planetarium - Die Sendung der Grünen Bildungswerkstatt OÖ

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planetarium - Die Sendung der Grünen Bildungswerkstatt OÖ episodes

  • Mut, Leichtigkeit und Klimaschutz: Roger Hackstock im Gespräch

    „Humor ist, wenn man trotzdem lacht“ – das gilt auch für die Klimakrise. Jahrzehntelang wurde mit Angst und Schreckensszenarien versucht, die Menschen zum Umdenken zu bewegen. Doch Empörung und Verzweiflung über steigende Emissionen haben wenig verändert – im Gegenteil: Die lähmende Angst vor dem Kollaps verhindert oft, dass wir ins Handeln kommen, diesen Standpunkt vertritt Autor Roger Hackstock in seinem Buch „Wie wir die Welt retten, ohne uns dauernd Sorgen zu machen“. Hackstock dreht den Spieß um. Er setzt auf Humor, Leichtigkeit und Mut.

    Roger Hackstock beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit Klimaschutz. Er ist Sachbuchautor, Lehrbeauftragter an der TU Wien und seit 20 Jahren Geschäftsführer des Verbandes Austria Solar. Bei seinen beruflichen Stationen im Ministerium, in der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, der nationalen Energieagentur, im Klima- und Energiefonds und im Industrieverband konnte er vielfältige Einblicke gewinnen, was Klimaschutz voranbringt oder hemmt.

    Am 10. September 2025 war er in Linz mit seinem Buch als Diskutant zu Gast – im Interview mit planetarium spricht er darüber, warum Humor im Klimaschutz so wichtig ist über das Reizwort Klimawandel und zeigt positive Beispiele für Klimaschutz auf.

    19 min
  • Mehr Wissen, mehr Pension für Frauen

    Ein Thema, das viele betrifft, aber oft untergeht: Frauen bekommen in Österreich noch immer deutlich weniger Pension als Männer. Hauptgründe sind geringeres Einkommen und längere Berufsunterbrechungen durch Kinderbetreuung oder Angehörigenpflege. Im Schnitt liegt die Frauenpension bei 1.527 Euro brutto, fast 40 Prozent weniger als bei Männern. Symbolisch macht das der Equal-Pension-Day sichtbar: Ab diesem Tag haben Männer schon so viel Pension erhalten, wie Frauen erst bis Jahresende bekommen. Heuer fiel er auf den 7. August. Und auch beim Pensionsalter gibt es Änderungen – das Frauenpensionsalter wird schrittweise an jenes der Männer angepasst und steigt bis 2033 auf 65 Jahre.

    Wir werfen einen genaueren Blick auf diese Ungleichheit. Dazu spreche ich heute mit Dr.in Ingrid Mairhuber, sie ist Pensionsexpertin bei FORBA – die Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt.

    Links:

    FORBA – der Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt – Termine zu den Frauen Pensionsworkshops –  Link zu Terminen 

    „Hol dir das Beste für deine Pension“ Workshop Reihe der Grünen Bildungswerkstatt OÖ – Termine 

    Pensionskontorechner PV 

    Pensionskontorechner Arbeiterkammer 

    Infos zum Pensionssplitting 

    Broschüren – Frauen und Pensionen

    29 min
  • planetarium #117: Der Nahostkonflikt aus Sicht der weiblichen Bevölkerung

    Seit Jahrzehnten ist der Nahe Osten von Konflikten geprägt, die kaum eine Lösung finden. Mit dem Angriff der Terrorgruppe Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 und dem Krieg in Gaza eskalierte die ohnehin angespannte Lage in dieser Krisenregion weiter. 2024 entschied sich Petra Ramsauer, erfahrene Nahost-Korrespondentin, ein Buch über diese Region zu veröffentlichen – ein Buch, dass Hilfestellung gibt, den Nahen Osten nicht an sich zu verstehen, aber wie man ihn verstehen kann.

