieler
    Erich Vock hat zu seinem Geburtstag vor wenigen Wochen seine Fans mit einer Rücktrittsankündigung überrascht: «Im April 2025 ist Schluss», sagte er lachend. Unvergessen sind heute schon seine Auftritte in der Kleinen Niederdorfoper oder im schwarzen Hecht. Und in Erinnerung bleiben wird über die Pensionierung hinaus sein Engagement für die Akzeptanz von Homosexuellen. Seit fast 30 Jahren sind Erich Vock und der Schauspieler Hubert Spiess beruflich und privat ein Paar, die beiden leben in einer eingetragenen Partnerschaft. Sie wollen nach dem Ende ihrer Bühnenkarriere mehr Zeit haben füreinander – genauso wie fürs Lesen, Reisen oder Fremdsprachenlernen. Aktuell ist Erich Vock im Bernhard Theater zu sehen mit dem Stück «Floh im Ohr».
    Die Gesprächssendung «Persönlich» kommt aus dem Lorzensaal in Cham.
    51 min
  • Trainer-Legende Arno Del Curto und Suchtexpertin Margrith Meier
    Zwei Bündner Persönlichkeiten mit «Ecken und Kanten» und einem grossen Herz: Die Suchtexpertin Margrith Meier und der ehemalige Eishockeytrainer Arno Del Curto erzählen bei Gastgeber Dani Fohrler aus ihrem Leben.
    Die Karriere als Eishockeyspieler war beim St. Moritzer Arno Del Curto von kurzer Dauer. Mit 21 Jahren musste er sie wegen eines Bruchs des Fussgelenks beenden. Eine Krise als Chance zu packen, war schon immer eine seiner Stärken. So wurde aus ihm der erfolgreichste Schweizer Eishockeytrainer mit Kultstatus.
    Mit Eishockey hat Del Curto heute nichts mehr am Hut. Viel mehr beschäftigt er sich mit anderen Herausforderungen, wie zum Beispiel dem Wiederaufbau eines abgebrannten Hotels in Arosa. Arno Del Curto ist Vater von zwei erwachsenen Kindern und lebt mit seiner Partnerin im Oberaargau.
    Margrith Meier ist in einer «Stationswohnung der Rhätischen Bahn» im Prättigau aufgewachsen. Die Familie lebte zu fünft in drei Zimmern. Eishockey war der erste «Ausgang». Mit dem «Sportzug» ging es zu den Spielen des HC Davos. Die Fanartikel dazu hat sie sich selbst gestrickt.
    Seit 35 Jahren arbeitet Margrith Meier im Suchtbereich. Die Gassenarbeit in der offenen Drogenszene von Bern hat sie als Bilder «wie aus einem Krieg» in Erinnerung. Das Sterben ist bis heute Teil ihres Berufsalltags geblieben. Heute leitet Margrith Meier das «Ambulatorium Neumühle» Chur, wo Abhängige opiatgestützt behandelt werden. Margrith Meier lebt mit ihrem Mann in Rodels und ist Mutter von drei erwachsenen Kindern.
    53 min
  • Carmen Wili, Taxiboot-Unternehmerin, und René Kaufmann, Gastronom
    Manche Lebensläufe verlaufen gerade wie eine Schnur, andere sind voller spannender Abzweigungen und Bewegungen ins Neue: So unterschiedlich zeigen sich die Leben der beiden Gäste Carmen Wili und René Kaufmann.
    Carmen Wilis Lebenslauf liest sich wie ein spannender Roman: Aus der jungen Schauspielschülerin wurde eine Auktionatorin mit Spezialgebiet «Art Déco und Jugendstil», später wurde sie Filmdisponentin, dann Verkäuferin im Aussendienst von Augenlinsen, heute ist sie Taxiboot-Unternehmerin auf dem Zürichsee und vertreibt Sonnenbrillen.
    René Kaufmann wuchs in Hergiswil als Wirtesohn auf. Schon als Fünfjähriger füllte er Flaschen ab, stand mit zehn Jahren bereits am Herd des Vaters und kochte Piccata für die Gäste. Mit seiner Frau betrieb der Gastronom (14 Gault-Millau-Punkte) nun 33 Jahre lang das «Rössli» in Illnau-Effretikon. Nächsten Sommer gibt der «Rössli»-Wirt die Schlüssel jedoch ab und geht mit seiner Frau auf Reisen.
