Podcast der INTERNET WORLD

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Podcast der INTERNET WORLD episodes

  • Metaverse: Ist das echte Konsumentenerlebnis am PoS in Gefahr?
    Bis 2026 werden 25 Prozent der Menschen mindestens eine Stunde pro Tag im Metaverse verbringen, um dort zu arbeiten, einzukaufen, sich weiterzubilden, Kontakte zu knüpfen oder einfach nur zur Unterhaltung - das prognostizieren zumindest die Experten des Research- und Beratungsunternehmens Gartner.
    Fest steht: Metaverse ist das Thema der Stunde. Das Konzept soll - zumindest wenn es nach Facebook-Gründer Marc Zuckerberg geht - die digitale Welt auf eine neue Ebene heben. Auf der einen Seite klingt das sehr nach Science-Fiction, auf der anderen tun sich plötzlich ganz neue Chancen und Potenziale auf. Und die Branche fragt sich natürlich: Kommt da tatsächlich das "Next Big Thing?"
    Wir haben mit Marc Schumacher, Co-CEO der Brand Experience Agentur Avantgarde, über gesellschaftliche Veränderungen sowie ganz neue Erlebnisse am Point of Sale und in Social Media gesprochen.
    4 min
  • Wie gute Bezahlprozesse neue Einkaufserlebnisse schaffen
    Wie kommt es, dass in einem Laden statt einer Kasse ein Basketballkorb steht? Ganz einfach: Der Kunde bestellt seine neuen Basketballschuhe online, bezahlt sie mobil auf dem Weg zum Abholen aus der Filiale und kann an Ort und Stelle gleich die ersten Würfe ausprobieren.
    "Händler wollen sich immer weniger auf online, mobil oder offline festlegen, sondern einfach nur schöne Einkaufserlebnisse schaffen", sagt Alexa von Bismarck in der neuen Folge unseres Podcasts "Touchpint". Und das gehe, wenn sie sich nicht mehr darum kümmern müssten, wie die Kunden bezahlen. Denn dann hätten sie eben mehr Zeit und Raum für anderes - etwa den Basketballkorb statt eines Kassenterminal.
    Alles aus einer Hand
    Als Deutschlandchefin des Zahlungsdienstleisters Adyen bekommt Alexa von Bismarck täglich mit, wo Händler beim Thema Payment der Schuh drückt. Vor allem die ständig wachsende Komplexität mit immer wieder neuen Herausforderungen macht ihnen zu schaffen - egal, ob es um den richtigen Payment-Mix geht oder regulatorische Themen wie die Zwei-Faktor-Authentifizierung. Das verändert auch die Arbeit der Dienstleister: Der Trend bei den Payment Service Providern geht immer mehr dahin, den Händlern alles aus einer Hand anzubieten, und zwar über alle Kanäle hinweg.
    Gleichzeitig versuchen die Zahlungsdienstleister sich über Zusatzservices Händler an sich zu binden und sich von Wettbewerbern abzuheben. Denn die Konkurrenz im Markt ist groß und wächst ständig weiter. Angezogen von der stetig wachsenden Zahl an Transaktionen, die im digitalen Handel abgewickelt werden, pumpen Investoren gerade Milliarden in Zahlungsdienstleister. Ein Beispiel: Der britische Payment Service Provider Checkout.com hat unlängst in einer Finanzierungsrunde eine Milliarde US-Dollar eingesammelt.
    Wachstum aus eigenen Mitteln
    Adyen, seit 2013 im deutschen Markt vertreten, wächst hingegen aus eigenen Mitteln. Und die Zahlen können sich sehen lassen: Der Dienstleister kommt auf eine Bewertung von rund 60 Milliarden Dollar und ist damit Spitzenreiter bei börsennotierten Tech-Unternehmen. Allein in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2021 stieg das Transaktionsvolumen um 67 Prozent, der Umsatz um 46 Prozent. Der Gewinn kletterte um 65 Prozent auf gut 272 Millionen Euro.
