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Unsicher nach der Ausbildung? Das ist normal. Warum Einordnen wichtiger ist als die nächste Technik. Denise spricht darüber, warum Unsicherheit nach einer Pferdetherapie-Ausbildung ganz normal ist, warum zehn weitere Technikfortbildungen die Frage nach dem passenden Werkzeug nicht beantworten und wie Befunde sinnvoll eingeordnet werden. Es geht um Fragen aus ihren Workshops, um den Umgang mit mehreren Auffälligkeiten, um Geräte versus Hands-on, um souveräne Beratung und das Beispiel eines Zwanghufs – dazu ein Überblick über ihre Kurse in der Horse Therapy Academy.
00:00 Vorab: Warum mir Unsicherheit lieber ist als die eierlegende Wollmilchsau
Was darf eine Pferdebehandlung eigentlich kosten? Im dritten Gespräch mit Sophie Bratschke geht es um die riesige Preisspanne in der Pferdetherapie, die Idee eines kollegialen Mindestpreises, warum auch ein unauffälliger Befund seinen Wert hat, und wo die Verantwortung eines Therapeuten endet. Außerdem: Konkurrenzdenken unter Kolleginnen, saisonale Flauten im Sommer und warum Prävention langfristig günstiger ist als Dauertherapie.
00:00 Intro: Drittes Gespräch mit Sophie Bratschke
02:48 Was Selbstständigkeit wirklich bedeutet
09:01 Nebenberuf oder Vollzeit: unterschiedliche Preisregeln
11:55 Die Idee eines Mindestpreises
15:58 Der Wert eines unauffälligen Befunds
19:39 Woran erkennt man einen guten Therapeuten?
25:42 Wo endet die Verantwortung des Therapeuten?
30:35 Konkurrenzdenken unter Kolleginnen
35:47 Kann billige Konkurrenz die Vollzeit-Praxis ruinieren?
44:42 Sommerloch: wenn Fixkosten trotz Flaute weiterlaufen
50:00 Gesundheitssystem statt Krankheitssystem
58:13 Der Kern der eigenen Arbeit: Vielseitigkeit
62:57 Scheitern gehört zum Wachstum dazu
Einen Kurs geben? Was wirklich dahintersteckt: Denise nimmt in dieser Folge mit hinter die Kulissen ihrer eigenen Kursplanung – von der ersten Frage nach dem Lernziel über die Milchmädchenrechnung bei der Kalkulation bis zur Wahl des richtigen Kursorts. Es geht um die unsichtbare Vorbereitungszeit, um Stornobedingungen und kleine organisatorische Dinge, um klare Grenzen beim Einsatz von Kurspferden und um den eigenen Umgang mit Nervosität und Perfektionismus. Zum Schluss vier konkrete Tipps für alle, die selbst einen Kurs planen möchten.
00:00 Intro: Für wen diese Folge gedacht ist
01:21 Mein Weg zur Kursleiterin: vom Sportverein zur Pferdebranche
03:02 Die Grundfragen hinter jeder Kursplanung
04:22 Die erste Frage: Was möchtest du unterrichten?
06:08 Kursstruktur: Theorie, Praxis und unterschiedliche Lerntypen
10:29 Teilnehmerzahl: Qualität oder Quantität
12:48 Die unsichtbare Arbeit: Recherche, Skript und Bildrechte
16:06 Kalkulation: das Vielfache der eigentlichen Kursdauer
18:50 Die Milchmädchenrechnung und die vollständige Kostenkalkulation
21:40 Kleine Dinge, Stornobedingungen und Teilnehmerzahl
28:34 Die Wahl des Kursorts: Kaffeemaschine und Motorsäge
32:33 Grenzen setzen: wenn ein Pferd nicht eingesetzt werden sollte
34:27 Persönliches Wachstum: Nervosität und Perfektionismus loslassen
41:38 Vier Tipps für alle, die einen Kurs planen
Was ist professionelle Arbeit am Pferd eigentlich wert? In dieser sehr persönlichen Folge spricht Denise ungewohnt unverblümt über Dumpingpreise, die Grenzen kostenloser Nachbetreuung und ein Rechenbeispiel, das zeigt, wie schnell aus Kulanz Selbstausbeutung wird. Es geht um den inflationär verwendeten Begriff Osteopathie, um die bewusste Entscheidung, ein Pferd manchmal nicht zu behandeln, und um Unverbindlichkeit bei Terminen, gegen die es jetzt eine Buchungsgebühr gibt. Zum Schluss auch: warum Denise trotz aller Zweifel weitermacht.