    49 min
  • Chemieprofessorin Katharina Fromm und Starkoch Alain Bächler
    Sie liebt es, wenn es knallt im Labor, er hat nach 40 Jahren Spitzengastronomie sein Restaurant verkauft und macht jetzt nichts.
    Ja, Katharina Fromm hatte schon als Kind einen Chemiekasten! «Das allererste Experiment ist allerdings missglückt, das Obst ist nicht vergoren, sondern schlicht verschimmelt», erzählt sie lachend. Seither ist ihr allerdings vieles geglückt: Heute ist sie Vizerektorin an der Universität Freiburg und schafft es Jahr für Jahr, Hunderte Studierende für ihre Passion, für die Chemie zu begeistern. Ihr Mann ist ebenfalls Chemiker, sie forschen etwa gemeinsam an Bakterien, die Strom abgeben. Katharina Fromm ist in Deutschland geboren, war bis ins Kindergartenalter in Frankreich und ist später auch in den USA zur Schule gegangen. «Ich war etwas wurzellos», sagt sie heute, «aber es hatte auch Vorteile: Noch heute habe ich Kontakte und Freundschaften in ganz vielen Ländern». Ihre Wahlheimat Freiburg gefällt ihr sehr – «wer wirklich etwas bewegen will, kann das hier schaffen» sagt sie über die örtliche Universität, «grosse Unis haben zwar mehr Mittel, aber im Vergleich zu diesen Supertankern sind wir eine kleine, schnittige Jacht».
    Alain Bächler ist im doppelten Wortsinn ein ausgezeichneter Koch: Mit 18 Punkten bewertet etwa Gault Millau seine Kunst. Doch in diesem Sommer ist ihm klar geworden: «Jetzt werde es nicht mehr besser». Er hat sein Restaurant «Trois Tours» in Bürglen verkauft und macht nun nichts. 14 bis 16 Stunden pro Tag hat er früher gearbeitet und auf vieles verzichten müssen. Hat Geburtstage und Familienfeste verpasst, während er für andere Festessen gekocht hat. Seine Leidenschaft ist ihm aber nicht abhandengekommen. Wenn er heute übers Kochen spricht, erzählt er von Leidenschaft und Hingabe und nicht von Nahrungsaufnahme. Der Vater von drei Töchtern wollte nicht in der Küche stehen, bis vielleicht eines der Kinder das Restaurant übernimmt. «Es ist wichtig, dass man sein eigenes Ding macht», sagt er, «und nicht dauernd mit mir und mit früher verglichen wird». Persönlich findet er sein Glück nicht nur bei einem Gourmetmenü: «Auf einem Berggipfel mit einer Cervelat, Senf und Brot bin ich vollkommen zufrieden».
    52 min
  • Komiker Jonny Fischer und Winzerin Carina Lipp
    Lachen und Spass – dafür steht Jonny Fischer. In seinem Leben gibt es aber auch dunkle Seiten. Für Winzerin Carina Lipp ist Schreiben ein Ventil, um Dinge zu verstehen. Ihre Handschrift findet sich denn auch auf den Etiketten ihrer Weine. Bei «Persönlich» erzählen sie aus ihrem Leben.
    Jonny Fischer, 41 – Komiker
    Jonny Fischer ist Teil des erfolgreichsten Schweizer Comedy-Duos DivertiMento. Die Beiden haben in ihrer Karriere schon weit über eine Million Tickets verkauft. DivertiMento gelten als Lachgaranten schlechthin, die auch schon mal das Hallenstadion füllen.
    Jonny ist als Jonathan Fischer geboren und wuchs mit vier Geschwistern in einem streng christlichen Elternhaus auf. Sein Vater gründete eine radikale Glaubensgemeinschaft, die sein Sohn, der sich in seiner Kindheit als schwarzes Schaf der Familie bezeichnet, in einen dunklen Abgrund führte. Als Teenager ist er schliesslich ausgebrochen und nennt sich seither Jonny. Sein neues Leben begann am Lehrerseminar in Zug, wo er seinen heutiger Bühnenpartner Manu Burkhard kennenlernte. Jonny Fischer lebt mit seinem Mann Michi in Zug.
