Plattenabend

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By Plattenabend PodcastMusicMusic Commentary
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Plattenabend episodes

  • #15 Mainstream vs. Nische
    In dieser Folge versucht Conor vom hohen Roß des Musiksnobismus zu steigen und gemeinsam mit Steffi und Linda einen wohlwollenden Blick auf das zu werfen, was aktuell hoch in den deutschen Charts steht. Bei Rapperin Doechi, die sehr kreativ aus einem Sample aus "Somebody That I Used To Know" einen komplett eigenen Song macht, gelingt das noch ganz gut. Auch bei Lady Gagas aktuellem Album kann zumindest Linda als alter Nine Inch Nails Fan gewisse versteckte Industrialsounds positiv vermerken. Bei Künstlern wie Zartmann und vor allem der aktuellen Nummer 1 der Charts Oimara, hört die Freundlichkeit der Podcaster/innen dann aber auf und es fallen Vokabeln wie "Fuckboymusik" und "Bumsschlager". Um sich davon zu erholen, begeben sich Linda und Steffi im Anschluss wieder in ihre Wohlfühlnischen und präsentieren aktuelle Songs und Alben unter anderem von Kae Tempest und Ichiko Aoba.

    Besprochene Songs:
    Filow feat. Ikkimel - Jiggy
    Zartmann - Tau mich auf
    Oimara - Wackelkontakt
    Lady Gaga - Abracadabra
    Chapell Roan - The Giver
    Doechii - Anxiety
    Japanease Breakfast - Picture Window
    Ichiko Aoba - Luciféfrine
    Kae Tempest - Stature In The Square
    WITCH - Queenless King
    Yeastweise - Janchi
    Derya Yildirim & Grup Şimşek

    Playlist zur Folge: https://open.spotify.com/playlist/784yeFX2EVzEhK7lpNOAjC?si=f4c839cd343b4427
    1 hr 8 min
  • #14 Worm Girls, Herrenmagazin und Suzanne Vega
    Stigy, Matse und Conor stellen sich aktuelle Releases vor. Dabei graben alle drei vergessen geglaubtes wie Doves, Herrenmagazin oder Suzanne Vega aus. Damit das Ganze nicht vollends zur schnarchigen Nostalgieveranstaltung wird, versucht sich Stigy an den Zeitgeist anzubiedern und präsentiert das neue Album der Meme-Punk-Band Team Scheiße. Matse wiederum versucht es mit der jungen Indie-Punk Band Worm Girls und Conor kann es mal wieder nicht lassen, jegliche Veröffentlichung von Fontaines D.C. als bahnbrechenden Geniestreich zu verkaufen. Da sind Diskussionen vorprogramiert. Endgültig vorbei ist es mit der Harmonie, als Matse mit der Ska-Punk Band Heathcliff die Geschmacksgrenzen seiner Kollegen herausfordert.

    Besprochene Acts:
    Doves
    Richard Dawson
    Fatoni, Edgar Wasser, Juse Ju
    Heathcliff
    Team Scheiße
    Fontaines D.C.
    Worm Girls
    Herrenmagazin
    Suzanne Vega

    Playist zur Folge: https://open.spotify.com/playlist/0DDWmI1HSNP2zAbkOpezcD?si=c52b3b94360f4433
    1 hr 16 min
  • #13 Marianne Faithfull und Funk, Soul und Jazz aus Japan
    Conor und Linda versuchen sich in dieser Folge als Hobby-Musikhistoriker/innen. Conor indem er das bewegte Leben und die sehr vielfältige musikalische Karriere, der im Januar verstorbenen Marianne Faithfull nachzeichnet. Besprochen werden ihr unter widrigsten Umständen entstandenes Comebackalbum "Broken English", ihre Brecht/Weil Interpretationen sowie Kooperationen mit Nick Cave.
    Bei Linda geht es mal wieder weg von der westlichen Musik und tief in ein Rabbit Hole zur Entwicklung der japanischen Popmusik. Anhand von dem Produzenten Nujabes, der Funk-Rock Band Suchmos und der aktuellen japanischen Indiepopband Cody Lee erklärt sie, wie Einflüsse aus Funk, Soul und Jazz über die Jahrzehnte in der japanischen Popmusik immer weitergetragen werden und ihr ihren ganz eigenen Sound geben.

    Die Playlist zur Folge: https://open.spotify.com/playlist/2YmnZEax24faK12DtGXtuy?si=5bad00cb936e4991
    47 min
  • #12 The Velveteers, Floodlights und Black Country, New Road
    Kann ein "Dadada" Songs aufwerten? Und was ist mit "Ohohoh"? Damit stellen Horsegirls "Phonetics On and On" und Patrick Wolfs "Dies Irae" die Hosts dieser Ausgabe des Plattenabends auf eine Probe, die beides bisher eher kritisch sahen. In dieser kleinen Neuheiten-Vorstellung bringt Steffi außerdem die US-amerikanische und in Deutschland scheinbar unbekannte Punk-Attitüde und Old School Metal-verbindende Band The Velveteers mit, während Conor mit The Murder Capital langsam herausfindet was sein Lieblingsgenre zu sein scheint.