00:00 Intro: Warum diese Folge jetzt entsteht
03:08 Mein Business der letzten Jahre: mehr Wirtschaftlichkeit, klarere Grenzen
04:19 Die zentrale Frage: Was ist professionelle Arbeit wert?
06:26 Nebenberuflich und hauptberuflich: die 90-Prozent-Realität
08:05 Warum meine Preise keine Verhandlungssache sind
10:25 Wo die kostenlose Nachbetreuung endet
12:19 Das Rechenbeispiel: 6 bis 12 Euro Umsatz pro Stunde
23:35 Der Begriff Osteopathie und was er wert sein sollte
27:01 Warum gute Therapie manchmal heißt: nicht zu behandeln
34:04 Unverbindlichkeit und die Buchungsgebühr als Konsequenz
38:24 WhatsApp abgeschafft und ehrliche Kommunikation bei Rechnungen
43:07 Kurspreise, die Milchmädchenrechnung und das eigene Unternehmen
48:41 Warum ich trotzdem weitermache
Was hat Führung mit Pferden wirklich zu tun – und warum bringt weniger Kontrolle oft mehr Vertrauen? Im zweiten Gespräch mit Sophie Bratschke geht es um die dritte Option zwischen Flucht und Kampf, warum es in der Pferdeherde keine Rangordnung, sondern nur eine Aufgabenverteilung gibt, und wie schnell übermäßige Fürsorge fürs Pferd in einen Burnout kippen kann. Außerdem: die Aktionismus-Falle, warum Fehler beim Pferd und beim Menschen dazugehören sollen, und der Satz, den Sophie selbst noch heute als Erinnerung braucht: Jedes Pferd ist brav, solange man nichts erwartet.
00:00 Intro: Zweites Gespräch mit Sophie Bratschke
01:04 Warum Pferde uns ehrlicher begegnen als Menschen
13:58 Führung heißt Einfluss, nicht Zwang
17:16 Keine Rangordnung, sondern Aufgabenverteilung in der Herde
20:51 Wenn Fürsorge fürs Pferd zum Burnout wird
27:49 Erlaube dir und deinem Pferd, Fehler zu machen
43:58 Erwartungen loslassen in der Behandlung
58:47 Der Abschiedsrat: Unperfekt sein dürfen
Ein Laborwert im Referenzbereich heißt nicht automatisch: alles in Ordnung. In dieser sehr persönlichen Folge erzählt Denise von ihrer eigenen Schilddrüsengeschichte – seit 20 Jahren lebt sie ohne dieses Organ – und nutzt sie als Beispiel dafür, warum ein einzelner Laborwert selten die ganze Geschichte erzählt. Es geht um die Steuerzentrale im Kopf, um Hypothalamus und Hypophyse, um Nährstoffe wie Jod, Selen, Zink und Eisen und darum, was das alles auch für die Schilddrüse beim Pferd bedeutet.
00:00 Intro: Warum ich über die Schilddrüse spreche
01:33 Meine eigene Geschichte: Fluch und Segen
04:55 Was ich rückblickend anders gefragt hätte
06:43 Warum ein einzelner Laborwert selten reicht
11:49 Die Steuerzentrale im Kopf: Hypothalamus und Hypophyse
20:42 Wie Schilddrüsenhormone entstehen
24:16 Was Schilddrüsenhormone im Körper beeinflussen
26:10 Nährstoffe, die die Schilddrüse braucht
40:19 Die Schilddrüse beim Pferd
44:30 Funktionell denken statt isoliert behandeln
Sabine Paulsen hat mit Exquizid eine Ergänzungsfuttermittel-Marke gegründet – und stellt darin trotzdem konsequent die Frage, die ihre Eltern ihr als Kind gestellt haben: Braucht dein Pferd das wirklich? Im Gespräch geht es darum, wie ein Schaden im Körper durch das Verhältnis von Belastung und Belastbarkeit entsteht, warum Entgiftung kein Schalter ist, den man einfach umlegt, und warum weniger Inhaltsstoffe meist mehr sind. Außerdem: woran du ein wirklich gutes Ergänzungsfutter erkennst, und warum die eigentliche Frage nie das Produkt ist, sondern was dein Pferd tatsächlich braucht.