    Im Podcast spricht Alexa von Bismarck darüber, wo Adyen im deutschen Markt steht und wie ihre Vision von der Zusammenarbeit mit Händlern aussieht. Und wie sich Händler vor einer allzu großen Abhängigkeit von einem Dienstleister schützen können.
    Podcast:
    Musik von FRAMETRAXX
    Für den Podcast "Touch Point" der INTERNET WORLD treffen wir uns mit spannenden Menschen aus der Digitalbranche und sprechen über aktuelle Trends im Online-Handel.
    43 min
  • Worauf es 2022 im Affiliate Marketing ankommt
    Tools für die Zustimmung zur Cookie-Nutzung, Probleme beim Tracking von Customer Journeys und die Höhe der Provisionen, das sind die drei wichtigsten Themen, die die Akteure im Affiliate-Marketing derzeit umtreiben. Dies ist eins der Ergebnisse der Affiliate Trend Umfrage 2022. Diese Umfrage wurde von der Augsburger Performance-Marketing-Agentur Xpose 360 durchgeführt, deren Mitgründer und Geschäftsführer Markus Kellermann ist unser Studiogast in der neuen Episode von "Touch Point". Kellermann gilt als einer der führenden Experten der Affiliate-Marketing-Szene in Deutschland, er rief Formate wie die Affiliate Tactixx und die Affiliate Networkxx ins Leben.
    Gemeinsam mit Frank Kemper von INTERNET WORLD analysiert Kellermann, welche Herausforderungen die Branche gerade umtreiben. Dazu gehört auch ein immer größer werdender Widerspruch zwischen den Erfordernissen der Advertiser und den technischen Möglichkeiten. So nutzen viele Advertiser kein effektives Cross Device Tracking, was die Attribution vermittelter Conversions immer schwieriger macht. Affiliates sehen sich mit dem Problem konfrontiert, dass cookie-basiertes Tracking immer schlechter funktioniert und wünschen sich eine bessere Entlohnung für ihren Einsatz.
    Trends für die Zukunft sind Server-to-Server-Tracking, das ohne Cookies im Browser auskommt, außerdem benötigt die Branche dringend ein praktikables System, um die Zustimmung der Verbraucher zur Nutzung ihrer personenbezogenen Daten vereinfacht - denn ohne solche Daten kann Affiliate Marketing nicht funktionieren.
    34 min
  • Wie können Online-Händler ihre Kunden 2022 noch ansprechen?
    Nicht nur die Datenschutzbehörden, auch die Browserhersteller machen ernst in Sachen User-Tracking. Third Party Cookies, über Jahrzehnte das Rückgrat des datengetriebenen Onlinemarketings, sind zum Auslaufmodell geworden. Apple Safari, Mozilla Firefox und Microsoft Edge unterstützen Third Party Cookies bereits nicht mehr, in absehbarer Zeit wird auch der Chrome Browser von Google keine Third Party Cookies mehr akzeptieren.
    Onlinemarketers benötigen sofort Alternativen - und Onlinehändler benötigen eine Strategie, wie sie in Zukunft die Daten ihrer Kunden nicht nur gesetzeskonform, sondern auch strukturiert erfassen und möglichst nutzbringend einsetzen.
    Um diese Themen geht es in dieser Episode von Touch Point, dem Podcast der Internet World. Frank Kemper unterhält sich mit Patrick Mohr, Mitbegründer der Marketing-Technologieberatung mohrstade, und mit Timo von Focht, Chief Experience Officer bei mohrstade.
    Patrick Mohr rät allen Onlinehändlern, für sich eine First Party Data-Strategie zu erarbeiten, die sich nicht nur auf Cookies im Browser beschränkt, sondern auf alle Daten, die die Kundschaft zur Verfügung stellt.
    Und Timo von Focht warnt davor, die rechtliche Seite des Themas Kundendaten zu unterschätzen. Das unlängst in Kraft getretene Telekommunikation-Telemedien-Datenschutz-Gesetz (TTDSG) erlegt Onlinehändlern neue Pflichten beim Umgang mit Kundendaten auf. Zwar werden Verstöße gegen das TTDSG noch nicht offensiv verfolgt, doch dies ist nur noch eine Frage der Zeit.