    Besprochene Bands, Alben + Songs in dieser Folge:

    The Velveteers - A Million Knives
    Black Country, New Road - Besties
    The Murder Capital - The Fall
    Floodlights - The Light Won't Shine Forever
    Horsegirl - Phonetics On and On
    Patrick Wolf - Dies Irae

    Playlist zur Sendung

    https://open.spotify.com/playlist/6Mzvz3mOa2z7rKL2nTubUw?si=e8887d6805854f50
    37 min
  • #11 Japanese Breakfast, Press Club und Squid
    Linda, Conor und Neuzugang Matse treffen sich, um sich in Wohlfühlatmosphäre gegenseitig ihre liebsten Neuerscheinungen des vergangenen Monats vorzustellen. So ganz weit her ist es mit der guten Laune aber nicht: Linda drückt erstmal die Stimmung und versucht mit möglichst wütender Musik von Turbostaat und Lambrini Girls die politischen Auswüchse im Land zu verarbeiten. Matse - eigentlich in den Podcast eingekauft, um mal frischen Wind reinzubringen - eröffnet seine Songauswahl ausgerechnet mit einer Japanischen Band und zementiert damit den Ruf, dass dieser Podcast eigentlich ein als Musiknerd-Veranstaltung getarntes Japan-Fandom ist. Und Conor wiederum hält große Lobeshymnen auf die politische Schlagkraft und lyrische Genialität seiner Lieblingsband Ja, Panik und erntet dafür betretenes Schweigen und in Freundlichkeit gehüllte Gehässigkeiten. Am Ende haben sich aber doch alle wieder lieb und einigen sich auf die sehr gelungenen neuen Singles von Japanease Breakfast, Squid und eines britischen Schulprojekts...

    Besprochene Acts:
    Turbostaat
    Flower Companyz
    Ja, Panik
    Lambrini Girls
    Press Club
    Franz Ferdinand
    Japanese Breakfast
    What About Eric?
    Squid

    Die Playlist zur Folge: https://open.spotify.com/playlist/6WI9azGkJDfMJPOk9stqs0?si=164caecb8ca0417f
    56 min
  • #10 Das Jahr 2005 mit Patrick Wolf, Babyshambles und Mando Diao
    Das Jahr 2025 lädt bisher eher nicht so dazu ein, sich näher mit ihm zu beschäftigen. Darum blicken Steffi und Conor in dieser Folge lieber 20 Jahre zurück. Sie tauchen ein ins Jahr 2005; eine Zeit in der Musik vor allem über Viva und MTV, aus dem Radio oder über zwielichtige Online-Tauschbörsen entdeckt wurde. Und zu entdecken gab es damals unglaublich viel. Alleine alle damals gehypten Indie-Rock Bands aufzuzählen, würde den Rahmen des Podcasts sprengen. Darum beschränkt sich Conor darauf die Top 10 Songs des Jahres nach Meinung der damaligen Musikexpress Leser/innen vorzustellen und dabei als alter Pete Doherty Fanboy ganz besonders auf die Babyshambles und ihr Debütalbum "Down in Albion" einzugehen. Steffi lässt uns teilhaben an dem Genregrenzen überschreitenden Musikgeschmack ihres 13-jährigen Ichs irgendwo zwischen Tokio Hotel, Mando Diao, und Patrick Wolf. Letzterer ist heute etwas in Vergessenheit geraten - gerade deshalb stellt Steffi sein damaliges Album "Wind in the Wires" vor, das ziemlich einzigartig Folk, Elektronik und poetische Lyrics verbindet. Nebenbei gibt es noch Ausflüge zur Sarah Kuttner Show und ihren Haus und Hof Acts Adam Green, Moneybrother und Mando Diao sowie ein etwas verunglücktes Interview mit Tocotronic. Damit die zwei Podcaster/innen nicht völlig in übertriebene Nostalgie verfallen gibt es zum Abschluss noch den Reality Check mit den Jahrescharts 2005 die deutlich machen, dass der Geschmack der Mehrheit bestenfalls bizarr war. Vielleicht ist 2025 (zumindest musikalisch) also doch gar nicht so schlecht.

    Die Playlist zur Folge: https://open.spotify.com/playlist/5hYEx6FDmA2m4FIbv4j1b3?si=8407de83d7cf4931
    1 hr 20 min
  • #9 Laura Marling, Kettcar, Endless Wellness und das Beste aus 2024
    Linda, Stigy und Conor stellen aktuelle und bisher übersehene Perlen aus dem Jahr 2024 vor. Linda hat dieses Jahr ihren inneren Folkie entdeckt und stellt mit den Alben von Laura Marling und Adrianne Lenker gleich zwei sehr intime, akustische Alben vor. Eins davon mit großem Echo im Feuilleton und Grammy-Nominierung, das andere mutmaßlich etwas unterrepräsentiert. Stigy beknnt sich als "Marcus Wiebusch Ultra" und bringt das aktuelle Kettcar Album als persönliches Jahreshighlight mit. Conor präsentiert mit Endless Wellness seine Neuentdeckung des Jahres. Darüberhinaus diskutieren die drei über die Top- und Flop-Alben des Jahres, fragen sich, wer eigentlich die Zielgruppe für "Brat" von Charli XCX ist, welcher Subkultur sich Conor anschließen könnte und ob Kim Gordon die Indie-Heidi Klum ist.

