Persönlich

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Persönlich episodes

  • Die alt Nationalrätin und der Beatboxer: Jasmin Hutter und Miguel Camero
    Ihre Leben haben schon manche Kurve genommen: Jasmin Hutter war SVP-Nationalrätin und ist heute Besitzerin des Zoos Gnadenhof in Eichberg. Miguel Camero verbrachte seine Kindheit im Kinderheim und ist heute erfolgreicher Beatboxer und ADHS-Coach. Die beiden treffen sich bei Sonja Hasler persönlich.
    Jasmin Hutter, 43 – Alt Nationalrätin und Zoo-Besitzerin
    Mit 24 Jahren wurde die St. Gallerin Jasmin Hutter Nationalrätin und galt als Jungstar der SVP. Als sie Mutter wurde, trat sie zurück und erlebte eine «dramatische Landung», wie sie sagt. Wegen einer schweren Depression war sie monatelang in einer Klinik. Vor sechs Jahren kaufte sie den Zoo Gnadenhof in Eichberg, machte die Bäuerinnenschule, und schaut heute zu 150 Tieren, die sonst kein Plätzchen haben. Daneben malt sie leidenschaftlich gerne und singt im gemischten Chor. Jasmin Hutter ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt mit ihrer Familie in Eichberg über dem St. Galler Rheintal.
    Miguel Camero, 41 – Beatboxer und ADHS-Coach
    Er ist ein ganzes Orchester, der Beatboxer Miguel Camero. Mit Mund, Nase und Rachen imitiert er Schlagzeug, Trompete, Bass und vieles mehr. «Ich komme dabei wie in Trance, ich liebe diesen Zustand», schwärmt er. Seine Kindheit war turbulent: Mit drei Jahren kam Miguel Camero mit seiner Mutter und seiner Schwester aus Kolumbien in die Schweiz und wuchs im Kinderheim auf. Weil er hyperaktiv war, wurde er zum Aussenseiter. Nach seiner Lehre als Postbote machte er sich als Musiker selbstständig und arbeitet als ADHS-Coach. Miguel Camero hat eine dreijährige Tochter und lebt in der Stadt Zürich.
    49 min
  • Karin Kägi, Präsidentin Emma Kunz Stiftung und ehemaliger Ermittler Max Suter
    Bei Gastgeber Christian Zeugin lernen sich zwei Aargauer Persönlichkeiten kennen: Karin Kägi präsidiert die Emma-Kunz-Stiftung in Würenlos und Max Suter war während vielen Jahren als Ermittler und Sprecher der Kantonspolizei Aargau im Einsatz.
    Karin Kägi (45)
    Die grossen Sinnfragen des Lebens stellte sie sich schon als Kind. Ihre Karriere führte sie allerdings zuerst in eine Wirtschaftskanzlei, Privatbank und zu einem deutschen Pharma- und Chemiekonzern. «Diese Erfahrung half mir dann bei der Lancierung der neuen Pflegeprodukte», erzählt Karin Kägi, die seit 16 Jahren für das Emma Kunz Zentrum tätig ist. Heute präsidiert Karin Kägi die Stiftung, die den Nachlass der Künstlerin, Forscherin und Heilpraktikerin Emma Kunz verwaltet. Das Herz des Zentrums ist die Felsgrotte in einem alten Römersteinbruch, deren Kräfte sich positiv auf die Gäste auswirkt. Das Steinpulver «Aion A» aus der Grotte wird als Heilgestein vertrieben.
    Max Suter (65)
    Schon als Junge wollte er Polizist werden und erfüllte sich seinen Jugendtraum nach abgeschlossener Post-Lehre: Zuerst stand er im Einsatz bei der Stadtpolizei Aarau, dann kam der Wechsel zur Kantonspolizei Aargau. Dazu flog er als bewaffneter Sicherheitsbeamter bei der Swissair mit, jagte Einbrecher und ermittelte in Mordfällen an vorderster Front. Seit einem Jahr ist Max Suter im Ruhestand. Dass er sich nach wie vor fit hält, sieht man dem Trainer für Selbstverteidigung an. Und auf die Frage, welche Einstellung ihm im Umgang mit Schwerkriminellen half, meint er: «Ich verurteile die Tat und nicht den Menschen.»
    51 min
  • Die Apothekerin und der Bergretter: Valeria Dora und Bruno Jelk
    Beide helfen gerne anderen Menschen: Valeria Dora ist Apothekerin in Zürich und ausgebildete Opernsängerin. Bruno Jelk war 34 Jahre lang Chef der Bergrettung in Zermatt und bei 4500 Rettungseinsätzen dabei. Am 16. Mai treffen sich die beiden bei Sonja Hasler ganz persönlich.