    Auf Einladung der Grünen Frauen OÖ sprach Petra Ramsauer am 26. Februar 2025 in Linz über die Machtverhältnisse vom Iran über die Golfstaaten bis nach Israel – diesmal mit einem speziellen Fokus: Sie rückte die Perspektive der weiblichen Bevölkerung in den Mittelpunkt. Wie leben Frauen in diesen Krisengebieten? Welche Rolle spielen sie als Druckmittel im Krieg, und wie engagieren sie sich für Konfliktlösungen und Frieden? Warum verlassen junge Frauen aus Europa ihr Land und ziehen für eine terroristische Organisation in den Krieg? Antworten auf diese Fragen hören Sie in dem Beitrag mit Petra Ramsauer.

    Buchhinweis

    Petra Ramsauer

    Nahost verstehen: Wie eine Region die Welt in Atem hält
    2024, Verlag edition a, 240 Seiten
    ISBN: 978-3-99001-781-4

     

    1 hr 1 min
  • Das Ende des Kapitalismus – Ulrike Herrmann über „Grünes Schrumpfen“

    »Das Ende des Kapitalismus. Warum Wachstum und Klimaschutz nicht vereinbar sind – und wie wir in Zukunft leben werden« – Vortrag von Ulrike Herrmann

    In ihrem Buch fordert sie eine grundlegende Transformation unserer Wirtschaftsweise. Sie argumentiert, dass stetiges Wirtschaftswachstum auf Dauer nicht nachhaltig ist und unsere Umwelt gefährdet. Stattdessen plädiert sie für ein „grünes Schrumpfen“ – eine Wirtschaft, die auf geschlossenen Kreisläufen basiert und den Ressourcenverbrauch drastisch reduziert.

    Ulrike Herrmann ist seit 2000 Wirtschaftskorrespondentin der TAZ. Sie ist ausgebildete Bankkauffrau und hat Wirtschaftsgeschichte sowie Philosophie studiert. Sie ist Autorin zahlreicher Artikel und Bücher. Hören Sie den Vortrag den Hermann auf Einladung der Generation plus OÖ hielt – aufgezeichnet am 5. Februar 2025 in Linz.

    Technik und Schnitt Sabine Traxler

    51 min
  • planetarium #116: Bildungsraum Wald und Filmgespräch Persona Non Grata

    Kinder im Wald – Eva Glattau über den Bildungsraum Wald

    Am Fuße des Kürnbergerwaldes in Wilhering befindet sich die Waldschule Linz, untergebracht im alten Bräuhaus des Zisterzienserstiftes Wilhering. Von hier starten die Führungen von Schulklassen, Kindergartengruppen oder Waldfreunden jeden Alters mit Waldpädagog:innen. Ein dieser Fachpädagoginnen ist Eva Glattau. Im Interview mit planetarium spricht die zertifizierte Waldpädagogin über den Einfluss des Waldes auf Kinder, wie wichtig es ist hier den achtsamen Umgang mit der Natur zu lernen, aber auch wie wichtig der Wald für Erwachsene ist. „Wenn man schlechte Zeiten hat, dann weiß man, wo man sich die Kraft holt“, so Eva Glattau.

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    Mein Waldtag im Kindergarten

    Anschließend an das Interview hören sie noch einen kurzen Beitrag über die praktische Einbindung von Waldpädagogik im Kindergarten. Vitus Traxler berichtet wie in seiner Einrichtung Waldtage aussehen und wie es ihm gefällt.

    „Macht versucht sich zu erhalten“ – Filmgespräch Persona Non Grata

    Am 20. November 2017 veröffentlichte Der Standard ein Interview mit der ehemaligen österreichischen Skirennläuferin Nicola Werdenigg, in dem sie von sexueller Gewalt und Machtmissbrauch im organisierten Skisport berichtete. Dieser Artikel, zunächst ein einzelner Schneeball, löste eine ganze Lawine aus. Der Österreichische Skiverband reagierte mit Klagsandrohungen, während Sportlerkolleginnen Werdenigg der Lüge bezichtigten. Gleichzeitig erhielt sie jedoch viel Zuspruch, und zahlreiche Betroffene oder deren Angehörige meldeten sich daraufhin zu Wort.