    In dieser Touch Point-Episode gegen wir auch der Frage auf den Grund, ob ein Onlinehändler alle Kundendaten an Google und Facebook übermitteln muss, wenn er mit diesen beiden Werbegiganten zusammen arbeiten will, oder ob es Alternativen gibt, die ihn in eine bessere Position bringen.
    So viel sei verraten: Es gibt sie.
    33 min
  • Non Fungible Tokens - Handelsware für eine digitale Welt?
    Seit der Umbenennung von Facebook nach Meta ist das "Metaverse" in aller Munde. Es entsteht nicht weniger als eine neue, virtuelle Welt, in der Menschen miteinander kommunizieren, agieren und auch Handel treiben können.
    Thomas Groß, Mitbegründer der 3D-Socal Community Soulside, ist davon überzeugt, dass Cryptocurrency wie Bitcoin und Ether den ersten Schritt in die Urbarmachung dieser digitalisierten Welt dargestellt hat - und die Schaffung digitaler Handelsgüter ist der nächste große Schritt. NFT (Non Fungible Token) sind der neue Trend: digitale Wirtschaftsgüter, die man handeln und kaufen kann - mit Cryptocurrency.
    Groß ist überzeugt, dass es bereits in naher Zukunft Läden im Metaverse geben wird, in denen Händler ihren Kunden Produkte zum Kauf anbieten - virtuelle und reale Güter.
    In der aktuellen Episode von Touch Point, dem Podcast der Internet World, unterhält sich Redakteur Frank Kemper mit Thomas Groß über Spekulationsblasen, Geschäftsmodelle und den Energieverbrauch für das Erstellen von NFT.
    32 min
  • Lassen E-Commerce-Dienstleister den KMU-Handel im Stich?
    Über mehrere Jahre waren persönliche Daten und Transaktionsdetails von über 800.000 Kunden verschiedener Online-Händler und Marktplätze wie Otto, Kaufland und Check24 einsehbar - weil eine Marktplatz-Schnittstelle des Dienstleisters Modern Solution unzureichend gesichert war. Ein unabhängiger Programmierer hatte das Datenleck im Juni öffentlich gemacht und wurde dafür von Modern Solution angezeigt - was im Herbst in einer Hausdurchsuchung bei dem Programmierer endete. Rechtliche Konsequenzen für Modern Solution gab es bisher nicht.
    Der Branchenbeobachter Mark Steier, der auf seinem Blog Wortfilter.de im Juni erstmals über das Datenleck berichtete, sieht im wenig einsichtigen Vorgehen von Modern Solution ein Symptom für ein tieferliegendes Problem zwischen dem Online-Handel und seinen Dienstleistern. "Durch rechtlich leider zulässige Haftungsausschlüsse in den AGB machen sich viele Dienstleister und Schnittstellen-Anbieter bei Problemen einen schlanken Fuß", kritisiert er in der neuen Episode von "Touchpoint", dem Podcast-Format von INTERNET WORLD. "Egal ob Datenschutz-Leck oder Umsatz-Ausfall durch technische Probleme beim Dienstleister - häufig ist es der Händler, der am Ende der Nahrungskette steht und für die Probleme geradestehen muss, obwohl er sie nicht verursacht hat."
    Vor allem KMU-Händler seien der Dienstleister-Landschaft ausgeliefert und hätten kaum Möglichkeiten, Druck auszuüben; deshalb sieht Steier Plattformen, ERP- und Shopsystem-Anbieter in der Pflicht. Diese würde aber ihre angebundenen Dienstleister viel zu selten Prüfverfahren unterziehen, so dass sich Händler auch nicht blind auf die Qualität der von ihren Systemen angepriesenen Dienstleister verlassen könnten. "Diese Problematik ist den meisten kleineren Händlern nicht bewusst - bis etwas schief geht", so Steier.
    Das ganze Gespräch hören Sie in der aktuellen Episode von "Touchpoint".