    Valeria Dora, 55 – Apothekerin und Opernsängerin
    Testen, impfen, beraten – die Apotheke von Valeria Dora in Zürich Wollishofen gleicht einem Bienenhaus. «In Krisensituationen blühe ich so richtig auf», sagt die energiegeladene Apothekerin. Aufgewachsen ist sie im Kanton St. Gallen, wollte als Kind Schlagersängerin werden, liess sich später zur Opernsängerin ausbilden, und tritt hin und wieder als Sopranistin auf. Zudem hat sie mit ihrem Ex-Mann, einem Nigerianer, ein Hilfswerk für benachteiligte Kinder in Afrika gegründet. Valeria Dora lebt in einer Partnerschaft und wohnt in Zürich Wollishofen.
    Bruno Jelk, 77 – Pensionierter Bergretter in Zermatt
    34 Jahre lang war Bruno Jelk Chef der Bergrettung in Zermatt. Bei Wind und Wetter war er bei 4500 Einsätzen dabei. Er konnte viele Leben retten, musste aber auch viele Leichen bergen: «Der Tod einiger meiner Bergführerkollegen beschäftigt mich bis heute», sagt er. Aufgewachsen ist Bruno Jelk als Bergbauern- und Hirtenbub auf einer Alp oberhalb des Schwarzsees im Kanton Freiburg. Schon als 10-Jähriger musste er oft wochenlang allein die Ziegen hüten. Heute ist Jelk 77, vierfacher Grossvater und lebt mit seiner Frau in Zermatt.
    50 min
  • Sängerin Vera Kaa und Start-up Unternehmer Fabian Zbinden
    Sowohl Sängerin Vera Kaa wie auch Unternehmer Fabian Zbinden strahlen Charakterstärke aus. Ecken und Kanten prägen ihre Art. Beide leben Vielseitigkeit.
    Bei Moderator Dani Fohrler geben sie Einblick in ihre Biografie und ihren Alltag.
    Vera Kaa, 61 – Sängerin
    Als «Rockgöre aus der Zentralschweiz» wurde sie anfangs der 1980er-Jahre betitelt. Damals feierte sie vor allem auch in Deutschland grosse Erfolge. In eine Schublade stecken lässt sie sich bis heute nicht. Als Sängerin weiss sie Blues, Rock, Jazz und Chansons gleichermassen charakterstark zu interpretieren. Vera Kaa prägt damit das Schweizer Musikbusiness schon 40 Jahre lang. Ihr Schaffen wurde mehrfach ausgezeichnet. Ganz besonders stolz ist Vera Kaa bis heute über den «Schweizer Gewerkschafts-Preis», mit dem sie 1991 für ihr Engagement in der Frauenbewegung ausgezeichnet wurde. Die Mutter von zwei Söhnen ist durch und durch ein Familienmensch. Besonders gerne verbringt sie viel Zeit in ihrem Garten.
    Fabian Zbinden, 34 – Koch und Startup-Unternehmer
    Nach einer Kochlehre zog es Fabian Zbinden in die USA. Mit der nötigen Portion Selbstbewusstsein hat er es unter anderem geschafft, in Robert de Niros Restaurant «Nobu» in Los Angeles angestellt zu werden. Plötzlich war er in der Welt der Stars und der «Party-Szene» von Hollywood. Sogar ein Job als Privatkoch des Kronprinzen von Katar wurde ihm angeboten. Er hat sich anders entschieden und ging nach Bern zurück. Dort tourte er lange Zeit mit einem «Foodtruck» durch die Stadt. Seit diesem Jahr vertreibt er mit seinem Startup-Unternehmen Biomahlzeiten aus pflanzlicher Basis. Kleider kauft sich Fabian Zbinden keine. Er geht bei Freunden «Altkleidersäcke» durch und weiss damit geschickt seine Outfits zu kombinieren.
    50 min
  • Die Autorin und der TV-Koch: Shqipe Sylejmani und René Schudel
    Bei Gastgeber Christian Zeugin lernen sich die frischgebackene Autorin Shqipe Sylejmani sowie TV-Koch und Gastrounternehmer René Schudel persönlich kennen.
    Shqipe Sylejmani, 32 – Frischgebackene Autorin
    In ihrem ersten Roman «Bürde & Segen» reflektiert die junge Autorin ihre kosovarischen Wurzeln und baut eine Brücke zwischen der Herkunft ihrer Familie und ihrem Leben in der Schweiz.