    Die Geschichte von Nicola Werdenigg wurde zur Inspiration für das fesselnde Drama Persona Non Grata mit Gerti Drassl in der Hauptrolle. Der Film, inszeniert von Antonin Svoboda, erschien Anfang 2024 in den Kinos  und orientiert sich an Werdeniggs Lebensweg.

    Exakt sieben Jahre nach der Veröffentlichung des Artikels zeigten die Grünen Frauen Oberösterreich den Film in Linz – in Anwesenheit von Nicola Werdenigg sowie Lian Kanzler, Experte für Opferschutz der „Vera“-Vertrauensstelle gegen Machtmissbrauch im Sport. Die Gründung dieser Vertrauensstelle war eine direkte Folge der „Lawine“, die Werdeniggs Enthüllungen ins Rollen gebracht hatten. Im Anschluss an die Vorführung führte LAbg. Dagmar Engl ein Gespräch mit Nicola Werdenigg und Lian Kanzler, bei dem auch das Publikum Fragen stellen konnte. Hören Sie nun die gekürzte Fassung des Gesprächs in Anschluss an den Film.

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    1 hr
  • „Macht versucht sich zu erhalten“ – Filmgespräch Persona Non Grata

    Am 20. November 2017 veröffentlichte Der Standard ein Interview mit der ehemaligen österreichischen Skirennläuferin Nicola Werdenigg, in dem sie von sexueller Gewalt und Machtmissbrauch im organisierten Skisport berichtete. Dieser Artikel, zunächst ein einzelner Schneeball, löste eine ganze Lawine aus. Der Österreichische Skiverband reagierte mit Klagsandrohungen, während Sportlerkolleginnen Werdenigg der Lüge bezichtigten. Gleichzeitig erhielt sie jedoch viel Zuspruch, und zahlreiche Betroffene oder deren Angehörige meldeten sich daraufhin zu Wort.

    Die Geschichte von Nicola Werdenigg wurde zur Inspiration für das fesselnde Drama Persona Non Grata mit Gerti Drassl in der Hauptrolle Der Film, inszeniert von Antonin Svoboda, erschien Anfang 2024 in den Kinos  und orientiert sich an Werdeniggs Lebensweg.

    Exakt sieben Jahre nach der Veröffentlichung des Artikels zeigten die Grünen Frauen Oberösterreich den Film in Linz – in Anwesenheit von Nicola Werdenigg sowie Lian Kanzler, Experte für Opferschutz der „Vera“-Vertrauensstelle gegen Machtmissbrauch im Sport. Die Gründung dieser Vertrauensstelle war eine direkte Folge der „Lawine“, die Werdeniggs Enthüllungen ins Rollen gebracht hatten. Im Anschluss an die Vorführung führte LAbg. Dagmar Engl ein Gespräch mit Nicola Werdenigg und Lian Kanzler, bei dem auch das Publikum Fragen stellen konnte. Hören Sie nun die gekürzte Fassung des Gesprächs in Anschluss an den Film.

    32 min
  • Kinder im Wald – Eva Glattau über den Bildungsraum Wald

    Am Fuße des Kürnbergerwaldes in Wilhering liegt die Waldschule Linz, untergebracht im historischen Bräuhaus des Zisterzienserstiftes Wilhering. Von diesem besonderen Standort aus starten Waldpädagog:innen Führungen für Schulklassen, Kindergartengruppen oder Waldfreunde jeglichen Alters. Eine dieser engagierten Fachpädagoginnen ist Eva Glattau, deren Arbeit Sabine Traxler bei einer Führung mit Kindern selbst erleben konnte.

    Im Interview mit der zertifizierten Waldpädagogin spricht Eva Glattau über die Wirkung des Waldes auf Kinder, den Weg zur Waldpädagogik, Tipps zur Motivation für Outdoor-Aktivitäten und ihre Einschätzung des Waldzustands. Dabei betont sie immer wieder die Bedeutung des Waldes als Kraftquelle: „Gerade in schwierigen Zeiten weiß man, wo man neue Energie schöpfen kann.“

    Waldschule Linz – https://www.land-oberoesterreich.gv.at/waldschule_linz.htm

    Eva Glattau – https://www.baumliebe.at/

     

    22 min
  • planetarium #115: Von einer, die auszog, Altenpflege zu verändern … und scheiterte“

    Für die meisten Menschen der Babyboomer-Generation ist es heute kaum vorstellbar, die letzten Lebensjahre in einer stationären Einrichtung zu verbringen. Aber wie könnte die Lösung aussehen?