00:00 Intro: Warum Ergänzungsfutter allein keine Gesundheit garantiert
02:34 Wer ist Sabine Paulsen und wie kam sie zu Exquizid
06:00 Wie Sabine früh gelernt hat, den Ergänzungsfuttermarkt zu hinterfragen
12:40 Wie ein Schaden im Körper entsteht: Belastung und Belastbarkeit
15:02 Warum es keine pauschale Fütterungsempfehlung gibt
18:27 Was Entgiftung wirklich bedeutet – und was nicht
21:15 Warum sich die Umweltbelastung für Pferde verändert hat
27:03 Warum Exquizid auf ein Zwei-Produkte-Konzept statt Symptombekämpfung setzt
32:33 Wissenschaft vs. Erfahrung: Wie viel Beleg braucht gute Pferdetherapie
38:39 Woran du ein gutes Ergänzungsfutter erkennst
43:59 Fazit: Drei Tipps für die langfristige Gesundheit deines Pferdes
Warum werden Empfehlungen von Therapeuten so häufig nicht umgesetzt, obwohl Pferdebesitzer ihr Pferd lieben und eigentlich nur das Beste möchten? Liegt es wirklich an fehlender Motivation oder steckt etwas ganz anderes dahinter?
In dieser Folge spreche ich über einen psychologischen Mechanismus, der uns alle betrifft: Wir orientieren uns häufig weniger an dem, was objektiv sinnvoll ist, sondern an dem, was in unserem Umfeld als normal gilt. Genau deshalb werden viele Verhaltensweisen im Stall irgendwann gar nicht mehr hinterfragt – auch dann nicht, wenn sie dem Pferd langfristig schaden können.
Wir sprechen darüber, warum Gewohnheiten so mächtig sind, weshalb Veränderungen oft so schwerfallen und warum Fachwissen allein häufig nicht ausreicht, um Menschen zum Umdenken zu bewegen. Außerdem geht es um die Rolle des Therapeuten: Wie viel Einfluss haben wir eigentlich, wenn wir ein Pferd nur alle paar Wochen oder Monate sehen und der Besitzer die übrige Zeit in einem Umfeld verbringt, in dem vieles einfach "schon immer so gemacht wurde"?
Diese Folge richtet sich an Pferdephysiotherapeuten, Pferdeosteopathen, Tiertherapeuten, Trainer und Pferdebesitzer, die menschliches Verhalten besser verstehen und Veränderungen langfristig begleiten möchten.
Denn oft ist nicht mangelndes Wissen das größte Problem – sondern das, was wir als selbstverständlich und normal empfinden.
Viel Freude beim Zuhören!
Wie dein Nervensystem die Zusammenarbeit mit deinem Pferd beeinflusst.
Ein gesundes Pferd beginnt beim gesunden Menschen.
Ein Satz, der zunächst vielleicht provokant klingt. Schließlich sprechen wir in der Pferdewelt ständig über Training, Haltung, Fütterung, Hufe, Ausrüstung oder Therapieformen. Deutlich seltener stellen wir uns die Frage, welchen Einfluss wir selbst auf das System Pferd haben.
In dieser Podcastfolge spreche ich mit Sophie Bratschke über mentale und körperliche Gesundheit in helfenden Berufen, über Stress, Grenzen, Selbstständigkeit, Verantwortung und darüber, warum die eigene Verfassung oft mehr Einfluss auf unsere Arbeit mit Pferden hat, als uns bewusst ist.
Wir sprechen darüber,
warum viele Therapeut:innen und Pferdebesitzer:innen ihre eigenen Warnsignale lange ignorieren,
weshalb gerade empathische Menschen häufig in die Überforderung geraten,
wie sich innere Klarheit auf Kommunikation, Entscheidungen und Behandlungen auswirken kann,
warum Grenzen setzen nichts mit Kälte zu tun hat,
wie Pferde auf Stress, Unsicherheit oder innere Ruhe reagieren,
und weshalb die Arbeit an der eigenen Gesundheit manchmal auch die Beziehung zum Pferd verändert.
Diese Folge richtet sich nicht nur an Therapeut:innen, sondern an alle Menschen, die Pferde begleiten und sich fragen, welchen Anteil sie selbst am gemeinsamen Wohlbefinden haben.
Oft beginnt Veränderung nicht beim Pferd, sondern bei uns selbst.
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