    «Als Albanerin war ich in der Schule eine absolute Exotin, auch Moslems gab es damals in meiner Klasse keine ausser mir», erzählt Shqipe Sylejmani. «Ich strengte mich deshalb umso mehr an, wollte rasch so gut wie möglich Deutsch sprechen, um ja nicht aufzufallen.»
    Über die Ausbildung zur Kauffrau machte sie die Berufsmatur und studierte danach Journalismus und Kommunikation. Fürs Schreiben pausierte die Karrierefrau ihren Job im Finanzwesen und fokussierte sich ganz auf die Herausgabe ihres Erstlingswerks, das bald auch auf Albanisch und Englisch erscheint.
    René Schudel, 44 – TV-Koch und Gastrounternehmer
    Der Berner Oberländer gehört zu den erfolgreichsten Gastrounternehmern der Schweiz und hat sich auch als TV-Koch («Schudel's Food Stories» / ProSieben Schweiz) fest etabliert.
    René Schudel scheint stets auf Draht zu sein, entwickelt neue Foodkonzepte, betreibt Popup Restaurants, hat das Catering an grossen Musikfestivals mit Innovationen aufgefrischt und gewinnt selbst der coronabedingten Schliessung der Restaurants etwas Positives ab: «Corona war nicht nur Fluch, sondern auch Segen für mich, die Zeit erlaubte mir, kreativ zu sein, auch mal Ruhe zu finden und neue Ideen zu entwickeln.»
    Daneben ist René Schudel passionierter Helikopterpilot und als Feuerwehrmann zurzeit gar Vizekommandant der Feuerwehr in Interlaken.
    51 min
  • Gabi Federer Greulach und Jürg Aebi
    Jürg Aebi hat seinen Job als CEO eines Spitals gegen ein Teilzeitamt als Stadtpräsident von Sempach getauscht. Gabi Federer hat die Direktion des Familienzoos Walter in die Hände ihrer Tochter übergeben.
    Jürg Aebi, 61 – Stadtpräsident
    Als er noch Chef des Kantonsspitals Baselland war, schrieb eine regionale Zeitung über ihn: «Aebi ist schon fast erschreckend beliebt.» Und dies, obwohl er Spitalfusionierungen vorantrieb und Arbeitsabläufe umkrempelte und straffte, wo immer er auftauchte. Jürg Aebi ist eigentlich Betriebswirtschafter, doch nach einigen Jahren im Berufsleben war ihm klar, er wollte künftig «für Menschen statt für Schrauben» verantwortlich sein. Ohne jegliche Erfahrung suchte er einen Direktionsposten im Spital – und machte eine erstaunliche Karriere. Bis er vor zwei Jahren aus persönlichen Gründen seinen Rückzug ankündigte. Heute ist er Stadtpräsident von Sempach – ein Teilzeitamt, das er mit der ihm eigenen Leidenschaft und Nähe zu den Menschen ausfüllt. Und das ihm Zeit lässt, um seine kürzlich verstorbene Frau zu trauern.
    Gabi Federer, 57 – Zoobesitzerin
    Gabi Federer gehört der zweiten Generation des Walter Zoos in Gossau an. Aufgebaut haben den Zoo ihre verstorbenen Eltern. Neben Klein-Gabi sassen in der Kindheit auch mal Schimpansen mit am Frühstückstisch. Diese Nähe zu den Tieren hat ihren Weg vorgezeichnet: Gabi und ihr erster Mann Ernst übernahmen die Leitung des Zoos, vergrösserten ihn und passten ihn den heutigen Erkenntnissen in der Tierhaltung an. Trotz der gemeinsamen Leidenschaft für den Zoo zerbrach die Ehe nach einigen Jahren. Doch Gabi und Ernst Federer führten den Zoo gemeinsam weiter – und integrierten auch den neuen Partner und die neue Partnerin in die grosse Patchwork-Zoofamilie. Heute führt die dritte Generation das Unternehmen. Gabi Federer ist weiterhin mit im Leitungsteam und engagiert sich nach wie vor für das dazugehörige Variété, das in den besucherarmen Wintermonaten die Zookasse füllt.
    51 min
  • Politik trifft Sport: Ruth Metzler und Bernhard Schär
    Ruth Metzler war Bundesrätin und ist heute Profi-Verwaltungsrätin. Bernhard Schär ist Sportreporter mit Kultstatus und geht Ende April Pension. Die beiden Sportbegeisterten treffen sich am 18. April bei Sonja Hasler ganz persönlich.