    Sonja Schiff ist Alterswissenschaftlerin, Lebensberaterin für ältere Menschen und deren Umfeld sowie Gründerin von Care.Consulting. Sie bezeichnet sich selbst als Expertin fürs Älterwerden und blickt auf 15 Jahre Erfahrung in der Pflege selbst und 39 Jahre im Umfeld der Altenpflege zurück. Kurz vor ihrer Pensionierung zieht sie eine klare Bilanz und teilt ihre persönlichen Erfahrungen und Wünsche für die Altenpflege.

    Für sie steht fest: Jeder Mensch hat es verdient, bis zur letzten Lebenssekunde gefördert zu werden. Sie fordert, dass wir dringend überdenken, welche Werte wir in der Pflege leben möchten. In ihrem Vortrag „Von einer, die auszog, Altenbetreuung zu verändern… und scheiterte“ spricht sie mit Leidenschaft und gibt einen letzten Wutschrei und Weckruf für die Zukunft der Altenpflege ab.

    Diesen Vortrag hielt Sonja Schiff auf Einladung der Generation plus OÖ am 8. November 2024 im Rahmen des Symposiums mit dem Titel „Pflege und Betreuung – Im Spannungsfeld zwischen Beziehung, Verpflichtung und Gesellschaft“.

    Bücher

    • Sonja Schiff: Magische Momente in der Altenpflege: Wie Empathie und Begegnung in der Pflege gelingen, 2020, Springer Verlag
    • Sonja Schiff: 10 Dinge, die ich von alten Menschen über das Leben lernte – Einsichten einer Altenpflegerin, 2015, edition a
    • Teun Teubes: Der Einundzwanzigjährige, der freiwillig in ein Pflegeheim zog und von seinen Mitbewohnern mit Demenz lernte, was Menschlichkeit bedeutet, 2023, Verlag Knaur
    • Dokumentation

      „Demenz: Mensch sein, Mensch bleiben“ – https://www.arte.tv/de/videos/119021-000-A/demenz-mensch-sein-mensch-bleiben/

      1 hr
    • planetarium #114: Das EU-Renaturierungsgesetz

      Am 18. August 2024 trat das EU-weite Renaturierungsgesetz – dass „Nature Restortion Law “ in Kraft“ und ist nun somit Teil der europäischen Rechtsordnung. Damit haben sich die EU-Mitgliedstaaten dazu verpflichtet, bis zum Jahr 2050 erforderliche Maßnahmen zu ergreifen, um nahezu alle geschädigten Ökosysteme auf ihrem jeweiligen Staatsgebiet zu renaturieren. Alle Arten von Lebensräumen müssen dabei einbezogen werden – Wälder, Moore, Wiesen, Seen, Flüsse und Meere. Das Renaturierungsgesetz ist das weltweit erste Gesetz, das eine ganze Staatengemeinschaft dazu verpflichtet, Natur nicht nur zu bewahren, sondern zusätzlich bereits zerstörte oder geschädigte Ökosysteme wieder in einen guten Zustand zu bringen. Für die Mitgliedsstaaten ist es bindend und muss nicht nochmal von den nationalen Parlamenten beschlossen werden.

      Die Diskussionen rund um das Gesetz waren in Österreich heftig zudem von Seiten der ÖVP großer Widerstand geleistet wurde und Umweltministerin Leonore Gewessler eine Schlüsselrolle bei der Abstimmung in Brüssel zukam. Von Enteignungen, Lebensmittelknappheit und Bauern, die auf ihren Gründen Schmetterlinge zählen müssten war da die Rede. Die Verordnung begleiten viele Ängste, Vorurteile und Fragen. Was bedeutet das Gesetz konkret? Wie sehen die nächsten Schritte aus? Was bedeutet dieses in den kommenden Jahren für Landwirte oder Grundstücksbesitzer? Welche Sanktionen gibt es?