    34 min
  • Wie yfood durch Corona zum "Klopapier der Food-Branche" wurde
    Seit vier Jahren ist yfood auf dem Markt und hat inzwischen 150 Mitarbeiter. Mittlerweile wurde die 50 Millionste Trinkmahlzeit verkauft - "Wir haben also mehr als die Hälfte von Deutschland mit unserem Produkt versorgt", erzählt Gründer und CEO Noel Bollmann schmunzelnd im Podcast.
    In 20.000 Point of Sales ist yfood inzwischen vertreten und aktuell stark auf internationales Wachstum aus, etwa in Frankreich oder UK. Dabei gibt es noch viele weitere Wachstumsopportunitäten - etwa Tankstellen und Co. Dabei sieht sich yfood heute gar nicht als reine D2C-Brand, sondern eher Multichannel-Brand, die aus dem Zusammenspiel von Online und Retail profitiert. Der eine Kanal befeuere den anderen.
    Auch Marktplatz, konkret Amazon ist spannend für yfood. Bollmann: "Es gibt viele Kunden, die dort ihre Produkt-Discovery beginnen. Es gibt einen bestimmten Kundenstamm, der primär auf Amazon einkauft, an diese wollen wir auch heran. Grundsätzlich ist Amazon aber eher ein Hygienefaktor. Der Fokus liegt auf unserem Online-Store".
    Welche anderen Kanäle Noel Bollmann im Fokus hat, welche Marketingstrategie man verfolgt und was es mit yfoods Abonnement-Modell auf sich hat, erzählt der Gründer im Podcast.
    30 min
  • Nachhaltigkeit leicht gemacht mit as Easy as That
    Manchmal sind es die kleinen Dinge. So lässt sich zum Beispiel allein durch die Verwendung von nachhaltigen Kosmetik- und Waschprodukten der eigene CO2-Fußabdruck verbessern. Diesen Gedanken möchte Katrin Steinbach, Gründerin des Start-ups as Easy as That, ihren Kunden nahebringen und zeigen, dass ein klimaschonender Lifestyle auch einfach sein kann.
    In der D2C-Brand vereint sie zwei ihrer Herzensthemen: Kosmetik und Nachhaltigkeit. Die Expertin für nachhaltige Rohstoffentwicklung, Anwendungstechnik und Produktentwicklung hat viele Jahre in der Kosmetikindustrie gearbeitet und kann dieses Wissen nun auch in ihrem eigenen Unternehmen, das sie 2020 gegründet hat, anwenden.
    Über den Online Shop vertreibt sie ausschließlich klimaneutrale Kosmetikprodukte sowie Wasch- und Reinigungsmittel. Im Podcast hat sie verraten, warum sie im Moment bewusst ausschließlich auf das Online-Vertriebsmodell setzt - und warum ein Waschmittel für knapp 20 Euro eigentlich gar nicht teuer ist.
    15 min
  • Wann der mokebo-Gründer auf sein Bauchgefühl hört
    2018 gründete der Ex-Amazon-Mitarbeiter Philip Kehela zusammen mit seinem Freund Moritz Messinger die Möbelmarke mokebo. Schon im ersten Jahr profitabel machte das Unternehmen 2020 einen Umsatz von mehr als drei Millionen Euro. 2021 soll der Gesamtwert der Verkäufe um über 100 Prozent im Vergleich zum Vorjahr wachsen.
    Wie Kehela die Themen Internationalisierung und FBA-Aufkäufer sieht, ob mokebo irgendwann selbst zum Marktplatz wird und wie sich die Customer Journey verändert hat, erzählt der Gründer im Podcast "D2C-Durchstarter".
    43 min

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INTERNET WORLD goes Audio - der Podcast für die E-Commerce-Branche. Im "Touch Point" beleuchten wir die spannendsten Köpfe der Digitalbranche, während die "D2C-Durchstarter" aufstrebende, junge Marken porträtieren. "Let's talk Marketplace" ist der Marktplatz-Podcast von Ingrid Lommer und Valerie Dichtl. Alle Formate gibt es auch auf Deezer, Apple Podcasts und Spotify.