    Carina Lipp-Kunz, 44 – Winzerin
    Die Winzerin Carina Lipp-Kunz hat schon als Kind im Familienbetrieb mitgeholfen. Dass sie eines Tages selbst Winzerin werde, hätte sie in jungen Jahren nie gedacht.
    Ihr Leben in Maienfeld zu verbringen, entsprach damals nicht ihren Vorstellungen. Nach Wanderjahren in der Ferne hat ein Schicksalsschlag dazu geführt, dass die ausgebildete PR Fachfrau wieder in die Heimat zurückkam. Ihr Bruder, der die Nachfolge im Betrieb eigentlich übernommen hatte, verunglückte in den Bergen tödlich.
    Heute führt sie zusammen mit ihrem Mann das Familienunternehmen «Lipp – Weingut & Destillerie». Ihr Mann Reto ist vorwiegend für die Schnäpse zuständig.
    Carina Lipp, ist Mutter von drei Kindern und lebt mit ihrer Familie im 400-jährigen Haus ihrer Vorfahren.
    50 min
  • Gabriela Taugwalder, Hypnosetherapeutin, und Philippe Epelbaum, U-Boot-Unternehmer
    Von der Rechtsanwältin zur Hypnosetherapeutin und vom Fotografen zum U-Boot-Unternehmer: In der Radiotalkshow «Persönlich» lernen sich bei Gastgeber Christian Zeugin zwei Persönlichkeiten kennen, die in der Mitte des Lebens nochmals ganz neu anfingen.
    Gabriela Taugwalder bewegte sich mit ihrer Kanzlei als Anwältin für Markenschutz und Werberecht auf internationalem Parkett, bis sie mit gut 50 Jahren entschied, sich zur Hypnosetherapeutin weiterbilden zu lassen. «Die Sinnhaftigkeit dieser Tätigkeit beglückt mich», erzählt Gabriela Taugwalder.
    Die familiären Wurzeln der Walliser Bergsteigerdynastie, aus der sie stammt, zeigen sich auch in ihrer Liebe zur Natur: Beim Klettern, Reiten, Motorradfahren oder Tauchen lebt Gabriela Taugwalder ihre Freude an der Freiheit aus.
    Als Freigeist bezeichnet sich auch Philippe Epelbaum. Er hatte sich früh als Produktefotograf spezialisiert, mit der Zeit fehlte ihm die Freude und er entschied sich, seine Firma zu verkaufen.
    Nach einer mehrjährigen Auszeit als Skipper auf einem Katamaran auf dem Mittelmeer entdeckte er in Hergiswil das marode und in die Jahre gekommene U-Boot und liess es mit grossem Aufwand wiederherstellen. So steht seit diesem Jahr das einzige U-Boot der Schweiz für kommerzielle Tauchfahrten im Vierwaldstättersee bereit und bietet Platz für vier Passagiere. «Wenn die Passagiere in die Weiten der Unterwasserwelt blicken, sind sie in Trance. In diesem Sinne bin ich ein Subnotiseur», sagt Philippe Epelbaum mit Augenzwinkern, dessen Firma «Subspirit» heisst.
    51 min
  • Reiseleiterin Roswitha Gassmann und Fabian Riesen, Hersteller von Helikopter-Flugsimulatoren
    Roswitha Gassmann führte Gruppenreisen ohne Handy und Internetzugang, Fabian Riesen ermöglicht Helikopterpiloten, am Boden und nicht in der Luft zu üben.
    Roswitha Gassmann, 73, sieht man das Alter nicht an: Täglich eine halbe Stunde Turnen und drei Kilometer Schwimmen pro Woche halten sie jung. Bis zur Pandemie hat sie auch noch im Pensionsalter Reisegruppen durch die Welt geführt. «Ganz aufhören will ich nicht, aber inzwischen suche ich mir Reiseziele aus, die auch für mich noch Überraschendes bereithalten», sagt sie.