    Ruth Metzler, 56 – Ehemalige Bundesrätin
    Ruth Metzler war in vielem eine Pionierin: die erste Frau im Turnverein Willisau, die erste Frau im Regierungsrat von Appenzell Innerrhoden, die jüngste Bundesrätin. 2003 endete ihre Polit-Karriere abrupt, sie wurde als Bundesrätin abgewählt. Seither ist sie in der Privat-Wirtschaft tätig und treibt leidenschaftlich gerne Sport. Dreimal beendete sie den New-York-Marathon, letztes Jahr bestieg sie das Matterhorn. Ruth Metzler ist 56-jährig, zum zweiten Mal verheiratet und lebt in Appenzell.
    Bernhard Schär, 65 – Kult-Sportreporter bei Radio SRF
    Seine Stimme ist ein Markenzeichen von Radio SRF. Seit über 30 Jahren ist Bernhard «Berni» Schär mit viel Herzblut als Sportreporter tätig. Er war bei 15 Olympischen Spielen dabei, bei 14 Ski-Weltmeisterschaften, 23 Mal berichtete er vom Tennis-Turnier in Wimbledon und begleitete die Karriere von Roger Federer von Anfang an. Ende April wird der Reporter mit Kultstatus nun pensioniert. Der ausgebildete Mathematik- und Geografielehrer ist verheiratet, hat einen Sohn und lebt in Küngoldingen im Kanton Aargau.
    Die Sendung kommt aufgrund der aktuellen Lage live aus dem Fernsehstudio im Leutschenbach und findet ohne Publikum vor Ort statt.
    51 min
  • Metzgerin Tanya Giovanoli und Generalpriorin Annemarie Müller
    Beide sind auf einem Bauernhof aufgewachsen: Tanya Giovanoli wurde Metzgerin. Schwester Annemarie Müller ging ins Kloster. Die beiden Frauen geben bei Moderator Dani Fohrler Einblick in ihre Biografie und ihren Alltag.
    Tanya Giovanoli, 42 – Metzgerin mit eigener Fleischveredelungsmanufaktur
    Schon als kleines Mädchen hatte sie auf dem Bauernhof bei Maloja (GR) regelmässig das Messer in der Hand. Mit Begeisterung half sie ihrem Vater beim Wursten. Tanya Giovanoli war dann später auch die einzige Frau weit und breit, die eine Berufslehre als Metzgerin absolvierte. Die Matura holte sie später nach. Nach ihrem Wirtschaftsstudium arbeitete sie zunächst in der Gastronomie und darauf in der Modebranche. Nun ist sie zurück in den Bergen, im Beruf ihrer Vorfahren. Sie betreibt im Schlosshotel Reichenau die Fleischveredelungsmanufaktur «Meat Design». Trockenfleisch und Würste – ganz traditionell hergestellt – gehören zu ihren Spezialitäten. Und weil sich bei ihr fast alles ums Essen dreht, kommen durch kulinarische Experimente immer neue Köstlichkeiten dazu.
    Sr. Annemarie Müller, 57 – Generalpriorin der Ilanzer Dominikanerinnen
    Fussball spielen lag ihr als Mädchen sehr. Und eigentlich wollte Annemarie Müller Maschineningenieurin werden. Aufgewachsen ist sie in einer religiösen Bauernfamilie in Ernetschwil (SG). Durch eine Tante, die Dominikanerin in Ilanz war, hatte sie schon früh einen Bezug zum Kloster. Der Gedanke, in eine Ordensgemeinschaft einzutreten, sei ihr aber erst nach zwanzig Jahren gekommen. Das war dann auch ein längerer Prozess. Seit fünfeinhalb Jahren ist Schwester Annemarie «Generalpriorin» der Dominikanerinnen von Ilanz. Sie trägt die wirtschaftliche Verantwortung des Unternehmens und kümmert sich darum, dass die Ordensgemeinschaft spirituell auf dem fokussierten Weg bleibt. Ein Bankkonto besitzt Schwester Annemarie nicht. Das Klosterleben ist ein Leben ohne Besitz und ohne Lohn.
    Die Sendung kommt aufgrund der aktuellen Lage live aus dem Regionalstudio Chur und findet ohne Publikum vor Ort statt.