    Die Playlist: https://open.spotify.com/playlist/1uDYlj0RdqCqs1Yr5wNrO4?si=af17b075f5e140c5
    1 hr 31 min
  • #8 Ryūichi Sakamoto und The Cures "Songs of a Lost World"
    Warum sollte man sich die Diskographie des japanischen Superstars und Elektropioniers Ryūichi Sakamoto anhören?
    Und ist Robert Smith tatsächlich der beste Mensch der Welt, der uns alle retten wird?

    Conor und Steffi werden diese Fragen in diesem Deep Dive entweder beantworten oder zumindest diskutieren.

    Die Playlist zur Folge findet ihr hier:


    https://open.spotify.com/playlist/6lKaau3kFKF90wSaliN2XS?si=UNVOhUzuSlCGW_4tkHGtOw&pi=CYLUxjN3QxWq5

    58 min
  • #7 Isolation Berlin, 24/7 Diva Heaven und Drug Church
    Linda, Stigy und Conor haben viel zu gute Laune im Studio. Damit diese nicht allzu stark auf die Zuhörer*innenschaft überschwappt, bewegen sich ihre musikalischen Empfehlungen dieses Mal irgendwo zwischen Sadcore und nihilistischer Düsternis. Klangvolle Namen wie Isolation Berlin und Gewalt treffen auf Meister des musikalischen Tränenvergießens wie The Cure und Bright Eyes. Immerhin Stigy versucht mit dem eher sonnigen Punk-Rock von The Linda Lindas und dem Post-Hardcore von Drug Church noch so etwas ähliches wie Lebensfreude in die Playlist zu mischen. Ob das diese Ausgabe des Plattenabends aber davon abhält, vollends in den Herbstblues abzurutschen? Urteilt selbst!

    Besprochene Acts:
    Isolation Berlin
    24/7 Diva Heaven
    Gewalt
    The Cure
    Touché Amoré
    The Linda Lindas
    Porridge Radio
    Bright Eyes
    Drug Church

    Playlist zur Folge: https://open.spotify.com/playlist/2pISP7cqPIcXFkeVRuN5EE?si=35de5f105d8849f0
    57 min
  • #6 The Waterboys und Blumentopf
    Conor und Gast Kosmas haben ein Problem: Sie haten ständig gegen den Musikgeschmack des jeweils anderen. Für Conor ist Kosmas' Vorliebe für Hard Rock und sogar Glam Metal (Bon Jovi!) eine einzige Geschmacksverirrung und die Musik höchstens für Bad-Taste-Partys akzeptabel. Kosmas wiederum kann Conors favorisierte Diskurs- und Deprirockbands in keinster Weise ernst nehmen und hört darin nur pseudo-schlaues Gelaber mit musikalisch unterdurchschnittlicher Begleitung. Nun befinden sich die beiden aber in einem friedfertigen Podcast und müssen irgendwie zueinander finden. Die Lösung: Jeder sucht eine Platte aus, bei der er denkt, dass der anderen sie zumindest nicht komplett hasst und vielleicht sogar ein bisschen interessant finden könnte.

    Conor entscheidet sich für "This is the Sea" von The Waterboys. Ein Album das 1985 den Durchbruch für die Band bedeutete, dessen Hitsingle "The Whole of the Moon" heute noch durch diverse Filme, Serien und Spotifyplaylists geistert und das mit seiner für die Zeit recht einzigartigen Mischung aus Bombast, leichten Folk-Anklängen und politischen Texten die Zeit mutmaßlich ohne all zu viel Staub anzusetzen überdauert hat.... Und im Endeffekt irgendwie doch recht vergessen ist.

    Kosmas greift ebenfalls in die hinteren Reihen des Plattenregals und zieht das 2001er Album "1A" von Blumentopf raus, da er offenbar denkt dass Conor, wenn er schon Hip-Hop hören muss, solchen der besonders wacken Art bevorzugt. Womit er nicht ganz falsch liegt... Es entsteht ein Gesrpäch u.a. darüber, ob Blumentopfs Frühwerk nicht deutlich besser, als der heutige Ruf der Band ist und ob die Band mit ihren vermeintlich braven Texten nicht sogar "realer" als viele ihrer damaligen Kollegen war.




    Die Playlist zur Folge: https://open.spotify.com/playlist/40chWIVPTjmatBk8TKViuk?si=7a2ec36c00ac4cc8 

    Fiona Apple covert The Whole of the Moon: https://www.youtube.com/watch?v=3dZ5KjFLxgA

    Prince covert The Whole of The Moon: https://www.youtube.com/watch?v=zYNfOaxDHts
    49 min

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