    Einfach wird das nicht, denn Roswitha Gassmann war in den letzten Jahrzehnten schon fast überall. Im Hochland von Ecuador etwa musste sie mit ihrer Reisegruppe den klapprigen Reisebus gleich mehrfach aus dem Schlamm ausgraben und auf die Strasse zurückwuchten – der Busfahrer schaute ungerührt zu. Dazwischen beschützte sie männliche Gruppenmitglieder vor einer liebestollen Mitreisenden und ärgerte sich in totalitär geführten Ländern mit unwilligen Behördenmitgliedern herum. Hilfe von der Zentrale zu Hause konnte sie kaum erwarten – Handys oder Internetverbindungen gab es in ihren Anfangszeiten noch nicht.
    Fabian Riesen, 48, wollte schon im Kindergarten Tiger- und Linienpilot werden. «Das kannst du als Brillenträger vergessen», hiess es. Und so wurde aus Fabian Riesen ein erfolgreicher Software-Ingenieur. Trotz Brille pilotiert er heute hobbymässig Kleinflugzeuge. Zu Hause baute er seinen Kindern eine Fernsteuerung für die Hochbetten – damit sie oben schlafen und das Bett zum Wechseln der Bettwäsche runterfahren konnten. Als vor einigen Jahren die ersten virtuellen Reality-Brillen auf den Markt kamen, setzte er alles auf eine Karte, hängte seinen Management-Job an den Nagel und begann im eigenen Wohnzimmer mit dem Bau eines Helikopter-Flugsimulators. Heute ist er CEO seiner Firma, die weltweit die einzigen von den Luftfahrtbehörden zertifizierten Helikopter-Simulatoren herstellt.
    52 min
  • Gefängnisdirektor Martin Vinzens und Musikerin Corin Curschellas
    Corin Curschellas und Martin Vinzens gingen zusammen zur Schule. Seiher haben sich die Musikerin und der Gefängnisdirektor nicht mehr gesehen. Jetzt, mit 65 Jahren, kommt es zu einem Wiedersehen in «Persönlich» bei Dani Fohrler.
    Corin Curschellas, 65 – Musikerin und Schauspielerin
    Die Bündner Musikerin und Schauspielerin Corin Curschellas ist Multiinstrumentalistin und singt in sechs Sprachen meist selbst geschriebene Lieder in den unterschiedlichsten Stilrichtungen. Die Churerin bildete sich zuerst als Primarlehrerin aus, erwarbt dann das Diplom der Schauspielakademie und studierte Musikwissenschaft. Schon als Kind ist sie immer wieder von zu Hause abgehauen. Weg zieht es sie auch später, als sie etwa für längere Zeit in Berlin, Paris, New York und Barcelona lebte. Heute ist ihr Lebensmittelpunkt Rueun, wo sie sich in einem Haus niedergelassen hat, das sie von ihren Grosseltern geerbt hat. Dort, in diesem «Alpenréduit» findet sie heute die Stille, die sie für sich und ihre Lieder braucht. Martin Vinzens, 65 – Pensionierter Gefängnisdirektor
    Der Churer Martin Vinzens war bis im Frühling dieses Jahres Direktor der Strafanstalt Saxerriet. Er hat ursprünglich Theologie studiert und anschiessend einige Jahre auch als Theologe gearbeitet. Nach einem Abstecher im Tourismus bei den Bergbahnen in Davos, wechselte er das berufliche Umfeld komplett und landete im Gefängnis.Seine Sporen hat er zuerst im Sozialdienst abverdient,  bevor er Gefängnisdirektor wurde. Auf 24 Dienstjahre im Saxerriet schaut Vinzens heute zurück. Allerdings ist noch kein beruflicher Ruhestand angesagt. Der fünffache Vater hat im Jahr seiner Pensionierung noch eine neue berufliche Herausforderung angenommen. Bis nächsten Sommer ist er interimistischer Leiter des Vollzugzentrums Bachtel in Hinwil.
    52 min

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Information: Dieser Video Podcast wird per Ende Juli 2021 eingestellt. Künftige und bisherige Episoden finden Sie auf unserem Play SRF Portal (www.srf.ch/play). Was einem im Leben so alles passieren…