    50 min
  • Pflegefachmann Patrick Hässig und Innenarchitektin Jacqueline Rondelli
    Patrick Hässig – diplomierter Pfleger? Ja, vermutlich kommt er einem bekannt vor, denn er war jahrelang Radio- und Fernsehmoderator. Auch Innenarchitektin Jacqueline Rondelli hat einen zweiten Beruf: Damals hiess der noch Krankenschwester.
    «Einen lustigen Zufall», nennt es Jacqueline Rondelli, als sie erfährt, wer mit ihr zusammen Gast im «Persönlich» bei Daniela Lager ist. Patrick Hässig hat von den Medien ins Spital gewechselt, sie selbst hat nach dem Architekturstudium damals noch eine Ausbildung als Krankenschwester angehängt. Und zwischendurch auch immer mal wieder in der Pflege gearbeitet.
    Patrick Hässig, 42, hatte als Morgenshow- und Hitparadenmoderator bei verschiedenen Radiostationen das, was viele als Traumjob sehen. Als er auch noch Quiz-Sendungen am Fernsehen präsentierte, schien die Karriere perfekt. «Ich habe schon mit 30 gewusst, dass ich im Leben noch etwas anderes machen möchte», sagt er. Ein Zivildiensteinsatz im Zürcher Waidspital stellte dann die Weichen. Patrick Hässig absolvierte die Ausbildung zum diplomierten Pflegefachmann mit Bestnoten, wechselte definitiv ins Spital und machte Radio zu seinem liebsten Hobby. Privat lebt er konstanter: Immer noch in Zürich-Nord, wo er aufgewachsen ist, zusammen mit seinem Partner, den er vor 16 Jahren kennengelernt hat.
    Jacqueline Rondelli, 60, ist in Bern aufgewachsen, ihre Eltern führten ein Gasthaus. «Ich war ein Einzelkind, die Eltern hatten wenig Zeit, so habe ich früh gelernt mich selber zu beschäftigen», erinnert sie sich. Und hat auch später auf sich selbst vertraut: Mit ihrer kleinen Tochter zog sie nach Singapur und holte dort für ein Designunternehmen einen begehrten Wettbewerbspreis. Sie gestaltete Hotels- und Restaurants und entwickelte die Arteplage Biel mit für die Expo 2002. Als in ihrem Einrichtungsgeschäft letztes Jahr die Umsätze coronabedingt eingebrochen sind, hat sie beschlossen, sich noch einmal neu zu erfinden.
    48 min
  • Zwei starke Charakter: Ilona Thétaz und Ulrich Giezendanner
    Ilona Thétaz ist eine ungewöhnliche Bio-Bäuerin im Wallis. Letztes Jahr machte sie bei der SRF-Landfrauenküche mit. Der Aargauer Ulrich Giezendanner war 28 Jahre für die SVP im Nationalrat und bekannt für sein Temperament.
    Ilona Thétaz, 29 – Winzerin und Bio-Bäuerin
    Aufgewachsen ist Ilona Thétaz im Luzerner Wiggertal. Sie wollte Schauspielerin oder Akrobatin werden. Auf Umwegen kam sie ins Wallis und erschuf sich ihr Paradies: einen Bio-Bauernhof mit 1000 Aprikosenbäumen, vielen Rebstöcken und Schafen. Und obwohl Ilona Thétaz mit ihren Tattoos nicht dem Bild der klassischen Bäuerin entspricht, machte die ausgebildete Winzerin mit bei der SRF-Landfrauenküche. Ilona Thétaz ist 29, liiert, hat eine 5-jährige Tochter und lebt auf der «Ô Fâya Farm» oberhalb von Saxon.
    Ulrich Giezendanner, 67 – Alt Nationalrat und «Fuhrhalter»
    28 Jahre sass der Aargauer Ulrich Giezendanner für die SVP im Nationalrat, bekannt für sein Temperament und seine gradlinige Art. Abseits der politischen Bühne hat ihn das Leben schwer geprüft: Sein 3-jähriger Sohn starb an einer Hirnhautentzündung, seine erste Frau an Krebs. Heute ist Ulrich Giezendanner 67-jährig, pensioniert, fährt Velo, geht auf Reisen und pflegt seine Oldtimer-Lastwagen-Sammlung. Er ist zum zweiten Mal verheiratet, hat drei erwachsene Kinder und vier Enkelinnen und lebt im alten Zeughaus in Rothrist.
    49 min

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Information: Dieser Video Podcast wird per Ende Juli 2021 eingestellt. Künftige und bisherige Episoden finden Sie auf unserem Play SRF Portal (www.srf.ch/play). Was einem im Leben so alles passieren…