      Im Rahmen der im Mai gestarteten Petition „Für die Zustimmung Österreichs zum EU-Renaturierungsgesetz“ wurde das Gesetz von über 23.000 Österreicher:innen im Vorfeld unterstützt. Der Initiator der Petition Wolfgang Suske, er ist Naturschutzexperte und Initiator des Umsetzungsdialogs, hat nach Zustimmung zum Gesetz bei einer Online-Informationsveranstaltung am 17. Juli 2024 sechs weitere ExpertInnen eingeladen, um Fragen und Unklarheiten zum Gesetz zu beantworten und einen fundierten Umsetzungsdialog zu starten.

      Es sprachen:

      • Angelika Rubin von der Europäischen Kommission, die in die Erstellung des Gesetzes eingebunden war

      • Thomas Ellmauer, der umfassendes Wissen über den Erhaltungszustand der Lebensraumtypen in Österreich besitzt,
      • Christian Schröck, Verfasser der österreichischen Moorschutzstrategie und leitend bei der Wiederherstellung von Mooren im Rahmen eines LIFE-Projekts tätig
      • Thomas Zuna-Kratky, der für das Landwirtschaftsministerium die mittlerweile öfters diskutierte Insektenstudie erstellt hat,
      • Clemens Gumpinger, Gewässerökologe
      • Horst Leitner, Experte für Waldökosysteme

      Hören sie in der folgenden Stunde Auszüge aus dieser Veranstaltung.

      Die gesamte Veranstaltung kann hier nachgesehen werden

      1 hr 1 min
    • planetarium #113: Frauenrechte in Gefahr?

      Am 9. Juni 2024 finden Europawahlen statt und das neue Parlament wird gewählt. Dieses Jahr sind in den 27 europäischen Staaten rund 350 Millionen EU-Bürger und Bürgerinnen wahlberechtigt. Diese Wahl wird richtungsentscheidend sein, wenn es darum geht, ob Frauenrechte in der Europäischen Union zukünftig beschnitten oder ausgebaut werden.

      Was wir in den letzten Jahren vermehrt politisch verzeichnen ist, dass die Welt insgesamt in eine konservativere Richtung geht. Der massive Aufstieg der Rechtspopulisten begleitet und verursacht diese Entwicklung mit. Was mit dieser Zunahme mit einhergeht, ist, dass Frauenrechte vermehrt vermindert werden . Trump, Orban, Kickl – sie alle stehen sie für ein Weltbild von vorgestern: Der Mann ernährt die Familie, die Frau bleibt zu Hause. Dieses Weltbild hat auch bei vielen jungen Menschen Renaissance.

      Die Frage, die sich stellt ist, sind die von unseren Müttern und Großmüttern so hart erkämpften Rechte in Gefahr? Fakt ist, dass die die Anzahl der Gewalttaten gegen Frauen in den letzten Jahren rapide ansteigt. Das Recht auf Abtreibung wird von Regierungen zurückgenommen. Die multiplen Krisen (Stichwort Krieg, Pandemie, Inflation und Klimaerwärmung) lassen uns wieder in alte Rollenbilder kippen. Gerade angesichts dieser vielen Bedrohungen braucht es mehr denn je einen konsequenten Feminismus für alle Frauen, der deren Rechte verteidigt.

      Zum Thema Frauenrechte in Gefahr hören Sie in dieser Stunde Auszüge aus einer Diskussion der Grünen Frauen OÖ vom 20. März 2024 in Linz mit

      • Beatrice Frasl (Kulturwissenschafterin, Autorin, Podcasterin und Feministin),
      • LAbg. Ines Vukajlović (Sprecherin für Integration, Migration, Wohnen, Soziales, öffentlicher Dienst, Spitzenkandidatin zur EU-Wahl 2024)
      • LAbg. Dagmar Engl (Sprecherin Grüne Frauen OÖ und Frauensprecherin im oö. Landtag)
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        Links:

        Gender Pay Gap 2023

        Bericht über Studie Financial Times 

        1 hr

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